DE3431773A1 - Mechanisch betaetigte gleitsattelscheibenbremse - Google Patents
Mechanisch betaetigte gleitsattelscheibenbremseInfo
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Description
LEINWEBER &
ZIMMERMANN
PATENTANWÄLTE
european patent attorneys
Dipl.-lng. H. Leinweber {1930-76)
Dipl.-Ing. Heinz Zimmermann Dipl.-lng. A. Gf. v. Wengersky
Dipl.-Phys. Dr. Jürgen Kraus
Rosental 7, D-8000 München 2 2. Aufgang (Kustermann-Passage)
Telefon (089) 2 60 39 89 Telex 52 8191 lepatd Telegr.-Adr. Leinpat München
den 29. August 1984
Unser Zeichen ZU
Deutsche Perrot-Bremse GmbH Mannheim
Mechanisch betätigte Gleitsa tteis cheibenbrems e
Die Erfindung betrifft eine mechanisch betätigte Gleitsattelscheibenbremse, bestehend aus einem ortsfest
angeordneten Bremsenträger, einem in dem Bremsenträger
parallel zur Drehachse des abzubremsenden Rades verschiebbar gelagerten Bremssattel, mit zwei Schenkeln, die eine
mit dem Rad drehfest verbundene Bremsscheibe übergreifen,
EPO COPY
einem in dem ersten Bremssattelschenkel parallel zur Drehachse des Rades verschiebbar gelagerten Kolben, der mit
einer Druckplatte verbunden ist, einem an der Druckplatte angeordneten ersten Bremsbelagträger, der einen an der
einen Seite der Bremsscheibe zur Anlage bringbaren Bremsbelag trägt, einer mechanisch betätigbaren Spreizeinrichtung,
die sich an dem Kolben und an dem ersten Bremssattelschenkel abstützt, einem an dem zweiten Bremssattelschenkel
angeordneten zweiten Bremsbelagträger, der einen an der anderen Seite der Bremsscheibe zur Anlage bringbaren Bremsbelag
trägt, und am Bremsenträger angeordneten Führungen zum Führen und Abstützen der beiden Bremsbelagträger.
Wenn bei einer solchen an sich bekannten Gleitsattelscheibenbremse
die Spreizeinrichtung betätigt wird, dann wird zunächst der Kolben im ersten Bremssattelschenkel verschoben,
bis der an dem mit dem Kolben verbundenen ersten Bremsbelagträger angeordnete Bremsbelag an der Bremsscheibe
zur Anlage gelangt. Infolge der von der Spreizeinrichtung ausgeübten Reaktionskraft wird sodann der gesamte Bremssattel
gegenüber dem Bremsenträger in der entgegengesetzten
Richtung verschoben, bis der an dem mit dem zweiten Bremssattelschenkel verbundenen zweiten Bremsbelagträger angeordnete
Bremsbelag an der anderen Seite der Scheibenbremse zur Anlage gelangt. Wegen der elastischen Verformbarkeit des
Bremssattels entsteht dabei eine leichte Schrägstellung des zweiten Bremssattelschenkels, was eine ungleichmäßige
Abnutzung des zweiten Bremsbelages bezogen auf dessen gesamte Fläche zur Folge hat. Wie leicht einzusehen ist, wird
wegen der Verformung bzw. Schrägstellung des zweiten Bremssattelschenkels der der Drehachse näherliegende Bereich des
zweiten Bremsbelages geringer abgenützt als der entferntliegende Bereich.
EPO COPY ß
Beim ersten Bremsbelagträger hingegen ist die Verschleiß-Situation
anders als beim zweiten Bremsbelagträger. Hier tritt aufgrund der Wirkverhältnisse, die durch das Moment
aus der Bremskraft an der Fläche des ersten Bremsbelags und dem Abstand zur Auflage an der Druckplatte gebildet werden,
an der Einlaufseite der Bremsscheibe eine einseitige
Belagabnützung auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Gleitsattelscheibenbremse zu schaffen, bei der Mittel
vorgesehen sind, die eine parallele Lage der Bremsbelagträger zur Bremsscheibe bei gelöster und bei betätigter Bremse
gewährleisten.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Kombination
folgender Merkmale gelöst:
a) daß die Druckplatte über eine Einpaßzentrierung mit dem Kolben verbunden ist, die Pendelbewegungen der
Druckplatte ermöglicht,
b) daß die Druckplatte über eine Druckfeder-Schraubbolzen-Kombination
mit dem Kolben verspannt ist,
c) daß sich der zweite Bremsbelagträger über mindestens einen walzenförmigen Vorsprung am zweiten Bremssattelschenkel
abstützt, wobei die Scheitellinie des oder der walzenförmigen Vorsprünge zur Bremsscheibe
tangential verläuft und durch das Flächenzentrum des zweiten Bremsbelags hindurchgeht,
d) daß sich der zweite Bremsbelagträger nahe dem freien Ende des zweiten Bremssattelschenkels an einer Anlage
abstützt, und
EPO COPY
e) daß der zweite Bremsbelagträger über Schraubenfedern
mit dem zweiten Bremssattelschenkel verspannt ist.
