DE356036C - Verfahren und Wickeldorn zur Herstellung von Sternmundstueckhuelsen - Google Patents
Verfahren und Wickeldorn zur Herstellung von SternmundstueckhuelsenInfo
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- DE356036C DE356036C DEU6941D DEU0006941D DE356036C DE 356036 C DE356036 C DE 356036C DE U6941 D DEU6941 D DE U6941D DE U0006941 D DEU0006941 D DE U0006941D DE 356036 C DE356036 C DE 356036C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24D—CIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES FOR CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
- A24D3/00—Tobacco smoke filters, e.g. filter-tips, filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces for cigars or cigarettes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Sternmundstückhülsen.
Bei der Herstellung wird bekanntlich ein Mundstückblättchen verwendet, welches
mit Hilfe eines Wickeldornes zu einem Wickel aufgerollt wird, der später in die röhrenförmige
Seidenpapierhülse vom einen Ende her eingeschoben wird. Der Durchmesser des Wickels muß natürlich kleiner sein als der
ίο lichte Durchmesser der Zigarettenhülse; infolgedessen
springt der Wickel nach dem Einschieben in die Zigarettenhülse auf, wobei sich die äußere Windung des Wickels fest
gegen die Innenwandung- der Zigarettenhülse anlegt. Die Abbildungen der Zeichnung
dienen zur Erläuterung der folgenden Ausführungen.
Sah (vergrößert dargestellt) der Wickel a beim Einschieben in die Zigarettenhülse b so
aus, wie in Abb. 4 dargestellt, dann sieht er nach dem Einschieben und Freigeben so
aus, wie in Abb. 5 dargestellt. Die Außenkante c des Wickels behält die Lage zur Zigarettenhülse
bei, welche sie beim Einschieben in die Hülse hatte. Die innere Kante d des
Wickels geht beim Aufspringen zurück.
Bei der Herstellung von Sternmundstücken soll im Innern des Wickels nahe dessen einem
Ende eine Scheibe gebildet werden, welche den ganzen freien Querschnitt des Wickels
ausfüllt. Zur Bildung dieser Scheibe werden nahe dem einen Längsrande e des Mundstückblättchens
α (vgl. Abb. 6) in bekannter Weise dreieckige Zungen f ausgestanzt. Wird
ein-solches Mundstückblättchen mit Hilfe des Wickeldornes g zusammengerollt, dann geschieht
das zunächst in stärkerem Alaße als eigentlich notwendig, und zwar um den
Wickel in die Zigarettenhülse einführen zu können. Erst nach dem Einführen und Frei- 4''
geben springt der Wickel in seine natürliche Form auf. Da nun die Zungen f dazu bestimmt
sind, eine den freien Querschnitt des Wickels ausfüllende Scheibe zu bilden, so müssen sie unmittelbar anschließend an die
innere Kante d des Mundstückblättchens angebracht werden. Diese Kante aber verändert
gerade ihre Lage beim Aufspringen des Wickels (vgl. Abb. 4 und 5).
Wenn z. B. sechs Zungen erforderlich sind, um nach dem Aufspringen des Wickels eine
den freien Querschnitt abdeckende Scheibe zu bilden, dann hat die Kante d des Wickels
beim Zurückgehen einen Teil der inneren Wandfläche freigegeben, den sie vordem bei
der Aufwicklung bedeckte. In Abb. 7 ist der Wickel dargestellt, bevor er in die Zigarettenhülse
eingeschoben wird. Hier weist er einen geringen Durchmesser auf, und die Kante d
befindet sich, weil die Windungen enger sind, in einer Stellung, aus der sie nach dem Aufspringen
zurückgehen muß. Infolgedessen verdeckt diese Kante einen Teil der Innenwandung des Wickels, der später beim Zurückgehen
der Kante freigelegt wird. Alan fi<;
kann es nun so einrichten, daß die Kante d zu Anfang so liegt,,daß gerade derjenige Teil
der Innenwandung des Wickels bedeckt wird, auf welchem sich die letzte Zunge /' (vgl.
Abb. 6) -befindet. Diese Zunge f wird also,
wie aus Abb. 8 ersichtlich, von dem letzten Ende d des Wickels bedeckt. Da beim Aufwickeln
die Windungen straff aufeinanderzuliegen kommen, so wird die Zunge /' platt an
die Papierwand gedrückt, wobei sie scharf umgeknickt wird. Es ergibt sich also vor und
nach dem Aufwickeln das Bild, wie es in Abb. 9 im senkrechten Querschnitt durch das
Mundstückblättchen α dargestellt ist. Erst ίο steht die Zunge f senkrecht zur Papierblattebene und dann wird sie gegen diese Ebene
zurückgedrückt. Geht dann später beim Aufspringen des Wickels die Kante d zurück, so
daß die Zunge f freigegeben wird, dann vermag diese sich nicht wieder vollkommen in
die Lage senkrecht zur Zylinderwandung des Wickels aufzurichten; in den meisten Fällen
wird sie überhaupt an der Wandfläche kleben bleiben und sich gar nicht emporrichten. Die
Folge davon ist, daß bei den aufgesprungenen Wickeln keine geschlossene Scheibe entsteht.
