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DE3545112A1 - Laermschutzanlage mit wandelementen - Google Patents

Laermschutzanlage mit wandelementen

Info

Publication number
DE3545112A1
DE3545112A1 DE19853545112 DE3545112A DE3545112A1 DE 3545112 A1 DE3545112 A1 DE 3545112A1 DE 19853545112 DE19853545112 DE 19853545112 DE 3545112 A DE3545112 A DE 3545112A DE 3545112 A1 DE3545112 A1 DE 3545112A1
Authority
DE
Germany
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wall elements
row
wall
elements
protection system
Prior art date
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Granted
Application number
DE19853545112
Other languages
English (en)
Other versions
DE3545112C2 (de
Inventor
Peter Ing. Thörl Steiermark Rausch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MABA Fertigteilindustrie GmbH
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Priority claimed from AT409384A external-priority patent/AT385299B/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE3545112A1 publication Critical patent/DE3545112A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3545112C2 publication Critical patent/DE3545112C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F8/00Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic
    • E01F8/02Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic specially adapted for sustaining vegetation or for accommodating plants ; Embankment-type or crib-type noise barriers; Retaining walls specially adapted to absorb or reflect noise
    • E01F8/027Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic specially adapted for sustaining vegetation or for accommodating plants ; Embankment-type or crib-type noise barriers; Retaining walls specially adapted to absorb or reflect noise with external support, e.g. wall facing
    • E01F8/028Through-type, e.g. between adjacent kerbs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

