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DE359220C - Verfahren zur Einstellung von umlaufenden elektrischen Zaehlern - Google Patents

Verfahren zur Einstellung von umlaufenden elektrischen Zaehlern

Info

Publication number
DE359220C
DE359220C DEB93839D DEB0093839D DE359220C DE 359220 C DE359220 C DE 359220C DE B93839 D DEB93839 D DE B93839D DE B0093839 D DEB0093839 D DE B0093839D DE 359220 C DE359220 C DE 359220C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
counters
lamps
rotating electrical
characters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB93839D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO TITUS BLATHY DR
Original Assignee
OTTO TITUS BLATHY DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OTTO TITUS BLATHY DR filed Critical OTTO TITUS BLATHY DR
Priority to DEB93839D priority Critical patent/DE359220C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE359220C publication Critical patent/DE359220C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R35/00Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass
    • G01R35/04Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass of instruments for measuring time integral of power or current

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Einstellung von umlaufenden elektrischen Zählern. Die Einstellung von umlaufenden elektrischen Zählern mit der stroboskopischen Methode ist bereits bekannt, gemäß welcher ein an der Scheibe des einzustellenden Zählers angebrachter Zeichenkranz durch Öffnungen der Scheibe eines Normalzählers beobachtet und die Einstellung des einzustellenden Zählers so lange geändert wird, bis der Zeichenkranz der Scheibe dieses letzteren Zählers scheinbar zum Stillstand kommt. Eine andere Methode der Einstellung auf Grund desselben Prinzips besteht darin, daß man auf .die mit Zeichen versehene Scheibe des einzustellenden Zählers einen Lichtstrahlenbündel wirft, den eine vom Normalzähler angetriebene Blende periodisch abblendet. Die an der Scheibe des einzustellenden Zählers befindlichen Zeichen stehen bei Erreichung des Synchronismus des Normalzählers und des einzustellenden Zählers gleichfalls still.
  • Die erstere Einstellungsart ist mit dem Nachteil behaftet"daß der einzustellende Zähler in eine bestimmte räumliche Lage zum Normalzähler gebracht werden muß, während die zweite Regelungsart außerdem noch wesentliche Ausführungsschwierigkeiten .bietet.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile vollkommen beseitigt.
  • Das neue Verfahren besteht darin, daß die in an und für sich bekannter Weise an ihrer Scheibe mit einem Zeichenkranz versehenen, in einem gemeinsamen Stromkreis geschalteten,, einzustellenden Zähler durch Lampen mit durch periodische Stromänderung verursachter pulsierender Lichtstärke ,(z. B. Bogen-Lampen oder zweckmäßiger Metallfadenlampen mit, gegebenenfalls auch ohne Gasfüllung) beleuchtet werden, die mit einem periodisch veränderten Strom gespeist werden, dessen Frequenz zur Anzahl der an den Zählerscheiben angebrachten Zeichen in einem solchen Verhältnis steht, daß bei der der Einstellungsbelastung der Zähler entsprechenden Umdrehungszahl derselben die Anzahl der vor einem festen Punkt vorbeiziehenden Zeichen der Zählerscheiben der Anzahl der Schwankungen oder Richtungswechselzahl des die Lampen speisenden Stromes gleich oder ein Mehrfaches oder ein einfacher Bruchteil derselben ist, und die Zähler derart eingeregelt werden, daß die Zeichenkränze in Ruhe zu verharren scheinen.
  • Die Versuche haben nämlich ergeben, daß die Einregulierung der Zähler auch dann mit vollkommener Genauigkeit durchgeführt werden kann, wenn ,die periodischen Schwankungen der Lichtstärke der Beleuchtung innerhalb verhältnismäßig enger Grenzen verlaufen, wie z. B. bei den gewöhnlichen Wolframlampen.
  • Die Einstellung kann dann am schärfsten bewirkt werden, wenn die Anzahl der sekundlich vorbeischreitenden Zeichen der Zählerscheibe mit der Richtungs-,vechselzahl des Stromes gleich ist, doch kann man noch gute Ergebnisse erzielen, wenn die Anzahl der Zeichen das Doppelte oder Dreifache ,bzw. die Hälfte oder ein Drittel der Richtungswechselzahl beträgt; insbesondere, wenn das Gesichtsfeld mit der Hand oder durch eine Blende begrenzt wird. Die Einstellbelastung kann. mittels eines Wattmessers die der Belastung entsprechende Periodenzahl aller mittels eines Frequenzmessers oder eines Tachometers bestimmt werden. Ist der Zähler richtig eingestellt, so werden die Zeichenkränze der Zählerscheiben dann scheinbar zum Stillstand kommen, wenn die Periodenzahl und die Belastung in einem bestimmten Verhältnis stehen, welches für alle Belastungen und Periodenzahlen das gleiche ist. Vor der Vornahme der Einstellung muß man demnach entweder die Periodenzahl oder zweckmäßiger die Belastung der Zähler derart ändern, daß die beiden Größen in !das bestimmte Verhältnis zueinander gelangen. Statt jedoch -die Belastung und .die Periodenzahl durch besondere Instrumente festzustellen, kann man mit den einzustellenden Zählern einen Normalzähler in Reihe schalten und die Periodenzahl des die Lampen speisenden Stromes oder zweckmäßiger die Belastung der Zähler so lange ändern, bis die Zeichen der Scheibe des Normalzählers zum Stillstand gelangen.
