DE3431779C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Banknotenausgabemaschine zur
Aufstellung zwischen zwei auf der rechten und linken Seite der
Maschine befindlichen Bedienungspersonen und zur Bedienung durch
diese beiden Bedienungspersonen nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Für die Ausgabe von Banknoten ist bereits eine Maschine vorge
schlagen worden, auf deren Vorderseite eine einzige Ausgabe
öffnung vorgesehen ist, die von zwei Bedienungspersonen gemein
sam benutzt wird. Diese Maschine besitzt ferner auf beiden
Seiten der Ausgabeöffnung eine Eingabeeinrichtung, die anzeigt,
welche der Bedienungspersonen eine Banknotenanforderung einge
geben hat. Bei einer derartigen bekannten Banknotenausgabe
maschine kann es jedoch vorkommen, daß die Bedienungspersonen
die Anzeige der Eingabevorrichtung übersehen, wenn sie ihre Auf
merksamkeit auf die Bedienung der am Schalter anwesenden Kunden
konzentrieren, so daß dann eine Bedienungsperson Banknoten ent
gegennimmt, die für die andere Bedienungsperson bestimmt sind.
Aus der DE-OS 31 34 952 ist eine Banknotenausgabemaschine nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, bei der ein Banknoten
stapel durch Förderer bewegt wird, die aus Rollen und umlaufen
den Endlosbändern bestehen.
Die DE-OS 28 44 210 zeigt eine Abgabevorrichtung zur Abgabe von
einem Stoß Banknoten an eine Abgabeöffnung, bei der ebenfalls
zwei Ausgabeöffnungen vorhanden sind. Auch bei dieser Abgabevor
richtung werden die Banknotenstapel durch Förderer bewegt, die
aus Rollen und umlaufenden Endlosbändern bestehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Banknotenausgabemaschine nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen, die eine einfache
und zuverlässige Banknotenausgabe gestattet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Der Erfindung
liegt das Prinzip zugrunde, eine zwischen den Ausgabeöffnungen
bewegbare Auflagerplatte zu verwenden, die die vom Förderer
geförderten Banknoten aufnimmt und an die Ausgabeöffnungen
abgibt.
Um den Banknotenstapel auf der Auflagerplatte zu fixieren, sind
Niederhalteplatte vorgesehen, die mit der Auflagerplatte kuppel
bar sind und die sich daher bei der Bewegung der Auflagerplatte
zu einer der beiden Ausgabeöffnungen zusammen mit der Auflager
platte bewegen. Ein Anschlag dient zur Begrenzung der Bewegung
der Niederhalteplatten. Weiterhin ist ein Sensor zur Fest
stellung des Vorhandenseins von Banknoten auf der Auflagerplatte
vorgesehen. Wenn dieser Sensor das Vorhandensein von Banknoten
auf der Auflagerplatte feststellt, wird der Anschlag durch geeig
nete Mittel, die beispielsweise aus einem Elektromagneten
bestehen können, freigegeben.
