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DE3425163A1 - Filterpresse fuer die anschwemmfiltration - Google Patents

Filterpresse fuer die anschwemmfiltration

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Publication number
DE3425163A1
DE3425163A1 DE19843425163 DE3425163A DE3425163A1 DE 3425163 A1 DE3425163 A1 DE 3425163A1 DE 19843425163 DE19843425163 DE 19843425163 DE 3425163 A DE3425163 A DE 3425163A DE 3425163 A1 DE3425163 A1 DE 3425163A1
Authority
DE
Germany
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frame
filter
channel
filter press
trub
Prior art date
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Granted
Application number
DE19843425163
Other languages
English (en)
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DE3425163C2 (de
Inventor
Hans F. Ing.(grad.) 6531 Gensingen Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seitz Enzinger Noll Maschinenbau AG
Original Assignee
Seitz Enzinger Noll Maschinenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Seitz Enzinger Noll Maschinenbau AG filed Critical Seitz Enzinger Noll Maschinenbau AG
Priority to DE19843425163 priority Critical patent/DE3425163A1/de
Priority to CH2659/85A priority patent/CH668195A5/de
Priority to GB08516916A priority patent/GB2161092B/en
Priority to JP60146887A priority patent/JPS6171809A/ja
Priority to US06/752,375 priority patent/US4643827A/en
Priority to IT48317/85A priority patent/IT1181708B/it
Priority to FR8510340A priority patent/FR2567037B1/fr
Publication of DE3425163A1 publication Critical patent/DE3425163A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3425163C2 publication Critical patent/DE3425163C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • B01DSEPARATION
    • B01D37/00Processes of filtration
    • B01D37/02Precoating the filter medium; Addition of filter aids to the liquid being filtered
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    • B01D25/302Feeding devices ; Discharge devices specially adapted for chamber filter presses
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    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/32Removal of the filter cakes
    • B01D25/322Removal of the filter cakes specially for chamber filter presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/32Removal of the filter cakes
    • B01D25/34Removal of the filter cakes by moving, e.g. rotating, the filter elements
    • B01D25/343Particular measures for replacing or isolating one or more filtering elements; Transport systems for the filtering apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

MASCHINENBAU AKTIENGESELLSCHAFT
P 2923 / G 2924
TPA: Rf/K/SD - 05.07.i98f*
Filterpresse für die Anschwemmfi!tration
Die Erfindung betrifft eine Filterpresse für die Anschwemmfil-
tration nach dem Oberbegriff des Anspruches 1. 10
Bei einer Filterpresse der vorausgesetzten Art sind bereits Vorkehrungen getroffen worden, um die Wirbelbildung und die Verteilung der Filterhilfsmittel im Trubraum eines jeweiligen Trubrahmens der Filterpresse optimal zu gestalten (siehe Deutscher Braumeister-1^ und Malzmeister-Bund Nr. 6, 1983, Seiten 237, rechte Spalte und 338, linke Spalte). Diese Vorkehrungen, die darin bestehen, daß die seitherigen großen Schlitze für den Eintritt des Unfiltrats in den Trubraum durch ein Zuführrohr mit einem aus kleineren Löchern bestehenden Ausgang ersetzt sowie spezielle Prallbleche in den
Trubraum eingebaut sind, führen zwar zur besseren Verteilung des anzuschwemmenden Filterhilfsmittels auf der oder den dem jeweiligen Trubraum zugeordneten Trägerschichten bzw. Stützflächen. Eine Erhöhung der Filtrationsleistung der Filterpresse pro m2 Filterfläche um ein Mehrfaches als Folge der durch die getroffenen Vor-
kehrungen verbesserten Anschwemmung des Filterhilfsmittels wird jedoch nicht erreicht. Einer solchen Leistungssteigerung wären auch Grenzen gesetzt durch die beschränkte Aufnahmefähigkeit des Trubraums eines jeweiligen Trubrahmens, der bei hoher Filtrationsleistung rasch erschöpft ist und danach jeweils gereinigt werden muß,
wozu die Filterpresse jedesmal von Hand zu öffnen ist und die von den Trägerschichten bzw. Stützflächen zurückgehaltenen, den jeweiligen Trubraum anfüllenden Rückstände zu entfernen sind. Diese Wartungsarbeiten gehen zu Lasten der Filtrationszeit und sind daher bei Filterpressen mit der Anforderung an hohe Filtrationsleistung
wirtschaftlich nicht vertretbar.
SEITZ ENZINGER NOLL 3 A 2 5 1 6
MASCHINENBAU AKTI6NGES ELLSCHAfT w
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Filterpresse für die Anschwemmfiltration anzugeben, die bei gleichmäßiger Anschwemmung des Filterhilfsmittels sowie durch die Möglichkeit, bei geschlossenem ^ Filterpaket aus den Trubräumen die auf den Trägerschichten bzw. Stützflächen angeschwemmten, aus Filterhilfsmittel und Trubstoffen bestehenden Rückstände zu entfernen, eine wesentlich höhere Filtrationsleistung als bisherige Filterpressen gleicher Gattung zuläßt.
IQ Diese Aufgabe wird bei einer Filterpresse vorausgesetzter Gattung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Es gelingt hierdurch, die beim Austritt der um ein Mehrfaches gesteigerten Mengen Unfiltrats aus dem Zuführrohr vermehrt vorhandenen Wirbel und Turbulenzen von der jeweiligen Trägerschicht bzw. Stützflä-
]k ehe so wirkungsvoll fernzuhalten, daß sich an der Trägerschicht bzw. Stützfläche zuverlässig eine gleichmäßige Anschwemmschicht ausbildet. Andererseits gestattet die Art der erfindungsgemäßen Zuordnung einer Verteilerkammer zu einem Trubrahmen auch innerhalb kurzer Zeit das Ausspülen der Rückstände aus dem jeweiligen Trüb-
pQ raum, ohne daß das Filterpaket geöffnet werden muß.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
2C, Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
-ZQ Fig. 1 eine Filterpresse mit einem
Filterpaket,
Fig. 2 die Vorderansicht der Filterpresse nach Fig. 1,
Fig. 3 den Trubrahmen des Filterpaketes der
Filterpresse in Schnittrichtung I - I der Fig. 1,
MASCHINENBAU AKTIENGESELLSCHAFT
Fig. 4 den Trubrahmen in Schnittrichtung II - II der Fig. 3,
Fig. 5 den Bereich III der Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt durch den Entleerungskanal und den Unfiltratzuführkanal der Filterpresse in Richtung IV - IV der Fig. 2, 10
Fig. 7 einen Schnitt durch den Entlüftungskanal der Filterpresse in Richtung V-V der Fig. 2,
Fig. 8 einen Schnitt durch den Filtratabführkanal
der Filterpresse in Richtung VI - VI der Fig. 2,
Fig. 9 eine Filterpresse gemäß der Erfindung mit zwei Filterpaketen,
Fig. 10 die feste Endplatte der Filterpresse nach Fig. 9 in Schnittrichtung VII - VII der Fig. 9,
Fig. 11 das Schema eines Spülkreislaufs für die
Filterpresse gemäß Fig. 1 und 2 .
