DE3545753A1 - Elektrisches dampfbuegeleisen - Google Patents
Elektrisches dampfbuegeleisenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Dampfbügeleisen mit ei
nem Wasservorratstank und einem in einer Bügeleisensohle in ei
ner Verdampfungskammer angeordneten Heizelement und mindestens
einem den Wasserfluß vom Vorratstank zur Verdampfungskammer do
sierenden Ventil sowie einer Anzahl von die Bügeleisensohle
durchsetzenden, mit der Verdampfungskammer über mindestens einen
Durchlaß in Verbindung stehenden Dampfaustrittsöffnungen.
Ein derartiges elektrisches Dampfbügeleisen ist aus der
DE-C 3-27 01 047 bekannt. Bei diesem Dampfbügeleisen sind inner
halb der Verdampfungskammer Dampfaustrittsöffnungen ausgebildet.
Die beiden zu den Dampfaustrittsöffnungen führenden Kanäle sind
einerseits durch seitliche Wandteile und andererseits durch die
Bügeleisensohle und einer im wesentlichen parallel zur Bügelei
sensohle verlaufenden Platte gebildet, wobei die Platte die Ver
dampfungskammer gleichmäßig dichtend verschließt. Die Kanäle
leiten den in der Verdampfungskammer gebildeten Dampf zu den
Dampfaustrittsöffnungen. Dies führt bei längerem Betrieb dazu,
daß diese beiden verhältnismäßig schmalen Kanäle frühzeitig zu
kalken können, wodurch der Dampf diese Kanäle nicht mehr pas
sieren kann.
Diese Bügeleisensohlenanordnung hat auch den Nachteil, daß die
aus den Dampfaustrittsöffnungen austretende Dampfmenge nicht
gleichmäßig auf alle Dampfaustrittsöffnungen verteilt wird, da
verschieden lange Wege des Dampfes zu den Dampfaustrittsöff
nungen zurückgelegt werden müssen. Ein weiterer Nachteil besteht
darin, daß sich der Kalk nicht nur in der Verdampfungskammer,
sondern auch in der von den Dampfaustrittsöffnungen gebildeten
Dampfauslaßkammer ablagern kann, was einerseits den Wärmeüber
gang von der Bügeleisensohle zu der Dampfauslaßkammer beein
trächtigt und dadurch der Dampf nicht die ausreichende Wärme be
sitzt und andererseits auch die Dampfaustrittsöffnungen verkal
ken können.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein elektrisches Dampfbügel
eisen zu schaffen, bei dem die Kalkabscheidung nur in der Ver
dampfungskammer erfolgt, bei dem sich der Kalk gleichmäßig auf
der gesamten Fläche der Verdampfungskammer ablagert und bei dem
an allen Dampfaustrittsöffnungen nahezu die gleiche Dampfmenge
austritt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Ver
hältnis der Gesamtfläche der Dampfaustrittsöffnungen zu der Ge
samtfläche der Durchlässe in einem Bereich zwischen 0,6 bis 1,
vorzugsweise jedoch näher bei 1 liegt. Durch diese erfindungsge
mäße Anordnung werden gleiche Druck- und Strömungsverhältnisse
in der Verdampfungskammer und in der Dampfauslaßkammer erreicht,
wodurch eine besonders gleichmäßige Verteilung des Kalkes aus
schließlich nur in der Verdampfungskammer erreicht wird. Der
Dampfdruck ist also über die gesamte Bügeleisensohle konstant.
