DE3434073C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Aufzeichnungsgerät nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Bei derartigen Aufzeichnungsgeräten wird von dem elektrooptischen
Effekt Gebrauch gemacht. Zum Erzeugen von Schwarz/
Weiß-Punkten auf dem Aufzeichnungspapier entsprechend den Aufzeichnungssignalen
werden die Mikroverschlüsse des Flüssigkristall-Lichtverschlusses
von der Ansteuerschaltung im Zeitmultiplex
angesteuert. Unter den Flüssigkristall-Lichtverschlüssen
(im folgenden auch als Flüssigkristallverschluß
bezeichnet) untercheidet man sogenannte Verschlüsse vom Gast-
Wirt-Typ (GH-Typ) und solche vom verdreht-nematischen Typ
(TN-Typ). Beim Flüssigkristallverschluß vom GH-Typ ist ein
als "Gast" bezeichneter Farbstoff in einem Flüssigkristallmaterial
mit Doppelfrequenzansteuerung, dem sogenannten "Wirtsmaterial"
gelöst. Das Flüssigkristallmaterial befindet sich
zwischen zwei transparenten Elektroden.
Ein Flüssigkristallverschluß wird dadurch gebildet, daß zu
den in der Flüssigkristallzelle befindlichen Flüssigkristallteilchen
ein Polarisatorplättchen so angeordnet ist, daß die
Polarisationsachsen parallel zueinander verlaufen. Je nach Ansteuerung
der Elektroden der Flüssigkristallzelle ändert sich
die Menge des durch die Polarisatorplatte hindurchgelangten
Lichts.
Die DE-OS 32 13 872 beschreibt in Übereinstimmung mit dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 ein Aufzeichnungsgerät, welches
von einem solchen Flüssigkristall-Lichtverschluß Gebrauch
macht.
Die Wirkungsweise des Flüssigkristall-Lichtverschlusses hängt
zusammen mit der dielektrischen Anisotropie des Materials.
Die Flüssigkristallteilchen sind parallel zu einem angelegten
elektrischen Feld orientiert, wenn diese Anisotropie
größer als Null ist. Die Orientierung der Flüssigkristallteilchen
verläuft vertikal zu dem angelegten elektrischen Feld,
wenn die Anisotropie kleiner als Null ist.
Durch sogenannte Doppelfrequenzansteuerung läßt sich der eine
oder der andere Zustand der Flüssigkristallteilchen einstellen.
Bei einer dielektrischen Anisotropie von Null gibt es eine
sogenannte Umschaltfrequenz f C . Erfolgt die Ansteuerung mit
einer niedrigen Frequenz f L , die kleiner ist als f C , so ergibt
sich eine positive Anisotropie, während bei einer höheren
Frequenz f H , die größer ist als f C , eine negative dielektrische
Anisotropie vorliegt.
Bei dem bekannten Aufzeichnungsgerät sind zum Beispiel zwei
Schreibauswahlelektroden parallel zueinander angeordnet (reihenweise)
und es ist eine Vielzahl von Signalelektroden senkrecht
zu den Schreibauswahlelektroden angeordnet (Spaltenrichtung).
Die Ansteuerung erfolgt derart, daß ein Schreibzyklus
in zwei gleiche Hälften unterteilt ist, wobei die eine Schreibauswahlelektrode
in Verbindung mit den Signalelektroden in
der ersten Zyklushälfte angesteuert wird, die andere Schreibauswahlelektrode
in Verbindung mit den Signalelektroden in
der zweiten Zyklushälfte angesteuert wird.
Wenn nun bei dem bekannten Aufzeichnungsgerät in der ersten
Zyklushälfte ein Mikroverschluß geöffnet oder geschlossen
wird, so kann es vorkommen, daß sich durch die spezielle Ansteuerung
der geöffnete bzw. geschlossene Zustand in der
zweiten Zyklushälfte ändert. Der Zustand geöffnet/geschlossen
eines Mikroverschlusses hängt ab von dem jeweils verwendeten
Flüssigkristallmaterial. Ein Lichtverschluß des normalerweise
eingeschalteten Typs" wird bei Fehlen einer speziellen Ansteuerung
den eingeschalteten Zustand einnehmen. Ist in diesem
Fall die Ansteuerung so, daß der Lichtverschluß ausgeschaltet
ist, so ändert sich der Zustand nach Beendigung des
speziellen Ansteuerungssignals. Dies ist im Zeitmultiplexbetrieb
äußerst unerwünscht, da die Kontraste zwischen schwarz
und weiß nicht mehr einheitlich sind. Die Kontraste der von
einem Mikroverschluß aufeinanderfolgend aufgezeichneten Bildpunkte
hängen sehr stark von der (als zufällig zu bezeichnenden)
Folge der Ansteuerungssignale (schwarz oder weiß) ab.
Denkbar ist es, diesen Mangel durch eine geringere Aufzeichnungsgeschwindigkeit
zu begegnen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Aufzeichnungsgerät
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art derart
weiterzubilden, daß die Aufzeichnungsqualität und/oder die
Aufzeichnungsgeschwindigkeit gegenüber dem bekannten Gerät
verbessert wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Durch die erfindungsgemäße Ansteuerung ist es möglich, auch
in solchen Zeitabschnitten einen definierten Zustand der Mikroverschlüsse
herbeizuführen, in denen an sich der Mikroverschluß
nicht angesteuert wäre, der Zustand des Verschlusses also
gleichsam zufällig geöffnet oder geschlossen wäre. Durch die
Aufrechterhaltung des eingeleiteten Schaltzustands (offen/
geschlossen) über den aktiven Teilzyklus der Schreibphase
hinaus läßt sich die Aufzeichnungsqualität gegenüber bekannten
Geräten erheblich steigern.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Aufzeichnungsgeräts,
bei dem die erfindungsgemäße Ansteuerung Anwendung
findet,
Fig. 2A und 2B einen Flüssigkristallverschluß-Abschnitt
des Aufzeichnungsgeräts,
Fig. 3 eine Flüssigkristall-Tafel des Aufzeichnungsgeräts,
Fig. 4 eine Schnittansicht eines GH-Typ-Flüssigkristallverschlusses
gemäß der Erfindung,
Fig. 5A bis 5D Impulsdiagramm bzw. Skizzen, die
die Grundlagen des Ansprechverhaltens bei
der Doppelfrequenzansteuerung veranschaulichen,
Fig. 6A bis 6G Wellenformdiagramme, die Testbeispiele
zur Diskussion solcher Ansteuerungsmethoden
veranschaulichen, die im Rahmen
der Erfindung eingesetzt werden,
Fig. 7A bis 10C Wellenformdiagramme zur Veranschaulichung
solcher Ansteuerungsbeispiele, die
im Rahmen der Erfindung eingesetzt werden,
Fig. 11A bis 11F und 12A bis 12F Wellenformdiagramme
zur Veranschaulichung der Ansteuerung gemäß
der Erfindung,
Fig. 13A und 13B Impulsdiagramme, die ein Beispiel
für eine erfindungsgemäße Ansteuerung darstellen,
und Fig. 13C eine Signalform die
das Ansprechverhalten des GH-Typ-Flüssigkristallverschlusses
zeigen,
Fig. 14 ein Blockdiagramm eines FP-Buchstabensteuerabschnitts,
Fig. 15A und 15B einen erfindungsgemäßen Treiberabschnitt
zum Ansteuern der Flüssigkristallverschlüsse
gemäß der Erfindung, bzw.
