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DE3425610A1 - Vorrichtung zur auswechselbaren befestigung eines kraftbetaetigten werkstueckhalters an der drehspindel einer werkzeugmaschine - Google Patents

Vorrichtung zur auswechselbaren befestigung eines kraftbetaetigten werkstueckhalters an der drehspindel einer werkzeugmaschine

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Publication number
DE3425610A1
DE3425610A1 DE19843425610 DE3425610A DE3425610A1 DE 3425610 A1 DE3425610 A1 DE 3425610A1 DE 19843425610 DE19843425610 DE 19843425610 DE 3425610 A DE3425610 A DE 3425610A DE 3425610 A1 DE3425610 A1 DE 3425610A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece holder
clamping
ring
pin
clamping head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19843425610
Other languages
English (en)
Other versions
DE3425610C2 (de
Inventor
Karl 8880 Dillingen Pesch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roehm GmbH Darmstadt
Roehm GmbH Sontheim
Original Assignee
Roehm GmbH Darmstadt
Roehm GmbH Sontheim
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roehm GmbH Darmstadt, Roehm GmbH Sontheim filed Critical Roehm GmbH Darmstadt
Priority to DE19843425610 priority Critical patent/DE3425610A1/de
Publication of DE3425610A1 publication Critical patent/DE3425610A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3425610C2 publication Critical patent/DE3425610C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/16Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
    • B23B31/16233Jaws movement actuated by oblique surfaces of a coaxial control rod
    • B23B31/16266Jaws movement actuated by oblique surfaces of a coaxial control rod using mechanical transmission through the spindle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/12Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine for securing to a spindle in general

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur auswechselbaren Befestigung eines
  • kraftbetätigten Werkstückhalters an der Drehspindel einer Werkzeugmaschine.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur auswechselbaren Befestigung eines kraftbetätigten Werkstückhalters mit an einem Werkstückhalterkörper geführten Spannbacken, insbesondere eines Spannfutters, an der Drehspindel einer Werkze aschine. mit einem Zwischen der Dr#,ehspinde1 und dem WerkstUckhalterkörper vorgesehenen Spannkopf mit einem an der Drehspindel befestigten gpannkoptkörper, wobei am Körper des Spannkopfes geführte, für den Werkstückhalterwechsel mittels eines Stellantriebes verstellbare Riegelglieder und am Körper des Werkstückhalters Riegelaufnahmen für den Eingriff der Riegelglieder, ferner an beiden Körpern Zentrierflächen vorgesehen sind, die einen die beiden Körper zueinander ausrichtenden Zentriersitz bilden, wobei die Riegelglieder und Riegelaufnahmen einander Spannflächen anliegen, die in Verstellrichtung der Riegelglieder geneigt sind und beim Verstellen der Riegelglieder in den Verriegelungszustand den Werkstückhalter in den Zentriersitz ziehen.
  • Vorrichtungen dieser Art sind beispielsweise aus der DE-PS 16 02 774 bekannt. Die Riegelglieder sind radial im Spannkopfkörper geführte, kraftbetätigte Spannbolzen mit nach außen über die Umfangsfläche des Spannkopfkörpers vorverstellbaren, die Spannflächen aufweisenden Bolzenköpfen. Der Werkstückhalterkörper besitzt einen den Spannkopfkörper außen axial übergreifenden Kragen, der innenseitig eine Ringnut für den Eingriff der Bolzenköpfe aufweist. Werden die Spannbolzen radial nach außen gedrückt, wird über deren Spannflächen der Werkstückhalterkörper in den von Kurzkegelflächen gebildeten Zentriersitz gezogen. Eine derartige Konstruktion besitzt in radialer Richtung ungünstig große Bauabmessungen und erschwert außerdem die Ubertragung hoher Drehmomente zwischen dem Spannkopfkörper und dem Werkstückhalterkörper, da die Gefahr besteht, daß die Spannbolzenköpfe in der sie aufnehmenden Ringnut in deren Umfangsrichtung gleiten können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sie mit radial möglichst kleiner Bauform erstellt werden kann und bezüglich der Übertragung von Drehmomenten zwischen dem Spannkopfkörper und dem Werkstückhalterkörper ohne Probleme ist.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß am Werkstückhalterkörper Zapfen und im Spannkopfkörper Zapfenaufnahmen vorgesehen sind, in die die Zapfen mit zur Drehspindelachse paralleler Zapfenachse einsteckbar sind, und daß die Riegelglieder quer zu den Zapfenaufnahmen geführt sind und je nach ihrer Stellung in die an den Zapfen quer zur Zapfenachse verlaufenden Riegelaufnahmen greifen oder den. Zapfen axial freien Durchtritt in den Zapfenaufnahmen gewähren.
