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DE3425350A1 - Vorrichtung zur beruehrungslosen temperaturueberwachung - Google Patents

Vorrichtung zur beruehrungslosen temperaturueberwachung

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Publication number
DE3425350A1
DE3425350A1 DE19843425350 DE3425350A DE3425350A1 DE 3425350 A1 DE3425350 A1 DE 3425350A1 DE 19843425350 DE19843425350 DE 19843425350 DE 3425350 A DE3425350 A DE 3425350A DE 3425350 A1 DE3425350 A1 DE 3425350A1
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DE
Germany
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proximity switch
expansion
machine part
switching flag
electronic circuit
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Application number
DE19843425350
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DE3425350C2 (de
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Jürgen Dr.-Ing. 4322 Sprockhövel Klie
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KLIE, JUERGEN, DR.-ING., 4322 SPROCKHOEVEL, DE
Original Assignee
G Duesterloh GmbH
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Publication date
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Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/94Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
    • H03K17/965Switches controlled by moving an element forming part of the switch
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D66/00Arrangements for monitoring working conditions, e.g. wear, temperature
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K13/00Thermometers specially adapted for specific purposes
    • G01K13/04Thermometers specially adapted for specific purposes for measuring temperature of moving solid bodies
    • G01K13/08Thermometers specially adapted for specific purposes for measuring temperature of moving solid bodies in rotary movement
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K5/00Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
    • G01K5/32Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a fluid contained in a hollow body having parts which are deformable or displaceable
    • G01K5/42Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a fluid contained in a hollow body having parts which are deformable or displaceable the body being a bellows
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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Description

  • Vorrichtung zur berührungslosen Temperaturüberwachung
  • Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zur berührungslosen Überwachung der Temperatur von zueinander relativ beweglichen Maschinenteilen gemäß den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Die Überwachung der Erwärmung von rotierenden oder sich translatorisch bewegenden Maschinenteilen ist insbesondere dort erforderlich, wo Reibungswiderstände erzeugt werden. Dies ist z.. B. bei Bremsen und Kupplungen der Fall. Reibungswiderstände entstehen aber auch an den Trommeln von Seilbahnmaschinen und Winden. Eine spezielle Bedeutung erlangt die Temperaturüberwachung aber im untertägigen Grubenbetrieb, weil dort neben dem Schutz der Maschinen vor Überhitzung die thermische Überwachung für die allgemeine Sicherheit unerläßlich ist.
  • Eine bekannte Methode zur Temperaturüberwachung verwendet zur Messung Infrarotstrahlen. Dieses Verfahren ist aber besonders bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen um ca.
  • 100 °C aufwendig und hinsichtlich des einzusetzenden Gerätevolumens sehr groß. Ein Einsatz ist allein schon deshalb nicht überall möglich. Der notwendige Einbauraum wird aber noch größer, wenn, wie dies im untertägigen Grubenbetrieb aus Sicherheitsgründen erforderlich ist, Eigensicherheit vorgeschrieben wird. Auch kann bei einer Verschmutzung der Geberoptik eine Übertemperatur nicht mehr sicher erkannt werden.
  • Es besteht die Gefahr, daß die Funktionsfähigkeit der zu überwachenden Maschine beeinträchtigt wird. Aus diesem Grunde wird in den meisten Fällen eine zusätzliche Referenzanordnung vorgesehen. Diese erhöht zwar noch den Aufwand, ohne aber die gewünschte sichere Funktion wirklich zu gewährleisten. Bei gleichzeitiger Verschmutzung beider Optiken kann keine Fehlermeldung mehr erfolgen. Eine periodische Reinigung der Optiken ist deshalb unerläßlich. Ein Einsatz im untertägigen Grubenbetrieb ist deshalb unter wirtschaftlich und technisch vertretbaren Aspekten nicht zu realisieren.
