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DE3426260A1 - Roentgenplanfilmkassette - Google Patents

Roentgenplanfilmkassette

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Publication number
DE3426260A1
DE3426260A1 DE19843426260 DE3426260A DE3426260A1 DE 3426260 A1 DE3426260 A1 DE 3426260A1 DE 19843426260 DE19843426260 DE 19843426260 DE 3426260 A DE3426260 A DE 3426260A DE 3426260 A1 DE3426260 A1 DE 3426260A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
film
foils
magnetic foils
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19843426260
Other languages
English (en)
Inventor
Walter 8000 München Bauer
Reimund 8025 Unterhaching Kluge
Manfred Dipl.-Ing. Schmidt (FH), 8011 Kirchheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19843426260 priority Critical patent/DE3426260A1/de
Publication of DE3426260A1 publication Critical patent/DE3426260A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B42/00Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means
    • G03B42/02Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means using X-rays
    • G03B42/04Holders for X-ray films

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radiography Using Non-Light Waves (AREA)

Description

  • Röntgenfilmkassette
  • Die Erfindung betrifft eine ein Boden- und ein Deckelteil aufweisende Röntgenfilmkassette, in der in einem Teil der Röntgenfilm ggf. mit einer Verstärkerfolie anzuordnen ist und in deren anderem Teil zum Andrücken von Film und Verstärkerfolie eine aus zwei Magnetfolien mit vorzugsweise in Richtung einer Kassettenseite streifenförmig verlaufenden und vorzugsweise in Richtung der hierzu senkrechten Kassettenseite sich abwechselnden Magnetpolen bestehende Andruckvorrichtung gelagert ist, wobei die beiden Magnetfolien so aneinandergelegt sind, daß zur gegenseitigen Abstoßung gleiche Magnetpole einander gegenüberstehen.
  • Eine Röntgenfilmkassette dieser Art ist durch die Figur 3 der US-PS 37 04 369 bekannt geworden. Dabei liegen die beiden sich abstoßenden, als Andruckkissen wirkenden Magnetfolien lose in einer rahmenförmigen Ausnehmung des Kassettenunterteiles und sind in dieser nur durch eine darüber gespannte weitere dünne Folie gegen Herausfallen gesichert. Magnetfolien haben nun für diesen speziellen Fall den Nachteil, das sie elastisch und außerdem Dehnungen bei Temperaturschwankungen unterworfen sind. Verschieben sich nun hei der bekannten Vorrichtung die einander gegenüberliegenden gleichen Magnetpole beider Magnetfolien infolge von Temperaturschwankungen etwas gegeneinander, so kann es vorkommen, daß die zwischen ihnen wirkenden abstoßenden Kräfte zu einer zusätzlichen Dehnung unter Ausnutzung der Elastizität und zu einer derartigen Verschiebung führen, daß nicht mehr gleichnamige Pole, sondern entgegengesetzte Pole in Wirkverbindung treten und zu einer weiteren Verschiebung und Aufhebung der Kissenwirkung der beiden Magnetfolien führen. Dieser Vorgang wird dabei noch dadurch begünstigt, daß die rahmenförmige Ausnehmung immer etwas Spiel haben muß, so daß sich auch in ihr die beiden sich an sich abstoßenden Magnetfolien etwas verschieben können und in Verbindung mit einer zusätzlichen elastischen Verdehnung unbeabsichtigt zumindest stellenweise sich dann anziehen, womit der notwendige, gleichmäßige Andruck für Film und Verstärkerfolien nicht mehr vorhanden ist. Dabei ist zu beachten, daß die Magnete zwischen Nord- und Südpol wegen der geringen Dicke der Magnetfolien nur sehr kurz sind.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Röntgenfilmkassette der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß Verschiebungen der sich abstoßenden Magnetpole beider Magnetfolien verhindert werden.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch die Merkmale des Hauptanspruchs. Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
  • Dadurch, daß gemäß der vorliegenden Erfindung beide Magnetfolien je mindestens einseitig mit einer Kunststoffschicht flächig beschichtet sind, die untereinander das gleiche Verhalten bezüglich Eigenspannung, Wärme und Feuchtigkeit haben, können sich die beiden Magnetfolien nicht mehr unter den abstoßenden Kräften ihrer Magnetpole verdehnen oder nach einer thermischen Ausdehnungsänderung weiter verdehnen und dann unwirksam werden. Hierdurch sind zur Fixierung der beiden Magnetfolien zueinander zusätzlich nurmehr wenige, einfache, ohne nennenswerten Arbeitsaufwand anzubringende Befestigungsmittel zwischen den beiden Magnetfolien erforderlich, um Verschiebungen derselben an ihren frei Ifegenden Rändern zu verhindern.
  • Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine perspektivische, teilweise geschnittene Darstellung einer teilweise geöffneten erfindungsgemäßen Röntgenfilmkassette, Fig. 2 einen Schnitt durch die Röntgenfilmkassette im wesentlichen nach Fig. 1 gemäß der Schnittlinie II-II im geschlossenen Zustand, Fig. 3 einen Schnitt durch eine gegenüber den Figuren 1 und 2 etwas geänderten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Röntgenfilmkassette im geschl ossenen Zustand und entsprechend der Schnittlinie III-III der Kassette nach Figur 1.
  • In den Figuren ist mit 1 ein Bodenteil und mit 2 ein Deckelteil einer Röntgenfilmkassette bezeichnet, wobei beide Teile durch ein Kunststoffscharnier 3 miteinander verbunden sind. Am Deckelteil 2 befindet sich ein nicht gezeigter Griff, durch den Verriegelungselemente 4 betätigbar sind. Auch Boden- und Deckelteil sind vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt.
  • Selbstverständlich kann in einer alternativen Ausführungsform der Erfindung das Scharnier 3 entfallen, d.h., daß Deckelteil und Bodenteil 1 nicht miteinander in Verbindung stehen. Zu diesem Zweck wird dann das Deckelteil schachtel artig über das Bodenteil gestülpt und Verriegelungselemente, die zumindest an zwei Seiten angebracht sind, halten die Teile zusammen. Es sind aber auch noch viele andere Verbindungsmöglichkeiten von Deckel- und Bodenteil denkbar.
  • Am Bodenteil 1 sind nach innen gerichtete Lippen 5 vorgesehen, welche entlang der Außenränder verlaufen und ein in der Größe dem Film 6 und/oder einer der Verstärkerfolien angepaßtes Rechteck bilden. Dabei kann auf der Bodenfläche eine Verstärkerfolie und darüber der Film 6 oder direkt nur der Film 6 liegen. Im übrigen greifen Seitenstege 2a des Deckelteiles 2 in die durch Lippen 5 und Seitenstege la des Bodenteils gebildete Nuten ein und bilden somit ein umlaufendes Labyrinth.
  • An der Innenseite des Deckels 2 sind nach innen vorstehende Verstärkerrippen 2b angeformt, die zur Erhöhung der Stabilität des Deckelteiles 2 dienen. Damit am Deckelteil 2 Andruckelemente für den Film 6 und eine bzw. eine weitere Verstärkerfolie 7 anbringbar sind, ist mit den Verstärkungsrippen 2b eine Kunststoffplatte 8 verschweißt oder verklebt, die zugleich auch noch die Stabilität des Deckelteiles 2 erhöht.
  • An der Kunststoffplatte 8 ist als Andruckmittel für den Film 6 ein Magnetkissen 9, 10 befestigt, das aus zwei an sich elastischen Magnetfolien 9, 10 gebildet wird.
  • Die Magnetpole Nord-Süd, die mit S und N bezeichnet sind, verlaufen in den beiden Magnetfolien 9, 10 streifenförmig und sind bei unverdehnten Magnetfolien 9, 10 und gleicher Temperatur derselben in beiden Folien 9, 10 identisch ausgebildet. Sie werden in nachfolgend näher zu beschreibender Weise derart im Deckel 2 bzw. an der Kunststoffplatte 8 bzw. miteinander so befestigt, daß gleiche Pole beider Magnetfolien 9, 10 einander exakt gegenüberliegen, so daß sich beide Magnetfolien 9, 10 abstoßen und daher ein Andruckkissen für den Film 6 und die Verstärverfolie 7 aneinander und in der Bodenfläche bilden.
