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DE3421653A1 - Ventil - Google Patents

Ventil

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Publication number
DE3421653A1
DE3421653A1 DE19843421653 DE3421653A DE3421653A1 DE 3421653 A1 DE3421653 A1 DE 3421653A1 DE 19843421653 DE19843421653 DE 19843421653 DE 3421653 A DE3421653 A DE 3421653A DE 3421653 A1 DE3421653 A1 DE 3421653A1
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DE
Germany
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valve
plates
sleeves
plate
sleeve
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DE19843421653
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English (en)
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DE3421653C2 (de
Inventor
Giordano Lumezzane Brescia Otelli
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Sol SpA
Original Assignee
Sol SpA
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/04Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with pivoted closure members
    • F16K3/06Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with pivoted closure members in the form of closure plates arranged between supply and discharge passages
    • F16K3/08Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with pivoted closure members in the form of closure plates arranged between supply and discharge passages with circular plates rotatable around their centres
    • F16K3/085Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with pivoted closure members in the form of closure plates arranged between supply and discharge passages with circular plates rotatable around their centres the axis of supply passage and the axis of discharge passage being coaxial and parallel to the axis of rotation of the plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Ventil
  • Die Erfindung betrifft ein Ventil für Fluide im allgemeinen, das einen Ventilkörper, der aus zwei miteinander verschraubten und jeweils eine Einlaßöffnung und eine hiermit koaxiale Auslaßöffnung für das Fluid begrenzende Muffen besteht, und mindestens zwei aus keramischem oder gleichwertigem anderen Material bestehende Platten enthält, die dazu bestimmt sind, das Ventil zu öffnen oder dicht abzuschließen.
  • Auf dem Gebiet der Hähne oder Ventile für die Steuerung der Strömung von Flüssigkeiten im allgemeinen sind bereits verschiedene Ausführungen bekannt, die jedoch nicht universell anwendbar sind, sondern nur einen spezifischen Anwendungsbereich haben, der abhängig ist von ihrem Aufbau und der Anordnung der verschiedenen Betätigungsmittel für das Öffnen und Schließen.
  • So z. B. sind die Hähne für Waschbecken, Spülbecken usw.
  • aus einem Körper gebildet, der im allgemeinen mindestens einen Einlaß-Durchlaß und mindestens einen Austritts-Durchlaß für die Flüssigkeit hat, die rechtwinklig zueinander verlaufen, wobei ein Verschlußorgan mit rotierender und/oder axialer Verstellbewegung vorgesehen ist, das in der Achse eines der Durchtritte und demzufolge rechtwinklig zum anderen Durchtritt angeordnet ist. Demzufolge ergibt sich bei diesen bekannten Hähnen, daß die Strömungslinie des Fluids gebrochen ist, wenn das Fluid vom Einlaß-Durchlaß zum Auslaß-Durchlaß über das Verschlußorgan strömt.
  • Es sind im übrigen Ventile mit einem kugeligen oder sphärischen Verschlußorgan oder mit einem quergebohrten konischen Kücken bekannt, wobei ein Ventilkörper mit einem Einlaß-Durchtritt und einem Auslaß-Durchtritt vorgesehen ist, die untereinander koaxial sind, während das kugelige oder konische Verschlußorgan um eine Achse verdrehbar ist, die rechtwinklig zur Strömungsrichtung durch den Körper hindurch verläuft. In einem solchen Falle ist die Strömungslinie im Ventil und durch das Verschlußorgan hindurch nicht gebrochen oder zerstückelt, jedoch muß am Körper des Ventils ein vorspringender Bereich oder Abschnitt vorgesehen werden, der zur Aufnahme und zur Führung während der Drehbewegung des Schenkels oder Zapfens für die Steuerung des Verschlußorgans dient, was auch zu einer beachtlichen Erhöhung des Raumaufwands für das Ventil führt, welcher erhöhte Raumaufwand sich auf den Raum auswirkt, der für das Installieren und das Betätigen des Ventils notwendig ist.
