DE3541563A1 - Werkzeugwechsler - Google Patents
WerkzeugwechslerInfo
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- B23Q3/155—Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling
- B23Q3/15513—Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling the tool being taken from a storage device and transferred to a tool holder by means of transfer devices
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- Y10T483/1714—Tool changer between tool support and matrix
- Y10T483/1719—Tool support comprises turret
- Y10T483/1721—Linearly moveable tool changer
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Werkzeugwechsler
für eine Schrägbettdrehmaschine mit zumindest einem auf
einem Oberbett angeordneten, einen Trommelwerkzeughalter
aufweisenden Werkzeugsupport sowie einem weiteren, einen
Trommelwerkzeughalter aufweisenden Werkzeugsupport auf
einem Unterbett, wobei der Werkzeugwechsler einen in die
Werkzeugmaschine einfahrbaren Doppelgreiferkopf mit zwei
entgegengesetzt ausgerichteten Greiferarmen hat. Solche
Werkzeugwechsler sind allgemein bekannt.
Zum automatischen Werkzeugwechsel ist es bei Drehmaschi
nen üblich, einen zwei Greiferarme aufweisenden Werk
zeugwechsler in die Werkzeugmaschine einzufahren. Dieser
Werkzeugwechsler hält mit einem Greiferarm ein neu ein
zusetzendes Werkzeug bereit und vermag mit seinem ande
ren Greiferarm das auszutauschende Werkzeug zu greifen.
Um den Werkzeugwechsel möglichst rasch durchführen zu
können, ist es wünschenswert, daß der die Greiferarme
aufweisende Doppelgreiferkopf sich nach der Entnahme des
Werkzeugs nur um einen vorgegebenen Winkelbetrag drehen
muß, um mit dem neuen Werkzeug in eine fluchtende Stel
lung zu der durch die vorangegangene Entnahme eines
Werkzeugs freigewordenen Werkzeugaufnahme zu gelangen.
Meist sind mit Werkzeugwechslern nicht nur Außen-, son
dern auch Innenwerkzeuge zu wechseln. Für die Innenwerk
zeuge müssen die Greiferarme die einzelnen Werkzeuge von
der Stirnseite der Trommelwerkzeughalter her greifen
können. Die erforderlichen, in möglichst kurzer Zeit
durchzuführenden Bewegungsabläufe bereiten Schwierig
keiten, wenn eine Drehmaschine zumindest einen Werkzeug
support auf einem Oberbett und einen Werkzeugsupport auf
einem Unterbett hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Werkzeug
wechsler der eingangs genannten Art derart auszubilden,
daß in möglichst kurzer Zeit sowohl Werkzeuge für die
Außenbearbeitung als auch für die Innenbearbeitung an
allen Werkzeugsupporten gewechselt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Werkzeugwechsler eine erste, parallel zur Maschinen
ebene ausgerichtete Führung aufweist, auf der ein Werk
zeugwechslerkopf verfahrbar angeordnet ist, der den
Doppelgreiferkopf um eine senkrecht zu der ersten Füh
rung und damit zur Maschinenebene hin ausgerichteten
Schwenkachse drehbar haltert, daß die Greiferarme je
weils in gleichem Abstand von der Schwenkachse des
Doppelgreiferkopfes zu beiden Seiten der Schwenkachse
angeordnet sind und daß der Doppelgreiferkopf entlang
seiner Schwenkachse höhenverfahrbar ausgebildet ist.
Bei einem solchen Werkzeugwechsler verdreht sich der
Doppelgreiferkopf in der Ebene des Schrägbettes, so daß
die Greiferarme nicht mit dem Schrägbett kollidieren
können. Durch Verfahren des Werkzeugwechslerkopfes auf
der parallel zum Schrägbett ausgerichteten Führung kann
der Doppelgreiferkopf in eine Position oberhalb oder
unterhalb der Drehmitte gebracht werden. Die Position
unterhalb der Drehmitte dient zum Wechseln der Außendreh
werkzeuge eines oberen Supports oder mehrerer oberer Sup
porte, während in der anderen Position Außenwerkzeuge
des Werkzeugsupportes auf dem Unterbett gewechselt
werden können. Zum Wechsel von Innenwerkzeugen kann der
Doppelgreiferkopf gegenüber der vorgenannten Position um
90 Grad um seine Schwenkachse gedreht werden, so daß
dann durch Verfahren der Supporte in Längsrichtung
(z-Achse) der Drehmaschine diese Werkzeuge entnommen
oder eingesetzt werden können. Die oberen Werkzeugsup
porte können bedient werden, wenn sich der Doppelgreifer
kopf oberhalb, und der untere Support, wenn er sich
unterhalb der Drehmitte befindet.