  • Würden nun einfach die an sich elastischen Magnetfolien 9, 10 an der Kunststoffplatte 8 bzw. lose åneinander befestigt, so würden bei Feuchtigkeits- oder Temperaturschwankungen oder anderweitig, z.B. durch eine zu undefinierte Lagerung, hervorgerufene Verschiebungen der einander gegenüberliegenden Magnetpole infolge der Elastizität der Magnetfolien und der abstoßenden Kräfte zwischen beiden die Pole N, S eine oder beide Magnetfolien 9, 10 unter Beanspruchung von deren elastischen Kräften sich weiter gegeneinander verschieben, so daß die zur Kissenbildung notwendigen abstoßenden Kräfte abnehmen und sich sogar in anziehende Kräfte umwandeln könnten. Der Abstand der Pole N, S ist nämlich bei den dünnen Magnetfolien für Röntgenfilmkassetten sehr gering. Somit waren derartige im wesentlichen bekannte Magnetandruckkissenanordnungen für dauerhaft einwandfrei arbeitende Röntgenfilmkassetten in der Praxis nicht brauchbar.
  • Aus diesem Grunde ist jede der beiden Magnetfolien 9, 10 als einem wesentlichen Bestandteil der vorliegenden Erfindung auf mindestens einer Flachseite flächig mit einer zwar flexiblen, aber im wesentlichen unelastischen Kunststoffolie 9a bzw. 9a, 9b bzw. 10a bzw. 10a, lOb verbunden. Diese Kunststoffolien 9a, 9b, 10a, lOb weisen untereinander gleiche Eigenspannung und gleiches Dehnungsverhalten bei Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen auf. Es ist günstig, wenn ihr Wärmeausdehnungskoeffizient gleich dem des Trägermaterials der Verstärkerfolie ist. Durch die flächige Verbindung der Magnetfolien 9, 10 mit je mindestens einer Kunststoffolie 9a, 9b, 10a, lOb wird erreicht, daß sich die Magnetfolien 9, 10 nach dem Verhalten der Kunststoffolien richten müssen und sich nicht mehr unter der Wirkung ihrer sich abstoßenden Kräfte verdehnen und daher gegeneinander verschieben können. Zugleich wird den Magnetfolien ein gleichartiges Temperaturverhalten, wie es die Verstärkerfolien 7 haben, aufgezwungen, so daß auch keine Verschiebungen den Verstärkerfolien 7 gegenüber erfolgen können. Für die flächige Verbindung der Magnetfolien 9, 10 mit ihren Kunststoffolien 9a, 9b, lOa, lOb können alle hierfür geeigneten, bekannten Verklebungs- , Laminierungs- oder Kaschierungsverfahren verwendet werden. Dabei ist es zweckmäßig, daß die Magnetisierung der Magnetfolien 9, 10 nach der Verbindung mit den Folien 9a, 10a erfolgt, damit keine Veränderung der magnetisierten Flächen mehr erfolgen kann.
  • Natürlich würde auch die Verhinderung eines Verdehnens der Magnetfolien 9, 10 durch die Kunststoffbeschichtung allein kein auf Dauer wirksames Magnetkissen garantieren, wenn nicht die Magnetfolien 9, 10 unverschiebbar gegeneinander in Richtung ihrer Flächenausdehnung in der Kassette 1, 2 befestigt würden, wobei sie in Richtung ihrer abstoßenden Kräfte, also senkrecht zu ihrer Flächenausdehnung, zur Erzeugung der Andruckwirkung elastisch gelagert sein müssen. Hierzu ist die eine dem Film 6 abgewandte Magnetfolie 9 flächig oder nur längs ihrer Ränder mit der Kunststoffplatte 8 verklebt, wobei vorzugsweise zwischen der Magnetfolie 9 und der Kunststoffplatte 8 eine Kunststoffolienschicht 9a zu liegen kommt, also letztere direkt mit der Kunststoffplatte 8 verbunden wird. Die der am Deckel 2 befestigten Magnetfolie 9 gegenüberliegende Magnetfolie 10 ist zweckmäßigerweise mindestens auf der dem Film 6 und damit der andruckseitigen Verstärkerfolie 7 zugewandten Seite kunststofflaminiert, so daß auf diese Kunststoffschicht lOb die sich etwa gleichverhaltende Verstärkerfolie 7 flächig aufgebracht bzw. aufgeklebt wird.
