DE3540416A1 - Pneumatik-zylinder mit stufenlos einstellbarem hub und beidseitig wirkender endlagendaempfung - Google Patents
Pneumatik-zylinder mit stufenlos einstellbarem hub und beidseitig wirkender endlagendaempfungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Konstuktion, die als Bau-
Einheit folgende Elemente enthält:
1. einen Pneumatik-Zylinder,
2. einen doppelseitig wirkenden hydraulischen Stoßdämpfer,
3. eine Verstelleinrichtung für stufenlose Hubveränderung,
4. eine Endlagenabtastung, die für unterschiedliche Hublängen
nicht verstellt werden muß
Pneumatik-Zylinder, Stoßdämpfer, Hubbegrenzungen und
Endlagenabtaster dienen in diversen technischen Einrichtungen
dazu, unterschiedliche Massen über vorgegebene
Wegstecken mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten hin-
und herzubewegen.
Bekannt sind Pneumatik-Zylinder mit pneumatischer Endlagendämpfung
und nicht veränderlichem Hub, die jedoch in
den Endlagen nur verhältnismäßig geringe Massenkräfte aufnehmen
können, wobei die Endlagendämpfung außerdem nur bei
voll ausgefahrenem Hub wirksam wird.
Um größere Verzögerungskräfte in den Endlagen des Pneumatik-
Zylinders zu beherrschen, ist der Einsatz von Stoßdämpfern
bekannt, deren Anbringung in der Regel einen
erheblichen konstruktiven Aufwand erfordert. Parallel zu
diesen Stoßdämpfern müssen außerdem feste Endanschläge
vorgesehen werden. Soll der Lastweg gegenüber dem Zylinderhub
verändert werden, müssen jeweils ein fester
Anschlag, ein Stoßdämpfer und gegebenenfalls ein Endlagenschalter
verstellt und neu justiert werden.
Die Erfindung hat die Aufgabe
1. den konstruktiven Aufwand bei gleichzeitiger Verminderung
des Platzbedarfs zu reduzieren,
2. Umrüstzeiten zu verkürzen und so zu vereinfachen, daß
sie auch von wenig qualifiziertem Personal auszuführen
sind,
3. neue konstruktive Möglichkeiten beim Einsatz von Pneumatik-
Zylindern zu eröffnen, z. B. für präzise Positionierungsaufgaben.
Die erfindungsmäßige Vorrichtung löst die Aufgabe dadurch,
daß sie alle erforderlichen Einzelgeräte (Pneumatik-
Zylinder, doppelseitig wirkenden hydraulischen Stoßdämpfer,
Hubverstell-Einrichtung und Endlagen-Abtastung)
in sich vereinigt.
Sie wird nachfolgend in Verbindung mit der beiliegenden
Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 und
Fig. 2 einen Schnitt parallel zur Längsachse durch die
erfindungsmäßige Vorrichtung,
Fig. 3 einen Schnitt zur Linie A-A,
Fig. 4 einen Schnitt zur Linie B-B,
Fig. 5 eine Ansicht der Buchse (3) in Blickrichtung X,
Fig. 6 einen Schnitt durch Buchse (3, 4) zur Linie C-C,
Fig. 7 einen Schnitt als Einzelheit Z durch eine Endlagenabtast-
Einrichtung
Die wesentlichen Bestandteile der erfindungsmäßigen Vorrichtung
sind:
1. ein Pneumatik-Zylinder (1), von dem in Fig. 2 folgende
Teile dargestellt sind: ein Zylinderrohr (10), ein
Kolben (11), eine 2-teilige Kolbenstange mit den
Nummern (12) und (13), eine Verschraubung (14) und ein
Gehäuseteil (15);
2. eine als doppelseitig wirkender Stoßdämpfer bezeichnete
Vorrichtung, die aus den Buchsen (3) und (4), dem
Dämpfkolben (2) und einem Mantelrohr (16) besteht;
3. eine Verbindung zwischen dem Pneumatik-Zylinder (1)
und dem doppelseitig wirkenden Stoßdämfper, bestehend
aus der Zwischenbuchse (17), der Gewindestange (8) und
einer selbstsichernden Mutter (7);
4. eine Einrichtung zum Verstellen der Hublänge des Pneumatik-
Zylinders (1), bestehend aus dem Gehäuseteil (18),
dem drehbaren Einstellteil (6) und der Sicherungsschraube
(19);
5. die Verbindung aller Teile untereinander, in Fig. 3
und Fig. 4 der beiliegenden Zeichnung als Zuganker (20)
dargestellt;
6. eine Flüssigkeitsmenge (z. B. Silikon-Öl) - sie wird im
weiteren Verlauf der Beschreibung als Öl bezeichnet -,
die den gesamten Hohlraum (21) ausfüllt und durch die
Anschlußbohrung (31) eingebracht bzw. nachgefüllt
werden kann.
