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DE3541740A1 - Vorrichtung zum verbinden und umhuellen von koaxialen kabeln, sowie verfahren zu deren herstellung - Google Patents

Vorrichtung zum verbinden und umhuellen von koaxialen kabeln, sowie verfahren zu deren herstellung

Info

Publication number
DE3541740A1
DE3541740A1 DE19853541740 DE3541740A DE3541740A1 DE 3541740 A1 DE3541740 A1 DE 3541740A1 DE 19853541740 DE19853541740 DE 19853541740 DE 3541740 A DE3541740 A DE 3541740A DE 3541740 A1 DE3541740 A1 DE 3541740A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
sleeve
connections
cable sleeve
entries
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19853541740
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Margreiter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kathrein SE
Original Assignee
Kathrein Werke KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19843436683 external-priority patent/DE3436683A1/de
Application filed by Kathrein Werke KG filed Critical Kathrein Werke KG
Priority to DE19853541740 priority Critical patent/DE3541740A1/de
Publication of DE3541740A1 publication Critical patent/DE3541740A1/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/085Cable junctions for coaxial cables or hollow conductors
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/013Sealing means for cable inlets

Landscapes

  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden und Umhüllen von koaxialen Kabeln nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, sowie ein Verfahren zu deren Herstellung nach Anspruch 3.
Eine Vorrichtung zum Verbinden und Umhüllen von koaxialen Kabeln mit einer im Bereich der Vorrichtung angeordneten und aus korrosionsbeständigem Material bestehenden Kabel­ muffenhülle ist beispielsweise aus der DE-OS 31 24 374 be­ kanntgeworden, wobei diese Kabelmuffenhülle den Anschlüssen der Vorrichtung entsprechende Kabeleingänge aufweist.
Die Kabelmuffenhülle selbst besteht dabei aus zwei Kunststoff­ schrumpfschläuchen, wobei zunächst ein erster Kunst­ stoffschrumpfschlauch und danach mit einem Überlappungs­ bereich ein zweiter Kunststoffschrumpfschlauch auf das Metallgehäuse der Vorrichtung aufgeschrumpft wird. Der Aufschrumpfvorgang erfolgt allerdings erst, nachdem ein teil­ weise stirnseitig abisoliertes Koaxialkabel in die Vorrich­ tung eingesteckt ist. Durch die Schrumpfschläuche sitzt die Kabelmuffenhülle im Paßsitz auf dem Metallgehäuse der Vor­ richtung und überdeckt neben den Steckanschlüssen auch den angrenzenden Bereich der eingesteckten Koaxialkabel.
Eine entsprechende Kabelmuffenhülle bestehend aus Schrumpf­ schläuchen ist auch aus der DE-OS 30 30 864 vorbekannt, wobei hier die Kabelmuffenhülle auf einen das Metallgehäuse umgebenden Stützring aufgeschrumpft wird, so daß diese also nicht im Paßsitz auf dem die Kabelmuffe bildenden Gehäuse der Vorrichtung sitzt.
Dem nicht vorveröffentlichten Hauptpatent... (Patentanmel­ dung P 34 36 683.0-34) liegt von daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Verbinden und Umhüllen von koaxialen Kabeln zu schaffen, die bei geringem Platzbedarf eine noch geringere Störanfälligkeit aufweist und zudem kostengünstig herstellbar ist.
Die der vorliegenden Zusatzanmeldung zugrundeliegende Auf­ gabe besteht darin, die Vorrichtung gemäß Hauptpatent noch weiter zu verbessern und zu vereinfachen und ein entspre­ chendes Verfahren zur Herstellung der Vorrichtung zu ent­ wickeln.
Die Aufgabe wird bezüglich der Vorrichtung entsprechend den im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 und bezüglich des Verfahrens entsprechend den im kennzeichnenden Teil des An­ spruches 3 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausge­ staltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ange­ geben.
Durch die vorliegende Erfindung wird eine gegenüber dem Hauptpatent noch leichter handhabbare Kabelmuffenhülle ge­ schaffen, mit der im Einsatz eine noch geringere Störanfäl­ ligkeit erzielt wird. Erfindungsgemäß wird dies dadurch er­ möglicht, daß die Kabeleingänge der Kabelmuffenhülle über die Steckanschlüsse des Muffengehäuses hinausragen, wobei der so gebildete überstehende Aufnahmeabschnitt schrumpf­ fähig ist. Abweichend vom Hauptpatent wird somit also nicht nur eine Umhüllung ohne jede Zwischenräume zwischen Kabel­ muffenhülle und umschlossenem Muffengehäuse, sondern da­ rüber hinaus auch eine sichere einstückige Umschließung der Koaxialkabel gewährleistet. Ein separater Schrumpfschlauch, der auf die Kabelenden einerseits und auf die Kabeleingänge der Kabelmuffenumhüllung andererseits aufgesteckt und da­ nach aufgeschrumpft werden muß, ist nicht notwendig.
