DE3543312A1 - Entspeicherungsgeraet fuer schuettguthalden - Google Patents
Entspeicherungsgeraet fuer schuettguthaldenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Entspeicherungsgerät der im Ober
begriff des Anspruchs 1 angegebenen Bauart, wie es z.B. aus
der DE-OS 29 06 672 und der DE-OS 29 07 966 bekannt ist.
Entspeicherungsgeräte dieser bekannten Ausführung ermöglichen
einen kornschonenden Schüttguttransport, da das am Fuß der
Haldenstirnböschung von dem Räumband aufgenommene Schüttgut
während des Transports zur seitlichen Abwurfstelle von den
Böden der Räumglieder getragen wird. Um einen Schüttgutaus
trag zu ermöglichen, ist die gesamte Räumeinrichtung so stark
schräggestellt, daß das Schüttgut beim Umlauf um das abwurf
seitige Umlenkrad über die nun geneigten Bodenflächen der
Räumglieder abwärtsgleitet. Die Neigung der Räumeinrichtung
einschließlich ihrer Umlenkräder hat vor allem den Nachteil,
daß das Brückengerät nur in einer einzigen Arbeitsrichtung
Räumarbeit verrichten kann. Um diesem Nachteil zu begegnen
und das Brückengerät auch bei Kreis- und Längshalden ein
setzen zu können, wo eine Räumarbeit bei den beiden gegen
läufigen Fahrtrichtungen des Brückengeräts verlangt wird,
hat man in der DE-OS 29 07 966 vorgeschlagen, die gesamte
Räumeinrichtung schwenkbar an der Fahrbrücke aufzuhängen, so
daß sie sich in gegenläufigen Neigungen einstellen läßt. Die
schwenkbare Verlagerung der schweren Räumeinrichtung ist aber
bei den erforderlichen großen Schwenkwinkeln mit hohem Bau
aufwand verbunden und gefährdet die Betriebssicherheit des
Entspeicherungsgerätes.
Aufgabe der Erfindung ist es vornehmlich, ein als Brücken
gerät ausgebildetes Entspeicherungsgerät der eingangs genann
ten Art hinsichtlich seiner Räumeinrichtung und insbesondere
hinsichtlich seiner Räumglieder so auszugestalten, daß bei
kornschonendem Schüttguttransport eine zuverlässige Entlee
rung der Räumglieder im Umlenkbereich des Räumbandes erreicht
wird, ohne daß die gesamte Räumeinrichtung um größere Winkel
beträge geneigt bzw. entsprechend neigungsveränderlich auf
gehängt zu werden braucht, wenn das Entspeicherungsgerät so
ausgelegt wird, daß es in beiden entgegengesetzten Fahrt
richtungen Entspeicherungsarbeit verrichten kann. Ferner
wird eine vergleichsweise einfache und stabile Ausführung
der Räumglieder angestrebt.
Erfindungsgemäß sind die Böden der Räumglieder, in Längsrich
tung des Fördertrums des Räumbandes gesehen, geneigt, wobei
die freien Seitenkanten der geneigten Böden Schüttgut-Abwurf
kanten bilden.
Nach der Erfindung sind die das geschlossen durchgehende
Räumband bildenden Räumglieder mit das Schüttgut tragenden
Böden versehen, die in Laufrichtung des Räumband-Fördertrums
und/oder in Gegenrichtung so stark geneigt sind, daß das in
den einzelnen Zellen der Räumglieder befindliche Schüttgut
beim Umlauf der Räumglieder um das im Abwurfbereich befind
liche Umkehrrad auf den schrägstehenden Böden zur Seite hin
abwärtsrutscht und dabei durch die Spaltöffnungen, die sich
beim Umlauf um das Umkehrrad zwischen den benachbarten Räum
gliedern öffnen, abgeworfen wird. Diese Ausgestaltungsform
des Räumbandes und seiner Räumglieder ist in mehrfacher Hin
sicht vorteilhaft. Sie erlaubt eine sichere Entleerung der
Räumglieder auch ohne starke Schrägstellung der Räumeinrich
tung und bietet bei Bedarf die Möglichkeit, die Räumeinrich
tung so auszubilden, daß mit ihr Räumarbeit in beiden ent
gegengesetzten Fahrtrichtungen der Brücke verrichtet werden
kann, ohne daß sie in ihrer Lage zur Brücke unbedingt ver
ändert werden muß.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist die Anord
nung so getroffen, daß das endlose Räumband um Umkehrräder
mit zumindest angenähert vertikalen Drehachsen umläuft. Um
hierbei in beiden Fahrtrichtungen des Entspeicherungsgerätes
Räumarbeit verrichten zu können, ist das Räumband in den bei
den entgegengesetzten Umlaufrichtungen antreibbar, also in
der Umlaufrichtung reversierbar. Falls die Brücke etwas zur
Horizontalen geneigt ist, was in der Praxis dann anzutreffen
ist, wenn die Fahrschienen des Entspeicherungsgerätes zu
beiden Seiten der Halden auf unterschiedlichem Höhenniveau
verlegt sind, so sind die Drehachsen der Umkehrräder ent
sprechend zur Vertikalen um einige Winkelgrade geneigt.
