DE342818C - Kontakteinrichtung fuer selbsttaetige Motoranlasser - Google Patents
Kontakteinrichtung fuer selbsttaetige MotoranlasserInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/30—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H9/42—Impedances connected with contacts
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- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen selbsttätigen Motoranlasser mit einer Reihe von
Kontaktstücken und einer mit diesen zusammenarbeitenden Kontaktstange, wobei jedes Kontaktstück
mit einer flachen Kontaktfläche derart ausgerüstet ist, daß sie im Augenblicke des Kontaktes im wesentlichen parallel mit
der mit ihr zusammenarbeitenden Kontaktfläche der Stange liegt und dabei nachgiebig
ίο getragen wird, um sich selbst dem Druck der
Stange anzupassen.
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art sind die Kontaktstücke nach einer gebogenen
Linie mit bezug auf die um einen festen Drehpunkt schwingende Kontaktstange derart angeordnet, daß die Stange beim Schwingen
nacheinander mit den einstellbaren unter Federwirkung stehenden Kontaktstücken in
Berührung kommt.
ao Der Zweck der Erfindung ist nun, eine bessere und geeignetere Führung der Kontaktstange
zu schaffen, und zwar wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Kontaktstange
mit Bezug auf die Kontaktstücke so geführt ist, daß ihr eines Ende sich in einer beispielsweisen
geradlinigen mehr oder weniger in Richtung der Linie der Reihe liegenden Bahn
und das andere Ende in einer quer zur erstgenannten Bahn verlaufenden Bahn bewegt.
Durch diese Anordnung wird ein Gleitkontakt mit den einzelnen mit der Stange zusammenarbeitenden
Kontakten erzielt. Zweckmäßig ist hierbei das eine Ende der Kontaktstange drehbar in einem in einer geradlinigen
Bahn geführten Element oder an einem schwingendem Lenker bcfrstigt und das andere
Ende drehbar mit einem schwingenden Lenker verbunden, wobei die Kontaktstange und die Vorrichtung, durch welche das
eine Ende in einer mehr oder weniger in Richtung· der Reihe von Kontaktstücken liegenden
Bahn geführt wird, durch einen Stift und einen mit diesem zusammenarbeitenden Schlitz miteinander verbunden sind.
Schließlich sind die Kontaktstücke noch so angeordnet, daß einige oder alle eine nachgiebige
Drehbewegung sowohl als auch eine nachgiebige körperliche Verschiebung erhalten können.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darge-
stellt, und es ist
Abb. ι eine Ansicht einer Kontaktstange und der zugehörigen Kontakte für die Anlaßwiderstände
des Motoranlassers,
Abb. 2 eine schaubildliche Ansicht eines Kontaktstückes und seines Trägers und
Abb. 3 eine der Abb. 1 ähnliche Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform.
Wie Abb. 1 zeigt, ist E die Kontaktstange für einen selbsttätigen Motoranlasser. Die
Kontaktstange ist mit einem die Kontaktfläche bildenden Kontaktstreifen E1 ausgerüstet und
an ihrem unteren Ende bei E3^ drehbar mit
einer Stange B verbunden. Von letzterer er-
strecken sich abwärts zwei Stangen B1 B2, die
in Führungen C1 C2 gleiten können, um der
Stange B eine geradlinige Bewegung zu erteilen. Die Stange B erhält ihre geradlinig!
Bewegung durch irgend eine geeignete Vorrichtung. Die Kontaktstange wird mithin von
der Stange B getragen und bewegt sich mit dieser, ist jedoch an ihrem oberen Ende drehbar
mit einem schwingenden Lenker L verbunden, dessen freies Ende bei U- in einem
Schlitz E2 der Stange E drehbar angeordnet ist. Der Lenker selbst ist bei L2 drehbar
auf der Platte A gelagert und mit einem Pufferanschlag Z,3 versehen. Die Kontaktstücke
M sind in einer schrägen Reihe angeordnet, derart, daß jedes Kontaktstück ein
wenig hinter dem darunterliegenden zurückliegt. Jedes Kontaktstück, hat eine Kontaktfläche
F, die so angeordnet ist, daß sie im Augenblicke des Kontaktes parallel, mit der
Fläche des Streifens E1 liegt. In Abb. 1 ist eine Au«führungsform veranschaulicht, um
diese Anordnung der Kontaktstücke zu erzielen, und die Zahlen 1 bis 8 an dem unteren Ende der
Kontaktstange E zeigendienacheinanderfolgenden Stellungen des Drehmittelpunktes Es an
und die mit 1 bis 8 punktierten Linien zeigen die entsprechenden Lagen der Fläche des
Streifens E1 an. Die entsprechenden anfeinander folgenden Stellungen des Drehmittelpunktes
U sind an dem oberen Ende der Stange veranschaulicht ur.dmit 1 bis8 bezeichnet.