Die Handhabung wird in einer Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 2 noch dadurch verbessert, daß der überste­ hende Aufnahmebereich der Kabeleingänge einen noch größeren Durchmesser aufweist.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung der Kabel­ muffen besteht im wesentlichen darin, daß bei der Spritzguß­ herstellung der Kabelmuffenumhüllung unter Anlage von rohr­ förmigen Werkzeugen in unmittelbarer stirnseitiger Axialver­ längerung der Kabeleingänge die Kabelmuffenumhüllung mit den Kabeleingängen gemeinsam hergestellt und danach der überstehende Aufnahmeabschnitt der Kabeleingänge in einem Verfahrensschritt so behandelt wird, daß allein dieser über­ stehende Abschnitt schrumpffähig ist.
Dies kann in einer Weiterbildung nach Ansprsuch 4 dadurch erfolgen, daß durch Bestrahlung des überstehenden Abschnit­ tes das Kunststoffmaterial partiell vernetzt wird.
In einer Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 5 wird dann der überstehende Aufnahmeabschnitt zusätzlich noch ge­ genüber dem Durchmesser im Bereich der Steckanschlüsse ge­ weitet, wobei die Weitung selbst in einer bevorzugten Ausfüh­ rungsform nach Anspruch 6 mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch erfolgen kann.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung er­ geben sich nachfolgend aus dem anhand von Zeichnungen dar­ gestellten Ausführungsbeispiel. Dabei zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf die Vorrich­ tung mit umgebender Kabelmuffe;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht der Kabelmuffen­ hülle teilweise in Schnittdarstellung;
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht teilweise in Schnittdarstellung mit eingestecktem und ge­ schütztem Kabel.
Nachfolgend wird auf Fig. 1 Bezug genommen, in der die Vorrichtung 1 zum Verbinden koaxialer Breitbandkabeln ge­ zeigt ist, die in Steckanschlüsse 3 eingeschoben werden. In Fig. 1 ist dabei schematisch strichliert die Vorrichtung bzw. deren Gehäuse, also die eigentliche Kabelmuffe 7 mit den Steckenaschlüssen 3 ersichtlich, die fingerförmig bzw. ansatz­ förmig an zwei gegenüberliegenden Stirnseiten nebeneinander liegend in entgegengesetzter Richtung verlaufen. Die Vorrich­ tung 1 mit den Steckanschlüssen 3 ist umgeben von einer Kabelmuffenhülle 5, die als Schutzgehäuse wirkt.
In Fig. 2 ist nun eine detailierte, teilweise geschnittene Seitendarstellung der Vorrichtung 1 gezeigt. Das Gehäuse bzw. die Kabelmuffe 7 ist in diesem Ausführungsbeispiel direkt mit einer aufgespritzten Kabelmuffenhülle 5 versehen, die das gesamte Gehäuse 7 einschließlich der Steckanschlüsse 3 so überdeckt, daß die dadurch gebildeten Kabeleingänge 9 mit größerer Axiallänge als die Axiallänge der eigentlichen Steck­ anschlüsse 3 gebildet werden. Somit entsteht ein über die Steckanschlüsse 3 hinausragender Aufnahmeabschnitt 10.
Die Kabelmuffe selbst besteht aus einem korrosionsbeständigem Material, das vorzugsweise wärmeunempfindlich ist. Als der­ artige Materialien kommen alle, insbesondere preisgünstigen Kunststoffe, beispielsweise Thermoplaste in Betracht. Als besonders günstig haben sich erfindungsgemäß Polyäthylene erwiesen. Durch diese im Spritzgußverfahren werkzeuggebun­ dene Form der Kabelmuffenhülle wird jeglicher Zwischenraum zwischen der Kabelmuffenhülle und dem Gehäuse 7 der Vorrich­ tung 1 vermieden, so daß jede Kondenswasserbildung zur Ver­ meidung von Störungen unterbleibt.
Das Herstellungsverfahren der Kabelmuffenhülle im Bereich des überstehenden Aufnahmeabschnittes erfolgt mittels eines zu­ sätzlichen Werkzeuges mit Zylinderstutzen, die in unmittelbarer axialer Verlängerung zu den Steckanschlüssen 3 angeordnet werden. In Fig. 2 ist der so gebildete Aufnahmeabschnitt 10′ strichliert gezeigt.
Anschließend kann dieser Aufnahmeabschnitt 10′ so behandelt werden, daß dieser Aufnahmeabschnitt 10′ - obgleich das ver­ wandte Kunststoffmaterial an sich nicht schrumpffähig ist - schrumpffähig wird. Dies kann beispielsweise durch Bestrah­ lung und partielle Vernetzung erfolgen.
Danach kann der erwähnte Aufnahmeabschnitt 10 mechanisch beispielsweise mittels eines Dornes oder aber auch beispiels­ weise hydraulisch oder pneumatisch geweitet werden, so daß sich die in Fig. 2 durchgezogene Glockenform für den Auf­ nahmeabschnitt 10 ergibt.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, wird zum Abdichten eines ein­ gesteckten Koaxialkabels 13, insbesondere Breitbandkabels, ein weiterer Schrumpfschlauch nicht mehr benötigt. Das teilweise abisolierte Kabelende 17 wird lediglich in den jeweiligen Steck­ anschluß 3 zur Herstellung eines Kontaktes eingeschoben, wobei anschließend der Aufnahmeabschnitt unter Erwärmung auf die Außenhaut des Koaxialkabels 13 aufgeschrumpft wird.
Nur der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß für die Kabelmuffenumhüllung grundsätzlich auch ein insgesamt schrumpffähiges Material verwandt werden könnte, was aber nicht notwendig ist.
Im übrigen wird auf den Offenbarungsgehalt des Hauptpatentes ausdrücklich Bezug genommen.