  • Ein weiteres bekanntes Meßverfahren beruht auf der Ermittlung des Curiepunkts. Hier wird die Eigenschaft genutzt, daß bestimmte Metallegierungen in Abhängigkeit von der Temperatur relativ plötzlich ihr magnetisches Verhalten verändern.
  • Folglich wird der magnetische Zustand eines derartigen Gebers überwacht und zur Temperaturermittlung herangezogen. In Fachkreisen gilt dieses Verfahren aber als nicht besonders zuverlässig. Auch sind die notwendigen Meßverstärker, insbesondere in eigensicherer Ausführung, vergleichsweise auSwendig und kostenträchtig. Dies trifft darüberhinaus auch auf den übrigen elektronischen Teil einer solchen Meßeinrichtung zu.
  • Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe z.ugrunde, eine Vorrichtung zur berührungslosen Überwachung der Temperatur von zueinander relativ beweglichen Maschinenteilen zu schaffen, die einfach aufgebaut sowie betriebssicher ist und welche sich im wesentlichen aus bewährten sowie robusten, handelsüblichen Bauelementen zusammensetzt.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmalen.
  • Temperaturänderungen des beweglichen Maschinenteils, z. B. einer Bremse, einer Kupplung oder einer Trommel einer Seilbahnmaschine, führen automatisch zu einer Lageveränderung der dem Dehnungselement zugeordneten Schaltfahne relativ zum sensitiven Abstandsbereich des Näherungsschalters mit dem Ergebnis, daß bei Uberschreiten eines eingestellten Grenzwerts die betreffende Maschine sofort stillgesetzt wird bzw. umgehend Maßnahmen zur Senkung der Betriebstemperatur auf einen zulässigen Wert getroffen werden. Das Dehnungselement kann sich beispielsweise im Bereich des Außenumfangs eines sich drehenden Maschinenteils befinden. Es kann durch einen auf Wärmezufuhr ansprechenden Fühler mit einer am Fühlerkolben befestigten Schaltfahne gebildet sein. Die Bewegungsbahn der Schalt fahne verläuft dann je nach Stellung des Fühlerkolbens und damit der Schalt fahne durch den sensitiven Abstandsbereich des Näherungsschalters oder außerhalb dieses Abstandsbereichs.
  • Entsprechend sind auch die vom Näherungselement ausgehenden Impulse. Das Dehnungselement kann indessen auch einem sich translatorisch bewegenden Maschinenteil zugeordnet sein, während der berührungslose Näherungsschalter am ortsfesten Maschinenteil vorgesehen ist.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet sich durch die Merkmale des Anspruchs 2. Ein derartiges Dehnungselement ist dann als kompletter Bauteil handhabbar und montierfähig.
  • Die elastische Rückstellkraft ist nach Anspruch 5 zweckmäßig durch eine Schraubendruckfeder gebildet.
  • Sind das Expansionsglied und die Rückstellfeder gemäß den Merkmalen des Anspruchs 4 angeordnet, so verläuft die Bewegungsbahn der Schalt fahne so lange nicht durch den sensitiven Abstandsbereich des Näherungsschalters, wie sich die zu überwachende Temperatur noch unterhalb des eingestellten Grenzwerts befindet. Vom Näherungsschalter gehen damit auch keine Signale aus, die eine Zustandsänderung anzeigen. Derselbe Sachverhalt ist bei einer stillstehenden Maschine gegeben. Erst wenn die zulässige Temperaturgrenze überschritten wird und die Bewegungsbahn der Schaltfahne aufgrund des in Richtung zum Näherungsschalter sich ausdehnenden Expansionsglieds im sensiti ven Abstands-bereich des Näherungsschalters verläuft, werden vom Näherungsschalter Signale abgegeben, welche die thermische Überlastung anzeigen.
