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DE354638C - Typendruckmaschine mit Rotationstypendruckwalze mit losen Typen - Google Patents

Typendruckmaschine mit Rotationstypendruckwalze mit losen Typen

Info

Publication number
DE354638C
DE354638C DEF48585D DEF0048585D DE354638C DE 354638 C DE354638 C DE 354638C DE F48585 D DEF48585 D DE F48585D DE F0048585 D DEF0048585 D DE F0048585D DE 354638 C DE354638 C DE 354638C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
type printing
types
rotary type
roller
printing machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF48585D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seltmann & Co GmbH
Original Assignee
Seltmann & Co GmbH
Publication date
Priority to DEF48585D priority Critical patent/DE354638C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE354638C publication Critical patent/DE354638C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L15/00Letterpress printing apparatus specially adapted for office or other commercial purposes
    • B41L15/06Letterpress printing apparatus specially adapted for office or other commercial purposes with curved printing surfaces, e.g. cylinders

Landscapes

  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

  • Typendruckmaschine mit Rotationstypendruckwalze mit losen Typen. Die Erfindung betrifft eine Typendruckmaschine mit einer Rotationstypendruckwalze mit losen Typen. Sie dient zur schnelleren Anfertigung von jeder Anzahl Rundschreiben und Drucksachen, von Geschäftsbriefen mit Briefkopf jeden Formates. Durch ihre einfache Bauart und äußerst schnelles Einsetzen der Typen in die Rotationstypendruckwalze sowie durch den: Gebrauch und schnelles Auswechseln mehrerer Walzen ist mit dieser einfachen Maschine die Möglichkeit gegeben, mit Leichtigkeit und Schnelligkeit Berichte, Romane usw. in Buchform herzustellen.
  • Die Erfindung besteht in. der Ausbildung der Rotationstypendruckwalze d mit losen, auswechselbaren, an den linken und rechten Seiten konisch zulaufenden Typen, welche die Zeilen nicht in Richtung der Zylinderachse, sondern in Richtung des Zylinderumfanges ergeben: Aus Abb. i der Zeichnung ist im Schnitt und der Seitenansicht die Konstruktion der Maschine ersichtlich; Abb. - zeigt im, .Schnitt die Konstruktion der Rotationstypendruckwalze d und die Erläuterung für das Einsetzen der Typen, Abb. 3 den Typenhaltering C mit fester Lamelle.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich ist, ist die Maschine auf dem Typenkasten a, welcher zur Aufbewahrung der Typen dient, durch die zwei Seitenwände b montiert. Dieselben werden durch die drei Verbindungsstangen c11, c2 und: c3 zusammengehalten. Zwischen den beiden Wänden b befindet sich die Rotationstypendruckwalze d, die Gegendruckgummi-und Beförderungswalze e, die Anlage- und Beförderungswalze f, die Farbstoff übertragende Gummiwalze g, der Farbstoffkasten mit Docht h-sowie an der rechten Innenwand b die Farbstoffstellvorrichtung mit Schraube i mit durchgehender Lagerwelle h.
  • Auf der Verbindungsstange c= und Auflagefläche L liegt die schiefe Anlagefläche in., während auf der Auflagefläche h und Verbindungsstange cl die Abrutschfläche iz liegt. Die Kurbel o befindet sich an der äußeren Seite der Seitemwand b auf der Achse der Rotationstypendruckwalze d. Zur Beförderung der Gegendruckgummi- und Beförderungswalze e befindet sich auf deren Achse und der Innenseite der rechten Seitenwand b das Zahnrad p, in dessen Zähne das auf der Achse der Rotationstypendruckwalze d befindliche Zahnrad q greift.
  • Die Gegendruckgummi- und Beförderungswalze e ist ein Hohlzylinder mit geschlossenen Seitenflanschen, durchgehender Achse und Gummifiberzug. Die Anlage- und Beförderungswalze f ist ein Vollzylinder mit Gummiüberzug, desgleichen die Farbstoff übertragende Gummiwalze g. Erstere Walze f wie letztere g sind in Spitzen gelagert und können in ihren horizontalen Verstellvorrichtungen an der rechten wie an der linken Seitenwand b nach Bedarf, erstere f zur D.urchlassung der verschiedenen Papierstärken, letztere g zur Abgabe von mehr oder weniger Farbstoff an die Typen verstellt werden.
  • Die Abgabe der nötigen, gleichen Farbstoffmenge an die Farbstoff übertragende Gummiwal:ze g wird durch mehr oder weniger Anziehen: der Stellvorrichtung mit Schraube i infolge des in der Achse h lagernden gleicharmigen Hebels erreicht.
  • Die Rotationstypendruckwalze d ist ebenfalls, ein Hohlzylinder r mit festverstiftetem Seitenflansch s und herausschraubbarem Seitenflansch t. Auf dem Hohlzylinder r ist der Federkeil 1s eingelassen, welcher die in Abb. 3 ersichtlichen Typenhalteringe C festhält.
  • Das auf der Rotationstypendruckwalze d befindliche Zahnrad q hat die zwei Mitnehinerstifte v und v1. Die Typenhalteringe C haben die gedrückte Nut w, welche die einzelnen konischen Typen in der Hohlkehle x festhalten. Ferner besitzen die Typenhalteringe C für den freien, auf der Rotationstpyendruckwalze d nicht benutzten Raum, welcher im Druck auf den Bogenblättern den linken, freien Raum ergibt, die festen Lamellen y in Stärke der einzelnen Typen.