die dazugehörigen Impulsdiagramme,
Fig. 16 die Anordnung von Mikroverschlüssen für den
Fall von zwei Zeitunterteilungsabschnitten,
Fig. 17 eine graphische Darstellung des Lichtverhaltens
für den Fall eines herkömmlichen
Zeitmultiplexbetriebs mit zwei Unterteilungen,
Fig. 18 ein Impulsdiagramm, das ein Schreibauswahlsignal
darstellt und einen erfindungsgemäßen
Zeitmultiplexbetrieb mit zwei
Unterteilungsabschnitten entspricht,
Fig. 19 ein Impulsdiagramm eines Aufzeichnungssignals,
Fig. 20 ein Impulsdiagramm eines Treibersignals und
der dazugehörigen Kennlinie des Lichtverhaltens,
Fig. 21 bis 24 Impulsdiagramme zur Veranschaulichung
des Schreibauswahlsignals für den
Fall eines erfindungsgemäßen Zeitmultiplexbetriebs
mit zwei Unterteilungsabschnitten,
Fig. 25 ein Wellenformdiagramm eines Treibersignals,
Fig. 26 ein Wellenformdiagramm einer Kennlinie des
Lichtverhaltens für den Fall der in Fig. 25
gezeigten Ansteuerung,
Fig. 27 ein Wellenformdiagramm, das das Lichtverhalten
für den Fall eines erfindungsgemäßen
Zeitmultiplexbetriebs mit drei Unterteilungsabschnitten
veranschaulicht,
Fig. 28 eine Skizze der erfindungsgemäßen Anordnung
von Mikroverschlüssen,
Fig. 29 ein Impulsdiagramm des Schreibauswahlsignals
für den Fall eines Zeitmultiplexbetriebs
mit drei Unterteilungsabschnitten, und
Fig. 30 ein Impulsdiagramm des Aufzeichnungssignals
für drei Unterteilungsabschnitte.
Im folgenden soll zunächst anhand der Fig. 1 bis 3
die Arbeitsweise eines Flüssigkristallverschlusses
erläutert werden, der als Aufzeichnungseinrichtung
für Bildinformation dient, und in dem ein Flüssigkristallmaterial
verwendet wird.
Gemäß Fig. 1 wird die Oberfläche eines Photoempfängers
17 vorab gleichmäßig in einer
Aufladestation 18 aufgeladen. Die Station 18 hat von
dem Photoempfänger 17 einen bestimmten
Abstand. Von einem Aufzeichnungssteuerabschnitt 20
wird eine optische Aufzeichnungsstation 19 gesteuert,
wobei der Abschnitt 20 die zeitliche Steuerung in
Abhängigkeit der Aufzeichnungsinformation von Bildern
vornimmt, so daß die Information elektrooptisch
umgesetzt wird und eine optische Aufzeichnung auf
der Oberfläche des Photoempfängers 17
erfolgt.
Ein
latentes Bild auf dem Photoempfänger
17 wird an einer Entwicklerstation
21 mit Hilfe von Toner entwickelt und
sichtbar gemacht.
Von einer Papiervorratsrolle 23
wird ein Blatt Papier 22 zugeführt. Es wird zwischenzeitlich
von Halterollen 23 angehalten und dann
synchron mit dem Tonerbild zugeführt. Hierdurch wird
das Tonerbild in der Übertragungsstation 25 auf das
Blatt Papier übertragen. Dann wird das Papier 22 an
der Trennstation 27 von dem Photoempfänger
17 getrennt, und es befindet sich auf dem Papier
ein Tonerbild, das an einer Fixierstation 28 fixiert
wird, bevor das Papier über Ausgaberollen 27 ausgeworfen
wird. Die Tonerladung auf dem photoempfindlichen
Körper 17 wird von einer Entladestation 30
neutralisiert,
und das auf dem Körper verbliebene Tonermaterial
wird in einer Reinigungsstation 31 entfernt, während
die auf dem Körper 17 verbliebene Oberflächenladung
von einem Löschkopf weiter neutralisiert wird.
Die Anordnung des optischen Aufzeichnungsabschnitts
19 des Aufzeichnungsgeräts ist in Fig. 2A dargestellt.
Der optische Aufzeichnungsabschnitt 19 enthält eine
Lichtquelle 33, einen Flüssigkristallverschluß 34
und ein Fokussierobjektiv 35. Das von der Lichtquelle
33 abgegebene Licht wird durch den Flüssigkristallverschluß
34 und das Objektiv 35 auf den
photoempfindlichen Körper 17 gestrahlt. Wie aus Fig. 2B
hervorgeht, kann das Licht der Lichtquelle 33
Mikroverschlüsse 36 innerhalb des Flüssigkristallverschlusses
34 durchlaufen, um den sich in Pfeilrichtung
gewegenden Körper 17 zu bestrahlen. Wie in
Fig. 10 gezeigt ist, enthält der Flüssigkristall-Lichtverschluß
40 abgedichtet ein Doppelfrequenzansteuerungs-
Flüssigkristallmaterial oder eine Materialmischung
zwischen zwei Glasplatten 37 a und 37 b. Die
Glasplatte 37 a weist Signalelektroden 38 a auf, die
abwechselnd auf Hälften der Glasplatte angeordnet
sind. Die Glasplatte 37 b besitzt eine gemeinsame
Schreibauswahlelektrode 38 b. Jeder der Mikroverschlüsse 39
wird gebildet durch die transparente Elektrode, die
z. B. Indiumoxid (In₂O₃) und Zinnoxid (SnO₃) besteht,
in solchen Bereichen der Signalelektroden 38 a, die
von einer gemeinsamen Elektrode 38 b gekreuzt werden,
so daß sich hierdurch die notwendige Form und Kontur
ergibt. Bei einem Aufzeichnungsgerät des elektrophotographischen
Typs ist es üblicherweise wünschenswert,
daß die Aufzeichnungsdichte mehr als 9,4
Punkte/mm beträgt, und vorzugsweise sind die Mikroverschlüsse
39 wesentlich kleiner als 100 µm².
Fig. 4 zeigt im einzelnen den in den Fig. 2A, 2B
und 3 gezeigten Flüssigkristallverschluß. Die
beiden Glasplatten 37 a und 37 b sind voneinander
durch Abstandhalter 41 getrennt, und sie bilden
zwischen sich eine Lücke, in dem abgedichtet eine
Flüssigkristallmischung 42 für Doppelfrequenzansteuerung
enthalten ist. Die Signalelektrode 38 a
wird gebildet durch transparente und Metall- Elektroden
43 und 44, während die gemeinsame Elektrode
38 b durch transparente und Metall-Elektroden 45 und
46 gebildet wird. Der Mikroverschluß 39 wird durch
Abschnitte 47 gebildet, von denen die Metallelektroden
44 und 46 entfernt sind. Der Flüssigkristallverschluß
34 des GH-Typs (Gast-Wirt-Typ) wird dadurch vervollständigt,
daß auf die Glasplatte 37 b eine Polarisatorplatte
48 montiert wird.
Im folgenden wird die Ansteuerung (das Treiben) des
Flüssigkristallverschlusses für das oben beschriebene
Aufzeichnungsgerät erläutert.
Die Fig. 5A bis 5D veranschaulichen die Doppelfrequenzansteuerung
im Fall eines GH-Typ-Flüssigkristallmaterials
im einzelnen. Fig. 5A zeigt einen
Signalverlauf für den Flüssigkristallverschluß. Eine
Wechselspannung V wird jeweils für einen Zeitraum T
angelegt, wobei die Frequenzen f H und f L maßgeblich
sind. Fig. 5B zeigt das Verhalten der relativen
Lichtdurchlässigkeit in den entsprechenden Zeiträumen,
wobei das Ansteigen längere Zeit in Anspruch
nimmt als das Abfallen.