Der erfindungsgemäße Werkzeugwechsler zeichnet sich
durch eine ganz besonders große Vielseitigkeit aus. Mit
ihm können sowohl Innenwerkzeuge als auch Außenwerkzeuge
in Werkzeugsupporten auf verschiedenen Betten gewechselt
werden. Dabei ist ohne Schwierigkeiten eine Anpassung an
unterschiedliche Werkzeugsysteme möglich. Insbesondere
können Werkzeuge des Blocktool-Systems durch die Verfahr
barkeit des Doppelgreiferkopfes quer zur Maschinenebene
gewechselt werden. Diese Verfahrbarkeit ermöglicht es
auch, mittels des Werkzeugwechslers Werkzeuge aus einem
neben der Drehmaschine aufgestellten Leistenmagazin zu
wechseln und die einzelnen Leisten mit Werkzeugen durch
Verfahren des Doppelgreiferkopfes quer zur Maschinen
ebene entlang seiner Schwenkachse zu takten.
Die Verfahrbarkeit des Doppelgreiferkopfes kann auf ein
fache Weise dadurch erreicht werden, daß der Werkzeug
wechslerkopf eine koaxial zur Schwenkachse des Doppel
greiferkopfes ausgerichtete, zylindrische Führungsstange
aufweist, auf der der Doppelgreiferkopf verfahrbar und
um die Längsachse der Führungsstange schwenkbar angeord
net ist.
Die Verfahrbarkeit des Doppelgreiferkopfes quer zur
Maschinenebene kann jedoch auch dadurch erreicht werden,
daß der Werkzeugwechslerkopf auf einem auf der ersten
Führung angeordneten Schlitten quer zur Führungsrichtung
der ersten Führung höhenverfahrbar angeordnet ist.
Besonders genau und schwingungsfrei vermag der Werkzeug
wechsler zu arbeiten, wenn er einen in Werkzeugwechsel
stellung in das Spannfutter der Drehmaschine ragenden
und dort festspannbaren Zapfen hat. Durch diese Ausge
staltung vermag der Werkzeugwechsler sich während des
Werkzeugwechsels am Spannfutter festzuhalten.
Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur
weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips sind zwei
davon stark schematisch in der Zeichnung dargestellt und
werden nachfolgend beschrieben. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Werkzeugwechslers
und Teilbereiche einer Schrägbettdreh
maschine,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines
gegenüber Fig. 1 leicht geänderten Werkzeug
wechslers nach der Erfindung,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die für die Erfindung
wesentlichen Bauteile des Werkzeugwechslers
und der Schrägbettdrehmaschine während des
Wechsels eines Außenwerkzeugs aus einem
Trommelwerkzeughalter eines linken Werkzeug
supportes auf einem Oberbett,
Fig. 4 die Anordnung gemäß Fig. 3 beim Wechseln
eines Außenwerkzeugs aus einem Trommelwerk
zeughalter eines rechten Werkzeugsupportes
auf dem Oberbett,
Fig. 5 die Anordnung gemäß Fig. 3 beim Wechseln
eines Außenwerkzeugs aus einem Trommelwerk
zeughalter eines Werkzeugsupports auf dem
Unterbett,
Fig. 6 die Anordnung nach Fig. 3 bei der Entnahme
eines Werkzeugs aus einem Leistenmagazin,
Fig. 7 die Anordnung nach Fig. 3 bei der Entnahme
eines Innenwerkzeugs aus dem Trommelwerkzeug
halter eines rechten, oberen Werkzeug
supportes.
