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DE3432377A1 - Verfahren zum kontinuierlichen filtern von fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren zum kontinuierlichen filtern von fluessigkeiten

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Publication number
DE3432377A1
DE3432377A1 DE19843432377 DE3432377A DE3432377A1 DE 3432377 A1 DE3432377 A1 DE 3432377A1 DE 19843432377 DE19843432377 DE 19843432377 DE 3432377 A DE3432377 A DE 3432377A DE 3432377 A1 DE3432377 A1 DE 3432377A1
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DE
Germany
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liquid
filter
bed
filter medium
air
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DE19843432377
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DE3432377C2 (de
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Károly Szombathely Gombás
Attila Veszprém Kovács
Zoltán Dipl.-Ing. Dr. Budapest Nagy
Imre Szombathely Pallos
József Dipl.-Ing. Szombathely Pásti
Jenõ Veszprém Rauschenberger
Aurél Veszprém Ujhidy
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Magyar Asvanyolaj es Foldgaz Kiserleti Intezet
Original Assignee
Magyar Asvanyolaj es Foldgaz Kiserleti Intezet
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Publication date
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Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/46Regenerating the filtering material in the filter
    • B01D24/4668Regenerating the filtering material in the filter by moving the filtering element
    • B01D24/4689Displacement of the filtering material to a compartment of the filtering device for regeneration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
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    • B01D24/02Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
    • B01D24/10Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being held in a closed container
    • B01D24/18Combined upward and downward filtration
    • B01D24/183Combined upward and downward filtration the filtering material being supported by pervious surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/46Regenerating the filtering material in the filter
    • B01D24/4631Counter-current flushing, e.g. by air
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2201/00Details relating to filtering apparatus
    • B01D2201/08Regeneration of the filter
    • B01D2201/087Regeneration of the filter using gas bubbles, e.g. air

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • VERFAHREN ZUM KONTINUIERLICHEN FILTERN VON FLUSSIGKEITEN
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen Filtern von Flüssigkeiten, insbesondere von Abwässern, auf einem bewegbaren körnigen Bett und eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens.
  • Bei Behandlung von Flüssigkeiten, insbesondere von Abwasser, ergeben sich oft Aufgaben, gemäss welchen aus der Flüssigkeit feste oder flockenartige Stoffe mit grosser Wirksamkeit zu entfernen sind. Als Nachreiniger werden häufig Filteranlagen mit stehenden, korngefüllten Betten zum Entfernen der schwebenden Stoffe angewendet.
  • Während die Flüssigkeit das Filtermittel durchströmt, haften die schwebenden Stoffe an der Oberflache der in den Hohlräumen des Filterbettes vorhandenen Körner. Nach Abbinden einer bestimmten Menge von Schwebstoff bildet sich eine sekundäre Filterschicht, die zwar ein ausserordentlich reines Filtrat ergibt /sog. Kristallfiltern/, doch erhöht sich der hydraulische Widerstand der Schicht in solchem tasse, dass die ursprüngliche Filterleistung auf einen Bruchteil abnimmt. Gleichzeitig sind nur einige obere Zentimeter des Filterbettes wirksam, d.h. die ganze Betthöhe kann nicht ausgenutzt werden. In diesem Fall wird der Filter durch Einführen von Wasser in Gegenstrom und mit Luft aufgelockert und regeneriert, wobei das Wasser gessmmelt und gereinigt wird. Zum Spülen ist eine grosse Geschwindigkeit notwerjiig, was aus der Wasserleitung im allgemeinen nicht gesichert werden kann, deshalb muss das Spülwasser gespeichert werden. Im Interesse des kontinuierlichen Filterns muss das Wasser während des Spülens auf eine andere Filteranlage umgeschaltet werden. Diese Anlagen, d.h. der Spülwasserspeicher, der parallel arbeitende Filter, erhöhen die spezifischen Investitionskosten wesentlich. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass das Regenerieren nur mit reinem Wasser durchführbar ist, da sich das unter dem Filterbett angeordnete Verteilungssystem bei einem Regenerieren mit Rohwasser verstopfen mag. Ungünstig ist noch, dass die Filterfüllung von homogener Körnung sein muss, da sich die feinen Körner wegen der bei dem Regenerieren auftretenden Segregation in der oberen Schicht des Filters sammeln, die sich sowieso schnell verstopft.