Wenn ein
Signal, dessen Spannung 1/2 V beträgt und das eine
Phase S aufweist, an eine Elektrode gelegt wird,
während ein Signal mit der Spannung 1/2 V und einer
Phase C, die der Phase S entgegengesetzt ist, an die
andere Elektrode gelegt wird, wie es in Fig. 5C
gezeigt ist und wie es bei Flüssigkristallanzeigen
(LCD) üblich ist, so wird in den Flüssigkristallverschluß
die zu Fig. 5A äquivalente Ansteuerung
erzielt. Es sei *f H und *f L in der Phase zu f H bzw.
f L entgegengesetzt. Fig. 5D zeigt eine konkrete
Schaltung, die diesen Zweck erfüllt. SG ist ein
Datensignal, 49 ein Negator, 50 ein Hochspannungs-
Ausgangspufferschaltung und 51 ein Flüssigkristallverschluß.
Fig. 6 zeigt Untersuchungsergebnisse.
Fig. 6D zeigt das Ansprechverhalten, wenn das in
Fig. 6B gezeigte Signal f L an die Elektrode mit der Phase S
gelegt wird, während das Signal *Üf L , das zu f L eine
entgegengesetzte Phase besitzt, an die Elektrode mit der
Phase C gelegt wird, während nach dem Ansprechen die "Elektroden"
S und C geerdet werden. Fig. 6E zeigt in
vergrößertem Maßstab den in Fig. 6D dargestellten
Abfallabschnitt nach dem Zeitpunkt T₀.
Fig. 6F zeigt das Ansprechverhalten für den Fall,
daß das Signal f L gemäß Fig. 6B an die Elektrode S
gelegt wird, während das Signal *f H , welches die zum
Signal gemäß Fig. 6A entgegengesetzte Phase hat, an
die Elektrode C gelegt wird, und die Elektroden S
und C geerdet werden, nachdem sich das Ansprechverhalten
stabilisiert hat. Fig. 6G zeigt in vergrößertem
Maßstab den Abfallabschnitt nach dem in
Fig. 6F gezeigten Zeitpunkt T₀.
Da gemäß Fig. 6D eine Wechselspannung mit einer
Spannung V und einer Frequenz f L bis zum Zeitpunkt
T₀ angelegt wurde, ist der Flüssigkristallverschluß
geöffnet und stabilisiert sich bei einer Lichtdurchlässigkeit
P₂₀. Im Zeitpunkt T₀ wird eine Stumm-
oder Leersignalbedingung veranlaßt, jedoch schließt
sich der Flüssigkristallverschluß nicht sofort, wie
aus den Fig. 6D und 6E entnehmbar ist.
In Fig. 6F wird ein in Fig. 6C gezeigtes Überlagerungssignal
56 aus den Signalen mit den Frequenzen
f L und f H angelegt, und es stellt sich eine
Stabilisierung bei einer Lichtdurchlässigkeit P₃₀
ein. Im Zeitpunkt T₀ wird die Leersignalbedingung
geschaffen, und es ergibt sich das in Fig. 6F und
6G gezeigte Verhalten, welches fast das gleiche ist
wie das Verhalten gemäß Fig. 6D und 6E, mit der
Ausnahme, daß der Pegel, bei dem der Abfall beginnt,
sich bei P₂₀ und P₃₀ unterscheidet.
Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, kann man
den Flüssigkristallverschluß öffnen, indem man das
Überlagerungssignal aus f L und f H (dies wird im
folgenden als Signal f L + f H ) mit P₃₀/P₂₀ × 100 =
88 % im Vergleich zu der Lichtdurchlässigkeit beim
Anlegen des Signals f L zuführt. Dies ist von Bedeutung
insofern, als man erkennt, daß das die zu dem
Signal f H entgegengesetzte Phase aufweisende Signal
+f H als das gemeinsame Signal zum Ansteuern des
Flüssigkristallverschlusses
verwendet werden kann. Die in den Fig. 6D
bis 6G dargestellte Lichtdurchlässigkeit P₁₀ entspricht
dem Zeitraum des Leersignals, und es handelt
sich um Streulicht während der Ausschaltzeit des
Flüssigkristallverschlusses. Der Pegel dieses Streulichts
entspricht in etwa demjenigen Pegel, den man
erhält, wenn man das Signal f H , welches ein Ausschaltsignal
darstellt, sukzessive anlegt.
Fig. 7A und 7B zeigen das wiederholte Ansprechverhalten
des Flüssigkristallverschlusses, verursacht
durch Anlegen der f H- und (f L + f H -) Signale.
Das Signal f H wird in einem Zeitraum T₁ angelegt,
das Signal f L + f H wird in einem Zeitraum T₂ angelegt.
Dies geschieht gemäß Fig. 7A wiederholt. Fig. 7B
zeigt das Ansprechverhalten für diesen Fall. Die
Kurve G stellt den Fall T₁ + T₂ << 1ms, was auf den
Ergebnissen gemäß den Fig. 6F und 6G beruht. Man
sieht, daß das Signal f L ersetzt werden kann durch
das Signal f L + f H . Gilt jedoch T₁ = T₂ = 1 ms, so
liegt die Lichtdurchlässigkeit fest auf dem Pegel
P₁₀, wie in Fig. 7B bei H angedeutet ist, und es
ergibt sich kein Einschaltverhalten. Wie oben erläutert
wurde, kennzeichnet P₁₀ den Pegel der Lichtdurchlässigkeit
bei sukzessiven Zuführen des Signals
f H . Ändert man die Beziehung von T₁ und T₂ auf
T₁ < T₂, so erhält man ein Ansprechverhalten J, was
in Richtung G verschoben ist. Bei T₁ = 0,5 ms und
T₂ = 1 ms erreicht man schließlich den Pegel P₃₀,
jedoch anders als bei dem Verhalten G.
Aus der obigen Betrachtung ersieht man, daß das unmittelbar
an das f H -Signal anschließende Signal
f L + f H wenig Auswirkung zeigt, jedoch als f L -Signal
einen zunehmend stärker werdenden Effekt zeigt. Dies
ist ein bedeutender Umstand, der für die erfindungsgemäße
Ansteuerung des Flüssigkristallverschlusses
bestimmend ist.
Wenn das Signal f L gemäß Fig. 8A in einem Zeitraum
T₃ angelegt wird, so erhält man das in Fig. 8B
gezeigte Ansprechverhalten. Der durch das Signal f H
bewirkte Akkumulierungseffekt kann vermieden werden.
Die oben aufgezeigten Ergebnisse wurden bestätigt
durch Versuche mit den Bedingungen T₁ = 1 ms,
T₂ = 0,5 ms und T₃ = 0,2 ms bei V = 30, f L = 5 kHz,
f H = 300 kHz und 45°C.
Man sieht, daß man eine Ansteuerung mit guter Wiederholbarkeit
erhält, wenn man das f L -Signal innerhalb
eines gewissen Schreibzyklus anlegt, wie es
oben erläutert wird, um den Flüssigkristallverschluß
zu öffnen.
Fig. 9 zeigt ein weiteres Beispiel für eine Ansteuerung,
bei welchem das Signal f L innerhalb des
gewissen Zeitraums T zugeführt wird, während das
Signal f L + f H wiederholt zugeführt wird. P₂₀ und
P₃ β entsprechen Fig. 14 und repräsentieren die
jeweiligen Lichtdurchlässigkeiten beim sukzessiven
Zuführen der Signale f L bzw. f L + f H .