Die Filterpresse 10 besteht im wesentlichen, wie Fig. 1 und zeigen, aus einer festen Endplatte 11, einem Filterpaket 12 und einer Traverse 13. Hierbei ist die Endplatte 11, die auf der einen Schmalseite mit einem Eingang 14 für das Unfiltrat und zwei Ausgangen 15, 16 für das Filtrat sowie auf der anderen Schmalseite· mit einem Entleerungsanschluß 17 und einem Entlüftungsanschluß
MASCHINENBAU AKTIENGESELLSCHAFT
versehen ist, zusammen mit der durch parallele Holme 19, 20 verbundenen Traverse 13 auf einem Planum abgestellt. Im Raum zwischen den Holmen 19, 20 ist das Filterpaket 12 eingesetzt, das sich aus einem beweglichen Deckel 21, den Endtrubrahmen 22, 23, den beiden Filterplatten 24, einem Trubrahmen 25 und den Trägerschichten 26 zusammensetzt, wobei der Deckel 21, die Endtrubrahmen 22, 23, die Filterplatten 24 sowie der Trubrahmen 25 mit beidseitigen Stützorganen 27 auf den Holmen 19, 20 aufliegen und der Endtrubrahmen 22 an der Endplatte 11 und der Endtrubrahmen 23 am Deckel 21 anliegt.
Unter Zwischenschaltung jeweils einer Trägerschicht 26 zwischen einem jeweiligen Endtrubrahmen 22, 23 und einer gegenüberstehenden Filterplatte 24 sowie zwischen dem Trubrahmen 25 und einer benachbarten Filterplatte 24 wird durch Einwirkung einer in der Traverse 13 gelagerten Schließhydraulik 28 mit Schließzylinder 29 und am
Deckel 21 angreifender Kolbenstange 30 die Dichtlage des Filterpakets 12 hergestellt. Die Trägerschichten 26 sind durch einen auf der Filterplatte 24 aufliegenden Rücken zu einer Doppelschicht verbunden und bestehen überwiegend aus Zellulose-Material.
Das Filterpaket 12 kann je nach Filtrationsleistung der Filterpresse 10 eine beliebige Anzahl von Filterplatten 24 mit zugeordneten Trubrahmen 25 und Trägerschichten 26 aufweisen. Auch können die Trägerschichten 26 aus Einzelschichten bestehen oder als Stützflächen ausgebildet sein, die aus Tuch, Drahtgeflecht oder derglei-
chen hergestellt sind und die Dichtlage mit den zugeordneten Trubrahmen bzw. Filterplatten sicherstellen.
In den Figuren 3 und 4 ist der Trubrahmen 25 näher dargestellt. Er ist rechteckig, vorzugsweise quadratisch ausgebildet und in seinen äußeren Abmessungen den ihm benachbarten Filterplatten 24 des Filterpakets 12 angepaßt. Die äußeren Begrenzungen des Trubrahmens 25 bilden Rahmenschenkel 32 aus hochkantangeordnetem Flachstahl, ζweckmäßigerweise rostfreiem Stahl, die an jeder einer Trägerschicht 26 zugewandten Stirnseite einen umlaufenden Preßrand 31
aufweisen. Bei geschlossenem Filterpaket 12 nimmt der Preßrand 31
MASCHINENBAU AKTIENGESELLSCHAFT \J ~τ t- \s I v^w
mit der zwischen ihm und der benachbarten Filterplatte 24 eingespannten Trägerschicht 26 an einem übereinstimmenden Preßrand der Filterplatte 24 die Dichtlage ein.
Innerhalb des von dem Rahmenschenkel 32 umschlossenen Raums besitzt der Trubrahmen 25 zwei in parallelem Abstand gegenüberstehende Trennwände 37. Sie sind unter Einhaltung eines sich entlang der Rahmenschenkel 32 umlaufend erstreckenden Spalts 38 und einem Höhenabstand zum jeweils benachbarten Preßrand 31 mit an den Rahmenschenkeln 32 angebrachten Anschlußmitteln 39 lösbar befestigt. Der zwischen den Trennwänden 37 einbehaltene parallele Abstand bzw. Zwischenraum bildet die den Trubrahmen 25 zugewiesene Verteilerkammer 34. Durch diese Anordnung der zur Verteilerkammer 34 gehörenden Trennwände 37 ergeben sich auch für den Trubrahmen 25 die
zu beiden Seiten der Trennwände 37 angeordneten Trubräume 33, deren Tiefe jeweils von der nach außen gerichteten Oberseite einer Trennwand 37 bis zum benachbarten Preßrand 31 reicht. Ohne Einhaltung des zum Flüssigkeitsdurchlaß dienenden Spalts 38 können die Trennwände 37 auch an den Rahmenschenkeln 32 enden. In diesem FaI-
Ie sind die Trennwände 37 im Bereich der Rahmenschenkel 32 mit eigenen Durchlässen, beispielsweise kreisförmigen Durchbrechungen, versehen.
Im Ausführungsbeispiel bestehen die Anschlußmittel 39 für die lös-
bare Befestigung der Trennwände 37 zweckmäßigerweise aus drei Verstrebungen 43, 44, 45, jeweils in einem Eckbereich des Trubrahmens 25. Sie sind aus rostfreiem Flachstahl gebildet und mit der mit den zueinander gerichteten Wandflächen der Trennwände 37 fluchtenden Breitseite mittig in der Verteilerkammer 34 an jeweils benach-
^ barten Rahmenschenkeln 32 befestigt. Zwischen den Verstrebungen 43, 44, 45, deren Längsseite mit den angeschlossenen Rahmenschenkeln 32 einen Winkel von 45° einschließen, sind gegenseitige und gleichmäßige Zwischenabstände eingehalten. In sämtlichen Eckbereichen des Trubrahmens 25 sind die beiden äußeren Verstrebungen 43
-^ und 45 mit deren Breitseite senkrecht durchsetzenden Distanzbolzen 46 versehen, die darin verschweißt sind und deren Länge dem Zwischenabstand der Verteilerkammer 34 angepaßt ist. Die beiderseits der Verstrebungen 43 und 45 herausragenden Enden der Distanz-
• SEITZENZINGERNOLL 1A2S1R1
MASCHINENBAU AKTIENGESELLSCHAFT O 1T U \J I UO
bolzen 46, wovon jede Verstrebung 43 einen derartigen Bolzen aufweist, die Verstrebungen 45 zweckmäßigerweise mit je zwei auf Zwischenabstand stehende Bolzen versehen sind, jedoch auch je einen
Bolzen aufweisen können, ebenso wie auch die mittleren Verstre-5
bungen je mit einem oder zwei Bolzen ausrüstbar sind, weisen zur Auflage und Befestigung der Trennwände 37 je eine Auflagefläche und ein Gewinde 47 zur Aufnahme einer Schraube 42 auf.
