DE3590020C2 - In der Seitenkette ungesättigte 1-Hydroxyvitamin D-Verbindungen - Google Patents
In der Seitenkette ungesättigte 1-Hydroxyvitamin D-VerbindungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft biologisch aktive Vitamin-D-Verbindungen.
Insbesondere betrifft die Erfindung 1-Hydroxyvitamin-D-Verbindungen,
welche eine 22,23-cis-Doppelbindung
in der Seitenkette enthalten.
Wegen der gut bekannten und klar festgestellten Aktivität
von 1α-Hydroxyvitamin-D-Verbindungen bei der Regulierung
der Calcium- und Phosphat-Homöostase bei Tieren oder
Menschen bestand ein Interesse an der Herstellung der natürlichen
Metaboliten und hinsichtlich der Erforschung
von Analogverbindungen mit wertvollen medizinischen Eigenschaften. Dies hat zur Herstellung einer Vielzahl von Verbindungen
geführt (vgl. beispielsweise DeLuca et al.,
Topics in Current Chemistry, Band 83, Seite 1 (1979);
Ann. Rev. Biochem. 52, 411 (1983); Yakhimovich, Russian
Chem. Rev. 49, 371 (1980) wovon einige, wie beispielsweise
1α-Hydroxyvitamin D₃ (US-PS 3 741 996) oder 1α,25-Dihydroxyvitamin
D₃ (US-PS 3 697 559) bereits Anwendung in der
medizinischen Praxis finden. Das Interesse an derartigen
Verbindungen besteht weiter, insbesondere nachdem nun
erkannt wurde, daß zusätzlich zu ihrer klassischen Funktion
als Regulatoren der Calcium-Homöostase das 1α,25-Dihydroxyvitamin
D₃ und seine Analogverbindung 1α-Hydroxyvitamin
D₃ ebenfalls Zelldifferierungsverfahren beeinflussen
und in der Lage sind, das Wachstum und die Verbreitung
bestimmter maligner Zellen zu inhibieren [Suda et al.,
US-PS 4 391 802; Suda et al., Proc. Natl. Acad. Sci. USA
80, 201 (1983); Reitsma et al., Nature, Band 306, Seiten
492-494 (1983)]. Es gibt wachsende Anzeichen, die zeigen,
daß der Ausdruck der biologischen Aktivität von Vitamin-D-
Metaboliten und Analogverbindungen die Bindung an ein
intrazelluläres Rezeptorprotein in einer Stufe des Gesamtprozesses
umfaßt (vgl. De Luca et al., wie oben angegeben).
Die hohe Affinität für dieses Rezeptorprotein ist somit
eine Voraussetzung für hohe Wirksamkeit, und die wünschenswerten
Vitamin-D-Analogverbindungen sind diejenigen, welche
wirksam mit dem natürlichen Hormon 1,25-(OH)₂D₃ um die
Rezeptor-Bindungsstelle konkurrieren.
Bekannte seitenketten-ungesättigte Vitamin-D-Verbindungen
umfassen die Hydroxyderivate von Vitamin D₂, nämlich 25-Hydroxyvitamin
D₂ (US-PS 3 585 221), 1α,25-Dihydroxyvitamin
D₂ (US-PS 3 880 894), 24-Hydroxy- und 24,25-Dihydroxyvitamin
D₂ (Jones et al., Arch. Biochem. Biophys. 202, 450
(1980)), 1α-Hydroxyvitamin D₂ (US-PS 3 907 843) und bestimmte
24-Demethylvitamin D₂-Verbindungen (US-PS 3 782 062;
Bogoslovskii et al., J. Gen. Chem. USSR 48 (4), 828, (1978);
Chem. Abstr. 89, 163848j und 89, 209016s). Ein Beispiel
einer Verbindung mit einer cis-Doppelbindung in der Seitenkette
ist ebenfalls bekannt (Bogoslovskii et al., oben
angegebene Stelle).
In dieser Veröffentlichung wird eine Verbindung mit einer cis-Doppelbindung
in der Seitenkette beschrieben, die jedoch nicht
in den Bereich der vorliegenden Erfindung fällt, da diese
Verbindung keine 11-Hydroxyl-Gruppe enthält. Die hier
beschriebene Verbindung (IXb) ist nur als ein Nebenprodukt
erwähnt, und es werden keine Hinweise gegeben, ob diese
Verbindung, wenn überhaupt, irgendeine biologische Eigenschaft
gemäß den beanspruchten Verbindungen besitzt. Im Gegensatz
dazu wurde gefunden, daß die besonderen beanspruchten
Verbindungen gerade dadurch, daß sie eine vollständig
unterschiedliche Konfiguration gegenüber den herkömmlichen
trans-Verbindungen besitzen, eine hohe Affinität für die
Rezeptorproteine aufweisen.
Die neuen erfindungsgemäßen Verbindungen sind durch die
nachstehenden Strukturen A und B charakterisiert:
worin die Hydroxylgruppe (oder geschützte Hydroxylgruppe)
am Kohlenstoffatom 1 die stereochemische α- oder β-Orientierung
aufweisen kann, und worin X₁ und X₂ Wasserstoffatome
oder eine Hydroxyl-Schutzgruppe darstellen, z. B.
Acyl, Alkylsilyl, Methoxymethyl oder Tetrahydropyranyl).
Diese Verbindungen sind somit charakterisiert durch eine
22,23-cis-Doppelbindung (22Z-Doppelbindung) in der Seitenkette.
