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DE3578C - Photolitographisches Uebertragungspapier nebst dazu gehöriger Umdruckfarbe - Google Patents

Photolitographisches Uebertragungspapier nebst dazu gehöriger Umdruckfarbe

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Publication number
DE3578C
DE3578C DENDAT3578D DE3578DA DE3578C DE 3578 C DE3578 C DE 3578C DE NDAT3578 D DENDAT3578 D DE NDAT3578D DE 3578D A DE3578D A DE 3578DA DE 3578 C DE3578 C DE 3578C
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DE
Germany
Prior art keywords
paper
printing ink
photolithographic
parts
transfer
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT3578D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Publication of DE3578C publication Critical patent/DE3578C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/004Photosensitive materials
    • G03F7/04Chromates

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Duplication Or Marking (AREA)

Description

1878.
Klasse 57.
JACOB HUSNIK in PRAG. Photolithographisches Uebertragungspapier nebst dazu gehöriger Umdruckfarbe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. Mai 1878 ab.
A. Papier.
Man nimmt 1 Theil feinste Gelatine, 24 Theile Wasser, und auf je hundert Theile der festen Gelatine setzt man einen Theil aufgelösten Chromalaun zu, filtrirt und giefst die Flüssigkeit in ein grofses Zinkgefäfs, welches durch vier bis fünf kleine Petroleumöfchen, die unter dem Gefäfs angebracht sind und nach Belieben regulirt werden können, schwach erwärmt wird; der Wärmegrad der Flüssigkeit soll nur 34 0R. betragen.
Nachdem die Oberfläche derselben vom Schaum gereinigt wurde, wird das Papier bogenweise mit einer Seite eingetaucht und zum Trocknen aufgehängt. Man nimmt hierzu ein glattes Papier. Ist das Papier trocken, so wird es nochmals in derselben Lösung gebadet, wobei aber die beim ersten Einhängen oben befindliche Seite nach unten, zum Ablaufen der Flüssigkeit, kommt. Man kann auch das bogenweise Eintauchen umgehen und ein endloses Papier in Rollen, welches unter einer in die Gelatinelösung eingetauchten Walze läuft, in einer Gelatinelösung von 1 Theil Gelatine und 14 Theilen Wasser (Alaunzusatz ebenso) hinwegziehen, wodurch das doppelte Eintauchen erspart wird.
Ist das Papier zum zweiten male trocken, so wird es in einer Mischung aus 1 Theil Eiweifs und 2 Theilen Wasser nochmals gebadet, und zwar so, dafs man es mit der präparirten Seite auf der Flüssigkeit nur schwimmen läfst.
Das Papier wird ■ dann wieder zum Trocknen aufgehängt und ist hiernach fertig.
Der gröfste Vortheil und die weitere besondere Eigenthümlichkeit liegt jedoch in dem Chromsalzbade, welches zum Sensibilisiren des Papiers verwendet wird und welches aus ι Theil Chromsalz, 14 Theilen Wasser und 4 Theilen Spiritus besteht. Der Spiritus gestattet nicht, dafs das Eiweifs sich vom Papier ablöst, da es im Spiritus unlöslich ist. Würde man nur ein wasserhaltiges Bad verwenden, so würde das Eiweifs vom Papier sich ablösen. Das Eiweifs ist aber sehr wichtig, da es in den unbelichteten Stellen löslich ist und in Wasser sammt der Farbe, mit welcher das exponirte Papier überzogen wird, weg geht, so dafs nur die Striche auf denjenigen Stellen, wo das: Eiweifs unlöslich geworden ist, sammt der Farbe sitzen bleiben und die Zeichnung zum Umdruck geeignet hervorbringen.
Die Gelatine bildet einen festen, glatten Grund, der im kalten Wasser unlöslich ist und sich auch nicht wegreiben läfst. Neu ist die Combination der Gelatineschicht mit der oberen Eiweifsschicht, sowie das spiritushaltige Chromsalzbad.
B. Die Umdruckfarbe.
Die Farbe, welche hier zur Verwendung kommt, soll erstens ungemein ausgiebig sein, damit nach dem gänzlichen Abwischen derselben mit einem weichen Lappen doch noch ein recht intensiver, sichtbarer Ton zurückbleibt, der das entwickelte Bild sehen läfst, zweitens sehr fett sein, um nach fast gänzlichem Abwischen noch ein fettes, ausdrückbares Bild zu geben.
Diese beiden Eigenschaften erzielt man durch das Berlinerblau, welches in der Dosis einer feinen Buchdruckerschwärze im Leinölfirnifs gerieben und zugesetzt wird. Das Fett besteht einfach aus Talg und Wachs.
Die Farbe soll auch etwas fest sein, um der Reibung zu widerstehen, und dieses erzielt man durch Zusatz von Colophonium, welches nach dem Verdunsten des Terpentins einen ziemlich festen Rückstand läfst.
Das Mischungsverhältnifs ergiebt sich wie folgt:
20 Theile feinster Buchdruckerschwärze
(Kreidefarbe),
50 Theile Wachs,
40 Theile Talg,
35 Theile Colophonium,
210 Theile Terpentingeist,
30 Theile zu Teig gerührtes feinstes Berlinerblau.
Zuerst wird die Farbe, dann das Wachs und Colophonium geschmolzen, dann der Talg zugesetzt und endlich das Berlinerblau und der Terpentingeist.
DENDAT3578D Photolitographisches Uebertragungspapier nebst dazu gehöriger Umdruckfarbe Active DE3578C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2444205A (en) * 1944-03-27 1948-06-29 William G Mullen Lithographic printing plate

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2444205A (en) * 1944-03-27 1948-06-29 William G Mullen Lithographic printing plate

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