a) Der Pneumatik-Zylinder (1) wird in bekannter Weise mit
komprimierter Luft betrieben, die über ein geeignetes
Steuerventil zugeführt wird.
b) Der Dämpfvorgang:
Unter Dämpfen wird hier die gleichmäßige Geschwindigkeitsreduzierung der Kolbenstange (12, 13) mit der mit ihr verbundenen Last von V max bis V o verstanden. Der für diesen Dämpfungsvorgang notwendige Weg ist in Fig. 2 als "e" definiert und wird im weiteren Verlauf als Dämpfweg bezeichnet.
Unter Dämpfen wird hier die gleichmäßige Geschwindigkeitsreduzierung der Kolbenstange (12, 13) mit der mit ihr verbundenen Last von V max bis V o verstanden. Der für diesen Dämpfungsvorgang notwendige Weg ist in Fig. 2 als "e" definiert und wird im weiteren Verlauf als Dämpfweg bezeichnet.
Fig. 2 zeigt die erfindungsmäßige Vorrichtung im
Betriebszustand "Endlage hinten". Wird in die Anschlußbohrung
(22) Druckluft eingeleitet, so setzt
sich der Kolben (11) in Richtung X in Bewegung und
nimmt dabei die Kolbenstange (12, 13) mit. Nach Zurücklegen
der (frei einstellbaren) Wegstrecke "d" trifft
die Verschraubung (14) auf die selbstsichernde
Mutter (7). (Um hierbei eine metallischen Aufprall zu
vermeiden, kann eine elastische Scheibe (23), z. B. aus
schlagfestem Kunststoff, eingelegt werden).
Nun wird durch die Gewindestange (8) der Dämpfkolben (2)
in Richtung X mitgenommen und legt dabei den Dämpfweg
"e" zurück.
Der Dämpfkolben (2) hat an der Stelle M den gleichen
Durchmesser wie die zylindrisch gebohrte Buchse (3) an
der Stelle N. Dagegen ist der Durchmesser des Dämpfkolbens
(2) an der Stelle L um ein empirisch ermitteltes
Maß kleiner. Wird nun der Dämpfkolben (2) in Richtung
X bewegt, so taucht dieser mit der Fläche L in
die Buchse (3) ein und verdrängt das in der Buchse
befindliche Öl. Bei diesem Vorgang wird ein "Ringspalt"
(5) wirksam, dessen Querschnitt sich zunächst
aus den unterschiedlichen Durchmessern an den Stellen
M und L ergibt. Da die Oberfläche des Dämpfkolbens (2)
zwischen den Stellen M und L einem abgestumpften Kegel
entspricht, der Durchmesser an den Stellen M und N
aber gleich ist, so verringert sich der Querschnitt
des soeben erwähnten "Ringspalts" (5) bei der Bewegung
des Dämpfkolbens (2) in Richtung X kontinuierlich bis
zum Wert 0 und setzt dadurch dem in Richtung Y
ausströmenden Öl einen steigenden Widerstand
entgegen. Der daraus resultierende Dämpfvorgang kann
jedoch nur zustande kommen, wenn die beiden Buchsen
(3) und (4) die Funktion von Rückschlagventilen
erfüllen, weil das durch den Dämpfkolben (2) aus der
Buchse (3) verdrängte Öl ohne größeren Widerstand in
das Innere der Buchse (4) gelangen muß. Zur
Veranschaulichung dienen die Fig. 5 und 6 der
Zeichnung.
Da die Buchsen (3) und (4) identisch sind, ist nur
Buchse (3) dargestellt, und die in den Fig. 5 und
verwendeten Nummern gelten sinngemäß auch für
Buchse (4).
