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DE3420118A1 - Empfaenger fuer solarstrahlung - Google Patents

Empfaenger fuer solarstrahlung

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Publication number
DE3420118A1
DE3420118A1 DE19843420118 DE3420118A DE3420118A1 DE 3420118 A1 DE3420118 A1 DE 3420118A1 DE 19843420118 DE19843420118 DE 19843420118 DE 3420118 A DE3420118 A DE 3420118A DE 3420118 A1 DE3420118 A1 DE 3420118A1
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DE
Germany
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hollow body
receiver according
radiation
wall
longitudinal walls
Prior art date
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Granted
Application number
DE19843420118
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English (en)
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DE3420118C2 (de
Inventor
Berthold Dipl.-Ing. 7238 Oberndorf Karrais
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
Original Assignee
Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
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Publication date
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Priority to DE19843420118 priority Critical patent/DE3420118A1/de
Publication of DE3420118A1 publication Critical patent/DE3420118A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3420118C2 publication Critical patent/DE3420118C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S20/00Solar heat collectors specially adapted for particular uses or environments
    • F24S20/20Solar heat collectors for receiving concentrated solar energy, e.g. receivers for solar power plants
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S80/00Details, accessories or component parts of solar heat collectors not provided for in groups F24S10/00-F24S70/00
    • F24S80/60Thermal insulation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/40Solar thermal energy, e.g. solar towers

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Empfänger für Solarstrahlung Die Erfindung betrifft einen Empfänger für Solarstrahlung mit einem Strömungsweg für ein gasförmiges Medium, in welchem die Solarstrahlung zumindest teilweise absorbiert werden kann.
  • Diese Absorption dient teilweise der Erwärmung des gasförmigen Mediums, teilweise sollen durch die absorbierte Energie chemische Prozesse ausgelöst werden.
  • Bisher werden in derartigen Vorrichtungen meist undurchsichtige Rohre quer zur Achsrichtung bestrahlt und von einem Medium durchströmt. Diese Rohre befinden sich auf den Innenwänden eines großen Hohlraumes, damit eine ausreichende Heizfläche zur Verfügung steht. Bei einem neueren Vorschlag soll Umgebungsluft durch ein bestrahltes Drahtknäuel gesaugt werden. In diesem Zusammenhang wird verwiesen auf die folgende Literaturstellen: 1. Schlußbericht zur Phase 2 A vom 30.6.1982 der Arbeitsgemeinschaft GAST (Firmen: Interatom MAN, MBB, Dornier System) Kapitel 3.6 und 3.7.
  • 2. A Proposal for Novel Type of Solar Gas Receivers, HW Fricker Dept. KK/0343 Sulzer Ltd., veröffentlicht im Buch zum Insolar-Seminar vom 13.-14. Oktober 1983.
  • Bei diesen Strahlungsempfängern sind die Rohre quer zur Achsrichtung bestrahlt und stehen unter Innendruck. Dadurch entstehen Zugspannungen, die für Keramikwerkstoffe, die bei hohen Temperaturen nur in Frage kommen, sehr ungünstig sind. Beim Durchgang durch die undurchsichtigen Rohre tritt ein Verlust an Arbeitsfähigkeit auf, da die Solarstrahlung Wärme mit einer Temperatur vom 6000 K ist und da hinter der undurchsichtigen Wand nur noch Wärme mit einer Temperatur vorliegt, die kleiner als die zulässige Werkstofftemperatur ist.
  • Herkömmliche Empfänger müssen für jedes Spiegelfeld, in dem sie eingesetzt werden sollen, einzeln ausgelegt und konstruiert werden.
  • Bei dem von Fricker (aaO.) vorgeschlagenen Empfänger kann nur Luft bei Umgebungsdruck erhitzt werden. Für die Nutzung dieser Heiß luft wird ein nachgeschalteter Wärmetauscher erforderlich. Eine solche Kombination hat noch höhere Verluste an Arbeitsfähigkeit als ein konventioneller Empfänger.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Empfänger für Solarstrahlung zu entwickeln, der Strahlungsenergie ohne gro-Be Rückstrahlverluste an ein unter Druck stehendes Medium übertragen kann, wobei der Werkstoff dieser Einrichtung möglichst wenig belastet wird.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Empfänger der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß er mindestens einen Hohlkörper aus weitgehend strahlungsdurchlässigem Material aufweist, dessen Stirnwand auf die Strahlungsquelle gerichtet ist, während dessen Länoswände im wesentlichen parallel zum Strahlunaseinfall verlaufen, daß im Hohlkörper eine zentrale Zufuhrleitung für das gasförmige Medium im Bereich der der Strahlungsquelle zugewandten Stirnseite in einem so geringen Abstand von der Stirnseite endet, daß das aus ihr austretende Medium mit erhöhter Strömungsgeschwindigkeit an der Stirnwand entlangströmt, daß im Hohlkörper zwischen den Längswänden und der Zufuhr leitung ein Rückströmweg für das gasförmige Medium vorgesehen ist, der zu einem Auslaß führt, und daß der Hohlkörper von einer druckaufnehmenden Außenwand umgeben ist.