  • Vorteilhaft kann aber auch eine Anordnung gemäß den Merkmalen des Anspruchs 5 sein. In diesem Fall verläuft die Bewegungsbahn der Schaltfahne so lange durch den sensitiven Abstandsbereich des Näherungsschalters, wie die Grenzwerttemperatur noch nicht erreicht ist. Wird diese Grenzwerttemperatur überschritten, drückt das Expansionsglied gegen die Wirkung der Rückstellkraft die Schalt fahne aus dem sensitiven Abstandsbereich, so daß die bis dahin vom Näherungsschalter ständig ausgehenden Signale gestoppt werden. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung ist, daß auch eine Unterbrechung der vom Näherungsschalter abgehenden Signalleitung zu einer Störungsmeldung führt und damit zur Erhöhung der Sicherheit beiträgt.
  • Das Expansionsglied kann nach Anspruch 6 durch einen mit einem Dehnungsmittel gefüllten Behälter mit Wellrohrelement gebildet sein, welches Wellrohrelement eine Lageänderung des Schaltkolbens gegen die elastische Rückstellkraft bewirkt, sobald das Dehnungsmittel eine bestimmte Temperatur erreicht.
  • Bei einer Ausdehnung des Dehnungsmittels wird das Wellrohrelement wie eine Feder zusammengedrückt.
  • Möglich ist nach Anspruch 7 aber auch die Verwendung von Dehnungswachs.
  • Der Dehnungsvorgang des Dehnungsmittels kann durch die thermische Stoffausdehnung und/oder durch eine Veränderung des Aggregatzustandes bei Wärmezufuhr erfolgen.
  • Durch die Kombination eines in Richtung zum~Näherungsschalter oder vom Näherungsschalter weg expandierenden Dehnung elements mit Schaltfahne und einem Näherungsschalter mit Auswert elektronik gemäß den Merkmalen des Anspruchs 8 ist eine besonders einfache und zuverlässige Einrichtung zur Temperaturüberwachung möglich. Jede Relativbewegung der Schaltfahne zum Näherungsscha ter führt zu periodischen Signalen an der elektronischen Schaltung, welche die thermische Uberlastung erkennt und geeignete Meldungen bzw. Gegenmaßnahmen durchführt. Je nach Expansionsrichtung des Dehnungselements setzt die elektronische Schaltung bei Eintreffen von Signalen aus dem Näherungsschalter bestimmte Steuerbefehle auf mindestens eine Signalleitung oder sie setzt diese Steuerbefehle heim Ausbleiben von Signalen aus dem Näherungsschalter auf die Signalleitung. Die zuletzt erwähnte Variante hat den Vorteil, daß auch bei einem Geberausfall eine Fehlererkennung erfolgt.
  • Um die Zustände "Stillstand", "Temperaturüberschreitung" und "Zulässiger Temperaturbereich" sicher unterscheiden zu können, sind in einigen Anwendungsfällen die Merkmale des Anspruchs 9 von Vorteil. Die Relativbewegung des beweglichen Maschinenteils wird in diesem Fall durch einen zweiten Näherungsschalter überwacht, der Impulse von einer am beweglichen Maschinenteil starr befestigten Schaltfahne erhält. Dabei kann die elektronische Schaltung so aufgebaut sein, daß sie darüber informiert ist, in welcher Winkelposition ein Signal des die Temperatur überwachenden Näherungsschalters erwartet werden kann.
  • Die mit dem weiteren Näherungsschalter zusammenwirkende Schaltfahne kann gemäß Anspruch 10 als Zahnsegment, insbesondere Zahnkranz, eines sich drehenden Maschinenteils ausgebildet sein.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher- erläutert. Es zeigen: Figuren 1 und 2 je eine Vorrichtung zur berührungslosen Überwachung der Temperatur einer Trommel einer im untertägigen Grubenbetrieb eingesetzten Seilbahnmaschine.
  • In den Figuren 1 und 2 ist mit 1 der rotierende Teil einer Trommel 2 bezeichnet. 3 ist der ortsfeste Teil der Trommel 2.
