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DE3438186C2 - Applikator für kosmetische Präparate - Google Patents

Applikator für kosmetische Präparate

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Publication number
DE3438186C2
DE3438186C2 DE19843438186 DE3438186A DE3438186C2 DE 3438186 C2 DE3438186 C2 DE 3438186C2 DE 19843438186 DE19843438186 DE 19843438186 DE 3438186 A DE3438186 A DE 3438186A DE 3438186 C2 DE3438186 C2 DE 3438186C2
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DE
Germany
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applicator
silver
contact
silver ion
cosmetic preparations
Prior art date
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Expired
Application number
DE19843438186
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English (en)
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DE3438186A1 (de
Inventor
Reinhard von Dipl.-Chem. Dr. 8500 Nürnberg Kleinsorgen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schwan Stabilo Schwanhausser GmbH and Co KG
Original Assignee
Schwan Stabilo Schwanhausser GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schwan Stabilo Schwanhausser GmbH and Co KG filed Critical Schwan Stabilo Schwanhausser GmbH and Co KG
Priority to DE19843438186 priority Critical patent/DE3438186C2/de
Publication of DE3438186A1 publication Critical patent/DE3438186A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3438186C2 publication Critical patent/DE3438186C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • A61Q1/00Make-up preparations; Body powders; Preparations for removing make-up
    • A61Q1/02Preparations containing skin colorants, e.g. pigments
    • A61Q1/10Preparations containing skin colorants, e.g. pigments for eyes, e.g. eyeliner, mascara
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Abstract

Die Applikatoren für kosmetische Präparate sind dadurch einer erhöhten Kontamination mit pathogenen Keimen ausgesetzt, daß sie immer wieder mit der Haut in Berührung gebracht werden. Um dem entgegenzuwirken, schlägt die Erfindung vor, daß an den Applikatoren ein Silberionenspender zur Abgabe von Silberionen bei einem Kontakt mit dem kosmetischen Präparat vorgesehen ist.