  • Bei dieser Ausgestaltung wird die Stirnfläche, die der höchsten Strahlungsbelastung ausgesetzt ist, durch die unmittelbare Beaufschlagung mit dem kühlen gasförmigen Medium am effektivsten gekühlt, wobei diese Kühlung durch die erhöhte Strömungsgeschwindigkeit noch effektiver gestaltet wird.
  • Dadurch bleiben die Temperatur der Stirnwand und damit die Strahlungsverluste durch Reemission der Stirnwand niedrig.
  • Wichtig ist die Verwendung von Material, dessen Durchlässigkeit für Licht mit Sonnenspektrum besser ist als für Infrarotstrahlung, wie sie ein heißer schwarzer Körper ausstrahlt. Diese Eigenschaft haben die meisten Gläser. Die Solarstrahlung fällt aus einem Raumwinkel auf die Stirnfläche, wird größtenteils durchgelassen und anschließend trifft sie auf eine Längswand, wird von dieser teilweise reflektiert, teilweise durchgelassen und teilweise absorbiert. Der nicht absorbierte Teil trifft auf weitere Wände, wobei sich der Vorgang wiederholt.
  • So wird das Licht teilweise absorbiert und zum anderen Teil durch die Hohlkörper weitertransportiert. Am Ende der Rohre trifft die verbleibende Solarstrahlung die Rückwand oder die Zuganker oder die Isolation, welche die Strahlung vollend absorbieren,sich dadurch erwärmen und deshalb Infrarotstrahlung emittieren. Diese emittierte Strahlung passiert die Rohre in analoger Weise, in entgegengesetzter Richtung, nur daß bei jeder Reflexion ein größerer Anteil der Strahlung absorbiert wird. Aufgrund der Strahlungsdurchlässigkeit des Materials wird die Strahlungswärme relativ gleichmäßig auf eine große Fläche erteilt, die gleichzeitig als Wärmetauscherfläche dient.
  • Man spricht von einer sanften Absorption. Dies hat den Vorteil, daß lokale Wärmespitzen vermieden werden, die das Material des Empfängers besonders belasten würden.
  • Mit einem Hohlkörper der beschriebenen Art kann man über dessen gesamte Grenzfläche Strahlungsenergie absorbieren, bei entsprechender Länge des Hohlkörpers gelingt es dabei, ausserordentlich hohe Energieübergänge zu realisieren.
  • Ein einziger der beschriebenen Hohlkörper kann selbst bereits als Strahlungsempfänger dienen, in der Regel wird man jedoch eine größere Anzahl solcher Hohlkörper zu einem einzigen Strahlungsempfänger kombinieren, indem man sie mit ihren Längsachsen parallel zueinander ausgerichtet zusammenpackt und dann mit einer gemeinsamen, druckaufnehmenden Außenwand umgibt.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel können benachbarte Hohlkörper gemeinsame Längswände besitzen, d.h. sie liegen entweder flächig aneinander an oder sie werden durch eine einstückige Längswand voneinander getrennt, die beiden Hohlkörpern zugehört.
  • Vorzugsweise wird als strahlungsdurchlässiges Material für die Stirnwand und die Längswände der Hohlkörper Quarzglas verwendet.
  • Es kann auch vorgesehen sein, daß zwischen benachbarten Honlkörpern oder in den Längswänden der Hohlkörper selbst durchgehende und offene Kanäle angeordnet sind. Diese durchgehenden Kanäle haben vor allen Dingen den Vorteil, daß in diesem Bereich die Gesamtanordnung nicht in axialer Richtung mit Druckkräften beaufschlagt wird, so daß eine solche Beaufschlagung nur im Bereich der geschlossenen Stirnflächen der einzelnen Hohlkörper auftritt. Dadurch sind die Beanspruchungen des Materials wesentlich kleiner, da die Stirnflächen der einzelnen Hohlkörper kleinere Ausdehungen haben und sich an den entsprechenden Längswänden eines jeden Hohlkörpers abstützen können.
  • Es ist vorgesehen, daß die Hohlkörper in axialer Richtung fixiert sind.
  • Eine Verbesserung der Kühlung im Bereich der Stirnflächen läßt sich erreichen, wenn im Bereich der Enden der Zufuhrleitungen Verwirbelungskörper angeordnet sind.
  • Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn zwischen druckaufnehmender Außenwand und Längswand eine Isolierzwischenschicht angeordnet ist, beispielsweise aus einem faserigen keramischen Isolierwerkstoff.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Hohlkörper im Querschnitt sechseckig, wobei die die Endpunkte verbindenden Wände bogenförmig nach innen gebogen sind, vorzugsweise kreisbogenförmig. Es ist dabei weiterhin günstig, wenn die zentrale Zufuhrleitung an den Längswänden des Hohlkörpers linienförmig anliegt und wenn die dadurch abgetrennten Zwickel zwischen Längswand una Zufuhrleitung den Rückströmweg bilden.
