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DE3429292A1 - Verfahren zur entstaubung von trocken gekuehltem koks - Google Patents

Verfahren zur entstaubung von trocken gekuehltem koks

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DE3429292A1
DE3429292A1 DE19843429292 DE3429292A DE3429292A1 DE 3429292 A1 DE3429292 A1 DE 3429292A1 DE 19843429292 DE19843429292 DE 19843429292 DE 3429292 A DE3429292 A DE 3429292A DE 3429292 A1 DE3429292 A1 DE 3429292A1
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DE
Germany
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coke
gas
dust
compressed air
cooling
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DE19843429292
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DE3429292C2 (de
Inventor
Horst 4690 Herne Dungs
Kurt Dr. 4321 Hattingen Lorenz
Klaus 4350 Recklinghausen Mrongowius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thyssen Still Otto Anlagentechnik GmbH
Original Assignee
Carl Still & Co Kg 4350 Recklinghausen GmbH
Carl Still GmbH and Co KG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/02Dry cooling outside the oven

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Verfahren zur Entstau-bung von trocken gekühltem Koks
  • Beschreibung Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Entstaubung von trocken gekühltem Koks nach Verlassen der Kühlzone einer Kühlkammer und auf Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens.Ein Verfahren zur Kokstrockenkühlung ist beispielsweise aus einer Veröffentlichung in "Technische Mitteilung" Heft 9t 1982, Seite 434 bis 439 bekannt. Die Konstruktion, so wie sie aus den Bildern 1 und 2 ersichtlich ist, zeigt unterhalb der Kühlzone der Kühlkammer die sogenannten Koksaustragswippen und unterhalb der Austragswippen einen Austragsschacht, an den sich eine schleusenartige Austragsvorrichtung anschlieSt. Die Austragsvorrichtung ist beispielsweise auch aus der DE-OS 30 14 574 bekannt. Nach Bild 1 in "Technische Mitteilungen" und der zugehörigen Beschrei!bung sollen die beiden nebeneinander liegenden Austragsschleusen aus Sicherheitsgründen mit Inertgas beaufschlagt werden. Die unterhalb von den Austragsschleusen sowie den nachfolgenden Koksübergabestellen entstehenden Staubemissionen werden kontinuierlich abgesaugt und zusammen mit der beim Kokseintrag diskontinuierlich anfallenden staubhaltigen Abluft abgezogen.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß nach Verlassen der Kühlzone der Kühlkammer und beim weiteren Transport des Kokses zur Sieberei und zu den Verladestationen eine Menge von Feinstaubemissionen auftreten. Bedingt durch die trockene Kokskühlung befinden sich an der Oberfläche des Kokses größere Mengen an feinen Kokspartikeln, die nicht wie beim Naßlöschen von Löschwasser aufgenommen werden, sondern sich zum Teil erst beim'weiteren Transport und bei den Erschütterungen in der Sieberei lösen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Verfahren zur Entstaubung und zum Abreinigen des feinen Koksstaubes von der Oberfläche des Kokses vorzuschlagen, ohne daß es zu Emissionen kommt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß vorzugsweise im Gleichstrom zur Bewegungsrichtung des auf unter 200 °C abgekühlten Kokses ein staubfreies Spülgas unterhalb der Kühlzone eingeblasen und,gemeinsam mit aufgewirbeltem Koksstaub oberhalb der Austragsschleusen abgesaugt und nach Entstaubung im Kreislauf zurückgeführt wird.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird auf einfache Weise der gesamte unterhalb der Kiihizone anfallende Koksstaub aus der kühlkammer in einem geschlossenen Kreislauf entfernt. Gerade dann, wenn der gekühlte Koks von den Austragswippen bis auf den Schwenktisch dicht oberhalb der Austragsschleusen und anschließend in eine der Austragsschleusen fällt, wird sehr viel Koksfeinstaub aufgewirbelt, der bereits durch relativ kleine Mengen an im Kreislauf geführtem Spülgas abgezogen werden kann.
  • Zweckmäßigerweise wird das Spülgas im engsten Bereich des trichterförmigen Auslaufes eingeblasen, ãO daß sich über dem gesamten Querschnitt ein sogenannter Spülgasvorhang bildet.