  • Der durch die Erfindung erreichte Fortschritt besteht im wesentlichen darin, daß der Spannkopfkörper und der Werkstückhalterkörper gleichen Durchmesser aufweisen können, der Werkstückhalterkörper also den Spannkopfkörper nicht mehr außen zu übergreifen braucht. Dies crmdglicht radial kleine Bauformen. Weiter gewä#rletsten die in den Zapfenaufnahmen des Spannkopfkörpers sitzenden Zapfen des Werkstückhalterkörpers eine einwindfreie Übertragung auch großer Drehmomente zwischen dem Spannkopfkörper und dem Werkstckhalterkörper, da die im Spannkopfkörper mit den Riegelgliedern verspannten Zapfen des Werkstückhalterkörpers nicht nur einen kraftschlüssigen, sondern auch einen in Drehrichtung formschlüssigen Sitz beider Körper aneinander bilden.
  • Iln einzelnen besteht die Möglichkeit, für jedes Riegelglied einen eigenen Antrieb, etwa in Form eines im Spannkopfkörper angeordneten Kraftspannzylinders, vorzusehen. Wesentlich einfacher und daher im Rahmen der Erfindung bevorzugt ist aber eine Ausführungsform, bei der die Riegelglieder an einem um die Drehspindelachse drehbaren Ringschieber ausgebildet sind, der mit radialem Spiel im Spannkopfkörper geführt und in Drehrichtung durch den Stellantrieb verstellbar ist. Die Riegelglieder verstellen sich daher gemeinsam mit dem Ringschieber, wobei der nötige Toleranzausgleich gegenüber den von den Riegelgliedern gespannten und verriegelten Zapfen über das radiale Spiel des Ringschiebers erfolgt, der radial gleichsam schwimmend im Spannkopfkörper liegt und sich in Bezug auf die Zapfen selbsttätig zentriert. Zum Antrieb des Ringschiebers ist dieser zweckmäßig über einen den radialen Spielausgleich ermöglichenden Mitnehmer mit einem radial spielfrei im Spannkopfkörper gelagerten Antriebsring des Stellantriebs verbunden, wobei der Mitnehmer in einer Radialnut des Ringschiebers und/oder des Antriebsringes verschiebbar sein kann. Der Antriebsring selbst kann auf beliebige Weise betätigt werden. In bevorzugter Ausführungsform trägt der Antriebsring einen Zahnkranz, in den ein im Spannkopfkörper gelagertes, von außen verdrehbares Zahnritzel greift.
  • Eine weiter bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Ringschieber in seiner Umfangsrichtung verlaufende, die Riegelglieder bildende Ringabschnitte aufweist, welche an derselben Ringseite mit zum selben Ringrand hin gerichteten, die Spannflächen der Riegelglieder bildenden Kegelflächen versehen sind, die mit der Ringachse des Ringschiebers koaxial sind und eine Steigung um die Ringachse besitzen, welche die den Werkstückhalter in den Zentriersitz ziehende Steigung der Spannflächen erzeugt.
  • Die Kegelflächen erzwingen in besonders einfacher Weise die schon erwähnte Selbstzentrierung des Ringschiebers gegenüber den Zapfen. Im übrigen kann der Ringschieber auf der den Spannflächen gegenüberliegenden Seite AbdrUckflächen aufweisen, die ebenfalls kegelig und mit einer Steigung um die Ringachse verlaufen, wobei die Spannflächen und die Abdrückflächen im Querschnitt des Ringschiebers einen Keilwinkel miteinander-einschliessen und die Steigung so gewählt ist, daß beim Verstellen des Ringschiebers in den Entriegelungszustand die Abdrückflächen den Werkstückhalter aus dem Zentnersitz drücken.