Description

  • Kosmetika, die zur Anwendung im Augenbereich kommen, sind einer Keimzahlbegrenzung unterworfen. Pathogene Keime dürfen nicht vorhanden sein. Die Einhaltung dieser Bedingung ist insbesondere bei wäßrigen Systemen, wie Mascara und Eyelinern, die einer wiederholten Anwendung durch den Verbraucher unterliegen, problematisch.
  • Üblicherweise wird diesen Systemen ein relativ hoher Anteil an Konservierungsmitteln zugesetzt. Die Wirksamkeit einer solchen Maßnahme wird jedoch dadurch in Frage gestellt, daß durch den Applikator, vermittels dessen das kosmetische Präparat auf die Haut aufgetragen wird, immer wieder neue Keime in das System eingebracht werden können und dadurch das Konservierungsmittel vorzeitig aufgebraucht werden kann. Ein Ausgleich hierfür läßt sich nicht durch die Verwendung relativ hoher Konzentrationen an Konservierungsmitteln wegen der damit verbundenen Gefahr von Hautreizungen schaffen.
  • Der Erfindung liegt hiernach die Aufgabe zugrunde, eine alternative Möglichkeit zur Begrenzung der Keimzahl in mit einem Applikator auftragbaren kosmetischen Präparaten, insbesondere zur Anwendung im Augenbereich, zur Verfügung zu stellen. Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß an dem Applikator ein Silberionenspender aus Silberoxid zur Aufgabe von Silberionen beim Kontakt mit dem kosmetischen Präparat vorgesehen ist. Die sehr geringe Löslichkeit von Silberoxid in Wasser verleiht dem Silberionenspender einerseits eine lange Wirkungsdauer; andererseits ist sie aber ausreichend, um in dem System die starke fungizide und bakterizide (oligodynamische) Wirkung zu entfalten, die für Silberionen aus anderen Zusammenhängen, z. B. der Entkeimung von Trink- und Mineralwasser mit Katadynsilver, her bekannt ist.
  • Der Erfindungsgemäße Applikator ist somit nicht vergleichbar mit den bekannten Höllensteinstiften. Abgesehen davon, daß Höllenstein stark ätzend wirkt und bei Berührung mit der Haut eine Schwarzfärbung hervorruft, weshalb sich schon aus diesem Grund die Anwendung von Höllenstein in der dekorativen Kosmetik, insbesondere im Augenbereich, verbietet, besitzt daß im Höllenstein enthaltene Silbernitrat eine so hohe Löslichkeit in Wasser, daß beim Kontakt mit wasserhaltigen kosmetischen Präparaten diesen eine zu hohe Silberionenkonzentration verliehen würde.
  • Der erfindungsgemäße Silberionenspender kann durch einen in den Applikator integrierten, an seiner Oberfläche oxidierten Silberring gebildet sein. Falls der Applikator aus einer Bürste oder einem Pinsel besteht, können statt des vorgenannten Ringes oberflächlich oxidierte Silberfäden miteingezogen sein. In jedem Falle hat die Anordnung des Silberionenspenders so zu erfolgen, daß das dem Vorratsbehälter entnommene wasserhaltige kosmetische Präparate mit dem in dem Applikator untergebrachten Silberionenspender in Kontakt kommt. Entsprechend dem Löslichkeitsprokukt des Silberoxids werden dann an das wäßrige System Silberionen abgegeben, die wegen ihrer fundiziden und bakteriziden Eigenschalten einer Kontamination des kosmetischen Präparates entgegenwirken.
  • Die Erfindung ist auch bei solchen Applikatoren anwendbar, die eine kapillare Auftragsspitze aufweisen, die beispielsweise aus einem feinporigen Polymermaterial besteht. Dabei kann die Flüssigkeit in einem Vorratsbehälter untergebracht sein, aus dem sie in den mit dem Behälter fest verbundenen Applikator hineinfließt und dabei mit dem dort vorhandenen Silberionenspender in Berührung kommt.
  • Der besondere Vorteil der Erfindung gegenüber dem Zusatz eines Agens mit Entkeimungswirkung zu dem kosmetischen Präparat selbst besteht darin, daß sich die oligodynamische Wirkung der Silberionen dort entfalten kann, wo die Kontaminationsgefahr am größten ist, nämlich am Applikator für den Auftrag des kosmetischen Präparates auf die Haut.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt
  • Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Applikator, der ein kapillares Auftragsorgan aufweist,
  • Fig. 2 eine Ansicht von einem Applikator mit einem als Pinsel ausgebildeten Auftragsorgan und
  • Fig. 3 eine Ansicht von einem Applikator mit einem als Bürste ausgebildeten Auftragsorgan.
  • Bei dem Applikator gemäß Fig. 1 besteht das Auftragsorgan aus einem porösen Polymerkörper 1. Dieser ist in einen Silberring 2 eingepaßt, dessen Oberfläche anoxidiert ist. Der Ring 2 ist in geeigneter Weise innerhalb der am vorderen Ende des Behälters 3 vorgesehenen Bohrung festgelegt, durch welche das Auftragsorgan 3 in das Behälterinnere eingeführt wird, in welchem sich ein fließfähiges kosmetisches Präparat, z. B. eine wäßrige Pigmentdispersion 4 befindet. Falls der Behälter 3 im Kunststoffspritzverfahren hergestellt wird, kann der Ring 2 mit in die Spritzform eingelegt und so umspritzt werden, daß nur seine mit dem Auftragsorgan 2 in Berührung kommenden Fläche unbedeckt bleibt und somit Silberionen in das Auftragsorgan 1 bzw. in die durch dieses hindurchfließende Flüssigkeit 4 hineinwandern können.
  • Bei dem Auftragsorgan 5 des in Fig. 2 gezeigten Applikators sind normale Pinselhaare mit oberflächlich oxidierten dünnen Silberfäden miteinander zu dem Pinselkörper vereinigt. Entsprechendes gilt für ein als Bürstenkörper 6 ausgebildetes Auftragsorgan wie es bei dem Applikator nach Fig. 3 vorgesehen ist.

Claims (5)

1. Applikator für wasserhaltige kosmetische Präparate, insbesondere zur Anwendung im Augenbereich, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Applikator ein Silberionenspender aus Silberoxid zur Abgabe von Silberionen beim Kontakt mit dem kosmetischen Präparat vorgesehen ist.
2. Applikator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Silberionenspender durch mindestens einen in den Applikator integrierten, an der Oberfläche oxidierten Silberring gebildet ist.
3. Applikator nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Silberionenspender durch mindestens einen in den Applikator integrierten, an der Oberfläche oxidierten Silberfaden gebildet ist.
4. Applikator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er als Bürste oder Pinsel ausgebildet ist.
5. Applikator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er eine kapillare Auftragsspitze aufweist.
DE19843438186 1984-10-18 1984-10-18 Applikator für kosmetische Präparate Expired DE3438186C2 (de)

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Publication Number Publication Date
DE3438186A1 DE3438186A1 (de) 1986-04-24
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Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9202509U1 (de) * 1992-02-27 1992-04-09 Georg Karl geka-brush GmbH, 8809 Bechhofen Bürstchen zur Körperpflege und Kosmetik
US7186045B2 (en) 2000-02-16 2007-03-06 L'oreal S.A. Device and method for applying a cosmetic product
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
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Publication number Publication date
DE3438186A1 (de) 1986-04-24

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