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DE3421082A1 - Piezoelektrisches foerder- und dosiergeraet - Google Patents

Piezoelektrisches foerder- und dosiergeraet

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Publication number
DE3421082A1
DE3421082A1 DE19843421082 DE3421082A DE3421082A1 DE 3421082 A1 DE3421082 A1 DE 3421082A1 DE 19843421082 DE19843421082 DE 19843421082 DE 3421082 A DE3421082 A DE 3421082A DE 3421082 A1 DE3421082 A1 DE 3421082A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tubular element
liquid
voltage
housing
piezoelectric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19843421082
Other languages
English (en)
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DE3421082C2 (de
Inventor
Kenth Dipl.-Ing. Akersberga Nilsson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19843421082 priority Critical patent/DE3421082A1/de
Publication of DE3421082A1 publication Critical patent/DE3421082A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3421082C2 publication Critical patent/DE3421082C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B17/00Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors
    • F04B17/003Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors driven by piezoelectric means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/14Infusion devices, e.g. infusing by gravity; Blood infusion; Accessories therefor
    • A61M5/142Pressure infusion, e.g. using pumps

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Piezoelektrisches Förder- und Dosiergerät
  • Die Erfindung betrifft ein Förder- und Dosiergerät für eine Flüssigkeit mit einem die Flüssigkeit enthaltenden Gehäuse und mit einem piezoelektrischen, rohrförmigen Element, durch welches die Flüssigkeit qefördert wird und an welchem eine elektrische Spannung zur Veränderung seiner geometrischen Abmessungen anlegbar ist.
  • Bekanntlich steht mit einem Piezokristall ein Mittel zur Umwandlung elektrischer Energie in mechanische Energie zur Verfügung. Eine auf den piezoelektrischen kristallinen Körper ausgeübte und eine Deformation bewirkende mechanische Kraft führt zu einer Ladungsverschiebung im Kristall. Ist der piezoelektrische Körper mit Elektroden, versehen, so tritt an diesen eine Spannung auf. Umgekehrt bewirkt das Anlegen einer Spannung an die Elektroden eines solchen Körpers eine Deformation, die sich z. B.
  • bei einem zylinderförmigen Piezokörper - je nach Anordnung der Elektroden und der Kristallrichtungen - in einer Änderung der radialen und/oder der axialen Abmessungen äußert.
  • Diese Eigenschaft piezoelektrischer, insbesondere piezokeramischer Körper wurde bereits zum Pumpen von Flüssigkeiten ausgenutzt. So ist in der DE-OS 30 07 001 eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zum Pumpen kleiner Flüssigkeitsmengen beschrieben, bei der in ein piezokeramisches Röhrchen ein zylinderförmiger Kern eingebracht ist. An der äußeren Mantelfläche des Röhrchens sind nebeneinander eine Anzahl elektrischer Kontakte gelegt. Durch zeitlich versetztes Ansteuern der einzelnen Kontakte wird eine Art Melkmechanismus bewirkt, der die Flüssigkeit von einem Ende des rohrförmigen Elements zum anderen Ende treibt. Bei dieser Vorrichtung sind paßgenaue Bauelemente nötig, weil der zylindrische Kern exakt auf das rohrförmige piezokeramische Element abgestimmt sein muß. Außerdem beinhaltet die Vorrichtung eine Anzahl von Elektroden mit zugeordneter Steuervorrichtung, um den Melkmechanismus zu erzielen, was einen erheblichen technischen Aufwand bedeutet.
  • Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, ein Förder- und Dosiergerät der eingangs genannten Art anzugeben, das einen mechanisch vergleichsweise einfachen Geräteaufbau aufweist und das einen vergleichsweise geringen Aufwand für die elektrische Steuerung erfordert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die elektrische Spannung in radialer Richtung des rohrförmigen Elements anlegbar ist, so daß das rohrförmige Element in seiner Längsrichtung eine Längenänderung erfährt, daß das rohrförmige Element an einer vorgegebenen Stelle am Gehäuse befestigt ist, daß in dem rohrförmigen Element eine Einlaßöffnung angeordnet ist, die zum Einströmen der Flüssigkeit vom Gehäuse in das Innere des rohrförmigen Elements dient, und daß die Einlaßöffnung mittels eines Verschlußkörpers verschließbar ist, wobei der Verschlußkörper durch die Längenänderung des rohrförmigen Elements betätigbar ist.
  • Bevorzugt ist hierbei vorgesehen, daß das piezoelektrische, rohrförmige Element als Hohlzylinder ausgebildet und an seiner Innen- und Außenfläche je mit einer Elektrode versehen ist. Bei Anlegen einer Erregungsgleichspannung zwischen den beiden Elektroden bildet sich - infolge der Polarisierung des piezoelektrischen Elements - ein radiales elektrisches Feld aus, das zu einer Vergrößerung des Innenvolumens des piezoelektrischen Elements führt.