Durch diese konstruktiven Maßnahmen wird erreicht, daß die Druckplatte eine Pendelbewegung in Bezug auf den ersten
Bremssattelschenkel ausführen kann. Dadurch ist bei Betätigung der Bremse eine Ausweichbewegung der Druckplatte und
des mit dieser verbundenen ersten Bremsbelagträgers möglich, so daß eine annähernd gleichmäßige Abnützung des ersten
Bremsbelags gewährleistet ist. Wenn sich der Bremssattel bei einer Betätigung der Bremse verformt, dann kann der
zweite Bremsbelagträger ebenfalls eine Ausweichbewegung ausführen, da er sich gegenüber dem zweiten Bremssattelschenkel
um die Scheitellinie des oder der walzenförmigen Abstützvorsprünge verdrehen kann. Infolge dieser Pendelbewegung
ist gewährleistet, daß auch der an dem zweiten Bremsbelagträger angeordnete Bremsbelag eine parallele
Lage zur Bremsscheibe einnimmt und an dieser vollflächig anliegto
Im Ruhezustand der Bremse sorgt die Druckfeder-Schraubbplzenkombination
dafür, daß die Druckplatte und der mit dieser verbundene erste Bremsbelagträger parallel zur
Bremsscheibe angeordnet sind. Der zweite Bremsbelagträger wird ebenfalls in einer zur Bremsscheibe parallelen Lage
gehalten, weil er sich unter der Kraft der angreifenden Schraubenfedern nahe dem freien Ende des zweiten Bremssattelschenkels
an einer Anlage abstützt.
In konstruiktiver Hinsicht hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, daß der oder die walzenförmigen Vorsprünge am zweiten Bremsbelagträger angeordnet sind und daß die
entsprechenden Anlageflächen des zweiten Bremssattelschenkels eben sind.
EPO COPY
Im Hinblick auf einen besonders gleichförmigen Verschleiß des ersten Bremsbelages hat es sich als zweckmässig
erwiesen, daß die Druckplatte im mittleren Bereich ihrer Anlagefläche am ersten Bremsbelagträger mit einer Aussparung
versehen ist.
Zur Wiederherstellung des erforderlichen Lüftspiels im
Ruhezustand der Bremse ist vorgesehen, daß der erste Bremsbelagträger über Schraubenfedern mit der Druckplatte verspannt
ist.
Bei einer besonders raumsparenden Ausbildung der Druckfeder-Schraubbolzen-Kombination
ist vorgesehen, daß diese eine in eine Bohrung der Druckplatte eingesetzte und in
eine Gewindebohrung des Kolbens eingeschraubte Innensechskantschraube und eine Druckfeder umfaßt, die sich am Kopf
der Innensechskantschraube und am Boden der Bohrung an der Druckplatte abstützt.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und der
Zeichnung, auf die bezüglich der Offenbarung aller nicht im Text beschriebenen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen
wird. Es zeigt:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Vorderansicht einer Gleitsattelscheibenbremse,
Fig. 2 eine teilweise geschnitte Draufsicht auf die Gleitsattelscheibenbremse, und
Fig. 3 einen Axialschnitt durch die Gleitsattelscheibenbremse.
EPO COPY Q1
Die in der Zeichnung dargestellte mechanisch betätigte Gleitsattelscheibenbremse besteht aus einem gegenüber der
(nicht gezeigten) Bremsscheibe ortsfest angeordneten Bremsenträger 1 und aus einem in dem Bremsenträger parallel zur
Drehachse der Bremsscheibe verschiebbar gelagerten Bremssattel 2. Der Bremssattel 2 hat zwei die Bremsscheibe übergreifende
Schenkel 21 und 2'1. Im ersten Schenkel 2' des Bremssattels
2 ist ein Kolben 14 parallel zur Drehachse der Bremsscheibe verschiebbar gelagert. Zur Verschiebung des Kolbens
14 dient eine mechanisch betätigbare Spreizeinrichtung, die sich an dem Kolben 14 und an dem ersten Bremssattelschenkel
21 abstützt. Da die Ausbildung dieser Spreizeinrichtung
nicht zum Gegenstand der vorliegenden Erfindung gehört, braucht sie an dieser Stelle nicht näher erläutert zu werden.