Auch in diesem Fall stehen jedoch die Drehachsen der Umkehr
räder senkrecht zur Brückenlängsachse. Im übrigen kann es
sich empfehlen, die Drehachsen der Umkehrräder gegenüber
der Vertikalen bzw. ihrem Verlauf senkrecht zur Brückenlängs
achse um einen geringen Winkel von höchstens etwa 5°, vor
zugsweise 1°-3°, zu neigen bzw. die Anordnung so zu tref
fen, daß sich eine solche Neigung einstellen läßt, um zu er
reichen, daß das Rücklauftrum des endlosen Räumbandes ge
ringfügig von der Haldensohle abgehoben ist, die Räumglieder
hier also ohne Kontakt mit der Haldensohle geführt werden.
Bei einer in dieser Hinsicht besonders vorteilhaften Ausge
staltungsform der Erfindung ist die gesamte Brücke nebst der
hieran angeordneten Räumeinrichtung um die Brückenlängsachse
oder eine hierzu parallele Achse drehbar gelagert, wobei die
Brücke zweckmäßig in Drehlagern an den auf den Schienen lau
fenden Fahrwerksbalken gelagert ist. Zur Verschwenkung der
Brücke gegenüber den Fahrwerksbalken werden Schwenkantriebe,
z.B. einfache Schwenkzylinderantriebe, vorgesehen.
Die erfindungsgemäß vorgesehenen Räumglieder sind vorzugs
weise zu ihrer senkrecht zur Kettenlaufrichtung stehenden
vertikalen Quermittelebene symmetrisch ausgebildet. Vorteil
hafterweise wird die Anordnung so getroffen, daß die Böden
der jeweils benachbarten Räumglieder unter Bildung von etwa
V-förmigen Bodentaschen gegenläufig zueinander geneigt sind.
Die aufragenden Mitnehmerwände bilden hierbei an den einzel
nen Räumgliedern Zwischenwände, mit deren beiden gegenüber
liegenden Seiten gegenläufig zueinander geneigte Bodenteile
fest verbunden sind, die zusammen mit den entsprechenden
Bodenteilen der benachbarten Räumglieder die das Schüttgut
beim Transport tragenden, als etwa V-förmige Bodentaschen
ausgebildeten Böden bilden. Die Mitnehmerwände werden zweck
mäßig mittig zwischen dem vorderen und hinteren Ende der
Räumglieder angeordnet, vorzugsweise derart, daß sich die
Bodenteile an jedem Räumglied in etwa dachförmiger Anordnung
und etwa symmetrisch zur Ebene der Mitnehmerwand befinden.
Der Neigungswinkel der Böden bzw. der sie bildenden Boden
teile ist zweckmäßig etwas größer als der Böschungswinkel
des jeweiligen Schüttguts; er beträgt im allgemeinen minde
stens etwa 40°, vorzugsweise etwa 45° oder mehr.
Die Erfindung ermöglicht außerdem eine vergleichsweise ein
fache und stabile Bauweise der Räumglieder, die zweckmäßig
in Schweißkonstruktion aus einfachen Blechzuschnitten ge
fertigt werden. Dabei empfiehlt es sich, die Rückwand der
Raumglieder im unteren Bereich abzuknicken, wobei ihr verti
kaler Schenkel mit dem endlosen Zugmittel des Räumbandes,
insbesondere einer Zweistrangkette, verbunden wird, während
ihr unterer Schenkel zur Haldenstirnböschung weist und unter
einem spitzen Winkel geneigt ist, wobei die Unterkante dieses
Schenkels eine Stau- bzw. Fangkante bilden kann, an der sich
etwaiges unter die Räumglieder gelangendes Schüttgut staut.
Die beiden Bodenteile werden zweckmäßig mit ihren hinteren
Enden mit dem geneigten Schenkel der Rückwand fest verbunden,
vorzugsweise durch Schweißen. An ihrer oberen Längskante
werden die Bodenteile mit der aufragenden Mitnehmerwand
verschweißt, die von einem einfachen Stegblech gebildet
werden kann. Die stirnseitigen Öffnungen unterhalb der Bo
den bzw. der gegenläufig geneigten Bodenteile werden vor
teilhafterweise durch angeschweißte Stirnbleche verschlos
sen, die zweckmäßig zur Haldenstirnböschung hin etwa rampen
förmig geneigt sind. Die Mitnehmerwand der Räumglieder wird
vorteilhafterweise so angeordnet, daß sie sich etwa von der
Haldensohle bis in die Höhe der Oberkante der Rückwand er
streckt, wobei sie über eine angeschweißte Kopfplatte mit
der Rückwand zusätzlich verbunden werden kann. Die Mitneh
merwände brauchen nicht unbedingt den Gesamtquerschnitt des
von den Räumgliedern gebildeten Räumkanals zu überdecken;
sie können als Stegwände so ausgebildet werden, daß zwischen
ihnen und der Rückwand der Räumglieder eine Öffnung vorhan
den ist. Weiterhin empfiehlt es sich, die der Haldenstirn
böschung zugewandte Stirnfläche der Mitnehmerwand, in Sei
tenansicht, schrägzustellen, derart, daß die Mitnehmerwand
im Fußbereich der Halde tiefer in die Stirnböschung ein
schneidet als in dem darüberliegenden Bereich. Die schräg
gestellte Stirnfläche kann mit Schneidorganen od.dgl., z.B.