  • Geschieht das Anlegen der Erregungsgleichspannung genügend schnell, wird der Verschlußkörper fortgeschleudert, und Flüssigkeit kann in den Innenraum einströmen, wobei das Einströmen beim Zurückschnellen des elastisch gehalterten Verschlußkörpers unterbrochen wird.
  • Eine Reduzierung der Erregungsgleichspannung führt zum Austreiben eines Teils der Flüssigkeit aus dem genannten Innenraum.
  • Dadurch wird erreicht, daß die Funktionstüchtigkeit des Förder- und Dosiergerätes, das auch als Dosierpumpe bezeichnet werden kann, nicht mehr von dem mechanischen Spiel zwischen einer Buchse und einem Kern abhängig ist, sondern lediglich von der Dichtfähigkeit zweier Flächen.
  • Eine Fläche wird dabei von dem Verschlußkörper gebildet, die andere von dem piezokeramischen Element. Die Flächen können insbesondere plan sein, was die Bearbeitung der Bauteile einfach gestaltet.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß eine stirnseitige Öffnung des rohrförmigen Elements die Einlaßöffnung für die Flüssigkeit bildet, daß der Verschlußkörper ein Körper mit definiert bemessener Masse ist, und daß der Körper durch eine Feder, insbesondere eine Spiralfeder, elastisch am Gehäuse festgehalten ist. Hierbei ergibt sich der Vorteil, daß in einem Fehlerfall in der Ansteuerung des piezokeramischen Elements gewährleistet ist, daß die Einlaßöffnung durch den Verschlußkörper geschlossen ist und keine Flüssigkeit in das piezokeramische Röhrchen eingeleitet wird. Dieses kann von besonderem Vorteil sein bei medizinischen Dosiergeräten, wenn es sich bei der Flüssigkeit um ein Medikament handelt, das in den Körper eines Lebewesens gepumpt wird.
  • Das Pumpvolumen wird von der Größe der Erregungsspannung und der Repetitionsfrequenz gesteuert. Große Änderungen des Dosierbereiches werden durch den Austausch des rohrförmigen Elements gegen eines mit geänderten Dimensionen bewirkt.
  • Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den folgenden Zeichnungen in Verbindung mit den Unteransprüchen.
  • Es zeigen: Fig. 1 ein Förder- und Dosiergerät mit einem piezokeramischen Element mit stirnseitiger Öffnung, die als Einlaßöffnung für die Flüssigkeit dient, und Fig. 2 den zeitlichen Verlauf einer Erregungsspannung U, mit der das piezoelektrische Element gemäß Fig. 1 angesteuert wird.
  • Figur 1 zeigt ein quaderförmiges Gehäuse 1, welches mit zwei Öffnungen 3 und 5 versehen ist. An die Öffnung 3 schließt sich ein rohrförmiges piezokeramisches Element 7 an. Die Öffnung 3 dient dabei, gegebenenfalls über einen Anschlußstutzen 6, als Auslaßöffnung für eine Flüssigkeit 9, die aus dem Element 7 herausgeschleudert wird. Die zweite Öffnung 5 führt in das Innere des Gehäuses 1, in welchem sich die Flüssigkeit 9 befindet.
  • Eine Drosselung (Strömungswiderstand) oder ein Rückschlagventil 10 ist zweckmäßigerweise an der Ausgangsseite beim Durchbruch 3 vorgesehen, um ein Rücksaugen der Flüssigkeit 9 zu verhindern. Das Rückschlagventil 10 kann vom gewöhnlichen Feder/Kegel-Typ sein. Sein Öffnungsdruck sollte niedriger sein als der des später beschriebenen Masse-Feder-Systems 13, 15.