In die Verteilerkammer 34 erstreckt sich ein Zuführrohr 35 mit ei-10
nem am freien Ende angebrachten Austritt 36. Der Austritt 36 des waagrecht verlaufenden Zuführrohres 35, das vorzugsweise im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist und mit je einer breiten Seite einer Trennwand 37 unter Einhaltung eines Zwischenabstandes gegenübersteht und am Rohrende innerhalb der Verteilerkammer 34
durch ein halbkreisförmiges Flachprofil 41 verschlossen ist, besteht aus mehreren kreisförmigen öffnungen 40 mit gleichem Durchmesser, die mit gleichmäßigem, gegenseitigem Abstand auf einem Teilkreis mit festem Punkt in der Längsachse des Filterpakets 12 in jeweils einer Breitseite angebracht sind und in das Rohrinnere
führen. Zur Sicherstellung der Zwischenabstände zwischen Zuführrohr 35 und jeweils benachbarter Trennwand 37 ist ersteres mittels eines weiteren Distanzbolzens 49 fixiert, der in der Längsachse des Filterpakets 12 im Zentrum der öffnungen 44 das Zuführrohr 35 senkrecht durchsetzt und an den überstehenden Bolzenenden je eine
Anlagefläche 48 für die Trennwände 37 und ein Gewinde 47 für eine Schraube 42 besitzt. Außerdem ragt das Flachprofil 41 am Rohrende beiderseits über die Breitseiten des Zuführrohres 35 hinaus, wodurch auf gedrosselten Flüssigkeitsdurchgang zwischen den Breitseiten und einer jeweils benachbarten Trennwand 37 geachtet ist. Des weiteren sind die Querschnitte des Spalts 38 und des Austritts 36 so bemessen, daß er beim Spalt 38 größer ist als beim Austritt 36, so daß beispielsweise bei normal filtrierbaren Bieren die Strömungsgeschwindigkeit des Bieres bei Austreten aus den öffnungen 40 in die Verteilerkammer 34 0,267 m/Sek. und bei Aus-
treten aus dem Spalt 38 in den Trubraum 33 0,008 m/Sek. beträgt.
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MASCHINENBAU AKTIENGESELLSCHAFT
Das durch eine Aussparung des Rahmenschenkels 32 geführte und darin verschweißte Zuführrohr 35 trägt an dem den Austritt 36 gegenüberstehenden Ende ein Kanalstück 52. Es ist mit einem
c Durchbruch 53 versehen, dessen Querschnitt dem lichten Querschnitt des Zuführrohres 35 entspricht und die Verbindung zwischen dem Zuführrohr 35 und dem durch das Kanalstück 52 gebildeten Flüssigkeitsweg 54 herstellt. Sowohl an dem oberhalb als auch an dem unterhalb des Kanalstücks 52 gelegenen Eckbereich des Trubrahmens 25 ,Q ist unter Zwischenschaltung je eines Abstandsstückes 55 ein mit einer Filtratabführung 57 versehenes Kanalstück 56 an der Außenseite eines lotrechten Rahmenschenkels 32 angeschweißt. Des weiteren ist an der Außenseite des gegenüberliegenden lotrechten Rahmenschenkels 32 jeweils unter Zwischenschaltung eines Rohrstutzens 60 am
,,- oberen Eckbereich des Trubrahmens 25 ein zur Entlüftung bestimmtes Kanalstück 61 und am unteren Eckbereich des Trubrahmens 25 ein zur Entleerung dienendes Kanalstück 62 angebracht. Der in den Kanalstücken 61, 62 jeweils ausgebildete Kanal 63 steht mit dem aus den Trubräumen 33 und der Verteilerkammer 34 bestehenden Raum des Trub-
λλ rahmens 25 in Verbindung, wozu ein zum Rohrstutzen 60 führender Durchlaß 64 im Kanalstück 61 und Kanalstück 62 und je ein Durchlaß 65 im Rahmenschenkel 32 vorgesehen sind. Anstelle eines jeweiligen Rohrstutzens 60 kann auch ein Klappenventil 66 oder dergleichen Ventil vorgesehen sein, das je nach Bedarf von Hand steuerbar oder
pe mittels fernsteuerbarem Stellglied betätigbar ist (Fig. 5). Die Kanalstücke 52, 56, 61 und 62 schließen mit ihren beidseitig hervorstehenden Enden in Höhe der Preßränder 31 des Trubrahmens 25 ab und stehen mit diesen bündig. Von den am Trubrahmen 25 für seine-Abstützung auf den Holmen 19 und 20 vorzusehenden Stützorganen 27
-ζ* ist das dem Holm 19 zugewiesene Stützorgan 27 im Bereich zwischen den Kanalstücken 52 und 56 an dem einen und das für den Holm 20 bestimmte Stützorgan 27 im Bereich oberhalb des Kanalstückes 62 an dem anderen Rahmenschenkel 32 ebenfalls von außen angebracht.
MASCHINENBAU A KT I E N O E S E L L S C H A F T WTi-V^ I V^
Von dem Trubrahmen 25, der beidseitig Preßränder 31 für die beiden mit ihm in Dichtlage stehenden Trägerschichten 26 besitzt, unterscheidet sich, wie Fig. 1 und 6 zeigen, ein jeweiliger Endtrubrahmen 22 bzw. 23 des Filterpakets 12 im Aufbau im wesentlichen dadurch, daß an ihrer Anlageseite an der Endplatte 11 bzw. dem Dekkel 21 jeweils der Preßrand 31 und der in diesem Bereich gebildete Trubraum 33 entfallen ist. Dafür ist die den weggefallenen Trubraum 33 in der Tiefe begrenzende Trennwand 37 als dichter Boden
IQ ausgebildet und bis an die Innenseite der Rahmenschenkel 32 geführt und dort befestigt. Hierbei nehmen die Rahmenschenkel 32 und die zur Bodenseite gerichteten hervorstehenden Enden der Kanalstükke 52, 56, 61, 62 die Höhe des Bodens 67 ein und stehen mit diesem bündig. Mit der Befestigung des Bodens 67 an der Innenseite der
l<j Rahmenschenkel 32 sind die für die Trennwand 37 erforderlichen Distanzbolzen 46, 49 einschließlich der Schrauben 42 entfallen. Weggefallen sind außerdem die zum Boden 67 gerichteten öffnungen 40 am Austritt 36 des Zuführrohres 35. Angepaßt an die durch den Wegfall des Trubraums 37 verminderte Breite der Rahmenschenkel 32 sind die Querschnitte der jeweils an den Endtrubrahmen 22 bzw. 23 vorhandenen beiden Rohrstutzen 60.
Die in an sich bekannterweise auf beiden Flächenseiten eine Lochplatte aufweisenden und in den äußeren Abmessungen dem Trubrahmen 25 und den Endtrubrahmen 22 und 23 angepaßten Filterplatten 24 sind in den Eckbereichen ebenfalls mit Kanalstücken 69 - 71 versehen, die unter Zwischenschaltung je eines AbstandsStückes 55 am Plattenrahmen befestigt sind. Ein weiteres Kanalstück 68 mit Abstandsstück 55 ist in Höhe und in Flucht mit den Kanalstücken 52
-ZQ am Trubrahmen 25 und den Endtrubrahmen 22 und 23 am Plattenrahmen angebracht. Von den Kanalstücken 68 - 71 stehen die beiden Kanalstücke 69 in den Plattenendbereichen oberhalb und unterhalb des Kanalstückes 68 über je einen im Kanalstück 69 und im Plattenrahmen angebrachten Durchlaß 64 und 65 mit dem Platteninnern in Ver-
■3c bindung, wozu das Abstandsstück 55 als Flüssigkeitsführung ausgebildet ist. Die übrigen Kanalstücke 68, 70 und 71 besitzen über das jeweilige Abstandsstück 55 keine Leitungsverbindung zum Pla.tteninnern.
- 13 -
• SEITZ ENZlNGER NOLL 342516°.