In Fig. 6 zeigt
(24) einen metallischen Grundkörper,
(25) eine Rundschnur aus elastischem Material, weiterhin als O-Ring bezeichnet,
(26) eine in den Grundkörper (24) eingestochene Nute,
(27) eine in den Grundkörper (24) eingepresste dünnwandige Buchse, die auf der Innenfläche eine Gleitschicht tragen kann,
(28) mehrere Auskerbungen in dieser Buchse (27), die einen Flüssigkeitsaustausch zur Ringnute (26) ermöglichen, ohne daß der O-Ring (25) die Ringnute (26) verlassen kann und
(29) mehrere ringförmig angeordnete Bohrungen (Fig. 5), die einen Flüssigkeitsaustausch mit dem Hohlraum (21) - Fig. 2 - gestatten
(24) einen metallischen Grundkörper,
(25) eine Rundschnur aus elastischem Material, weiterhin als O-Ring bezeichnet,
(26) eine in den Grundkörper (24) eingestochene Nute,
(27) eine in den Grundkörper (24) eingepresste dünnwandige Buchse, die auf der Innenfläche eine Gleitschicht tragen kann,
(28) mehrere Auskerbungen in dieser Buchse (27), die einen Flüssigkeitsaustausch zur Ringnute (26) ermöglichen, ohne daß der O-Ring (25) die Ringnute (26) verlassen kann und
(29) mehrere ringförmig angeordnete Bohrungen (Fig. 5), die einen Flüssigkeitsaustausch mit dem Hohlraum (21) - Fig. 2 - gestatten
Wird z. B. der Dämpfkolben (2) in Richtung X bewegt,
so versperrt der O-Ring (25) - Fig. 6 - dem im Hohlraum
(21) vorhandenen Öl den Weg durch die Bohrungen
(29) - Fig. 5 und 6 -, der vorhin beschriebene "Ringspalt"
(5) wird also wirksam. Der in der Ringnute (26)
der Buchse (4) befindliche O-Ring (25) gibt
gleichzeitig dem im Hohlraum (21) eingeschlossenen Öl
den Weg durch die Bohrungen (29), die Ringnute (26)
und die Auskerbungen (28) in das Innere der Buchse (4)
frei und damit wird eine Bewegung des Dämpfkolbens (2)
in Richtung X bis zum Erreichen der "Endlage vorn"
möglich.
Wird danach der Dämpfkolben (2) in Richtung Y bewegt,
so wechseln die Buchsen (3) und (4) bezüglich ihrer
Rückschlagwirkung automatisch die Funktion, so daß
sich also in Richtung Y die gleiche Dämpfwirkung
ergibt wie in Richtung X. Einfach ausgedrückt: Der
Dämpfkolben (2) dämpft, hin- und herbewegt, in beiden
Richtungen.
c) Die Verstellung der Hublänge:
Gemeint ist hiermit die Möglichkeit, den Hubweg des in die erfindungsmäßige Vorrichtung integrierten Pneumatik- Zylinders (1) von der konstruktiv bedingten Maximallänge bis zur Länge des Dämpfweges "e" (Fig. 2) stufenlos zu verändern.
Gemeint ist hiermit die Möglichkeit, den Hubweg des in die erfindungsmäßige Vorrichtung integrierten Pneumatik- Zylinders (1) von der konstruktiv bedingten Maximallänge bis zur Länge des Dämpfweges "e" (Fig. 2) stufenlos zu verändern.
Der Einstellvorgang verläuft wie folgt: Nach Lösen der
Sicherungsschraube (19) wird das Einstellteil (6)
mittels eines geeigneten Schlüssels um seine Mittelachse
gedreht (Fig. 2). Wie Fig. 4 zeigt, ist dieses
Einstellteil (6) im Bereich der Schnittebene B als
Außensechskant geformt, während an der gleichen Stelle
der Dämpfkolben (2) mit einem Innensechskant ausgestattet
ist, und zwar so, daß diese beiden Sechskante
gegeneinander in Richtung X-Y gleiten können.
Eine Verdrehung des Einstellteils (6) zieht somit eine
konforme Drehung des Dämpfkolbens (2) nach sich. Da
die Gewindestange (8) verdrehungssicher im Dämpfkolben
(2) verankert ist, dreht diese sich in der gleichen
Weise mit.
Wie Fig. 3 zeigt, ist das Kolbenstangenteil (13) mit
einem Innensechskant ausgestattet, und die
selbstsichernde Mutter (7) ist eine Sechskantmutter.
Die Bemaßung dieser Teile ist so, daß eine leichte
Verschiebung der Mutter (7) im Kolbenstangenteil (13)
möglich ist.