In der erfindungsgemäßen Banknotenausgabemaschine werden die
Banknoten also an jene Bedienungsperson abgegeben, die eine
Banknotenanforderung eingegeben hat, so daß die jeweils andere
Bedienungsperson keine Banknoten entnehmen kann. Dadurch wird
die Ausgabe von Banknoten am Schalter erleichtert. Durch die
Niederhalteplatten wird vermieden, daß bei der Bewegung der
Auflagerplatten die Banknoten relativ zueinander verschoben
werden, und daher eine einwandfreie Ausgabe der Banknoten gewähr
leistet.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen beschrieben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand
der Zeichnungen im einzelnen erläutert. In diesen
zeigt
Fig. 1 ein Schema zur Erläuterung der Bewegun
gen von Banknoten im Innern einer Banknotenausgabemaschine,
Fig. 2 zeigt schaubildlich einen Verteiler,
Fig. 3 schaubildlich einen Verteiler bei offe
ner Tür,
Fig. 4 einen Querschnitt längs der Linie IV-IV
in Fig. 3 in Richtung des Pfeils in Fig. 3 gesehen,
Fig. 5 einen Querschnitt längs der Linie V-V
in Fig. 4 in der Richtung des Pfeils in Fig. 4 gesehen,
Fig. 6 einen Querschnitt längs der Linie VI-VI
in Fig. 4 in der Richtung des Pfeils in Fig. 4 gesehen,
Fig. 7 einen Querschnitt längs der Linie VII-VII
in Fig. 4 in Richtung des Pfeils in Fig. 4 gesehen,
Fig. 8 schaubildlich einen Verschluß,
Fig. 9 einen Querschnitt längs der Linie IX-IX
in Fig. 5 in Richtung des Pfeils in Fig. 5 gesehen und
Fig. 10 einen Querschnitt längs der Linie X-X
in Fig. 5 in der Richtung des Pfeils in Fig. 5 gesehen,
Fig. 11 und 12 sind Schemata zur Erläuterung
der Funktion der Auflagerplatte und der Niederhalteplatten.
In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 ein Gehäuse
bezeichnet, daß die Maschine nach außen abschließt. Dieses
Gehäuse 1 besitzt einen kastenförmigen Gehäusekörper 1 a, der
auf seiner Vorderseite (in Fig. 1 rechts) offen und durch
eine Tür 1 b verschließbar ist.
Die Breite W des Gehäusekörpers 1 a ist etwas
größer als die doppelte Länge l 1 einer Banknote. In dem Ge
häusekörper 1 a sind in der Nähe seiner Vorderseite Bank
notenbehälter 2, 3 und 4 in einer vertikalen Reihe angeord
net. Diese Banknotenbehälter 2, 3 und 4 sind für die Auf
nahme von Banknoten bestimmt, die sich in ihrer Längsrich
tung in der Querrichtung des Gehäusekörpers 1 a erstrecken,
und sind auf der Rückseite mit Banknotenentnahmeöffnungen
ausgebildet. Dabei sind die Banknotenbehälter 2, 3 und 4
so angeordnet, daß unter der Decke des Gehäusekörpers 1 a
ein freier Raum vorhanden ist und daß die vertikalen Längs
mittelebenen der Banknotenbehälter in der vertikalen Quer
mittelebene des Gehäusekörpers 1 a liegen. Ferner sind die
Banknotenbehälter so montiert, daß sie bei offener Tür 1 b
in den Gehäusekörper 1 a eingesetzt und aus ihm herausge
nommen werden können. Auf der Rückseite der Banknotenbehäl
ter 2, 3 und 4 in dem Gehäusekörper 1 a eine Entnahmeein
richtung 6 vorgesehen, die auf Grund einer von einer nicht
gezeigten Eingabeeinrichtung abgegebenen Befehlssignals eine
angeforderte Anzahl von Banknoten den Banknotenbehältern 2,
3 und 4 entnimmt und nacheinander unter Bildung eines Bank
notenstapels 5 aufwärtsfördert. In dem freien Raum zwischen
dem obersten Banknotenbehälter 2 und der Decke des Gehäuse
körpers 1 a ist ein Förderer 7 vorgesehen, der den Banknoten
stapel 5 in der vertikalen Längsmittelebene des Gehäusekör
pers 1 a horizontal fördert. Wenn längs des Förderweges der
Entnahmeeinrichtung 6 angeordnete Sensoren 6 a bis 6 d usw.
durch Abgabe eines Signals anzeigen, daß eine den Banknoten
behältern 2, 3 und 4 entnommene Banknote nicht einwandfrei
ist, wirft der Förderer 7 die auf ihm befindlichen Banknoten
5 in der Richtung des Pfeils (a) in Fig. 1 in einen unter
dem Förderer 7 vorgesehenen Ausschußbehälter ab, der in
Fig. 1 mit 8 bezeichnet ist. Wenn alle Banknoten einwand
frei sind, fördert der Förderer 7 den Banknotenstapel 5 über
eine in der Fig. 4 gezeigte Ausrichtplatte 9 zu der Tür 1 b.
