DE343105C - Vorrichtung zum Befestigen von Werkstuecken am Werkzeugtraeger von Keilnutenstossmaschinen mittels Druckstuecke - Google Patents
Vorrichtung zum Befestigen von Werkstuecken am Werkzeugtraeger von Keilnutenstossmaschinen mittels DruckstueckeInfo
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- DE343105C DE343105C DE1920343105D DE343105DD DE343105C DE 343105 C DE343105 C DE 343105C DE 1920343105 D DE1920343105 D DE 1920343105D DE 343105D D DE343105D D DE 343105DD DE 343105 C DE343105 C DE 343105C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D3/00—Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a vertical or inclined straight line
- B23D3/02—Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a vertical or inclined straight line for cutting grooves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)
Description
Es ist bekannt, zwei gegeneinander einstellbare Druckstücke zum Befestigen von Werkstücken
an Keilnutenstoßmaschinen zu benutzen. DieseDruckstückehaben entweder eine
bestimmte Neigung der Erzeugenden und sind darm kegelförmig, oder sie haben gleiche Stufenringe,
das sind Ringe, die gleich groß sind und sich auf den Druckstücken auf gleicher
Höhe gegenüberliegen. Es erhalten also die
ίο Keilnuten einen Anzug, der durch die \rersetzung
der beiden sich gegenüberstehenden Druckstücke gegeben ist. Dieser Anzug wird
nun infolge der verschiedenen Länge der Werkstücke auch verschieden, ein gleicher An-
t5 zug für alle Nutenlängen läßt sich durch obige
Druckstücke nicht ermöglichen. Ein weiterer Nachteil besteht noch darin, daß beim Einspannen
von Werkstücken mit kleineren Bohrungen das. vordere Ende des Kegels sich zusammendrückt
und dann hemmend auf den Gang der Maschine wirkt.
Diese Nächteile sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden, gemäß der die
Druckstücke nicht mehr ein Ganzes bilden, sondern geteilt sind. Sie bestehen aus je
einem Druckring und einer Druckplatte. Letztere weist auf ihrer Vorderseite einen kugelförmigen,
mit länglichen Einschnitten versehenen Ansatz auf und ist auf dem Druckring verschiebbar und feststellbar. Die Druckplatten
können also hier beliebig zueinander verschoben werden, so daß jetzt bei allen Nutenlängen ein gleichmäßig geneigter Keilanzug
eingestellt werden kann. Auch fällt die Hemmung auf den Gang der Maschine infolge
der kugelförmigen Ausbildung der Druckplatten fort. Ein weiterer wichtiger Vorteil besteht noch darin, daß durch Höherschrauben
der Druckplatten die Nutentiefe beliebig vergrößert werden kann.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt,
und zwar zeigt:
Abb. i' die Anordnung der Druckringe mit den Druckplatten auf dem Einsteckzapfen im
Längsschnitt mit eingespanntem Werkstück (die Druckplatten sind hier stark gegeneinander
verstellt),
Abb. 2 die Anordnung der Abb. ι im Grundriß bei geschnittenem vorderen Druckring mit
Druckplatte,
Abb. 3 einen Längsschnitt durch den liinteren
Druckring mit Druckplatte,
Abb. 4 eine Vorderansicht der Abb. 3, Abb. 5 einen Schnitt nach der wagerechten
Mittelebene der Abb. 4,
Abb. 6 eine Oberansicht von Abb. 4 mit" Teilschnitt von Druckring mit Platte.
Der Einsteckzapfen 1, der zur Führung der
als Werkzeughalter ausgebildeten Zahnstange 2 dient, ist in dem. vorderen Ansatz a
des Außengehäuses befestigt.". Die Zahnstange 2 ist in dem Einsteckzapfen 1 hin und
her beweglich. Sie gleitet auf einer in dem Einsteckzapfen 1 liegenden Feder 3, die mittels
der Stifte 4 in schrägen Schlitzen des Einsteckzapfens ι geführt ist, so daß ein Verschieben
der Feder in der Längsrichtung eine Veränderung ihrer Höhenlage zur Folge hat; hierdurch wird auch die auf ihr gleitende
Zahnstange 2 gehoben oder gesenkt.' Auf dem
hinteren Ende des Einsteckzapfens 1 führt
#> sich der Druckring S (Abb. 1), welcher gegen
Verdrehen gesichert ist und durch eine teilweise auf diesem und teilweise auf dem Ansatz
α des Außengehäuses bewegliche Mutter 6 mit Rechts- und Linksgewinde in Längsrichtung
auf dem Einsteckzapfen 1 verschoben werden kann. Auf dem vorderen Ende
des Einsteckzapfens 1 führt sich der einstellbare Druckring 7 (Abb. 1), welcher eine
Falle 8 hat, die beim Senken in zwei gegenüberliegende Einschnitte ia des Einsteckzapfens
ι (Abb. 2) greift und hierdurch den Druckring 7 an einer bestimmten Stelle feststellt.