  • Das piezokeramische Element 7 ist an der vorderen Stirnseite mit der vorderen Wand 11 des Gehäuses 1, in der sich die Öffnung 3 befindet, fest verbunden. Das piezokeramische Element 7 ist dabei so plaziert, daß die eine Öffnung seines Hohlraums mit der Öffnung 3 zumindest teilweise zur Deckung kommt. Die noch freie hintere Stirnseite des piezokeramischen Elements 7 ist durch einen quaderförmigen Körper 13 von definiert gewählter Masse in einer Ruhestellung abgedeckt. Die Abdeckung ist flüssigkeitsdicht. Der quaderförmige Körper 13 dient somit als Verschluß für die Öffnung am hinteren stirnseitigen Ende des piezokeramischen Elements 7. Der quaderförmige Körper 13 ist über eine Spiralfeder 15 mit der der vorderen Gehäusewand 11 gegenüberliegenden hinteren Wand 17 verbunden. Das piezokeramische Element 7 ist am Innen- und am Außenmantel jeweils mit einer flächenartigen Elektrode 19, 21 versehen. Die Elektrode 19, die an dem Innenmantel des piezokeramischen Elements 7 anliegt oder diesen bildet, ist in der vorliegenden Ausführung speziell um dessen linke Stirnseite herum zum Außenmantel geführt, um beide Elektroden 19, 21 von außen zugänglich zu machen und das Anschließen an Zuleitungen, zwischen denen sich eine elektrische Spannung U befindet, zu erleichtern. Stattdessen kann aber auch die Herumführung um das rechte Rohrende vorgenommen werden, oder der gesamte Außenmantel 21 kann nur mit der Elektrode 21 versehen, z.B. beschichtet sein. Die Erregungsspannung U wird über einen Schalter 22a von einem Spannungsgeber 22 geliefert. Hervorzuheben ist, daß bei Anlegen einer Gleichspannung U ein radiales elektrisches Feld erzeugt wird, das senkrecht zur Längsrichtung 24 gerichtet ist.
  • Das rohrförmige Element 7 wird radial polarisiert.
  • Der quaderförmige Körper 13 wird im Ruhezustand von der Feder 15 gegen das hintere stirnseitige Ende des piezokeramischen Elementes 7 gedrückt. Das piezokeramische Element 7 ist radial so polarisiert, daß sich bei positiver elektrischer Spannung das Element 7 verlänqert.
  • Der mittlere Durchmesser wird erhöht und die Wandstärke vermindert. Diese Dimensionsänderungen bewirken eine Vergrößerlng des Hohlraumvolumens im piezokeramischen Element 7, wodurch gegenüber dem Gehäuseinneren ein Unterdruck erzeugt wird.
  • Wird den Elektroden 19, 21 am piezoelektrischen Element 7 eine sprungförmige positive Spannung U zugeführt, so verlängert sich das piezokeramische Element 7 sprungförmig und beschleunigt dabei den quaderförmigen Körper 13 in Richtung auf die hintere Wand 17. Wenn das piezokeramische Element 7 sprungartig seine Endausdehnung erreicht hat, hat der quaderförmige Körper 13 eine gewisse Beschleunigung erfahren. Aufgrund seiner Massenträgheit bewegt er sich eine gewisse Wegstrecke weiter nach rechts, d.h. weiter als es der Auslenkung des piezokeramischen Elementes 7 entspricht, und eine spaltförmige Einlaßöffnung 23 wird dabei zwischen dem stirnseitigen Ende des piezokeramischen Elements 7 und dem quaderförmigen Körper 13 gebildet. Das Innenvolumen des piezokeramischen Elementes 7 ist in dieser Bewegungs- phase relativ groß. Durch den Unterdruck im piezokeramischen Element 7 strömt Flüssigkeit 9 durch die Einlaßöffnung 23 und füllt den Innenraum des piezokeramischen Elements 7 auf. Nach kurzer Zeit wird die Einlaßöffnung 23 durch die Druckkraft der Feder 14 unter Einwirkung des Körpers 13 wieder geschlossen.
  • Durch anschließendes Absenken der Spannung U wird das Innenvolumen des piezokeramischen Elementes 7 wieder vermindert. Durch ein langsames Absenken der Spannung U wird dabei sichergestellt, daß der quaderförmige Körper 13 während der gesamten Spannungsreduzierungsphase gegen die hintere Stirnseite des piezokeramischen Elementes 7 drückt und diese dabei flüssigkeitsdicht abschließt.
  • Gleichzeitig wird ein Teil der im piezokeramischen Element 7 befindlichen Flüssigkeit 9 durch die Öffnung 3 herausgetrieben. An die Öffnung 3 kann ein Katheter 25 anschließen. Ein Beispiel eines Spannungsverlaufes U(t) wird bei Figur 2 erläutert.
  • Die Anordnung nach Figur 1 hat als wesentlichen Vorteil, daß auf Toleranzen in den Abmessungen des piezokeramischen Elementes 7 bei der Fertigung nicht sonderlich geachtet werden muß. Außerdem ist die Anordnung temperaturstabil, da eine Ausdehnung aufgrund von Temperatureinflüssen durch die Feder 15 kompensiert wird. Diese Faktoren vereinfachen den Herstellungsprozeß des Gerätes.