Die Tür 1 b hat dieselbe Breite wie der Gehäuse
körper 1 a und ist beispielsweise mit einem Scharnier oder
dergleichen an der Vorderseite des Gehäusekörpers 1 a gela
gert, so daß die Tür 1 b geöffnet werden kann.
Auf der Vorderseite der Tür 1 b sind gemäß Fig. 2
eine rechte Ausgabeöffnung 10 und eine mit ihr horizontal
fluchtende, linke Ausgabeöffnung 11 vorgesehen. Im Innern
der Tür 1 b befindet sich der Verteiler, der den Banknoten
stapel 5 von dem Förderer 7 empfängt und jener Ausgabeöff
nung zugeführt, an der die Banknotenanforderung eingegeben
worden ist.
Die Ausgabeöffnungen 10 und 11 sind in gleicher
Höhe in geeignetem Abstand vom oberen Rand der Tür 1 b ange
ordnet. Dabei ist die Höhe dieser Ausgabeöffnungen so gewählt,
daß es für die Bedienungsperson leicht ist, die Banknoten
den Ausgabeöffnungen zu entnehmen und am Schalter auszugeben.
An beiden Rändern der Ausgabeöffnungen 10 und 11 ist die
Tür 1 b mit einer geeigneten Dimension W 1 in ihrer Breite unter
Bildung einer Stufe 1 c abgesetzt, so daß von den in eine der
Ausgabeöffnungen 10 und 11 gelangten Banknoten im wesentlichen
nur die der zuständigen Bedienungsperson zugekehrte Ecke frei
liegt. An dieser Ecke kann die Bedienungsperson die Banknoten
erfassen und leicht der Ausgabeöffnung entnehmen. Andererseits
kann es nicht vorkommen, daß eine Bedienungsperson irrtüm
lich Banknoten entnimmt, die für die andere Bedienungsperson
bestimmt sind.
Anhand der Fig. 3 bis 12 sei jetzt der Ver
teiler beschrieben.
Der Verteiler besitzt eine Auflagerplatte 12,
auf die die Banknoten von dem Förderer 7 über die Ausricht
platte 9 aufgegeben werden, ferner Niederhalteplatte 13 a und
13 b zum Niederhalten der Banknoten auf der Auflagerplatte 12,
von einem Motor angetriebene Riemen 15 und 16 zum horizonta
len Bewegen der Auflagerplatte 12 bzw. der Niederhalteplatten
13 a und 13 b, und Elektromagnete 17 a bis 17 d zum Betätigen
der Ausrichtplatte 9, und der Niederhalteplatte 13 a und
13 b usw. und von Verschlüssen 18 a und 18 b, die zum Öffnen
und Schließen der Ausgabeöffnungen 10 und 11 dienen.
Die Ausrichtplatte 9 wird längs eines in den
Fig. 4 und 10 strichpunktiert angedeuteten Kreisbogens
um eine Schwenkachse 19 verschwenkt. Gemäß der Fig. 10 ist
die Ausrichtplatte 9 so angeordnet, daß sie in einer vertika
len Ebene verschwenkt wird, wenn der Elektromagnet 17 a eine
Schwinge 20 betätigt, und daß dabei die Ausrichtplatte 9
zwischen einer strichpunktiert angedeuteten Rückzugsstellung
zur Übernahme von Banknoten von dem Förderer 7 und einer
durch ausgezogene Linien dargestellten vertikalen Stellung
verschwenkbar ist, in der die Ausrichtplatte 9 an den hinte
ren Rändern der Banknoten angreift und sie ausrichtet. Wenn
der Elektromagnet 17 a die Schwinge 20 um ihre Schwenkachse 21
verschwenkt, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist, greift die
Schwinge 20 an einem Zapfen 22 an, der an der Ausrichtplatte
9 befestigt ist, die dadurch verschwenkt wird.