  • Der Ringschieber besitzt für Jeden Zapfen eine in der Entriegelungsstellung des Ringschiebers den freien axialen Zapfendurchtritt ermöglichende Aussparung, an die in der in:die Verriegelungsstellung führenden Drehrichtung die Spannfläche bzw. Abdrückfläche anschließt.
  • Die Riegelaufnahmen in den Zapfen können mit Gleitflächen versehen sein, die den Spannflächen bzw. AbdrUckflächen angepaßt sind.
  • Die Zapfen müssen im Werkstückhalterkörper gegen Verdrehungen um ihre Achse gesichert sein, damit gewährleistet ist, daß sie immer die für den Eintritt der Riegelglieder in die Riegelaufnahmen richtige Stellung besitzen.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung können die Körper des Spannkopfes und des Werkstückhalters gemeinsam den Futterkörper eines Backenspannfutters bilden mit im Spannkopfkörper angeordneten Grundspannbacken und im Werk stückhalterkörp er angeordneten Vorsatzspannbacken, wobei die Grundspannbacken und die Vorsatzspannbacken über eine an ihren einander zugekehrten Stirnseiten vorgesehene Verzahnung mit quer zur Führungsrichtung der Spannbacken verlaufenden Zahnleisten im gegenseitigen Eingriff stehen. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß beim Wechsel des Werkstückhalters die Grundspannbacken und deren Antriebseinrichtung fest mit dem Spannkopfkörper an der Drehspindel verbleiben, der auszuwechselnde Werkstückhalter also im Vergleich zu einem vollständigen Backenspannfutter vergleichsweise einfach ausgebildet sein kann. Selbstverständlich besteht aber im Rahmen der Erfindung auch die Möglichkeit, daß der Werkstückhalterkörper allein den Futterkörper eines Backenspannfutters mit einem axial im Werkstückhalterkörper geführten Backenantriebsglied bildet, das mit einer durch die hohle Drehspindel verlaufenden kraftbetätigten Spannstange kuppelbar ist, wobei die Kupplung als am Backenantriebsglied angreifende Spannzange ausgebildet ist, die längs eines Axialhubes durch am Werkstückhalterkörper vorgesehene Steuerflächen geöffnet und geschlossen werden kann. In diesem Fall ist das gesamte Backenspannfutter am Spannkopf auszuwechseln und dabei die Spannzange am Backenantriebsglied des Spannfutters Jeweils aus- bzw. einzukuppeln.
  • Im folgenden wird die Erfindung an in der Zeichnung dargestellten Ausf#»irungsbeispielen erläutert; es zeigen: Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine Vorrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 einen Axialschnitt durch eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 3 einen Schnitt in Richtung A - A durch die Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2, Fig, 4 die Vorrichtung nach Fig. 1 mit vom Spannkopf abgenommenem Werkstückhalter, Fig. 5 einen axialen Teilschnitt durch die Vorrichtungen nach den Fig. 1 und 2.
  • Die in der Zeichnung dargestellten Vorrichtungen ermöglichen die auswechselbare Befestigung eines kraftbetätigten Werkstückhalters 1 an der selbst nicht dargestellten Drehspindel einer Werkzeugmaschine. Der Werkstückhalter 1 besteht aus einem Werkstückhalterkörper 1.1 mit drei daran radial geführten Spannbakg4 3, von welchen in den Fig. 1, 2 und 4 Jeweils nur eine Spannbacke ersichtlich ist. Die Befestigung des Werkstückhalterkörper 1.1 an der Drehspindel erfolgt ;;;#t Hilfe einet Spapnkopfes 2, dessen Spannkopfkörper R an der dem WerkstUckhalter 1 abgewandten Seite die bei Spannfuttern beispielsweise allgemein üblichen Einrichtungen zum Anschluß an die nicht dargestellte Drehspindel aufweist, nämlich im Ausführungsbeispiel eine Kurzkegelaufnahme 4 und Spannschrauben 5. Am Körper 2.1 des Spannkopfes 2 sind Riegelglieder 6 geführt, die für den Werkstückhalterwechsel mittels eines im einzelnen noch zu beschreibenden Stellantriebes verstellbar sind.