Durch die Lücke können Tabakteilchen in den Hohlraum des Mundstückes und damit in den
Mund des Rauchers gelangen. Die Erfindung geht nun darauf aus, diesen Übelstand zu vermeiden. Die Aufgabe wird
dadurch gelöst, daß beim Aufwickeln des Mundstückblättchens die innere Kante d von
der Innenwandung des Wickels entfernt ge-,30 halten wird, indem man sie nach innen abbiegt.
In Abb. 10 ist dieses Abbiegen der Kante d vergröbert dargestellt. Die Abbiegung
bietet Raum für die Zunge f, indem diese Zunge ihre senkrechte Lage zur Zylinderwandung
des Wickels beibehalten kann. Geht die Kante d später beim Aufspringen des
Wickels zurück; dann hat die Zunge f die richtige Lage, die die anderen Zungen haben,
um mit ihnen gemeinschaftlich eine vollkommen geschlossene Scheibe zur Abdeckung
des lichten Querschnittes des Mundstückwickels in der Zigarettenhülse bilden zu ■ können. Infolge der Federung des Mundstückblättchenpapieres
geht der abgebogene Teil d von selbst zurück, so daß er sich an die Innenwandung des Wickels anlegt.
Das Aufwickeln des Mundstückblättchens geschieht nun mit Hilfe eines Wickeldornes,
indem in bekannter Weise die vordere Kante d (vgl. Abb. 11) in einen Schlitz Λ des Wickeldornes
eindringt und danach das Aufwickeln vor sich geht. Bei dem Einschieben der Kante d des Mundstückblättchens in den
Schlitz h des Wickeldornes g muß dafür gesorgt werden, daß der obere Randteil i nach
oben über den Wickeldorn vorsteht. Dieser obere Randteil des Mundstückblättchens enthält
die senkrecht aus der Papierebene vorspringenden Zungen /. Würde der Wickeldorn das ganze Mundstückblättchen erfassen, dann
würde auch der Teil i des Mundstückblättchens mit um den Dorn gelegt, und sämtliche
Zungen würden breit gedrückt.
Um nun das Abbiegen der inneren Kante d des Mundstückblättchens zu erreichen, wird
am freien Ende des Wickeldornes ein nach innen eingezogener Fortsatz k (vgl. die Abb. 1
bis 3) angebrachte Dieser Fortsatz muß sich an den Einführungsschlitz h anschließen,
wenn er das Anfangsstück d der Blättchenwindung verhindern soll, sich gegen die zweite
Windung zu legen. Es ist dabei zu bedenken, daß der Wickeldorn bekanntlich aus einem
Innen- und einem Außenteil besteht, welche Teile gegeneinander verdrehbar sind. Der
Innenteil erfaßt die Kante d des Mundstückblättchens und zieht sie um ein gewisses Maß
in die den äußeren Teil bildende Röhre hinein, jedenfalls so weit, daß sich der am
äußeren Teil befindliche Fortsatz k gegen das Ende der Mundstückblättchenwindung legt
und dieses Ende nach innen abbiegt. Der Fortsatz k wirkt also im Bereich desjenigen
Teiles i des Mundstückblättchens, der beim Aufwickeln über das Ende des Wickeldornes
vorragt. Danach-erfolgt das gemeinsame Umdrehen
der beiden Teile des Wickeldornes, wobei sich das Mundstückblättchen auf den Wickeldorn aufwickelt, der eingezogene
Fortsatz h aber Raum für die Zungen f gibt, so daß diese nicht flach an die Papierwand gedrückt
wird.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Sternmundstückhülsen, dadurch gekennzeichnet,
daß das vordere Ende des Mundstückblättchens beim Aufwickeln nach innen abgebogen wird, so daß in bezug auf
die nächste Windung eine Lücke entsteht, in deren Bereich die letzte Zunge, (bzw. die
letzten Zungen) des Blättchens zu liegen kommt.
2. Wickeldorn für die Herstellung von Sternmundstückhülsen, dadurch gekennzeichnet,
daß am Dornende, anschließend an den Einführungsschlitz (A) für das Mundstückblättchen, ein achsialer nach
innen eingezogener Fortsatz (k) angebracht ist, welcher das Anfangsstück (d)
der Mundstückblättchenwindung verhindert, sich gegen die zweite Windung zu legen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU6941D DE356036C (de) | 1920-02-20 | 1920-02-20 | Verfahren und Wickeldorn zur Herstellung von Sternmundstueckhuelsen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU6941D DE356036C (de) | 1920-02-20 | 1920-02-20 | Verfahren und Wickeldorn zur Herstellung von Sternmundstueckhuelsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE356036C true DE356036C (de) | 1922-07-11 |
Family
ID=7565823
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU6941D Expired DE356036C (de) | 1920-02-20 | 1920-02-20 | Verfahren und Wickeldorn zur Herstellung von Sternmundstueckhuelsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE356036C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2505788A1 (de) * | 1975-02-12 | 1976-08-26 | Hauni Werke Koerber & Co Kg | Verfahren und maschine zum herstellen eines mehrwandigen papierrohres fuer rauchartikel-mundstueckhuelsen |
-
1920
- 1920-02-20 DE DEU6941D patent/DE356036C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2505788A1 (de) * | 1975-02-12 | 1976-08-26 | Hauni Werke Koerber & Co Kg | Verfahren und maschine zum herstellen eines mehrwandigen papierrohres fuer rauchartikel-mundstueckhuelsen |
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