Die Breite der Auflagerplatte 12 ist etwas klei
ner als die Breite der Banknoten. Die Auflagerplatte ist ge
mäß den Fig. 4 und 5 auf einem horizontalen Rahmenteil 23
querbewegbar gelagert und horizontal mittels des Riemens 15
bewegbar, der um eine von dem Motor 14 angetriebene Antriebs
scheibe 24 und eine drehbar gelagerte Umlenkscheibe 25 herum
geführt ist.
Die Niederhalterplatten 13 a und 13 b sind mittels
einer Tragstange 28 vertikal verschwenkbar in einem Lager
körper 27 gelagert, der in einem horizontalen Rahmen 26 axial
bewegbar gelagert ist. Den Niederhalteplatten 13 a und 13 b ist
je eine Torsionsfeder 29 a bzw. 29 b zugeordnet, die die Nieder
halteplatte in Fig. 4 im Uhrzeigersinn abwärtszuschwenken
trachtet, so daß die Niederhalteplatten 13 a und 13 b die Bank
noten im Bereich je eines Endes der Auflagerplatte 12 nieder
halten. Die Abwärtsbewegung der Niederhalteplatten 13 a und
13 b kann durch einen Anschlag 30 begrenzt werden, der durch
eine Schwinge 31 und einen Lenker 32 mit dem Elektromagneten
17d verbunden und um eine Schwenkachse 33 schwenkbar ist. Bei
einer Betätigung des Elektromagneten 17 d wird die Schwinge 31
um eine Schwenkachse 34 verschwenkt und infolgedessen der
Lenker 32 aufwärtsgeschoben, so daß der Anschlag 30 um die
Schwenkachse 33 abwärtsgeschwenkt wird, wie in Fig. 9 strich
punktiert angedeutet ist, und jetzt ein Abwärtsschwenken der
Niederhalteplatten 13 a und 13 b gestattet. Bei einer Bewegung
des Lagerkörpers 27 mittels des Riemens 16 werden die Nieder
halteplatten 13 a und 13 b gemeinsam in der horizontalen Rich
tung mitbewegt. Der Riemen 16 ist um eine Riemenscheibe 25′
herumgeführt, die auf derselben Welle befestigt ist wie die
vorerwähnte Umlenkscheibe 25, die von dem Riemen 15 angetrie
ben wird, so daß sich die Riemenscheiben 25 und 25′ gemein
sam drehen. Dies gilt auch für die Losscheiben 35 bis 37.
Die Verschlüsse 18 a und 18 b dienen zum Öffnen
und Schließen der Ausgabeöffnungen 10 und 11 und werden von
den Elektromagneten 17 b bzw. 17 c betätigt. Die Verschlüsse
18 a und 18 b sind so angeordnet, daß sie vertikal mittels
eines Lenkers 38 bewegbar sind, der bei einer hin- und her
gehenden Bewegung des Elektromagneten 17 b bzw. 17 c über eine
nicht gezeigte Schwinge um die Schwenkachse 39 verschwenkt
wird. Auf diese Weise kann jeder Verschluß 18 a oder 18 b
aus einer Schließstellung, in der der Verschluß 18 a gezeigt
ist, und einer Offenstellung verschwenkt werden, in der der
Verschluß 18 b gezeigt ist.
Der in der Fig. 4 gezeigte Sensor S richtet
einen Lichtstrahl auf die auf der Auflagerplatte 12 befind
lichen Banknoten und stellt dadurch das Vorhandensein von
Banknoten auf der Auflagerplatte 12 fest.
Nun sei die Wirkungsweise der Banknotenausgabe
maschiene beschrieben.
- I. Der Betrieb der Banknotenausgabemaschine wird dadurch eingeleitet, daß die auf der rechten oder linken Sei te der Maschine befindliche Bedienungsperson eine Banknoten anforderung eingibt, worauf den Banknotenbehältern 2 bis 4 jeweils eine bestimmte Anzahl von Banknoten entnommen und von dem Förderer 7 übernommen wird.