Bevorzugte Hydroxy-Schutzgruppen sind Acyl (Alkanoyl)-reste
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen (z. B. Formyl, Acetyl,
Propionyl, Butyryl, oder Aroylreste, wie Benzoyl,
Haslogen- oder Nitrobenzoyl oder Carboxyalkanoylreste mit
2 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie Oxalyl, Malonyl, Succinyl,
Glutaryl oder Adipyl.
Besonders bevorzugt sind die Verbindungen des oben genannten
Typs A mit einer 1α-Hydroxylgruppe, weil diese Verbindungen
eine unerwartet hohe Affinität hinsichtlich des
Rezeptorproteins aufweisen. Diese Verbindungen, wie die
1-Hydroxyvitamin-D-Analogverbindungen, sind mit den bekannten
1-hydroxylierten Vitamin-D-Verbindungen verwandt,
jedoch wurde angenommen, daß aufgrund des Vorhandenseins
einer 22Z-Doppelbindung sie eine geringe Affinität hinsichtlich
des Rezeptors oder überhaupt keine Affinität
aufweisen würden, da diese 22,23-cis-Doppelbindung die
Seitenkette in eine recht unterschiedliche Geometrie
zwingt, als diejenige, die für die vollgesättigte Seitenkette
angenommen wird, wie sie in 11α-Hydroxyvitamin D₃
oder in dem natürlichen Hormon 1,25-(OH)₂D₃ auftritt, wobei
beide Verbindungen bekanntermaßen eine hohe Affinität
bezüglich des Rezeptorproteins aufweisen (DeLuca et al.,
oben angegebene Stelle). Überraschend und unerwartet wurde
jedoch gefunden, daß die 1α-Hydroxy-22Z-dehydro-Verbindungen
tatsächlich eine höhere Affinität hinsichtlich des
Rezeptors aufweisen als das 1α-Hydroxyvitamin D₃.
Die Synthese der neuen Verbindungen gemäß der Erfindung
ist in dem Verfahrensschema I zusammengefaßt. In der folgenden
Beschreibung dieses Verfahrens und in den Beispielen
beziehen sich die Verbindungsangaben durch Nummern
(z. B. (1), (2), (3), . . . etc.) auf die so numerierten
Strukturen im Verfahrensschema I oder in der Beschreibung.
Das Ausgangsmaterial für das Syntheseverfahren ist der
Dien-geschützte Aldehyd der Struktur (1), worin R ein
Methoxymethylrest ist. Dieses Ausgangsmaterial wird hergestellt
aus Ergosterol nach dem Verfahren von Morris et al.
(J. Org. Chem. 46, 3422 (1981)). Die Umsetzung einer Verbindung
(1) mit einem Wittig-Reagens der nachfolgend angegebenen
Struktur
(CH₃)₂CHCH₂CH₂-PPh₃Br
in einem organischen Lösungsmittel und in Gegenwart einer
starken Base liefert das Produkt (2), welches die gewünschte
22Z-olefinische Seitenkette aufweist.
Durch Entfernung der Hydroxy-Schutzgruppe unter sauren Bedingungen
wird das Produkt (2) überführt in die Verbindung
(3), die einer Reduktion mit einem starken Hydrid-Reduktionsmittel
in einem organischen Lösungsmittel unterworfen
wird, um das 5,7-Diensterol, Verbindung (4), zu erhalten.
Die Bestrahlung dieses Materials, welches in einem organischen
Lösungsmittel gelöst ist, mit ultraviolettem Licht
überführt das 5,7-Dien in die entsprechende Vorvitamin-Übergangsverbindung,
die nach der Isolierung und Reinigung
zu der 22Z-Dehydro-Vitamin-D₃-Analogverbindung der Struktur
(5) (R=H) durch vorsichtiges Erhitzen in einem organischen
Lösungsmittel bei einer Temperatur im Bereich von
Raumtemperatur bis Rückflußtemperatur isomerisiert wird.
Die Übergangsverbindung der Struktur (5) ist eine bekannte
Vitamin-D-Analogverbindung, die neulich von Bogoslovskii
et al. (J. Gen. Chem. USSR, 48 (4), 828 (1978)) nach einem
weniger bequemen Verfahren hergestellt wurde.
Die Übergangsverbindung (5) wird sodann in die gewünschten
Endprodukte durch 1-Hydroxylierung unter Anwendung des allgemeinen
Verfahrens von DeLuca et al. (US-PS 4 195 027,
4 260 549) überführt. Die Verbindung (5) wird zunächst tosyliert,
um das 3β-Tosylat der Struktur (6) zu ergeben,
welches sodann in gepuffertem Methanol solvolysiert wird,
um die neue 3,5-Cyclovitamin-D-Zwischenverbindung der
Struktur (7) (R=H) zu erhalten. Dieses Produkt wird sodann
mit Selendioxid und tert.-Butylhydroxyperoxid in einem organischen
Lösungsmittel behandelt, um als das Hauptprodukt
die 1α-Hydroxycyclovitamin-D-Analogverbindung der Struktur
(8) zu erhalten, worin R eine Hydroxylgruppe ist. Es ist
bemerkenswert, daß diese Allyl-Hydroxylierung am Kohlenstoffatom
1 ohne Komplikationen verläuft bezüglich einer
Verbindung, wie der Zwischenverbindung (7), welche die unübliche
cis-Doppelbindung in der Seitenkette mit zwei
Allyl-Stellungen aufweist.