MASCHINENBAU AKTIENGESELLSCHAFT ^J ~t ί. \J I >w/v,
In der Dichtlage des Filterpakets 12 bilden die Kanalstücke 52, 56, 61, 62 am Trubrahmen 25 und den Endtrubrahmen 22 und 23 mit den an den Filterplatten angebrachten Kanalstücken 68 - 71 durchgehend geschlossene Kanäle, und zwar wie aus den Figuren 6, 7 und 8 ersichtlich, die Kanalstücke 52 mit den Kanalstücken 68 den am Eingang 14 anschließbaren Unfiltratzuführkanal 72, die Kanalstücke 56 mit den Kanalstücken 69 die den Ausgängen 15, 16 zugeordneten Filtratabfuhrkanäle 73, 74, die Kanalstücke 61 mit den Kanalstükken 70 den mit dem Entlüftungsanschluß 18 verbundenen Entlüftungskanal 75 und die Kanalstücke 62 mit den Kanalstücken 71 den dem Entleerungsanschluß 17 zugewiesenen Entleerungskanal 76. Die Abdichtung zwischen den Kanalstücken 52, 56, 61, 62 und 68 - 71 untereinander und mit der Endplatte 11 und dem Deckel 21 erfolgt durch Dichtungselemente, beispielsweise Membrandichtungen, mit denen die Kanalstücke der Filterplatten 24 und/oder der Trubrahmen 25 bzw. der Endtrubrahmen 22, 23 zu versehen sind.
Die Kanalstücke 56 am Trubrahmen und an den Endtrubrahmen 22 und 23 sowie die Kanalstücke 68, 70, 71 an den Filterplatten 24, die für die Funktion dieser Filterelemente insoweit unwesentlich sind, als ihre Abstandsstücke 55 keine Leitungsverbindung aufweisen, können in anderer Ausführungsform des Trubrahmens 25, der Endtrubrahmen 22 und 23 sowie der Filterplatten 24 entfallen, falls die Kanalstücke 52, 61, 62, 68 so bemessen sind, daß sie ohne Zwischenschaltung der lediglich als Verbindungsmittel dienenden Kanalstükke 56, 68, 70, 71 einen geschlossenen Kanal 72, 73, 75, 76 bilden.
Wie aus Figur 2 ersichtlich, ist am Eingang 14 eine Zuleitung 77 und am Ausgang 15 eine Ableitung 78 angeschlossen. In die Zuleitung 77 ist ein Absperrorgan 80 und in die Ableitung 78 ein Absperrorgan 81 zwischengeschaltet. In Strömungsrichtung vor dem Absperrorgan 81 ist an die Ableitung 78 eine zum Ausgang 15 führende Zweigleitung 79 angeschlossen. Sie besitzt an höchster Stelle ein für Be- und Entlüftung vorgesehenes Absperrorgan 82. Mit einem Absperrorgan 85 ist auch der Entlüftungsanschluß 18 versehen. Ein Ab-. sperrorgan 83 ist für die filtratseitige Entleerung der Filterpresse 10 zwischen dem Ausgang 15 und dem Anschluß der Zweigleitung
MASCHINENBAU A K T I E N O E S E L L S C H A F T J 4 ^ J IUv^
an die Ableitung 78 angeschlossen. Zur unfiltratseitigen Entleerung der Filterpresse 10 ist der Entleerungsanschluß 17 mit einem Absperrorgan 84 versehen.
In den Figuren 9 und 10 ist eine Filterpresse 86 mit einem vorbeschriebenen Filterpaket 12 und einem gleichartig aufgebauten Filterpaket 87 dargestellt. Bei dieser Filterpresse 86 ist zwischen den sich auf gleicher Achse gegenüberliegenden Filterpaketen 12 und 87 eine als gemeinsames Widerlager dienende feste Endplatte 88 angeordnet, die über die jeweils ein Filterpaket 12 bzw. 87 aufnehmenden Holme 19, 20 mit beidseitig vorgesehenen Traversen 13 verbunden ist, wobei in jeder Traverse 13 eine auf das benachbarte Filterpaket 12 bzw. 83 einwirkende Schließhydraulik 28 untergebracht ist. Die Endplatte 88 besitzt für das Filterpaket 12 die 15
bei der Endplatte 11 (Fig. 2) vorhandenen Anschlüsse, nämlich den Eingang 14 mit daran angeschlossener Zuleitung 77 und zwischengeschaltetem Absperrorgan 80, die Ausgänge 15 und 16 einschließlich der Zweigleitung 79, der Ableitung 78 und den Absperrorganen 81,
82, 83, die Entleerungs- und Entlüftungsanschlüsse 17 und 18 ein-20
schließlich deren Absperrorgane 84 und 85. Identische Anschlüsse für das Filterpaket 87 sind zusätzlich vorgesehen, und zwar wie Figur 10 zeigt, den Eingang 89 mit daran angeschlossener Zuleitung 94 und zwischengeschaltetem Absperrorgan 97, die Ausgänge 90 und 91 einschließlich der Zweigleitung 96, der Ableitung 95 und den Ab-
sperrorganen 98, 99, 100, die Entleerungs- und Entlüftungsanschlüsse 92 und 93 einschließlich deren Absperrorgane 101, 102.
Nach vorstehender Ausbildung der Filterpresse 10 ergibt sich für sie folgende Wirkungsweise:
Nachdem die Filterpresse 10 für eine vorzunehmende Anschwemmfiltration, beispielsweise zum Klären von Bier, vorbereitet ist, wozu das Filterpaket 12 nach Einsetzen der je nach Bierbeschaffenheit in Frage kommenden Trägerschichten 26 zwischen den Filterplatten 24 und dem benachbarten Trubrahmen 25 bzw. den Endtrubrahmen 22,
• SEITZ ENZINGER NOLL Ί A ? S 1 fi 1
MASCHINENBAU A KT I E N Q E S 6 L L S C H A FT vj "■+ i- \J I \J \J
oder nach Reinigen der noch vom vorangegangenen FiltrationsVorgang vorhandenen Trägerschichten 26 durch Einschalten der Schließhydraulik und dem darauf erfolgenden Angriff der Kolbenstange 30 am
Deckel 21 geschlossen und in Dichtlage gebracht wird, wird die 5
Filterpresse 10 in üblicher Weise sowohl mit Dampf oder Heißdampf sterilisiert als auch über die Absperrorgane 82 und 85 entlüftet. Nach einer üblichen Voranschwemmung, bei der auf den Trägerschichten 26 ein aus einem Filterhilfsmittel, zum Beispiel Kieselgur oder einem Gemisch davon, bestehender Belag gebildet worden ist,
wird bei geschlossenen Absperrorganen 82 - 85 und geöffneten Absperrorganen 80, 81 in bekannter Weise mit dem Filterhilfsmittel versetztes zu filtrierendes Bier über die Zuleitung 77 dem Unfiltratzuführkanal 72 zugeleitet (Fig. 6). Von diesem verteilt sich das Bier über die Durchbrüche 53 auf die jeweiligen dem Trubrahmen
25 und den Endtrubrahmen 22 und 23 zugeordneten Zuführrohre 35, um anschließend aus den öffnungen 40 des zentral gelegenen Austritts 36 der Zuführrohre 35 in eine den jeweiligen Austritt 36 abschirmende Verteilerkammer 34 zu strömen. Hierbei ist das Bier etwa im rechten Winkel auf die den öffnungen 40 gegenüberstehende Fläche
einer jeweiligen Trennwand 37 einer Verteilerkammer 34 gerichtet.
