DE356077C - Brennstoffsauger - Google Patents
BrennstoffsaugerInfo
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- DE356077C DE356077C DEG51411D DEG0051411D DE356077C DE 356077 C DE356077 C DE 356077C DE G51411 D DEG51411 D DE G51411D DE G0051411 D DEG0051411 D DE G0051411D DE 356077 C DE356077 C DE 356077C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M37/00—Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
- F02M37/02—Feeding by means of suction apparatus, e.g. by air flow through carburettors
Landscapes
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Description
- Brennstoffsauger. Gegenstand der Erfindung ist ein Unterdruckförderer für Flüssigkeiten, insbesondere für Brennstoffe von Verbrennungsmotoren, bei welchen in bekannter Weise eine Förderkammer durch Ventile, welche mittels Schwimmer gesteuert werden, abwechselnd mit der .Saugleitung und mit der .Außenluft verbunden wird, so :daß die Flüssigkeit von einem Behälter angesaugt wird und zur Verbrauchsstelle, beispielsweise zum Vergaser eines Verbrennungsmotors, abfließen kann. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die Verzögerung der Schwimmerbewegung, welche zur Erzielung einer regelmäßigen Förderwirkung notwendig ist, durch Anwendung von Kipphebeln .oder Schnappfedern erreicht. Diese Teile sind infolge ihrer andauernden ruckweisen Bewegung einem starken Verschleiß unterworfen und können daher leicht Betriebsstörungen veranlassen.
- Vorliegende Erfindung bezweckt, eine einwandfreie Förderung ohne Anwendung derartiger komplizierter Mechanismen zu erzielen. Die Verzögerung der Schwimmerbewegung wird in .einfacher Weise ;dadurch erreicht, daß an Stelle der bisher gebräuchlichen Gewrichte und Federn ein Teil der angesaugten Flüssigkeit dazu benutzt wird, den Schwimmer während :der Saugperiode zu beschweren, so dußdieser so lange in seiner unteren Stellung festgehalten wird, bis genügend Brennstoff angesaugt ist, um den Schwimmer samt der auf ihm lastenden Flüssigkeitsmenge anzuheben. In der oberen Stellung,des Schwimmers dagegen fließt nach Beendigung der Saugperiode diese Flüssigkeit so schnell ab; daß der Flüssigkeitsspiegel in dem Ballastraum des Schwimmers schneller sinkt als in dem den Schwimmer umgebenden Gefäß. Dadurch .wird :der Schwimmer so lange in seiner oberen Ruhelage festgehalten, .bis ,die gesamte angesaugte Flüssigkeit verbraucht ist.
- Auf beiliegender Zeichnung ist eine Ausfühnungsform der Erfindung im Schnitt dargestellt. Die Förderkammerrra ist durch den Unterdruckanschluß a mit der Saugleitung und durch das Luftventil c mit der Außenluft verbunden. Der Schwimmer h. trägt,die Spindel des Saugventils b, welche oben mit einer Kragenplatte e versehen ist, die das Luftventil c betätigt. Auf dem Schwimmer ist durch einen erhöhten Rand das Gefäß f gebildet, in das die Zuführungsleitung d mündet. Am Rande des Gefäßes f :befindet sich ein kurzer Saugheber g. Der Raum u dient als Reservebehälter und steht mit dem Förderraum in durch das Rückschlagventil i und mit der Außenluft durch den Entlüftungsstutzen k in Verbindung. Beil wird die Abflußleitung angeschlossen.