- II. Die Auflagerplatte 12 wird von jener Bedienungs person wegbewegt, die eine Banknotenanforderung eingegeben hat (diese Bedienungsperson wird nachstehend als anfordernde Bedienungsperson bezeichnet), so daß die Auflagerplatte 12 jetzt eine Breitschaftsstellung einnimmt. Gleichzeitig wird die Ausrichtplatte 9 in die in den Fig. 4 bis 10 strich punktiert angedeutete Stellung abwärtsgeschwenkt. Ferner wer den durch Aufwärtsschwenken des Anschlages 30 die Nieder halteplatten 13 a und 13 b aufwärts in die in der Fig. 9 durch eine ausgezogene Linie dargestellte Stellung ver schwenkt.
- III. Wenn der Förderer die angeforderte Anzahl von einwandfreien Banknoten gefördert hat, wird die Ausricht platte 9 in die in den Fig. 4 und 10 durch eine ausgezo gene Linie dargestellte Stellung aufwärtsgeschwenkt und wer den dadurch die Banknoten 5 zur in Fig. 4 rechts gezeigten Vorderseite der Maschine geschoben, so daß sie auf die Auf lagerplatte 12 gelangen. Danach wird die Ausrichtplatte 9 gegen die hinteren Enden der Banknoten 5 bewegt, so daß diese sich zwischen der Ausrichtplatte 9 und den geschlossenen Ver schlüssen 18 a und 18 b befinden. In dieser in der Fig. 11 dargestellten Stellung werden die Banknoten 5 mittig zwischen den Ausgabeöffnungen 10 und 11 längs der strichpunktiert angedeuteten Mittellinie C auf die Auflagerplatte 12 geför dert, die sich in einer Bereitschaftsstellung auf der der anfordernden Bedienungsperson entgegengesetzten Seite be findet, d. h. in diesem Fall auf der Seite, auf der die Aus gabeöffnung 10 vorgesehen ist, wobei die rechten Hälften der Banknoten über die Auflagerplatte 12 überstehen. Diese von der Auflagerplatte 12 vorstehenden Endteile der Banknoten werden von einer oberen und einer unteren Führungsplatte 40 bzw. 41 geführt, die gemäß Fig. 5 in der Maschine zwischen den Ausgabeöffnungen 10 und 11 ortsfest angeordnet sind, so daß die Banknoten bei ihrer Ausgabe nicht steckenbleiben können.
- IV. Wenn sich die Banknoten 5 auf der Auflagerplatte 12 befinden, spricht der Sensor S an, so daß der Elektromagnet 17 d betätigt wird und den Anschlag 30 abwärtsschwenkt und daher die Torsionsfedern 29 a und 29 b die Niederhalteplatten 13 a und 13 b abwärtsschwenkt. Da sich die Auflageplatte 12 jetzt jedoch in ihrer in der Fig. 11 linken Endstellung be findet, werden die Banknoten 5 von der rechten Niederhalte platte 13 b auf der Auflagerplatte 12 niedergehalten. Gleich zeitig wird die linke Niederhalteplatte 13 a bis zum Angriff an der Auflagerplatte 12 abwärtsgeschwenkt.
- V. Wenn die Banknoten 5 niedergehalten werden und der Verschluß 18 b jener Ausgabeöffnung, an der eine Banknoten anforderung eingegeben worden ist, geöffnet worden ist, wird der Antriebsmotor 14 derart eingeschaltet, daß die Auflager platte 12 und die mit ihr gekuppelten Niederhalteplatten 13 a und 13 b derart horizontal bewegt werden, daß sich die Auf lagerplatte 12 gemäß der Fig. 12 zu der Ausgabeöffnung 11 hinbewegt. Dabei werden die rechten Endteile der Banknoten 5 aus der Ausgabeöffnung 11 herausgeschoben, an der die Bank notenanforderung eingegeben worden ist.
