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DE3541364C2 - Tragglied für Gliederbandförderer - Google Patents

Tragglied für Gliederbandförderer

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Publication number
DE3541364C2
DE3541364C2 DE19853541364 DE3541364A DE3541364C2 DE 3541364 C2 DE3541364 C2 DE 3541364C2 DE 19853541364 DE19853541364 DE 19853541364 DE 3541364 A DE3541364 A DE 3541364A DE 3541364 C2 DE3541364 C2 DE 3541364C2
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DE
Germany
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support plate
support
rollers
bearing blocks
support member
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Application number
DE19853541364
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DE3541364A1 (de
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Roger H Schroeder
Wasyly G Hodlewsky
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Zurn LLC
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Rexnord LLC
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Publication date
Application filed by Rexnord LLC filed Critical Rexnord LLC
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Publication of DE3541364C2 publication Critical patent/DE3541364C2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65G17/08Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface having a load-carrying surface formed by a series of interconnected, e.g. longitudinal, links, plates, or platforms the surface being formed by the traction element
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Description

Die Erfindung betrifft ein Tragglied für Gliederbandförderer der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gat­ tung. Aus der US 4 231 469 ist ein Gliederbandförderer be­ kannt, der aus einer relativ großen Anzahl von trogförmig ausgebildeten Traggliedern zusammengebaut ist, in denen je­ weils eine Laufrolle drehbar gelagert ist. Die Tragglieder sind über jeweils durchgehende Stäbe gelenkig miteinander verbunden, welche die Funktion von Scharnierbolzen haben. Da zwischen jeweils zwei benachbarten Traggliedern Freiräume vorgesehen sind, können Gegenstände von geringen Abmessungen auf diesen Gliederbandförderern nicht transportiert werden. Darüberhinaus bestehen diese Gliederbandförderer aus einer Vielzahl von Einzelteilen, was sich nachteilig auf die Montage und auf die Betriebszuverlässigkeit dieser Glieder­ bandförderer auswirkt.
In dem - nachveröffentlichten - DE-GM 84 36 734 ist ein Gliederbandförderer beschrieben, der aus einer Vielzahl von Tragplatten mit ebener Oberseite über stirnseitige Scharnie­ re zusammengebaut ist und der zwischen den Scharnierteilen auf der jeweiligen Scharnierachse frei drehbar gelagerte Laufrollen aufweist, die über die Oberseite und auch über die Unterseite der jeweiligen Tragplatte vorstehen. Obwohl diese Rollen frei gelagert sind, erfolgt ein Antrieb dieser Rollen durch ihre Auflage auf unteren Schienen, so daß sich die Oberseiten der Rollen mit einer doppelt so großen Ge­ schwindigkeit vorwärts bewegen, wie sich die Kette in För­ derrichtung bewegt.
Aus der DE-PS 23 06 973 ist ein Tragglied für einen Platten- bzw. Scharnierbandförderer bekannt, dessen einteiliger Form­ körper aus einem thermoplastischen Kunstharz mit bestimmten Anteilen an PTFE besteht. An der Unterseite der Tragplatte sind Längsstege angeformt, deren verbreiterter Teil zusammen mit T-förmig abgebogenen Rändern Führungsflächen bilden und das Tragglied zwischen ortsfesten Führungsleisten in seiner geradlinigen oder bogenförmigen Bahn halten.
Andererseits sind z. B. aus der DE-OS 15 56 162 und der DE-PS 23 59 541 Tragglieder aus Stahl für Plattenbandförderer be­ kannt, bei denen die Scharnierösen durch Umbiegen von vor­ deren bzw. hinteren Laschen der Tragplatte geformt und an der Plattenunterseite abgewinkelte Führungsstege ange­ schweißt sind.
Bei allen Platten bzw. Scharnierbandförderern der vorstehend angegebenen Art liegt das Fördergut auf den ebenen Oberflä­ chen der einzelnen Tragplatten auf. Für verschiedene Trans­ port- bzw. Förderaufgaben wirkt sich jedoch der bestehende Haftreibungskoeffizient ungünstig aus, was z. B. im Ein- oder Auslaufbereich der Förderer zu unerwünschten Stoßbelastungen führen kann.