  • Benachbarte Hohlkörper können längs ihrer Kanten formschlüssig aneinander anliegen, wobei es vorteilhaft ist, wenn drei Kanten eines Hohlkörpers komplementär zu den drei jeweils dazwischen liegenden Kanten desselben Hohlkörpers ausgebildet sind. Wenn alle Hohlkörper in der gleichen Weise geformt sind, können diese wabenähnlich aneinandergesetzt werden, wobei die gebogenen Längswände von drei benachbarten Hohlkörpern durchgehende, offene Kanäle zwischen sich ausbilden.
  • Die Hohlkörper können auf ihrer der Stirnseite abgewandten Seite offen sein und mit einem Sammelraum verbunden sein, der mit einer Abflußleitung in Verbindung steht.
  • Dabei können die Zufuhrleitungen vorzugsweise den Sammelraum durchsetzen und in einem Verteilerraum beginnen, der mit einem Zufluß für das gasförmige Medium verbunden ist.
  • Der Sammelraum und der Verteilerraum werden vorzugsweise zusammen mit den Hohlkörpern im Innern der druckaufnehmenden Außenwand angeordnet, so daß eine kompakte Baueinheit entsteht. Zwischen Sammelraum und Verteilerraum wird üblicherweise eine isolierende Trennwand angeordnet, da im Verteilerraum das kühle Medium zugeführt und im Sammelraum das aufgeheizte Medium gesammelt und anschließend abgeführt werden.
  • An dieser Trennwand können bei einer bevorzugten Ausführung Zuganker befestigt sein, an denen die Hohlkörper in axialer Richtung gehalten sind.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist weiterhin vorgesehen, daß jeder Hohlkörper an seinem der Stirnwand abgekehrten Ende flanschförmig nach außen absteht und an jeder Längswand einen sich über 1200 erstreckenden Ringabschnitt bildet, der sich an entsprechende Ringabschnitte benachbarter Hohlkörper unter Ausbildung eines geschlossenen, den zwischen jeweils drei benachbarten Hohlkörpern angeordneten, offenen Kanal im Randbereich abdeckenden Flanschring anschließt, und daß die Zuganker in den offenen Kanal eintauchen und den Flanschring hintergreifen.
  • Dieser Zuganker kann zusätzlich von einer Distanzhülse umgeben sein.
  • Bei einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel hat der Hohlkörper einen quadratischen Querschnitt. Auch hier kann die zentrale Zufuhrleitung linienförmig an den Längswänden anliegen, während die Zwickel zwischen Längswänden und der zentralen Zufuhrleitung den Rückströmweg bilden.
  • Günstig ist es dabei, wenn die zentrale Zufuhrleitung an ihrem von der Stirnseite entfernten Ende einen geringeren Außendurchmesser aufweist und zwischen sich und den Längswänden des Hohlkörpers einen Ringraum ausbildet, der über eine Öffnung in der Längswand mit entsprechenden Ringräumen benachbarter Hohlkörper oder mit einer Abflußleitung in Verbindung stent. Insnesondere kann vorgesehen sein, daß jede Längswand im Bereich des Ringraumes mindestens eine Öffnung aufweist, so daß beim Zusammenpacken mehrerer gleichartiger Hohlkörper alle Ringräume miteinander verbunden sind.
  • Der Hohlkörper kann in axialer Richtung weiterhin durch einen Haltekörper fixiert sein, der mit Haltevorsprüngen in komplementäre Ausnehmungen in den Längswänden des Hohlkörpers eintaucht.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die zentrale Zufuhrleitung von mehreren parallelen Rückströmleitungen umgeben ist, die ebenfalls aus Material bestehen, welches die Strahlung weitgehend hindurchtreten läßt. Dadurch ergeben sich zusätzliche Grenzflächen, die einerseits in geringem Umfange Strahlung absorbieren und die andererseits von dem aufzuheizenden gasförmigen Medium umströmt werden, so daß hier ein verbesserter Wärmeübergang von der Strahlung in das gasförmige Medium erzielt werden kann. Die Rückströmleitungen können einseitig oder beidseitig verschlossen sein.
  • Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel die Hohlkörper in axialer Richtung durch einen Reibsitz gegenüber der Außenwand oder einer Zwischenlage zwischen Außenwand und Hohlkörper fixiert sind. In diesem Falle sind besondere Haltemittel für die Hohlkörper zu deren Festlegung in axialer Richtung nicht mehr notwendig.
  • Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht eines ersten bevorzugten Ausführungsbeispiels eines Strahlungsempfängers in Richtung des Strahlungseinfalles; Fig. 2 eine Schnittansicht längs Linie 2 - 2 in Fig. 1; Fig. 3 eine Schnittansicht längs Linie 3 - 3 in Fig. 2; Fig. 4 eine Seitenansicht eines teilweise aufgebrochen dargestellten Hohlkörpers, wie er im Empfänger der Fig. 1 Verwendung findet; Fig. 5 eine Schnittansicht längs Linie 5 - 5 in Fig. 4; Fig. 6 eine Schnittansicht längs Linie 6 - 6 in Fig. 4; Fig. 7 eine teilweise aufgebrochen dargestellte Seitenansicht eines weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiels eines Hohlkörpers; Fig. 8 eine Schnittansicht längs Linie 8 - 8 in Fig. 7; Fig. 9 eine Schnittansicht längs Linie 9 - 9 in Fig. 7; Fig. 10 eine Schnittansicht längs Linie 10 - 10 in Fig. 7; Fig. 11 eine Schnittansicht längs Linie 11 - 11 in Fig. 7; Fig. 12 eine Schnittansicht längs Linie 12 - 12 in Fig. 11; Fig. 13 eine Ansicht eines weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiels eines Strahlungsempfängers in Strahlungseinfallsrichtung; Fig. 14 eine Schnittansicht längs Linie 14 - 14 in Fig. 13; Fig. 15 eine Seitenansicht eines teilweise aufgebrochen dargestellten Hohlkörpers, wie er im Empfänger der Fig. 13 verwendet wird und Fig. 16 eine Schnittansicht längs Linie 16 - 16 in Fig. 15.
  • Der in den Figuren 1 bis 6 dargestellte Strahlurigsenipfänger weist eine zylindrische, an einem Ende offene und am anderen Ende kuppelförmig verschlossene Außenwand 1 auf, die beispielsweise aus zwei Stahlhalbschalen 2 und 3 gebildet ist. Der Innenraum des kuppelförmig verschlossenen Endes bildet einen Verteilerraum 4, der über einen Einlaß 5 mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Quelle für ein kühles, gasförmiges Medium in Verbindung steht, welches im Strahlungsempfänger einfallende Strahlung absorbieren soll. In Richtung auf das offene Ende der Außenwand schließt sich ein Sammelraum 6 an, der vom Verteilerraum 4 durch eine stabile Trennwand 7 abgetrennt ist. Verteilerraum 4 und Sammelraum 6 sind durch eine Isolationsschicht 8 thermisch voneinander isoliert, die parallel zur Trennwand 7 angeordnet ist. Der Sammelraum 6 steht mit einem Auslaß 9 in Verbindung, der das gasförmige Medium nach der Absorption der Strahlungsenergie seiner weiteren Verwendung zuführt. Gegenüber der Außenwand 1 ist der Sammelraum 6 durch eine thermische Isolationsschicht 10 isoliert.
  • Der Sammelraum 6 wird auf seiner dem offenen Ende der Außenwand zugewandten Seite von einer Ringwand 11 begrenzt, die eine große zentrale Öffnung 12 freiläßt. Zwischen dieser Ringwand 11 und dem offenen Ende der Außenwand 1 sind achsparallel nebeneinander eine gröBere Anzahl von Hohlkörpern 13 angeordnet, die die eigentlichen Strahlungsempfänger bilden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind alle Hohlkörper 13 gleich aufgebaut. Sie weisen eine ebene Stirnfläche 14 auf, die den Hohlkörper 13 auf der dem Sammelraum 6 abgewandten Seite verschließt. Seitlich wird der Hohlkörper 13 durch sechs Längswände 15 begrenzt, die kreisbogenförmig ausgebildet sind, so daß jeder Hohlkörper einen sechseckförmigen Querschnitt mit nach innen gebogenen Seiten aufweist (Figur 5). Im Bereich der Kanten sind jeweils benachbarte Kanten 16 bzw. 17 komplemen-Gär ausgebildet, beispielsweise weist eine Kante 16 einen keilförmigen Vorsprung 18 und die benachbarte Kante 17 einen komplementären Rücksprunc 19 auf, so daß gleich aufgebaute Hohlkörper wabenähnlich sc zusammengepackt werden können, daß die Kanten benachbarter Hohlkörper formschlüssig ineinandergreifen, wie dies in Figur 1 ersichtlich ist.
  • Die kreisbogenförmigen Längswände 15, die sich über einen Winkel von 1200 erstrecken, bilden dabei zusammen mit den kreisbogenförmigen Längswänden von zwei benachbarten Hohlkörpern rohrförmige Kanäle 20, die zum Sammelraum 6 und zum offenen Ende des Empfängers hin offen sind.
  • Eine größere Anzahl derartiger Hohlkörper sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel so zusammengepackt, daß insgesamt ein sechseckförmiges Raster entsteht, wobei ein solcher Hohlkörper als zentraler Hohlkörper fungiert. Diese Vielzahl von Hohlkörpern wird von einer der Außenkontur der Hohlkörper angepaßten weiteren Isolationsschicht 21 umgeben, so daß nach außen gerichtete Druckkräfte über die Isolationsschichten 21 und eine weitere diesen umgebende Isolationsschicht 22 auf die druckaufnehmende Außenwand 1 übertragen werden können.
  • Die topfförmigen Hohlkörper 13 mit dem sternförmigen Querschnitt sind so nebeneinander angeordnet, daß ihre Stirnflächen 14 miteinander und mit dem freien Rand 23 der Au-Benwand 1 fluchten (Figur 2).