  • Demgegenüber besteht das Ziel der vorliegenden Erfindung darin, ein Ventil für Fluide vorzuschlagen, das scheibenförmige Auffang- oder Abfangmittel besitzt, die koaxial sowohl zum Einlaß-Durchtritt als auch zum Auslaß-Durchtritt für die Flüssigkeitsströmung sind, wobei mindestens eines dieser Mittel feststeht, während das andere gesteuert wird und verdrehbar ist um eine Achse, die mit derjenigen des Einlaß- und Auslaß-Durchtritts für das Fluidum zusammenfällt.
  • Die Mittel zur Steuerung des drehbaren Elementes sind konzentrisch angeordnet und zur Ausführung einer Drehbewegung unmittelbar am Ventilkörper geführt.
  • Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Ventil zu schaffen, bei dem die scheibenförmigen Auffang-bzw. Abfangmittel aus Keramikmaterial oder einem anderen geeigneten Material bestehen, das nicht nur die gewünschte Dichtigkeit beim Verschließen garantiert, sondern auch eine lange Lebensdauer des Ventils unter der Bedingung einer korrekten, richtigen Benutzung gewährleistet.
  • Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Ventil mit einem minimalen Raumaufwand zu schaffen, das in der Lage ist, mit Vorteil bei allen möglichen Anwendungen die üblichen Kugelventile zu ersetzen dank seiner Einfachheit beim Einbauen im Bereich beliebiger Rohrleitungen, dank der leichten und bequemen Betätigung und dem zuverlässigen, sicheren Abschließen und schließlich, wie bereits oben gesagt, dank des geringen in Anspruch genommenen Raumes und dank seiner Effizienz bzw. Wirksamkeit.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Ventil zu schaffen, das universell anwendbar ist und als solches verwendet werden kann für sich allein oder in Verbindung mit anderen strömungsführenden Mitteln im Bereich z. B. von Gruppen oder Einheiten für Badewannen, für Duschen, Waschbecken usw., auch für das Abfangen oder Auffangen bzw.
  • Führen des Fluids unabhängig von der mit bekannten Hähnen durchgeführten Führung, um in der Lage zu sein, den Flüssigkeitsstrom anzuhalten und/oder zu steuern und zu kontrollieren, wobei die vorgenannten Hähne in einer vorbestimmten Öffnungsstellung verbleiben.
  • Zu dem obengenannten Zweck ist gemäß der Erfindung bei der neuen Anordnung vorgesehen, daß die Platten zwischen den beiden Muffen koaxial zu der Einlaß- und der Auslaßöffnung für das Fluid angeordnet sind, daß mindestens eine der Platten feststehend und die andere beweglich, nämlich um ihre mit den Achsen der Einlaß- und der Auslaßöffnung zusammenfallende Achse drehbar angeordnet ist, daß die Platten hindurchgehende Öffnungen oder Schlitze aufweisen, die durch Verdrehen der beweglichen Platte so zueinander verstellt werden können, daß sie einander ganz oder teilweise überlappen oder voneinander entfernt sind, und daß die bewegliche Platte in radialer Richtung mit einem zu ihrem Verdrehen dienenden Betätigungs-Handrad verbunden ist, das in koaxialer Anordnung am Ventilkörper angebracht und um einen Winkel von mindestens 900 verdrehbar ist. Zweckmäßigerweise kann bei der erfindungsgemäßen Anordnung vorgesehen sein, daß eine der Muffen mit einem sich in axialer Richtung erstreckenden Längsschlitz und mit einem Längsschlitz versehen ist, der sich in Umfangsrichtung gesehen über einen Bogen von mindestens 900 ausgehend vom Längsschlitz erstreckt, und daß die beiden Muffen an ihrer Außenseite eine Lagerungsfläche für die axiale Halterung und die Drehbewegung des Betätigungs-Handrads aufweisen.