Das erfindungsgemäße Dampfbügeleisen kann mit normalem, nicht
entkalktem Leitungswasser betrieben werden, ohne die zu erwar
tende Lebensdauer des Dampfbügeleisens zu verringern, d.h., ein
Ausfall durch Verkalkung tritt nicht mehr auf.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die
Dampfaustrittsöffnungen in einer von der Verdampfungskammer
durch eine Trennwand abgegrenzten Dampfauslaßkammer ausgebildet
sind, daß jeweils einer kleineren Anzahl der gesamten Dampfaus
trittsöffnungen je ein Durchlaß am oberen Bereich der Trennwand
zugeordnet ist und daß das Verhältnis dieser kleineren Anzahl
von Dampfaustrittsöffnungen zu dem dieser kleineren Anzahl von
Dampfaustrittsöffnungen zugeordneten Durchlaß in einem Bereich
zwischen 0,6 bis 1 liegt. Die gleichmäßige Verteilung der Durch
lässe auf eine begrenzte Anzahl von Dampfaustrittsöffnungen ge
währleistet optimale Strömungsverhältnisse des Dampfes sowohl in
der Verdampfungskammer als auch in der Dampfauslaßkammer. Hier
durch werden örtlich überhöhte Kalkablagerungen vermieden. Ver
suche haben gezeigt, daß die besten Ergebnisse bei einem Ver
hältnis von 1 erzielt wurden. Liegt das Verhältnis bei 0,6,
d.h., der Gesamtquerschnitt der Dampfaustrittskanäle ist kleiner
als der Gesamtquerschnitt der Durchlässe, so kann sich zwar in
der Dampfauslaßkammer und demnach auch in der Verdampfungskammer
ein geringer Überdruck bilden, dieser wirkt sich jedoch noch
nicht besonders nachteilig auf die gleichmäßige Kalkablagerung
in der Dampfkammer aus. Besser ist es jedoch, wenn das Verhält
nis 1 angestrebt wird.
Besonders gleichmäßige Strömungsverhältnisse in der Dampfkammer
werden dadurch begünstigt, daß ein einmal gewähltes Flächenver
hältnis für alle Durchlässe, bezogen auf die zugeordneten Dampf
austrittsöffnungen, gleichbleibt. Hierdurch wird auch die durch
den Dampf eventuell gebildete Geräuschbildung weitgehendst ver
mieden.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß sich
die Verdampfungskammer über den gesamten Bereich der Bügeleisen
sohle erstreckt, daß die Dampfaustrittsöffnungen in der Ver
dampfungskammer angeordnet sind, daß jeder Dampfaustrittsöffnung
ein sich vom Boden der Bügeleisensohle erhebender Rohrabschnitt
angeformt ist und daß die Größe jedes Durchlasses durch einen
Spalt gebildet wird, der zwischen dem freien Ende des jeweiligen
Rohrabschnitts und einem dem Rohrabschnitt gegenüberliegenden,
die Verdampfungskammer verschließenden Deckel angeordnet ist.
Bei dieser erfindungsgemäßen Anordnung kann auf die Trennwände
gänzlich verzichtet werden, da die die Dampfaustrittsöffnungen
verlängernden Rohrabschnitte die Funktion der Trennwand über
nehmen. Durch diese Anordnung entsteht eine besonders große Ver
dampfungskammer, die einen ausreichenden Raum zur Kalkablagerung
aufweist. Die Strömungs- und Druckverhältnisse des Dampfes sind
nahezu über die gesamte Bügeleisensohle konstant, wodurch eine
gleichmäßige Kalkablagerung erreicht wird. Ist die Länge der
sich vom Boden der Bügeleisensohle an den Dampfaustrittsöff
nungen erhebenden Rohrabschnitte ausreichend lang dimensioniert,
so ist ein Zukalken der Bügeleisensohle ausgeschlossen. Diese
erfindungsgemäße Anordnung hat weiterhin den Vorteil, daß die
Dampfaustrittsöffnungen über die gesamte Bügeleisensohle ver
teilt sein können, wodurch eine besonders gleichmäßige Befeuch
tung des Bügelgutes erreicht wird.
