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DE357615C - OEl- und Luftzufuehrungseinrichtung fuer Vergasungsretorten - Google Patents

OEl- und Luftzufuehrungseinrichtung fuer Vergasungsretorten

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Publication number
DE357615C
DE357615C DED32431D DED0032431D DE357615C DE 357615 C DE357615 C DE 357615C DE D32431 D DED32431 D DE D32431D DE D0032431 D DED0032431 D DE D0032431D DE 357615 C DE357615 C DE 357615C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
hydrocarbon
oil
pipe
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED32431D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED32431D priority Critical patent/DE357615C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE357615C publication Critical patent/DE357615C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Öl- und Luftzufährungseinrichtung für Vergasungsretorten. Die vorliegende Erfindung betrifft einen neuen Apparat zum Mischen und Fortleiten eines flüssigen Kohlenwasserstoffes oder anderen Brennstoffes und Luft oder eines die Verbrennung unterhaltenden Gases in einem ständig aufrechterhaltenen Verhältnis fär jede gewünschte Menge der Abgabe. Die neue Vorrichtung zur Mischung und Fortleitung ist in ileuartiger Weise mit einem Apparat verbunden, der zur Herstellung eines perma,-nenten brennbaren Gases durch Oxydation der Mischung von Kohlenwasserstoff und Luft in einer Retorte dient. Es soll ein brennbares Gas erhalten werden, welches gleichmäßigeBeschaffenheit besitzt, ohne Rücksicht darauf, in welcher Menge es hergestellt wird. Der neue Vergasungsapparat liefert nicht nur ein Gas von gleichmäßiger Beschaffenheit auch bei wechselndem Bedarf, sondern kann auch benutzt werden, um eine bestimmte Menge von Kohlenwasserstoff in ein permanentes brennbares Gas zu verwandeln, welches bei der vollkommenen Verbrennung in einer Gasmaschine oder für Heiz- und andere Zwecke das Maximum von Wärmeeinheiten liefert. Die Vorrichtung zur Leitung, welche die Aufrechterhaltung einer gleichmäßigen Beschaffenheit des durch den Vergaser erzeugten Gases bei schwankendem Verhältnis der Abgabe von Kohlenwasserstoff und Luft ermöglicht, kann auch benutzt werden, um den Kohlenwasserstoff unmittelbar vollständig zu verbrennen.
  • Die weiteren Merkmale der Erfindung sind im fQlgenden dargelegt.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht eines Apparates nach der vorliegenden Erfindung, wobei einige Teile im Risse gezeigt sind. Abb. 2 ist eine vertikale Ansicht senkrecht zu Abb. i, teilweise im Schnitt und teilweise im Aufriß.
  • Abb. 3 ist ein längsgerichteter zentraler Schnitt des Injektors für den Kohlenwasserstoff und ein Schnitt in der Ebene eines der Konverter nach der vorliegenden Erfindung.
  • Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie x-x von Abb. 3.
  • In den Zeichnungen ist die Einrichtung für zwei Einheiten veranschaulicht. Es kann aber auch nur eine Einheit oder eine beliebige Zahl derselben verwendet werden.
  • Eine Konverterkammer i ist vorteilhaft mit einem Metallgehäuse 2 und einer Auskleidung aus feuerfestem Material 3 versehen. In der Kammer i sind passend gestützt Konverter oder Retorten 4 angebracht. Ihre Stellung zueinander bei Verwendung von mehr als einem Konverter ist in Abb. i in gebrochenen Linien gezeigt. Die Konverter 4 sind mit Prallwänden versehen.
  • DLr mit einem die Verbrennung unterhaltenden Gase, wie Luft, gemischte Kohlenwasserstoff tritt in den Kanal 5 ein und geht um die einzelnen Prallwände, wie in Abb. 3 durch Pfeile angezeigt ist. Nach der Vergasung tritt das Gas in den Gasabzug 6 und gelangt von hier zu einem (in den Zeichnungen nicht dargestellten) Gasbehälter.