  • Am Körper 1.1 des Werkstückhalters 1 sind für den Eingriff dieser Riegelglieder 6 Riegelaufnahmen 7 vorgesehen. Außerdem sind beide Körper 1.1, 2.1 mit Zentrierflächen ausgestattet, die einen die beiden Körper zueinander ausrichtenden Zentriersitz 8, in den AusfUhrungsbeispelen wiederum in Form eines Kurzkegels, bilden. Die Riegelglieder 6 und die Riegel aufnahmen 7 liegen einander in Spannflächen 9 an, die in Verstellrichtung der Riegelglieder 6 geneigt sind und dadurch beim Verstellen der Riegelglieder 6 in den Verriegelungszustand den Werkstückhalter 1 gegen den Spannkopf 2 in den Zentriersitz 8 ziehen. Am Werkstückhalterkörper 1.1 sind Zapfen 10 und im Spannkopfkörper 2.1 Zapfenaufnahmen 11 vorgesehen, in die die Zapfen 10 mit zur Drehspindelachse 0-0 paralleler Zapfenachse 10.1 einsteckbar sind. Die Riegelglieder 6 sind quer zu den Zapfenaufnahmen 11 geführt. Je nach ihrer Stellung greifen sie in die an den Zapfen' 10 quer zur Zapfenachse 10.1 verlaufenden Riegelaufnahmen 7 oder gewähren den Zapfen 10 in den Zapfenaufnahmen 11 axial freien Durchtritt, so daß die für den Wechsel erforderliche Axialbewegung des Werkstückhalters 1 relativ zum Spannkopf 2 möglich ist. Die Riegelglieder 6 sind an einem um die Drehspindelachse 0-0 drehbaren Ringschieber 12 ausgebildet, der mit radialem Spiel 13 im Spannkopfkörper 2.1 geführt und in Drehrichtung durch den Stellantrieb verstellbar ist. Dazu steht der Ringschieber 12 über einen den radialen Spielausgleich ermöglichenden Mitnehmer 14 mit einem radial praktisch spielfrei im Spannkopfkörper 2.1 gelagerten Antriebsring 15. in Verbindung. Der Mitnehmer 14 ist als Radialfeder ausgebildet, die in Radialnuten 16 sowohl des Ringschiebers 12 als auch des Antriebsringes 15 liegt und in der Radialnut 16 des Antriebsringes 15 radial verschiebbar, dagegen im Ringschieber 12 befestigt ist. Der Antriebsring 15 trägt einen Zahnkranz 17, in den ein im Spannkopfkörper 2.1 gelagertes, von außen verdrehbares Zahnritzel 18 greift. Dieses ist mit radial zur Drehspindelachse 0-0 gerichteter Drehachse 18.1 angeordnet, so daß der Schaft 18.2 des Zahnritzels 18 an der Umfangsfläche des Spannkopfkörpers 2.1 für einen radial zustellbaren Drehantrieb zugänglich ist, der in Fig. 4 bei 19 angedeutet ist und einen Teil des selbst nicht dargestellten Werkstückhalterwechslers bildet, der zur Handhabung des Werkstückhalters 1 beim Wechselvorgang dient, wobei der Werkstückhalterkörper 1.1 mit Kontrollflächen 1.2 versehen sein kann, die die reproduzierbare Aufnahme des Werkstückhalterkörpers 1.1 im Wechsler ermöglichen. Zu diesem Wechsler kann auch ein berührungsloser Grenztaster 21 gehören, der über einen am Spannkopfkörper 2.1 in dessen Umfangsfläche vorgesehenen Kontrollstift 20 den Verriegelungszustand des Spannkopfes 2 überwacht. Dieser Kontrollstift 20 ist im einzelnen in Fig.
  • 5 ersichtlich, die einen axialen Teilschnitt durch die Spannkopfkörper 2.1 nach den Fig. 1 und 2 zeigt. Der Kontrollstift 20 ist radial verschiebbar im Spannkopfkörper 2.1 geführt und besitzt einen Querstift 22, der in eine Führungsnut 23 des Ringschiebers 12 greift, die eine Zwangsführung für den Querstift 22 und damit für den Kontrollstift 20 bildet. Befindet sich der Ringschieber 12 in der Entriegelungsstellung, steht der Kontrollstift 20 aus dem Spannkopfkörper 2.1 vor, wie dies in Fig. 5 gestrichelt angedeutet ist. Im verriegelten Zustand dagegen ist der Kontrollstift 20 in den Spannkopfkörper 2.1 bis zum bündigen Abschluß mit dessen Umfangsfläche zurückgezogen.