  • Ahnliche Nachteile weisen die von filtertechnischem Standpunkt aus modernere, radial von innen nach aussen wirkende Filter auf. Das Wesen ihrer Funktion besteht darin, dass das zu filternde Wasser durch ein in der Achse der Vorrichtung angeordnetes gespaltetes Rohr auf die innere Iantelflache des Filterbettes geführt wird. Das Wasser strömt radial, nahezu waagerecht durch die perforierte ssere Wand der Vorrichtung in eine Sammelkammer, danach tritt das gefilterte Wasser aus der Vorrichtung aus. Der Vorteil der Vorrichtung ist, dass radial nach aussen strömen die Filterfläche und dadurch die Wirksamkeit des Filterns zunehmen, wobei die Investitionskosten und der Platzbedarf geringer sind. Das Regenerieren wird periodisch, mittels Spülens in Gegenstrom durchgeführt.
  • Das Verfahren und die Vorrichtung sind in der DE-OS Nur.1 926 934 beschrieben.
  • Zur Erhöhung der Wirksamkeit des Spülens und zur Verringerung der enge des Spülwassers wurden periodisch arbeitende Filtertypen ausgearbeitet, die beim Spülen das ganze Filterbett durchtrühren, und auf diese Weise reinigt die Aneinanderreibung der Sandkörnchen die Oberflache der Körner. Ein derartiger Filtertyp ist der sog. Bollmann-Filter /Taschenbuch von Dr. Benedek - Val6: "Viztisztitas-Szennyviztisztitás tt /htasserreinigurg-Abwasserreinigung/, Nüszaki Könyvkiadd, Budapest 1976, Seite 180./ Beim Verstopfen des Filters reisst das durch einen am Boden des in der Mitte des Filters angeordneten Waschrohres angebrachte Injektor eingeführte Wasser von grossem Druck das Filtermaterial mit. Das Filtermaterial wird im Rohr gereinigt und gelangt oben wieder auf die Oberfläche der Filterschicht, wobei sich die Verunreinigung verursachenden Stoffe mit dem Abwasser entfernen.
  • Zur Beseitigung der mit der periodischen Arbeit zusammenhängenden Nachteile wurde ein kontinuerlicher Filter Eemss der DE-AS Nr. 27 08 340 entwickelt. Das Sandbett ist in einem unten kegeligen Behälter angeordnet. Das Abwasser wird durch ein am unteren Teil des Bettes vorhandenesteitelement eingeführt. Das Abwasser reinigt sich während seiner Bewegung von unten nach oben auf dem Filterbett und das gefilterte Wasser entfernt sich durch die Überfallkante im oberen Teil der Vorrichtung. Das zur Bewegung des Sandbettes dienende Rohr befindet sich in der Achse der Vorrichtung. Wenn Luft unten in das Rohr geführt wird, strömt der Sand auf Wirkung des bekannten Kammutpumpeneffektes nach oben, in dem Filterabschnitt aber mit kleiner Geschwindigkeit nach unten. Der Sand reinigt sich am oberen Ende des Rohres, in dem über dem Filterbett befindlichen Waschabschnitt und fällt auf den Oberteil des Bettes zurück. Das Waschwasser tritt aus der Vorrichtung aus und nimmt die Verunreinigung verursachenden Stoffe mit.
  • Der Nachteil dieses kontinuierlichen Filters besteht darin, dass sich die Menge der im Förderrohr befindlichen Flüssigkeit und die beförderte Füllmenge nur in engen Grenzen andern, obwohl die Menge der eingeführten Luft in einem breiten Gebiet geändert werden kann. Demzufolge ist die Regenerierbarkeit des Filterbettes begrenzt.
  • Die in das Förderrohr eingeführte Wassermenge wird durch den Widerstand bzw. die Wasserdurchlassfähigkeit des langsam nach unten strömenden Filterbettes begrenzt, wobei die Erhöhung dieser Wassermenge die Beförderung des körnigen Stoffes beschleunigen und damit das Regenerieren verbessern würde. Beim Filtern von Abwässern, die viel Schwebstoff enthalten, ist diese Bettbewegung nicht genügend, der Filter verstopft sich und die Bettbewegung hört auf.