  • Beim Beginn des Betriebes werden Kohlenwasserstoff und Luft durch die Flamme & in den Kanal 7 gezogen. Die brennenden Gase gehen durch den Kanal o um die Konverter und erhitzen diese auf die Temperatur, welche erforderlich ist, um die Mlischung von Kohlenwasserstoffdampf und Luft in die gasförmigen Bestandteile zu zersetzen. Die Produkte der die Heizung hervorrufenden Verbrennung gehen durch die Abzüge io in den Bodenabzug ii und durch das Rohr 12 zu dem Schornstein.
  • Wenn die Konverter auf die für die erwähnte Zersetzung notwendige Temperatur gebracht sind, wird das Gas entweder von der Gasleitung oder dem Gasbehälter durch das Rohr 13 zugelassen. Die Flamme 8 wird abgestellt. Es wird Luft in die Luftleitung 14 gezogen oder gepreßt, geht durch den Kanal 15 in den Behälter und durch die öffnungen 16 der Auskleidung 3. Hier vereinigen sich Gas und Luft und halten die für die Gaserzeugung notwendige Temperatur in dem Konverter aufrecht. Die Verbrennungsprodukte gehen durch die beschriebene Leitung zu dem Schornstein.
  • Bei der technischen Erzeugung von Gas aus flüssigem Kohlenwasserstoff mit einem vorbestimmten kalorischen Wert und chemischer Beschaffenheit muß der Apparat erstens eine Vorrichtung zur Aufrechterhaltung eines bestimmten Verhältnisses zwischen Kohlenwasserstoff und Luft, sowie zweitens die Aufrechterhaltung dieses Verhältnis##es für alle Volumina von vereinigtem Kohlenwasserstoff und Luft besitzen. Der Druck auf Kohlenwasserstoff und Luft muß in gleicher Weise für alle Schwankungen der erzeugten Volumina wechseln. Der Flüssigkeitsdruck, welcher mit jeder Veränderung der Niveaus in dem Flüssigkeitsbehälter, aus dem eine unmittelbare Entnahme durch den Injektor eintritt, schwankt, genügt, das Verhältnis zwischen Kohlenwasserstoff und Luft zu verändern, obgleich der Luftdruck sowohl auf Kohlenwasserstoff wie Luft in einem gegebenen _A-ugenblick der gleiche ist.
  • Zur Erfüllung der angegebenen Bedingungen wird eine Mischvorrichtung vetwendet, welche ein Nadelventil 17 besitzt. Durch dasselbe wird Kohlenwasserstoff in ein Rohr 18 abgegeben. Ein Hauptluftrohr ig gibt durch ein Ventil 38 Luft in das Rohr 2o, welches durch den Kanal 5 in den Konverter führt. Der Luftdruck kann von irgendeiner gemeinsamen Leitung erhalten werden, beispielsweise von einem Kompressor 21, der Luft in die Hauptleitung 2-z, die mit dem Rohre ig in Verbindung steht, führt. (Im folgenden wird eine Einrichtung für eine einzige Einheit geschildert.) Ein Ansatzrohr 23 tritt von dem Rohr ig in den oberen Teil des Behälters 42 bei 23a ein (Abb. 3). Ein Aiisatzrohr 24 führt von der Hauptleitung -,2 zu der Flamme 8 und bringt durch ein Ventil 25 Luft zu der Leitung 14 (Abb. 2). Ein anderes Zweigrohr 26 führt von dem Hauptrohr 22, zu dem Kohlen-,vasserstoffbehälter 27 und bringt Druck auf den Kohlenwasserstoff (Abb. i). Es wird so Luftdruck auf den Kohlenwasserstoff in dem Behälter 42 und dem Behälter 27 ausgeübt, und zwar im wesentlichen ein Luftdruck, der dem Luftdruck des Kompressors 21 gleich ist. Der Druck der Luft am Punkte der Mischung der Luft mit dem Kohlenwasserstoff ist etwas niedriger, da ein Teil des Luftdruckes in Bewegung umgesetzt ist.