Ein konstanter Dampfausstoß an den Dampfaustrittsöffnungen wird
vorteilhafter Weise dadurch erreicht, daß die Rohrabschnitte
sich vom Boden der Verdampfungskammer bis zu einer Höhe von 4/5
bis 9/10 der Höhe der Verdampfungskammer erstrecken. Diese An
ordnung kann auch bei einer Bügeleisensohle verwendet werden,
bei der eine Verdampfungskammer und eine von der Verdampfungs
kammer durch eine Trennwand getrennte Dampfauslaßkammer vor
handen ist. Durch die Höhe der Rohrabschnitte (Dome) ist ein
geodätischer Höhenunterschied gegeben, wodurch ein Übertreten
von Wasser zu den Dampfauslaßöffnungen bzw. in die Dampfauslaß
kammer verhindert wird.
Es ist vorteilhaft, daß sich die lichte Weite an den in der Ver
dampfungs- bzw. Dampfauslaßkammer liegenden Enden der Dampfaus
trittsöffnungen in Dampfströmrichtung trichterförmig auf einen
Durchmesser von 2 bis 3 mm verengt. Hierdurch wird eine weit
gehendst laminare Strömung des Dampfstrahls erreicht und eine
Rückkondensation verhindert. Dabei ist es vorteilhaft, daß die
durch die Dome verlängerten Dampfaustrittsöffnungen versetzt auf
der Bügeleisensohle angeordnet sind, wodurch eine labyrinthähn
liche Wirkung und daher eine besonders gute Dampfentwicklung er
zielt wird. Auch ein Fortlaufen des Wassertropfens auf der hei
ßen Bügeleisensohle wird durch diese Maßnahmen verhindert. Durch
die versetzte Anordnung der Rohrabschnitte und durch das Ein
bringen von besonders großen Radien am Übergang der Rohrab
schnitte zur Bügeleisensohle wird die Wärmeabgabe auf den Was
sertropfen vergrößert und es kann sich dort kein Wasser ablagern.
Eine besonders gleichmäßige Dampfbeaufschlagung auf das zu
bügelnde Gut wird bei einer Bügeleisensohle vorteilhafterweise
dadurch erreicht, daß sie mindestens 50 Dampfaustrittsöffnungen
enthält, vorzugsweise jedoch mehr als 70. Bei der Aufteilung der
Bügeleisensohle in eine Verdampfungskammer und eine Dampfaus
laßkammer sind die Dampfaustrittsöffnungen vorwiegend am Rand
der Bügeleisensohle angeordnet. Besteht die Bügeleisensohle aus
nur einer Verdampfungskammer, so sind die Dampfaustrittsöffnun
gen auf der ganzen Fläche der Bügeleisensohle gleichmäßig
verteilt.
Damit alle Dampfaustrittsöffnungen gleichmäßig mit Dampf ver
sorgt werden, ist in einer Weiterbildung der Erfindung vorgese
hen, daß das Heizelement U-förmig ausgebildet ist und in Längs
richtung am Rand der Bügeleisensohle verläuft, daß zu beiden
Seiten der Schenkel des Heizelements die Dampfauslaßkammer aus
gebildet ist, daß die Dampfauslaßkammer im Mittenbereich der
Bügeleisensohle durch die Verdampfungskammer getrennt ist und
daß über den Schenkeln des Heizelements von der Verdampfungskam
mer ausgehende, die Dampfauslaßkammer (36) trennende Kanäle hin
einragen, deren Seitenwandungen Teile der Trennwand bilden. Im
Bereich dieser Kanäle wird die Dampfbildung besonders begün
stigt, da der Boden des Kanals von dem Heizelement gebildet
wird. Diese Anordnung gewährleistet eine besonders gute
Verteilung des Dampfes über die gesamte Bügeleisensohle, was
zusätzlich noch durch die Maßnahme begünstigt wird, daß die
Dampfaustrittsöffnungen, die Trennwände und die Durchlässe
symmetrisch zu der in Längsrichtung der Bügeleisensohle
verlaufenden Mittellinie angeordnet sind.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Bügeleisen
sohle, bei der diese in eine Verdampfungskammer und
Dampfauslaßkammer unterteilt ist,
Fig. 2 Teillängsschnitt durch die Bügeleisensohle gemäß
der Schnittführung I-I in Fig. 1,
Fig. 3 Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel ei
ner Bügeleisensohle nach der Erfindung, bei der die
Bügeleisensohle nur mit einer Verdampfungskammer
ausgestattet ist und
Fig. 4 Längsschnitt durch die Bügeleisensohle nach der
Schnittführung III-III in Fig. 3.