Das als Übergangsverbindung anfallende 1-Hydroxycyclovitamin-D-Produkt
wird sodann in Eisessig solvolysiert, um im
Gemisch die 5,6-cis- und 5,6-trans-Vitamin-D-Verbindungen
der Strukturen (9) bzw. (10) zu erhalten, die eine 3β-Acetoxy-Funktion
aufweisen. Diese Acetatderivate (9) und
(10) werden sodann getrennt und individuell in einer milden
Base hydrolysiert, um die gewünschten freien Diolprodukte
herzustellen, welche durch die Strukturen (11)
und (12) charakterisiert sind, worin X₁ für Wasserstoff
steht.
Es wurde gefunden, daß das oben beschriebene 1-hydroxylierte
Cyclovitamin-D-Produkt, von dem die Verbindung 1α-
Hydroxy-3,5-cyclovitamin D der Struktur (8) die Hauptkomponente
ist, ebenfalls eine geringe Menge des entsprechenden
1β-Hydroxy-3,5-cyclovitamin-D-Epimers enthält, d. h.
des Produktes der unten angegebenen Struktur (13). Nach
der Solvolyse in Eisessig führt dieses 1β-Hydroxy-Epimer
zu den entsprechenden 5,6-cis- und 5,6-trans-1β-Hydroxy-
3β-acetoxy-vitamin D-Analogverbindungen, welche durch die
Strukturen (14) bzw. (15) unten angegeben sind, die, sofern es
gewünscht wird, ebenfalls aus dem Solvolysegemisch durch
Chromatographie isoliert werden können und sodann in einer
schwachen Base getrennt hydrolysiert werden können gemäß
obiger Beschreibung zu den 1β,3β-Diol-Epimeren, die durch
die Strukturen (16) bzw. (17) charakterisiert sind.
In der Praxis wurde gefunden, daß das 5,6-trans-1β-Hydroxyderivat
der obigen Struktur (15) häufig eine derart geringe
Komponente des Solvolysegemisches darstellt, daß seine
direkte Isolierung in einem unzweckmäßigen Maße aufwendig
sit. Allgemein ist es in solchen Fällen bequemer, die 5,6-
trans-1β-Hydroxy-Analogverbindungen herzustellen nach dem
bekannten, durch Jod katalysierten Isomerisierungsprozeß
nach Verloop et al. (Rec. Trav. Chim. Pays-Bas 78, 1004
(1969)) aus den entsprechenden 5,6-cis-Verbindungen. Eine
derartige Behandlung des Produkts (14) mit einer katalytischen
Menge an Jod in einem Kohlenwasserstoff- oder Ether-Lösungsmittel
ergibt das 5,6-trans-Produkt (15), und die
analoge Isomerisierung von (16) liefert die entsprechende
trans-Verbindung der Struktur (17).
Acylierte Derivate der erfindungsgemäßen Produkte werden
leicht nach herkömmlichen Verfahren hergestellt. So ergeben
sich die Monoacylate der Strukturen (9), (10) oder
(14) und (15) direkt aus der Solvolyse; derartige Monoacylate
können ferner zu den entsprechenden 1,3-Diacylaten
acyliert werden, oder es können gewünschte Acylate nach
herkömmlicher Acylierung der freien Diole der Strukturen
(11), (12) oder (16) und (17) hergestellt werden. Es soll
ebenfalls bemerkt werden, daß die 1-Hydroxycyclovitamin-D-
Zwischenverbindungen der Struktur (8) oder (13) zu den
entsprechenden 1-O-Acylderivaten acyliert werden können.
Nachfolgende Solvolyse derartiger Acylderivate in Eisessig
oder in einem sauren wäßrigen Medium (z. B. nach dem Verfahren
von DeLuca et al., US-PS 4 195 027) ergeben die 5,6-cis-
und 5,6-trans-1-Hydroxyvitamin-D-Analogverbindungen
als ihre 1,2-Di-O-acyl- bzw. 1-O-Acylderivate.
Eine bemerkenswerte Eigenschaft der neuen erfindungsgemäßen
Verbindungen ist ihre hohe Affinität gegenüber dem
Proteinrezeptor, wie sie durch die hohe Bindungsaffinität
ausgedrückt wird. Es wurde angenommen, daß die Änderung
in der Seitenketten-Geometrie, welche durch das Vorhandensein
einer 22,23-cis-Doppelbindung (22Z-Doppelbindung)
diktiert wird, die Bindungsaffinität aufheben würde oder
zumindest zu einer deutlichen Abnahme der Bindungsaffinität
führen würde, das bekannt ist (z. B. vgl. DeLuca et al.,
Topics in Curr. Chem., oben angegebene Literatur), daß
sogar geringe Änderungen in der Stereochemie (z. B. die
Änderung von 24R-Hydroxy zu 24S-Hydroxy) zu deutlichen Unterschieden
in den Bindungseigenschaften führen können,
und die Verbindungen wurden zum Zwecke der Bestätigung
dieser Annahme hergestellt. Überraschenderweise wurde
durch Konkurrenz-Bindungsversuche gefunden (durchgeführt
nach dem Protokoll von Shepard et al., Biochem. J. 182,
55 (1979)), daß die 1α-Hydroxy-22Z-dehydro-Analogverbindung
der Struktur (11) eine 3- bis 5fach höhere Affinität
für das Rezeptorprotein aufweist und sehr wirkungsvolles Vitamin-D₃-Derivat.