  • Für die bezüglich ihrer Flachseite unverschiebbare Befestigung der beiden Magnetfolien 9, 10 aneinander, wobei ihre gegenseitige Elastizität in ihrer Abstoßungsrichtung erhalten bleiben muß, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine dieser Möglichkeiten ist in den Figuren 1 und 2 gezeigt. Nach diesem Ausführungsbeispiel sind zwei an oder nahe den Magnetfolienrändern in Richtung der wechselnden Magnetpole N, S verlaufende, parallele und vorzugsweise auch sonst gleiche Klebestreifen 11 zwischen die Magnetfolien 9, 10 an ihren einander zugewandten Flächen geklebt. Dabei ist ein Randstreifen jedes Klebestreifens 11 mit der der anderen Magnetfolie 10 zugewandten Flachseite der einen Magnetfolie 9 und der andere Randstreifen der Klebestreifen 11 mit der der einen Magnetfolie 9 zugewandten Flachseite der anderen Magnetfolie 10 verklebt. Die verklebten Randstreifen der Klebestreifen 11 sind vorzugsweise untereinander gleich und je wesentlich schmaler als die Hälfte der Klebestreifenbreite, so daß zwischen den verklebten Randstreifen bei beiden Klebestreifen 11 ein gleicher unverklebter Mittelstreifen lla als konstante Abstandhalter zwischen den Magnetfolien 9, 10 entstehen. Dabei ist es nicht erforderlich, aber auch nicht schädlich, daß zwischen den entlang den beiden parallelen Rändern der Magnetfolien 9, 10 verlaufenden Klebestreifen 11 weitere gleichartige Klebestreifen vorgesehen sind.
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel für die Befestigung der Magnetfolien 9, 10 aneinander ist in Figur 3 gezeigt.
  • Dabei sind die einander zugewandten Flachseiten der beiden Magnetfolien 9, 10 längs ihrer in Richtung der wechselnden Magnetpole N, S verlaufenden Ränder mittels gleicher Schaumstoffstreifen 12 verklebt. Durch die flächige Verklebung und die Art der Schaumstoffstreifen 12 wird eine Verschiebung der Magnetfolienflächen gegeneinander verhindert, während die Schaumstoffstreifen 12 senkrecht hierzu federnd sind und durch die abstoßende Wirkung der Magnetfolien elastisch auseinandergedrückt werden. Grundsätzlich wäre es auch möglich, anstelle von zwei oder mehreren parallelen Schaumstoffstreifen 12 eine Schaumstoffmatte konstanter Dicke zwischen die beiden Magnetfolien 9, 10 zu kleben.
  • Es kann die Gleichmäßigkeit der Andruckkraft des Magnetkissens 9, 10, 11 bzw. 9, 10, 12 fördern, wenn zwischen die filmseitige Magnetfolie 10 und die magnetfolienseitige Verstärkerfolie 7 gemäß Figur 2 eine Schaumstoffmatte 13 geklebt ist.
  • Durch die erfindungsgemäßen Ausgestaltungen wird erreicht, daß die einander abstoßenden, gleichen Pole der einander gegenüberliegenden Magnetfolien 9, 10 sich dauerhaft nicht gegeneinander verschieben können, so daß eine andauernd gleichmäßig gute Anlage von Film 6 und Verstärkerfolie 7 gewährleistet ist. Naturgemäß müssen dabei die Magnetpole S, N nicht streifenförmig angeordnet sein, sondern könnten auch als Quadrate oder Rechtecke oder in ähnlicher schon bekannter Weise, z.B.
  • auch mit unterschiedlicher Magnetisierung verschiedener Stellen der Magnetfolien angeordnet werden. Die flächige Anordnung muß jedoch in beiden Magnetfolien gleich sein.
  • Grundsätzlich wäre es möglich, die beiden Magnetfolien statt mit gleichen Kunststoffolien mit gleichen Stahlfolien zu verkleben, die die Magnetkräfte der Magnetfolien verstärken würden.