Zur Vermeidung von Wiederholungen werden in den Fig. 1 bis 4 für
entsprechend gleiche Bauteile gleiche Positionsnummern verwen
det. In den Fig. 1 bis 4 besteht das Dampfbügeleisen aus einer
vorzugsweise aus Aluminium hergestellten Bügeleisensohle 1, die
an ihrer in den Fig. 2 und 4 dargestellten Unterseite mit ei
ner Gleitsohle 2 versehen ist, die beispielsweise mit einer in
der Zeichnung nicht dargestellten Gleitschicht zum Zwecke der
geringeren Reibung der Bügeleisensohle auf einem Bügelgut be
schichtet sein kann. Die Bügeleisensohle 1 besteht in den Fig. 1
und 3 im wesentlichen aus einem die Form eines gleichschenkligen
Dreiecks bildenden Grundkörpers 5, dessen Seitenflächen 3 ge
krümmt sind. In geringem Abstand vom Rand 4 der Bügelsohle 1 er
hebt sich vom Grundkörper 5 eine Wand 6, die rund um die Bügel
eisensohle 1 verläuft und die in sich geschlossen ist.
Die in den Fig. 2 und 4 am oberen Rand der Wand 6 ausgebildete
Stirnfläche 7 verläuft parallel zur Gleitsohle 2. In Fig. 2
schließt sich radial nach innen an die Stirnfläche 7 ein Absatz
8 an, der zur Aufnahme, Zentrierung und Abdichtung eines Deckels
g dient. In Fig. 4 dient die Stirnfläche 7 als Auflage des
Deckels 9, der die Verdampfungskammer nach oben dicht ver
schließt.
In den Fig. 1 und 3 ist die Bügeleisensohle 1 in Draufsicht bei
abgenommenem Deckel 9 dargestellt. Die von der Bügeleisensohle
1, der Wand 6 und dem Deckel 9 eingeschlossene Verdampfungs
kammer 10 dient zur Erzeugung und Weiterleitung des Dampfes zu
den in dieser Kammer 10 am Grundkörper 5 ausgebildeten Dampfaus
trittsöffnungen 11, die von der Verdampfungskammer 10 eine den
Dampf leitende Verbindung nach außen zu der Gleitsohle 2 her
stellen.
In den Fig. 2 und 4 schließt sich in der Zeichnung nach oben ein
mit einem Bügeleisengriff versehenes Gehäuse an, in dem zur
Stromversorgung Kontaktelemente, zur Temperaturregelung der
Bügeleisensohle elektronische Schaltelemente und zur Dampfer
zeugung eine mit einem Wassertank verbundene Ventilanordndung
vorgesehen sind. Diese Teile sind jedoch in der Zeichnung nicht
dargestellt. Das Gehäuse ist in Fig. 1 über Zentrierbohrungen 12
und über Befestigungsmittel, die hier nicht dargestellt sind,
auf der Bügeleisensohle 1 zentriert und befestigt. Die Bügelei
sensohle 1 weist in Fig. 1 zwei Gewindebohrungen 13 auf, über
die ein die Temperatur der Bügeleisensohle 1 steuerndes Thermo
element, das in der Zeichnung nicht näher dargestellt ist, be
festigt ist. Die in Fig. 1 die obere Gewindebohrung 13 umgebende
Plattform 14 dient als ebene Auflage für das Thermoelement am
Heizelement 15, um einen besonders guten Wärmeübergang von dem
Heizelement 15 auf das Thermoelement zu gewährleisten. Auf der
gegenüberliegenden Seite der oberen Gewindebohrung 13 ist eine
weitere Gewindebohrung 16 angeordnet, die ebenfalls von einer
zweiten, kreisförmigen Plattform 17 umgeben ist und die als Auf
lage für einen in der Zeichnung nicht dargestellten Überhit
zungsschutz dient, der die Stromzufuhr zum Heizelement 15 dann
unterbricht, wenn beispielsweise das Thermoelement defekt ist
und dadurch die Bügeleisensohle 1 eine unzulässig hohe Tempera
tur erreichen würde. Die Gewindebohrungen 18 bis 21 dienen zur
druckdichten Befestigung des Deckels 9 auf der Wand 6. Die Ge
windebohrungen 22 bis 24 dienen zur Befestigung des Gehäuses auf
der Bügeleisensohle 1.