  • Die Erfindun& betrifft eine bepflanzbare Lärmschutzanlage
  • mit Wandelementen, die entlang eines Verkehrsweges hintereinander in mindestens zwei parallelen Reihen angeordnet sind, wobei die Wandelemente der hinteren Reihe(n) höher als die Wandelemente der vorderen Reihe sind.
  • Es sind Larmschutzanlagen mit entlang eines Verkehrsweges angeordneten Wänden bekannt. Für eine ausreichende Wirkung müssen die Wände relativ hoch sein und wirken dementsprechend eintönig und ermüdend auf den Benützer des Verkehrsweges.
  • Eine Begrünung von der Seite des Verkehrsweges her ist wegen der schwierigen Bewässerung und der ungtinstigen Einflüsse von Streusalz usw. auf die Pflanzen nahezu unmöglich. Eine Bepflanzung von der anderen Seite her ist nur bei entsprechenden Geländeverhältnissen, d.h. bei Aufschüttungen hinter der Wand, denkbar.
  • Andererseits sind Lärmschutzanlagen mit bepflanzbaren Dämmen bekannt. Diese haben wiederum den Nachteil des großen Platzbedarfes bzw. aufwendiger Stützkonstruktionen bei Steildämmen, die außerdem künstlich bewässert werden müssen.
  • Steildamm-Stützkonstruktionen sind z.B. aus den DEOS 25 32 52ti und 27 14 524 bekannt. Sie bestehen aus einem Gitterwerk von BetonfertigDeilen, die zur Bildung eines Dammes mit etwa dreieckigem Querschnitt zusammengesetzt werden können, worauf dann das Gitterwerk mit Schüttmaterial bzw. Erde verfüllt wird.
  • Auch diese bekannten Lärmschutzdämme haben die erwähnten Nachteile des hohen Aufwandes und der schlechten Bewässerbarkeit.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine bepflanzbare Lärmschutzanlage ohne diese Nachteile bereitzustellen und geht dabei aus von den Merkmalen der zuletzt erwähnten Steildamm-Stützkonstruktionen. Die Erfindung weicht aber ab vom Grundgedanken solcher Steildamm-Stützkonstruktionen und besteht darin, daß die bepflanzbare Larmschutzanlage gekennzeichnet ist durch die Ausbildung der Wandelemente als Sichtwandelemente ohne Einschüttung in Schüttmaterial einer Böschung und durch die Bepflanzbarkeit unterhalb des Bodenniveaus im Bereich unterhalb der Wandelemente der hinteren Reihe(n).
  • Die dem Verkehrsweg nächstgelegenen Wandelemente der vorderen bzw. vordersten Reihe haben zweckmäßig eine Höhe von 65 bis 100 cm und können vorteilhaft aus Beton bestehen, der zur Bildung einer ansprechenden Sichtfläche an der Seite des Verkehrsweges entsprechend struktuiert sein kann. Besonders vorteilhaft können diese Wandelemente mit einem etwa glockenförmigen Querschnitt mit einer eine flachere Auflauffläche bildenden Verbreiterung im unteren Bereich des Querschnittes ausgebildet sein, so daß sie eine Leit- bzw. Gleitwand bilden, die gesonderte Leiteinrichtungen erübrigt.
  • Die Wandelemente der hinteren Reihe(n) sind vorteilhaft oberhalb des Bodenniveaus angeordnet, wobei der Raum zwischen deren Unterkante und dem Bodenniveau für die Bepflanzung bzw.
  • für einen Durchlaß frei bleibt. Ein solcher Freiraum ermöglicht einen für die Bepflanzung günstigen Lichteinfall im Zwischenraum zwischen den Reihen von Wandelementen. Die oberhalb des Bodenniveaus angeordneten Wandwlemente der hinteren Reihe(n) können vorteilhaft als Kastenkonstruktionen mit einem Schalldämmaterial zwischen Abdeckungen aus Holz oder profiliertem bzw. gelochtem Metallblech ausgebildet sein. Es ist auch möglich, die Wandelemente der hinteren Reihen unmittelbar am Boden aufstehen zu lassen.
  • Der Abstand zwischen den Reihen von Wandelementen beträgt zweckmäßig zwischen 20 und 100 cm. Im Fall des unteren Bereiches dieses Abstandes können die im Abstand oberhalb des Bodenniveaus angeordneten Wandelemente der hinteren Reihe(n) an den Wandelementen der vorderen Reihe mittels in Abständen angeordneter Trägerelemente befestigt sein. Ist der Abstand größer, stützen sich die im Abstand oberhalb des Bodenniveaus angeordneten Wandelemente zweckmäßig an in entsprechenden Abständen vorgesehenen Stehern ab. Bei mehr als zwei Reihen von hintereinander befindlichen Wandelementen sind die Wandelemente der hinteren Reihen zweckmäßig in einem relativ großen Abstand im Bereich von 1 m und darüber angeordnet.
  • Die erfindungsgemäße Larmschutzanlage erreicht mit geringerem Errichtungsaufwand und Platzbedarf die Vorteile eines steilen Lärmschutzdamaies, ohne den Nachteil der schwierigen Bewasserung der Bepflanzung in Kauf nehmen zu müssen. Die dem Verkehrsweg nächstgelegenen Wandelemente halten weitgehend die ungünstigen Auswirkungen des Streusalzes von der dahinter befindlichen Bepflanzung fern, Die Pflanzen können unterhalb des Bodenniveaus wurzeln und sind daher besser als in einem Damm oder in Trögen vor Frost geschützt und benötigen keine künstliche Bewässerung. Außerdem wird durch die Pflanzen nicht nur die Vorderseite sondern auch die RUckseite der Wandelemente der hinteren Reihe(n) begrünt.
  • Die Erfindung wird an Hand von in der Zeichnung im Querschnitt dargestellten Ausführungsbeispielen erfindungsgemäßer Lärmschutzanlagen näher erläutert.
  • Darin zeigt bzw. zeigen Fig. 1 eine Ausführung mit drei hintereinander angeordneten Reihen von Wandelementen, Fig. 2,3 in der Praxis besonders vorteilhafte Ausführungen mit zwei Reihen von Wandelementen und Fig. 4,5 zwei weitere mögliche Ausführungsformen einer Lärmschutzanlage.
  • In den Zeichnungen sind entlang eines Verkehrsweges 1 in zwei (Fig.2 bis 5) bzw. drei (Fig.1) parallelen Reihen hintereinander angeordnete Wandelemente mit 2 bzw. 3 bzw. 4 bezeichnet.
  • Die Wandelemente 3, 4 der hinteren Reihe(n) sind höher als die Wandelemente 2 der vorderen Reihe. Alle Wandelemente 2 - 4 sind als Sichtwandelcnente, d.h. ohne Einschüttung in Schüttmaterial einer Böschung ausgebildet. Das Bodenniveau im Bereich der Wandelemente 2-4 ist mit 5 bezeichnet und man sieht, daß eine Bepflanzbarkeit unterhalb dieses Bodenniveaus 5 im Bereich unterhalb der Wandelemente 3,4 der hinteren Reihe(n) gegeben ist.
  • Gemäß Fig. 1 stehen nur die dem Verkehrsweg 1 nächstgelegenen Wandelemente 2 der vordersten Reihe unmittelbar am Bodenniveau 5 auf. Die Wandelemente 3,4 der anderen Reihen sind auf in entsprechenden Abständen vorgesehenen Stehern oberhalb des Bodenniveaus 5 angeordnet, wobei der Raum zwischen der Unterkante der Wandelemente 3,4 und dem Bodenniveau 5 für eine Re- pflanzung bzw. für einen Durchlaß frei bleibt. Dabei liegt die Unterkante der Wandelemente 3,4 etwa im Ausmaß a des Abstandes zum jeweils vorderen Wandelement 2 bzw. 3 unterhalb jener Geraden 6, welche die nächstliegende mögliche Lärmquelle 7 mit der Oberkante des jeweils vorderen Wandelementes 2 bzw.
  • 3 verbindet.
  • In Fig.1 ist im übrigen eine in üblicher Weise ausgebildete Leiteinrichtung mit 8 bezeichnet.
  • Gemäß Fig.2 wird die Funktion der Leiteinrichtung 8 der Fig.1 von -den Wandelementen 2 der vorderen Reihe übernommen, welche einen entsprechend halb-glockenförmigen Querschnitt haben.
  • Die Wandelemente 2 der Fig.3 bilden ebenso eine Leit- bzw.
  • Gleitwand. Die wie nach den Fig.1 und 2 im Abstand oberhalb des Bodenniveaus 5 angeordneten Wandelemente 3 der hinteren Reihe sind an den Wandelementen 2 mittels in Abständen angeordneter Trägerelemente 9 befestigt. Fig.3 zeigt im übrigen, wie die Bepflanzung im Bereich unterhalb der Wandelemente 3 unter dem dortigen Bodenniveau 5 wurzelt.
  • Ähnliche Ausführungsformen einer Lärmschutzanlage zeigen die Fig.4 und 5. Hier stehen jedoch die hinteren Wandelemente 3 unmittelbar am Boden auf, der durch Aufschütten eines etwa 50 cm hohen Hügels 10 hinter den vorderen Wandelementen 2 in diesem Bereich etwas erhöht ist. Auch hier wurzelt die beiderseits der Wandelemente 3 hochgezogene Bepflanzung unterhalb des Bodenniveaus 5 im Bereich unter den Wandelementen 3.
  • - Leerseite -