  • Figur 2 zeigt einen typischen Verlauf der Erregungsspannung U in Abhängigkeit von der Zeit t, wie sie in Radialrichtung zwischen den Elektroden 19, 21 nach Figur 1 vorteilhafterweise angelegt werden kann. Die Spannung U springt in sehr kurzer Zeit von Null auf einen Wert A, wobei das piezokeramische Element 7 seine maximale Längenausdehnung erfährt. Durch seine Trägheit wird der quaderförmiqe Körper 13 sodann von der hinteren Stirnseite des piezokeramischen Elementes 7 abgehoben, und es öffnet sich die Einlaßöffnung 23. Dieser Vorgang ist innerhalb eines Zeitraums b abgeschlossen. Am Ende des Zeitraums b drückt der quaderförmige Körper 13 wieder gegen die stirnseitige Fläche des piezokeramischen Elementes 7, und es besteht dann keine Einlaßöffnung 23 in Form eines Spaltes mehr.
  • Während des Zeitraums b ist die Flüssigkeit 9 vom Gehäuseinneren in das Innere des rohrförmigen Elementes 7 eingedrungen. Während der folgenden Zeitspanne c, die sich direkt an den Zeitraum b anschließen kann, wird die Spannung U vergleichsweise langsam und dabei gleichmäßig auf Null zurückgeführt, z.B. zeitlich linear, wie eingezeichnet. Dadurch wird bewirkt, daß sich auch die Längenänderung des piezokeramischen Elementes 7 entsprechend langsam zurückbildet. Der quaderförmige Körper 13 bleibt an der Stirnfläche des piezokeramischen Elementes 7 in dichtender Verbindung angepreßt. Flüssigkeit kann bei dieser Kontraktion somit nicht in den länglichen Innenraum des Elements 7 eindringen. Durch die mit der Längenreduzierung einhergehende Volumenreduzierung im Inneren des piezokeramischen Elements 7 wird die Flüssigkeit 9 in den Katheter 25 hinein getrieben. Nach einer Pause der Dauer a beginnt der Vorgang von vorn.
  • Je nach gewünschter Durchflußmenge kann sich dieser Zyklus in entsprechend kürzeren oder längeren Zeitabständen a, b, c wiederholen.
  • Bei einer Wanddicke des Rohres 7 von 0,5 mm und einer Erregungsfeldstärke von 0,5 kV/mm beträgt die erforderliche Erregungsspannung A = 250 V. Sie ist also verhält- nismäßig gering, was die Isolation erleichert. Die Längenänderung des Rohres 7 liegt dabei in der Größenordnung von um.
  • 6 Patentansprüche 2 Figuren - Leerseite -

Claims (6)

  1. Patentansprüche rv Förder- und Dosiergerät für eine Flüssigkeit mit einem die Flüssigkeit enthaltenden Gehäuse und mit einem piezoelektrischen, rohrförmigen Element, durch welches die Flüssigkeit gefördert wird und an welchem eine elektrische Spannung zur Veränderung seiner geometrischen Abmessungen anlegbar ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die elektrische Spannung (U) in radialer Richtung des rohrförmigen Elements (7) anlegbar ist, so daß das rohrförmige Element (7) in seiner Längsrichtung eine Längenänderung erfährt, daß das rohrförmige Element (7) an einer vorgegebenen Stelle am Gehäuse (1) befestigt ist, daß in dem rohrförmigen Element (7) eine Einlaßöffnung (23) angeordnet ist, die zum Einströmen der Flüssigkeit (9) vom Gehäuse (1) in das Innere des rohrförmigen Elements (7) dient, und daß die Einlaßöffnung (23) mittels eines Verschlußkörpers (13) verschließbar ist, wobei der Verschlußkörper (13) durch die Längenänderiinq d rhrförmiqcn Elements (7) betätigbar ist.
  2. 2. Dosiergerät nach Anspruch 1, d a d u r c h 9 e -k e n n z e i c h n e t , daß die Einlaßöffnung (23) bei nichtanliegender Spannung (U) durch den Verschlußkörper (13) verschlossen ist.
  3. 3. Dosiergerät nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß eine stirnseitige Öffnung des rohrförmigen Elements (7) die Einlaßöffnung (23) für die Flüssigkeit (9) bildet.
  4. 4. Dosiergerät nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Verschlußkörper (13) ein Körper mit definierter Masse ist, und daß der Körper (13) in Ruhezustand durch eine Feder (15) elastisch zwischen dem Gehäuse (1) und dem rohrförmigen Element (7) festgehalten ist (Fig. 1).
  5. 5. Dosiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß an einem Ende des rohrförmigen Elements (7) ein Katheter (25) anschließbar ist.
  6. 6. Dosiergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zur Ansteuerung des piezoelektrischen, rohrförmigen Elements (7) ein Spannungsqeber (22) vorgesehen ist, der im Verlauf der Zeit (t) zunächst eine Sprungspannunq (A) und danach eine gleichförmig abklingende Spannung (U) zur Verfügung stellt (Fig. 2).
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