Beide Druckringe 5 und 7 haben seitliche Führuiigsilächen, die mit Nuten 5° bzw.
7" versehen sind (Abb. 2, 4, 5, 6). Auf den Druckringen 5, 7 gleiten die Druckplatten 9.
Diese weisen auf ihrer Vorderseite je einen kugelförmigen Ansatz ga auf und werden
durch Spindeln 10 gehalten und verstellt, die in auf den Druckringen 5 bzw. 7 aufgeschraubten
Schienen 11 drehbar gelagert und durch Stellringe 12 gegen achsiale Verschiebung gesichert
sind (Abb. 1, 2, 3, 4). Die Spindeln 10 greifen mit ihren Gewindeenden in Augen
13, die in den Druckplatten 9 sitzen (Abb. i, 3, 6), und bewegen beim Drehen die
Druckplatten 9 auf- bzw. abwärts. Die Feststellung der Druckplatten 9 erfolgt durch die
seitlichen "Schrauben 14 (Abb. 2, 4, 5), die sich
mir ihren Spitzen fest in die Schlitze stt bzw.
7a pressen und so die Druckplatten 9 fest gegen
die Druckringe 5 bzw. 7 drücken. Die Druckplatten 9 bzw. deren kugelförmige Ansätze
9a haben außerdem längliche Schlitze 9*
(Abb. 3, 4), um die Druckplatten 9 auf dem Einsteckzapfen 1 auf- und abwärts bewegen
zu können.
Die Benutzungsweise ist die folgende: Der Druckring 7 mit der Druckplatte 9 wird
nach Hochziehen der Falle 8 von dem Einsteckzapfen 1 nach vorn entfernt, das zu
nutende Werkstück auf den Einsteckzapfen 1 bis an die Druckplatte 9 des hinteren Druckringes
5 herangebracht und dann der Druckring 7 mit Druckplatte 9 und hochgezogener
Falle 8 vom Eörderende wieder aufgeschoben, bis die Platte 9 in die Bohrung des Gegenstandes
hineingreift; Die Falle 8 wird heruntergedrückt, sie greift in zwei gegenüberliegende
seitliche Einschnitte ie des Ein-Steckzapfens
1 und stellt dadurch den Druckring 7 fest. Durch Drehen der Mutter 6 mittels
eines Hakenschlüssel wird der hintere Druckring 5 mit der Platte 9 vorgeschoben
und so der zu nutende Gegenstand fest zwisehen die beiden Druckplatten 9 bzw. deren
kugelförmige Ansätze ga gepreßt. Das Einstellen
des Keilanzuges und der Nutentiefe erfolgt durch Verstellen der beiden Druckplatten
9 mittels der Spindeln 10 nach vorherigem Lösen der seitlichen Schrauben 14. Ist die
gewünschte Nutentiefe oder der gewünschte Keilanzug eingestellt, dann werden die
Schrauben 14 wieder angezogen und das Einarbeiten der Nuten kann nun erfolgen. Ist
bei der tiefsten Stellung der Zahnstange 2 die gewünschte Tiefe der Nut noch nicht erreicht,
so wird die Zahnstange 2 wieder in ihre Anfangslage gebracht und die beiden Druckplatten
9 nach Lösen der Schrauben 14 durch die Spindeln 10 dementsprechend:aufwärts bewegt.
Die Schrauben i4Werden wieder angezogen und auf diese Weise die Tiefe der Nuten
vergrößert.
Claims (2)
1. Vorichtung zum Befestigen von Werkstücken am Werkzeugträger von
Keilnutenstoßmaschinen mittels Druckstücke, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Druckstück aus einem Druckring (5
bzw. 7) und einer auf diesem verstellbaren Druckplatte (9) besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren
Druckplatten (9) einen kugelförmigen Ansatz (9ft) haben und mit einem länglichen,
in ihrer Verschiebungsrichtung liegenden Schlitz (9*) versehen sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE343105T | 1920-04-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE343105C true DE343105C (de) | 1921-10-31 |
Family
ID=6243726
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920343105D Expired DE343105C (de) | 1920-04-25 | 1920-04-25 | Vorrichtung zum Befestigen von Werkstuecken am Werkzeugtraeger von Keilnutenstossmaschinen mittels Druckstuecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE343105C (de) |
-
1920
- 1920-04-25 DE DE1920343105D patent/DE343105C/de not_active Expired
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