  • Um die Hohlkörper in axialer Richtung in dieser Lage zu fixieren, weisen diese an ihrem den Stirnflächen 14 gegenüberliegenden Ende nach außen gerichtete ringförmige Flanschabschnitte 24 auf, die sich über einen Winkel von 1200 erstrecken und zusammen mit entsprechenden Flanschabschnitten von zwei benachbarten Hohlkörpern einen Ringflansch bilden, der die offenen Kanäle 20 zwischen den Hohlkörpern teilweise abdeckt (Figur 3). Diese Flanschabschnitte überdecken jedoch den offenen Kanal 20 nur so weit, daß eine zentrale Öffnung 25 frei bleibt, durch die ein Zuganker 26 in die offenen Kanäle 20 hineinragt.
  • Der Zuganker 26 trägt an seinem eintauchenden Ende eine Verbreiterung 27, mit welcher er die Unterseite der Flanschabschnitte 24 hintergreift (Figur 2). Ein solcher Zuganker ragt in jeden offenen Kanal 20 hinein.
  • Er ist mit seinem freien Ende durch die Trennwand 7 zwischen Verteilerraum 4 und Sammelraum 6 hindurchgesteckt und dort mit einer Mutter 28 verschraubt. Im Sammelraum 6 wird er von einer Abstandshülse 29 umgeben, die sich einerseits auf der Oberseite der Flanschabschnitte 24 und andererseits auf der Unterseite der Trennwand 7 abstützt. Auf diese Weise werden die Hohlkörper über ihre Flanschabschnitte 24 in axialer Richtung in einer definierten Lage festgehalten.
  • In der Trennwand 7 sind inbikonisch erweiterten Offnungen 30 Rohre 31 mit einer komplementären bikonischen Verdickung an ihrem freien Ende gehalten, die mit ihrem anderen rEnde jeweils in einen Hohlkörper hineinragen und in geringem Abstand vor dessen Stirnfläche 14 enden.
  • Diese Rohre 31 stehen mit dem Verteilerraum 4 in Verbindung. Die Außenabmessungen der Rohre 31 sind so gewählt, daß jedes Rohr zentral im Innern eines Hohlkörpers angeordnet ist und linienförmig an den Längswänden des Hohlkörpers anliegt (Figur 5). Dadurch werden zwischen den Längswänden des Hohlkörpers und der Außenwand des Rohres 31 Zwickel 32 gebildet, die einen Rückströmweg erzeugen.
  • Sowohl die Hohlkörper als auch die in sie eintauchenden Rohre werden aus Quarzglas gefertigt, d.h. aus einem Material, das ür die einfallende Strahlung weitgehend, aber nicht vollständig, durchlässig ist, das aber Infrarotstrahlung weitgehend absorbiert.
  • Im Betrieb wird der Empfänger mit dem offenen Ende auf die Strahlungsquelle gerichtet, so daß die Strahlung im wesentlichen parallel zur Längsachse der Hohlkörper in den Empfänger einfällt. Kühles, gasförmiges Medium, das aufgeheizt und/oder zum reagieren gebracht werden soll, wird über den Einlaß 5 und den Verteilerraum 4 in die einzelnen in die Hohlkörper eintauchenden Rohre 31 verteilt und gelangt in diesen bis in den Bereich der Stirnflächen 14 der Hohlkörper. An dieser Stelle wird das Medium durch den geringen Abstand zwischen dem Ende des Rohres 31 und der Stirnfläche 14 stark beschleunigt und strömt tangential mit hoher Geschwindigkeit an der Stirnfläche 14 entlang und durch den von den Zwickeln 32 gebildeten Rückströmweg zurück in den Sammelraum 6. Von dort tritt das gasförmige Medium nach Absorption der Strahlungsenergie durch den Auslaß 9 wieder aus dem Empfänger aus.
  • Die Absorption der einfallenden Strahlung erfolgt zunächst im Bereich der Stirnflächen, die einer besonders intensiven Bestrahlung ausgesetzt sina. Durch die hohe Strömungsgeschwindigkeit werden diese Stirnflächen besonders effektiv gekühlt, insbesondere, da sie von noch kühlem Medium beaufschlagt werden. Eine weitere Absorption erfolgt bei dem Vorbeiströmen des Mediums an den Längswänden der Hohlkörper. In diesen wird durch Mehrfachreflexion und Mehrfachstreuung die Strahlungsenergie über die gesamte Länge kontinuierlich absorbiert, wobei im stirnflächennahen Bereich eine schwächere Absorption erfolgt als im sammelraumnahen Bereich. Während des gesamten Strömungsweges kann das gasförmige Medium die Wände kühlen und auf diese Weise die Strahlungsenergie in Form von Wärmeenergie aufnehmen. Vorteilhaft ist dabei, daß das zentrale Rohr 31 allseitig von dem rückströmenden Medium umhüllt wird, so daß das zentral zuströmende Medium wenig Strahlung absorbiert und daher noch kühl gegen die Stirnfläche 14 gerichtet wird. Dadurch wird eine effektive Kühlung dieses relativ kritischen Bereiches sichergestellt. Durch Anordnung von zusätzlichen, in der Zeichnung nicht dargestellten Verwirbelungskörpern kann diese Kühlung noch effektiver gestaltet werden.
