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DE354104C - Bewaesserungsvorrichtung - Google Patents

Bewaesserungsvorrichtung

Info

Publication number
DE354104C
DE354104C DE1919354104D DE354104DD DE354104C DE 354104 C DE354104 C DE 354104C DE 1919354104 D DE1919354104 D DE 1919354104D DE 354104D D DE354104D D DE 354104DD DE 354104 C DE354104 C DE 354104C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turbine
irrigation device
braking
water
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919354104D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSLAF ISING DR
Original Assignee
GUSLAF ISING DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUSLAF ISING DR filed Critical GUSLAF ISING DR
Application granted granted Critical
Publication of DE354104C publication Critical patent/DE354104C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/003Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with braking means, e.g. friction rings designed to provide a substantially constant revolution speed
    • B05B3/005Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with braking means, e.g. friction rings designed to provide a substantially constant revolution speed using viscous dissipation, e.g. a rotor movable in a chamber filled with oil
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/02Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
    • B05B3/04Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet
    • B05B3/06Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet by jet reaction

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  • Nozzles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 29. MAI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-M 354104-KLASSE 45 f GRUPPE 19
Dr. Guslaf Ising in Stockholm.
Bewässerungsvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Dezember 1919 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Schweden vom 13. Dezember 1918 beansprucht.
Gegenstand der Erfindung ist eine Bewässerungsvorrichtung zum Bewässern von Ackerfeldern und Gärten. Sie geht aus von der bekannten -Art von Wassersprengern, bei welciien der Reäktionsdruck des austretenden
Wasserstrahles für die Umlaufbewegung des Sprengers nutzbar gemacht wird. Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Umlaufgeschwindigkeit derartiger Wassersprenger zu· regeln,, und zwar dluirch Verstellung der
Wasseraustrittsdüse gegen die Horizontale. Eine derartige Regelung hat nur einen geringen Wirkungsbereich, insbesondere gelingt es nicht, durch eine Düsenverstelking die Um-5laufgeschwindigkeit der Sprenger wesentlich herabzusetzen.
Zweck der Erfindung ist, bei umlaufenden Bewässerungsvorrichtungen die Umlaufgeschwindigkeit derart zu regeln, daß die ίο Umdrehungsgeschwindigkeit sehr klein gehalten wird, und die Reichweite der Strahlen infolgedessen annähernd ebenso^ groß wird, wie bei stillstehendem Mundstücken. Die Erfindung geht hierbei von der Erkenntnis aus, • 5 daß bei schnell umlaufenden Sprengern viel zu viel Strömungsenergie des Wassers für die Umdrehungen des Sprengers verzehrt wird, während bei einem ganz langsam umlaufenden Sprenger nur ein geringer Teil der Ausströmungsenergie zur Umdrehiungsarbeit, der zweite größere Teil1 der Strömungsenergie jedoch der Reichweite der Wasserstrahlen zugute kommt. Zu diesem Zweck ist eine Reaktionsturbine an sich bekannter und beliebiger Art mit einer starken Bremsvorrichtung verbunden, deren Bremsmoment mit der Umdrehungszahl der Turbine wächst, welche die Umdrehungsgeschwindigkeit dler Turbinen erheblich herabmindert. Es ist durch die im nachstehenden beschriebene Einrichtung mögr lieh, beispielsweise die Zeit einer Umdrehung bis zu ι und 2 Minuten auszudehnen; bei einer solch geringen Umdrehungsgeschwindigkeit wird die Reichweite der Wasserstrahlen praktisch ebenso1 groß, wie wenn die Strahlen von stillstehenden Öffnungen ausgehen würden. Dadurch wird das Bewässerungsgebiet bedeutend größer als bei den bisher bekannten frei umlaufenden Turbinen. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, die einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung zeigt. Die Turbine ist auf einer Karre ι angeordnet, die vorn einen keilförmigen Strohscheider 2 besitzt, welcher von Nutzen ist, wenn die Karre durch hoch gewachsenes Getreide vorgeschoben werden soll. Das Gehäuse der Turbine ist unten zu einer Kammer 3 mit Sieb 4 ausgebildet, in welche die Zufuhrleitung bei der Anschlußkupplung S mündet. Über dem Sieb sind an- ! gebracht ein Ventil 6, durch das der Ausströmungsdruck auf passende Höhe geregelt werden kann, und ein Manometer 7 zur Kontrolle des Druckes. Die Turbine besitzt zwei verhältnismäßig große Ausströmöffnungen 8 und 9, welche die entfernteren Teile des Bewä&serungsgebietes bespritzen, und eine Anzahl kleinerer Ausströmöffnungen 10, 11, 12
für den kleineren Umkreis. Derjenige Strahl, der vom Loch 12 ausgeht, ist für die allerkleinsten Entfernungen bestimmt und wird deshalb durch ein passend angeordnetes Metallblech zerstreut.
In der Ausführungsform der Erfindung sind weiter die Ausströmöffnungen durch ein
j Drosselventil 13 in zwei Gruppen geteilt, die eine Gruppe enthält die Öffnungen 8, 9, 10 die andere die Öffnungen 11 und 12, welche unter verschiedenem Ausströmungsd'ruck stehen. Diese Unterteilung des Druckes in mehrere Stufen erleichtert ganz bedeutend eine gleichmäßige Verteilung des Wassers in den verschiedenen Abständen von der Vorrichtung.
Die Bremsvorrichtung besteht hier in einem in eine zähe dicke Flüssigkeit eingetauchten Körper 14, welcher von der Turbine durch eine Zahnübersetzung 16 in schnelle Umdrehung versetzt wird. Durch einen Hahn 15 kann die Höhe der Flüssigkeit und' damit auch das Bremsmoment bequem geregelt werden. Um auch das Drehmoment einstellen zu können, sind die Mundstücke 8 und 9 nach Lösen einer Schraubenmutter um senkrechte Achsen drehbar. Da diese beiden öffnungen zweckmäßig von verschiedenem Durchmesser sind — 8 größer als 9 oder umgekehrt —, so kann man sie auch so einstellen, daß sie einander entgegenwirken und1 doch ein hinreichendes Drehmoment erhalten. Bei solcher Stellung gehen alle Wasserstrahlen gleichzeitig annähernd in dieselbe Richtung, was die Bedienung der Vorrichtung erleichtert.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Bewässerungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reaktionsturbine an sich bekannter und beliebiger Art mit einer Bremsvorrichtung verbunden ist, deren Bremsmoment mit der Umdrehungszahl der Turbine zunimmt.
  2. 2. Bewässerungsvorrichtung nach» Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse in Form einer vom umlaufenden Verteiler angetriebenen einfachen Flüssigkeitsbremse ausgebildet ist, deren - umlaufender Teil in einen mit dicker bzw. zäher Flüssigkeit gefüllten Behälter eintaucht, dessen Flüssigkeitsstand zum Zwecke der Änderung der Bremstwirkung durch Füll- oder Auslaßorgane regelbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919354104D 1918-12-13 1919-12-21 Bewaesserungsvorrichtung Expired DE354104C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE354104X 1918-12-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE354104C true DE354104C (de) 1922-05-29

Family

ID=20308718

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919354104D Expired DE354104C (de) 1918-12-13 1919-12-21 Bewaesserungsvorrichtung

Country Status (1)

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DE (1) DE354104C (de)

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