Claims (12)

  1. Ansprüche 1. Ein Boden- und ein Deckelteil aufweisende Röntgenfilmkassette, in der in einem Teil der Röntgenfilm ggf. mit einer Verstärkerfolie anzuordnen ist und in deren anderem Teil zum Andrücken von Film und Verstärkerfolie eine aus zwei Magnetfolien mit vorzugsweise in Richtung einer Kassettenseite streifenförmig verlaufenden und vorzugsweise in Richtung der hierzu senkrechten Kassettenseite sich abwechselnden Magnetpolen bestehende Andruckvorrichtung gelagert ist, wobei die beiden Magnetfolien so aneinandergelegt sind, daß zur gegenseitigen Abstoßung gleiche Magnetpole einander gegenüberstehen, dadurch gekennzeichnet, daß beide an sich elastischen Magnetfolien (9, 10) je auf mindestens einer Flachseite flächig mit einer Kunststofffolie oder -Platte (9a, 10a) oder Stahl folie verbunden sind, daß die Eigenspannung, das Wärmeverhalten und das Feuchtigkeitsverhalten der Kunststoff- oder Stahlfolien (9a, 9b; lOa, lOb) bei der Magnetfolien (9, 10) untereinander gleich sind und daß die Magnetfolien (9, 10) durch elastisch wirkende Streifen (11; 12) als Abstandshalter zwischen den Magnetfolien (9, 10) und/oder deren Kunststoff- oder Stahlfolien (z.B. 9b, 10a) verbunden sind.
  2. 2. Filmkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Aufbringung der Kunststoff- oder Stahl folie bzw. -folien (9a, 9b, 10a, lOb) magnetisierte Magnetfolien (9, 10) vorgesehen sind.
  3. 3. Filmkassette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmeausdehnungskoeffi zient der Kunststoffolien (9a, 9b, lOa, lOb) etwa gleich ist dem des Trägermaterials der Verstärkerfolien (7).
  4. 4. Filmkassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetfolien (9, 10) durch zwei vorzugsweise in Richtung der wechselnden Magnetpole (S, N) verlaufende, nahe ihren parallelen Rändern angebrachte Klebstreifen (11) miteinander derart verbunden sind, daß ein Randstreifen jedes Klebstreifens (11) von einer geringeren Breite als der Hälfte der Klebstreifenbreite mit der der anderen Magnetfolie (10) zugewandten Seite der einen Magnetfolie (9) und der andere Randstreifen jedes Klebstreifens (11) von ebenfalls geringerer Breite als der Hälfte der Klebstreifenbreite mit der der einen Magnetfolie (9) zugewandten Seite der anderen Magnetfolie (10) verklebt sind und daß zwischen den verklebten Randstreifen unverklebte Mittelstreifen (lla) als elastisch wirkende Abstandshalter zwischen den Magnetfolien (9, 10) vorhanden sind.
  5. 5. Filmkassette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelstreifen (lla) beider Klebestreifen (11) gleiche Breite haben und paral 1 el zueinander verlaufen.
  6. 6. Filmkassette nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß weitere, gleich ausgebildete, parallele Klebstreifen angebracht sind, und daß deren Mittelstreifen alle gleiche Breite haben.
  7. 7. Filmkassette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden sich abstoßenden Magnetfolien (9, 10) und/oder deren Folien (9b, 10a) mittels einer Schaumstoffmatte oder Schaumstoffstreifen (12) zumindest längs zweier paralleler Ränder der ersteren miteinander verklebt sind.
  8. 8. Filmkassette nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaumstoffmatten oder Schaumstoffstreifen (11) längs ihrer in Richtung der wechselnden Magnetpole (S, N) verlaufenden Ränder mit den Magnetfolien (9, 10) verklebt sind.
  9. 9. Filmkassette nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaumstoffmatte flächig mit den ihr zugewandten Kunststoffolien oder - platten (9b, 10a) beider Magnetfolien (9, 10) verklebt ist.
  10. 10. Filmkassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Magnetfolien (9, 10) im schwenkbar ausgebildeten Kassettendeckel (2) derart gelagert sind, daß im Deckel (2) eine an Rippen (2b) desselben angeschweißte Trägerplatte (8) vorgesehen ist, an der eine der Magnetfolien (9) vorzugsweise mit einer ihrer Kunststoffolien oder -platten (9a) angeklebt oder stellenweise angenietet ist.
  11. 11. Filmkassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf die dem Film (6) zugewandte Seite der diesem benachbarten Magnetfolie (10) vorzugsweise auf deren Kunststoffolie oder -platte (lOb), eine Verstärkerfolie (7) aufgebracht, vorzugsweise aufgeklebt ist.
  12. 12. Filmkassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf die dem Film (6) zugewandte Seite der diesem benachbarten Magnetfolie (10) eine Schaumstoffmatte (13) und auf diese eine Verstärkerfolie (7) aufgebracht, vorzugsweise aufgeklebt ist.
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EP0987592A1 (de) * 1998-09-14 2000-03-22 Agfa-Gevaert N.V. Wiederverschliessbare Filmbehälter für ein Photographisches System
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