  • 9 Das Spülgas kann erfindungsg-emäß dieselbe Zusammensetzung haben wie das Kühlgas oder aus einem sonstigen trockenen, sauerstofffreiem Gas bestehen, wo-bei auf einfache Weise während des Anfahrens das Kühlgas als Spüirgas verwendet wird. Das Spülgas wird zweckmäßigerweise vor Eintritt des Kokses in die gasdichte Austragsschleuse abgezogen und zur Entstaubung durch Zyklone und/oder Trockenfilter, wie z. B. Schlauchfilter, geleitet. Zur Verhinderung von Temperaturüberschreitungen kann in dem Spülgaskreislauf zur Kühlung ein zusätzlicher Wärmetauscher angeordnet sein oder es können geringe Mengen an zusätzlichem kälteren Gas zugeführt werden.
  • Alternativ zum Vorschlag des Anspruches 1 wird erfindungsgemäß ein Verfahren zur Entstaubung von trocken gekühltem Koks nach Verlassen der Kühlzone der Kühlkammer vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß durch den ausgeschleusten Koks während des Weitertransportes Druckluft geblasen wird und die mit Koksfeinstaub beladene Druckluft über eine Absaughaube abgezogen und nach Entstaubung ins Freie geleitet wird. Diese Entstaubung geschieht dabei im Anschluß an die Austragsschleusen und die staubbeladene Druckluft wird günstigerweise in einer für andere Zwecke bereits vorhandenen Trockenentstaubungsanlage durchgeführt. Zur Verhinderung jeglicher Emissionen findet die Abreinigung des Kokses zweckmäßigerweise in einem geschlossenen Kokstransportraum statt. Dazu hat es sich als günstig erwiesen, daß die Koksabreinigungsstation aus einer in einem geschlossenen Gehäuse angeord-neten Unwucht-Schwingmaschine mit einem stufenartigen Fördertrog mit Luftdurchtrittsöffnungen besteht, wobei unterhalb und/oder seitlich des Fördertroges Drucklufteintrittsöffnungen und oberhalb des Fördertroges Absauganschlüsse angeordnet sind. In einem derartigen stufenartigen Fördertrog rutscht und fällt der Koks über die einzelnen Stufen des Fördertroges und wird dabei immer wieder durchgerüttelt und gedreht. Dabei werden zweckmäßigerweise zwischen den Stufen des Fördertroges die Luftdurchtrittsschlitze für die Druckluft angeordnet, damit der feine Koksstaub an den Stellen, an denen der Koks frei herunter fällt, herausgeblasen werden kann. Die Stufen des Fördertroges können erfindungsgemäß auch aus einer Reihe von Einzelblechen bestehen, die an einem Ende oszillierend auf und ab bewegt werden. Diese oszillierende Auf- und Abbewegung kann beispielsweise durch Unwuchträder erreicht werden, die sich um eine waagerechte Achse drehen. Die Bodenbleche des Fördertroges können erfindungsgemäß auch als Siebe ausgebildet sein.
  • In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, den Boden der Unwuchtmaschine unterhalb des Fördertroges als Staubsammelbehälter mit Anschluß an Staubaustragsvorrichtungen auszubilden.
  • Es hat sich schließlich als günstig erwiesen, in die Abwurfparabeln der Auf- und Obergabestellen der Unwucht-Schwingmaschine gerichtete Drucklufteintrittsöffnungen vorzusehen. Besonders an diesen Stellen fällt der Koks um eine größere Höhe auf die nachfolgende Transporteinrichtung. Dazu ist es günstig, die Absauganschlüsse direkt über diesen zusätzlichen Drucklufteintrittsöffnungen anzuordnen.
  • Insgesamt sind erfindungsgemäß eine Reihe von vorteilhaften Vorschlägen gemacht worden, um den trocken gekühlten Koks entweder bereits in der Kühlkammer oder nach Verlassen der Kühlkammer beim Weitertransport in geschlossenen Systemen von dem gröbsten Teil des feinen Koksstaubes zu befreien. Sowohl das im Kreislauf geführte Spülgas als auch die ein-geleitete Druckluft haben solch geringe Temperaturen, daS bei den nachgeschalteten Entstaubungseinrichtungen keinerlei Probleme auftreten.
  • Die Erfindung wird anhand der beigefügten Figuren 1 und 2 beispielsweise näher erläutert.
  • Figur 1 zeigt einen Längãschnitt durch einen Teil einer Kokstrockenkühlanlage mit nachgeschaltetem Austrag.
  • Figur 2 zeigt im Schnitt eine Unvlucht-Schwingmaschine mit Einrichtungen zur Einleitung und zum Abzug der Druckluft.
