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Verfahren und Gerät zum Präsentieren von gespeicherten In-
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formationen auf wenigstens einem Monitor Die Erfindung betrifft ein
Verfahren zum Präsentieren von yespeicherten Informationen auf wenigstens einem
Monitor.
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Es ist bekannt, Informationen auf einem Videospeicher eines Videorecorders
oder Bildplattengerätes zu speichern und auf einem oder mehreren Monitoren zu präsentieren,
wobei die Präsentation selbsttätig oder von Hand initiiert werden kann.
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Nachteilig ist hierbei, daß eine Veränderung der Information oder
der Ersatz durch eine andere Information den Austausch des Videobandes oder der
Bildplatte erforderlich macht.
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Keine Schwierigkeiten bereitet die Änderung der zu präsentierenden
Information oder der Ersatz durch eine andere Information bei dem sogenannten Bildschirmtext-System,da
hier der Informationsanbieter die zu präsentierende Information durch Datenfernübertragung
im zentralen Speicher verändern kann. IJer-Abruf der Informationen geschieht beim
BiidschirmtexU-Systtn# jedoch im interaktiven Dialogverkehr, d.h., daß der Teilnehmer
selbst bestimmen muß, welche Teilinformation abgerufen wird und in welcher Reihenfolge
der Abruf von Teilinformationen erfolgt.
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Der Informationsanbieter hat also auf die Präsentation seiner Information
keinen zwingenden Einfluß und der Abrufende weiß nicht, ob die abgerufenen Informationen
neu oder alt sind.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Präsentieren
von gespeicherten Informationen zu schaffen, das einerseits dem Informationsanbieter
ermöglicht, zentral stuktuierte Programme, also zentral festgelegte Informationsfolgen,Interessenten
in möglichst einfacher und kostengünstiger Weise präsentieren zu können und diese
Informationen rasch und kostengünstig durch andere Informationen ersetzen zu können.
Diese Aufgabe löst ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 1.
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Da die Informationen aus dem zentralen Speicher in einer dort festgelegten
Reihenfolge abgerufen werden, hat der Informationsanbieter die Möglichkeit, die
Informationsfolge festzulegen, also dem Benutzer optimal struktuierte Informationsfolgen
zu gewährleisten. Durch die Benutzung eines Bildschirmtext-Systems ist dabei sowohl
die Informationsübermittlung vom Informationsanbieter in den zentralen Speicher
als auch eine Anderung der Informationen, beispielsweise eine Aktualisierung oder
ein Austausch gegen andere Informationen, einfach und kostengünstig auszuführen.
Zu einer einfachen und kostengünstigen Ubermittlung der Informationen an die Benutzer
oder bestimmte Benutzergruppen trägt ferner in entscheidendem Maße die Informationsübertragung
über das Bildschirmtext-System in einen Massenspeicher und die Präsentation durch
einen Abruf aus diesem Massenspeicher bei. Einerseits können nämlich über das Bildschirmtext-System
die Benutzer oder Benutzergruppen leicht erreicht werden und zum anderen kann die
Informationsübertragung in den Massenspeicher beim Benutzer mit einer viel höheren
Rate erfolgen als bei einer sofortigen Präsentation auf dem Monitor, wie dies bei
dem üblichen Bildschirmtext-System der Fall ist. Die Benutzung des Bildschirmtext-Systems
verkürzt sich hierdurch wesentlich. Schließlich vereinfacht die Speicherung der
vom zentralen Speicher abgerufenen Informationen im Massenspeicher auch die Präsentation,
weil hierzu kein interaktiver Dialogverkehr des Benutzers erforderlich ist, vielmehr
eine Präsentation ohne jegliche Bedienung möglich ist. Der Abruf der im
Massenspeicher
gespeicherten Informationen kann nämlich automatisch gesteuert ausgelöst werden.