  • Die Riegelglieder 6 sind am Ringschieber 12 durch in dessen Umfangsrichtung verlaufende Ringabschnitte gebildet, die an derselben Ringseite mit zum selben, in den Ausführungsbeispielen inneren Ringrand hin gereicht~ teten Kegelflächen versehen sind, welche die Spannflächen 9 der Riegelglieder 6 bilden. Diese Kegelflächen sind koaxial zur Ringachse des Ringschiebers 12 und besitzen eine gewindeartige Steigung um die Ringachse, welche die den Werkstückhalter 1 in den Zentriersitz 8 ziehende Neigung der Spannflächen 9 erzeugt. Im Ausführungsbeispiel befinden sich diese Spannflächen 9 auf der dem Werkstückhalter 1 abgewandten Seite des Ringschiebers 12. Auf der anderen, den Spannflächen 9 also ab- und dem Werkstückhalter 1 zugewandten Seite des Ringschiebers 12 befinden sich Abdrückflächen 24, die ebenfalls kegelig und mit einer gewindeartigen Steigung um die Ringachse verlaufen. Im Querschnitt des Ringschiebers 12 gesehen schließen diese Abdrückflächen 24 mit den Spannflächen 9 einen Keilwinkel 25 ein. Die Steigung der Abdrückflächen 24 ist so gewählt, daß diese den Werkstückhalter 1 aus dem Zentriersitz 8 drücken, wenn der Ringschieber 12 in den Entriegelungszustand verdreht wird. Weiter besitzt der Ringschiebers 12 für jeden Zapfen 10 eine aus Fig. 3 ersichtliche Aussparung 26. Diese Aussparungen 26 ermöglichen in der Entriegelungsstellung des Ringschiebers 12 den freien axialen Zapfendurchtritt, so daß das Einstecken oder Ausziehen der Zapfen 10 in den Zapfenaufnahmen 11 nicht durch den Ringschieber 12 gestört oder behindert wird.
  • An Jede Aussparung 26 schließen in der in die Verriegelungsstellung führende Drehrichtung die Spannfläche 9 bzw. die Abdrückfläche 24 an. Die Riegelaufnahmen 7 in den Zapfen 10 sind mit Gleitflächen 27 versehen, die den Spannflächen 9 bzw. Abdrückflächen 24 angepaßt sind.
  • Die Zapfen 10 sind im Werkstückhalterkörper 1.1 durch Schrauben 28 befestigt und durch Sicherungsstifte oder -schrauben 29 gegen Verdrehungen um ihre Achse 10.1 gesichert, so daß sie stets den für den Eintritt der Riegelglieder 6 in die Riegelaufnahmen 7 richtige Stellung besitzen.
  • Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 4 bilden die Körper 1.1, 2.1 des Spannkopfes 2 und des Werkstückhalters 1 gemeinsam den Futterkörper eines Backenspannfutters mit im Spannkopfkörper 2.1 angeordneten Grundspannbacken 30 und im Werkstückhalterkörper 1.1 angeordneten Vorsatzspannbacken 3. Die Vorsatzspannbacken 3 sind im Werkstückhalterkörper 1.1 selbständig geführt, ebenso die Grundspannbacken 30 im Spannkopfkörper 2.1.