In Fig. 3 sind die in Fig. 1 durch die Positions-Nummern 12 bis
24 beschriebenen Merkmale der Einfachheit halber nicht darge
stellt. Es versteht sich aber von selbst, daß auch hier diese
Merkmale vorhanden sind.
In den Fig. 1 und 3 verläuft in einem bestimmten Abstand zum
Rand 4 in der Bügeleisensohle 1 das D-förmige Heizelement 15,
dessen beide Schenkel 25, 26 die Wand 6 durchdringen und mit
ihren freien Enden in einen von der Bügeleisensohle 1 und dem
Gehäuse gebildeten Freiraum 29 hineinragen. Aus den freien Enden
27, 28 des Heizelements 15 ragen die Kontaktfahnen 30, 31 her
aus, die im Innern des Heizelements 15 mit dem in den Fig. 2 und
4 dargestellten Heizwendeln 32 verbunden ist. Das Heizelement 15
ist in die Bügeleisensohle 1 zur besseren Wärmeübertragung ein
gegossen.
In Fig. 1 und 2 verläuft radial innerhalb der Wand 6 eine zweite
Wand 33, die auf der einen Seite rechts von der Mittellinie 34
am horizontal verlaufenden Abschnitt der ersten Wand 6 beginnt,
die etwa bis zur zweiten Plattform 17 im Abstand vom linken Rand
des Schenkels 25 des Heizelements 15 in der Zeichnung nach oben
verläuft, dort wendet, die dann am radial inneren Rand des Heiz
elements 15 nach unten verläuft, die geringfügig unterhalb
rechts von der Zentrierbohrung 12 horizontal das Heizelement 15
überbrückt, die anschließend wieder am radial äußeren Rand des
Heizelements 15 in der Zeichnung nach oben verläuft, die im Be
reich der Gewindebohrung 19 das Heizelement 15 nach oben verläßt
und die dann über einen Kreisbogen 35 die Mittellinie 34 schnei
det. Auf der linken Seite der Mittellinie 34 verläuft die zweite
Wand 33 symmetrisch zur rechten Wand 33.
Die in Fig. 1 von der Wand 6, der zweiten Wand 33, dem Grundkör
per 5 und dem Deckel 9 gebildete Dampfauslaßkammer 36 ist über
Durchlässe 37, wie auch in Fig. 2 dargestellt, mit der Verdamp
fungskammer 10 verbunden, die radial innerhalb der Dampfauslaß
kammer 36 liegt und in der auch der größte Teil des Heizele
ments 15 ausgebildet ist. Die Durchlässe 37 haben einen recht
eckigen Querschnitt. Die Durchlässe 37 sind am oberen Ende der
zweiten Wand 33 ausgebildet, damit der sich in der Verdampfungs
kammer 10 zwangsweise bildende Kalk nicht in der Dampfauslaß
kammer 36 niederschlagen kann. Die zweite Wand 33 bildet somit
die Funktion einer Wasser- und Kalksperre.