  • Zweck der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Filtern zustandezubringen, womit die Nachteile der bekannten Filterverfahren mit einem beweglichen Bett zu beseitigen sind, die Geschwindigkeit des Filtermittels und das Spülen separat regelbar sind und dadurch immer ein genügendes Regenerieren gewährleistet werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das mit Filtrat gesättigte Filtermittel am Boden des körnigen Bettes in geregelter Menge durch senkrechte Förderrohre geführt wird und mit dem aus der in den Filterabschnitt eintretenden Rchflüssigkeit in die Förderrohre geleiteten geregelten Teilstrom über das Flüssigkeitsbett gehoben wird, danach von der Förderflüssigkeit abgesondert durch Gravitation an den Oberteil des Filterbettes zurückgeführt wird, wobei das Filtermittel mit Hilfe von mittels Durchführung der Luft aufwärts geführter gefilterter Flüssigkeit in Gegenstrom gespült wird und die verunreinigte Spülflüssigkeit mit der Förderflüssigkeit zusammen abgeführt wird.
  • Gemäss des erfindungsgemässen Verfahrens kann die Bewegung und das Regenerieren des erschöpften, mit Filtrat gesättigten Filterbettes separat geregelt werden. Die Bewegung des Bettes wird mit dem am Boden des Förderrohres vorhandenen, verstellbaren Spalt und mit der enge der Flüssigkeit, das Spülen des Filtermittels dabei mit der Menge der Luft geregelt.
  • Wenn sich der Widerstand des Filterbettes während des Filterns erhöht oder verringert, verändert sich die Bewegungsgeschwindigkeit des Filtermittels infolge der Druckänderung in geeigneter Richtung und das System ist demzufolge in engere Gebiet selbsteinstellend. Bei grösseren Anderungen sollen der am Boden des Förderrohres befindliche Spalt und die Menge der Flüssigkeit geregelt werden. In dem Spülabsohnitt kann der Strom der Spülflüssigkeit zwischen a breiten Grenzen durch änderung der Luftzufuhr geändert werden und dadurch können die Umstände des Regenerierens und dessen Qualität geändert werden.
  • Diese Regelungsmöglichkeiten sind besonders dann vorteilhaft, falls der Schwebstoffgehalt des zu filternden Wassers zwischen breiten Grenzen fluktuiert und sich deshalb auch die Menge des zu regenerierenden Filtermittels stark ändert. Die Regelung ist auch dann notwendig, wenn das Filtrat gut haftet oder schmierfähig ist, so dass die Umstande des Regenerierens durch Erhöhung der Oberflächeneffekte verbessert werden müssen.
  • Zusammengefasst sind die Vorteile des erfindungsgemassen Verfahrens die Folgenden: - die Bewegung des Filtermittels kann gemäss den Erfordernissen geregelt werden, - bei steigendem Filterwiderstand erhöht sich die Bewegungsgeschwindigkeit des Filtermittels infolge der Druckänderung, bei abnehmendem Widerstand verringert sich diese Geschwindigkeit, d.h. das System ist in engerem Gebiet selbsteinstellend, - das Regenerieren des Filtermittels im Gegenstrom mit gefilterter Spülflüssigkeit und Luft ergibt ein immer reines Filterbett, - die Urnstände des Spülens können den sich ändernden Erfordernissen entsprechend durch Zuführung von Luft einfach und von dem Transport des Filtermittels unabhängig geregelt werden, -in der aufgrund des Verfahrens zusatendegebrachten Vorrichtung können die eventuellen Verstopfungen leicht beseitigt werden, - im Gleichgewichtzustand entstehen die Bedingungen des Kristallfilterns kontinuierlich, so wird das Filtrat immer rein, - das Verfahren kann in einem breiten Konzentrationsgebiet auch zum kontinuierlichen Filtern von Filtraten mit unangenehmen Filtriereigenschaften vorteilhaft angewendet werden.
  • Die zum Durchführen des erfindungsgemassen Verfahrens dienende Vorrichtung ist durch zylindrische oder ebene Wände begrenzt, endet unten in einem Kegelstumpf bzw.