Fig. 10A zeigt ein Treibersignal, welches dadurch
gebildet wird, daß ein Teil des Signal f L + f H
durch ein Stumm- oder Leersignal ersetzt wird.
Fig. 10B ist ein Treibersignal, bei dem ein Teil des
Signals f H durch das Stumm-Signal ersetzt ist.
Fig. 10C zeigt das Ansprechverhalten bei solchen
Treibersignalen. Der Stumm- oder Leersignalabschnitt
wird im folgenden durch [0] bezeichnet.
Das durch das Treibersignal gemäß Fig. 10A erhaltene
Ansprechverhalten ist in Fig. 10C durch die Kurve K
angedeutet. Die Lichtdurchlässigkeit wird gemäß F
Fig. 6F und 6G in einem Zeitraum T₂, während das
Signal [0] angelegt wird, herabgesetzt, jedoch ist
T₂ ausreichend kurz, damit die Lichtdurchlässigkeit
nicht zu stark gemindert wird. In dem Zeitraum T₂
kann selbstverständlich das Signal f L + f H oder f L
zugeführt werden. Das durch das Treibersignal gemäß
Fig. 10B erhaltene Ansprechverhalten ist in Fig. 10C
mit dem Bezugszeichen L angedeutet. Da der Flüssigkristallverschluß
bereits während des Zeitraums T₂
während des Anlegens des Signal [0] verschlossen
wurde, bleibt der Schließzustand aufrecht erhalten.
Während des Zeitraums T₂ kann selbstverständlich
auch das Signal f H zugeführt werden. Wird ähnlich
wie im Fall gemäß Fig. 7A das Signal f L + f H im T₂
in Fig. 10B zugeführt, so steigt die Lichtdurchlässigkeit
rascher an, wie in Fig. 10C durch M angedeutet
ist. Hieraus entnimmt man, daß der praktisch
geschlossene Zustand des Flüssigkristallverschlusses
dadurch aufrecht erhalten werden kann, daß
man das Signal [0] mit dem Signal f L +f H kombiniert.
Dieser Zustand läßt sich wirksam ausnutzen,
wenn der erfindungsgemäße Zeitmultiplexbetrieb erfolgt.
Fig. 11A-11F zeigen ein gemeinsames Signal C₁,
Segmentsignale S₁, S₂, Signale S₁-C₁ und S₂-C₁,
die an den Flüssigkristallverschluß angelegt werden,
bzw. das Ansprechverhalten N und Q für den Fall des
Anlegens der Signale S₁-C₁ und S₂-C₂, wenn [0]-
Signal vorhanden ist. Fig. 12A-12F zeigen das
gemeinsame Signal C₁, Segmentsignale S₁, S₂, Signale
S₁-C₁ und S₂-C₁, die an den Flüssigkristallverschluß
gelegt werden, sowie das Ansprechverhalten
E und U bei diesen Signalen S₁-C₁ und S₂-C₁
für den Fall eines vorhandenen Signals [0].
Das in den Fig. 10 und 12 dargestellte Signal [0]
hat den Zweck, dem gerade vorausgehenden Signal
dessen Akkumulierungeffekt zu ermöglichen durch eine
Kombination von Signalen, wenn der Zeitmultiplexbetrieb
erfolgt. Das Signal [0] hat außerdem den
Zweck, die Stromaufnahme des Flüssigkristallmaterials
herabzusetzen, wenn die hohe Frequenz f H benutzt
wird.
Fig. 13 zeigt, wie die in Fig. 12 dargestellte Ansteuerung
zum Aufzeichnen der in Fig. 13A dargestellten
Aufzeichnungsdaten eingesetzt wird. EIN bezeichnet
einen weißen Punkt im Einschaltzustand des Flüssigkristallverschlusses,
AUS bezeichnet einen schwarzen
Punkt im ausgeschalteten Zustand des Verschlusses.
Im vorliegenden Beispiel wird eine Folge von Weiß-
Schwarz-Weiß-Schwarz-Schwarz-Weiß-Punkten aufgezeichnet,
ein Schreibzyklus entspricht T.
Fig. 13C zeigt das Ansprechverhalten. Wie oben erläutert
wurde, wird das Licht während desjenigen
Zeitraums, in welchem ein schwarzer Punkt aufzuzeichnen
ist, nicht vollständig gesperrt. Betrachtet
man beispielsweise einen Zeitraum Ta-Tb, so existiert
eine mit P₁₀ bezeichnete Lichtmenge, und eine
beträchtliche Menge Licht kann während dieses Zeitraums
Ta-Tb durch den Flüssigkristallverschluß
gelangen und den photoempfindlichen Körper bestrahlen.
Mit Ausnahme von beispielsweise Laserlicht, welches
eine große Absolutleistung aufweist, d. h. bei Licht
in einem Bereich, welchem das sogenannte Reziprozitätsgesetz
auf dem Gebiet der Elektrophotographie
zumindest angenähert gilt, bestimmt sich jedoch die
Dämpfung bzw. Abnahme der statischen Ladung auf der
Oberfläche des photoempfindlichen Körpers durch die
Gesamt-Belichtungsmenge, so daß schwarze Punkte gebildet
werden können.
Werden viele weiße Punkte aufgezeichnet, liegen
schwarze Punkte jedoch - in Unterabtastrichtung oder
Bewegungsrichtung des photoempfindlichen Körpers
gesehen - nur in schwachem Ausmaß vor, so ist eine
Lösung durch Kürzen oder Ändern der Gestalt des in
Fig. 3 gezeigten Mikroverschlusses 39 in bezug auf
die Unterabtastrichtung möglich. Diese Gestalt oder
Kontur des Mikroverschlusses wird weiter unten näher
erläutert.
Der im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendete
Flüssigkristallverschluß ist ein normalerweise ausgeschalteter
Verschluß vom GH-Typ, der es überflüssig
macht, den Flüssigkristallverschluß abzudecken,
ausgenommen den Mikroverschlußabschnitt. Hierdurch
läßt sich der Aufbau im Vergleich zum normalerweise
eingeschalteten Flüssigkristallverschluß vom TN-Typ
vereinfachen. Außerdem gelangt beim Flüssigkristallverschluß
des GH-Typs ein Flüssigkristallmaterial
zum Einsatz, in welchem Farbstoff gelöst ist, um
Licht abzuhalten, wie es oben erläutert wurde.
Im folgenden soll der Betrieb eines Aufzeichnungssteuerabschnitts
20 Fig. 1 beschrieben werden, welcher die
aufzuzeichnende Information für den Flüssigkristallverschluß
steuert.
Fig. 14 und 15A sind Blockdiagramme, die einen
Flüssigkristallverschluß-Ansteuerabschnitt 90 und
einen Drucksteuerabschnitt 91 zeigen. Fig. 15B zeigt das
dazugehörige Impulsdiagramm.
Der Flüssigkristallverschluß-Ansteuerabschnitt (Treiberabschnitt)
90 steuert den Flüssigkristallverschluß
ansprechend auf die vom Drucksteuerabschnitt 21 zugeführten
Aufzeichnungsdaten 92. Die Aufzeichnungsdaten
92 werden seriell synchron mit einem Schiebeimpuls
93 und einem Schieberegister 94 abgegriffen.