Schließlich sind aus der DE-PS 21 58 510 Tragglieder von unterschiedlicher Ausführung für Scharnierbandförderer be­ kannt, die aus einer Vielzahl von miteinander durch Quer­ stege verbundenen Längsrippen bestehen, wobei die Ober­ flächen der Querstege die Trag- und Stützfunktion für das Fördergut erfüllen. Auch bei diesem Förderertyp ergeben sich die vorstehend genannten durch Haftreibung zwischen dem Fördergut und den Tragrippen hervorgerufenen stoßartigen Belastungen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Tragglied für Gliederband­ förderer zu schaffen, das eine ausreichende Verteilung der von dem Transportgut ausgeübten Druckkräfte über die ver­ schiedenen Laufrollen auf das in sich formsteife Tragelement gewährleistet, wobei der aus diesen Traggliedern zusammenge­ baute Gliederbandförderer aus einer nur relativ geringen Anzahl von Einzelteilen besteht und dementsprechend auf ein­ fachere Weise zusammengebaut werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Trag­ glieder werden die spezifischen Eigenschaften von Laufrollenförderern mit denen von Scharnier- bzw. Glieder- oder Plattenbandförderern in besonders vorteilhafter Weise kombiniert. Insbesondere an den Be- und Entladestellen werden stoßartige Belastun­ gen z. B. der besonders hochbeanspruchten Scharnie­ re durch das auftreffende oder abgehende Stückgut vermieden, weil beispielsweise von Hand oder mecha­ nisch auf den Förderer mit Schwung aufgesetzte Kisten oder dgl. auf den Laufrollen als Tragorganen eine mehr oder weniger lange Strecke weiterlaufen und bei ebenem Verlauf des Förderers erst nach Ab­ bau der bei der Übergabe erhaltenen kinetischen Energie zur Ruhe kommen. Die wesentlich verringer­ ten Stoßbeanspruchungen erlauben entsprechende Ver­ längerungen der einzelnen Fördereinheiten inner­ halb der vorgegebenen Belastungsgrenzen der einzelnen Tragglieder.
Die einzelnen Laufrollen sind gemäß der Erfindung mit ihren Achsen jeweils beidendig in Lagerböcken gelagert, die auf der Tragplattenoberfläche in der je­ weils geeigneten Position dauerhaft befestigt sein können.
Daneben ist es jedoch auch möglich, die Laufrollen in Ausschnitten der Tragplatten anzuordnen, so daß sich die Laufrollen im wesentlichen innerhalb der Lagerplatten Ausschnitte befinden und ihre Lauf­ fläche um einen mehr oder weniger großen Betrag über die Lagerplatten-Oberfläche vorsteht. In diesem Fall befinden sich die Lagerböcke für die Laufrollenachsen innerhalb der Tragplatte bzw. der Längsstege.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Laufrollen ergibt sich eine gute Verteilung der vom Transportgut über die Lauf­ rollen und über die Tragplatte auf die Stütz- und Führungsschienen ausgeübten Belastungen. Unter diesem Gesichtspunkt werden die Anzahl und Anordnung der einzelnen Laufrollen pro Tragglied so gewählt, daß übermäßige Belastungen bestimmter Tragplattenteile durch das Stückgut vermieden werden.
Mit besonderem Vorteil sind die einzelnen Tragglieder als einstückiges Bauteil aus einem Kunstharz, insbesondere Acetal mit ggfs. reibungs­ mindernden Füllstoffen, wie PTFE, ausgebildet, wobei die Lagerböcke ebenfalls aus Kunstharz be­ stehen und an der jeweiligen Tragplatte angeformt sind.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen des er­ findungsgemäßen Traggliedes ergeben sich aus der folgenden Beschrei­ bung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 bis 3 eine erste Tragglied-Ausführung in perspektivischer Darstellung sowie in einer Draufsicht und in einer Stirnansicht;
Fig. 4 bis 7 eine andere Tragglied-Ausführung in verschiedenen Ansichten.
Die dargestellten Tragglieder sind die Einzel­ teile eines Gliederbandförderers, wobei eine Viel­ zahl dieser Tragglieder durch Scharnierbolzen ge­ lenkig zu dem endlosen Gliederband miteinander ver­ bunden werden.
Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Tragglied besteht aus einem einstückigen Kunstharz-Formkörper 1 und umfaßt eine obere Tragplatte 2, an deren Unter­ seite zwei formsteife Längsstege 3, 4 angeformt sind, deren einer Endabschnitt sich zu beiden Seiten eines Ausschnitts 5 in der Tragplatte 2 nach unten er­ strecken und eine unrunde Querbohrung 6 zur drehfesten Aufnahme eines - nicht dargestellten - Scharnier­ bolzens aufweisen. Die beiden Längsstege 3, 4 haben in ihrem mittleren Bereich einen nach einwärts ge­ bogenen Abschnitt 7 und enden in einer mittleren Buchse 8, wobei der Zwischenabstand der beiden die Querbohrung 6 aufweisenden Stegabschnitte und damit die Breite des Ausschnittes 5 gleich oder gering­ fügig länger als die Länge der Buchse 8 ist. In zusammengebautem Zustand greift die Buchse 8 des einen Traggliedes in den Ausschnitt 5 des nächst­ folgenden Traggliedes ein, wobei ein in den Quer­ bohrungen 6 festgelegter Scharnierbolzen die Buchse 8 ggfs. mit einem gewissen Spiel durchragt, welches eine Abwinkelung der beiden auf diese Weise gelenkig miteinander verbundenen Tragglieder in der Förder­ ebene ermöglicht und auf diese Weise dem Gliederband­ förderer eine Kurvengängigkeit verleiht. Die Vorder­ kanten 8a, 9 der beiden Stege 3, 4 sind im Umgebungs­ bereich der Querbohrungen 6 in Anpassung an die Form der Buchse 8 abgerundet. Die vertikalen Außenflächen 3a, 4a der breiteren Stegabschnitte stellen Führungsflächen dar und wirken mit den inneren Seitenflächen von orts­ fest verlegten Trag- und Führungsschienen zusammen.