Die Fig. 1 zeigt im Querschnitt einen Portal-Längsträger
1, der auf übliche Weise in Längsrichtung über eine Dreh
maschine verläuft. Auf dem Portal-Längsträger 1 ist eine
NC-gesteuerte Laufkatze 2 vorgesehen, von der aus ein
Stößel 3 nach unten ragt. Dieser Stößel 3 ist höhenver
fahrbar, was durch einen Doppelpfeil angedeutet wurde.
Am unteren Ende trägt der Stößel 3 einen Werkzeug
wechsler 4.
Schematisch durch eine Linie angedeutet ist in der Figur
1 eine Maschinenebene 5, die durch ein in dieser Figur
nicht dargestelltes Oberbett und Unterbett der Schräg
bettdrehmaschine gebildet wird. Parallel zu dieser
Maschinenebene 5 verläuft am unteren Ende des Stößels 3
eine erste Führung 6 des Werkzeugwechslers 4. Auf dieser
ersten Führung 6 ist ein Werkzeugwechslerkopf 7 verfahr
bar angeordnet. Dieser befindet sich bei diesem Ausfüh
rungsbeispiel auf einem auf der ersten Führung 6 verfahr
baren Schlitten 8, welcher seinerseits quer zu der Füh
rung 6 ausgerichtete Führungen 9 hat, in denen der Werk
zeugwechslerkopf 7 quer zur Maschinenebene 5 verfahrbar
ist.
An seinem maschinenseitigen Ende haltert der Werkzeug
wechslerkopf 7 einen Doppelgreiferkopf 10, der um eine
senkrecht zur Maschinenebene 5 verlaufende Schwenkachse
11 drehbar ist. Dieser Doppelgreiferkopf 10 hat zwei
entgegengesetzt ausgerichtete Greiferarme 12, 13, bei
denen es sich um Zangen handelt. Markiert ist in der
Fig. 1 auch die Drehmitte 14. Man erkennt, daß in Figur
1 sich der Werkzeugwechslerkopf 7 unterhalb der Dreh
mitte 14 befindet, da er auf der ersten Führung 6 bis
zum unteren Ende gefahren ist. In dieser Stellung ist
der Doppelgreiferkopf 10 in der Lage, ein Werkzeug 15 zu
wechseln, welches von einem Werkzeughalter 16 eines
nicht gezeigten Supportes auf einem Oberbett der Dreh
maschine gehalten ist. Fährt man den Werkzeugwechsler
kopf 7 auf der Führung 6 in seine andere Endstellung,
dann befindet er sich oberhalb der Drehmitte 14 und ist
in der Lage, ein gestrichelt dargestelltes Werkzeug 17
eines Werkzeughalters auf einem Support eines Unter
bettes der Drehmaschine zu wechseln.
Angedeutet ist in Fig. 1 ein Leistenmagazin 18, welches
sich neben der Drehmaschine befindet. Auch dieses
Leistenmagazin 18 kann von dem Werkzeugwechsler 4 be
dient werden, wenn sich der Werkzeugwechslerkopf 7 unter
halb der Drehmitte 14 befindet und die NC-gesteuerte
Laufkatze 2 zuvor in die Magazinleistenposition gefahren
wurde.
Die Fig. 2 verdeutlicht die Gestaltung des Werkzeug
wechslers 4. Man erkennt das untere Ende des Stößels 3,
welcher die erste Führung 6 haltert. Es handelt sich
hierbei um eine verdrehgesicherte Rundführungsstange.
Auf der ersten Führung 6 ist der Schlitten 8 angeordnet.
Der Werkzeugwechslerkopf 7 hat eine Rundführungsstange
28, die quer zur Maschinenebene verläuft und im Schlit
ten 8 geführt ist. Dadurch kann der Werkzeugwechslerkopf
7 sich quer zur Maschinenebene bewegen. Der Doppelgrei
ferkopf 10 ist bei diesem Ausführungsbeispiel auf einer
Pinole 29 angeordnet, die um die quer zur Maschinenebene
verlaufende Schwenkachse 11 schwenkbar ist. Zur Ver
schwenkung des Doppelgreiferkopfes 10 um diese Schwenk
achse 11 dient ein Stellmotor 30 am oberen Ende des Werk
zeugwechslerkopfes 7.