  • Im Spannkopfkörper 2.1 befindet sich auch das zentrale Antriebsglied 31 für die Grundspannbacke 30, das über eine bei Spannfuttern übliche Keilhakenverbindung 32 an die Grundspannbacken 30 angeschlossen ist. Die Grundspannbacken 30 und die Vorsatzspannbacken 3 stehen über eine an ihren einander zugekehrten Stirnseiten vorgesehene Verzahnung 33 mit quer zur Führungsrichtung der Spannbacken 3, 30 verlaufenden Zahnleisten im gegenseitigen Eingriff. Die Vorsatzspannbacken 3 können im Werkstückhalterkörper 1.1 radial auf den jeweils gewünschen Spanndurchmesser voreingestellt und in dieser Voreinstellung durch einen federbelasteten Raststift 34 gehalten sein, der in eine Verzahnungslücke eingreift. Dieser Raststift 34 garantiert außerdem eine Voreinstellung der Vorsatzspannbacke 3 derart, daß die Verzahnungen 33 an Grundspannbacke 30 und Vorsatzspannbacke 3 auch wirklich miteinander zum Eingriff kommen, wenn der Werkstückhalter 1 gegen den Spannkopf 2 angesetzt wird. Die Vorsatzspannbacken 3 können im übrigen übliche Aufsatzbacken 3.1 tragen; auch können am Werkstückhalterkörper 1.1 werkstückspezifische Fixier- und Anschlagteile 35 angeordnet sein. Die beschriebene Ausführungsform hat den Vorteil, daß die Grundspannbacken 30 mit ihrem Antriebsglied 31 nicht mit ausgewechselt zu werden brauchen, also der auszuwechselnde Werkstückhalter 1 von verhältnismäßig einfachem Aufbau ist.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bildet dagegen der Werkstückhalterkörper 1.1 für sich allein den Futterkörper eines Spannfutters mit einem axial im Werkstückhalterkörper 1.1 geführten Backenantriebsglied 31. Dieses ist mit einer durch die hohle Drehspindel verlaufenden kraftbetätigten, ebenfalls nicht dargestellten Spannstange kuppelbar. Dazu dient eine an einem Außenbund 31.1 des Backenantriebsgliedes 31 angreifende Spannzange 36, die mit einem Innengewinde 37 zur Befestigung auf der Spannstange eingerichtet ist. Die Spannzange 36 besitzt durch Längsschlitze 38 voneinander getrennte Zangenbacken 39, die radial an am Werkstückhalterkörper 1.1 vorgesehenen Steuerflächen 40 geführt sind, wenn die Spannzange 36 mittels der Spannstange längs eines Axialhubes 41 bewegt wird.
  • Die Fig 2 zeigt den eingekuppelten Zustand. Wird die Spannstange axial nach vorn, in Fig. 2 also nach rechts verschoben, treten die Schultern 42 der Zangenbacken 39 aus den Steuerflächen 40 vor, so daß sich die Zangenbacken 39 radial aufspreizen und den Bund 31.1 des Backenantriebsgliedes 31 freigeben. Die Spannbacken 3 sind in diesem Ausführungsbeispiel ohne Aufsatzbakken dargestellt.
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Claims (12)

  1. Ansprüche: 1. Vorrichtung zur auswechselbaren Befestigung eines kraftbetätigten Werkstückhalters (1) mit an einem Werkstückhalterkörper (1.1) geführten Spannbacken (3), insbesondere eines Spannfutters, an der Drehspindel einer Werkzeugmaschine, mit einem zwischen der Drehspindel und dem Werkstückhalterkörper (lag) vorgesehenen Spannkopf (2) mit einem an der Drehspindel befestigten Spannkopfkörper (2.1), wobei am Körper (2.1) des Spannkopfes (2) geführte, für den Werkstückhalterwechsel mittels eines Stellantriebes verstellbare Riegelglieder (6) und am Körper (1.1) des Werkstückhalters (1) Riegelaufnahmen (7) für den Eingriff der Riegelglieder (6), ferner an beiden Körpern (1.1, 2.1) Zentrierflächen vorgesehen sind, die einen die beiden Körper zueinander ausrichtenden Zentriersitz (8) bilden, und wobei die Riegelglieder (6) und Riegelaufnahmen (7) einander in Spannflächen (9) anliegen, die in Verstellrichtung der Riegelglieder (6) geneigt sind und beim Verstellen der Riegelglieder (6) in den Verriegelungszustand den Werkstückhalter (1) in den Zentriersitz (8) ziehen, dadurch gekennzeichnet, daß am Werkstückhalterkörper (1.1) Zapfen (10) und im Spannkopfkörper (2.1) Zapfenaufnahmen (11) vorgesehen sind, in die die Zapfen (10) mit zur Drehspindelachse (0-0) paralleler Zapfenachse (10.1) einsteckbar sind, und daß die Riegelglieder (6) quer zu den Zapfenaufnahmen (11) geführt sind und Je nach ihrer Stellung in die an den Zapfen (10) quer zur Zapfenachse (10.1) axial verlaufenden Riegelaufnahmen (7) greifen oder den Zapfen <10) axial freien Durchtritt in den Zapfenaufnahmen (11) gewähren.