Bei dem Schieberegister 94 handelt es sich um ein
Register, in welches seriell eingelesen und aus dem
parallel ausgelesen wird. Wenn Daten, welcher einer
Zeile entsprechen, von dem Schieberegister 94 aufgenommen
werden, wird ein Speicherimpuls 95 an einen
Zwischenspeicher 96 gegeben, so daß dieser die Daten
aus dem Schieberegister 94 ausliest. Das Schieberegister
94 ist somit frei und zur Aufnahme der der
nächsten einen Zeile entsprechenden Daten bereit.
Die in den Zwischenspeicher eingelesenen Daten
bestimmen entweder Ein- oder Aus-Treibersignale.
Hierzu dient ein Datenselektor 99. Werden Ein-Treibersignale
empfangen, so wird ein logisches Pegel-Ausgangssignal
des Zwischenspeichers an den Pegelschieber-
und Hochspannungstreiber 100 gelegt, und dieses
Signal wird zu Segmenttreibersignalen für die Mikroverschlüsse
101.
Andererseits wird das Signal für die gemeinsame
Elektrode durch eine Pegelschieber- und Hochspannungstreiberschaltung
103 auf der Seite der gemeinsamen
Elektrode der Mikroverschlüsse in ein Treibersignal
umgesetzt, welches an die gemeinsame Elektrode
der Mikroverschlüsse 101 gelegt wird. Das
Ausgangssignal 104 des Schieberregisters 94 kann ein
an ein anschließendes Schieberegister zu legendes
Ausgangssignal sein, so daß eine mehrstufige Verschaltung
möglich ist.
Im folgenden wird der in Fig. 15 gezeigte Drucksteuerabschnitt
21 beschrieben. Eine Schnittstelle
105 besorgt den Austausch verschiedener Informationen
wie z. B. Befehls- und Statusinfomationen mit einer
externen zentralen Verarbeitungseinheit (CPU), einer
Steuerung u. dgl. Außerdem empfängt die Schnittstelle
zur Aufnahme von Bildinformation Videosignale. Eine
Videosignal-Zeitsteuerschaltung 106 empfängt ein
Signal 108, welches einem Schreibzyklus T entspricht,
von einem Flüssigkristallverschluß-Treibersignalgenerator
107, um die Aufzeichnungsdaten 92 seriell
zu dem oben beschriebenen Flüssigkristall-Treiberabschnitt
90 zu geben. Dies geschieht synchron mit
dem Schreibzyklus. Die Bezugszeichen 93 und 95
stellen die oben erwähnten Schiebetakt- und Speicherimpulse
dar. Fig. 15B zeigt das entsprechende Impulsdiagramm.
Ein Ausgangssignal eines Oszillators 199
wird von einem Teiler 109 geteilt und dem Flüssigkristallverschluß-
Treibersignalgenerator 107 zugeführt,
wo das Ein-Treibersignal 97, das Aus-Treibersignal
98 und das für die gemeinsame Elektrode bestimmte
Signal 102 zum Ansteuern des Flüssigkristallverschlusses
erzeugt und dem Flüssigkristallverschluß-
Treiberabschnitt 90 zugeführt werden.
Im folgenden wird der erfindungsgemäße Zeitmultiplexbetrieb
mit n Unterteilungsabschnitten beschrieben.
Ein solcher Betrieb soll hier der Vereinfachung
halber als n-Zeitmultiplexbetrieb bezeichnet werden.
Aus Gründen der besseren Verständlichkeit soll hier
als konkretes Beispiel der Fall n = 2 oder n = 3
angenommen werden.
Fig. 16 zeigt eine Anordnung eines Flüssigkristallverschlusses
für den 2-Zeitmultiplexbetrieb. Aus
transparenten Elektroden gebildete Mikroverschlüsse
136 und 137 sind in solchen Bereichen von zwei
Schreibauswahlelektroden 124 und 125 gebildet, die
von Aufzeichnungssignalelektroden 128-131 gekreuzt
werden. Letztere sind so angeordnet, daß sie abwechselnd
von einer der Schreibauswahlelektroden in
jeweils entgegengesetzter Richtung abstehen, damit
der der Öffnungswirkungsgrad des Verschlusses groß
und die Verdrahtung vereinfacht wird. Das Bezugszeichen
163 kennzeichnet die Bewegungsrichtung des
photoempfindlichen Körpers, d. h. die Unterabtastrichtung.
Beim üblichen 2-Zeitmultiplexbetrieb wird bei Aufzeichnung
beispielsweise einer Weiß-Schwarz-Weiß-
Weiß-Schwarz-Folge an den Mikroverschlüssen 136,
137, ... an die Schreibauswahlelektroden 124 und 125
ein Schreibauswahlsignal gelegt, und an die Aufzeichnungssignalelektroden
128-131 wird ein Aufzeichnungssignal
gelegt, dessen Lichtverhalten in
Fig. 17 dargestellt ist. Tw entspricht einem Schreibzyklus
für diesen Fall.
Wie aus Fig. 17 hervorgeht, erfolgt das Aufzeichnen
nur während eines Zeitraums Tw/n für den Fall des
herkömmlichen n-Zeitmultiplexbetriebs. Sicher erfolgt
das Verschließen des Verschlusses innerhalb eines
Zeitraums Tw/n, für einen Nicht-Auswahlzeitraum
(1-1/ n)Tw ist dies nicht der Fall.
Der erfindungsgemäße Zeitmultiplexbetrieb ist dadurch
gekennzeichnet, daß das Schreibauswahlsignal
den Verschluß nicht veranlaßt, im Auswahlzeitraum
Tw/n geschlossen zu werden, und daß der Aufzeichnungszustand,
der durch das Aufzeichnungssignal in
dem Verschluß im gerade vorausgehenden Zeitraum
geschaffen wird, für Nicht-Auswahlzeitraum (1-1/ n)(Tw
aufrechterhalten wird.
In Fig. 18 gezeigte Schreibauswahlsignale 126 und
127 werden gemäß Fig. 28 an die Schreibauswahlelektroden
124 und 125 gelegt, und der Auswahlzeitraum
wird entweder der ersten oder der zweiten Hälfte von
Tw zugeordnet. Das den Auszeichnungssignalelektroden
128 bis 131 zugeführte Aufzeichnungssignal ist eines
der in Fig. 19 dargestellten Aufzeichnungssignale
132-135. Das Aufzeichnungssignal 132 schaltet
einen Mikroverschluß 136 zu einer Auswahlzeit der
Schreibauswahlelektrode 124 ein und einen Mikroverschluß
137 zu einer Auswahlzeit der Schreibauswahlelektrode
125 ein. Mithin ist das Aufzeichnungssignal
132 vom Ein-Ein-Typ. In entsprechender Weise
ist das Aufzeichnungssignal 133 ein Ein-Aus-Signal,
das Signal 134 ein Aus-Ein-Signal und das Signal 135
ein Aus-Aus-Signal. Das dem Mikroverschluß 136 zugeführte
Treibersignal an der Schreibauswahlelektrode
134 ist eines folgender Signale: Ein Ein-Ein-Treibersignal
138 (siehe Fig. 20), hervorgerufen durch die
Signale 132 und 126; ein Ein-Aus-Treibersignal 139,
bewirkt durch die Signale 133 und 126; ein Aus-Ein-
Treibersignal 140, hervorgerufen durch die Signale
134 und 126; und ein Aus-Aus-Treibersignal 198, hervorgerufen
durch die Signale 135 und 126. Das dem
Mikroverschluß 137 zugeführte Treibersignal ist
eines derjenigen Signale, die man dadurch gewinnt,
daß man die in Fig. 20 dargestellten Treibersignale
in der Phase um Tw/2 verzögert.