Schneidleisten oder Schneidzähnen usw., bestückt werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung
sind in den einzelnen Ansprüchen angegeben und ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dar
gestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung. In der Zeich
nung zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Entspeicherungs
gerät in schematischer Vereinfachung in
Ansicht auf die Stirnböschung einer
Schüttguthalde;
Fig. 2 in starker schematischer Vereinfachung
eine Draufsicht auf das Räumband des
Entspeicherungsgeräts nach Fig. 1, wobei
die Brücke und sonstige Einzelheiten fort
gelassen sind;
Fig. 3 ein einzelnes erfindungsgemäßes Räumglied
in einer Ansicht in Längsrichtung der
Brücke, wobei die Zweistrangkette des
Räumbandes im Querschnitt gezeigt ist;
Fig. 4 zwei benachbarte Räumglieder gemäß Fig. 3
in einer Ansicht von der Stirnböschung der
Halde her;
Fig. 5 ein einzelnes Räumglied gemäß Fig. 3 und 4
in perspektivischer Darstellung;
Fig. 6 in einer der Fig. 4 entsprechenden Ansicht
mehrere benachbarte Räumglieder mit sich
übergreifenden Bodenteilen;
Fig. 7 in der Darstellung der Fig. 5 ein geänder
tes Ausführungsbeispiel eines erfindungs
gemäßen Räumgliedes;
Fig. 8 in der Ansicht der Fig. 1 eine vorteilhafte
Ausgestaltungsform eines erfindungsgemäßen
Entspeicherungsgeräts;
Fig. 9 das Entspeicherungsgerät nach Fig. 8 in
einer Ansicht in Längsrichtung der Brücke;
Fig. 10 eine Einzelheit zu den Fig. 8 und 9, nämlich
die schwenkbare Lagerung der Brücke mit der
daran angeordneten Räumeinrichtung.
In Fig. 1 ist mit 1 die Stirnböschung einer Schüttguthalde 2
bezeichnet, die einen trapezförmigen oder, wie in Fig. 8 an
gedeutet, einen dreieckförmigen Querschnitt aufweisen kann
und die entweder als Rundhalde oder als Längshalde aufge
schüttet ist. Der Abbau der Halde 2 erfolgt mit Hilfe des als
Brückengerät ausgebildeten Entspeicherungsgerätes 3, welches
das Schüttgut am Fuß der Stirnböschung 1 im Bereich der Hal
densohle 4 aufnimmt und es in Pfeilrichtung 5 zur Haldenmitte
(bei einer Rundhalde) bzw. zur Haldenseite (bei einer Längs
halde) hin befördert, wo es endseitig auf ein ortsfestes La
gerplatzband 6 abgeworfen wird, welches das entspeicherte
Schüttgut, z.B. Kohle, einem Abnehmer, beispielsweise einer
Kohlenwäsche oder einem Kraftwerk, zuführt. Das Lagerplatz
band 6 ist, wie bekannt, in einem Bandkanal 7 angeordnet.
Als Brückengeräte ausgebildete Entspeicherungsgeräte sind
allgemein bekannt. Sie weisen eine fahrbare Brücke 8 auf,
die sich an ihren beiden Enden über Fahrwerksbalken 9 und 10
mit Schienenrädern 11 auf Schienen 12 abstützt, die zu bei
den Seiten der Halde 2 auf dem Boden bzw. im Bandkanal 7
(Fig. 8) verlegt sind. Die Fahrwerksbalken 9 und 10 weisen
in üblicher Weise den Fahrantrieb auf, mit welchem das Ent
speicherungsgerät 3 während der Entspeicherungsarbeit mit
kontinuierlicher Fahrgeschwindigkeit in Richtung der Halden
achse, d.h. in Richtung auf die Stirnböschung 1, gefahren
wird. Bei einem Rundlager führt die Brücke 8 eine Schwenk
bewegung um eine in der Lagerplatzmitte stehende Mittelsäule
aus, wie dies ebenfalls bekannt ist.
Die Brücke 8 ist Träger der Räumeinrichtung 13, die sich
über die gesamte Fußbreite der Halde 2 erstreckt und aus
einem durchgehenden endlosen Räumband 14 besteht, das, wie
auch Fig. 2 zeigt, an seinen beiden Enden über Umkehrräder
16 und 16′ umgelenkt wird, die sich bei horizontaler Lage
der Brücke um zumindest angenähert vertikal stehende Dreh
achsen 17 drehen und von denen zumindest das eine Umkehrrad
angetrieben wird. Falls die Brücke 8 von ihrem einen Ende
zum anderen Ende hin geneigt ist, wie dies in der Praxis ge
legentlich bei geneigtem Haldenboden 4 der Fall ist, so ist
die Drehachse 17 der Umkehrräder 16, 16′ entsprechend ge
neigt. Die Drehachsen 17 der Umkehrräder 16, 16′ verlaufen
also etwa rechtwinklig zur Brückenlängsachse.