  • Pyramidenstumpf, ist mit Filtermittel zum Teil ausgefüllt, wobei in der senkrechten Achse der Vorrichtung zur Bewegung des erschöpften Filtermaterials ein Förderrohr, in deren Innerem aber Verteil- und Leitmittel, sowie Überfallkanten und zum Abtrennen und Spülen des hochgehobenen Filtermittels ein mit Wänden begrenzter Raum vorhanden sind. Das Wesen der Vorrichtung besteht darin, dass zur Regelung der Geschwindigkeit des Filterbettes am Boden des Förderrohres ein mit einem senkrecht bewegbaren Rohr einstellbarer Spalt vorhanden ist, weiterhin zur Einleitung des Flüssigkeitsstromes eine Verteilkammer, am Boden des Spülraumes zum Einführen und Dispergieren des zur Bewegung der Spülflüssigkeit dienenden Luftstromes eine mit Spalten sersehene Verteilkammer vorhanden ist.
  • Vorteilhaft sind an dem oberen Teil der Verteilkammer mit Leitplatten abgeschirmte Öffnungen vorhanden und auch in dem Förderrohr sind Leitplatten angebracht.
  • Zweckmässig ist zum Einführen des Flüssigkeitstromes ein Anschluss an das bewegbare Rohr vorhanden.
  • In einer anderen Ausführungsform ist in dem unteren, in einem Kegelstumpf oder Pyramidenstumpf endenden Teil der Vorrichtung zum Einführen von Luft ein mit Spalten versehener Verteiler vorhanden.
  • Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt eine zum Durchführen des erfindungsgemässen Verfahrens geeignete Vorrichtung im i&igsschnitt.
  • In einem mit zylindrischen oder ebenen Wänden 1 begrenzten, unten in einem Kegelstumpf 2 bzw. Pyramidenstumpf endenden stehenden Behälter ist ein Förderrohr 4 zur Bewegung des körnigen Filtermittels 26 angebracht. Das Filtermittel 26 gelangt aus dem Förderrohr 4 durch den mit den zylindrischen Wänden 5, 6 begrenzten Spülraum 7 entlang der Pfeile d durch den Flüssigkeitsraum 3 hindurch auf die Oberfläche des Filterbettes zurück. Inzwischen wird das Filtermittel 26 mit der auf Wirkung des durch eine Verteilkammer 10 und Spalte 11 eingeführten, mit einem Ventil 29 geregelten Luftstromes 6 nach oben strömenden Spülflüssigkeit E regeneriert. Zur gleichmässigen Verteilung des Filtermittels 26 dienen ein Kegel 12 und die Rohre 13, zur gleichmassigen Bewegung des Bettes die kegeligen Leitelemente 14 und 15. Der Rohtlüssigkeitsstrom Al wird durch das mit einem Entlüfter 16 versehene Leitelement 14 eingeführt und strömt entlang der Pfeile a nach oben, wird durch das körnige Filtermittel 26 durchströhmend gereinigt, und die gefilterte Flüssigkeit B entfernt sich über die Uberfallkante 9.
  • Der Flüssigkeitstrom A2 der mit einem Ventil 27 geregelt ist, strömt über eine Verteilkainmer 19 und einen regelbaren Spalt 20 in Richtung der Pfeile c und gelangt mit dem körnigen Filtermittel 26 zusammen in das Förderrohr 4 und strömt dort nach oben. Die Bewegung des mit Filtrat gesättigten Bettes nach unten wird durch die in Richtung der Pfeile b sowie durch die Öffnungen 23 strömende Rohflüssigkeit gefördert. Eine Leitplatte 24 dient zur Abschirmung der Öffnungen 23 zwischen dem körnigen Filtermittel 26 und der Verteilkammer 19. Die Geschwindigkeit des Filterbettes kann mit dem durch die Bewegung des Rohres 21 verstellbaren Spalt 20 geregelt werden.
  • Die mit dem Filtrat verunreinigten Körner stossen sich in dem Förderrohr 4 gegen die Leitplatten 25, werden von den Verunreinigungen zum Teil gereinigt und gelangen in den Spülraum 7. Die die Verunreinigungen enthaltende Flüssigkeit, die aus der Förderflüssigkeit D und der Spülflüssigkeit E besteht, entfernt sich über die Vberf allkante 8.
  • Bei der Bewegung eines verstopften, schwer bewegbaren Filterbettes ist es vorteilhaft, wenn die Verteilkammer 19 unten in Richtung des Spaltes 20 abgesperrt ist und durch das Rohr 21 ein mit einem Ventil 31 geregelter Flüssigkeitsstrom A3 an den Unterteil des Förderrohres geführt wird. In diesem Fall gelangt der Flüssigkeitsstrom A2 bloss durch die Öffnungen 23 auf das Filterbett und fördert,sich nach unten bewegend, die Bewegung der Körner.