  • Das Medium kann unter hohem Druck in die Hohlkörper eingeleitet werden, da jeder Hohlkörper durch diesen Druck in axialer Richtung nur eine begrenzte Kraft aufnehmen muß, die sich aus der begrenzten Größe der Stirnfläche 14 ergibt. Es ist also bei diesem Empfänger nicht notwendig, die wesentlich größeren Druckkräfte insgesamt aufzunehmen, die sich ergeben würden, wenn die gesamte Öffnung der Au-Benwand 1 mit einer gemeinsamen Stirnfläche verschlossen wären. Die konkaven Längswände der Hohlkörper, die zusammen mit benachbarten entsprechend geformten Längswänden rohrförmige Kanäle bilden, sind ebenfalls geeignet, große Druckkräfte aufzunehmen, da durch die rohrförmige Ausbildung der Kanäle diese zu einer Kompression des Materials und nicht zu einer Dehnung führen. Es gelingt daher mit diesem Empfänger, die Strahlung unmittelbar in einem gasförmigen Medium unter hohem Druck zu absorbieren, ohne daß zusätzliche Wärmetauscher notwendig sind. Trotzdem hält sich die Beanspruchung des verwendeten Materials in vernünftigen Grenzen.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Ausgestaltung besteht darin, daß die Reflexionsverluste dieses Empfängers niedrig gehalten werden können. Dies liegt daran, daB der Empfänger auf seiner offenen Seite nur teilweise durch Stirnflächen verschlossen ist, während ein erheblicher Teil dieser Stirnfläche offen bleibt. Die Stirnflächen machen insgesamt nur etwa 41% der Aperturfläche aus Durch effektive Kühlung bleiben die. Stirnf lachen relativ kühl, wodurch die eemissionsverluste verringert werden.
  • Günstig ist bei dieser Anordnung auch, daß das gasförmige Medium auf einer sehr großen Oberfläche allseitig mit Strahlung sehr hoher Konzentration bestrahlt wird. Das kann dazu genutzt werden, daß man ein Medium verwendet, in dem unter Druck und hoher Temperatur photochemische Prozesse ablaufen. Der Empfänger kann also auch als Reaktor verwendet werden, wobei die hohe Energie, beispielsweise des Sonnenlichts, voll genutzt werden kann.
  • Beim Zusammenbau werden zunächst Hohlkörper in einer vorbereiteten Wanne so aneinander gestapelt, daß jeweils komplementäre Kanten aneinanderliegen. Beim Stapeln der Rohre werden die Zuganker mit Hilfe von keramischem Kitt zwischen die Flansche eingebaut, dann wird die Trennwand 7, die Löcher für die Zuganker und für die Rohre 31 aufweist, auf die Zuganker aufgeschoben. Danach werden die Rohre durch die Trägerwand in die Hohlkörper eingeführt.
  • Um diese in der Trennwand zu befestigen, ist diese zweilagig ausgeführt, sie umfaßt nämlich eine dem Sammelraum zugewandte Lochplatte 33 und eine daran anliegende Halteplatte 34, die zusammen die bikonischen öffnungen 30 für die Rohre 31 bilden. Diese Halteplatte 34 wird erst auf die Lochplatte 33 aufgesetzt, wenn die Rohre 31 eingeschoben sind.
  • Diese vorgefertigte Baueinheit wird daraufhin mit Isolationsmaterial umgeben und in die Außenwand 1 eingesetzt, so daß die Stirnflächen der Hohlkörper frei bleiben.
  • In den Figuren 7 bis 12 ist ein abSewandeltes Ausführungsbeispiel eines Hohlkörpers dargestellt, bei dem dieselben Bezugszeichen einander entsprechende Teile bezeichnen. Im Unterschied zu dem Hohlkörper des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 6 hat der Hohlkörper einen quadratischen Querschnitt und wird dadurch in axialer Richtung fixiert, daß in sein offenes Ende ein Halteblock 40 eingeschoben ist, der selbst mittels vier Zugankerschrauben 41 an einer quer verlaufenden Halteplatte 42 festgelegt ist. Der Halteblock 40 trägt an seinen vier Außenseiten nach außen abstehende Zapfen 43, die in entsprechende Ausnehmungen 44 der Längswände 15 des Hohlkörpers 13 eintauchen. Das Rohr 31 durchsetzt den Halteblock 40 und verbindet in gleicher Weise den Verteilerraum mit dem Inneren des Hohlkörpers.
  • Dabei hat das Rohr 31 in dem der ebenen Stirnfläche 14 zugewandten Ende einen Außendurchmesser, bei dem es linienförmig an den Längswänden anliegt, so daß zwischen dem Rohr 31 und den Längswänden Zwickel als Rückströmweg gebildet werden. In seinem dem Halteblock 40 benachbarten Teil hat das Rohr jedoch einen kleineren Außendurchmesser, so daß zwischen den Längswänden 15 und dem Rohr 31 ein Ringraum 45 entsteht. In diesem Bereich sind alle Längswände 15 mit Öffnungen 46 versehen, so daß beim Aneinanderlegen mehrerer Hohlkörper dieser Art die Ringräume 45 dieser Hohlkörper untereinander in Verbindung stehen und den Sammelraum bilden.