Fig. 20 zeigt bei 141-144 das Licht-Ansprechverhalten,
welches sich ergibt, wenn eines dieser Treibersignale
138-140 und 198 an den Mikroverschluß
136 gelegt wird. Das Ansprechverhalten entspricht
dem Ein-Ein-Treibersignal 138 bis zu dem Aus-Aus-Treibersignal
198. Das Ansprechverhalten 142, welches
die Neigung hat, von dem Ein-Signal geschlossen zu
werden, und das Verhalten 143, welches die Neigung
hat, von dem Aus-Signal geöffnet zu werden, hängen
davon ab, ob das Leer-Signal [0] oder das Überlagerungssignal
f L + f H während des Nicht-Auswahlzeitraums
zugeführt wird.
Wenn man das Ein-Ansprechverhalten 142 und das Aus-
Ansprechverhalten 143 für den Mikroschalter 136 so
gestalten kann, daß sie den gleichen Pegel haben wie
das Ansprechverhalten 141 bzw. 144, so läßt sich die
Ansteuerung derart durchführen, daß der in dem
gerade vorausgehenden Auswahlabschnitt erzielte Aufzeichnungszustand
aufrechterhalten wird bis zum
Zeitpunkt einer anschließenden Auswahl, und zwar
selbst während eines Nicht-Auswahlzeitraums. In
einem solchen Fall will die Ansteuerung wie bei
einer statischen Ansteuerung erfolgen, obschon im
Zeitmultiplexbetrieb gearbeitet wird. Hierdurch
wäre es möglich, die Belichtungszeit länger als 1/n
zu machen, so daß die photoempfindliche Oberfläche
des photoempfindlichen Körpers ausreichend lange
belichtet würde. Hierdurch würde ein bemerkenswerter
Effekt erzielt.
Im Fall der Aufzeichnungssignale 132-135 gemäß
Fig. 19 wird in sowohl der ersten als auch der
zweiten Hälfte Tw/ 2 ein Zeitraum T₁₁ vorgesehen,
während dessen das Signal f L angelegt wird. Wie aus
Fig. 18 hervorgeht, entspricht der Zeitraum T L in
der zweiten Hälfte dem Zeitraum T L 146 des Schreibauswahlsignals
126, während der Zeitraum T L in der
ersten Hälfte einem Zeitraum T L 241 des Schreibauswahlsignals
127 entspricht. Diese Abschnitte
dienen dem Zweck, die Ansteuerung so durchzuführen,
daß das Signal f L am Schluß jedes Schreibzyklus Tw
angelegt wird, um den Flüssigkristallverschluß zu
öffnen. Wie bereits beschrieben wurde, soll hierdurch
der durch die Hochfrequenz verursachte Hystereseeffekt
vermieden werden.
Die in Fig. 10 dargestellten Schreibauswahlsignale
126 und 127 besitzen Auswahlabschnitte 148 bzw. 149,
die mit dem Signal *f H bezeichnet sind. Die Zeitabschnitte
196 bzw. 195 fortgenommen sind, sind die praktischen
Auswahlabschnitte, während die Zeitabschnitte 147
und 195 dem jeweiligen Zeitraum T L entsprechen.
In dem in Fig. 20 dargestellten Beispiel des 2-Zeitmultiplexbetriebs
setzt sich das Treibersignal für
den Nicht-Auswahlzeitraum 145 zusammen aus dem
f H -Signal in einem Nicht-Auswahlzeitraum 151 des in
Fig. 18 gezeigten Schreibauswahlsignals 126 und den
in Fig. 19 gezeigten Aufzeichnungssignalen 132-
135. Im Fall der Aufzeichnungssignale 132-135 ist
es nicht möglich, daß das Signal in der zweiten
Hälfte von Tw/2 von dem in der ersten Hälfte verschieden
gemacht wird, jedoch lassen sich die Schreibauswahlsignale
126 und 127 während des Nicht-Auswahlzeitraums
in gewissem Maße ändern.
Wie bereits anhand der Fig. 6 bis 8 erläutert
wurde, wird der Flüssigkristallverschluß von dem
unmittelbar nach seinem Öffnen angelegten [0]-Signal
geschlossen, und er wird außerdem nicht durch
das unmittelbar nach seinem Schließen durch das
f H -Signal angelegte Signal f L + f H geöffent. Um
dieses Phenomen weiter zu untersuchen, wurden die
Signale in den Nicht-Auwahl-Zeiträumen 151 und 152
gemäß Fig. 18 so geändert, wie es in den Fig. 21 bis
24 dargestellt ist. Das Schreibauswahlsignal 127 in
Fig. 18 unterscheidet sich von dem Signal 126 nur
durch die 180-Grad-Phasendifferenz, hat jedoch die
gleiche Wirkung wie das Signal 126. Folglich wird
mit dem Schreibauswahlsignal 126 wie folgt verfahren.
Ein Teil des f H -Signalabschnitts 151 im Nicht-Auswahlzeitraum
des Schreibauswahlsignals 126 gemäß
Fig. 18 wird durch das f L -Signal ersetzt. Die Zustände
des Signals sind bei 153-156 in den Fig. 21
bis 24 angedeutet. Der f L -Signalabschnitt ist jeweils
mit 156 a, 156 b, 156 ac bzw. 156 bc angedeutet.
Das mit diesen Schreibauswahlsignalen 153 bis 156
jeweils erzielte Licht-Ansprechverhalten ist in den
Fig. 21B-24B dargestellt.
Die Lichtdurchlässigkeit P₁₀₀, P₂₀₀ und P₃₀₀ repräsentieren
das Licht-Ansprechverhalten bei den
nacheinander angelegten Signalen f H , f L bzw. f L + f H .
Das Licht-Ansprechverhalten 141 a, 141 b, 141 ac und
141 bc enthält man bei Anlegen des Ein-Ein-Aufzeichnungssignals
132 gemäß Fig. 19. Das Verhalten 142 a,
142 b, 142 ac und 142 bc erhält man durch das Ein-Aus-
Aufzeichnungssignal 133. Das Verhalten 143 a, 143 b,
143 ac und 143 bc erhält man durch das Aus-Ein-Aufzeichnungsignal
134. Das Verhalten 144 a, 144 b, 144 ac
und 144 bc erhält man durch das Aus-Aus-Aufzeichnungssignal
153. Vergleicht man diese Kennlinien mit den
Kennlinien 141-144 in Fig. 20 bezüglich eines Auswahlzeitraums
0- Tw/2 und eines Nicht-Auswahlzeitraums
Tw/2-Tw, so läßt sich folgendes feststellen:
Wenn das Schreibauswahlsignal 126 in Fig. 18 als das
dem Flüssigkristallverschluß während der Nicht-Auswahlzeit
Tw/2-Tw in Beziehung zu den Auswahlsignalen
132-135 zugeführt wird, so sind zwei Arten
von Signalen vorhanden, wie in Fig. 20 bei 138-144
gezeigt ist. Das Beispiel gemäß Fig. 24 gilt für den
Fall, daß andere Schreibauswahlsignale 153-156
gemäß den Fig. 21A bis 24A verwendet werden, wodurch
sich die in Fig. 25 dargestellten Wellenformen ergeben.
Außerdem sind zwei Arten von Treibersignalen
161 und 162 in dem Nicht-Auswahlzeitraum Tw/2-Tw
vorhanden. Es gibt 2 n-1 Kombinationen beim n-Zeitmultiplexbetrieb.
