DE3422550A1 - Werkzeug zum anbringen und entfernen von kabelbandagen - Google Patents
Werkzeug zum anbringen und entfernen von kabelbandagenInfo
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Description
Werkzeug zum Anbringen und Entfernen von Kabelbandagen
Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Anbringen und Entfernen von Kabelbandagen.
Beim Zusammenbinden eines Kabelbündels oder vergleichbarer langystreckter Elemente ist die Verwendung eines Werkzeuges
bekannt, mit welchem das freie Ende eines zunächst lose angebrachten bandagenförmigen Elementes erfaßt wird, worauf
das Werkzeug so betätigt wird, daß dadurch die Bandage angezogen und in der das Bündel einschließenden Lage
befestigt bzw. verriegelt wird. Danach wird eine Schneidvorrichtung betätigt, die in der Werkzeugkonstruktion
eingebaut ist, um die Überschußlänge des Bandagendrahtes oder -bandes zu entfernen. Ein sich darauf beziehender
Stand der Technik ist in den üS-PSen 3.154.144, 3.168.119 und 4.335.477 offenbart.
Es ist weiterhin bekannt, Werkzeuge zu verwenden, die unter ein Band, einen Draht oder dgl. geführt und dann betätigt
werden, um das Band, den Draht oder dgl. durchzuschneiden. Die üS-PSen 264.696, 2.711.109 und 2.389.648 offenbaren
einen damit zusammenhängenden Stand der Technik.
Jedoch wird durch keine der vorstehend angeführten Vorveröffentlichungen
ein Verbundwerkzeug mitmehreren Funktionen gemäß der Erfindung nahegelegt.
Die Zielsetzung der Erfindung ist ein Verbundwerkzeug, das sowohl zum Anbringen von Kabelbandagen als auch zum
Entfernen derselben verwendbar ist. Der Anbringungsteil des Werkzeuges weist einen langgestreckten Griff auf, welcher
mit einer relativ dünnen Platte versehen ist, die nahe der dem Griff abgekehrten Seiten einen querverlaufenden offenen
Schlitz aufweist, der das freie Ende einer relativ lose angebrachten Bandage aufnimmt, worauf das dem Schlitz
zugeordnete Griffteil betätigt wird, um die Bandage anzuziehen oder zu spannen. An dem längsverlaufenden Teil
ist eine Schneidklinge schwenkbar angebracht, mit welcher die überschußlänge der Bandage entfernt werden kann. Die
Vorrichtung zum Entfernen der Bandage weist die vorstehend beschriebene Vorrichtung zum Anbringen und ein abgeschrägtes
leistenförmiges oder backenförmiges Teil auf, welches
den Schlitz außenseitig begrenzt. Dieses schräg zulaufende leistenförmige Teil kann zwischen Bandage und Kabel
eingeschoben werden.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein Verbundwerkzeug mit der vorbeschriebenen Ausgestaltung
zu schaffen, welches ein Handwerkzeug von einfachem Aufbau darstellt, billig herzustellen und einfach in der Verwendung
ist sowie nur ein Minimum an Einweisung für die das Werkzeug benutzende Person erforderlich macht.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den
Zeichnungen, in der Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind, die der weiteren Erläuterung, jedoch
nicht der Begrenzung der Erfindung dienen. Es sind zahlreiche Abwandlungen möglich, ohne daß der Bereich der
Erfindung verlassen wird. Es zeigen:
B'ig. 1 die perspektivische Ansicht eines Werkzeugs,
Fig. 2 die perspektivische Ansicht des Werkzeuges in
Fig. 2 die perspektivische Ansicht des Werkzeuges in
seiner offenen Stellung, in welcher der Schlitz
völlig freigegeben ist,
Fig. 3 die perspektivische Ansicht des Werkzeuges mit darin eingefügtem freiem Endabschnitt einer
Fig. 3 die perspektivische Ansicht des Werkzeuges mit darin eingefügtem freiem Endabschnitt einer
relativ lose angebrachten Bandage,
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung, in
welcher jedoch zur Vorbereitung auf das
Anziehen der Bandage deren freier Endabschnitt von der das Werkzeug handhabenden Person erfaßt ist,
welcher jedoch zur Vorbereitung auf das
Anziehen der Bandage deren freier Endabschnitt von der das Werkzeug handhabenden Person erfaßt ist,
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung, bei welcher jedoch die Werkzeugbacke sich am
Bandagenkopf oder -schloß abstützt und das
Werkzeug unter Mitnahme der Bandage verschwenkt wird, um das Anspannen und Verriegeln der
Bandage zur Sicherung des Bündels zu bewirken,
Bandagenkopf oder -schloß abstützt und das
Werkzeug unter Mitnahme der Bandage verschwenkt wird, um das Anspannen und Verriegeln der
Bandage zur Sicherung des Bündels zu bewirken,
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Ansicht, jedoch
nach Sicherung des Bündels und während des
Rotierens der Schneidklinge, um die Überschuß
länge vom Bandagenmaterial abzutrennen,
nach Sicherung des Bündels und während des
Rotierens der Schneidklinge, um die Überschuß
länge vom Bandagenmaterial abzutrennen,
Fig. 7 die perspektivische Ansicht des Werkzeuges
während der Verwendung zum Entfernen einer
Bandage.