Die anderen erfindungsgemäßen Produkte zeigen
eine geringere, jedoch immer noch wesentliche Bindungsaffinität,
die in jedem Falle höher ist als diejenige der
entsprechenden Verbindung, welche eine gesättigte Seitenkette
enthält, wie sie in natürlichen Metaboliten oder
anderen bekannten Analogverbindungen auftritt.
Aufgrund ihrer hohen Bindungsaffinität können die erfindungsgemäßen
Verbindungen höchst geeignete Ersatzstoffe für
die bekannten Metaboliten in der Therapie oder Prophylaxe
von Unregelmäßigkeiten des Calciumhaushalts sein, wie bei
Rachitis, Hypoparathyroidismus, Knochendystrophie, Knochenerweichung
oder Osteoporose beim Menschen oder bei
verwandten Calciummangel-Erkrankungen (z. B. Milchfieber)
bei Tieren. Entsprechend können diese Verbindungen bei
der Behandlung von bestimmten bösartigen Erkrankungen,
so z. B. bei Leukämie des Menschen, eingesetzt werden. Besonders
bevorzugt für die oben angegebenen Anwendungen
ist die Analogverbindung, die durch die Struktur (11) im
Verfahrensschema I angegeben ist oder die entsprechende
5,6-trans-Verbindung der Struktur (12) oder deren acylierte
Derivate. Zweckmäßige Gemische der obigen Produkte
können ebenfalls in der Human- oder Veterinärmedizin angewendet
werden, z. B. die Kombination der Produkte, welche
durch die Strukturen (11) und (12) dargestellt sind.
Zu therapeutischen Zwecken können die Verbindungen nach
einem beliebigen herkömmlichen Verabfolgungsweg und in
jeder geeigneten Form für das ausgewählte Verabfolgungsverfahren
eingesetzt werden. Die Verbindungen können mit
jedem verträglichen und unschädlichen pharmazeutischen
Träger formuliert werden in Form von Pillen, Tabletten,
Gelatinekapseln oder Suppositorien oder als Lösungen,
Emulsionen, Dispersionen oder Suspensionen in unschädlichen
Lösungsmitteln oder Ölen, und eine derartige Formulierung
kann ebenfalls andere therapeutisch wirksame und
vorteilhafte Bestandteile enthalten, die für die speziellen
Anwendungsformen zweckmäßig sind. Für Anwendungen gegenüber
dem Menschen werden die Verbindungen vorteilhafterweise
in Mengen von etwa 0,5 bis etwa 10 µg pro Tag verabfolgt,
wobei die spezifische Dosis festgesetzt wird nach
der speziell verabfolgten Verbindung, der zu behandelnden
Krankheit und der Krankheitsentwicklung, dem Zustand und
dem Ansprechverhalten des Patienten, wie dem Fachmann auf
diesem Gebiet vertraut ist.
Die vorliegende Verbindung wird in der anschließenden
detaillierten Beschreibung ferner beschrieben, wobei diese
Beschreibung lediglich erläuternd ist und die angefügten
Ansprüche nicht beschränkt. In dieser Beschreibung wurden
die physiko-chemischen Angaben unter Verwendung der beschriebenen
Verfahren und Apparate erhalten. Hochdruck-Flüssigkeitschromatographie
(HPLC) wurde durchgeführt mit
einem Modell ALC/GPC 204 der Firma Waters Associates unter
Verwendung einer Zorbax-Sil-Säule (DuPont) (6,2 mm×25 cm,
Fließgeschwindigkeit 4 ml/min, 1500 psi). Die Säulenchromatographie
wurde durchgeführt an Silikagel 60, 70-230
mesh ASTM (Merck). Die präparative Dünnschichtchromatographie
(TLC) wurde durchgeführt mit Silika 60 PF-254
(20×20 cm große Platten, 1 mm Silikagel). Die Bestrahlungen
wurden durchgeführt unter Verwendung einer Quecksilberbogenlampe
des Typs Hanovia 608A36, die mit einem Vycor-Filter
ausgerüstet war. Alle Reaktionen werden vorzugsweise
unter einer Inertgasatmosphäre (z. B. Argon) durchgeführt.
Isopentylphosphoniumbromid [(CH₃)₂CHCH₂CH₂PPh₃Br] (1,67 g,
4,04 mMol) in wasserfreiem Tetrahydrofuran (73 ml) wurde
mit n-Butyllithium (1,7 M Lösung in Hexan, 2,42 ml, 4,11 mMol)
bei 3-5°C unter Rühren behandelt. Nach 1-stündigem
Rühren bei Raumtemperatur wurde die orange-rot gefärbte
Lösung auf 3°C gekühlt, und Aldehyd (1) (1,84 g, 3,36 mMol)
in wasserfreiem Tetrahydrofuran (24 ml) wurde zugesetzt.
Das farblose Reaktionsgemisch wurde über Nacht bei Raumtemperatur
gerührt und sodann in Wasser gegossen und mit
Benzol extrahiert. Der organische Extrakt wurde gewaschen
mit 5% HCl, gesättigtem Natriumbicarbonat und Wasser,
getrocknet (NaSO₄) und unter vermindertem Druck zu einem
Öl eingeeengt, welches über eine Säule mit Silikagel gereinigt
wurde. Die Eluation mit einem Gemisch von Benzol-Ether
(94 : 6) lieferte das Addukt (2) (1,38 g, 68%) als
einen Schaum: NMR δ 0,83 (3H, s, 18-H₃), 0,89 und 0,91
(6H, jeweils d, J=6,8 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,97 (3H, d,
J=6,8 Hz, 21-H₃), 0,98 (3H, s, 19-H₃), 3,30 (1H, dd, J₁=4,4
Hz, J₂=14 Hz, 9-H), 3,38 (3H, s, OCH₃), 4,33 (1H, m,
3-H), 4,70 und 4,81 (2H, ABq, J=6,8 Hz, OCH₂O), 5,21 (2H,
br m, 22-H und 23-H), 6,23 und 6,39 (2H, ABq, J=8,5 Hz,
6-H und 7-H), 7,41 (5H, br m, Ar-H); IR: 1756, 1703,
1601, 1397, 1046 cm-1; Massenspektrum m/z 601 (M⁺, <1%),
426 (4), 364 (61), 349 (16), 253 (18), 251 (18), 119
(PhNCO, 100).