In Fig. 1 bildet der Abschnitt der zweiten Wand 33, der zu bei
den Seiten des Heizelements 15 verläuft, mit dem Deckel 9 und
dem Grundkörper 5 auf beiden Seiten je einen Kanal 39, 40, die
beide für eine bessere Dampfverteilung bei annähernd gleichen
Wegen sorgen, da in diesem Bereich zu beiden Seiten des Heizele
ments 15 die Dampfauslaßkammer 36 ausgebildet ist. Innerhalb der
Dampfauslaßkammer 36 verlaufen am Rand der Wand 6 und der zwei
ten Wand 33 die Dampfaustrittsöffnungen 11, deren jeweils in
Längsrichtung der Bügeleisensohle 1 benachbarte Dampfaustritts
öffnungen 11 einen gleichen Abstand voneinander haben.
Der in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Eintropfbereich 41 für
die aus dem Wassertank über die Ventilanordnung abgegebene Was
sermenge liegt radial innerhalb des Heizelements 15 im Bereich
des die beiden Schenkel 25, 26 verbindenden Abschnitts 42. Die
Lage des Eintropfbereiches 41 wurde deshalb an dieser Stelle ge
wählt, da in diesem Bereich das Heizelement 15 den Eintropfbe
reich 41 von drei Seiten her umgibt und daher an dieser Stelle
die höchste Temperatur der Bügeleisensohle 1 auftritt. Senkrecht
oberhalb des Eintropfbereiches 41 ragt über eine in dem Deckel 9
ausgebildete Öffnung mindestens ein mit der Ventilanordnung ver
bundener Kanal in die Verdampfungskammer 10 hinein, wobei die
Öffnung, der Kanal und die Ventilanordnung nicht dargestellt
sind. Die Ventilanordnung gibt bei entsprechender Stellung
tropfen- bzw. stoßweise Wasser aus dem Vorratstank in die Ver
dampfungskammer 10 ab, in der dann das Wasser bei aufgeheizter
Bügeleisensohle 1 verdampft.
In Fig. 3 ist auf der Bügeleisensohle 1 nur eine Verdampfungs
kammer 10 ausgebildet, die von der Wand 6, vom Grundkörper 5 und
von dem auf der Stirnfläche 7 der Wand 6 dichtend anliegenden
Deckel g begrenzt ist. Innerhalb der Verdampfungskammer 10 ist
das U-förmig, in Längsrichtung der Bügeleisensohle 1 verlaufende
Heizelement 15 eingegossen. Vom Boden 43 des Grundkörpers 5 er
heben sich in Fig. 4 über den Dampfaustrittsöffnungen 11 Rohrab
schnitte 44, die kurz unterhalb des Deckels g mit der Stirn
fläche 45 enden. Die Höhe h vom Boden 43 bis zur Stirnfläche 45
der Rohrabschnitte 44 beträgt etwa 4/5 bis 9/10 der Höhe H, die
sich vom Boden 43 bis zur Unterseite 46 des Deckels 9 ergibt.
Die Dampfaustrittsöffnungen 11 werden von Bohrungen mit dem
Durchmesser D gebildet. Die Dampfaustrittsöffnungen 11 erweitern
sich an ihren Enden trichterförmig. Die lichte Weite am oberen
Ende der Dampfaustrittsöffnungen 11 wird mit d 1 bezeichnet. Die
aufgesetzten Rohrabschnitte 44 wirken als Wasser- und Kalk
sperre, damit sich der im Wasser befindliche Kalk nur in der
Verdampfungskammer 10 absetzen kann und nicht auch die Dampf
austrittsöffnungen 11 verschlossen werden. Der zwischen der
Stirnfläche 45 der Rohrabschnitte 44 und der Unterseite 46 des
Deckels 9 gebildete Spalt 47 stellt gemäß den Fig. 1 und 3 ent
sprechend den Durchlaß für den in der Verdampfungskammer 10 ge
bildeten Dampf dar. Am Übergang von den Rohrabschnitten 44 zum
Boden 43 der Bügeleisensohle 1 sind um die Rohrabschnitte 44 um
laufende Kehlen mit den Radien R gelegt, die möglichst große Ab
messungen haben,damit sich dort kein Wasser ablagern kann,bzw.
damit auch dort eine schnelle Verdampfung erfolgt.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Dampfbügeleisens ist
folgende.