Es wird aber darauf hingewiesen, daß eine solche Spreizeinrichtung in der älteren Patentanmeldung P 31 72 799.5 in
allen Einzelheiten erläutert ist.
Auf beiden Seiten der Bremsscheibe sind ein erster und zweiter Bremsbelagträger 4, 3 angeordnet, die jeweils einen
an der zugekehrten Seite der Bremsscheibe zur Anlage bringbaren Bremsbelag 41 bzw. 3' tragen. Der zweite Bremsbelagträger
3 ist auf seiner vom Bremsbelag 3' abgekehrten Rückseite mit vier walzenförmig gewölbten Leisten 6 versehen,
deren Scheitellinie zur Bremsscheibe tangential verläuft und durch das Flächenzentrum des zweiten Bremsbelags 3' hindurchgeht.
Die Leisten 6 sind also Bestandteil eines imaginären Zylinders, dessen Achse zur Schwerpunktlinie 5 der
Fläche des Bremsbelags 31 parallel ist. Auf einer zu dieser
Schwerpunktlinie 5 parallelen Linie, die von der Drehachse der Bremsscheibe einen geringeren Abstand aufweist,
hat der zweite Bremsbelagträger 3 zwei Anlagen 7. Wie dies
EPO COPY
insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, wird der zweite Bremsbelagträger
3 durch zwei Schraubenfedern 8 derart belastet, daß er mit seinen Leisten 6 und seinen Anlagen 7 am zweiten
Bremssattelschenkel 2" anliegt. Der zweite Bremsbelagträger 3 ist auf beiden Seiten mit einer Nut 10 versehen, in die
ein als Führung dienender, zur Drehachse der Bremsscheibe paralleler Vorsprung 11 des Bremsenträgers 1 eingreift.
Der auf der gegenüberliegenden Seite der Bremsscheibe angeordnete erste Bremsbelagträger 4 ist an seinen beiden
Enden ebenfalls mit einer Nut 10' versehen, in die jeweils
ein als Führung dienender Vorsprung II1 des Bremsenträgers
1 eingreift. Der erste Bremsbelagträger 4 ist durch zwei Schraubenfedern 8*mit einer Druckplatte 12 verspannt, die
an seiner vom zugeordneten Bremsbelag 4' abgekehrten Rückseite anliegt. Zwischen der Druckplatte 12 und dem Kolben
14 ist eine Exnpaßzentrxerung 13 angeordnet. Diese Einpaßzentrierung
13 besteht aus einem an der Stirnfläche des Kolbens 14 konzentrisch angeordneten zylindrischen Vorsprung
von geringer Höhe, der in eine entsprechende flache zylindrische Aussparung der Druckplatte 12 eingreift.
Der Kolben 14 ist ferner mit einer konzentrischen Gewindebohrung 19 versehen, die mit einer abgesetzten Bohrung 18
der Druckplatte 12 fluchtet, die zum ersten Bremsbelagträger 4 hin einen erweiterten Durchmesser aufweist. In die
Gewindebohrung 19 des Kolbens 14 ist eine Innensechskantschraube 17 eingeschraubt, die in die Bohrung 18 der Druckplatte
12 hineinragt. Auf den Schaft der Innensechskantschraube 17 ist eine Druckfeder 16 aufgeschoben, die sich
einenends am Kopf der Druckschraube 17 und andernends an
der Schulter der Bohrung 18 an der Druckplatte 12 abstützt. Wie dies aus Fig. 2 hervorgeht, ist die Druckplatte 12 im
mittleren Bereich ihrer am ersten Bremsbelagträger 4 anliegenden Fläche 21 mit einer Aussparung 20 versehen.
EPO COPY
Zur Einstellung des Lüftspiels dient eine an sich bekannte
Einstelleinrichtung 9, die im Bremsenträger 1 angeordnet ist und einen mit dem ersten Bremssattelschenkel 21 verbundenen
Rückstellbolzen aufweist.
Wenn die im ersten Bremssattelschenkel 2' angeordnete
mechanische Spreizeinrichtung betätigt wird, dann wird der Kolben 14 zur Bremsscheibe hin, d.h. gemäß Fig. 3 nach
links bewegt, bis der an dem zugeordneten ersten Bremsbelagträger 4 angeordnete Bremsbelag 4· an der Bremsscheibe
zur Anlage gelangt. Die dadurch entstehende Reaktionskraft hat zur Folge, daß der gesamte Bremssattel 2 zusammen mit
der Spreizeinrichtung gegenüber dem Bremsenträger 1 gemäß
Fig. 3 nach rechts verlagert wird, bis der am zweiten Bremsbelagträger 3 angeordnete Bremsbelag 3' ebenfalls an der
Bremsscheibe zur Anlage gelangt.