  • In Figur 1 ist die an sich bekannte Kokstrockenkühlanlage mit den aus der Bezugszeichenliste ersichtlichen an sich bekannten Bezeichnungen (20) bis (36) dargestellt. Der erfindungsgemäße Vorschlag besteht insbesondere in der Kreislaufführung (37) bis (42), wobei ein trockenes und sauerstofffreies Spülgas an der engsten Stelle des Kühikammerauslaufes über die Leitung (37) in die Kühlkammer eingeblasen wird und dicht über den Austragsschleusenkammern (25) über die Leitung (38) wieder abgezogen wird. Der Raum zwischen den Austragswippen (45) und dem Schwenktisch (30) ist nur während der Betätiguna der Austragswippen teilweise mit herabfallendem Koks gefüllt und während der Betätigungspausen der Austragswippen mit einem staubbeladenen Gas gefüllt. Durch die erfindungsgemäBe Einleitung des im Kreislauf geführten Kühlgases an der im wesentlichen engsten Stelle am Austritt aus der Kühlkammer wird dort ein Gasschleier gebildet, der vor allem ein Aufsteigen mit Koksfeinstaub beladener Gaseaus den jeweils gefüllten Schleusenkammern (25) in den Raum direkt unterhalb der Koksaustragswippen (45) verhindert. Da die oberen Verschlußklappen der Austragsschleusenkammern (25) wechselweise geöffnet und aeschlossen werden, kann an beiden darsestellten Austragsschleub senkammern direkt oberhalb dieser Verschlußeinrichtungen die Austrittsstelle (38) für das im Kreislauf geführte Spülgas angeordnet sein. Das Spülgas wird durch an sich bekannte Feinstaubabscheider (39) geleitet und gelangt über die Leitung (41), das Gebläse (42) und die Leitung (37) wieder zurück in die Kühlkammer. Der abgeschiedene Feinstaub wird über den Staubabzug (40) zu einem zentralen Staubsammelbehälter befördert.
  • Nach Verlassen der in Figur 1 dargestellten Obergabestelle (26) des gekühlten Kokses kann dieser Koks an die in Figur 2 dargestellte zusätzliche oder alternative Koksabreinigungsstation gegeben werden. Dabei wird der Koks über den Koksförderer (1), der die Umlenkrollen (2), (3) und (4) besitzt, in die Abreinigungsstation gefördert. Er fällt dort auf den stufenförmigen Fördertrog (11) und wird,angetrieben durch den Unwuchtantrieb (6) der Unwucht-Schwingmaschine, von Stufe zu Stufe weiter gefördert, bis er auf das Kokstransportband (19), das sich im Bandgerüst (16) befindet, fällt. Zur gleichmäßigen Verteilung des Kokses auf die gesamte Breite des Fördertroges (11) ist am oberen Ende des Fördertroses (11) ein keilförmiger Verteiler (10) angeordnet. Unterhalb des Fördertroges (11) befindet sich der Drucklufteintrittsstutzen (7) und die Druckluft wird unter den einzelnen Stufen des Fördertroges (11) durch die Durchtrittsschlitze (12) in die Koksschüttung bzw.
  • den von den einzelnen Stufen herabfallenden Koks hineingeblasen. Oberhalb der Koksschüttung befinden sich die Absaugeanschltisse (13) und (14) für die mit Staub beladene Druckluft.
  • Ober die Absaugleitungen (9) wird die mit Staub beladene Luft zu einer an sich bekannten Entstaubungsstation befördert. An der übergabestelle vom Koksförderer (1) auf den Fördertrog (11) und auch an der übergabestelle vom Fördertrog (11) auf das Kokstransportband (19) befinden sich zusätzliche Anschlüsse (8) und (15), über die zusätzlich Druckluft in den Fallweg des Kokses geblasen wird. Die insgesamt in einem geschlossenen Gehäuse (5) angeordnete Unwuchtmaschine ist auf Stützen (18) und Federn (17) gelagert.