  • In den Rotor 1 ist vom Außenumfang her eine Gewindebohrung 4 eingebracht. In die Gewindebohrung 4 ist ein Schraubstopfen 5 eingedreht, welcher ein bei Wärmezufuhr gegen eine elastische Rückstellkraft 6 expandierendes Dehnungselement 7 mit Schaltfahne 8 enthält.
  • Das Dehnungselement 7 umfaßt einen elastisch abgestützten Schaltkolben:9 mit Ringkragen 10, ein Expansionsglied 11 und die Schaltfahne 8 am freien Ende des Schaltkolbens 9. Die elastische Rückstellkraft 6 für den Schaltkolben 9 ist durch eine Schraubendruckfeder gebildet.
  • Bei der Ausführungsform der Figur 1 ist das Expansionsglied 11 auf der der Drehachse 12 des Trommelrotors 1 zugewendeten Seite des Ringkragens 10 angeordnet. Das Expansionsglied 11 wird durch einen mit einem Dehnungsmittel gefüllten Behälter 19 mit Wellrohrelement 20 gebildet. Bei der Ausführungsform der Figur 2 ist das Expansionsglied 11 auf der von der Drehachse 12 abgewandten Seite vorgesehen. Das Expansionsglied 11 besteht aus Dehnungswachs. Mithin ist im Falle der Figur 1 die Expansionsrichtung radial nach außen und bei der Ausführungsform der Figur 2 radial nach innen jeweils gegen die elastische Rückstellkraft der Schraubendruckfeder 6 gerichtet.
  • Am Umfang des Rotors 1 ist ferner ein Schalt kranz 13 mit starren Zähnen 14 angeordnet, dessen Funktion nachstehend noch näher erläutert ist.
  • Am Stator 3 der Trommel 2 ist ein an der Bewegungsbahn der Schalt fahne 8 des Rotors 1 liegender berührungsloser Näherungsschalter 15 mit sensitivem Abstandsbereich vorgesehen. Dieser Näherungsschalter 15 ist mit einer elektronischen Schaltung 16 verbunden, die über Signalleitungen 17 mit einer Warnvorrichtung oder direkt mit einer Schaltvorrichtung verbunden ist, welche die mit der Trommel 2 ausgerüstete Seilbahnmaschine stillsetzt.
  • Die elektronische Schaltung 16 ist außerdem mit einem am Stator 3 vorgesehenen weiteren Näherungsschalter 18 verbunden, in dessen sensitivem Abstandsbereich die am Rotor 1 befestigte Zahnkranz-Schaltfahne 13, 14 verläuft.
  • So lange sich bei der Ausführungsform der Figur 1 die zu überwachende Temperatur des Rotors 1 im zulässigen Bereich bewegt, verläuft die Bewegungsbahn der Schaltfahne 8 nicht durch den sensitiven Abstandsbereich des Näherungsschalters 15. Folglich gelangen auch keine Signale auf die Auswertelektronik 16. Die elektronische Schaltung 16 kann auch keine Steuerbefehle auf die Signalleitung 17 absetzen.
  • Erst bei Überschreitung der zulässigen Temperatur verändert sich die Lage des Schaltkolbens 9 radial nach außen, so daß die Schaltfahne 8 bei Rotation in den sensitiven Abstandsbereich des Näherungsschalters 15 eintritt. Nunmehr gelangen je Umdrehung periodische Signale auf die elektronische Schaltung 16, welche die thermische Überlastung des Rotors 1 erkennt und über die Signalleitung 17 geeignete Meldungen bzw.
  • Maßnahmen durchführt.