während der Verwendung zum Entfernen einer
Bandage.
Die Figuren 1 und 2 zeigen eine Vorrichtung 10 zum Anbringen und Entfernen von Kabelbandagen, die mit einer an
einem langgestreckten Griff 12 angebrachten verhältnismäßig dünnen Platte 11 versehen ist. Platte 11 und Griff 12 sind
vorteilhaft gegeneinander versetzt und zueinander parallel verlaufend angebracht. Nahe dem freien Ende der Platte 1 1
ist diese mit einem verhältnismäßig schmalen, querverlau-
fenden Schlitz 13 mit offenem Ende versehen. Das Ende 14
des Klauenteiles 15 ist derart abgeschrägt, daß es zu seinem freien Ende sich verjüngt. Dieser sich verjüngende
Bereich bildet das freie Ende des Bereiches der Platte 1 1 , welches das offene Ende des Schlitzes 13 aufnimmt. Ferner
ist eine Schneidklinge 16 vorgesehen, die oberhalb der Platte 11 angeordnet und mit dieser über einen Stift 17
schwenkbar verbunden ist. Die Schneidklinge 16 ist mit einem Griff 161 versehen, der nach Art einer Schere dem
Griff 12 zugeordnet ist. Die Schneidklinge 16 ist mit einer Schneidkante 18 versehen, die mit der den Schlitz 13
definierenden bzw. aufnehmenden Fläche zusammenwirkt und
ein Schneidpaar bildet, wenn die Schneidklinge 16 zur Durchführung eines Schervorganges verschwenkt wird.
Die Figuren 3-6 zeigen die Verwendung der Vorrichtung als Mittel zum Anbringen von Bandagen oder dgl. Eine einstückige,
selbstsperrende Bandage 19 wird verhältnismäßig lose an einem Kabel oder einem anderen ähnlichen Bündel
angebracht. Das Werkzeug wird so plaziert, daß der freie Abschnitt 21 der Bandage sich durch den Schlitz 13 erstreckt.
Das Backenteil 15 wird an der abgekehrten Seite 22 der Austrittsfläche des selbstsperrenden Bandagenkopfes 24
abgestützt. Das Werkzeug erstreckt sich im wesentlichen senkrecht in Bezug auf diese Seite oder Fläche des Bandagenkopfes
oder dazu unter einem Winkel in Richtung auf den
Bandagenabschnitt 25, der mit dem Bandagenkopf verbunden
ist. Die das Werkzeug handhabende Person ergreift dann den freien Endabschnitt der Bandage, das bei verhältnismäßig
loser Anbringung fest durch den Bandagenkopf gezogen worden ist, um ihn in eine Lage zu bringen, in der er am Werkzeuggriff
mir den Fingern festgeklemmt wird. Aisdannwerden unter Verwendung des Bandagenkopfesoder -Schlosses als
Hebelunterlage bzw. Drehpunkt das Werkzeug und der durch die Finger festgeklemmte Bandagenabschnitt um das Klauenteil
in Richtung auf das Bündel und weg von dem Bandagenabschnitt, der mit dem Kopf bzw. Schloß verbunden ist,
verschwenkt, um so die Bandage weiter anzuspannen und durch das Bandagenschloß hindurchzuziehen und das Bündel in
seiner Lage zu sichern.
Es liegt auf der Hand, daß eine schnell schließbare und lösbare Klemmvorrichtung vorgesehen sein kann, die an die
Stelle der durch die Finger der Bedienungsperson bewirkten Klemmung tritt. Eine derartige Abwandlung würde jedoch
weder bezüglich des Zeitaufwandes noch des Herstellungsaufwandesbesondere Vorteile bringen, andererseits die Funktion
der Bandage kaum wirksamer machen.