  • Falls bei der Vorrichtung eine Verstopfung unten auftritt, kann das Bett mit einem durch den Verteiler 17 und durch die Spalte 18 eingeführten, mit einem Ventil 30 geregelten Luftstrom G aufgelockert werden. In diesem Fall ist es zweckmässig, den grösseren Teil der Rohflüssigkeit durch Absperren des Ventils 28 über die Verteilkammer 19 zu dem unteren Teil des Bettes zu führen.
  • Nötigenf alls können die Körner durch das Sperrelement 22 entleert werden.
  • - Leerseite -

Claims (7)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Verfahren zum kontinuierlichen Filtern von Flüssigkeiten, wobei die Flüssigkeit auf einem abw&rts bewegbaren körnigen Filtermittel, zweckmässig Sandbett, aufwärts strömt und die gefilterte Flüssigkeit aus dem über den Filtermittel vorhandenen Flüssigkeitsraum kontinuierlich abgeführt wird, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass das mit Filtrat gesättigte Filtermittel am 30den des körnigen Bettes in geregelter Menge durch senkrechte Förderrohre geführt wird und mit dem aus der in den Filterahschnitt einteretenden Rohflüssigkeit in die Förderrohre geleiteten geregelten Teilstrom über das Flüssigkeitsbett gehoben wird, danach von der Förderflüssigkeit abgesondert durch Gravitation an den Oberteil des Filterbettes zurückgeführt wird, wobei das Filtermittel mit Hilfe von mittels Durchführung der Luft aufwärts geführt er gefilterter Flüssigkeit in Gegenstrom gespült wird und die verunreinigte Spülflüssigkeit mit der Förderflüssigkeit zusammen abgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , dass die enge der Spülflüssikeit mit der menge der durchgeführten Luft geregelt wird.
  3. 3. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Ansprüchen 1 oder 2, die durch zylindrische oder ebene Wände /1/ begrenzt ist, unten in einem Kegelstumpf bzw.
    Pyramidenstumpf endet, mit Filtermittel /26/ zum Teil aufgefüllt ist und in deren senkrechter Achse zur Bewegung des erschöpften Filtermaterials ein Förderrohr /4/, in deren Innerem aber Verteil- /12, 13/ und Leitmittel /14, 15/, sowie Überfallkanten /8, 9/ und zum Abtrennen und Spülen des hochgehobenen Filtermittels ein mit Wänden begrenzter Raum /7/ vorhanden sind, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass zur Regelung der Geschwindigkeit des Filterbettes am Boden des Förderrohres /4/ ein mit einem senkrecht bewegbaren Rohr /21/ einstellbarer Spalt /20/ vorhanden ist, weiterhin zur Einleitung des Flüssigkeitsstromes /A2/ eine Verteilkammer /19/, am Boden des Spülraumes /7/ zum Einführen und Dispergieren des zur Bewegung der Spülflüssigkeit /E/ dienenden Luftstromes /O/ eine mit Spalten /11/ versehene Verteilkammer /10/ vorhanden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, durch g e -k e n n z e i c h n e t , dass an dem oberen Teil der Verteilkammer /19/ mit Leitplatten /24/ abgeschirmte oeffnungen /23/ vorhanden sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen 3 oder 4, dadurch g e k e n r z e i c k n e t , dass zum Einführen des Flüssigkeitsstromes /A3/ ein Anschluss ar das bewegbare Rohr /23/ vorhanden ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen 3 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass in den Förderrohr /4/ Leitplatten /25/ angebracht sind.
  7. 7. Vorrichtur. nach Ansprüchen 3 bis 6, dadurch dass in dem unteren, in einem Kegelstumpf oder Pyramidenstumpf endenden Teil der Vorrichtun zum Einführen von Luft /u/ ein mit Spalten /18/ versehener Verteiler /17/ vorhanden ist.
DE19843432377 1984-05-04 1984-09-03 Verfahren zum kontinuierlichen filtern von fluessigkeiten Granted DE3432377A1 (de)

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HU841732A HU202124B (en) 1984-05-04 1984-05-04 Method and apparatus for continuous filtering fluids on moving granular bed

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DE3432377A1 true DE3432377A1 (de) 1985-11-07
DE3432377C2 DE3432377C2 (de) 1987-06-19

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