- Wird die Vorrichtung in Betrieb gesetzt, so überträgt sich der in der Saugleitung herrschende Unterdruck auf den .Förderraum in.. Infolgedessen wird durch die Leitung d Flüs- sigkeit angesaugt, -welche zuerst das Gefäß f anfüllt. Ist dieses gefüllt, so strömt die Flüssigkeit sowohl durch den Saugheber g wie auch über den oberen Rand von f in die Förderkammer und hebt bei genügender Füllung den Schwimmer an. Hierdurch wird das Saugventil b geschlossen und das Luftventil c geöffnet. Infolge des erhöhten Luftdrucks öffnet sich nun auch das Ventil i, und die Flüssigkeit kann in dieKammer n und weiter durch den Anschluß L abfließen. Nunmehr ,würde aber sehr bald ein Sinken des Schwimmers und .erneutes Umsteuern der Ventile stattfinden, wenn der Schwimmer nicht längere Zeit in -seiner oberen Stellung gehalten würde. Dies geschieht dadurch., daß die Flüssigkeit aus .dem Ballastraum abgeführt wird, und zwar durch richtige Bemessung der Rohr-und Ventilabmessungen in der Weise, .daß die Flüssigkeit im Ballastraum f schneller sinkt als im Förderraum m, so daß der erleichterte Schwimmer sogar mit erhöhter Kraft nach oben gedrückt wird und das Ventil b fest geschlossen hält. Ist die gesamte bei der vorausgegangenen Saugperiode angesaugte Flüssigkeit abgeflossen, so beginnt .der Schwimmer zu sinken, und das Ventil b öffnet sich, während sich gleichzeitig das Ventil c schließt. Die alsbald angesaugte Flüssigkeit belastet zunächst wieder den Schwimmer und drückt diesen in seine untere Ruhelage. In dieser Weise wiederholt sich .der Vorgang solange die Saugwirkung anhält und :durch l Flüssigkeit abfließt.
- An Stelle des Hobers g kann am Boden des Gefäßes feine Abflußöffnung angebracht werden, welche so bemessen ist, daß sie weniger Flüssigkeit ausfließen läßt als -durch die Leitung d einströmt.
- Die Öffnung kann größer gehalten werden, wenn sie durch ein Ventil verschlossen wird, das nur in der oberen Lage ,des Schwimmers geöffnet ist. ' Der Saugheber und die Abflußöffnung können wegfallen, wenn die Zuflußleitung d bis auf den Boden des Gefäßes f reicht. Beim Aufhören der Saug virkung wird dann durch die Heberwirkurng der Zuführungsleitung die im Gefäß f befindliche Flüssigkeit zurückgesaugt.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRTJcHE: z. Brennstoffsauger für Verbrennungsrnotoren, bei welchem der Unterdruck-und Lufteinlaß durch einen Schwimmer gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, .daß ein Teil der angesaugten Flüssigkeit dazu benutzt wird, :den Schwimmer w ährend der Saugperiode zu beschweren, und daß diese Flüssigkeit während der Hochstellung des Schwimmers aus diesem zumindest in dem Maße wieder abgeführt wird, wie der Flüssigkeitsspiegel in dem Förderraum (in) beim Abfließen in den Reservebehälter (n) sinkt. z. Brennstoffsauger nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schwimmer ein Gefäß (f) zur Aufnahme von Flüssigkeit angebracht ist. 3. Brennstoffsauger nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, .daß das auf dem Schwimmer angebrachte Gefäß (f) einen Aibfluß zum Förderraum besitzt, durch den die Flüssigkeit langsamer abfließt, als sie aus dem Hauptbehälter zufließt. Brennstoffsauger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, -daß in dem Abfluß des Gefäßes (f) ein Ventil angebracht ist, welches in der oberen Lage des Schwimmers geöffnet ist. 5. Brennstoffsauger nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfluß des Gefäßes (f) als Saugheber (g) ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG51411D DE356077C (de) | 1920-07-08 | 1920-07-08 | Brennstoffsauger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG51411D DE356077C (de) | 1920-07-08 | 1920-07-08 | Brennstoffsauger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE356077C true DE356077C (de) | 1922-07-12 |
Family
ID=7129760
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG51411D Expired DE356077C (de) | 1920-07-08 | 1920-07-08 | Brennstoffsauger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE356077C (de) |
-
1920
- 1920-07-08 DE DEG51411D patent/DE356077C/de not_active Expired
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