- VI. Nach dem Herausnehmen der Banknoten 5 aus der Ausgabeöffnung 11 wird der Verschluß 18 b geschlossen und der Anschlag 30 aufwärtsgeschwenkt, so daß er die Nieder halteplatten 13 a und 13 b aufwärtsschwenkt. Nach dem Abwärts schwenken der Ausrichtplatte 9 ist die Maschine dann für den nächsten Ausgabevorgang bereit. Wenn die nächste Banknoten anforderung von der auf der entgegengesetzten Seite befind lichen Bedienungsperson eingegeben wird, entfällt die vor stehend im Schritt (II) angegebene Bewegung der Auflager platte 12.
Nachstehend sei erläutert, wie die Funktion des
Verteilers durch die Beziehungen zwischen der Breite l 1 der
Banknoten, die Breite l 2 der Auflagerplatte 12 und dem Ab
stand W 2 der Ausgabeöffnungen 10 und 11 voneinander
(W 2 = W - 2 W 1) abhängig ist.
In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
ist l 2 etwas größer als l 1 und ist 2 l 2 etwa größer als W 2.
Man kann aber dafür sorgen, daß die Banknoten aus der Ausgabe
öffnung 10 bzw. 11 weiter vorstehen, wenn l 2 kleiner gewählt
wird, so daß bei gegebener Breite W′ die Auflagerplatte 12
einen größeren Hub ausführt. (Da in diesem Fall die Banknoten
weit über die Auflagerplatte 12 überstehen, müssen unter Um
ständen entsprechende Maßnahmen getroffen, beispielsweise die
Niederhaltekraft der Niederhalteplatten verstärkt werden.)
Ferner kann durch die Wahl eines kleineren Maßes W 2 die Baubreite
W der Banknotenausgabemaschine verkleinert und gewährleistet
werden, daß die Banknoten fester auf der Auflagerplatte 12
gehalten werden. (In diesem Fall stehen die Banknoten jedoch
aus der Ausgabeöffnung 10 oder 11 weniger weit vor, so daß
die Produktivität der Banknotenausgabe vermindert wird.)
In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
sind die genannten Beziehungen so gewählt, daß l 2 etwas klei
ner ist als l 1 und 2 l 2 etwas größer als W 2, wobei Faktoren
wie die Breite der Maschine, das Maß, um das die Banknoten
aus der Ausgabeöffnung vorstehen, und das zuverlässige Fest
halten der Maschine auf der Auflagerplatte, berücksichtigt
worden sind.
In der Banknotenausgabemaschine nach der vor
stehend beschriebenen Ausführungsform wird die Auflagerplatte
12 zwischen den beiden Ausgabeöffnungen horizontal hin- und
herbewegt, so daß die Anschlagstellung der Auflagerplatte
durch eine Positioniereinrichtung festgelegt werden kann,
die einfacher ausgebildet ist als bei einer Einrichtung, in
der die Banknoten nach rechts und links mit einer Auflager
platte 12 bewegt werden, die sich in ihrer Bereitschafts
stellung in der Mitte ihres Hubes befindet.
In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
sind die Niederhalteplatten 13 a und 13 b im Abstand von der
Längsmitte der Auflagerplatte 12 angeordnet. Wenn sich da
her die Banknoten 5 auf dem rechten Endteil der Auflager
platte 12 befinden, wie dies in den Fig. 11 und 12 gezeigt
ist, werden die Banknoten von der rechten Niederhalteplatte 13 b
niedergehalten und greift die linke Niederhalteplatte 13 a
direkt an der Auflagerplatte an. Infolgedessen wirkt die Nie
derhalteplatte 13 a als ein Anschlag, der die Bewegung der
Banknoten 5 nach links in den Fig. 11 und 12 begrenzt.
Dadurch wird verhindert, daß eine Bedienungsperson bei einem
Versuch, die Banknoten 5 aus der Ausgabeöffnung 11 zu ent
nehmen, die Banknoten versehentlich zu der Ausgabeöffnung 10
schiebt.