Bei Eintritt des Bieres in die Verteilerkammer 34 besitzt es, sofern es normal filtrierbar ist, beispielsweise eine Strömungsgeschwindigkeit von 0,267 m/S und strömt mit abnehmender Geschwindigkeit nach außen in Richtung der Rahmenschenkel 32. Bei diesem Strö-25
mungsverlauf strömt das Bier beim Trubrahmen 25 zwischen den beiden Trennwänden 37 und beim jeweiligen Endtrubrahmen 22 bzw. 23 zwischen der Trennwand 37 und dem Boden 67 und umströmt auch die Verstrebungen 43 - 45. Von dem Rahmenschenkel 32 ausgehend verteilt sich sodann das Bier beim Trubrahmen 25 auf die beidseitig der Verteilerkammer 34 angeordneten Trubräume 33 und beim jeweiligen Endtrubrahmen 22 bzw. 23 auf den einen der Verteilerkammer 34 zugeordneten Trubraum 33. Beim übergang von einer jeweiligen
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Verteilerkammer 34 zu einem jeweiligen Trubraum passiert das Bier den Spalt 38 mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 0,008 m/S und trifft, nachdem es den jeweiligen Trubraum 33 durchströmt hat, auf c den an der Trägerschicht 26 bei der Voranschwemmung in Art und Weise gleichem Strömungsverlauf angeschwemmten filtrierenden Belag. Von diesem werden die im Bier vorhandenen zurückzuhaltenden Trubstoffe einschließlich des zugesetzten Filterhilfsmittels aufgenommen und abgeschirmt von Wirbeln oder Turbulenzen, die beim Austreten des Bieres aus dem Austritt 36 der Zuführrohre 35 entstehen, sehr gleichmäßig angelagert. Das durch den Belag geklärte Bier gelangt schließlich durch die Trägerschicht 26 und die Durchlässe der Filterplatten 24 zu den Filtratabführkanälen 73, 74 und von dort über den Ausgang 15 und die an den Ausgang angeschlossene
-^c Zweigleitung 79 in die zu einem nicht dargestellten Entkeimungsfilter oder einem Zwischenlagertank oder dergleichen geführte Ableitung 78. Sobald die Trubräume 33 erschöpft sind, werden diese gereinigt und die Filterpresse für eine in vorgeschriebener Art erneut vorzunehmende Anschwemmfiltration vorbereitet.
Die vorbeschriebene Wirkungsweise gilt auch für die Filterpresse 86, die den besonderen Vorteil aufweist, daß mit einem Filterpaket filtriert wird, während das andere von Filtrationsrückständen befreit und für die Filtration vorbereitet werden kann. Für diese weitgehend kontinuierliche Filtration kann beispielsweise über das Filterpaket 12 filtriert werden, das hierzu mit der Zuleitung 77 an eine für beide Filterpakete 12 und 87 gemeinsame ünfiltratzuführleitung und mit der Ableitung 78 an eine gemeinsame Filtratabführleitung angeschlossen ist. Während dieser Zeit wird durch
-2Q Schließen der Organe 97 bzw. 98 die Verbindung des Filterpaketes 87 zur gemeinsamen Unfiltratzuführleitung bzw. zur gemeinsamen FiI-tratabführleitung unterbrochen, so daß es zum Entfernen der Rückstände aus den Trubräumen 33 geöffnet werden kann.
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MASCHINENBAU AKTIENGESELLSCHAFT ^l ~τ ι- ~~> ^v,
Die Filterpressen 10 und 86 lassen hohe Filtrationsleistungen pro Filterfläche zu, beispielsweise bei normalen filtrierbaren Bieren
κ 30 hl/m2/h. Bei dieser hohen Durchsatzmenge füllen sich die in den Trubrahmen 25 bzw. Endtrubrahmen 22, 23 ausgebildeten Trubräume 33 relativ schnell mit den auf den Trägerschichten 26 angeschwemmten, aus Trubstoffen und Filterhilfsmittel bestehenden Rückständen an. Das Entfernen dieser Rückstände bei geöffnetem Filterpaket 12 bzw. J^q 87 hat jedoch den Nachteil, daß das jeweilige Filterpaket vor jedem Einsatz erneut sterilisiert werden muß, das erheblichen Aufwand erfordert. Mit einem in Fig. 11 dargestellten Spülkreislauf 103, an den die Filterpresse 10 bzw. 86 anschaltbar ist, ist es möglich, die Rückstände bei geschlossenem Filterpaket 12 bzw. 87
,ρ- aus den Trubräumen 33 zu entfernen, ohne daß danach zu sterilisieren ist. Der Spülkreislauf 103, an den für das Umlaufspülen die Entleerungsanschlüsse 17, 92, die Entlüftungsanschlüsse 18, 93 sowie die Entleerungskanäle 76 einschließlich der Entlüftungskanäle 75 der Filterpakete 12 bzw. 87 entsprechend angepaßt sind,
P0 besteht im wesentlichen aus einer Umpumpleitung 104 mit zwischengeschalteter Pumpe 105, beispielsweise einer Kreiselpumpe, wobei die Umpumpleitung 104, zum Beispiel bei der Filterpresse 86, am Filterpaket 12 mit dem druckseitigen Strang 106 zwischen dem Absperrorgan 84 und der Außenwand der Endplatte 11 an den Entleerungsan-
gc Schluß 17 und mit dem saugseitigen Strang 107 zwischen Absperrorgan 85 und Endplatte 11 an den Entlüftungsanschluß 18 angeschlossen ist. Im Anschlußbereich der Umpumpleitung 104 am Entleerungsanschluß 17 bzw. am Entlüftungsanschluß 18 ist ein Absperrorgan 108 bzw. 109 angeordnet. Zur Umkehr der Spülrichtung ist eine
_,-. Umgehungsleitung 110 mit Absperrorgan 111 vom saugseitigen Strang 107 zum druckseitigen Strang 106 und eine Verbindungsleitung 112 mit Absperrorgan 113 vom druckseitigen Strang 106 zum saugseitigen Strang 107 geführt. Zwischen der Anschlußstelle der Umgehungsleitung 110 und derjenigen der Verbindungsleitung 112 am druckseiti-
^P- gen Strang 106 ist ein Absperrorgan 114 im druckseitigen Strang^ 106 und in Saugrichtung vor dem Anschluß der Umgehungsleitung 110 am saugseitigen Strang 107 ein Absperrorgan 115 im saugseitigen. Strang 107 zwischengeschaltet. Des weiteren ist zum Beschicken
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MASCHINENBAU AKTIENGESELLSCHAFT \J *+ i- ^ i Wv.