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelglieder (6) an einem um die Drehspindelachse (0-0) drehbaren Ringschieber (12) ausgebildet sind, der mit radialem Spiel (13) im Spannkopfkörper (2.1) geführt und in Drehrichtung durch den Stellantrieb verstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringschieber (12) über einen den radialen Spielausgleich ermöglichenden Mitnehmer (14) mit einem radial spielfrei im Spannkopfkörper (2.1) gelagerten Antriebsring (12) des Stellantriebes verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (14) in einer Radialnut (16) des Ringschiebers (12) und/oder des Antriebsringes (15) verschiebbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsring (15) einen Zahnkranz (17) trägt, in den ein im Spannkopfkörper (2.1) gelagertes, von außen verdrehbares Zahnritzel (18) greift.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringschieber (12) in seiner Umfangsrichtung verlaufende, die Riegelglieder (6) bildende Ringabschnitte aufweist, welche an derselben Ringseite mit zum selben Ringrand hin gerichteten, die Spannflächen (9) der Riegelglieder (6) bildenden Kegelflächen versehen sind, die mit der Ringachse des Ringschiebers (12) koaxial sind und eine Steigung um die Ringachse besitzen, welche die den Werkstückhalter (1) in den Zentriersitz (8) ziehende Neigung der Spannflächen (9) erzeugt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringschieber (12) auf der den Spannflächen (9) gegenüber liegenden Seite Abdrtickflächen (24) aufweist, die ebenfalls kegelig und mit einer Steigung um die Ringachse verlaufen, wobei die Spannflächen (9) und die Abdrückflächen (24) im Querschnitt des Ringschiebers (12) einen Keilwinkel (25) miteinander einschließen und die Steigung so gewählt ist, daß beim Verstellen des Ringschiebers (12) in den Entriegelungszustand die Abdrückflächen (24) den Werkstückhalter (1) aus dem Zentriersitz (8) drücken.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringschieber (12) für jeden Zapfen (10) eine in der Entriegelungsstellung des Ringschiebers den freien axialen Zapfendurchtritt ermöglichende Aussparung (26) aufweist, an die in der in die Verriegelungsstellung führenden Drehrichtung die Spannfläche (9) bzw. Abdrückfläche (24) anschließt.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelaufnahmen (7) in den Zapfen (10) mit Gleitflächen (27) versehen sind, die den Spannflächen (9) bzw. Abdrückflächen (24) angepaßt sind.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (10) im Werkstückhalterkörper (1.1) gegen Verdrehungen um ihre Achse (10.1) gesichert sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Körper (2.1) des Spannkopfes (2) und des Werkstückhalters (1) gemeinsam den Futterkörper eines Backenspannfutters bilden mit im Spannkopfkörper (2.1) angeordneten Grundspannbacken (30) und im Werkstückhalterkörper (1.1) angeordneten Vorsatzspannbacken (3), wobei die Grundspannbacke (30) und die Vorspannbacken (3) über eine an ihren einander zugekehrten Stirnseiten vorgesehene Verzahnung (33) mit quer zur Führungsrichtung der Spannbacken (3, 30) verlaufenden Zahnleisten im gegenseitigen Eingriff stehen.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückhalterkörper (1.1) allein den Futterkörper eines Backenspannfutters mit einem axial im Werkstückhalterkörper (1.1) geführten Backenantriebsglied (31) bildet, das mit einer durch die hohle Drehspindel verlaufenden kraftbetätigten Spannstange kuppelbar ist, wobei die Kupplung als am Backenatriebsglied (31) angreifende Spannzange (36) ausgebildet ist, die längs eines Axialhubes (41) durch am Werkstückhalterkörper (1.1) vorgesehene Steuerflächen (40) geöffnet und geschlossen werden kann.
DE19843425610 1984-07-12 1984-07-12 Vorrichtung zur auswechselbaren befestigung eines kraftbetaetigten werkstueckhalters an der drehspindel einer werkzeugmaschine Granted DE3425610A1 (de)

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DE3425610C2 (de) 1993-05-19

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