Sobald in Fig. 1 und 2 Wasser auf den Eintropfbereich 41 fällt,
beginnt dieses bei erhitzter Bügeleisensohle 1 zu verdampfen.
Der Dampf strömt aufgrund der symmetrischen Anordnung der Ver
dampfungs- und Auslaßkammer 10, 36 und aufgrund der gleich
mäßigen Verteilung der Durchlässe 37, bezogen auf eine ent
sprechende Anzahl von zugehörigen Dampfaustrittsöffnungen 11,
gleichmäßig nach allen Richtungen, wobei er dabei noch zusätz
lich von der Bügeleisensohle 1 erhitzt wird. Während der Dampf
bildung setzt sich der Kalk aufgrund der Erfindung gleichmäßig
und ausschließlich nur am Boden 43 der Verdampfungskammer 10 ab.
Der überhitzte und entkalkte Dampf strömt über die Durchlässe 37
ohne Druckanstieg oder Druckabfall in die Dampfauslaßkammer 36,
von wo er über die Dampfaustrittsöffnungen 11 unter die Gleit
sohle 2 in das zu bügelnde Gut gelangt. Durch die Erfindung wird
auch erreicht, daß die von der Bügeleisensohle 1 bestrichene
Bügelfläche durch den konstanten Dampfstrom an allen Stellen
gleichermaßen gut befeuchtet wird.
In Fig. 3 und 4 strömt der in der Verdampfungskammer 10 gebil
dete Dampf direkt zu den Dampfaustrittsöffnungen 11. Durch die
gleichmäßige und symmetrische Verteilung der Dampfaustrittsöff
nungen 11 auf der gesamten Bügeleisensohle 1 wird das Bügelgut
schnell und gleichbleibend mit Dampf beaufschlagt. Die besonders
großflächige Verdampfungskammer 38 bietet einen ausreichenden
Auffangraum für den sich dort ablagernden Kalk. Sollte sich her
ausstellen, daß der Dampfausstoß an den in der Nähe des Ein
tropfbereiches 41 liegenden Dampfaustrittsöffnungen 11 oder an
anderen Stellen größer oder kleiner ist als im übrigen Bereich,
so kann der Spalt 47 an diesen Stellen ohne großen Aufwand ent
sprechend der Erfindung geändert werden.
Claims (9)
1. Elektrisches Dampfbügeleisen mit einem Wasservorratstank
und einem in einer Bügeleisensohle in einer Verdampfungs
kammer angeordneten Heizelement und mindestens einem den
Wasserfluß vom Vorratstank zur Verdampfungskammer dosieren
den Ventil sowie einer Anzahl von die Bügeleisensohle
durchsetzenden, mit der Verdampfungskammer über mindestens
einen Durchlaß in Verbindung stehenden Dampfaustrittsöff
nungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Ge
samtfläche der Dampfaustrittsöffnungen (11) zu der Gesamt
fläche der Durchlässe (37) in einem Bereich zwischen 0,6
bis 1,0, vorzugsweise jedoch näher bei 1 liegt.
2. Elektrisches Dampfbügeleisen nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Dampfaustrittsöffnungen (11) in einer
von der Verdampfungskammer (10) durch eine Trennwand (33)
abgegrenzten Dampfauslaßkammer (36) ausgebildet sind, daß
jeweils einer kleineren Anzahl der gesamten Dampfaustritts
öffnungen (11) je ein Durchlaß (37) am oberen Bereich der
Trennwand (33) zugeordnet ist und daß das Verhältnis dieser
kleineren Anzahl von Dampfaustrittsöffnungen (11) zu dem
dieser kleineren Anzahl dieser Dampfaustrittsöffnungen (11)
zugeordneten Durchlaß (37) in einem Bereich zwischen 0,6
bis 1 liegt.