Die Tragplatte 2 besteht aus einem mittleren Abschnitt 10, der sich zwischen dem Ausschnitt 5 und der Buchse 8 erstreckt, sowie aus zwei Seiten­ teilen 11, 12, die mit ihrer Unterseite auf den Oberflächen der - nicht dargestellten - Trag- und Führungsschienen gleiten. An den Außenkanten der beiden Seitenteile 11, 12 ist je ein Lagerbock 13, 14 so angeordnet und befestigt, daß seine Außen­ kante mit der Außenkante des jeweiligen Seitenteils fluchtet. Je ein weiterer Lagerbock 15, 16 ist auf dem mittleren Plattenteil mit zu dessen Seitenkanten fluchtenden Seitenflächen befestigt. Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt sind diese beiden Lagerböcke 15, 16 als Winkelprofile ausgebildet, wobei ihre in Fig. 2 oberen Schenkel die Lager für eine mittlere Lauf­ rolle 17 und ihre beiden unteren Schenkel je ein Innenlager für jeweils eine auf den Seitenteilen 11, 12 angeordnete Laufrolle 18, 19 bilden. Die Lagerböcke 13 bis 16 können einstückig mit der Tragplatte aus Kunstharz ausgebildet sein. Es ist jedoch auch möglich, die Lagerböcke als gesonderte Teile z. B. aus einem geeigneten Kunststoff oder auch aus Metall auszubil­ den und sie in geeigneter Weise, z. B. durch Nieten oder ein Klebemittel auf der Tragplatte zu befestigen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich kann an den breiteren Führungsteilen der Stege 3, 4 eine untere Seitenlasche 20a angeformt sein, welche die - nicht dargestellte - Führungsschiene untergreift und insbesondere bei kurvengängigen Gliederbandförderern ein Klettern des Förderers nach aufwärts verhindert. Dem gleichen Zweck dient die in der linken Seite der Fig. 3 dar­ gestellte Stegform 20b mit nach unten kontinuierlich zunehmender Stegbreite, wobei allerdings in diesem Fall die Führungsschienen eine entsprechend schräge Seitenfläche haben.
Das Tragglied nach Fig. 4 bis 7 entspricht in seinem grundsätzlichen Aufbau dem vorstehend be­ schriebenen Tragglied nach Fig. 1 bis 3, wobei für jeweils gleiche Bauteile auch gleiche Bezugs­ zeichen verwendet worden sind. Bei dieser Ausführung sind jedoch die Seitenteile 11, 12 verlängert und auf den seitlichen Endabschnitten ist jeweils eine weitere Laufrolle 21, 22 zwischen einem der äußeren Lager­ böcke 13, 14 und einem doppelt abgewinkelten Lager­ bock 23, 24 gelagert, der mit seinen in Fig. 5 unteren Schenkeln die Drehachse der zusätzlichen Laufrollen 21, 22 und mit seinen oberen Schenkeln das äußere Drehachsenende der jeweiligen Laufrolle 18, 19 auf­ nimmt. Die in Draufsicht doppelt abgewinkelte Form der Lagerböcke 15, 16 und 23, 24 ist herstellungs­ technisch einfach und verbessert die Gesamtstabili­ tät der Laufrollen-Lagerung insbesondere gegenüber den in Förderrichtung wirkenden Belastungs-Komponenten.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist die Anordnung der Laufrollen auf der Tragplatte durch Formgebung der abgewinkelten Lagerböcke so getroffen, daß ihre Achsen in einer gleichen Horizontalebene um jeweils gleiche Abstände voneinander entfernt sind. Bei die­ ser Ausführung des Traggliedes können die Seitenstege 3, 4 die in Fig. 3 gestrichelt dargestellten Formen haben, um zusammen mit entsprechend ausgebildeten ortsfesten Trag- und Führungsschienen unerwünschte Kletterbewegungen des Förderers zu verhindern.
Bei den vorstehend beschriebenen Tragglied-Aus­ führungen sind die Tragplatten mit den formsteifen Längsstegen und den vorderen bzw. hinteren Scharnierteilen als einstückige Formkörper aus einem geeigneten Kunst­ harz ausgebildet. Die Lagerböcke können ebenfalls als einstückig angeformte Kunststoffteile ausgebildet sein, oder sie können auch als gesonderte Bauelemente ausgeführt sein, die nach Einführen der jeweiligen Wellenenden in ent­ sprechende Querbohrungen auf der Tragplattenober­ fläche dauerhaft befestigt werden. Dies gilt insbe­ sondere für die doppelt abgewinkelten Lagerböcke 15, 16 und 23, 24 der Ausführungen nach Fig. 1 bis 7.
Es ist möglich, die Laufrollen nicht auf der Ober­ fläche der Tragplatten anzuordnen, sondern in der Tragplatte entsprechend große Ausschnitte mit seitlichen Lagern für die Laufrollenzapfen vorzu­ sehen, in denen dann die Laufrollen drehbar aufge­ nommen sind. Dadurch ergibt sich eine geringere Bauhöhe der einzelnen Tragglieder und ein kleinerer Abstand zwischen der die Last aufnehmenden Tragfläche und der die Zugkräfte übertragenden Ebene, die durch die Mittelachsen der vorderen und hinteren Scharnier­ bolzen definiert wird. Schließlich können auch bei der Ausführung nach Fig. 4 bis 7 weitere Längs­ stege 3, 4 mit den Querbohrungen 6 sowie entsprechende Buchsen 8 unter den Seitenteilen der Tragplatte 2 in geeigneten Zwischenabständen zu den mittleren Stegen 3, 4 vorgesehen sein, um die Festigkeit der Tragplatte insbesondere im Bereich ihrer Seitenteile zu erhöhen. Tragglieder, bei denen die Laufrollen in Ausschnitten der Tragplatte oder auch direkt zwi­ schen ggfs. durch Querrippen und Lagerbuchsen fest miteinander verbundenen Längsstegen gelagert sind, eignen sich insbesondere für relativ leichtes Stück­ gut von größeren Abmessungen, dessen Teile nicht zwischen die einzelnen Tragglieder gelangen können.