Es wird davon ausgegangen, daß die Kolbenstange (12, 13)
beim praktischen Einsatz der erfindungsmäßigen Vorrichtung
nicht drehbar ist (z. B. weil die Kraftübertragung
durch einen Gabelkopf erfolgt). Unter diesen
Umständen dreht sich nun die Gewindestange (8) relativ
zu der Mutter (7) und damit wird eine Veränderung der
Wegstrecke "d" (Fig. 2) erreicht.
Da die Gesamt-Hublänge des Pneumatik-Zylinders (1) die
Summe der Längen "d" und "e" ist, wird also durch den
beschriebenen Vorgang die Hublänge verstellt.
Außer der Ausformung des Kolbenstangenteils (13) und
der Mutter (7) - Fig. 3 -, sowie der Ausformung des
Einstellteils (6) und des Dämpfkolbens (2) - Fig. 4 -
als Sechskant sind auch andere Formgebungen möglich
(z. B. Keilverzahnung). Wichtig ist nur, daß nach
erfolgtem Zusammenbau der erfindungsmäßigen Vorrichtung
ein Verdrehen der Mutter (7) gegenüber dem
Kolbenstangenteil (13) und des Einstellteils (6)
gegenüber dem Dämpfkolben (2) nicht möglich ist.
d) Die Abtastung der Endlagen:
Die erfindungsmäßige Vorrichtung bietet die Möglichkeit, anstatt die Endlagen des integrierten Pneumatik- Zylinders (1) die Endlagen des Dämpfkolbens (2) abzutasten, da der Dämpfkolben (2) ohne Rücksicht auf die tatsächliche Hublänge des Pneumatik-Zylinders (1) durch jede Hubbewegung immer wieder in die gleiche, unverrückbare Endlage gebracht wird. Das hat gegenüber bisher bekannten Vorrichtungen den Vorteil, daß die zum Abtasten benutzten Geräte (z. B. berührungslose Abtastgeräte, pneumatische, elektrische oder sonstige Endschalter) nach einmal erfolgter Justierung bezüglich ihrer Position auch dann nicht mehr verändert werden müssen, wenn der Hub des integrierten Pneumatik-Zylinders (1) verstellt worden ist.
Die erfindungsmäßige Vorrichtung bietet die Möglichkeit, anstatt die Endlagen des integrierten Pneumatik- Zylinders (1) die Endlagen des Dämpfkolbens (2) abzutasten, da der Dämpfkolben (2) ohne Rücksicht auf die tatsächliche Hublänge des Pneumatik-Zylinders (1) durch jede Hubbewegung immer wieder in die gleiche, unverrückbare Endlage gebracht wird. Das hat gegenüber bisher bekannten Vorrichtungen den Vorteil, daß die zum Abtasten benutzten Geräte (z. B. berührungslose Abtastgeräte, pneumatische, elektrische oder sonstige Endschalter) nach einmal erfolgter Justierung bezüglich ihrer Position auch dann nicht mehr verändert werden müssen, wenn der Hub des integrierten Pneumatik-Zylinders (1) verstellt worden ist.
Als eine der Möglichkeiten zeigt die Fig. 7 eine
Schnittzeichnung als Einzelheit Z aus Fig. 1. Darin
zeigt (34) einen Schaltstift, an dem auf einer Seite
eine gehärtete Stahlkugel (35) befestigt und auf
der anderen Seite ein berührungsloses Schaltelement
(37) angeordnet ist.
Wird nun der Dämpfkolben (2) in Richtung Y bewegt, so
verschiebt er den Schaltstift (34) in Richtung W, so
daß das Schaltelement (37) erregt wird.
Bewegt sich anschließend der Dämpfkolben (2) in
Richtung X, so wird der Schaltstift (34) durch die
Rückholfeder (38) in seine Ausgangsstellung gebracht
und das im Schaltelement (37) anstehende Signal fällt
ab.
Eine andere Möglichkeit zeigt Fig. 2. Hier ist ein mit
dem Dämpfkolben (2) verbundener Schaltstift (9) nach
außen geführt und kann zur Endlagenabtastung verwendet
werden.
Beim Einsatz von Pneumatik- oder Hydraulikzylindern
besteht häufig die Notwendigkeit, die Kolbenstange gegen
Verdrehen zu sichern. Bekannt sind Zylinder mit
Verdrehschutz, bei denen zwei parallel angeordnete
Kolbenstangen eingesetzt werden. Diese haben den Nachteil,
daß aus Gründen der räumlichen Anordnung jede dieser
Kolbenstangen nur einen verhältnismäßig geringen
Querschnitt besitzen kann. Die Folge davon ist eine
wesentlich reduzierte Knickbelastbarkeit des
Kolbenstangenpaares gegenüber einer normalen, zentrisch
angeordneten Kolbenstange. Darüber hinaus besteht keine
Möglichkeit einer radialen Einstellmöglichkeit gegenüber
dem äußeren Zylinderkörper.