  • Die Anordnung kann z. B. so getroffen sein, daß das Ventil zwei Fläche an Fläche aneinander anliegende Platten besitzt, von denen die eine feststeht und mit einem radialen Zahn versehen ist, der in den Längsschlitz einer der Muffen eingreift, während die andere gegenüber der feststehenden Platte drehbar ist und mit dem Betätigungs-Handrad über einen in sie eingreifenden Mitnehmerstift verbunden ist, der sich in den Umfangs schlitz einer der Muffen hinein erstreckt und hierbei die maximale Drehbewegung des Betätigungs-Handrads und der zugehörigen Platte begrenzt. Besonders vorteilhaft kann es z. B. sein, wenn die feststehende Platte sich unter Abdichtung an einer Schulter einer der Muffen abstützt und die bewegliche Platte einen in einem entsprechenden zylindrischen Abschnitt der anderen Muffe zentrierten und zur Ausführung einer Drehbewegung geführten ringförmigen Abschnitt, sowie einen Umfangsflansch besitzt, der über eine z. B. ringförmige Abdichtung an der anderen Muffe angreift. Schließlich kann z. B. die Anordnung so getroffen sein, daß das Ventil drei packungsartig zusammengefaßte und Fläche an Fläche aneinander anliegende Platten besitzt, von denen die beiden seitlichen bzw. äußeren mit einem radialen Zahn versehen sind, der in den Längsschlitz einer Muffe eingreift, während die mittlere Platte zwischen den beiden äußeren feststehenden Platten diesen gegenüber verdrehbar ist, wobei an ihr ein Mitnehmerstift in radialer Richtung angreift, der mit dem Betätigungs-Handrad verbunden ist und sich in den Umfangsschlitz der Muffe hinein erstreckt und die maximale Drehbewegung des Betätigungs-Handrads und der beweglichen Platte begrenzt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 ein in einer Rohrleitung eingesetztes Ventil gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht in schematischer Darstellung, Fig. 2 eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ventils in einer Seitenansicht in einem Längsschnitt in größerem Maßstab, Fig. 3 die Anordnung nach Fig. 2 in explodierter Darstellung perspektivisch gesehen, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung, wiederum in einer Seitenansicht und in einem Längsschnitt und Fig. 5 die Anordnung nach Fig. 4 in einem Schnitt gemäß der Linie V-V der Fig. 4.
  • Das erfindungsgemäße Ventil besitzt einen Ventilkörper 1, der z. B. aus zwei Muffen 2, 3 zusammengesetzt ist, die miteinander bei 4 verschraubt sind und von denen die eine die Einlaßbohrung oder den Einlaß-Durchtritt 5 und die andere die Auslaßbohrung oder den Auslaß-Durchtritt 6 des durchfließenden Mediums begrenzen. Diese beiden Bohrungen sind miteinander koaxial und weisen Mittel auf, mit deren Hilfe sie an zwei entsprechenden Leitungen 5', 6' zum Zuführen und zum Verteilen des Fluids verbunden werden können. Eine dieser Muffen, z. B. die Muffe 3 in Fig. 3, besitzt einen Längsschlitz 7, von dem ausgehend sich z. B. über einen Umfang von 900 ein Umfangsschlitz 8 erstreckt, dessen Wirkungsweise und Funktion sich aus den folgenden Ausführungen ergibt.
  • Bei der in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform sind zwischen den beiden Muffen oder Elementen 2, 3 des Ventilkörpers 1 zwei scheibenförmige Platten 9, 10 aus Keramikmaterial oder einem ähnlichen geeigneten Material angebracht, von denen die eine feststehend angeordnet ist und die andere an der feststehenden dieser gegenüber verdrehbar geführt ist. Die beiden Platten 9, 10 sind Seite an Seite oder Fläche an Fläche aneinander angelegt und koaxial mit den Bohrungen 5, 6 zum Einlassen und zum Auslassen des Fluids.
  • Die feststehende Platte 9 stützt sich stabil an einer ringförmigen Abdichtung 11 ab, die an einer Anschlagschulter 12 an der Muffe 3 angebracht ist, um die Auslaßbohrung 5 zu umgeben. Damit sie in der Muffe 3 gehalten werden kann, besitzt die Platte 9 mindestens einen radialen Zahn 9', der in den Längsschlitz 7 des vorgenannten Elementes eingreift.
