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DE3540592C2 - Rücklaufkühler - Google Patents

Rücklaufkühler

Info

Publication number
DE3540592C2
DE3540592C2 DE19853540592 DE3540592A DE3540592C2 DE 3540592 C2 DE3540592 C2 DE 3540592C2 DE 19853540592 DE19853540592 DE 19853540592 DE 3540592 A DE3540592 A DE 3540592A DE 3540592 C2 DE3540592 C2 DE 3540592C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
housing
return cooler
cooler according
cooling package
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE19853540592
Other languages
English (en)
Other versions
DE3540592A1 (de
Inventor
Herbert Miethke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LABORGLAS MIETHKE GmbH
Original Assignee
LABORGLAS MIETHKE GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by LABORGLAS MIETHKE GmbH filed Critical LABORGLAS MIETHKE GmbH
Priority to DE19853540592 priority Critical patent/DE3540592C2/de
Publication of DE3540592A1 publication Critical patent/DE3540592A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3540592C2 publication Critical patent/DE3540592C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0057Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation in combination with other processes
    • B01D5/006Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation in combination with other processes with evaporation or distillation
    • B01D5/0063Reflux condensation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Rücklaufkühler für einen Rotationsverdampfer.
Derartige Rücklaufkühler, wie sie beispielsweise in der DE 79 34 779 U1 beschrieben sind, bestehen in der Regel aus Glas, seltener auch aus Kunststoff. Dabei gelangen die in einem Flüssigkeitskolben durch Erhitzen erzeugten Brüden über ein Verteilerstück in den unteren Anschluß des Kühlers und durchqueren dabei das zurücklaufende, nach unten abtropfende Kondensat. Das Kondensat bildet dabei an der Innenwandung des Kühlers und des Anschlusses einen dünnen Film, welcher sich durch die Brüden wieder aufheizt und teils wieder verdampft. Dadurch wird der Wirkungsgrad des Kühlers herabgesetzt.
Man hat auch schon den in den Rücklaufkühler mündenden Anschluß eines Verteilerstückes eines Rotationsverdampfers mit einer Haube abgedeckt, damit kein Kondensat in das Verteilerstück zurückgelangt (GIT Fachzeitschrift für das Laboratorium, Heft 7, (1967) Seiten 705-708). Aber auch hier müssen die in den Rücklaufkühler eintretenden Brüden das von der Haube abtropfende Kondensat durchqueren und reißen Tröpfchen mit. Außerdem mündet der Überlauf bzw. Ablauf eines Extraktionsgefäßes, in welchem das Kondensat gesammelt wird, wieder in den Anschluß des Verteilerstückes. Deshalb ist der Wirkungsgrad dieses Rücklaufkühlers ebenfalls verbesserungsbedürftig.
Es besteht deshalb die Aufgabe, einen Rücklaufkühler mit verbessertem Wirkungsgrad zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch einen Rücklaufkühler mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Durch diese Vorrichtung wird das Kondensat ohne direkte Berührung mit den Brüden durch den Anschluß abgeführt, so daß ein erneutes unerwünschtes Verdampfen des Kondensats verhindert wird.
Vorzugsweise weist die Haube eine Abtropfkante auf.
An dieser Abtropfkante sammelt sich das Kondensat beim Ablaufen von der Haube zu größeren Tropfen, welche dann abfallen.
Nach einer Weiterbildung der Vorrichtung ist das Gehäuse mit einem Temperiermantel ausgestattet.
Dieser Temperiermantel wirkt isolierend, so daß die Temperatur im Kühlpaket nicht durch Temperaturschwankungen außerhalb des Rücklaufkühlers beeinflußt wird. Bei gesteuertem bzw. geregeltem Verdampfungsablauf macht sich die durch den Temperiermantel gewährleistete Temperaturkonstanz besonders günstig bemerkbar.
Kühlpaket und Temperiermantel können getrennte Anschlüsse und Abläufe für ggf. verschiedene Temperiermedien besitzen.
Es ist aber auch möglich, daß zwischen Kühlpaket und Temperiermantel eine Durchströmverbindung besteht. Dann ist nur jeweils ein Zulauf und ein Ablauf erforderlich, denn die Kühlflüssigkeit kann nacheinander Kühlpaket und Temperiermantel durchströmen oder umgekehrt, je nachdem welchen Anschluß man als Zulauf wählt.
Vorzugsweise ist der untere Anschluß des Kühlpaketes zur Innenwandung des Gehäuses abfallend geneigt angeordnet.
Auf diese Weise wird das sich auf dem Kühlpaket niedergeschlagene Kondensat zur Innenwandung hin abgeleitet, ohne daß es frei abtropft.
Nach einer besonderen Weiterbildung des Rücklaufkühlers ist der untere Anschluß als Schraubanschluß ausgebildet, an welchem ein beidendig mit Gegengewinden versehenes Verbindungsstück aus Kunststoff angeordnet ist, wobei zwischen den Gegengewinden ein einschnürender Absatz vorhanden ist, an dessen Stirnflächen Dichtungen angeordnet sind.
Auch hiermit wird ein unerwünschter Wärmeübergang zwischen Innen und Außen dezimiert, denn das Verbindungsstück aus Kunststoff wirkt besser isolierend als die bisher bekannten Schraubkupplungen mit einem Flanschenrohrzwischenstück. Bei diesem neuen Verbindungsstück hat sich als besonders vorteilhaft auch die größere Steifigkeit und die besseren Abdichtungseigenschaften erwiesen.
In der Zeichnung ist der Rücklaufkühler in einem Ausführungsbeispiel rein schematisch dargestellt und nachstehend näher erläutert:
Der Rücklaufkühler besteht aus einem Gehäuse 1, welches an seinem oberen Ende einen Kegelschliffanschluß 2 und am unteren Ende einen Schraubanschluß 3 aufweist. Das Gehäuse 1 ist doppelwandig ausgeführt, so daß es einen Temperiermantel 4 aufweist, der mit einem Temperiermittelanschluß 5 versehen ist. Der Temperiermantel 4 ist über eine Durchströmverbindung 6 mit einem zentrisch im Gehäuse 1 angeordneten, als Kühlschlange ausgebildeten Kühlpaket 7 verbunden. Die Durchströmverbindung 6 ist zur Innenwandung 24 des Gehäuses 1 hin abfallend geneigt. Auch das Kühlpaket 7 weist einen nach außen führenden Anschluß 8 auf. Somit kann das Temperiermittel, eine Flüssigkeit, das Kühlpaket 7 und anschließend den Temperiermantel 4 durchströmen. Am unteren Ende ist zwischen Kühlpaket 7 und Schraubanschluß 3 eine konzentrische Auffangrinne 9 angeordnet, welche einen Dampfdurchlaß 10 umgibt. Die Auffangrinne 9 ist zu einer Seite hin geneigt. An ihrer tiefsten Stelle ist ein Ablauf 11 angeordnet, an welchem ein Ablaufschlauch 12 angeschlossen ist. Er ist durch ein Verteilerstück 13 (es ist nur der Anschluß 14 dargestellt) eines Rotationsverdampfers geführt und endet in einem Kondensatauffanggefäß. Der Dampfdurchlaß 10 ist mit entsprechendem Abstand über Füße 15 mit einer Haube 16 versehen, welche eine als einzelne Spitzen ausgebildete Abtropfkante 17 aufweist. Die Schraubanschlüsse 3, 14 sind mittels eines beidendig mit Gegengewinde 18, 19 versehenem Verbindungsstück 20 aus Kunststoff verbunden, wobei zwischen den Gegengewinden 18, 19 ein einschnürender Absatz 21 vorhanden ist, in dessen Stirnflächen Dichtungen 22, 23 angeordnet sind.