Bei dem zweiten Bremsbelagträger 3 entsteht aufgrund der elastischen Verformbarkeit des Bremssattels 2 bei Betätigung
der Bremse eine leichte Schrägstellung des Schenkels 2·, was auf die gesamte Fläche des zugeordneten Bremsbelages
31 bezogen eine ungleichmäßige Abnützung zur Folge
hat. Die Abnützung des Bremsbelages 31 ist in dem durch den
Pfeil A in Fig. 3 gekennzeichneten oberen Bereich am größten. Diese nachteilhafte Erscheinung wird aber durch die
Anordnung der walzenförmig gewölbten Leisten 6 unterbunden, mittels derer der Belagträger 3 die Möglichkeit hat,
in eine exaktjflächige Anlage zur Bremsscheibe einzupendeln.
Durch diese Pendelbewegung ist eine gleichmäßige Abnützung des Bremsbelags 31 gewährleistet. Abweichend von dem gezeigten
Ausführungsbeispiel könnten die walzenförmig gewölbten Leisten 6 selbstverständlich auch an dem zugeordneten
zweiten Bremssattelschenkel 21 angeordnet sein. In
EPO COPY
beiden Fällen könnte anstelle mehrerer Leisten 6 auch eine durchgehende Leiste vorgesehen sein.
Nach Beendigung des Bremsvorgangs wird der zweite Bremsbelagträger 3 mittels der beiden Druckfedern 8 mit
seinen beiden Anlagen 7 an der ebenen Fläche des zweiten Bremssattelschenkeis 2" zur Anlage gebracht. Da der zweite
Bremssattelschenkel 2'' nach Beendigung des Bremsvorgangs unter seiner Eigenelastizität in die Ausgangslage zurückkehrt,
ist jetzt wieder eine parallele Lage des zweiten Bremsbelagträgers 3 zur Bremsscheibe hergestellt.
Beim ersten Bremsbelagträger 4 ist die Verschleiß-Situation eine andere als beim zweiten Bremsbelagträger
Hier tritt aufgrund der Wirkverhältnisse, die durch das Moment aus der Bremskraft an der Bremsfläche und dem Abstand
zur Auflage an der Druckplatte 12 gebildet werden, an der Einlaufseite der Bremsscheibe eine einseitige Belagabnützung
auf. Die verhältnismäßig kurze Axiallänge der Einpaßzentrierung 13 der Druckplatte 12 im Kolben 14 in
Verbindung mit der Druckfeder-Schraubbolzen-Kombination
15 ermöglicht aber eine geringfügige Pendelbewegung der Druckplatte 12. Diese Pendelbewegung der Druckplatte 12
dient dazu, ein äquivalentes Gegenmoment zu erzeugen und einer einseitigen Abnützung des Bremsbelags 4' entgegenzuwirken.
Dadurch ist bei Bremsbetätigung eine Ausweichbewegung möglich, so daß der erste Bremsbelagträger 4 eine
parallele Lage zur Bremsscheibe einnimmt, wodurch eine annähernd gleichmäßige Abnützung des Bremsbelags 4' gewährleistet
ist. Nach Beendigung des Bremsvorgangs sorgt die Druckfeder 16 für die Wiederherstellung der parallelen Ausgangslage
des ersten Bremsbelagträgers 4 in Bezug auf die
EPO COPY
Bremsscheibe, und die Druckfedern 8' sorgen in Verbindung
mit der Einrichtung 9 für die Einstellung des erforderlichen Lüftspiels.
Die im mittleren Bereich der Anlagefläche der Druckplatte 12 angeordnete Aussparung 20 hat den Zweck, daß
nicht nur im unteren Druckbereich durch die beiden äußeren Anlagen 21 zum ersten Bremsbelagtrager 4 eine gleichmäßige
Anlage des zugeordneten Bremsbelags 4' an die Bremsscheibe
gewährleistet ist, sondern auch im oberen Druckbereich bei der dabei auftretenden Durchfederung des Bremsbelagträgers
4 aus einer Zweipunktauflage eine Dreipunktauflage erzielt wird und somit ebenfalls eine annähernd gleichmäßige
Verschleißfläche entsteht.