Das Räumband 14 wird gebildet von dicht aufeinanderfolgenden
Räumgliedern 15, die an einem von den Umkehrrädern 16 und 16′
angetriebenen und umgelenkten Zugmittel angeschlossen sind,
das bevorzugt aus einer Zweistrangkette besteht, deren beide
Laschenketten 18 gemäß Fig. 3 in zwei etwa vertikal überein
anderliegenden Ebenen umlaufen, wobei die beiden Kettentrume
der Laschenketten 18 im Bereich zwischen den Umkehrrädern 16
und 16′ im wesentlichen vertikal übereinander an der Brücken
konstruktion geführt sind. Dabei sind den endlosen Ketten 18
auf etwa vertikalen Stangen 19 sitzende Seitenführungsrollen
20 zugeordnet, die sich an Seitenführungen 21 der Brücke füh
ren. Die übereinanderliegenden Ketten 18 sind außerdem durch
vertikale Leisten 22 verbunden, an denen die Räumglieder 15
angeschlossen sind und die mit der Vertikalführung dienenden
Führungsrollen 23 bestückt sind, die sich an horizontalen
Führungsleisten 24 der Brücke 8 abstützen und abwälzen.
Wesentlich ist die Ausgestaltung der Räumglieder 15, die in
dichtem Abstand nebeneinander über die Leisten 22 an den ei
ne Zweistrangkette bildenden umlaufenden Kettensträngen 18
befestigt sind. Die Räumglieder 15 sind aus Blechen in
Schweißkonstruktion gefertigt. Wie insbesondere die Fig. 3
bis 5 zeigen, bestehen die einzelnen Räumglieder 15 aus ei
ner Rückwand 25, aus einer vertikalen Stegwand oder Mitneh
merwand 26, die von einem einfachen Stegblech gebildet und
senkrecht zur Rückwand 25 angeordnet ist, sowie aus Boden
teilen 27 und 28, die mit den Bodenteilen der jeweils benach
barten Räumglieder 15 die Böden der das Schüttgut aufnehmen
den Zellen des Räumbandes 14 bilden. Die Räumglieder 15 sind
zu ihrer vertikalen, rechtwinklig zur Kettenlaufrichtung 5
stehenden Quermittelebene, die mit der Ebene der aufragenden
Mitnehmerwände 26 zusammenfällt, etwa symmetrisch ausgebil
det. Die Mitnehmerwand 26 ist demgemäß an jedem Räumglied
etwa mittig zwischen dessen in Kettenlaufrichtung vorderen
und hinteren Ende angeordnet und dabei in der Mitte der Rück
wand 25 an dieser angeschweißt. Die Bodenteile 27 und 28, die
von etwa trapezförmigen Blechstreifen gebildet werden, befin
den sich in dachförmiger Anordnung etwa symmetrisch zur Ver
tikalebene der Mitnehmerwand 26, wobei sie an ihren oberen
Längskanten bei 29 seitlich an der Mitnehmerwand 26 ange
schweißt sind. Der Neigungswinkel der Bodenteile 27, 28 zur
horizontalen Haldensohle 4 beträgt im allgemeinen mindestens
etwa 40°, vorzugsweise um 45° oder darüber. Die Mitnehmer
wände 26 bilden an den einzelnen Räumgliedern 15 Zwischen
wände, zu deren beiden Seiten die gegenläufig zueinander
geneigten Bodenteile 27 und 28 befestigt sind. Die Boden
teile 27 und 28 der benachbarten Räumglieder 15 bilden ge
meinsam etwa V-förmige Bodentaschen 30, wie dies z.B. Fig. 4
erkennen läßt, in der die Teilungsebene zwischen den beiden
benachbarten Räumgliedern 15 mit 31 bezeichnet ist. Die
freien Stirnkanten 32 der in Kettenlängsrichtung geneigten
Bodenteile 27 und 28 bilden Schüttgut-Abwurfkanten, über
die das Schüttgut beim Umlauf der Räumglieder 15 um das ab
wurfseitige Umkehrrad 16′ auf das Lagerplatzband 6 abgewor
fen wird.
Insbesondere aus den Fig. 3 und 5 ist zu erkennen, daß die
Rückwand 25 der Räumglieder 15 bei 33 eine Abknickung auf
weist, wobei der obere vertikale Schenkel 34 der Rückwand
25 mit den beiden endlosen Laschenketten 18 der Zweistrang
kette verbunden ist, während der untere Schenkel 35 zur
Haldenstirnböschung 1 weist und unter einem spitzen Winkel
zur Vertikalen geneigt ist. Die von den etwa trapezförmigen
Blechen gebildeten Bodenteile 27 und 28 sind an ihren hinte
ren Enden bei 36 (Fig. 5) mit dem unteren Schenkel 35 der
Rückwand 25 verschweißt. Dabei ist die Anordnung so getrof
fen, daß der geneigte Schenkel 35 der Rückwand 25 mit seinem
unteren Ende 35′ die Bodenteile 27 und 28 untergreift, wobei
diese unteren Enden 35′ Fangkanten bilden, an denen sich et
waiges unter die Räumglieder 15 gelangendes Schüttgut staut.