Eine Lösung des Adduktes (2) (601 mg, 1 mMol) und p-Toluolsulfonsäure
(523 mg, 2,75 mMol) in einem Gemisch von Methanol
(20 ml)-THF (12 ml) wurde 2 Tage bei Raumtemperatur
gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde in gesättigte Natriumbicarbonatlösung
eingegossen und einige Male mit Benzol
extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet
(Na₂SO₄) und unter vermindertem Druck eingedampft.
Die Reinigung des Rohprodukts durch Säulenchroamtographie
(Benzol-Ether 70 : 30 als Eluationsmittel) ergab
das Hydroxyaddukt (3) (550 mg, 99%) in Form eines Schaums:
NMR δ 0,83 (3H, s, 18-H₃), 0,89 und 0,91 (6H, jeweils d,
J=6,8 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,95 (3H, s, 19-H₃), 0,98 (3H,
d, J=6,8 Hz, 21-H₃), 3,16 (1H, dd, J₁=4,4 Hz, J₂=14 Hz,
9-H), 4,44 (1H, m, 3-H), 5,22 (2H, br m, 22-H und 23-H),
6,22 und 6,39 (2H, ABq, J=8,5 Hz, 6-H und 7-H), 7,40 (5H,
br m, Ar-H); IR: 3447, 1754, 1700, 1600, 1397 cm-1;
Massenspektrum, m/z (557 (M⁺, <1%), 382 (35), 349 (33),
253 (20), 251 (33), 119 (100), 55 (82).
Das Addukt (3) (530 mg, 0,96 mMol) wurde in das Dien (4)
überführt durch Reduktion mit Lithiumaluminiumhydrid (1 g)
in Tetrahydrofuran (60 ml) unter Rückflußtemperatur für
eine Zeit von 18 Stunden. Nach der herkömmlichen Aufarbeitung
wurde das Produkt durch Chromatographie über Silika
(Benzol-Ether 94 : 6 als Eluationsmittel gereinigt, um das reine Dien
(4) (290 mg, 76%) nach Umkristallisation aus Ethanol zu
ergeben: Schmelzpunkt 148-151°C; [α] =-132° (c=0,9,
CHCl₃); NMR δ 0,66 (3H, s, 18-H₃), 0,90 und 0,91 (6H, jeweils
d, J=6,8 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,96 (3H, s, 19-H₃),
0,98 (3H, d, J=6,9 Hz, 21-H₃), 3,64 (1H, m, 3-H), 5,20
(2H, br m, 22-H und 23-H), 5,39 und 5,57 (2H, ABq, J=6 Hz,
7-H und 6-H; UV λmax 281 nm, IR: 3346, 1463, 1375, 1364,
1067, 1040, 831 cm-1; Massenspektrum, m/z 382 (M⁺, 100),
349 (65), 323 (32), 271 (15), 253 (30).
Die Bestrahlung des 5,7-Diens (4) (150 mg, 0,39 mMol), welches
sich in Ether (120 ml) und Benzol (30 ml) gelöst befand
entgast mit Argon für 40 Minuten) wurde bei 0°C für
13 Minuten unter Verwendung einer UV-Lampe und eines Vycor-Filters
durchgeführt. Die HPLC (1% 2-Propanol in Hexan)
des erhaltenen Gemisches lieferte das Provitamin (56,9 mg,
38%) als ein farbloses Öl: NMR δ 0,75 (3H, s, 18-CH₃),
0,90 und 0,91 (6H, jeweils d, J=6,7 Hz, 26-H₃ und 27-H₃),
0,99 (3H, d, J=6,8 Hz, 21-H₃), 1,64 (3H, s, 19-H₃), 3,90
(1H, mm, 3-H), 5,20 (2H, br m, 22-H und 23-H), 5,69 und
5,95 (2H, ABq, J=12 Hz, 7-H und 6-H); UV λmax 261 nm,
λmin 234 nm.
Die thermische Isomerisierung der Provitamin-Zwischenverbindung
(56 mg, 0,15 mMol) in unter Rückfluß siedendem
Ethanol (3 Stunden) ergab die ölige Vitamin-Analogverbindung
(5) (43 mg, 77%) nach der Abtrennung durch HPLC.
NMR δ 0,60 (3H, s, 18-H₃), 0,89 und 0,90 (6H, jeweils d,
J=6,7 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,97 (3H, d, J=6,6 Hz, 21-H₃),
3,96 (1H, s, 3-H), 4,82 und 5,05 (2H, jeweils schmale
Multiplets, 19-H₂), 5,20 (2H, br m, 22-H) und 23-H), 6,04
und 6,24 (2H, ABq, J=11,4 Hz, 7-H und 6-H); UV λmax
265,5 nm, λmin 228 nm; IR: 3427, 1458, 1379, 1048, 966,
943, 892 cm-1; Massenspektrum, m/z 382 (M⁺, 21), 349 (5),
271 (8), 253 (14), 136 (100), 118 (82).