3. Elektrisches Dampfbügeleisen nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein einmal gewähltes Flächenverhältnis
für alle Durchlässe (37), bezogen auf die zugeordneten
Dampfaustrittsöffnungen (11), gleichbleibt.
4. Elektrisches Dampfbügeleisen nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß sich die Verdampfungskammer (10) über den
gesamten Bereich der Bügeleisensohle (1) erstreckt, daß die
Dampfaustrittsöffnungen (11) in der Verdampfungskammer (38)
angeordnet sind, daß jeder Dampfaustrittsöffnung (11) ein
sich vom Boden (43) der Bügeleisensohle (1) erhebender
Rohrabschnitt (44) angeformt ist und daß die Größe jedes
Durchlasses durch einen Spalt (47) gebildet wird, der
zwischen dem freien Ende des jeweiligen Rohrabschnitts (44)
und einem dem Rohrabschnitt (44) gegenüberliegenden, die
Verdampfungskammer (10) verschließenden Deckel (9) angeord
net ist.
5. Elektrisches Dampfbügeleisen nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rohrabschnitte (44) sich vom
Boden (43) der Verdampfungskammer (10) bis zu einer Höhe
(h) von 4/5 bis 9/10 der Höhe (H) der Verdampfungskam
mer (10) erstrecken.
6. Elektrisches Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die lichte
Weite (d 1) an den in der Verdampfungs- bzw. Dampfauslaßkam
mer (10) bzw. (36) liegenden Enden der Dampfaustrittsöff
nungen (11) in Dampfströmrichtung trichterförmig auf einen
Durchmesser (D) von 2 bis 3 mm verengt.
7. Elektrisches Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügeleisen
sohle (1) mindestens 50 Dampfaustrittsöffnugen (11) ent
hält, vorzugsweise jedoch mehr als 70.
8. Elektrisches Dampfbügeleisen nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (15) U-förmig
ausgebildet ist und in Längsrichtung in Nähe des Randes (4)
der Bügeleisensohle (1) verläuft, daß zu beiden Seiten der
Schenkel (25, 26) des Heizelements (15) die Dampfauslaßkam
mer (36) ausgebildet ist, daß die Dampfauslaßkammer (36) im
Mittenbereich der Bügeleisensohle (1) durch die Verdamp
fungskammer (10) getrennt ist und daß über den Schen
keln (25, 26) des Heizelements (15) von der Verdampfungs
kammer (10) ausgehende, die Dampfauslaßkammer (36) trennen
de Kanäle (39, 40) hineinragen, deren Seitenwandungen Teile
der Trennwand (33) bilden.
9. Elektrisches Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfaustritts
öffnungen (11), die Trennwand (6) bzw. (33) und die Durch
lässe (37) symmetrisch zu der in Längsrichtung der Bügelei
sensohle (1) verlaufenden Mittellinie (34) angeordnet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853545753 DE3545753A1 (de) | 1985-12-21 | 1985-12-21 | Elektrisches dampfbuegeleisen |
| ES8602843A ES2020809A6 (es) | 1985-12-21 | 1986-10-31 | Plancha electrica de vapor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853545753 DE3545753A1 (de) | 1985-12-21 | 1985-12-21 | Elektrisches dampfbuegeleisen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3545753A1 true DE3545753A1 (de) | 1987-06-25 |
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ID=6289370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853545753 Withdrawn DE3545753A1 (de) | 1985-12-21 | 1985-12-21 | Elektrisches dampfbuegeleisen |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE3545753A1 (de) |
| ES (1) | ES2020809A6 (de) |
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