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Probierpuppe. Es sind bereits auf beliebige Körpermaße einstellbare
Probierpuppen bekannt geworden, welche dem Wesen nach aus in wagerechter und lotrechter
Richtung verstellbaren Elementen zusammengestellt sind. Auch ist es bekannt, diese
Elemente in mehrere, durch wagerechte Ebenen geteilte und in lotrechter Richtung
verstellbare Teilgruppen einzuteilen, wobei diese Teilgruppen durch lotrechte Ebenen
in in wagerechter Richtung verstellbare Körperelemente unterteilt sind.
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Die Erfindung bezweckt die Vereinfachung der Stellvorrichtung derartiger
Probierpuppen und erreicht dies in erster Linie dadurch, daß die durch wagerechte
Ebenen geteilten Teilgruppen durch Federn voneinander ferngehalten werden und mittels
einer Spannvorrichtung gegeneinander genähert werden können. Zu diesem Zwecke besteht
der Puppenkern aus, zwei gegeneinander längsverstellbaren Teilen, zwischen welche
diese Teilgruppen zwecks Versteilbarkeit in lotrechter Richtung eingespannt sind,
derart, daß durch Nähern der Puppenkernteile die Teilgruppen entgegen der Wirkung
der Spannfedern zusammengedrückt, beim Entfernen der Kernteile dagegen durch die
Federn auseinandergetrieben werden.
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Die einzelnen Elemente der Teilgruppen wurden bisher durch Schraubenverbindungen
auswärts und einwärts, verstellt. Erfindungsgemäß werden die Körperelemente durch
einen gemeinsamen federnden Überzug, vorzugsweise aus Gummi, alle nach innen gedrückt,
wodurch die Stellvorrichtung wesentlich vereinfacht wird, indem sie für die Einwärtsbewegung
der Gruppenelemente nicht zu sorgen hat, da diese bei Rückbewegung der auswärts
treibenden Elemente durch den federnden Überzug nach innen getrieben werden.
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Endlich wird die wagerechte Verstellung der die Halspartie bildenden
Gruppenteile in einfachster Weise durch eine einzige, zwischen diese eindringende
kegelförmige Schraubenspindel erreicht.
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In der Zeichnung zeigen Abb. i und 2 zwei zueinander rechtwinklige,
lotrechte Längsschnitte durch die Puppe, Abb,. 3 eine Einzelheit vergrößert, Abb.
d. bis 6 Schnitte nach den Linien Ä-B bzw. C-D bzw. E-F der Abb. i.
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Die Puppe besteht aus lotrecht und wagerecht verstellbaren Körperteilen,
welche :durch wagerechte Ebenen geteilte Teilgruppen bilden, welche gegeneinander
in der Höhe verstellbar sind während die einzelnen Elemente
dieser
Teilgruppen gegeneinander wagerecht verstellbar sind. In der Zeichnung bedeuten
a, bis a4, b,, bis b4, c, bis c4, e,. bis e¢ und f,. bis f4 die Elemente dieser
Teilgruppen. Letztere werden dadurch verstellt, daß Stellschrauben i. sich einerseits
an den Puppenkern p', p ", andererseits an die Kör erelem-ente (in
Ab-h- 3 an f') stützen. Die Stellschraübe i paßt in eine am Element befestigte Schraubenmlutter
h. Der Vierkantkopf i' der Stel'lschra.u'be i sitzt in der Vertiefung
k
derart, daß bei der innersten Körperele mentlage der Schraubenkopf aus der
Vertiefung. k nicht hervorsteht. Durch Einschrauben dieser Stellschrauben i entfernen
sich die Körperelemente vom Puppenkerne. Beim Hin.ausschrauben :der Stellschrauben
werden die Körperelemente :durch einen federnden Überzug 1, vorzugsweise aus Gummi,
nach innen gedrückt. Die Teilgruppen werden durch in Vertiefungen m sitzende Federn
in voneinander lotrecht ferngehalten. Die Verkürzung des Gestelles erfolgt durch
Zusammendrücken der Teilgruppen gegeneinander, wobei die Federn m in die Vertiefungen
M mehr oder weniger hineingedrückt werden. Zwecks Zusammendrückens der Teilgruppen
den Federn gegenüber besteht der Puppenkern aus zwei gegeneinander längsverstellbarere
Teilen p', p", zwischen welche die Teilgruppen, ausgenommen die Hals- und Schulterteile
f bzw. g, eingespannt sind, beispielsweise so, daß der eine Kernteil p' mit der
Grundplatte p fest verbunden ist, während an dem beweglichen Kernteil p" mittels
der Hülse ri eine Druckscheibe 12 befestigt ist, welche über die Teilgruppe e ragt.
Die Kernteile p', p" sind gegeneinander mittels der Hülse v geführt. Die Kernverstellung
geschieht durch Verschraubung. Zu dem. Zwecke ist in das Muttergewinde
x' der Grundplatte p eine Schraubenspindel x hineingeschraubt, deren gewindeloses
Ende x" .an dem: Kernteil p" mittels eines Nietkopfes y drehbar, jedoch unverschiebbar
befestigt ist. Durch Drehung der Schraubenspindel x werden die Teilgruppen gegeneinander
genähert oder vorn einander entfernt. An der Schraubenspindel x sitzt ein Handrad
y'. Die untere Spindelverlängerung x"' ist in dem Gestell x"
drehbar
gelagert.
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Die Auswärtsbewegung der Halsteile g, bis g4 bewirkt eine kegelförmige
Schraubenspindel 13, welche in eine entsprechende gemeinsame Gewindebohrung der
Halsteile hineingeschraubt wird. Der Brustteil e,. kann bei angekleideter Puppe
verstellt werden, indem seine Stellschraube u', t' mittels der Kegelradübersetzung
t und der längsverstellbaren Welle s', s" vom Handrede o aus beeinflußt wirrt. Die
Stellschraube ü ist in das Muttergewinde u des Brustteiles hineingeschraubt, während
die Spindel t' in dem Puppenkern p" drehbar gelagert ist. Die Teile s, s" der Welle
sind gegeneinander längsverschiebbar, jedoch nicht drehbar, um die Einstellung des
Brustteiles bei verstellter Körperlänge ungestört durchführen zu können. Die übrigen
Körperelemente werden vor dem; Ankleiden der Puppe durch einen auf die Schraubenköpfe
i gesteckten Schraubenschlüssel i' verstellt.