Frisch umkristallisiertes p-Toluolsulfonylchlorid (50 mg,
0,26 mMol) wurde einer Lösung des Vitamins (5) (50 mg,
0,13 mMol) in wasserfreiem Pyridin (300 µl) zugesetzt.
Nach 30 Stunden bei 4°C wurde das Reaktionsgemisch in
Eis/gesättigte NaHCO₃ unter Rühren eingegossen. Das Gemisch
wurde 15 Minuten gerührt und anschließend mit Benzol
extrahiert. Der organische Extrakt wurde gewaschen
mit NaHCO₃, gesättigtem Kupfersulfat und Wasser, getrocknet
(NaHCO₃, gesättigtem Kupfersulfat und Wasser, getrocknet
(Na₂SO₄) und unter vermindertem Druck eingeengt, um
das ölige Tosylat (6) zu erhalten. Das rohe Tosylat (6)
wurde mit NaHCO₃ (150 mg) in wasserfreiem Methanol (10 ml)
behandelt und das Gemisch wurde 8,5 Stunden bei 55°C gerührt.
Nach dem Abkühlen und dem Einnengen auf etwa 2 ml
wurde das Gemisch mit Benzol (80 ml) verdünnt, mit Wasser
gewaschen, getrocknet (Na₂SO₄) und unter vermindertem
Druck eingedampft. Die ölige 3,5-Cyclovitamin D-Verbindung
(7), die so erhalten wurde, war hinreichend rein, um für
die folgende Oxidationsstufe ohne jegliche Reinigung eingesetzt
zu werden. Zu einer heftig gerührten Suspension
von SeO₂ (5,1 mg, 0,046 mMol) in wasserfreiem CH₂Cl₂ (5 ml)
wurde tert.-Butylhydroperoxid (16,5 µl, 0,118 mMol) zugesetzt.
Nach 30 Minuten wurde wasserfreies Pyridin (50 µl)
zugesetzt, und das Gemisch wurde weitere 25 Minuten bei
Raumtemperatur gerührt, mit CH₂Cl₂ (3 ml) verdünnt und
auf 0°C gekühlt. Das rohe 3,5-Cyclovitaminprodukt (7) in
CH₂Cl₂ (4,5 ml) wurde sodann zugegeben. Die Reaktion verlief
bei 0°C für 15 Minuten, und das Gemisch wurde sodann
langsam (30 Minuten) auf Raumtemperatur erwärmen gelassen.
Das Gemisch wurde in einen Trenntrichter überführt
und mit 30 ml 10%iger NaOH geschüttelt. Ether (150 ml)
wurde zugesetzt, und die getrennte organische Phaase wurde
gewaschen mit 10% NaOH, Wasser und über Na₂SO₄ getrocknet.
Die Einengung zur Trockne unter vermindertem Druck
ergab einen gelben öligen Rückstand, der über einer Silikagel-
TLC-Platte gereinigt wurde durch Entwicklung in einem
Gemisch von Hexan-Ethylacetat im Verhältnis von 7 : 3, um
das 1-Hydroxycyclovitaminprodukt zu ergeben (20 mg, 37%):
NMR δ 0,59 (3H, s, 18-H₃), 0,63 (1H, m, 3-H), 0,89 und
0,90 (6H, jeweils d, J=6,9 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,96 (3H,
d, J=6,9 Hz, 21-H₃), 3,25 (3H, s, -OCH₃), 4,17 (2H, m, 1-H
und 6-H), 4,96 (1H, d, J=9,3 Hz, 7H), 5,1-5,4 (4H, br m,
19-H₂, 22-H und 23-H); Massenspektrum, m/z 412 (M⁺, 26),
380 (48), 339 (22), 269 (28), 245 (20), 135 (100).
Dieses Produkt setzt sich überwiegend zusammen aus der
1α-Hydroxycyclovitamin D-Verbindung der Struktur (8) und
einer geringen Menge des entsprechenden 1β-Hydroxy-Epimers
(13). Diese Komponenten können in dieser Stufe, sofern
es gewünscht wird, getrennt werden, jedoch ist eine derartige
Trennung nicht erforderlich.
Das gemäß obiger Vorschrift erhaltene 1-Hydroxycyclovitaminprodukt
(18 mg) wurde in Eisessig (0,8 ml) erhitzt
(55°C/15 Minuten), das Gemisch wurde neutralisiert (Eis/gesättigte
NaHCO₃) und mit Benzol und Ether extrahiert,
um nach der HPLC (1,5% von 2-Propanol in Hexan als Eluationsmittel)-Trennung
die reinen 3β-Acetoxyvitamine (9)
zu ergeben (6,60 mg, 34%, Eluation bei 42 ml), (10)
(4,20 mg, 22%, Eluation bei 50 ml) und (14) (1,44 mg,
7%, Eluation bei 36 ml)).
Verbindung (9): NMR δ 0,60 (3H, s, 18-H₃), 0,90 und 0,92 (6H, jeweils d, J=7,0 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,97 (3H, d, J=6,8 Hz, 21-H₃), 2,04 (3H, s, -OCOCH₃), 4,41 (1H, m, 1-H), 5,02 (1H, schmale Multiplets, 19-H), 5,1-5,4 (4H, br m, 3-, 19-, 22- und 23-H), 6,03 und 6,35 (2H, ABq, J=11,4 Hz, 7-H und 6-H); UV λmax 254,5 nm, λmin 227,5 nm; Massenspektrum, m/z 440 (M⁺, 10), 380 (72), 362 (7), 269 (31), 251 (12), 135 (100), 134 (99).