CRD-GOPY
Mechanisch betätigte Gleitse.t-.tolsoh-eibenbremse
31 ο 1 ι π ο
HO I / / J
Bezugszeichenliste :
1 Bremsenträger
2 Bremssattel
21 erster Schenkel von
2'' zweiter Schenkel von
3 zweiter Bremsbelagträger 31 Bremsbelag von 3
4 erster Bremsbelagträger 4' ,^, Bremsbelag von 4
5 Schwerpunktlinie der Belagfläche (Flächenzentrum)
6 Leisten
7 Anlage für 3 an
8 Druckfedern
9 Lüftspiel-Einstelleinrichtung
10, 10· Nut in 3, 4
11, 11· Vorsprünge von 1
12 Druckplatte
13 Einpaßzentrierung
14 Kolben
15 Druckfeder-Schraubbolzen-Kombination
16 Druckfeder
17 Innensechskantschraube
18 Bohrung in 12
19 Gewinde in 14
20 Aussparung in 12
21 Anlagen
EPO COPY CL
Claims (5)
1. Mechanisch betätigte Gleitsattelscheibenbremse, bestehend aus einem ortsfest angeordneten Bremsenträger, einem
in dem Bremsenträger parallel zur Drehachse des abzubremsenden Rades verschiebbar gelagerten Bremssattel mit zwei Schenkeln,
die eine mit dem Rad drehfest verbundene Bremsscheibe übergreifen, einem in dem ersten Bremssattelschenkel parallel
zur Drehachse des Rades verschiebbar gelagerten Kolben, der mit einer Druckplatte verbunden ist, einem an der Druckplatte
angeordneten ersten Bremsbelagträger, der einen an der einen Seite der Bremsscheibe zur Anlage bringbaren
Bremsbelag trägt, einer mechanisch betätigbaren Spreizeinrichtung, die sich an dem Kolben und an dem ersten Bremssattelschenkel
abstützt, einem an dem zweiten Bremssattelschenkel angeordneten zweiten Bremsbelagträger, der einen
an der anderen Seite der Bremsscheibe zur Anlage bringbaren Bremsbelag trägt, und am Bremsenträger angeordneten
Führungen zum Führen und Abstützen der beiden Bremsbelagträger, dadurch gekennzeichnet,
a) daß die Druckplatte (12) über eine Einpaßzentrierung (13) mit dem Kolben (14) verbunden ist, die
Pendelbewegungen der Druckplatte (12) ermöglicht,
b) daß die Druckplatte (12) über eine Druckfeder-Schraubbolzen-Kombination
(15) mit dem Kolben (14) verspannt ist.
EPO COPY &
c) daß sich der zweite Bremsbelagträger (3) über mindestens einen walzenförmigen Vorsprung (6) am zweiten
Bremssattelschenkel (211) abstützt, wobei die
Scheitellinie des oder der walzenförmigen Vorsprünge (6) zur Bremsscheibe tangential verläuft und
durch das Flächenzentrum des zweiten Bremsbelags (3') hindurchgeht,
d) daß sich der zweite Bremsbelagträger (3) nahe dem freien Ende des zweiten Bremssattelschenkels (211)
an einer Anlage (7) abstützt, und
-^e) daß der zweite Bremsbelagträger (3) über Schraubenfedern
(8) mit dem zweiten Bremssattelschenkel (211)
verspannt ist.
2. Gleitsattelscheibenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die walzenförmigen Vorsprünge
(6) am zweiten Bremsbelagträger (3) angeordnet sind und daß die entsprechenden Anlageflächen des zweiten Bremssattelschenkels
(211) eben sind.
3. Gleitsattelscheibenbremse nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (12) im mittleren Bereich ihrer Anlagefläche (21) am ersten Bremsbelagträger
(4) mit einer Aussparung (20) versehen ist.
4. Gleitsattelscheibenbremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Bremsbelagträger (4) über
Schraubenfedern (81) mit der Druckplatte (12) verspannt
ist.
5. Gleitsattelscheibenbremse nach einem der Ansprüche bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder-Schraubenbolzen-Kombination
eine in eine Bohrung (18) der
EPO COPY
Druckplatte (12) eingesetzte und in eine Gewindebohrung (19)
des Kolbens (14) eingeschraubte Innensechskantschraube (17) und eine Druckfeder (16) umfaßt, die sich am Kopf der Innensechskantschraube
(17) und am Boden der Bohrung (18) an der Druckplatte (12) abstützt.
EPO COPY
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3431773A DE3431773A1 (de) | 1984-08-29 | 1984-08-29 | Mechanisch betaetigte gleitsattelscheibenbremse |
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ID=6244201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3431773A Granted DE3431773A1 (de) | 1984-08-29 | 1984-08-29 | Mechanisch betaetigte gleitsattelscheibenbremse |
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