Zu erkennen ist in der Fig. 2 desweiteren, daß die
Greiferarme 12, 13 des Doppelgreiferkopfes 10 seitlich
versetzt zur Schwenkachse 11 angeordnet sind und dabei
jeweils den gleichen Abstand von der Schwenkachse 11
haben. Dadurch gelangt zum Beispiel der Greiferarm 12
nach einer 180 Grad-Schwenkung des Doppelgreiferkopfes
10 in die gleiche Position, in der sich zuvor der
Greiferarm 13 befand.
Wichtig für die Erfindung ist ein Zapfen 26, der vom
Werkzeugwechslerkopf 7 weggerichtet an einem nach unten
weisenden Arm 31 des Stößels 3 vorgesehen ist. Dieser
Zapfen 26 kann nach dem Einfahren des Werkzeugwechslers
4 in die Drehmaschine im Spannfutter der Drehmaschine
eingespannt werden. Dadurch ist der Werkzeugwechsler 4
während des Werkzeugwechsels genau und schwingungsfrei
gehalten.
In Fig. 3 sind schematisch von einer Drehmaschine zwei
Trommelwerkzeughalter 19, 20 mit jeweils einem Außen
werkzeug 21, 22 gezeigt. Diese Trommelwerkzeughalter 19,
20 sollen sich jeweils auf Supporten eines Oberbettes
der Drehmaschine befinden. Weiterhin zeigt die Fig. 3
einen Trommelwerkzeughalter 23 mit einem Außenwerkzeug
24. Dieser Trommelwerkzeughalter 23 soll sich auf dem
Unterbett der Drehmaschine befinden. Zu sehen ist wieder
um der Doppelgreiferkopf 10 mit seinen Zangen aufweisen
den Greiferarmen 12, 13. Zu erkennen ist, daß die Grei
ferarme 12, 13 in gleichem Abstand von der Schwenkachse
11 des Doppelgreiferkopfes 10 angeordnet sind. Einge
zeichnet ist in Fig. 3 auch die Drehmitte 14, welche
oberhalb des Doppelgreiferkopfes 10 verläuft. In der
dargestellten Position ist der Greiferarm 13 in der
Lage, das Außenwerkzeug 21 aufzunehmen, indem der ent
sprechende Support in x-Richtung und damit zum Doppel
greiferkopf 10 hin fährt. Sobald er das Außenwerkzeug 21
aufgenommen hat, schwenkt der Doppelgreiferkopf 10 um
seine Schwenkachse 11, bis daß der Greiferarm 12 mit
einem neuen Werkzeug 25 mit der entsprechenden Aufnahme
des Trommelwerkzeughalters 19 fluchtet.
Die Fig. 4 zeigt den Doppelgreiferkopf 10 beim Wechseln
von Außenwerkzeugen des in der Zeichnung gesehen rechten
Trommelwerkzeughalters 20. Gegenüber der Fig. 3 sind
die Schlitten auf dem Oberbett weiter nach rechts ge
fahren, damit die Greiferarme 12, 13 mit den Werkzeugen
des rechten Trommelwerkzeughalters 20 zu fluchten ver
mögen.
Als weitere Einzelheit ist in der Fig. 4 der Zapfen 26
am Werkzeugwechsler 4 dargestellt. Dieser vermag, wie
bereits erläutert, in das nicht gezeigte Spannfutter der
Drehmaschine zu ragen und dort eingespannt zu werden,
wenn der Werkzeugwechsler arbeitet. Dadurch ist er exakt
fixiert und kann während des Arbeitens nicht schwingen.
In Fig. 5 ist der Doppelgreiferkopf 10 oberhalb der
Drehmitte 14 gefahren. Dadurch kann er mit seinen Grei
ferarmen 12, 13 den Trommelwerkzeughalter 23 auf dem
Unterbett der Drehmaschine bedienen.
In Fig. 6 ist gezeigt, wie der Doppelgreiferkopf 10 das
Leistenmagazin 18 bedienen kann, wenn er sich unterhalb
der Drehmitte 14 befindet.