Jedes Kontaktstück M ist, wie Abb. 2 zeigt, aus einem auf einem Bolzen M1 angeordneten
Kohleblock hergestellt. Das obere Ende des Bolzens M1 liegt in einer länglichen BohrungM2
des Kohleblockes, und zwar ist die öffnung so gewählt, daß nicht nur eine drehbare Bewegung
erfolgen kann, sondern auch genügend Spiel vorhanden ist, um eine geringe körperliche
Bewegung des Blockes M mit Bezug auf den Bolzen M1 zu ermöglichen. Der Bolzen M1
trägt an seinem unteren Ende einen metallenen Block M7, an dem eine zweizinkige
Federplatte M3 befestigt ist, deren Finger zu jeder Seite der mittleren Rippe Jf9 gegen den
Kohleblock pressen. Die Zinken M3 sind so angeordnet, daß sie die Fläche F um den
Bolzen M1 herum in die gewünschte Richtung drehen. Eine um den Bolzen M1 herumliegende
geschlitzte Hülse M4 ist durch eine biegsame Leitung M6 mit einem geschlitzten
Bolzen M5 verbunden, der unter Reibung in einer Bohrung des Blockes M ge-5S
halten wird. Auf das Gewinde M8 werden Muttern aufgeschraubt, um den Bolzen in
seiner Arbeitsstellung zu befestigen und die Leitungen anzuschließen.
Wird bei der Benutzung des Schalters die Stange aus der in Abb. 1 veranschaulichten
Stellung herausgebracht, so folgt das untere Ende der Stange E einer geradlinigen Bahn,
während das obere Ende um den Mittelpunkt L2 schwingt. Infolge des Schlitzes E2 jedoch ist
eine gewisse Leerlauf bewegung möglich, welche, wenn die einzelnen Teile durch ein Solenoid
beeinflußt werden, von großem Vorteil ist. Sobald der Stift U gegen das untere Ende
des Schlitzes E2 stößt, folgt das obere Ende der Kontaktstange einer kreisförmigen Bahn,
und die ganze Stange nimmt nacheinander Stellungen ein, in welchen ihre Kontaktfläche
in die in punktierten Linien, angegebenen mit ι bis 8 bezeichneten Lagen kommt. Die Flächen
des Blockes M sind jedoch so angeordnet, daß, wenn jede von ihnen mit dem Streifen E1
in Berührung kommt, die Fläche des letzteren und die Fläche des Blockes parallel zueinander
liegen. Auf diese Weise findet gleichzeitig über die ganze Fläche F Berührung
statt. Sobald auf diese Weise ein Kontakt hergestellt worden ist, erfolgt durch die fortgesetzte
Bewegung der Stange E eine Reibungswirkung auf dem Block und letzterer gibt
als Ganzes nach und erhält eine geringe Drehbewegung um das Ende M 2 seines Bolzens
herum.
Gewünschtenfalls können feststehende Metallkontakte
N, N1 und N2 vorgesehen werden,
die mit der unteren Fläche der Kontaktstange, d. h. mit der der Schaltplatte A zugekehrten
Fläche, zusammenarbeiten, um einen Kurzschlußstromkreis von wirklich geringem Widerstand
mit Bezug auf den Hauptwiderstand zu schaffen, von welchem Abzweige nach den Blöcken M führen.