Die von den Blechen gebildeten Bodenteile 27 und 28 sind so
eingeschweißt, daß ihre parallelen Längskanten 29, 32 unter
einem flachen Winkel von z.B. 3° bis 10° zum Schenkel 35 der
Rückwand 25 hin ansteigen, was bedeutet, daß die Bodenteile
27, 28 zusätzlich noch eine geringe Neigung in Richtung auf
die Haldenstirnböschung 1 erhalten. An den Stirnseiten sind
die Räumglieder 15 durch etwa dreieckige Stirnflächen 36
verschlossen, die in die Stirnöffnungen zwischen den Boden
teilen 27 und 28 und der Mitnehmerwand 26 eingeschweißt wer
den, so daß sie das Eindringen von Schüttgut in die Räume
unterhalb der dachförmigen Bodenteile 27, 28 verhindern.
Die Mitnehmerwand 26 erstreckt sich etwa von der Halden
sohle 4 nach oben bis in Höhe der Oberkante der Rückwand 25.
Die Rückwand 25 trägt an ihrer Oberkante eine die Mitnehmer
wand 26 übergreifende, schmale, horizontale Kopfplatte 27,
mit der die Mitnehmerwand 26 verschweißt ist und die sich
nach vorn, d.h. in Richtung auf die Stirnböschung 1, in ih
rer Breite verjüngt, wie dies insbesondere Fig. 5 zeigt.
Die Ansicht nach Fig. 3 zeigt, daß die der Haldenstirn
böschung 1 zugewandte Stirnfläche 38 der Mitnehmerwand 26
und auch die Stirnflächen 39 der Bodenteile 27, 28 im Auf
riß schräggestellt sind, derart, daß die Breite der Mitneh
merwand 26 von unten nach oben abnimmt. Die Stirnkanten 38
und 39 bilden Schneidkanten, die bei der Räumarbeit in das
an der Haldenstirnböschung 1 im Fußbereich anstehende
Schüttgut einschneiden und das Schüttgut in die von den
Räumgliedern 15 gebildeten Zellen 34 des Räumbandes 14
leiten. An den Stirnkanten 28, 39 werden zweckmäßig Schneid
organe, z.B. Schneidleisten, Schneidzähne od.dgl., ange
ordnet.
Aus der Darstellung der Fig. 1, 2 und 4 ist zu erkennen, daß
die dicht nebeneinander angeordneten Räumorgane 15 im Förder
trum des Räumbandes 14 einen durchgehenden Räumkanal bilden,
der durch die Rückwände 25 der Räumglieder 15 zur Rückseite
hin und durch die Bodenteile 27, 28 der Räumglieder zur Hal
densohle 4 hin geschlossen ist, wobei der Räumkanal durch
die aufragenden Mitnehmerwände 26 in einzelne Förderzellen
34 unterteilt wird. Die unteren Kanten 32 der Bodenteile 27,
28 können gemäß Fig. 4 vertikal so gestellt sein, daß sich
die Bodenteile 27, 28 der benachbarten Räumglieder 15 an
diesen Flächen in der Teilungsebene 31 stumpf gegeneinander
legen. Andererseits können die Bodenteile 27, 28 gemäß Fig. 6
aber auch eine geringfügig unterschiedliche Länge erhalten,
derart, daß die kürzeren Bodenteile 27 jeweils das etwas län
gere Bodenteil 28 des benachbarten Räumgliedes 15 übergreift.
Während der Entspeicherungsarbeit bewegt sich das Entspeiche
rungsgerät 3 mit geringer Fahrgeschwindigkeit in Richtung der
Haldenachse, wobei die Räumglieder 15 im Fördertrum des end
losen Räumbandes 14 mit den Stirnkanten 38 bzw. den hier be
festigten Schneidorganen in den Schüttguthaufen am Haldenfuß
einschneiden, so daß sich die zwischen den Mitnehmerwänden
26 befindlichen Zellen 34 mit dem Schüttgut füllen, das da
bei innerhalb der einzelnen Zellen auf den von den Bodentei
len 27, 28 gebildeten, V-förmigen Zellenböden getragen wird.