  • Die bewegliche Platte 10 besitzt einen radialen Schlitz 10', in den ein Mitnehmerstift 13 eingreift, der mit einem Betätigungs-Handrad 14 verbunden ist, das am Körper 1 drehbar gelagert und axial an einer Lagerungsfläche 1' zentriert ist, die durch die beiden Muffenelemente 2, 3 definiert und bestimmt ist. Es ist noch festzustellen, daß der Mitnehmerstift 13 sich in den Umfangsschlitz 8 der Muffe 3 hinein erstreckt und in diesem geführt ist, der die Drehbewegung des Betätigungs-Handrades gestattet und begrenzt und in entsprechender Weise auch die Drehbewegung der beweglichen Platte 10 in Achse mit dem Ventilkörper 1.
  • Vorzugsweise weist die bewegliche Platte 10 einen ringförmigen Abschnitt 15 auf, der drehbar in einem entsprechenden zylindrischen inneren Abschnitt 16 der Muffe 2 aufgenommen und gelagert ist und auf den eine Abdichtung 17 einwirkt.
  • Am Umfang besitzt die Platte 10 noch einen Anschlagflansch 18, gegen den unter Vermittlung einer Ringdichtung 18' das innere Ende 2' der Muffe 2 anschlägt, die, indem sie in die Muffe 3 eingeschraubt wird, den Kontaktdruck zwischen der feststehenden Platte 9 und der beweglichen Platte 10 herstellt.
  • Die bewegliche Platte 10 besitzt einen oder mehrere Querschlitze 20, die bei einer Verdrehung der Platte selbst gegenüber den Schlitzen 19, die in der feststehenden Platte 9 vorgesehen sind, so eingestellt werden können, daß sie teilweise oder vollständig mit ihnen zusammenfallen, wenn das Fluid durch das Ventil hindurch abfließen soll, oder voneinander entfernt bzw. gegeneinander versetzt sind, wenn die Strömung des Fluids unterbrochen und das Ventil dicht abgeschlossen werden soll.
  • Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform sind anstelle von zwei Platten aus keramischem oder einem anderen geeigneten Material zwischen den Muffen 2, 3 des Ventilkörpers 1 drei packungsmäßig oder paketartig zusammengefaßte Platten 21, 22, 23 vorgesehen, die untereinander und mit den Einlaß-und Auslaßbohrungen des Fluids im Ventilkörper koaxial sind.
  • Die beiden seitlichen oder äußeren Platten 21, 23 sind feststehend angeordnet und mit der Muffe 3 verbunden, jeweils mit Hilfe eines radialen Zahns 21', 23', der in den Längsschlitz 7 der Muffe eingreift, während die innere Platte 22 beweglich ist und bei 22' mit dem Mitnehmerstift 13 des Betätigungs-Handrads 14 verbunden ist, damit sie zwischen den beiden feststehenden Platten 21, 23 und diesen gegenüber verdreht werden kann. Auch in diesem Falle besitzt die mittlere Platte 22 einen oder mehrere durchgehende Schlitze 24, dieagegenüber den Schlitzen 25 an den beiden feststehenden Platten verstellbar sind, entweder mit diesen vollständig oder teilweise zusammenzufallen oder um von diesen entfernt zu sein, je nachdem, ob das Ventil geöffnet oder geschlossen werden soll.
  • Das Öffnen und das Schließen des Ventils erzielt man in jedem Fall mit einer Verdrehung des Betätigungs-Handrads 14 am Ventilkörper, in der Weise, daß man die bewegliche Platte gegenüber der feststehenden Platte oder den feststehenden Platten in zweckmäßiger Weise positioniert. Die Betätigung ist besonders einfach und findet bei minimalem Raumaufwand statt, insofern, als das Betätigungs-Handrad koaxial am Ventilkörper gelagert ist, selbst wenn dieses Handrad gewünschtenfalls mit einem Vorsprung oder einem radialen Handhebel versehen sein sollte. Ihrerseits stellen die Platten aus Keramikmaterial od. dgl. sicher, daß das Ventil in geschlossenem Zustand korrekt abgedichtet wird, ohne daß es Probleme hinsichtlich der Abnutzung und der Lebensdauer gibt.
  • Man erzielt demgemäß die oben erwähnten Vorteile und löst die oben erwähnten Aufgaben im Hinblick darauf, daß das Ventil besonders einfach und wirksam ist und sich für eine Vielzahl von Anwendungen auch dort eignet, wo heutzutage die Kugelventile verwendet werden, die keine Mittel zum Unterbrechen und zum Abdichten der Strömung aus keramischem Material verwenden können.