  • Bezugszeichenliste (1) Koksförderer (2) Umlen-krollen (3) Umlenkrollen (4) Umlenkrollen (5) geschlossenes Gehäuse der Unwucht-Schwingmaschine (6) Unwuchtan-trieb der Unwucht-Schwingmaschine (7) Drucklufteintritt (8) Drucklufteintritt (9) Absaugleitung zur Entstaubungsanlage (10) Verteiler (11) stufenförmiger Fördertrog (12) Luftdurchtrittsschlitze zwischen den Stufen (11) (13) Absauganschluß (14) Absauganschluß (15) Drucklufteintritt (16) Bandgerüst (17) Federn (18) Stützen (19) Kokstransportband (20) Aufgabe des heißen Kokses (21) Kokstransportkübel (22) Absperrschieber (23) Vorkammer (24) Kühlkammer (25) Austragsschleusenkammer (26) Obergabe des gekühiten Kokses (27) Leitungen zur Entstaubung (28) Leitungen zur Entstaubung (29) Leitungen zur Entstaubung (30) Schwenktisch (31) Kühigaseintritt (32) Kühlgasaustritt (33) Speisewasserzulauf (34) Speisewasserzulauf (35) Dampfabzug (36) Dampfabzug (37) Spülgaseintritt (38) Spülgasaustritt (39) Feinstaubabscheider (40j Staubabzug (41) Rückführleitungen (42) Gebläse (43) Kühlwände (44) Kühigaskanäle (45) Austragswippen - Leerseite -

Claims (17)

  1. Verfahren zur Entstaubuna von trocken gekühltem Koks Patentansprüche 1. Verfahren zur Entstaubung von trocken oekühitem Koks nach Verlassen der Kühlzone einer Kühikammer, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß vorzugsweise im Cleichstrom zur Bewegungsrichtung des auf unter 200 °C abgekühlten Kokses ein staubfreies Spülgas unterhalb der Kühlzone eingeblasen und gemeinsam mit aufgewirbeltem Koksstaub oberhalb der Austragsschleusen abgesaugt und nach Entstaubung im Kreislauf zurückgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Spülgas unterhalb der Kühlzone im engsten Bereich des trichierförmigen Auslaufes eingeblasen wird.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Spülgas aus einem Gas mit derselben Zusammensetzung wie das Kühlgas oder einem sonstigen trockenen, sauerstofffreien Gas besteht.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Spülgas vor Eintritt des Kokses in eine gasdichte Austragsschleuse abgezogen wird.
  5. 5. 'eL¢ahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daB zur Entstaubung des Spülgases Zyklone und/oder Trockenfilter, wie z. B.
    Schlauchfilter, dienen.
  6. 6 Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zur Verhinderuna von Temperaturüberschreitungen das Spülgas zur Kühlung ganz oder teilweise durch Wärmeaustauscheinrichtungen geleitet wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zur Verhinderung von Temperaturüberschreitungen dem Spülgas zur Kühlung zusätzliches kälteres Gas zugeführt wird.
  8. 8. Verfahren zur Entstaubung von trocken gekühltem Koks nach Verlassen der Kühlzone der Kühikammer, d 2 d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daB durch den ausgeschleusten Koks während des Weitertransportes Druckluft geblasen wird und die mit Koksfeinstaub beladene Druckluft über eine Absaughaube abgezogen und nach Entstaubung ins Freie geleitel wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daB die staubbeladene Druckluft in einer vorzugsweise Trockenentstaubungsanlage z. B. gemeinsam mit den beim Betrieb der Kokstrockenkühlanlage und/oder der Verkokungsofenbatterien aufgefangenen Emissionsgasen entstaubt wird.
  10. 10. Verfahren nach An-spruch 8, d a d u r c h 9 e k e n n -z e i c h n e t , daB die Abreinigung des Kokses mit Hilfe von Druckluft in einem geschlossen-en Kokstranspertraum geschieht.
  11. 11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 8 bis 10, d a d u r c h 9 e ke n n z e i c h -n e t , daB die Koksabreinigungsstation aus einer in einem geschlossenen Gehäuse angeordneten Unwucht-Schwingungsmaschine (5) mit einem stufenartigen Fördertrog (11) mit Luftdurchtrittsöffnungen (12) besteht, wobei unterhalb und/oder seitlich des Fördertroges (11) Drucklufteintrittsöffnungen (7/8) und oberhalb des Fördertroges (11) Absauganschlüsse (13/14) angeordnet sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, d a d u r c h 9 e -k e n n z e i c h n e t , daD zwischen aen Stufen des Fördertroges (11) Luftdurchtrittsschlitze (12) angeordnet sind.
  13. 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 oder 12, d a d u r ch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Stufen des Fördertroges (11) aus ein-er Reihe von Einzelblechen bestehen, die an einem Ende oszillierend aúf und ab bewegt werden können.
  14. 14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 bis 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Bodenbleche des Fördertroges (11) als Siebe ausgebildet sind.
  15. 15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 bis 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Boden der Unwucht-Schwingmaschine (5) unterhalb des Fördertroges (11) als Staubsammelbehälter mit Staubaustragsvorrichtung ausgebildet ist.
  16. nc. Jo--ichtung nach den Ansprüchen 11 bis 15, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in die Abwurfparabeln der Auf- und Dbergabestellen der Unwucht-Schwingmaschine (5) gerichtete Drucklufteintrittsöffnungen (8/15) vorgesehen sind.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, d a d u r c h 9 e -k e n n z e i c h n e t , daß direkt über den Drucklufteintrittsöffnungen (8/15) Absauganschlüsse vorhanden sind.
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