  • Eine größere Anzahl dieser im Querschnitt quadratischen Hohlkörper können zu einem Bündel zusammengefaßt werden und in der gleichen Weise unter Zwischenlage von Isolationsschichten in einen entsprechenden Außenmantel eingebettet werden. Dabei werden die den Sammelraum bildenden Ringräume über spezielle in der Zeichnung nicht dargestellte Auslässe an der Außenseite mit einer Auslaßleitung verbunden. Im übrigen bestehen auch bei diesemAusführungsbeispiel Hohlkörper und eingeschobenes Rohr aus einem weitgehend strahlungsdurchlässigen Material, insbesondere aus Quarzglas. Im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 6 ist bei diesem Ausführungsbeispiel die Apertur vollständig geschlossen, da den offenen Kanälen 20 entsprechende Kanäle bei diesem Ausführungsbeispiel fehlen.
  • Die Funktionsweise eines Empfängers mit Hohlkörpern gemäß Figuren 7 bis 12 ist dieselbe wie bei dem anhand der Figuren 1 bis 6 beschriebenen Ausführungsbeispiels.
  • Bei dem in den Figuren 13 bis 16 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ebenfalls ein ähnlicher Aufbau gewählt, dieselben Bezugszeichen bezeichnen auch hier entsprechende Teile.
  • Auch bei diesem Ausführungsbeispiel haben die Hohlkörper einen rechteckförmigen Querschnitt, jedoch ist der Außendurchmesser des Rohres 31 geringer als bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen, so daß dieses Rohr nicht an der Innenseite an den Längswänden 15 des Hohlkörpers 13 anliegt. Dagegen ist das Rohr 31 von einer größeren Anzahl weiterer Rohre 50 umgeben, die im Zwischenraum zwischen dem zentralen Rohr 31 unQ den Längswänden 15 angeordnet sind und parallel zu dem Rohr 31 verlaufen. Auch diese Rohre bestehen ebenso wie die Hohlkörper und das zentrale Rohr 31 aus einem weitgehend lichtdurchlässigen Material, beispielsweise aus Quarzglas. Sie können offen sein, so daß sie einen Teil des Rückströmweges bilden, sie können aber auch einseitig oder beidseitig verschlossen sein. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, daß die Wände dieser Rohre Strahlung absorbieren und anschließend an das vorbeiströmende gasförmige Medium Energie übertragen, so daß auf diese Weise die Effektivität der Strahlungsübertragung erhöht werden kann.
  • Mehrere derartige Hohlkörper können wieder zusammen gelagert werden, so daß sich insgesamt ein ähnlicher Aufbau wie bei dem Empfänger der Figuren 1 bis 6 ergibt, allerdings mit einem insgesamt rechteckigen und insbesondere quadratischen Querschnitt (Figur 13). In diesem Fall kann vorgesehen sein, daß die Außenwand 1 mit einem Druckmedium gefüllt wird, welches von außen her über die Isolationsschicht 21 die Außenwände der Hohlkörper mit Druck beaufschlagt. Durch diese Druckbeaufschlagung entsteht eine hohe Reibung zwischen den Hohlkörpern und der Isolationsschicht 21, so daß die Hohlkörper gegen axiale Verschiebung durch einen Reibsitz gesichert sind. Es ist daher nicht mehr notwendig, spezielle Zuganker zur axialen Fixierung der Hohlkörper vorzusehen.
  • Es ist selbstverständlich, daß die Merkmale der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele auch untereinander kombiniert werden können, beispielsweise können in die Zwikkel 32 der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele zusätzliche Quarzrohre eingesetzt werden oder die Zugankerfixierung der Hohlkörper der zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiele kann durch eine Reibsitzfixierung ersetzt werden und umgekehrt.
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Claims (26)

  1. Patentansprüche: Empfänger für Solarstrahlung mit einem Strömungsweg für ein gasförmiges Medium, in welchem die Solarstrahluna zumindest teilweise absorbiert werden kann, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß er mindestens einen Hohlkörper (13) aus weitgehend strahlungsdurchlässigem Material aufweist, dessen Stirnwand (14) auf die Strahlungsquelle gerichtet ist, während dessen Längswände (15) i: wDsentlizhen parallel zum Strahlungseinfall verlaufen, daß im Hohlkörper (13) eine zentrale Zufuhrleitung (31) für das gasförmige Medium im Bereich der der Strahlungsquelle zugewandten Stirnseite (14) in einem so geringen Abstand von der Stirnseite (14) endet, daß das aus ihr austretende Medium mit erhöhter Strömungsgeschwindigkeit an der Stirnseite (14) entlangströmt, daß im Hohlkörper (13) zwischen den Längswänden (15) und der Zufuhrleitung (31) ein Rückströmweg (Zwickel 32, Rohre 50) für das gasförmige Medium vorgesehen ist, der zu einem Auslaß (9) führt, und daß der Hohlkörper (13) von einer druckaufnehmenden Außenwand (1) umgeben ist.
  2. 2. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Hohlkörper (13) von einer gemeinsam druckaufnehmenden Außenwand (1) umgeben sind.