Verbindung (10): NMR δ 0,60 (3H, s, 18-H₃), 0,90 und 0,91 (6H, jeweils d, J=7,0 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,97 (3H, d, J=6,9 Hz, 21-H₃), 2,05 (3H, s, -OCOCH₃), 4,49 (1H, m, 1-H), 5,00 und 5,14 (2H, jeweils schmale Multiplets, 19-H₂), 5,20 (3H, br m, 3-, 22- und 23-H), 5,82 und 6,59 (2H, ABq, J=12,0 Hz, 7-H und 6-H); UV λmax 270 nm, λmin 228 nm; Massenspektrum, m/z 440 (M⁺, 4), 380 (30), 269 (10), 135 (100), 134 (52).
Verbindung (14): NMR δ 0,58 (3H, s, 18-H₃), 0,89 und 0,90 (6H, jeweils d, J=6,9 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,96 (3H, d, J=6,9 Hz, 21-H₃), 2,06 (3H, s, -OCOCH₃), 4,16 (1H, m, 1-H), 4,98 (2H, m, 3-H und 19-H), 5,1-5,4 (3H, br m, 19-, 22- und 23-H); UV λmax 263 nm, λmin 227 nm; Massenspektrum m/z 440 (M⁺, 32), 380 (78), 362 (21), 269 (28), 251 (19), 135 (100), 134 (82).
Verbindung (9): NMR δ 0,60 (3H, s, 18-H₃), 0,90 und 0,92 (6H, jeweils d, J=7,0 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,97 (3H, d, J=6,8 Hz, 21-H₃), 2,04 (3H, s, -OCOCH₃), 4,41 (1H, m, 1-H), 5,02 (1H, schmale Multiplets, 19-H), 5,1-5,4 (4H, br m, 3-, 19-, 22- und 23-H), 6,03 und 6,35 (2H, ABq, J=11,4 Hz, 7-H und 6-H); UV λmax 254,5 nm, λmin 227,5 nm; Massenspektrum, m/z 440 (M⁺, 10), 380 (72), 362 (7), 269 (31), 251 (12), 135 (100), 134 (99).
Verbindung (10): NMR δ 0,60 (3H, s, 18-H₃), 0,90 und 0,91 (6H, jeweils d, J=7,0 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,97 (3H, d, J=6,9 Hz, 21-H₃), 2,05 (3H, s, -OCOCH₃), 4,49 (1H, m, 1-H), 5,00 und 5,14 (2H, jeweils schmale Multiplets, 19-H₂), 5,20 (3H, br m, 3-, 22- und 23-H), 5,82 und 6,59 (2H, ABq, J=12,0 Hz, 7-H und 6-H); UV λmax 270 nm, λmin 228 nm; Massenspektrum, m/z 440 (M⁺, 4), 380 (30), 269 (10), 135 (100), 134 (52).
Verbindung (14): NMR δ 0,58 (3H, s, 18-H₃), 0,89 und 0,90 (6H, jeweils d, J=6,9 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,96 (3H, d, J=6,9 Hz, 21-H₃), 2,06 (3H, s, -OCOCH₃), 4,16 (1H, m, 1-H), 4,98 (2H, m, 3-H und 19-H), 5,1-5,4 (3H, br m, 19-, 22- und 23-H); UV λmax 263 nm, λmin 227 nm; Massenspektrum m/z 440 (M⁺, 32), 380 (78), 362 (21), 269 (28), 251 (19), 135 (100), 134 (82).
Jedes der 3β-Acetoxyderivate (9), (10) und (14) wurde getrennt
hydrolysiert, wobei das gleiche Verfahren verwendet
wurde. Eine Lösung von 3β-Acetoxyvitamin (0,7-6 mg)
in Ethanol (0,1 ml) wurde mit 10%iger KOH in Methanol
(0,8 ml) behandelt, und das Gemisch wurde 1 Stunde auf
50°C erhitzt. Nach der üblichen Aufarbeitung und der abschließenden
HPLC-Reinigung (8% von 2-Propanol in Hexan
als Eluationsmittel) wurden die entsprechenden 1-Hydroxyvitamine
erhalten, nämlich:
Verbindung (11): NMR δ 0,59 (3H, s, 18-H₃), 0,89 und 0,90 (6H, jeweils d, J=7,0 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,96 (3H, d, J=6,8 Hz, 21-H₃), 4,23 (1H, m, 3-H), 4,43 (1H, m, 1-H), 5,00 (1H, schmale Multiplets, 19-H), 5,1-5,4 (3H, br m, 19-, 22- und 23-H), 6,02 und 6,39 (2H, ABq, J=11,4 Hz, 7-H und 6-H); UV λmax 264,5 nm, λmin 227,5 nm; Massenspektrum, m/z 398 (M⁺, 21), 380 (8), 287 (6), 269 (7), 251 (5), 152 (36), 134 (100). Eluationsvolumen 39 ml).