In Abb. 3 ist eine abgeänderte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht,
welche sich von der in Abb. 1 dargestellten dadurch unterscheidet, daß das untere
Ende der Stange £4 keine geradlinige Bewegung
erhält. Dieses Ende ist vielmehr durch einen Bolzen Bi drehbar in einem Schlitz S10
einer Stange B3 angeordnet, die ihrerseits bei B1 drehbar gelagert ist und das Element
bildet, durch welches die Stange E4 beeinflußt
wird. Am oberen Ende ist die Stange E4 mit dem Lenker L durch einen Stift L4 anstatt
durch einen Schlitz und Bolzen Lz, E2,
wie in Abb. 1, drehbar verbunden. Der no Schlitz B10 am unteren Ende der Stange ist
sowohl mit Bezug auf die allgemeine Richtung des Druckes der Kontaktstücke M als
auch auf die Hauptbewegungsrichtung der Stange E* geneigt. Der Zweck dieser Stift-
und Schlitzverbindung ist, irgend welche Klemmwirkung der Stange B3 an ihrem Drehpunkt
B7 infolge des vereinigten Druckes der Kontaktstücke M zu vermeiden. Bewegt sich
die Stange B3 aufwärts, so kommt der Stift B4 in Eingriff mit dem unteren Ende des Schlitzes
B10, sobald jedoch die Stange B3 beginnt,
sich abwärts zu bewegen, wird der Druck von den Blöcken M infolge der Richtung des
Schlitzes S10 abgeschwächt.
Wird ein Dämpfer verwendet, so empfiehlt es sich, einen solchen, wie in Abb. 3 bei G
angedeutet ist, zu benutzen, der so ausgebildet ist, daß er einen Entlastungskanal besitzt,
der, sobald die Stange sich dem Ende des Aufwärtshubes nähert, in Wirkung kommt, so
daß der letzte sehr geringe Teil des Hubes unkontrolliert durch irgend welche Dämpferwirkung
ausgeführt und folglich stoßähnlich erfolgt. Hierdurch wird die Aufwärtsbewegung
trotz des Druckes der Kontakistücke M crleichtert. Die Dämpfervorrichtung kann sowohl
bei der in Abb. 3, als auch bei der in Abb. ι veranschaulichten Vorrichtung Verwendung
finden. ,
Bei der in Abb. 3 veranschaulichten Ausführungsform wird die Stange B3 um ihren
Drehpunkt durch einen LenkerS8 geschwungen,
dessen eines Ende mit dem Kern eines SoIenoides verbunden ist und an seinem anderen
Ende einen in einem Schlitz B9 der Stange B3
beweglichen Bolzen trägt.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche :I. Kontakteinrichtung für selbsttätige Motoranlasser, bei welcher eine Kontaktstange so angebracht worden ist, daß sie nacheinander mit jedem Kontaktstück einer Reihe von nachgiebig getragenen Kontakte in Berührung gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstange mit Bezug auf die Reihe von Kontaktstücken so geführt ist, daß ihr eines Ende sich in einer beispielsweise geradlinigen, mehr oder weniger in Richtung der Linie der in Reihe liegenden Bahn, und das andere En Ie in einer Bahn bewegt, die quer zur erstgenannten verläuft.
- 2. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Kontaktstange drehbar (Abb. 1) an einem in einer geradlinigen Bahn geführten Element oder an einem schwingenden Lenker befestigt, und das andere Ende drehbar mit einem schwingenden Lenker verbunden ist, so daß letzteres in einer Bahn schwingt, die quer zur Bewegung des zuerst genannten anderen Endes der Stange gerichtet ist.
- 3. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstange und die Vorrichtung (Abb. 3), durch welche das eine Ende in einer mehr oder weniger in Richtung der Reihe von Kontaktstücken liegenden Bahn geführt wird, durch einen Stift und einen geneigten Schlitz (S10) miteinander verbunden sind.
- 4. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einige oder alle der mit der Kontaktstange zusammenarbeitenden Kontak*tstücke eine nachgiebige Drehbewegung sowohl als auch eine nachgiebige körperliche Verschiebung erhalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedrückt in dek reichsdkuckerEL
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB511543X | 1913-10-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE342818C true DE342818C (de) | 1921-10-24 |
Family
ID=10458865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920342818D Expired DE342818C (de) | 1913-10-13 | 1920-03-03 | Kontakteinrichtung fuer selbsttaetige Motoranlasser |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE342818C (de) |
| FR (1) | FR511543A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE953630C (de) * | 1952-05-14 | 1956-12-06 | Robert Doll Dipl Ing | Einrichtung zur Drehzahlverstellung bzw. -regelung bei Universalmotoren, Ein- und Mehrphasenasynchronmotoren |
-
1920
- 1920-03-03 DE DE1920342818D patent/DE342818C/de not_active Expired
- 1920-03-13 FR FR511543A patent/FR511543A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE953630C (de) * | 1952-05-14 | 1956-12-06 | Robert Doll Dipl Ing | Einrichtung zur Drehzahlverstellung bzw. -regelung bei Universalmotoren, Ein- und Mehrphasenasynchronmotoren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR511543A (fr) | 1920-12-28 |
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