Claims (6)

1. Vorrichtung zum Verbinden und Umhüllen von koaxialen Kabeln mit einer im Bereich der Vorrichtung angeordneten und aus korrosionsbeständigem Material bestehenden, eine Kabelmuffe aufnehmende Kabelmuffenhülle, wobei die Kabel­ muffenhülle den Anschlüssen der Vorrichtung entsprechende Kabeleingänge aufweist, die nach Art eines Rohransatzes von der Kabelmuffenhülle abstehend und die Anschlüsse umfassend gestaltet sind, wobei die Kabelmuffenhülle mit Paßsitz das die Kabelmuffe bildende Gehäuse der Vorrichtung umgibt und dazu die Kabelmuffenhülle einschließlich der Kabeleingänge auf das die Kabelmuffe bildende Gehäuse der Vorrichtung einschließlich zumindest eines Teillängenbereiches der Anschlüsse aufgespritzt ist, nach Patent ... (Patentanmeldung P 34 36 683.0-34), da­ durch gekennzeichnet, daß die Kabeleingänge (9) der Kabelmuf­ fenhülle (5) rohrförmig über die Anschlüsse (3) unter Bildung eines Aufnahmeabschnittes (10, 10′) überstehend verlängert sind, wo­ bei der überstehende Aufnahmeabschnitt (10, 10′) schrumpffähig ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schrumpffähige Aufnahmeabschnitt (10) einen gegenüber den Kabeleingängen (9) im Bereich der Anschlüsse (3) größeren und geweiteten Durchmesser aufweist.
3. Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter Axialanlage eines rohrförmigen Werkzeuges in unmittelbarer Verlängerung zu den Anschlüssen (3) die Kabelmuffenhülle (5) einschließlich der Kabeleingänge (9) mit größerer Axiallänge als die Länge der eingeschlossenen Anschlüsse (3) aufgespritzt wird, und daß anschließend die über die Anschlüsse (3) ragenden Auf­ nahmeabschnitte (10) der Kabeleingänge (9) zur Erzielung einer Schrumpffähigkeit bestrahlt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Material der Aufnahmeabschnitt (10) partiell vernetzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich­ net, daß der über die Anschlüsse (3) ragende Aufnahmeab­ schnitt (10) der Kabeleingänge (9) zusätzlich geweitet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Weitung der überstehenden Aufnahmeabschnitte (10) me­ chanisch, hydraulisch oder pneumatisch erfolgt.
DE19853541740 1984-10-05 1985-11-26 Vorrichtung zum verbinden und umhuellen von koaxialen kabeln, sowie verfahren zu deren herstellung Granted DE3541740A1 (de)

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