  • Ein Rohr 28 (Abb. i) führt nahe vom Boden des Kohlenwasserstoffbehälters 27 zu einer Pumpe 29, die von irgendeiner Energiequelle, beispielsweise von der Welle, die den Kompressor c-i treibt, betrieben werden kann. Die Pumpe preßt den Kohlenwasserstoff durch Röhren 30 und 31 in den Injektorbehälter 422 an dem Punkte 31a in Abb. 3. Ein -Überlauf 32 (Abb. 3) hat seine Öffnung vorteilhaft gerade unter der Achse des Nadelventils 17 und steht mit einer Rückleitung 33 (Abb. i) in Verbindung, die zu dem Kohlenwasserstoffbehälter 27 zurückführt. Das Volumen des zugepumpten Kohlenwasserstoffes ist etwas größer als der höchste Verbrauch dcs Injektors, so daß die Injektorkammer bis zu dem Überlauf 32 gefüllt gehalten wird. Das ]#adelventil erhält seinen Zufluß von einem Rohr 34, das in die Injektorkammer 4z herabreicht, wodurch eine Abgabe von Luft verhindert wird. Das Ansatzrohr 23 ist mit einem Ab- sperrventil 35 versehen, um ein Zurücktreten von Luft oder Kohlenwasserstoff aus dem Injektor zu verhindern. -Der Stiel des Nadelventils 17 ist mit einem Zeiger 36 versehen, der durch den Stiel über die Fläche cines festen geteilten Zeigerblattes 37 geführt wird. Das Rohr ig, welches Luft zuführt, ist mit einem Ventil 38 versehen, das gleichfalls mit einem Zeiger und geteilten Zeigerblatt versehen ist. Mittels dieser Ventile kann das Verhältnis von Kohlenwasserstoff und Luft durch eine vorangehende Einstellung festgesetzt werden. Diese Einstellung ist gleichzeitig für die Herstellung der höchsten Ausbeute von Gas des besonderen gewünschten kalorischen Wertes und der chemischen Zusammensetzung endgültig, sowie für die Regelung des Luftdruckes. Es wird einer wechselnden Forderung nach Gas oder einem Wechseln des Luftdruckes infolge der Geschwindigkeitsänderung oder der Änderung der Wirksamkeit des Kompressors Rechnung getragen.
  • Die Lufthauptleitung 2,2 ist mit einem Ventil 39 versehen, welches einen verlängerten Hebel 40 trägt. An dem Schwimmer des nicht gezeichneten Gasbehälters ist einstellbar und mit ihm steigend und fallend ein Arm 41 angebracht, dessen L-föriniges Ende unter dem Ende des Hebels 4o eingreift- Wenn der Schwimmer des Gasbehälters steigt und den Arm 41 mit nach oben nimmt, so wird, sobald der Gasbehälter eine vorher bestimmte Grenze erreicht hat, der Hebel 4o gehoben und das Ventil 39 geöffnet. Hierdurch wi-d unmittelbar der Luftdruck auf den Kohlenwasserstoff in dem Behälter 42 verringurt, ebenso der Druck an der Stelle der Luftabgabe für die Vermischung mit dem Kohlenwasserstoff. Das Verhältnis der Abgabe zwischen Luft und Kohlenwasserstoff bleibt aber gleich, wenn auch der Luftdruck und das Volumen des erzeugten Gases sich ändert. Beim Sinken des Gasbehälters wird das Ventil 39 entweder durch ein Gewicht oder in anderer Weise geschlossen. Hierdurch wird der Luftdruck gesteigert und ebenso direkt proportional zu diesem das Volumen des erzeugten Gases.
  • Nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die Retorte 4 und auch der Hilfsapparat für den Gebrauch der Retorte fortgelassen werden, so daß die Mischung von Kohlenwasserstoff und Luft unmittelbar am Ende des Rohres 2o von Abb. 3 verbrannt werden kann.
  • Die Gasleitung 6 umgibt das Ableitungsrohr 7,o, welches Kohlenwasserstoff und Luft nach dem Konverter führt. Hierdurch wird eine Vorwärmung von Kohlenwasserstoff und Luft erreicht und eine bessere Vermischung des Kohlenwasserstoffes mit der Luft erzielt. Durch diese Ausnutzung der sonst verlorenen Abhitze kann aus einer gegebenen Menge von Kohlenwasserstoff eine wesentlich größere Menge von permanentem Gas erhalten werden und die Temperatur des Gases vor seinem Eintritt in den Gasbehälter wesentlich erniedrigt werden.