Der erfindungsmäßige Zylinder vermeidet diese Nachteile.
Er ist mit nur einer Kolbenstange mit entsprechend
höherer Knickbelastbarkeit ausgestattet und bietet
außerdem den Vorteil einer radialen Verstellbarkeit.
In der beigefügten Zeichnung zeigt Fig. 8 den
erfindungsmäßigen Zylinder als Längsschnitt. Darin werden
das vordere Lagergehäuse (41), das Zylinderrohr (45) und
der Kolben (47) als bekannt vorausgesetzt.
Dagegen besteht die Kolbenstange aus den zwei Teilen (40)
und (43), die durch das Gewinde (51) verbunden sind. Das
Teilstück (43) ist als Hohlkörper ausgebildet und trägt
zwischen den beiden Gewindeabschnitten (50) und (51) ein
Innenprofil, wie es z. B. in Fig. 3 - (13) - dargestellt
ist. Die Verbindung zwischen dem Kolbenstangenteil (43)
und dem Kolben (47) wird durch die Verschraubung (46)
hergestellt, welche zentrisch durchbohrt ist.
In das hintere Gehäuseteil (48) ist ein Verstellteil (49)
eingefügt, welches drehbar gelagert ist und z. B. durch die
Spannschraube (52) blockiert werden kann. Mit diesem
Verstellteil (49) ist ein Stab (44) starr verbunden,
welcher durch die Verschraubung (46) geführt ist und in
den Hohlraum des Kolbenstangenteils (43) ragt. Am Ende
dieses Stabes (44) ist ein Profilteil (42) befestigt,
welches sich im Innenprofil des Kolbenstangenteils (43)
nur in Längsrichtung bewegen kann.
Das vordere Teil der Kolbenstange (40) kann, abgesehen vom
Gewindeabschnitt (50), beliebig geformt sein, um eine
Anpassung an den jeweiligen Verwendungszweck zu erreichen.
Claims (15)
1.) Eine Vorrichtung, die als Baueinheit die Funktionen
eines Pneumatik-Zylinders, eines doppelt wirkenden
hydraulischen Stoßdämpfers, einer Hubverstell-
Einrichtung und einer Endlagen-Abtastung erfüllt,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) alle Bestandteile so angeordnet und untereinander
verbunden sind, daß die Vorrichtung wie ein Norm-
Pneumatik-Zylinder gehandhabt werden kann;
b) die Kolbenstange des integrierten Pneumatik-Zylinders
mit einem Innenprofil ausgestattet ist, welches
zentrisch zur Achsenrichtung verläuft und ein
Profilteil aufnehmen kann, das axial verschiebbar,
jedoch kreisförmig zur Achse nicht drehbar ist;
c) der Kolben des integrierten Pneumatik-Zylinders mit
der Kolbenstange durch eine Verschraubung verbunden
ist, die eine durchgehende Bohrung aufweist und deren
beide Stirnflächen als Aufprallflächen dienen;
d) in Verlängerung des Pneumatik-Zylinders konzentrisch
ein doppelt wirkender Stoßdämpfer angeordnet ist,
dessen Dämpfwirkung in beiden Bewegungsrichtungen
durch Flüssigkeitsverdrängung bewirkt wird, und zwar
so, daß eine Flüssigkeit durch einen "Ringspalt"
gepresst wird, dessen Querschnitt sich kontinuierlich
verkleinert, wenn sein bewegliches Innenteil axial
verschoben wird;
e) dieser doppelt wirkende Stoßdämpfer im wesentlichen
folgenden Teile enthält:
- 1. ein bewegliches Innenteil, weiterhin Dämpfkolben genannt, das als kreisförmig bearbeitetes Werkstück ein Mittelteil enthält, welches der Form zweier abgestumpfter Kegel entspricht, deren größte Durchmesser etwa in der Mitte dieses Mittelteils liegen, der zu beiden Seiten dieses Mittelteils je einen zylindrisch bearbeiteten Abschnitt besitzt, dessen Durchmesser kleiner ist als der kleinere Durchmesser des zugeordneten abgestumpften Kegels, dessen dem Pneumatik-Zylinder zugewandte Stirnseite eine konzentrisch angeordnete Gewindestange trägt, die verdrehungssicher mit dem Dämpfkolben verbunden ist und dessen andere Stirnseite ein konzentrisch angeordnetes Innenprofil besitzt;