Wenn das Schreibauswahlsignal in Fig. 18 in der oben
beschriebenen Weise verwendet wird, nähert sich das
Ansprechverhalten 142 des Ein-Ansprechverhaltens dem
geschlossenen Zustand, während sich das Ansprechverhalten
143 des Aus-Ansprechverhaltens dem Öffnungszustand
nähert. Wenn ein Teil jedes der f H -Signalabschnitte
151 und 152 im Nicht-Auswahlzeitraum
der Schreibauswahlsignale 126 und 127 in Fig. 18 zur
Verbesserung jedes der Ansprechverhalten in das
f L -Signal umgesetzt wird, erzielt man das Licht-
Ansprechverhalten, wie es in den Fig. 21 bis 24 dargestellt
ist, und wie aus den Fig. 22 und 24 im
einzelnen hervorgeht, zeigen das Ein-Ansprechverhalten
141 b und 142 b oder 141 bc und 142 bc, sowie das
Aus-Ansprechverhalten 143 b und 144 b oder 143 bc und
144 bc fast den gleichen Verlauf.
Liegt die Lichtintensität in einem Bereich, in dem
für die Elektrophotographie praktisch das sogenannte
Reziprozitätsgesetz gilt, so bestimmt sich die Dämpfung
der statischen Ladung auf der Oberfläche des
photoempfindlichen Körpers durch die Gesamt-Belichtungsmenge,
wie oben bereits erwähnt wurde. Folglich
werden Ein- und Aus-Ansprechverhalten in ihrem Pegel
angeglichen, so daß man weiße oder schwarze Punkte
in ähnlicher Weise aufzeichnen kann.
Beim n-Zeitmultiplexbetrieb gemäß der Erfindung
weisen die Treibersignale, die in einem Nicht-Auswahlzeitraum
angelegt werden, 2 n-1 Kombinationen
auf, und der Akkumulierungseffekt des Flüssigkristallmaterials
läßt sich wirksam innerhalb des Nicht-Auswahlzeitraums
ausnutzen, egal welche Ansteuerung
innerhalb des Auswahlzeitraums erfolgt. Daher läßt
sich der Zustand, der während des Auswahlzeitraums
Tw/n vorliegt, auch während des Nicht-Auswahlzeitraums
(1-1/ n)Tw aufrecht erhalten, und die Ansteuerung
ist scheinbar die gleiche wie im Fall der
statischen Ansteuerung. Zusätzlich wird die Belichtungszeit
nicht 1/n. Hierdurch ergeben sich beträchtliche
vorteilhafte Auswirkungen. Sie in den Fig. 18
bis 24 dargestellte Ansteuerung wurde durchgeführt
unter den Bedingungen f H = 300 kHz, f L = kHz,
30 V, Tw = 2 ms und einer Flüssigkristalltemperatur
von 45°C.
Bei Verwendung des in Fig. 16 dargestellten 2-Zeitmultiplexbetriebs
und bei einem Schreibzyklus von Tw
wurden die in Fig. 16 als Wellenzüge 163 und 164
dargestellten Licht-Ansprechverhalten beobachtet,
als die Ansteuerung zum Aufzeichnen von Weiß-Schwarz-
Weiß-Weiß-Schwarz-Punktfolgen auf den Mikroverschlüssen
136 und zum Aufzeichnen von Weiß-Schwarz-Schwarz-
Weiß-Schwarz-Punktfolgen auf den Mikroverschlüssen
137 erfolgte.
Führt man einen Vergleich durch mit dem Licht-Ansprechverhalten
gemäß Fig. 17, das entsprechend dem
herkömmlichen 2-Zeitmultiplexbetrieb gewonnen wurde,
so ersieht man, daß die erfindungsgemäße Ansteuerung
der statischen Ansteuerung scheinbar gleichkommt,
weil die Verschlüsse nicht notwendiger Weise nach
dem jeweiligen Auswahlzeitraum Tw/2 (allgemein:
Tw/n) geschlossen werden und der zugeordnete Schreibzyklus
Tw wirksam ausgenutzt wird.
Der Abstand 1 zwischen den Mikroverschlüssen 136 und
137 in Unterabtastrichtung gemäß Fig. 16 bestimmt
sich auf folgende Weise:
Die obige Beschreibung bezieht sich auf einen 2-Zeitmultiplexbetrieb.
Im folgenden wird ein Beispiel für
einen 3-Zeitmultiplexbetrieb beschrieben.
Fig. 27 zeigt das Licht-Ansprechverhalten bei einem
3-Zeitmultiplexbetrieb. Das Ansprechverhalten bei
einer Ansteuerung zur Aufzeichnung von Weiß-Schwarz-
Weiß-Weiß-Schwarz-Schwarz-Punktfolgen bei den Mikroverschlüssen
188, 189 und 190 in Fig. 28 ist in Fig. 40
durch die Wellenlänge 191, 192 bzw. 183 veranschaulicht.
Die Auswahlzeiträume, die den Schreibauswahlelektroden
194, 195 und 196 zugeordnet sind,
sind bei 191 a, 192 a und 193 a dargestellt und betragen
jeweils Tw/3.
Die Ansteuerung,
durch welche der Akkumulierungseffekt des
Flüssigkristallmaterials erreicht wird, erfolgt in solcher
Weise, daß der Ansteuerungszustand beibehalten wird,
der in dem Auswahlzeitraum Tw/3 erreicht wird. Die
Aufrechterhaltung erfolgt auch während des Nicht-
Auswahlzeitraums (1-1/3)Tw, d. h. derjenigen Zeiträume,
die bezüglich der Auswahlzeiträume 191 a,
192 a und 193 a der Wellenformen 191, 192 und 193 den
jeweils verbleibenden Abschnitt bilden. Im Ergebnis
ergibt sich eine scheinbar statische Ansteuerung,
bei der eine Verringerung der Belichtungszeit verhindert
wird.
Fig. 29 zeigt Schreibauswahlsignale, die nun an die
Schreibauswahlelektroden 194-196 gelegt werden.
Bei einem Schreibauswahlsignal 200, das der Schreibauswahlelektrode
196 zugeführt wird, ist der erste
Zeitabschnitt Tw/3 eines Schreibzyklus Tw ein Auswahlzeitraum
für das f H -Signal. Das Signal f H wird
während Tw/3 eines Nicht-Auswahlzeitraums 2/3 Tw-TI
angelegt, und *f₁ wird in dem letzten Zeitabschnitt
Tl angelegt. Das Schreibauswahlsignal 201, welches
in seiner Phase gegenüber dem Schreibauswahlsignal
200 um TW/3 verschoben ist, wird an die Schreibauswahlelektrode
195 gelegt, und es wird ein Schreibauswahlsignal
202, welches in seiner Phase gegenüber
dem Schreibauswahlsignal 200 um 2/3 Tw verschoben
ist, an die Schreibauswahlelektrode 194 gelegt.
Die in Fig. 30 gezeigten Aufzeichnungssignale werden
der Aufzeichnungssignalelektrode zugeführt, und nach
Maßgabe der Aufzuzeichnenden Bilder werden Öffnungs-
und Schließsignale 203 bzw. 204 alle Tw/3 Perioden
angelegt. Wenn sämtliche Mikroverschlüsse in Fig. 28
geschlossen sind, kann man das Schließsignal 204 an
die Aufzeichnungssignalelektrode legen, die die
Mikroschalter 188-190 umfaßt, und zwar sukzessive
drei Mal während des Zeitraums Tw. Wenn die Mikroverschlüsse
188 und 190 geöffnet werden sollen,
während die Mikroverschlüsse 189 geschlossen werden,
so werden das Öffnungssignal 203, das Schließsignal
204 und das Öffnungssignal 203 in dieser Reihenfolge
an die Aufzeichnungssignalelektrode gelegt, welche
die Mikroverschlüsse 188-190 umfaßt, entsprechend
dem ersten Zeitabschnitt Tw/3, dem daran anschließenden
Zeitabschnitt Tw/3 und dem letzten Zeitabschnitt
Tw/3.