Claims (6)

1. Rücklaufkühler für einen Rotationsverdampfer, bestehend aus einem Gehäuse (1), welches mindestens am unteren Ende mit einem Brüdenzuleitungsanschluß (3) versehen ist und mit Abstand ein Kühlpaket (7) umschließt, wobei im Gehäuse (1) am unteren Ende konzentrisch um einen Dampfdurchlaß (10) eine Auffangrinne (9) angeordnet ist, welche mindestens einen Ablauf (11) aufweist, wobei über diesem Dampfdurchlaß (10) eine Haube (16) angeordnet ist, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Dampfdurchlasses (10), wobei die Auffangrinne (9) zum Ablauf (11) hin geneigt ist und wobei am Ablauf (11) ein in der Brüdenzuleitung (3, 13) angeordnetes, bis in einen Kondensatauffangbehälter des Rotationsverdampfers reichendes Ablaufrohr bzw. -schlauch (12) angeordnet ist.
2. Rücklaufkühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (16) eine Abtropfkante (17) aufweist.
3. Rücklaufkühler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) mit einem Temperiermantel (4) ausgestattet ist.
4. Rücklaufkühler nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kühlpaket (7) und Temperiermantel (4) eine Durchströmverbindung (6) besteht.
5. Rücklaufkühler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchströmverbindung (6) des Kühlpaketes (7) zur Innenwandung (24) des Gehäuses (1) abfallend geneigt ist.
6. Rücklaufkühler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Brüdenzuleitungsanschluß (3) als Schraubanschluß ausgebildet ist, an welchem ein beidendig mit Gegengewinden (18, 19) versehenes Verbindungsstück (20) aus Kunststoff angeordnet ist, wobei zwischen den Gegengewinden (18, 19) ein einschnürender Absatz (21) vorhanden ist, an dessen Stirnflächen Dichtungen (22, 23) angeordnet sind.
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DE3540592A1 DE3540592A1 (de) 1987-05-21
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Publication number Publication date
DE3540592A1 (de) 1987-05-21

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