  • Nach der in Abb. 3 und 4 veranschaulichten Anordnung wird die Leitung 5 mit den Prallwänden zusammengegossen und in dem Verbindungsrohr 2o nur durch ein enges verjüngt zulaufendes Gewinde eingesetzt. Es wird weiter nur ein einziger Flansch verwendet, an dem der Flansch des Rohres 6 befestigt ist. Wie aus Abb- 4 ersichtlich, wird das Gehäuse des Konverters im Querschnitt in der Form einer abgeplatteten Ellipse gegossen. Durch die angeführten Anordnungen wird ein Reißen des Konverters verhindert.
  • Der Kohlenwasserstoffinjektor und die Vorrichtung zur Aufrechterhaltung eines beständigen Flüssigkeitsnivea-us in Verbindung mit einem beständigen Verhältnis des Luftdruckes können auch für andere Zwecke als die Herstellung von Gas aus Kohlenwasserstoff benutzt werden.
  • Es ist bereits bekannt (deuts, schrift 231:975 und amerikanische Patentschrift 101305o) Gas aus Ölen dadurch herzustellen, daß man Luft und 01 in die Generatorkammer fördert und das Gas durch die infolge der Verbrennung eines Teiles des Öles gebildete Wärme erzeugt wird. Bei den bekannten Einrichtungen wurde die Zufuhr des Brennstoffes durch den Druckunterschied geregelt, der auf beiden Seiten eines in den Luftzuführungskanal eingeschalteten Widerstandes vorherrscht. Bei der vorliegenden Einrichturg werden -Öl und Luft in den Ofen als Mischung eingeführt, während bei der bekannten Einrichtung eine Mischung durch Verdampfung innerhalb des Ofens erfolgt und das 01 nicht konstantes Niveau hat, vielmehr entsprechend dem schwankenden Niveau in dem Vorra,tsbehälter wechselt. Nach der vorliegenden Einrichtung erfolgt die Mischung durch einen Strahlapparat, während nach den bekannten Einrichtungen eine Rieselfläche benutzt wird. Durch die Anwendung der Zerstäubung wird ei-reicht, daß der Kohlenwasserstoff mit den erwärmenden Flächen nicht in Berührung tritt und eine Abset7urg von Ruß, Teer u. dgl. unterbleibt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Öl- und LuftzufÜhrungseinrichtung für Vergasungsretorten, dadurch gekclinzeichnet, daß in einem mit dem Vorratsbehälter (27) verbundenen und unter gleichen Luftdruck wie dieser stehenden, vor der Vergasungsretorte eingeschalteten Zwischenbehälter (42) mit konstantem Ölniveau ein kurzes Rohr (34) unter den Ölspiegel geführt und mit einem Nadelventil ausgestattet ist, so daß das 01 in stets dem Luftdruck entsprechender Menge in das Rohr (34) und in das daran angeschlossene Rohr (1:8) tritt, an dessen Mündung ein weiterer Luftstrom von gleichem Drucke durch ein Rohr (ig) zur Zcrstäubung des Öles und inniger Mischung mit demselben zugeführt wird, bevor das Gemisch in die Retorte eintritt.
  2. 2. Bei der Einrichtung nach Anspruch i die Anordnung, daß von der Hauptluftleitung (22) eine Zweigleitung (24) zum Anheizbrenner (8) und in die zum Heizraum der Retorte führende Leitung (14) sowie eine weitere Zweigleitung (26) zu dem Kohlenwasserstoffbehälter (27) führt zwecks Erzeugung des gleichen Druckes auf den Kohlenwasserstoff im Hauptbehälter (27) und im Injektorbehälter (42).
DED32431D 1916-03-11 1916-03-11 OEl- und Luftzufuehrungseinrichtung fuer Vergasungsretorten Expired DE357615C (de)

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