  3. 3. Empfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Hohlkörper (13) gemeinsame Längswände (15) besitzen.
  4. 4. Empfänger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten (14) und Längswände (15) der Hohlkörper (13) aus Quarzglas bestehen.
  5. 5. Empfänger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen benachbarten Hohlkörpern (13) durchgehende und offene Kanäle (20) angeordnet sind.
  6. 6. Empfänger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper (13) in axialer Richtung fixiert sind.
  7. 7. Empfänger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Enden der Zufuhrleitungen (31) Verwirbelungskörper angeordnet sind.
  8. 8. Empfänger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen druckaufnehmender Außenwand (1) und Längswand (15) eine Isolierzwischenschicht (21, 22) angeordnet ist.
  9. 9. Empfänger nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper (13) im Querschnitt Sechsecke sind, wobei die die Eckpunkte verbindenden Wände (15) bogenförmia nach innen gebogen sind.
  10. 10. Empfänger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Zufuhrleitung (31) an den Längswänden (15) des Hohlkörpers (13) linienförmig anliegt und daß die dadurch abgetrennten Zwickel (32) zwischen Längswand (15) und Zufuhrleitung (31) den Rückströmweg bilden.
  11. 11. Empfänger nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Hohlkörper (13) längs ihrer Kanten (16, 17) formschlüssic aneinander anliegen.
  12. 12. Empfänger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß drei Kanten (16) eines Hohlkörpers (13) komplementär zu den drei jeweils dazwischen liegenden Kanten (17) desselben Hohlkörpers (13) ausgebildet sind.
  13. 13. Empfänger nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper (13) auf ihrer der Stirnseite (14) abgewandten Seite offen sind und mit einem Sammelraum (6) verbunden sind, der mit einer Abflußleitung (Auslaß 9) in Verbindung steht.
  14. 14. Empfänger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhrleitungen (31) den Sammelraum (6) durchsetzen und in einem Verteilerraum (4) beginnen, der mit einem Zufluß (5) für das gasförmige Medium verbunden ist.
  15. 15. Empfänger nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelraum (6) und der Verteilerraum (4) im Innern der druckaufnehmenden Außenwand (1) angeordnet sind.
  16. 16. Empfänger nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Sammelraum (6) und Verteilerraum (4) eine isolierende Trennwand (7) angeordnet ist.
  17. 17. Empfänger nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der Trennwand (7) Zuganker (26) befestigt sind, an denen die Hohlkörper (13) in axialer Richtung gehalten sind.
  18. 18. Empfänger nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hohlkörper (13) an seinem der Stirnseite (14) abgekehrten Ende flanschförmig nach außen absteht und an jeder Längswana (15) einen sich über 1200 erstreckenden Ringabschnitt (24) bildet, der sich an entsprechende Ringabschnitte (24) benachbarter Hohlkörper (13) unter Ausbildung eines geschlossenen, den zwischen jeweils drei benachbarten Hohlkörpern (13) angeordneten, offenen Kanal (20) im Randbereich abdeckenden Flanschring anschließt, und daß die Zuganker (26) in den offenen Kanal (20) eintauchen und den Flanschring hintergreifen.
  19. 19. Empfänger nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuganker (26) von einer Distanzhülse (29) umgeben sind.
  20. 20. Empfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch aekennzeichnet, daß der Hohlkörper (13) einen quadratischen Querschnitt hat.
  21. 21. Empfänger nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Zufuhrleitung (31) an ihrem von der Stirnseite (14) entfernten Ende einen geringeren Außendurchmesser aufweist und zwischen sich und den Längswänden (15) des Hohlkörpers (13) einen Ringraum (45) ausbildet, der über eine Öffnung (46) in der Längswand (15) mit entsprechenden Ringräumen (45) benachbarter Hohlkörper (13) oder mit einer Abflußleitung in Verbindung steht.
  22. 22. Empfänger nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß jede Längswand (15) im Bereich des Ringraumes (45) mindestens eine Öffnung (46) aufweist, so daß beim Zusammenpacken mehrerer gleichartiger Hohlkörper (13) alle Ringräume (45) miteinander verbunden sind.
  23. 23. Empfänger nach einen der Ansprüche 20, 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (13) in axialer Richtung durch einen Haltekörper (Halteblock 40) fixiert ist, der mit Haltevorsprüngen (Zapfen 43) in komplementäre Ausnehmungen (44) in den Längswänden (15) des Hohlkörpers (13) eintaucht.
  24. 24. Empfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Zufuhrleitung (31) von mehreren parallelen Rückströmleitungen (Rohre 50) umgeben ist, die ebenfalls aus Material bestehen, welches die Strahlung weitgehend hindurchtreten läßt.
  25. 25. Empfänger nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückströmleitungen (Rohre 50) einseitig oder beidseitio verschlossen sind.
  26. 26. Empfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 16 oder 20 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daB die Hohlkörper (13) in axialer Richtung durch einen Reibsitz gegenüber der Au-Benwand (1) oder einer Zwischenlage (Isolationsschicht 21, 22) zwischen Außenwand (1) und Hohlkörper (13) fixiert sind.
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