Claims (5)

  1. Ventil Ansprüche 1. Ventil für Fluide im allgemeinen, das einen Ventilkörper (1), der aus zwei miteinander verschraubten und jeweils eine Einlaßöffnung (5) und eine hiermit koaxiale Auslaßöffnung (6) für das Fluid begrenzende Muffen (2, 3) besteht, und mindestens zwei aus keramischem oder gleichwertigem anderen Material bestehende Platten (9, 10; 21, 22, 23) enthält, die dazu bestimmt sind, das Ventil zu öffnen oder dicht abzuschließen, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (9, 10; 21, 22, 23) zwischen den beiden Muffen (2, 3) koaxial zu der Einlaß- und der Auslaßöffnung (5, 6) für das Fluid angeordnet sind, daß mindestens eine der Platten (9; 21, 23) feststehend und die andere beweglich, nämlich um ihre mit den Achsen der Einlaß- und der Auslaßöffnung (5, 6) zusammenfallende Achse drehbar angeordnet ist, daß die Platten (9, 10; 21, 22, 23) hindurchgehende Öffnungen oder Schlitze aufweisen, die durch Verdrehen der beweglichen Platte (10; 22) so zueinander verstellt werden können, daß sie einander ganz oder teilweise überlappen oder voneinander entfernt sind, und daß die bewegliche Platte (10; 22) in radialer Richtung mit einem zu ihrem Verdrehen dienenden Betätigungs-Handrad (14) verbunden ist, das in koaxialer Anordnung am Ventilkörper (1) angebracht und um einen Winkel von mindestens 900 verdrehbar ist.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Muffen (3) mit einem sich in axialer Richtung erstreckenden Längsschlitz (7) und mit einem Umfangsschlitz (8) versehen ist, der sich in Umfangsrichtung gesehen über einen Bogen von mindestens 900 ausgehend vom Längsschlitz erstreckt, und daß die beiden Muffen (2, 3) an ihrer Außenseite eine Lagerungsfläche (1') für die axiale Halterung und die Drehbewegung des Betätigungs-Handrads (14) aufweisen.
  3. 3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es zwei Fläche an Fläche aneinander anliegende Platten (9, 10) besitzt, von denen die eine (9) feststeht und mit einem radialen Zahn (9') versehen ist, der in den Längsschlitz (7) einer der Muffen (3) eingreift, während die andere (10) gegenüber der feststehenden Platte (9) drehbar ist und mit dem Betätigungs-Handrad (14) über einen in sie eingreifenden Mitnehmerstift (13) verbundenist, der sich in den Umfangsschlitz (8) einer der Muffen (3) hineinerstreckt und hierbei die maximale Drehbewegung des Betätigungs-Handrads (14) und der zugehörigen Platte (10) begrenzt.
  4. 4. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Platte (9) sich unter Abdichtung (bei 11) an einer Schulter (12) einer der Muffen (3) abstützt und daß die bewegliche Platte (10) einen in einem entsprechenden zylindrischen Abschnitt (16) der anderen Muffe (2) zentrierten und zur Ausführungen einer Drehbewegung geführten ringförmigen Abschnitt (15) , sowie einen Umfangsflansch (18) besitzt, der über eine z. B. ringförmige Abdichtung (18') an der anderen Muffe (3) angreift.
  5. 5. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es drei packungsartig zusammengefaßte und Fläche an Fläche aneinander anliegende Platten (21, 22, 23) besitzt, von denen die beiden seitlichen bzw. äußeren (21, 23) mit einem radialen Zahn versehen sind, der in den Längsschlitz (7) einer Muffe (3) eingreift, während die mittlere Platte (22) zwischen den beiden äußeren feststehenden Platten (21, 23) diesen gegenüber verdrehbar ist, wobei an ihr ein Mitnehmerstift (13) in radialer Richtung angreift, der mit dem Betätigungs-Handrad (14) verbunden ist und sich in den Umfangsschlitz der Muffe (3) hinein erstreckt und die maximale Drehbewegung des Betätigungs-Handrades und der beweglichen Platte (22) begrenzt.
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