- 2. zwei spiegelbildlich montierte Buchsen, die die Führung des Dämpfkolbens übernehmen, im Zusammenwirken mit diesem bei dessen Bewegung in beiden Längsrichtungen einen sich verkleinernden Ringspalt bilden und die, jede für sich, die Funktion eines Rückschlagventils mit Hilfe eines aus elastischem Material gefertigten Ringes erfüllen, der durch eine durchbrochene Buchse in einer Ringnut eingeschlossen ist;
f) die Endlagendämpfung des in die erfindungsmäßige
Vorrichtung integrierten Pneumatik-Zylinders dadurch
erreicht wird, daß der Dämpfkolben durch eine
entsprechend geformte Verschraubung, die zugleich die
Verbindung zwischen der Kolbenstange und dem Kolben
des integrierten Pneumatik-Zylinders herstellen kann,
über eine festgelegte Wegstrecke mitgenommen wird, und
zwar in der Bewegungsrichtung "Kolbenstange fährt aus"
mit Hilfe einer Gewindestange und einer Mutter und in
umgekehrter Richtung durch Auffahren auf den
Dämpfkolben;
g) die Hubbewegung des integrierten Pneumatik-Zylinders
in beiden Bewegungsrichtungen ausschließlich durch die
Bewegungsmöglichkeit des Dämpfkolbens begrenzt ist;
h) eine Hublängenänderung des in die erfindungsmäßige
Vorrichtung integrierten Pneumatik-Zylinders durch
radiales Verdrehen eines Einstellteils von außen her,
und somit auch im Betriebszustand der
erfindungsmäßigen Vorrichtung, möglich ist;
i) die Einrichtung zur Endlagenabtastung des integrierten
Pneumatik-Zylinders, selbst bei veränderter Hublänge,
nach einmaligem Justieren unverändert bleiben kann,
und zwar dadurch, daß die zwei Endlagen des
Dämpfkolbens stellvertretend zum Abtasten benutzt
werden.
2.) Ein Pneumatik- oder Hydraulikzylinder, dessen
Kolbenstange gegen radiales Verdrehen geschützt ist und
von außen her in beliebige Winkelstellungen gebracht
werden kann,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) alle Bestandteile des erfindungsmäßigen Zylinders so
angeordnet und untereinander verbunden sind, daß er
wie ein Norm-Zylinder gehandhabt werden kann;
b) die Kolbenstange des erfindungsmäßigen Zylinders mit
einem Innenprofil ausgestattet ist, welches
zentrisch in Achsenrichtung verläuft und ein
Profilteil aufnehmen kann, das axial verschiebbar,
jedoch radial nicht drehbar ist;
c) in das hintere Gehäuse des erfindungsmäßigen
Zylinders ein Verstellteil eingebaut ist, welches
von außen her um seine Achse verdreht und durch eine
Feststellschraube o. ä. gesichert werden kann.
d) dieses Verstellteil mit einem Profilteil starr
verbunden ist, welches im Inneren der Kolbenstange
in Längsrichtung, nicht aber kreisförmig bewegt
werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853540416 DE3540416A1 (de) | 1985-11-14 | 1985-11-14 | Pneumatik-zylinder mit stufenlos einstellbarem hub und beidseitig wirkender endlagendaempfung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853540416 DE3540416A1 (de) | 1985-11-14 | 1985-11-14 | Pneumatik-zylinder mit stufenlos einstellbarem hub und beidseitig wirkender endlagendaempfung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3540416A1 true DE3540416A1 (de) | 1987-05-21 |
Family
ID=6285990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853540416 Withdrawn DE3540416A1 (de) | 1985-11-14 | 1985-11-14 | Pneumatik-zylinder mit stufenlos einstellbarem hub und beidseitig wirkender endlagendaempfung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3540416A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| CN108533560A (zh) * | 2018-03-30 | 2018-09-14 | 天津市天锻压力机有限公司 | 一种适用于多向模锻压机的复合缸 |
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-
1985
- 1985-11-14 DE DE19853540416 patent/DE3540416A1/de not_active Withdrawn
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