  • Will man die Einstellung.bei mehreren verschiedenen Belastungen ausführen, so muß die die zur Beleuchtung ,der Zähler verwendeten Lampen speisende Stromquelle derart eingerichtet sein, daß sie Wechselströme mit mehreren verschiedenen Periodenzahlen zu liefern vermag, welch letztere derart gewählt sind, daß bei einer jedenBelastungsstufe, bei der die Einstellung stattfinden soll, das Verhältnis zwischen Periodenzahl und Belastung das gleiche sei, Die an den Zählerscheiben angebrachten Zeichenkränze können aus Löchern, Strichen, am Umfang der Scheibe angebrachten Zähnen o. dgl. bestehen.
  • Bei diesem Einstellverfahren kann man eine beliebige Anzahl von Zählern gleichzeitig in den Stromkreis (z. B. mit einem einzigen Normalzähler in Reihe) schalten und entweder über einem jeden Zähler eine besondere Lampe oder für mehrere Zähler eine gemeinsame Beleuchtungslampe anordnen, doch genügt es einfach, den zur Einstellung der Zähler benutzten Arbeitsraum mit einer oder mehreren sogenannten halhwattigen Metallfadenlampen oder Bogenlampen zu beleuchten, ,die mit einem Wechselstrom der oben angegebenen Periodenzahl gespeist werden.
  • In einem solchen Arbeitsraum können die Arbeiter das Einstellen ohne Verwendung irgendeines besonderen Instrumentes oder Hilfsmittels mit voller Bewegungsfreiheit ausführen., und auch ihre Augen sowie ihre beiden Hände sind vollständig frei. Die einzuregelnden Zähler sind nicht an eine durch irgendwelche Instrumente bestimmte Stelle gebunden, und der Arbeiter vermag gleichzeitig auch mehrere Zähler zu überblicken, was es ermöglicht, daß er während der Einstellung eines Zählers noch einen kontrollierenden Blick auf die bereits eingestellten Zähler werfen kann, um sich davon zu überzeugen, ob die Zeichenkränze der Scheiben tatsächlich in Ruhe verharren. In dieser Weise wind auch die leichte Kontrolle der Einstellarbeit möglich, weil es genügt, wenn ,der Kontrollbeamte durch den Arbeitsraum schreitet und die in demselben befindlichen Zähler einfach besichtigt, um sich ohne weiteres davon zu überzeugen, ob dieselben richtig eingeregelt sind.
  • Das neue Verfahren zeichnet sich demnach gegenüber den bisher bekannten sämtlichen Einstellverfahren nicht nur durch seine außerordentlich große Leistungsfähigkeit, sondern infolge der leichten Kontrolle auch idurch die äußerste Zuverlässigkeit aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Einstellung von umlaufenden elektrischen Zählern mittels eines an der Zählerscheibe angebrachten Zeichenkranzes, dadurch gekennzeichnet, daß die in an und für sich bekannter Weise an ihrer Scheibe mit einem Zeichenkranz versehenen, in einem gemeinsamen Stromkreis geschalteten, einzustellenden Zähler durch Lampen mit durch periodische Stromänderung verursachter pulsierender Lichtstärke (z. B. Bogenlampen oder zweckmäßiger Metallfadenlampen mit, gegebenenfalls auch ohne Gasfüllung) beleuchtet werden, die mit einem periodisch veränderten Strom gespeist werden, dessen Frequenz zur Anzahl der an den-Zählerscheiben angebrachten Zeichen in einem solchen Verhältnis steht, daß bei der der Einstellungsbelastung der Zähler entsprechenden Umdrehungszahl derselben die Anzahl der vor einem festen Punkt vorbeiziehenden Zeichen der Zählerscheiben der Anzahl der Schwankungen bzw. der Richtungswechselzahl des die Lampen speisenden Stromes gleich oder ein Mehrfaches oder ein einfacher Bruchteil derselben ist, und die Zähler derart eingeregelt werden, daß die Zeichenkränze in Ruhe zu verharren scheinen.
DEB93839D 1920-04-28 1920-04-28 Verfahren zur Einstellung von umlaufenden elektrischen Zaehlern Expired DE359220C (de)

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Publications (1)

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DE359220C true DE359220C (de) 1922-09-21

Family

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DEB93839D Expired DE359220C (de) 1920-04-28 1920-04-28 Verfahren zur Einstellung von umlaufenden elektrischen Zaehlern

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DE (1) DE359220C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950213C (de) * 1938-07-15 1956-10-04 Siemens Ag Verfahren und Einrichtung zum Pruefen von Motorzaehlern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950213C (de) * 1938-07-15 1956-10-04 Siemens Ag Verfahren und Einrichtung zum Pruefen von Motorzaehlern

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