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Bepflanzbare Ltrmschutzanlage mit Wandelementen, die entlang eines Verkehrsweges hintereinander in mindestens zwei parallelen Reihen angeordnet sind, wobei die Wandelemente der hinteren Reihe(n) höher als die Wandelemente der vorderen Reihe sind, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die Ausbildung der Wandelemente (2-4) als Sichtwandelemente ohne Einschüttung in Schüttmaterial einer Böschung und durch die Bepflanzbarkeit unterhalb des Bodenniveaus (5) im Bereich unterhalb der ilandelemente (3,4) der hinteren Reihe(n).
  2. 2. Bepflanzbare Lärmschtitzanlage nach Anspruch 1, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei im Abstand oberhalb des Bodenniveaus (5) angeordneten Wandelementen (3,4) der hinteren Reihe(n) der Raum zwischen deren Unterkante und dem Bodenniveau (5) für die Bepflanzung bzw. für einen Durchlaß frei bleibt.
  3. 3. Lärmschutzanlage nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß mit Ausnahme der Wandelemente (2) der vorderen bzw. der vordersten Reihe die Unterkante der Wandelemente (3,4) etwa im Ausmaß (a) des Abstandes zum jeweils vorderen Wandelement (2 bzw.3) unterhalb jener Geraden (6) liegt, welche die nächstliegende mögliche Lärmquelle (7) mit der Oberkante des jeweils vorderen Wandelementes (2 bzw. 3) verbindet.
  4. 4. Larmschutzanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Wandelemente (2) der vorderen bzw. vordersten Reihe eine Leit- bzw.
    Gleitwand bilden.
  5. 5. Lärmschutzanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei im Abstand oberhalb des Bodenniveaus (5) angeordneten Wandelementen (3,4) der hinteren Reihe(n) diese an den Wandelementen (2) der vorderen Reihe mittels in Abständen angeordneter Trägerelemente (9) befestigt sind.
  6. 6. Lärmschutzanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Abstand zwischen den Reihen von Wandelementen (2-4) im Bereich zwischen 20 und 100 cm liegt, wobei die Wandelemente (2) der vordersten Reihe eine öhe von 65 bis 100 cm haben.
DE19853545112 1984-12-24 1985-12-19 Bepflanzbare Lärmschutzanlage Expired - Fee Related DE3545112C2 (de)

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AT268885 1985-09-16

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DE3545112C2 DE3545112C2 (de) 1997-02-27

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DE3545112C2 (de) 1997-02-27

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Owner name: MABA FERTIGTEILINDUSTRIE GMBH, WOELLERSDORF, AT

8381 Inventor (new situation)

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