Claims (4)

1. Tragglied für Gliederbandförderer, bestehend aus einem als einstückiger Kunststoff-Formkörper ausgebildeten Tragelement, das eine Tragplatte (2) und an deren Unter­ seite angeformte vordere und hintere Scharnierteile (3, 4) aufweist, die über die jeweilige Stirnkante der Trag­ platte (2) in Längsrichtung vorstehende Lagerbuchsen bilden und durch angeformte Längsstege miteinander ver­ bunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Tragplatte (2) mehrere in Längsrichtung aus­ gerichtete Lagerböcke (13-16, 23, 24) angeformt sind,
daß - in Förderrichtung gesehen - mehrere achsparallele Reihen von jeweils einer oder mehreren Laufrollen (17-22) auf der Tragplatte (2) angeordnet sind, wobei die Lauf­ rollen der jeweils nächsten Reihe gegenüber den Laufrol­ len der vorhergehenden Reihe seitlich versetzt angeordnet sind, und
daß die Laufrollen (17-22) in den Lagerböcken (13-16, 23, 24) frei drehbar gelagert sind.
2. Tragglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Seitenteilen (11, 12) und auf dem in Förder­ richtung vorversetzten Mittelteil (10) der Tragplatte (2) Laufrollen (18, 19; 17) angeordnet sind, wobei die äuße­ ren Lagerböcke (13, 14) am Seitenrand der Tragplatte (2) angeformt sind und die inneren Lagerböcke (15, 16; 23, 24) ein Winkelprofil haben, in dessen vorderem und hinte­ rem Schenkel je ein Zapfen einer Laufrolle (17, 18, 19) gelagert ist.
3. Tragglied nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerböcke (13-16, 23, 24) auf der Oberseite der Tragplatte (2) angeordnet sind.
4. Tragglied nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollen (17-22) in Ausschnitten der Tragplatte (2) angeordnet und ihre Lagerböcke innerhalb der Trag­ platte (2) bzw. der Längsstege der Scharnierteile (3, 4) ausgebildet sind.
DE19853541364 1985-06-17 1985-11-22 Tragglied für Gliederbandförderer Expired - Lifetime DE3541364C2 (de)

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US74547685A 1985-06-17 1985-06-17

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DE3541364A1 DE3541364A1 (de) 1986-12-18
DE3541364C2 true DE3541364C2 (de) 1995-11-09

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