Verbindung (12): NMR δ 0,61 (3H, s, 18-H₃), 0,89 und 0,91 (6H, jeweils d, J=7,0 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,97 (3H, d, J=6,9 Hz, 21-H₃), 4,25 (1H, m, 3-H), 4,51 (1H, m, 1-H), 4,98 und 5,13 (2H, jeweils schmale Multiplets, 19-H₂), 5,21 (2H, br m, 22-H und 23-H), 5,89 und 6,59 (2H, ABq, J=11,5 Hz, 7-H und 6-H); UV λmax 273 nm, λmin 229,5 nm; Massenspektrum, m/z 398 (M⁺, 17), 380 (4), 287 (5), 269 (5), 251 (4), 152 (29), 134 (100). (Eluationsvolumen 38 ml).
Verbindung (16): NMR δ 0,60 (3H, s, 18-H₃), 0,89 und 0,91 (6H, jeweils d, J=7,0 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,97 (3H, d, J=6,9 Hz, 21-H₃), 4,10 (1H, m, 3-H), 4,36 (1H, m, 1-H), 5,01 (1H, d, J=2 Hz, 19-H), 5,1-5,4 (3H, br m, 19-, 22- und 23-H), 6,06 und 6,45 (2H, ABq, J=11,3 Hz, 7-H und 6-H); UV λmax 262,5 nm, λmin 226,5 nm; Massenspektrum, m/z 398 (M⁺, 20), 380 (19), 269 (11), 251 (10), 152 (100), 134 (60). (Eluationsvolumen 32 ml).
Verbindung (11): NMR δ 0,59 (3H, s, 18-H₃), 0,89 und 0,90 (6H, jeweils d, J=7,0 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,96 (3H, d, J=6,8 Hz, 21-H₃), 4,23 (1H, m, 3-H), 4,43 (1H, m, 1-H), 5,00 (1H, schmale Multiplets, 19-H), 5,1-5,4 (3H, br m, 19-, 22- und 23-H), 6,02 und 6,39 (2H, ABq, J=11,4 Hz, 7-H und 6-H); UV λmax 264,5 nm, λmin 227,5 nm; Massenspektrum, m/z 398 (M⁺, 21), 380 (8), 287 (6), 269 (7), 251 (5), 152 (36), 134 (100). Eluationsvolumen 39 ml).
Verbindung (12): NMR δ 0,61 (3H, s, 18-H₃), 0,89 und 0,91 (6H, jeweils d, J=7,0 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,97 (3H, d, J=6,9 Hz, 21-H₃), 4,25 (1H, m, 3-H), 4,51 (1H, m, 1-H), 4,98 und 5,13 (2H, jeweils schmale Multiplets, 19-H₂), 5,21 (2H, br m, 22-H und 23-H), 5,89 und 6,59 (2H, ABq, J=11,5 Hz, 7-H und 6-H); UV λmax 273 nm, λmin 229,5 nm; Massenspektrum, m/z 398 (M⁺, 17), 380 (4), 287 (5), 269 (5), 251 (4), 152 (29), 134 (100). (Eluationsvolumen 38 ml).
Verbindung (16): NMR δ 0,60 (3H, s, 18-H₃), 0,89 und 0,91 (6H, jeweils d, J=7,0 Hz, 26-H₃ und 27-H₃), 0,97 (3H, d, J=6,9 Hz, 21-H₃), 4,10 (1H, m, 3-H), 4,36 (1H, m, 1-H), 5,01 (1H, d, J=2 Hz, 19-H), 5,1-5,4 (3H, br m, 19-, 22- und 23-H), 6,06 und 6,45 (2H, ABq, J=11,3 Hz, 7-H und 6-H); UV λmax 262,5 nm, λmin 226,5 nm; Massenspektrum, m/z 398 (M⁺, 20), 380 (19), 269 (11), 251 (10), 152 (100), 134 (60). (Eluationsvolumen 32 ml).
Wenn es gewünscht wird, können die erfindungsgemäßen Verbindungen
leicht durch Umkristallisation aus geeigneten
Lösungsmitteln, wie Ether, Hexan, Alkoholen und Gemischen
davon erhalten werden, wie dem Fachmann auf diesem Gebiet
klar ist.
Claims (7)
1. 1-Hydroxyvitamin-D-Verbindungen der allgemeinen Formeln
mit einer 22,23-cis-Doppelbindung, wobei
X₁ und X₂ Wasserstoffatome oder eine eine Hydroxylgruppe schützende Gruppe bedeuten und der Substituent am Kohlenstoff 1 die stereochemische α- oder β-Orientierung aufweisen kann.
X₁ und X₂ Wasserstoffatome oder eine eine Hydroxylgruppe schützende Gruppe bedeuten und der Substituent am Kohlenstoff 1 die stereochemische α- oder β-Orientierung aufweisen kann.
2. Verbindungen nach Anspruch 1, wobei die Hydroxylgruppe durch
eine Acylgruppe geschützt ist.
3. Verbindungen nach Anspruch 1, wobei X₁ und X₂ Wasserstoffatome
bedeuten.
4. Verbindungen nach einem oder beiden der vorhergehenden
Ansprüche 1 und 2, wobei mindestens einer der Reste X₁ und X₂
für Acetyl steht.
5. Pharmazeutische Zusammensetzung, welche mindestens eine der
Verbindungen gemäß der Ansprüche 1 bis 4 zusammen mit einem
pharmazeutisch akzeptablen Exzipienten enthält.
6. Pharmazeutische Zusammensetzung nach Anspruch 5, welche ein
Gemisch aus den Verbindungen gemäß dem Anspruch 3 enthält.
7. Cyclovitamin der allgemeinen Formel:
in der R ein Wasserstoffatom oder eine Hydroxylgruppe bedeutet.
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