• ·
des Spülkreislaufes 103 mit Spülflüssigkeit, beispielsweise Wasser, an den saugseitigen Strang 107 eine mittels Absperrorgan 116 versehene, zum betrieblichen Versorgungsnetz oder zu einer anderen Quelle gelegte Versorgungsleitung 117 geführt, über eine mit einem Absperrorgan 118 an- und abschaltbare Austragleitung 119 ist ein mit einem Rührwerk ausgestatteter Sammelbehälter 120 zwischen der Anschlußstelle der Verbindungsleitung 112 und dem Ausgang der Pumpe 105 am druckseitigen Strang 106 angeschlossen. Vom Boden des
IQ Sammelbehälters 120 führt eine mit Absperrorgan 121 versehene Ablaßleitung 122 zur Filterwanne 123 eines üblichen Aufbau aufweisenden Vakuum-Drehfilters 124. Schließlich ist ein mit Absperrorgan 125 ausgerüsteter Ablaßstutzen 126 zwischen Absperrorgan 114 und Anschlußstelle der Verbindungsleitung 112 am druckseitigen Strang
je 106 angeschlossen.
Bei der Filterpresse 86 kann nach Bedarf entweder das Filterpaket 12 oder das Filterpaket 87 an den Spülkreislauf 103 angeschlossen werden. Hierzu sind mittels geeigneter Anschlußmittel nicht darge-
OA stellte an- und abschaltbare Verbindungen hergestellt, einerseits zwischen dem Entleerungsanschluß 92 und dem druckseitigen Strang 107, andererseits zwischen dem Entlüftungsanschluß 93 und dem saugseitigen Strang 106, so daß beispielsweise bei weitergehender Filtration mit dem Filterpaket 87 und zu entfernenden Rückständen im geschlossenen Filterpaket 12 der daran angeschlossene Spülkreislauf 103 auch für das Filterpaket 12 der Filterpresse 10 folgendermaßen wirksam ist:
Nachdem bei geschlossenenen Absperrorganen 108, 109 die Absperror- -ZQ gane 80, 81 geschlossen und die Absperrorgane 82, 85 geöffnet sind, entleert sich das Filterpaket 12 filtrat- und unfiltratseitig über die geöffneten Absperrorgane 83, 84, wobei die Belüftung über die Absperrorgane 82, 85 stattfindet. An diese Entleerungsphase des Filterpakets 12 schließt sich eine Phase an, die zum Befüllen des Filterpakets 12 mit Spülflüssigkeit dient. Hierzu werdep die Absperrorgane 82, 83, 84 geschlossen und bei abgeschalteter Umgehungsleitung 110, Verbindungsleitung 112, Austragleitung 119 und geschlossenem Ablaßstutzen 126 die Absperrorgane 108, 116 geöffnet
- 19 -
MASCHINENBAU AKTIENGESELLSCHAFT w
sowie bei offenen Absperrorganen 114, 115 und eingeschalteter Pumpe 105 das über die Versorgungsleitung 117 in den saugseitigen Strang gelangende Wasser auf den druckseitigen Strang 106, den Ent-
^ leerungskanal 76 und auf die Trubkammern 33 des Filterpakets 12 verteilt. Die dabei verdrängte Luft entweicht über den Entlüftungskanal 75, den Entlüftungsanschluß 18 und das Absperrorgan 85 ins Freie. Sobald nur noch Wasser aus dem Absperrorgan 85 austritt, wird dieses geschlossen und sodann das Absperrorgan 109 geöffnet "LQ sowie nach Füllen des saugseitigen Stranges 107 das Absperrorgan 116 geschlossen und dadurch die Wasserzufuhr zur Umpumpleitung unterbrochen. Hiernach setzt die Spülphase ein, bei der das im Kreislauf geführte Spülwasser die Trubräume 33 von unten nach oben durchströmt und dazu über den druckseitigen Strang 106, den Entlee-
,r rungsanschluß 17 und den Entleerungskanal 76 in die Trubräume 33 des Filterpakets 12 gelangt und über den Entlüftungskanal 75, den Entlüftungsanschluß 18 in den saugseitigen Strang 107 der Umpumpleitung 104 zurückgeführt wird. Hierdurch löst sich der an den Trägerschichten 26 angeschwemmte Rückstandsbeiag mehr und mehr auf.
Dis Belagsauflösung wird noch dadurch unterstützt, daß in vorbestimmten Zeitabständen, beispielsweise nach 15 Sekunden, die Strömungsrichtung umgekehrt wird, wodurch die Spülflüssigkeit die Trubräume 33 von oben nach unten durchströmt. Hierzu werden die Absperrorgane 114 und 115 geschlossen und die Umgehungsleitung 110 sowie die Verbindungsleitung 112 durch öffnen der Absperrorgane 111, 113 angeschaltet, so daß die Spülflüssigkeit über die Verbindungsleitung 112, den saugseitigen Strang 107, den Entlüftungsanschluß 18 und den Entlüftungskanal 75 in die Trubräume 33 und nach deren Durchströmen über den Entleerungskanal 76, den Entlee-
-ZQ rungsanschluß 17, den druckseitigen Strang 106, die Umgehungsleitung 110, den freien Leitungsabschnitt des saugseitigen Stranges 107 zur Pumpe 105 gelangt. Sobald nach mehrmaligem Wechsel der Strömungsrichtung die Trägerschichten 26 freigespült sind, wird bei geschlossenen Absperrorganen 109, 114, 115, abgeschalteter Ver-
-Zt- bindungsleitung 112, angeschalteter Umgehungsleitung 110 und Austragleitung 112 sowie geöffnetem Absperrorgan 85 und angeschalteter Pumpe 105 die Spülflüssigkeit mit den von ihr aufgenommenen·
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Rückständen dem Sammelbehälter 120, dessen Rührwerk eingeschaltet ist, über die Austragleitung 119 zugeführt. Bei dieser und anderen Phasen des Spülkreislaufes 103 ist darauf geachtet, daß über die c Absperrorgane 82, 85 keine unsterile Luft eingesaugt wird.
An die Spülphase, die mit dem Entfernen der mit den Rückständen beladenen Spülflüssigkeit aus dem Spülkreislauf 103 beendet ist, schließt sich ein Spülen des Spülkreislaufes 103 mit über die Ver-
2Q sorgungsleitung 117 zugeführtem Wasser bei abgeschalteter Austragleitung 119 an. Bei Austritt des Wassers aus dem Absperrorgan 85 wird dieses und das Absperrorgan 116 geschlossen und das Wasser, wie zuvor bei der Spülphase beschrieben, jedoch nur einige Male im Wechsel in beiden Richtungen durch die Trubräume 33 gepumpt. So-
-[K dann wird bei geschlossenen Absperrorganen 109, 114, 115, abgeschalteter Verbindungsleitung 112, angeschalteter Umgehungsleitung 110 und geöffnetem Ablaßstutzen 125 das Spülwasser aus dem Filterpaket 12 entfernt. Danach wird die Pumpe 105 abgeschaltet, der Ablaßstutzen 126 durch Schließen des Absperrorgans 125 geschlossen
2Q und die Umpumpleitung 104 durch Schließen des Absperrorgans 108 abgeschaltet. Daran kann eine erneute Anschwemmfiltration einsetzen, die in üblicher Weise mit der Voranschwemmung beginnt. Es ist zweckmäßig, die Phasen des Spülkreislaufes automatisch zu steuern und hierfür die Absperrorgane mit fernsteuerbaren Stellgliedern auszurüsten.
Die in den Sammelbehälter 120 geleitete Spülflüssigkeit wird bei laufendem Rührwerk des Sammelbehälters 120 über die Ablaßleitung 122 der Filterwanne 123 eines Vakuumdrehfilters 124 zugeführt, der -ZQ die Rückstände vom Spülwasser trennt, die dadurch deponierbar sind. Anstelle des Vakuumdrehfilters 124 sind auch andere Filter bzw. Trennsysteme, z. B. Whirlpool, Zyklone, oder dergleichen geeignet.