Das Schüttgut wird daher von dem Räumband kornschonend trans
portiert. Insbesondere aus Fig. 2 ist zu erkennen, daß sich
beim Umlauf des Räumbandes 14 um die Umkehrräder 16, 16′ die
Räumglieder 15 voneinander entfernen, wobei sich zwischen
den benachbarten Räumgliedern 15 ausreichend große Spalt
räume 40 für den Abwurf des Schüttguts bilden. In Fig. 2
ist angenommen, daß das Räumband 14 in Pfeilrichtung 5 um
läuft und daß das gesamte Entspeicherungsgerät 3 sich auf
den Schienen 12 in Pfeilrichtung 41 bewegt. Das am Halden
fuß von dem Räumband 14 aufgenommene Schüttgut wird, wie
in Fig. 2 durch Pfeile angedeutet, beim Umlauf um das Umlenk
rad 16′ auf das Lagerplatzband 16 abgeworfen, da die Boden
teile 27, 28 rampenartig nach unten geneigt sind. Falls das
Entspeicherungsgerät auch bei seiner entgegengesetzten Fahrt
richtung, also in Pfeilrichtung 42 der Fig. 2, Räumarbeit an
der nun gegenüberliegenden Haldenstirnböschung verrichten soll,
wird das Räumband 14 in seiner Umlaufrichtung reversiert, so
daß nun die Räumglieder 15 im anderen Trum des Räumbandes 14
das Schüttgut am Fuß der Haldenstirnböschung aufnehmen und
es in Gegenrichtung zu Pfeil 5 zu dem Umkehrrad 16′ hin be
fördern, wo es auf das Lagerplatzband 6 abgeworfen wird. Es
ist erkennbar, daß das erfindungsgemäße Entspeicherungsgerät
in beiden Fahrtrichtungen Entspeicherungsarbeit verrichten
kann. Das Entspeicherungsgerät eignet sich daher in besonde
rem Maße für den Einsatz bei Längshalden, wo die beidseitige
Arbeitsweise regelmäßig gefordert wird.
Fig. 7 zeigt eine geänderte Ausführungsform eines erfindungs
gemäßen Räumgliedes 15, das bei dem Entspeicherungsgerät nach
den Fig. 1 bis 6 Verwendung finden kann. Bei diesem Räumglied
15 sind die Stirnflächen 36 zur Haldenböschung 1 hin rampen
förmig geneigt, wodurch das Einschneiden der Räumglieder 15
in das Schüttgut verbessert wird. Außerdem zeigt Fig. 7, daß
die Mitnehmerwände 26 der Räumglieder 15 den Querschnitt des
von den Räumgliedern gebildeten Räumkanals nicht unbedingt
vollständig zu überdecken brauchen, sondern vielmehr schmale
Stegwände bilden können, die den Räumkanalquerschnitt nur
teilweise überdecken. Zwischen den Mitnehmerwänden 26 und
der Rückwand 25 ist demgemäß eine Öffnung 50 angeordnet,
die sich von der Scheitellinie 29 nach oben bis in Höhe der
Kopfplatte 37 erstreckt.
In den Fig. 8 bis 10 ist ein als Brückenkratzer ausgebilde
tes Entspeicherungsgerät 3 gezeigt, das sich von dem vor
stehend beschriebenen Entspeicherungsgerät im wesentlichen
dadurch unterscheidet, daß die gesamte Brücke 8 mit der an
ihrer Unterseite angeordneten Räumeinrichtung 13 um eine mit
der Brückenlängsachse zusammenfallende Achse 44 drehbar ge
lager ist, wobei an den beiden Enden der Brücke 8 jeweils
ein Lagerzapfen 45 angeordnet ist, der sich in einem Zapfen
lager 46 einer aufragenden Konsole 47 der Fahrwerksbalken 9
und 10 abstützt, wobei jedem Drehlager ein Schwenkantrieb 48
zugeordnet ist, der gemäß Fig. 9 aus einem hydraulischen
Schwenkzylinder besteht, der sich an der betreffenden Kon
sole 47 gelenkig abstützt und dessen Kolbenstange bei 49 an
der Unterseite der Brücke angreift. Mit Hilfe der Schwenk
antriebe 48 ist demgemäß die Brücke 8 zusammen mit der Räum
einrichtung 13 von der in Fig. 10 durch die vertikale Null
linie 0-0 angegebenen Lage im Gegenuhrzeigersinn in die Dreh
position 1-1 oder in die Drehposition 2-2 drehbar. In der
Drehposition 1-1 sind die Räumglieder 15 auf der der Halden
böschung 1 abgewandten Seite geringfügig von dem Haldenboden
4 abgehoben, so daß sie im Rücklauftrum ohne Berührung mit
dem Haldenboden geführt werden. Soll das Entspeicherungs
gerät 3 in der entgegengesetzten Fahrtrichtung gemäß Pfeil
42 Entspeicherungsarbeit verrichten, so wird die gesamte
Brücke 8 mit der Räumeinrichtung 13 in die Position 2-2
geschwenkt, in der sich die Räumglieder im Fördertrum des
Räumbandes 14 dicht über den Haldenboden 4 hinwegbewegen,
während die Räumglieder im Rücklauftrum geringfügig vom
Haldenboden 4 abgehoben sind. Der Winkel zwischen der Null
lage 0-0 und den beiden entgegengesetzten Drehlagen 1-1 bzw.
2-2 ist sehr klein; er beträgt höchstens etwa 5°, im allge
meinen etwa 1° bis 3°.