In Fig. 7 befindet sich der Doppelgreiferkopf 10 ober
halb der Drehmitte 14, ist jedoch gegenüber den bisheri
gen Stellungen um 90 Grad um seine auf die Maschinen
ebene 5 gerichtete Schwenkachse 11 verdreht. Dadurch ist
der Doppelgreiferkopf 10 in der Lage, mit seinen Greifer
armen 12, 13 Innenwerkzeuge 27 des rechten Trommelwerk
zeughalters 20 zu wechseln. Falls entsprechende Innen
werkzeuge des Trommelwerkzeughalters 23 auf dem Unter
bett zu wechseln sind, so braucht der Werkzeugwechsler
kopf 7 lediglich auf der ersten Führung 6 nach unten zu
fahren, bis daß sich der Doppelgreiferkopf in der zum
Beispiel in Fig. 6 gezeigten Position unterhalb der
Drehmitte 14 befindet.
- Auflistung der verwendeten Bezugszeichen
1 Portal-Längsträger
2 Laufkatze
3 Stößel
4 Werkzeugwechsler
5 Maschinenebene
6 erste Führung
7 Werkzeugwechslerkopf
8 Schlitten
9 Führung
10 Doppelgreiferkopf
11 Schwenkachse
12 Greiferarm
13 Greiferarm
14 Drehmitte
15 Werkzeug
16 Werkzeughalter
17 Werkzeug
18 Leistenmagazin
19 Trommelwerkzeughalter
20 Trommelwerkzeughalter
21 Außenwerkzeug
22 Außenwerkzeug
23 Trommelwerkzeughalter
24 Außenwerkzeug
25 Werkzeug
26 Zapfen
27 Innenwerkzeug
28 Doppelführungsstange
29 Pinole
30 Stellmotor
31 Arm
Claims (4)
1. Werkzeugwechsler für eine Schrägbettdrehmaschine mit
zumindest einem auf einem Oberbett angeordneten, einen
Trommelwerkzeughalter aufweisenden Werkzeugsupport sowie
einem weiteren, einen Trommelwerkzeughalter aufweisenden
Werkzeugsupport auf einem Unterbett, wobei der Werkzeug
wechsler einen in die Schrägbettdrehmaschine einfahr
baren Stößel mit einem zwei entgegengesetzt ausgerich
tete Greiferarme aufweisenden Doppelgreiferkopf hat,
dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugwechsler (4)
eine erste, parallel zur Maschinenebene (5) ausgerich
tete Führung (6) aufweist, auf der ein Werkzeugwechsler
kopf (7) verfahrbar angeordnet ist, der den Doppelgrei
ferkopf (10) um eine senkrecht zu der ersten Führung (6)
und damit zur Maschinenebene (5) hin ausgerichteten
Schwenkachse (11) drehbar haltert, daß die Greiferarme
(12, 13) jeweils in gleichem Abstand von der Schwenk
achse (11) des Doppelgreiferkopfes (10) zu beiden Seiten
der Schwenkachse (11) angeordnet sind und daß der Doppel
greiferkopf (10) entlang seiner Schwenkachse (11) höhen
verfahrbar ausgebildet ist.
2. Schrägbettdrehmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Werkzeugwechslerkopf (7) eine
koaxial zur Schwenkachse (11) des Doppelgreiferkopfes
(10) ausgerichtete, zylindrische Führungsstange auf
weist, auf der der Doppelgreiferkopf (10) verfahrbar und
um die Längsachse der Führungsstange schwenkbar angeord
net ist.
3. Schrägbettdrehmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Werkzeugwechslerkopf (7) auf einem
auf der ersten Führung (6) angeordneten Schlitten (8)
quer zur Führungsrichtung der ersten Führung (6) höhen
verfahrbar ausgebildet ist.
4. Schrägbettdrehmaschine nach einem oder mehreren der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Werkzeugwechsler (4) einen in Werkzeugwechselstellung in
das Spannfutter der Drehmaschine ragenden und dort fest
spannbaren Zapfen (26) hat.
Priority Applications (2)
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