  • Auch bei einer stillstehenden Seilbahnmaschine können keine Signale zur Auswertelektronik 16 gelangen. Um die Zustände "Stillstand", TemperaturüberschreItung" und "Zulässiger Temperaturbereich" sicher unterscheiden zu können, wird die Drehbewegung des Rotors 1 durch den zweiten Näherungsschalter 18 überwacht, der Impulse von den starren Zähnen 14 des Schaltkranzes 13 empfängt und Signale der elektronischen Schaltung 16 zuleitet. Die elektronische Schaltung 16 kann dabei so aufgebaut sein, daß sie genau darüber informiert ist, in welcher Winkelposition ein Signal des die Temperatur überwachenden Näherungsschalters 15 zu erwarten ist.
  • Bei der Ausführungsform der Figur 2 befindet sich die Schalt fahne 8 unter dem Einfluß der Schraubendruckfeder 6 ständig im sensitiven Abstandsbereich des Näherungsschalters 15.
  • Es werden folglich auch ständig Signale erzeugt, so lange sich die Temperatur des Rotors 1 im zulässigen Bereich befindet.
  • Bei Temperaturüberschreltung dehnt sich das Expansionsglied 11 aus und die Schalt fahne 8 verläßt den sensitiven Abstandsbereich. Folglich setzt die elektronische Schaltung 16 beim Ausbleiben von Signalen aus dem Näherungsschalter 15 bestimmte Steuerbefehle auf die Signalleitung 17.
  • Bezugszeichenaufstellung 1 Trommelrotor 2 Trommel 3 Trommelstator 4 Gewindebohrung in 1 5 Schraubstopfen 6 Rückstellfeder 7 Dehnungselement 8 Schalt fahne 9 Schaltkolben 10 Ringkragen 11 Expansionsglied 12 Drehachse von 1 13 Schaltkranz 14 Zähne von 13 15 Näherungsschalter 16 elektronische Schaltung 17 Signalleitungen 18 Näherungsschalter

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur berührungslosen Überwachung der Temperatur von zueinander relativ beweglichen Maschinenteilen, insbesondere von beweglichen Maschinenteilen des untertägigen Grubenbetriebs, von denen wenigstens ein Maschinenteil bevorzugt ortsfest angeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß im Randbereich insbesondere des beweglichen Maschinenteils (1) ein bei WärmezuSuhr gegen eine elastische Rückstellkraft (6) expandierendes Dehnungselement (7) mit Schaltfahne (8) und am insbesondere ortsfesten Maschinenteil (3) ein an der Bewegungsbahn der Schaltfahne (8) liegender, berührungsloser Näherungsschalter (15) mit sensitivem Abstandsbereich vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Dehnungselement (7) einen elastisch abgestützten Schaltkolben (9) mit Ringkragen (10), ein Expansionsglied (11) und die Schaltfahne (8) am freien Ende des Schaltkolbens (9) umfaßt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die elastische Rückstellkraft durch eine Schraubendruckfeder (6) gebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Expansionsglied (11) auf der vom Näherungsschalter (15) abgewandten Seite des Ringkragens (10) angeordnet ist, während die Rückstellkraft (6) auf der anderen Seite des Ringkragens (10) angreift.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Expansionsglied (11) auf der dem Näherungsschalter (15) zugewandten Seite des Ringkragens (10) angeordnet ist, während die Rückstellkraft (6) auf der vom Näherungsschalter (15) abgewandten Seite angreift.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 4 oder 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das ExpansionsglieS rch einenmit einem Dehnungsmittel gefüllten Behälter (19) mit Wellrohrelement (20) gebildet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 4 oder 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Expansionsglied (11) durch Dehnungswachs gebildet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 4 oder 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Näherungsschalter (15) mit einer elektronischen Schaltung (16) verbunden ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die elektronische Schaltung (16) mit mindestens einem, insbesondere am ortsfesten Maschinenteil (3) vorgesehenen, weiteren Näherungsschalter (18) verbunden ist, in dessen sensitivem Abstandsbereich wenigstens eine am beweglichen Maschinenteil (1) befestigte, starre Schaltfahne (15, 14) verläuft.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die starre Schaltfahne als Zahnkranz (13, 14) ausgebildet ist.
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