Änderungen des erfindungsgemäßen Entspeicherungsgerätes und
der erfindungsgemäßen Räumglieder sind möglich, ohne den
Rahmen der Erfindung zu verlassen. Anstelle der vorstehend
beschriebenen, bevorzugten Ausführungsformen können auch
Räumglieder 15 Verwendung finden, bei denen die beiden dach
förmig gegeneinander geneigten Bodenteile 27, 28 in unter
schiedlichen Winkeln zur aufragenden Steg- bzw. Mitnehmer
wand geneigt sind, wobei die Steg- bzw. Mitnehmerwand außer
mittig am Räumglied 15 angeordnet ist. In Fig. 3 ist durch
die gestrichelte Linie 43 die Böschung des in den Zellen
zwischen aufeinanderfolgenden Mitnehmerwänden 26 befindli
chen Schüttguts bei guter Füllung der einzelnen Zellen ange
deutet. Die erfindungsgemäße Gestaltungsform der Räumglieder
15 ermöglicht ein problemloses Entleeren der Zellen beim Um
lauf um das betreffende Umkehrrad 16′. Die Räumglieder 15
zeichnen sich durch einfache und besonders stabile Ausfüh
rung aus. In Kettenlängsrichtung weit auskragende Boden
teile werden vermieden. Durch die dachförmige Anordnung
der Bodenteile erhalten die Räumglieder insbesondere im
Fußbereich eine vorteilhafte Aussteifung. Es versteht sich,
daß das Entspeicherungsgerät im Regelfall mit einem Böschungs
räumer ausgestattet wird, der während der Entspeicherungs
arbeit sich über die Stirnböschung 1 hinwegbewegt und dabei
das Schüttgut an der Böschung auflockert, so daß es an der
Böschung abwärtsgleitet und von oben in das Fördertrum des
Räumbandes fließt. Als Böschungsräumer werden bevorzugt
Eggen 51 (Fig. 9) an der Brücke 8 angeordnet, obwohl auch
Böschungsräumer anderer Ausführungen bekannt sind.
Claims (25)
1. Entspeicherungsgerät für das Abräumen von Schüttguthal
den, welches an einer fahrbaren Brücke ein um endseiti
ge Umkehrräder umlaufendes, endloses Räumband mit sich
aneinander anschließenden Räumgliedern aufweist, die
das Schüttgut am Fuß der Stirnböschung der Halde auf
nehmen und es in Längsrichtung der Brücke zur Halden
seite hin zu einer Abwurfstelle befördern, wobei die
Räumglieder, die im Fördertrum einen zur Haldenstirn
fläche offenen, zur Rückseite und zum Haldenboden hin
geschlossenen Räumkanal bilden, von einer Rückwand,
einem das Schüttgut tragenden, geneigten Boden und
einer aufragenden Mitnehmerwand od. dgl. gebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Böden (27, 28) der Räumglieder (15), in Längsrichtung
des Fördertrums gesehen, geneigt sind, wobei die freien
Seitenkanten (32) der geneigten Böden Schüttgut-Abwurf
kanten bilden.
2. Entspeicherungsgerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Räumband (14)
um Umkehrräder (16, 16′) mit zumindest angenähert ver
tikalen bzw. etwa senkrecht zur Brückenlängsachse ver
laufenden Drehachsen (17) umläuft und vorzugsweise in
seiner Umlaufrichtung reversierbar ist.
3. Entspeicherungsgerät nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehachsen (17)
der Umkehrräder (16, 16′) gegenüber der Vertikalen bzw.
der Senkrechten zur Brückenlängsachse um einen kleinen
Winkel von höchstens etwa 5°, vorzugsweise etwa 1° bis
3°, geneigt ist bzw. neigbar ist.
4. Entspeicherungsgerät nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Brücke (8) um
ihre Längsachse oder eine hierzu parallele Achse dreh
bar gelagert ist.
5. Entspeicherungsgerät nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Brücke (8) in
Drehlagern (45, 46) an den Fahrwerksbalken (9, 10) ge
lagert ist, wobei an den Fahrwerksbalken Schwenk
antriebe (48), vorzugsweise Schwenkzylinder, ange
ordnet sind.
6. Entspeicherungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Böden der jeweils benachbarten Räumglieder (15) unter
Bildung von etwa V-förmigen Bodentaschen (30) gegenläu
fig zueinander geneigt sind.
7. Entspeicherungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Räumglieder (15) zu ihrer vertikalen Quermittelebene
symmetrisch ausgebildet sind.
8. Entspeicherungsgerät nach Anspruch 6 oder 7, da
durch gekennzeichnet, daß die
aufragenden Mitnehmerwände (26) an den Räumgliedern
Zwischenwände bilden, zu deren beiden Seiten gegenläu
fig zueinander geneigte Bodenteile (27, 28) fest ange
ordnet sind.
9. Entspeicherungsgerät nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mitnehmerwände
(26) mittig zwischen dem vorderen und hinteren Ende der
Räumglieder (15) angeordnet sind.
10. Entspeicherungsgerät nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bodenteile (27,
28) in dachförmiger Anordnung etwa symmetrisch zur Ebe
ne der Mitnehmerwand (26) angeordnet sind.
11. Entspeicherungsgerät nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Förderstrecke des Räumbandes (14) die freien unteren
Enden der V-förmig gegeneinander geneigten Bodenteile
(27, 28) stumpf aneinanderliegen.
12. Entspeicherungsgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Förderstrecke des Räumbandes (14) die V-förmig ge
geneinander geneigten Bodenteile (27, 28) der benach
barten Räumglieder (15) unterschiedlich lang so bemes
sen sind, daß das eine Bodenteil (27) mit seinem unte
ren Ende das untere Ende des anderen, längeren Boden
teils (28) übergreift.
13. Entspeicherungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Neigungswinkel (X) der Böden bzw. der sie bildenden Bo
denteile (27, 28) mindestens etwa 40°, vorzugsweise um
45° oder mehr, beträgt.
14. Entspeicherungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Mitnehmerwände (26) den Querschnitt des von den Räum
gliedern (15) gebildeten Räumkanals nur teilweise über
decken, wobei zwischen den Mitnehmerwänden (26) und der
Rückwand (25) eine Öffnung (50) vorgesehen ist.
15. Entspeicherungsgerät nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Öffnungen
(50) etwa von der Oberseite der Räumglieder bis in Höhe
der Scheitel (29) der dachförmig geneigten Bodenteile
(27, 28) erstreckt.
16. Entspeicherungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Rückwand (25) der Räumglieder (15) abgeknickt ist, wo
bei ihr vertikaler Schenkel (34) mit dem endlosen Zug
mittel (18), insbesondere einer Zweistrangkette, verbun
den ist, während ihr unterer, zur Haldenstirnböschung
(1) weisender Schenkel unter einem spitzen Winkel gegen
die Sohle geneigt ist.
17. Entspeicherungsgerät nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bodenteile (27,
28) mit dem geneigten Schenkel (35) der Rückwand (25)
fest verbunden sind.
18. Entspeicherungsgerät nach Anspruch 16 oder 17, da
durch gekennzeichnet, daß der ge
neigte Schenkel (35) der Rückwand (25) mit seinem unte
ren Ende (35′) die rückwärtigen Enden der Bodenteile
(27, 28) untergreift.
19. Entspeicherungsgerät nach einem der Ansprüche 16 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Längskanten (29, 32) der von flachen, etwa trapezförmi
gen Blechen gebildeten Bodenteile (27, 28) zur Rückwand
(25) hin unter einem spitzen Winkel ansteigen.
20. Entspeicherungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die
stirnseitigen Öffnungen unterhalb des Bodens bzw. der
Bodenteile (27, 28) durch eingeschweißte Stirnbleche
(36) verschlossen sind.
21. Entspeicherungsgerät nach Anspruch 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stirnbleche (36)
zur Halde hin etwa rampenförmig geneigt sind.
22. Entspeicherungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Mitnehmerwand (26) sich nach oben bis etwa in Höhe der
Oberkante der Rückwand (25) erstreckt.
23. Entspeicherungsgerät nach Anspruch 22, dadurch
gekennzeichnet, daß mit der Rückwand
(25) und mit der Oberkante der Mitnehmerwand (26) eine
schmale Kopfplatte (37) verbunden ist, die vorzugsweise
nach vorn sich in ihrer Breite verjüngt.
24. Entspeicherungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß die
der Haldenstirnböschung (1) zugewandte Stirnfläche (38)
der Mitnehmerwand (26) in Seitenansicht schräggestellt
ist.
25. Entspeicherungsgerät nach Anspruch 24, dadurch
gekennzeichnet, daß die schräggestell
ten Stirnkanten (38, 39) mit, vorzugsweise leicht aus
wechselbaren, Schneidorganen, z.B. Schneidleisten,
Schneidzähnen od. dgl., bestückt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853543312 DE3543312A1 (de) | 1985-11-11 | 1985-12-07 | Entspeicherungsgeraet fuer schuettguthalden |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3539971 | 1985-11-11 | ||
| DE19853543312 DE3543312A1 (de) | 1985-11-11 | 1985-12-07 | Entspeicherungsgeraet fuer schuettguthalden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3543312A1 true DE3543312A1 (de) | 1987-05-14 |
Family
ID=25837739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853543312 Withdrawn DE3543312A1 (de) | 1985-11-11 | 1985-12-07 | Entspeicherungsgeraet fuer schuettguthalden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3543312A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106044287A (zh) * | 2016-07-21 | 2016-10-26 | 大唐环境产业集团股份有限公司 | 一种方形汽车卸煤沟 |
| CN109399247A (zh) * | 2018-11-16 | 2019-03-01 | 中国电力工程顾问集团西北电力设计院有限公司 | 一种单线火车卸煤沟下单路带式输送机布置结构 |
-
1985
- 1985-12-07 DE DE19853543312 patent/DE3543312A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106044287A (zh) * | 2016-07-21 | 2016-10-26 | 大唐环境产业集团股份有限公司 | 一种方形汽车卸煤沟 |
| CN109399247A (zh) * | 2018-11-16 | 2019-03-01 | 中国电力工程顾问集团西北电力设计院有限公司 | 一种单线火车卸煤沟下单路带式输送机布置结构 |
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|---|---|---|---|
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