AO - »ι -
Nachdem so das Bündel gesichert ist und das Werkzeug sichnoch in seiner Position befindet, wird im Ergebnis im
Zuge einer durchgehenden Bewegung die Schneidklinge 16 verschwenkt,
um das überschußmaterial am freien Ende der Bandage abtrennen.
Fig. 7 zeigt die Verwendung der Vorrichtung als Werkzeug zum Entfernen der Bandage. Das sich verjüngende Ende der
Backe 15 wird durch einen Abschnitt zwischen Bandage und Bündel hindurchgeschoben, so daß der Bandagenquerschnitt
sich ganz innerhalb des Schlitzes 13 befindet. Danach wird die Schneidklinge 16 verschwenkt, um die Bandage durchzuscheren
und so das Bündel freizugeben.
Vorstehend sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung im Detail zum Zwecke der Erläuterung beschrieben worden. Es
liegt auf der Hand, daß zahlreiche Abwandlungen und Änderungen möglich sind, ohne den Bereich der Erfindung zu
verlassen.
- Leerseite -
Claims (2)
1. Werkzeug zum Anbringen und Entfernen von Kabelbandagen r
welches zum Anziehen einer selbsthemmenden Kabelbandage um ein Kabel, ein Bündel elektrischer Leiter oder ähnlich
angeordneter Elemente zum Abtrennen von Überschußmaterial am freien Ende der Kabelbandage nach Anziehen derselben und
zum Entfernen der Bandage vom Kabel sowie zum Durchtrennen der Bandage verwendbar ist, wobei die Kabelbandage ein
selbsthemmendes Schloß mit einem Schlitz zum Hindurchführen der Bandage und einen langgestreckten Bandabschnitt, der
sich einstückig vom Schloß oder Kopf der Bandage erstreckt, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (10)
mit einer relativ dünnen, starren Platte (1T) mit einem
längsverlaufenden, davon ausgehenden Griff (12) versehen ist und die Platte (11) einen relativ schmalen, querverlaufenden
Schlitz (13) mit offenem Ende aufweist, der an oder nahe dem freien, dem Griff (12) abgekehrten Ende
angeordnet ist, in den Schlitz (13) der freie Endabschnitt (21) der Bandage (19) einführbar ist, die verhältnismäßig
lose angebracht ist, und am freien Ende der Platte (11) ein
backen- oder leistenförmiges Element (15) vorgesehen ist, welches am freien Ende der Platte den Schlitz (13) begrenzt
und in Richtung auf das offene Ende des Schlitzes (13) sich verjüngend ausgebildet ist und am Kopf oder Schloß (24) der
relativ lose angebrachten Bandage (19) abstützbar ist,
wobei der freie Endabschnitt (21) der Bandage (19) fest durch den Schlitz gezogen und z. B. durch die Pinger der
Bedienungsperson am Griff (12) angeklemmt wird und Kopf bzw. Schloß (24) als Dreh- bzw. Abstützpunkt verwendet wird
und das Werkzeug (10) derart schwenkbar ist, daß die Bandage (19) angezogen und durch den Bandagenkopf bzw. das
Bandagenschloß hindurchgezogen wird, um so das Kabel oder das Bündel zusammenzuhalten, und ferner eine Schneidplatte
(16) oberhalb der dünnen Platte (11) an dieser schwenkbar
angebracht und mit einem sich davon erstreckenden Griff (161) und einer Schneidkante (18) versehen ist, die mit der
mit der Oberfläche des den Schlitz (13) begrenzenden Teiles zur Bildung eines Schneidpaares zusammenwirkt, wodurch,
wenn das Kabel oder Bündel (20) zusammengehalten ist und sich der freie Abschnitt (21) der Bandage (19) im Schlitz
befindet, der Schneidgriff (161) verschwenkt werden kann,
um das Überschußmaterial der Bandage abzutrennen, wobei das Werkzeug (10) auch geeignet ist, Kabelbandagen (19) zu
entfernen, indem das sich verjüngende Element (15) des Werkzeuges zwischen Bandage (19) und Kabel oder ähnlichem
Bündel (20) eingeführt wird, so daß ein Querschnitt der Bandage (19) sich voll innerhalb des Schlitzes (13)
befindet, so daß die Schneidklinge (16) betätigt werden kann, um die Bandage (19) durchzutrennen und das Kabel oder
Bündel (20) freizugeben.
2. Verbundwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (12) der dünnen Platte (11) gegenüber der
Platte (11) versetzt und zu dieser parallel verlaufend angeordnet ist.
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