Claims (4)
1. Banknotenausgabemaschine zur Aufstellung zwischen zwei auf
der rechten und linken Seite der Maschine befindlichen
Bedienungspersonen und zur Bedienung durch diese beiden
Bedienungspersonen, bestehend aus
zwei einander entgegengesetzten Ausgabeöffnungen (10, 11) auf der rechten und linken Seite des Vorderteils eines Gehäuses (1) und
einem Förderer (7) zum Fördern einer vorherbestimmten Anzahl von Banknoten, die aufgrund einer durch eine der Bedienungspersonen eingegegebenen Banknotenanforderung von Banknotenbehältern (2, 3, 4) abgegeben werden,
gekennzeichnet durch
eine zwischen den Ausgabeöffnungen (10, 11) bewegbare Auflagerplatten (12) zur Aufnahme der vom Förderer (7) geförderten Banknoten und zur Abgabe der Banknoten an die Ausgabeöffnungen (10, 11),
Niederhalteplatten (13 a, 13 b) zum Niederhalten der Bank noten auf der Auflagerplatte (12), die mit der Auflager platte (12) kuppelbar sind,
einen Anschlag (30) zur Begrenzung der Bewegung der Nieder halteplatten (13 a, 13 b),
einen Sensor (s) zur Feststellung des Vorhandenseins von Banknoten auf der Auflagerplatte (12) und
Mitteln (17 d) zur Freigabe des Anschlags (30), wenn der Sensor (s) das Vorhandensein von Banknoten auf der Auf lagerplatte (12) feststellt.
zwei einander entgegengesetzten Ausgabeöffnungen (10, 11) auf der rechten und linken Seite des Vorderteils eines Gehäuses (1) und
einem Förderer (7) zum Fördern einer vorherbestimmten Anzahl von Banknoten, die aufgrund einer durch eine der Bedienungspersonen eingegegebenen Banknotenanforderung von Banknotenbehältern (2, 3, 4) abgegeben werden,
gekennzeichnet durch
eine zwischen den Ausgabeöffnungen (10, 11) bewegbare Auflagerplatten (12) zur Aufnahme der vom Förderer (7) geförderten Banknoten und zur Abgabe der Banknoten an die Ausgabeöffnungen (10, 11),
Niederhalteplatten (13 a, 13 b) zum Niederhalten der Bank noten auf der Auflagerplatte (12), die mit der Auflager platte (12) kuppelbar sind,
einen Anschlag (30) zur Begrenzung der Bewegung der Nieder halteplatten (13 a, 13 b),
einen Sensor (s) zur Feststellung des Vorhandenseins von Banknoten auf der Auflagerplatte (12) und
Mitteln (17 d) zur Freigabe des Anschlags (30), wenn der Sensor (s) das Vorhandensein von Banknoten auf der Auf lagerplatte (12) feststellt.
2. Banknotenausgabemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Niederhalteplatten (13 a, 13 b) auf der
Seite der Maschine positioniert sind, die der in Benutzung
gelangenden Ausgabeöffnung (10, 11) gegenüberliegt.
3. Banknotenausgabemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß Verschlüsse (18 a, 18 b) nahe den Ausgabe
öffnungen (10, 11) für deren wahlweises Öffnen und
Schließen vorgesehen sind.
4. Banknotenausgabemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ausgabeöffnungen (10, 11) jeweils eine
erste rechteckige Öffnung umfassen, die in entgegengesetz
te Richtungen zeigen, und jeweils eine zweite rechteckige
Öffnung, die mit der jeweiligen ersten Öffnung verbunden
ist, wobei die zweiten Öffnungen miteinander fluchten und
quer zu den ersten Öffnungen verlaufen.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| JP58158504A JPS6049497A (ja) | 1983-08-30 | 1983-08-30 | 紙幣支払機 |
| JP58159970A JPS6051991A (ja) | 1983-08-31 | 1983-08-31 | 紙幣支払機 |
Publications (2)
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ID=26485607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| DE (1) | DE3431779A1 (de) |
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