  • Demnach erhält man aus dem übrigen Kreisauisschnitt der Typenhalteringe im Gegensatz zu den bestehenden Systemen die Zeilenlänge, während die Zylinderlänge entsprechend der Länge des Konzeptes die zu bedruckende Bogenlänge ergibt. Bei Anfertigung kleinerer Formate besitzt die schiefe Anlagefläche -in eine verstellbare Führungsschiene.
  • Beim Setzen des Konzeptes wird ein Deck-und Lagerflansch, welcher sich an der äußeren Seite der linken Seitenwand b befindet und in welchem die Achse der Rotationstypendruckwalze d ruht, durch Lösen von vier Schrauben entfernt. Dadurch wird eine Kreisöffnung im größeren Durchmesser als die Rotatiorlstypendruckwalze d hat, in der linken Seitenwand b frei, wodurch die Rotationstypendruckwalze d von ihrer Achse ab- und herausgezogen, werden kann. Daraufhin schraubt man den Seitenflansch t der Druckwalze ab und stellt die Rotationstypendruckwalze d senkrecht auf den verstifteten Seitenflansch s vor sich hin.
  • Zum Festbalten der Typen nimmt man für die zur Verwendung in den einzelnen Zeilen gelangenden losen Typen einen Typenhaltering von gleicher Lamellenstärke und schiebt denselben mit seiner Nutz in den Federkeil u auf die Rotationstypendruckwalze d.
  • Hierauf beginnt m!an mit dem Setzen der ersten Zeile, und! zwar von der rechten Anlagefläche der festen Lamelle y des Typenhalteringes C in rechter Richtung des Kreisumfanges dergestalt, daß die konischen Typen mit ihrer Hohlkehle x auf die gedrückte Nut w des Typenhalteringes C zu liegen kommen. Danach schiebt man den zweiten Typenhattering C auf die gesetzte Zeile und fährt, wie schon erwähnt, mit dem Setzen des Schriftsatzes fort.
  • Bei Nichtbenutzung der ganzen Zylinderlänge werden entsprechend des noch freibleibenden Raumes ganze Einsatzstücke oder wolle Typenhalteringe aufgeschoben" so daß beim Aufschrauben des Seitenflansches t die Typenhalteringe wie der ganze Schriftsatz fest zusammengepreßt werden, so daß die einzelnen Typen mit ihrer Hohlkehle x in der gedrückten Nut w der Typenhalteringe C festgehalten werden.
  • Hierauf schiebt man die fertiggesetzte Ro-"tationstypendr uckwalze d wieder auf ihre Achse,' wobei zu beachten ist, däß die zwei Mitnehmerstifte v und v1 des Zahnrades p in ihre gezeichnete Lage kommen. Nach Befestigen des Deck- und Lagerflansches kann man nunmehr mit dem Druck beginnen.
  • Zu beachten ist nur noch, daß die Farbstoff übertragende Gummiwalze g durch vorheriges mehrmaliges Umdrehen derselben mit der Hand von einer genügenden Menge Farbstoff behaftet ist und die weitere mechanische Farbstoffabgabe durch den Docht mit Hilfe der Stellvorrichtung mit Schraube i eingestellt ist.
  • Die selbsttätige Ablage der fertiggedruckten Bogen wird infolge der erhöhten Stellung der Maschine auf dem Typenkasten a dadurch erreicht, daß die Bogen auf der schiefen Abrutschfläche n nach Verlassen der Rotationstypendruckwalze d und Gegendruckgummi-und Beförderungswalze e hinabgleiten und sich in einem vor dem Typenkasten a aufgestellten Auffangekasten aufschichtet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Typendruckmaschine mit Rotationstypendruckwalze mit losen Typen, dadurch gekennzeichnet, daß die "Schriftzeilen durchNebeneinanderreihen einzelner, loser, an den sich berührenden linken und rechten Seiten nach unten konisch zulaufender Typen in Richtung des Umfanges der auswechselbaren Rotationstypendruckwalze (d) gebildet sind.
  2. 2. Typendruckmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Typenhalteringe (C), welche mit Hilfe einer viereckigen Nut (z) und eines Federkeiles (u)) .auf die Rotationstypendruckwalze (d) aufgeschoben werden und auf welche beliebig große Typen in Zeilenlänge aufgelegt werden.
  3. 3. Typendruckmaschine nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Typen durch eine gedrückte Nut (w) im Typenhaltering (C) und eine auf diese zu liegen kommende Hohlkehle (x) der Typen beim Zusammenschrauben des ganzen Schriftsatzes mit Hilfe eines abschraubaren Seitenflansches (t) am seit liehen Verrutschen oder Lösen verhindert werden.
DEF48585D Typendruckmaschine mit Rotationstypendruckwalze mit losen Typen Expired DE354638C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF48585D DE354638C (de) Typendruckmaschine mit Rotationstypendruckwalze mit losen Typen

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DEF48585D DE354638C (de) Typendruckmaschine mit Rotationstypendruckwalze mit losen Typen

Publications (1)

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DE354638C true DE354638C (de) 1922-06-13

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DEF48585D Expired DE354638C (de) Typendruckmaschine mit Rotationstypendruckwalze mit losen Typen

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DE (1) DE354638C (de)

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