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HiSCHlNENBAUAKTlENQESELLSCHAFT »»> t A. O I \J O
In gleicher Wirkungsweise werden durch den Spülkreislauf 103 die Rückstände aus dem geschlossenen Filterpaket 87 entfernt bei J gleichzeitiger Filtration mit dem Filterpaket 12.
Zum schnelleren Freispülen der Trägerschichten 26 in der Spülphase kann ein Inertgas, beispielsweise Kohlensäure, in die Umpumpleitung 104 eingeführt werden, zweckmäßigerweise in den Druckstutzen der Pumpe 105. In einem solchen Falle ist die mit Gas beladene Spülflüssigkeit nach Durchgang durch die Trubräume 33 in einem in die ümpumpleitung 104 zwischengeschalteten, nicht dargestellten Behälter zu entgasen. Es kann auch das Freispülen noch zusätzlich oder allein dadurch beschleunigt werden, daß über eine von der Ver-
J sorgungsleitung 117 abführende Leitung 128, die an die Ableitung 78 mittels des Absperrorgans 128 an- und abschaltbar ist, während des Freispülens filtratseitig Wasser dem Filterpaket zugeführt wird. Das Wasser dringt dann von der Filtratseite her durch die jeweilige Trägerschicht 26 und löst dabei die Rückstände von der Trä-
w gerschicht 26 ab. Es ist auch möglich, jeden Trubrahmen 25 und Endtrubrahmen 22, 23 eines Filterpakets 12 bzw. 87 durch Verwendung und geeignete Steuerung der Klappenventile 66 einzeln zu spülen.
Nach einer anderen Ausführungsform des Trubrahmens 25 kann dieser -* als Baueinheit ausgebildet sein, bei der die Verteilerkammer 34 einschließlich ihrer Trennwände 37 von einem oder beiden Trubräumen 33 abgetrennt und selbständig ist und zwischen ihr und den ebenfalls selbständigen Trubräumen 33 an der jeweiligen Trennstelle ein Dichtungsmittel vorgesehen ist.
50
Filterpresse für die Anschwemmfiltration
BEZUGSZEICHENLISTE
10 Filterpresse
11 Endplatte
12 Filterpaket
13 Traverse
14 Eingang
15 Ausgang
16 Ausgang
17 Entleerungsanschluß
18 Entlüftungsanschluß
19 Holme
20 Holme
21 Deckel
22 Endtrubrahmen
23 Endtrubrahmen
24 Filterplatten 2 5 Trubrahmen
26 Trägerschichten
27 Stützorgane
28 Schließhydraulik
29 Schließzylinder
30 Kolbenstange
31 Preßrand
32 Rahmenschenkel
33 Trubraum
3^ Verteilerkammer
35 Zuführrohr
36 Austritt
37 Trennwand
38 Spalt
39 Anschlußmittel
40 Öffnungen
41 Flachprofil
42 Schrauben
43 Verstrebungen, äußere
44 Verstrebungen, mittlere
45 Verstrebungen, äußere
46 Distanzbolzen
47 Gewinde
48 Anlagefläche
49 Distanzbolzen
50 -
51 -
52 Kanalstück
53 Durchbruch
54 Flüssigkeitsweg
55 Abstandsstück
56 Kanalstück
57 Filtratführung
58 -
59 -
- 23 -
60 Rohrstutzen
61 Kanalstuck
62 Kanalstuck
63 Kanal
64 Durchlaß
65 Durchlaß
66 Klappenventil
67 Boden
68 Kanalstück
69 Kanalstück
70 Kanalstück
71 Kanalstück
72 Unfiltratzuführkanal
73 Filtratabführkanal Jh Filtratabführkanal
75 Entlüftungskanal
76 Entleerungskanal
77 Zuleitung
78 Ableitung
79 Zweigleitung
80 Absperrorgan
81 Absperrorgan
82 Absperrorgan
83 Absperrorgan
84 Absperrorgan
85 Absperrorgan
86 Filterpresse
87 Filterpaket
88 feste Endplatte
89 Eingang
3425163 Ausgang
90 Ausgang
91 Entleerungsanschluß
92 Entlüftungsanschluß
93 Zuleitung
94 Ableitung
95 Zweigleitung
96 Absperrorgan
97 Absperrorgan
98 Absperrorgan
99 Absperrorgan
100 Absperrorgan
101 Absperrorgan
102 Spülkreislauf
103 Umpump1e i tung
104 Pumpe
105 druckseitiger Strang
106 saugseitiger Strang
107 Absperrorgan
108 Absperrorgan
109 UmgehungsIe i tung
110 Absperrorgan
111 Verbindungsleitung
112 Absperrorgan
113 Absperrorgan
114 Ab s ρ e r r 0 r gan
115 Absperrorgan
116 Versorgungsleitung
117 Absperrorgan
118 Austragleitung
119
-zh-
120 Sammelbehälter
121 Absperrorgan
122 Ablaßleitung
123 Filterwanne
124 Vakuum-Drehfilter
125 Absperrorgan
126 Ablaßstutzen
127 Leitung
128 Absperrorgan
- Leerseite -

Claims (11)

  1. - iff -
    SEITZ ENZINGER NOLL 3 A 2 5 1 R 3
    MASCHINENBAU A KT I E N Q 6 S E U L S C H A FT \J -t £- ^J I ^ ^J
    SEITZ ENZINGER O
    MASCHINENBAU A KT I E N Q 6 S E U L S C H A FT
    P 2923 / G 292^
    TPA: Rf/K/SD - 05.07.1984
    Patentansprüche:
    l.j Filterpresse für die Anschwemmfiltration mit einem oder mehreren aus Trubrahmen, Filterplatten und Trägerschichten bzw. Stützflächen bestehenden Filterpaketen, wobei der vor einer Plattenseite einer mit mindestens einem Filtratablauf versehenen Filterplatte angeordneten Trägerschicht bzw. Stützfläche ein Trubrahmen mit zur Anschwemmseite der Trägerschicht bzw. Stützfläche gerichtetem Trubraum, oberem und unterem Anschluß für Entlüftung und Entleerung und einem Zuführrohr für Unfiltrat zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Trub-
    •jc rahmen (25; 22; 23) eine Verteilerkammer (34) zugeordnet ist, die mit dem Trubraum (33) einer jeden mit dem Trubrahmen (25; 22; 23) über einen Preßrand (31) in Dichtlage stehenden Trägerschicht bzw. Stützfläche (26) über eine an den Trubraum (33) angrenzende, parallel zur Trägerschicht bzw. Stützfläche
    P0 (26) verlaufende Trennwand (37) mit im Bereich der Rahmenschenkel (32) angebrachtem Flüssigkeitsdurchlaß (38) in Verbindung steht, daß das Zuführrohr (35) mit dem Austritt (36) in das Zentrum der Verteilerkammer (34) geführt und der Austritt (36) unter Einhaltung eines Zwischenabstandes gegen die
    ge benachbarte Fläche der Trennwand (37) gerichtet ist und daß zur gleichmäßigen Bildung der Anschwemmschicht der Querschnitt des Flüssigkeitsdurchlasses (38) größer bemessen ist als der Querschnitt des Austritts (36).