Claims (6)
1. Aufzeichnungsgerät, bei dem nach Maßgabe aufzuzeichnender
Bildsignale optisch auf einen Photoempfänger
geschrieben wird, mit einer Lichtquelle, einem Flüssigkristall-
Lichtverschluß (40) für das von der Lichtquelle
abgegebene Licht, einer Einrichtung zum Fokussieren des
durch den Lichtverschluß hindurchtretenden Lichts auf
den Photoempfänger, einer Schreibauswahlsignal-Quelle,
die dem Lichtverschluß Schreibauswahlsignale zuführt,
und einer Aufzeichnungssignal-Quelle, die dem Lichtverschluß
(40) Aufzeichnungssignale zuführt, wobei
- - der Lichtverschluß ein transparentes Substrat mit n Einheiten von Schreibauswahlelektroden (38 b; 124, 125), ein zweites transparentes Substrat mit mehreren Signalelektroden (38 a, 128- 131), welche die Einheiten von Schreibauswahlelektroden (38b; 124, 125) kreuzen, und ein zwischen den beiden Substraten abgedichtet eingeschlossenes Flüssigkristallmaterial aufweist, dessen dielektrische Anisotropie bei einer spezifizierten Frequenz f C Null wird, wobei die beiden einander kreuzenden und gegenüberliegenden Elektroden (38 a, 38 b) Mikroverschlüsse (39) bilden,
- - die Schreibauswahlsignal-Quelle Schreibauswahlsignale mit
Frequenzen oberhalb sowie unterhalb der spezifizierten
Frequenz f C an die n Einheiten von Schreibauswahlelektroden
(38 b; 124, 125) liefert derart, daß sich aufeinanderfolgende
Schreibauswahlsignale in ihrer Phase um Tw/n, d. h. 1/n
einer Schreibzyklusdauer, unterscheiden,
die Aufzeichnungssignal-Quelle entsprechend den Bildsignalen die Aufzeichnungssignale mit der höheren und der niedrigeren Frequenz f H bzw. f L und mit der gleichen Amplitude wie die Schreibauswahlsignale zu den Signalelektroden leitet, und mit - - einer Ansteuerungsschaltung für die Mikroverschlüsse, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ansteuerschaltung die
Aufzeichnungssignale und die Schreibauswahlsignale derart
aufbereitet, daß die Mikroverschlüsse
in einer ersten vorbestimmten Zeitspanne des
Schreibzyklus Tw geöffnet bzw. geschlossen werden, abhängig
davon, ob den Mikroverschlüssen eine Überlagerungs-
Wellenform aus Signalen mit der oberen Frequenz f H und
der unteren Frequenz f L oder aber ein Signal mit der
oberen Frequenz f H zugeführt wird, und daß die Mikroverschlüsse
in einer zweiten vorbestimmten Zeitspanne, die
an die erste Zeitspanne anschließt, entsprechend dem vorausgehenden
Zustand geöffnet bzw. geschlossen gehalten werden,
indem
- - eine Überlagerungs-Wellenform (f L + f H ) aus Signalen mit der oberen Frequenz f H und der unteren Frequenz f L , oder
- - eine Gleichspannung von 0 Volt, oder
- - eine Kombination aus der Gleichspannung von 0 Volt und der Überlagerungs-Wellenform an die Mikroverschlüsse gelegt wird und am Schluß der zweiten vorbestimmten Zeitspanne dem Mikroverschluß ein Signal mit der unteren Frequenz f L zugeführt wird.
2. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Signal
mit der niedrigeren Frequenz f L mit einer vorbestimmten
Phase jede Tw/n-te Zeitspanne eine vorbestimmte Zeit (T₂)
lang den Signalelektroden (38 a; 128-131) zugeführt, während ein Signal
mit der Frequenz f L oder f H mit vorbestimmter Phase
den Signalelektroden (38 a; 128-131) außerhalb der vorbestimmten Zeitspanne
zugeführt wird, abhängig davon, ob die Mikroverschlüsse
geöffnet oder geschlossen werden sollen, daß
in der ersten vorbestimmten Zeitspanne den Schreibauswahlelektroden
(38 b; 124, 125) ein Signal mit einer Frequenz f H zugeführt
wird, dessen Phase derjenigen des obengenannten Signals
mit der Frequenz f H entgegengesetzt ist, daß am Schluß
der zweiten vorbestimmten Zeitdauer den Schreibauswahlelektroden
ein Signal mit der Frequenz f L zugeführt wird,
dessen Phase der vorbestimmten Phase des obengenannten
Signals mit der Frequenz f L entgegengesetzt ist, und daß
während der übrigen Zeit innerhalb der zweiten vorbestimmten
Zeitspanne den Schreibauswahlelektroden (38 b; 124, 125) ein Signal
der Frequenz f H mit der vorbestimmten Phase zugeführt
wird.
3. Aufzeichnungsgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß den Signalelektroden
(38 b; 128-131) jede Tw/n-te Zeitspanne für eine bestimmte Zeitdauer
ein Signal mit der Frequenz f L mit einer vorbestimmten
Phase zugeführt wird, während außerhalb der vorbestimmten
Zeitdauer den Signalelektroden ein Signal der Frequenz
f L oder f H mit jeweils einer vorbestimmten Phase zugeführt
wird, abhängig davon, ob die Mikroverschlüsse geöffnet
oder verschlossen werden sollen, daß in der ersten vorbestimmten
Zeitspanne den Schreibauswahlelektroden (38 b; 124, 125) ein
Signal mit einer Frequenz f H zugeführt wird, dessen Phase
der vorbestimmten Phase des obengenannten Signals mit
der Frequenz f H entgegengesetzt ist, daß am Schluß der
zweiten vorbestimmten Zeitspanne den Schreibauswahlelektroden
(38 b; 124, 125) ein Signal mit der Frequenz f L zugeführt
wird, dessen Phase derjenigen des oben erwähnten Signals
mit der Frequenz f L entgegengesetzt ist, und daß während
der übrigen Zeit innerhalb der zweiten vorbestimmten
Zeitspanne den Schreibauswahlelektroden (38 b; 124, 125) ein Signal zugeführt
wird, bei dem das Signal der Frequenz f H vorbestimmter
Phase kombiniert ist mit dem Signal der
Frequenz f L vorbestimmter Phase.
4. Aufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis
3,
dadurch gekennzeichnet, daß n = 2.
5. Aufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis
4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Flüssigkristallmaterial
ein auf dem Gast-Wirt-Effekt beruhendes
Material ist, bei dem in einem Wirts-Flüssigkristallmaterial
ein Farbstoff gelöst ist.
6. Aufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Photoempfänger
bewegbar ist, und daß die Länge der Mikroverschlüsse, betrachtet
in Bewegungsrichtung des Photoempfängers, kürzer
ist als v (2Tw - T R ) mit v als Bewegungsgeschwindigkeit
des Photoempfängers und T R als Hauptöffnungszeitraum der
Mikroverschlüsse bei Anlegen von Einschaltsignalen.
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|---|---|---|---|
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| JP59008607A JPS60153029A (ja) | 1984-01-23 | 1984-01-23 | 液晶光学装置 |
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