  2. 2. Filterpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerkammer (34) im Trubrahmen (25; 22; 23) integriert ist.
    -m 2 ·■
    MASCHINENBAU AKTIENGESELLSCHAFT w -r «- w ι w w
  3. 3. Filterpresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Trubrahmen (25) mit beiderseits vorgesehe-P-nem Preßrand (31) und im Trubrahmen (25) integrierter Verteilerkammer (34) diese im Zwischenabstand ihrer an die Trubräume (33) angrenzenden Trennwände (37) angeordnet ist, wobei die Trennwände (37) an an den Rahmenschenkeln (32) angebrachten Anschlußmitteln (39) lösbar befestigt sind und daß das Zuführrohr (35) mit dem Austritt (36) in das Zentrum der Verteilerkammer (34) geführt und der Austritt (36) unter Einhaltung eines Zwischenabstandes gegen die benachbarte Fläche einer Trennwand (37) gerichtet ist.
  4. 4. Filterpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Trubrahmen (25) rechteckig, vorzugsweise quadratisch ausgebildet ist und im jeweiligen Eckbereich der Rahmenschenkel (32) ein Anschlußmittel (34) vorgesehen ist, das gleichzeitig zur Erhöhung der Biegesteifigkeit des Trubrahmens (25) ausgebildet ist.
  5. 5. Filterpresse nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeich-
    _,. net, daß das Zuführrohr (35) einen im wesentlichen rechtecki-25
    gen Querschnitt aufweist und mit seiner jeweiligen Breitseite einer Trennwand (37) zugekehrt ist und daß sein im Kammerzentrum liegender Austritt (36) sich mit seinem Querschnitt hälftig auf jede Breitseite verteilt und aus mehreren gleichgroßen öffnungen (40) gebildet ist, wobei auf jeder Breitseite eine gleichmäßig große Anzahl öffnungen (40) vorgesehen ist, die mit gleichmäßigem gegenseitigem Abstand auf einem mit festem Punkt in der Längsachse des Filterpakets (12) anzuordnenden Teilkreis verteilt sind und daß das Zuführrohr (35) am freien
    Ende in einem Halbkreis mittels eines Flachprofils (41) unter 35
    Einhaltung eines gedrosselten Flüssigkeitsdurchgangs gewährleistenden Abstands zur jeweiligen Trennwand (37) verschlossen ist.
    • SEITZ ENZINGER NOLL ο / ο c ι c ο
    MASCHINENBAU AKTIENQESELUSCHA FT O H" Z-. ν-> ί ^ ^
    • ·
  6. 6. Filterpresse nach den Ansprüchen 3-5, dadurch gekennzeichnet, daß am lotrechten, das Kanalstück (52) des Zuführrohrs (35) aufweisenden Rahmenschenkel (32) des Trubrahmens (25) sowohl am oberen als auch am unteren Eckbereich des Trubrahmens (25) unter Zwischenschaltung eines Abstandsstükkes (55) ein mit einer Filtratführung (57) versehenes Kanalstück (56) befestigt ist, das mit den Kanalstücken (69) an den dem Trubrahmen (25) benachbarten Filterplatten (24) die horizontal verlaufenden Filtratabführkanäle (73, 74) bildet und daß an der Außenseite des weiteren lotrechten Rahmenschenkels (32) unter Zwischenschaltung eines Rohrstutzens (60) einerseits am oberen Eckbereich ein Kanalstück (61) und andererseits am unteren Eckbereich ein Kanalstück (62) angebracht ist, wobei jedes Kanalstück (61, 62) einen Durchlaß (64) zum
    Rohrstück (60) aufweist und vom Rohrstück (60) ein Durchlaß
    (65) zur Innenseite des Rahmenschenkels (32) besteht und daß diesen Kanalstücken (61, 62) an den dem Trubrahmen (25) benachbarten Filterplatten (24) Kanalstücke (70, 71) zugeordnet
    sind und daß die Kanalstücke (61) mit den Kanalstücken (70) 20
    den Entlüftungskanal (75) und die Kanalstücke (62) mit den Kanalstücken (71) den Entleerungskanal (76) der Filterpresse bilden.
  7. 7. Filterpresse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrstutzen (60) als Klappenventil (66) ausgebildet ist.
  8. 8. Filterpresse nach den Ansprüchen 3-6, dadurch gekennzeichnet, daß der Entleerungsanschluß (17) mit dem daran angeschlossenen Entleerungskanal (76) und der Entlüftungsanschluß (18) mit dem daran angeschlossenen Entlüftungskanal (75) zum Anschluß an einen Spülkreislauf (103) ausgebildet sind, der im wesentlichen aus einer Umpumpleitung (104) besteht, die mit
    einer zwischengeschalteten Pumpe (105) versehen und an eine
    Versorgungsleitung (117) sowie einen Sammelbehälter (120) angeschlossen ist, der seinerseits an ein Trennsystem, beispielsweise einen Vakuumdrehfilter (124) anschließbar ist.
    • SEITZ ENZINGER NOLL 3 4 2 5 1 6 ^
    MASCHINENBAU AKTIENGESELLSCHAFT ^Ti-W I \- V-
  9. 9. Filterpresse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Anschlußmittel vorgesehen sind, mit denen der Spülkreislauf (103) wahlweise an den Entlüftungsanschluß (18; 93) des Entlüftungskanals (75) sowie an den Entleerungsanschluß (17; 92) des Entleerungskanals (76) eines jeden Filterpakets (12; 87) der Filterpresse (10; 86) oder an die Filterpakete von mehreren Filterpressen anschließbar ist.
  10. 10. Filterpresse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungsanschlüsse (18; 93) und die Entleerungsanschlüsse (17; 92) einer Filterpresse (86) mit zwei Filterpaketen (12, 87) an der das feste Widerlager zwischen den beiden Filterpaketen (12, 87) bildenden festen Endplatte (88) angeordnet sind.
  11. 11. Filterpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trubrahmen (25) als Baueinheit ausgebildet ist, bei der die Verteilerkammer (24) einschließlich ihrer Trennwände (37) von einem oder beiden Trubräumen (33) abgetrennt und selbständig ist und zwischen ihr und einem oder beiden ebenfalls selbständigen Trubräumen (33) ein Dichtungsmittel vorgesehen ist.
DE19843425163 1984-07-07 1984-07-07 Filterpresse fuer die anschwemmfiltration Granted DE3425163A1 (de)

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DE19843425163 DE3425163A1 (de) 1984-07-07 1984-07-07 Filterpresse fuer die anschwemmfiltration
CH2659/85A CH668195A5 (de) 1984-07-07 1985-06-21 Filterpresse fuer die anschwemmfiltration.
GB08516916A GB2161092B (en) 1984-07-07 1985-07-04 Filter press
JP60146887A JPS6171809A (ja) 1984-07-07 1985-07-05 精製濾過用のフイルタ−プレス
US06/752,375 US4643827A (en) 1984-07-07 1985-07-05 Filter press for cake filtration
IT48317/85A IT1181708B (it) 1984-07-07 1985-07-05 Filtropressa per filtrazione su letto di materiale sciolto
FR8510340A FR2567037B1 (fr) 1984-07-07 1985-07-05 Filtre-presse pour la filtration en decantation

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