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Der Abruf der Informationen aus dem zentralen Speicher zur Ubernahme
in den Massenspeicher kann nach einem Zeitprogramm erfolgen, also beispielsweise
stündlich. Es besteht aber auch die Möglichkeit, beim Abruf einer Information aus
dem Zeitspeicher eine Steuerinformation zu übermitteln, welche den nächsten Abrufzeitpunkt
oder weitere Abrufzeitpunkte festlegt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird
zu jedem Abrufzeitpunkt dann, wenn ein erster Versuch zur Herstellung einer Verbindung
zum zentralen Speicher nicht erfolgreich ist, der Versuch automatisch wiederholt,
jedoch nach einer vorgegebenen Anzahl von Fehlversuchen der nächste Versuch erst
wieder zum nächsten Abrufzeitpunkt durchgeführt.
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Vorzugsweise werden beim Abruf einer Information aus dem zentralen
Speicher auch Steueranweisungen übertragen, beispielsweise innerhalb der ersten
Seite einer Folge von Informationsseiten. Solche Steueranweisungen können beispielsweise
dazu benutzt werden, zu überprüfen, ob die abgerufene Information bereits im Massenspeicher
gespeichert ist oder ob es sich um eine neue, beispielsweise aktualisierte Information
handelt.
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Eine andere Möglichkeit besteht darin, beispielsweise regionale Informationen
nur in die dafür vorgesehene Region zu übertragen, indem bei einem Abruf zunächst
geprüft wird, ob Ubereinstimmung mit einer der Region oder dem Abrufer zugeordneten
Kennung besteht. Steueranweisungen können fernerhin beispielsweise dazu verwendet
werden, andere Informationen, beispielsweise Bildinformationen, die in einem zusätzlichen
Speicher enthalten sind, zwischen die vom zentralen Speicher übernommenen Informationen
einzuspielen. Man kann ferner vorsehen, zu vorgegebenen Zeitpunkten oder aufgrund
einer Steueranweisung den Status des Gerätes dem Informationsanbieter zurückzumelden,
damit dieser das Informationsangebot und/oder den Präsentationszeitpunkt überprüfen
kann.
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Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zu schaffen,
das es in möglichst einfacher und kostengünstiger Weise ermöglicht, das erfindungsgemäße
Verfahren auszuführen.
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Diese Aufgabe löst ein Gerät mit den Merkmalen des Anspruches 6.
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Mit dem Decoder und dem Modem wird der Zugang zum Bildschirmtext-Netz
und dem zentralen Speicher ermöglicht und legalisiert. Die Verbindungssteuerung
stellt die Verbindung zum zentralen Speicher des Bildschirmtext-Systems her, und
zwar zeit-, fern- oder handinitiiert und kann ausserdem zunächst die Prüfung veranlassen,
ob eine neue Information in den Massenspeicher übernommen werden soll, gegebenenfalls
auch, wann der nächste Abruf erfolgen soll.
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Sofern eine neue Information übernommen und abgespeichert werden soll,
veranlaßt die Lade-und Lesesteuerung das Laden des Massespeichers mit den vorgesehenen,
im zentralen Speicher abgespeicherten Informationsseiten. Die Ablaufsteuerung bewirkt
die Präsentation der im Massenspeicher abgelegten Informationen über den Decoder
auf den Monitor oder, falls mehrere Monitore vorgesehen sind, auf diesen. Bei dem
Monitor oder den Monitoren kann es sich auch um handelsübliche Fernsehgeräte, einschließlich
Heimfernsehgeräte, handeln.
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Der Abruf der einzelnen Informationsseiten kann dabei automatisch
erfolgen. Sofern eine Tastatur vorhanden ist, kann auch über diese ein Abrufsignal
eingegeben werden. Für den Fall, daß ein Videospeicher vorhanden ist, können auf
diesem Abrufsignale abgespeichert sein.
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Selbstverständlich ist es auch möglich, eine nur durch den Einwurf
einer oder mehrerer Münzen aktivierbare Auslöseschaltung vorzusehen, so daß kein
kostenloser Zugang zu den präsentierbaren Informationen möglich ist. Ferner ist
es ebenfalls möglich, das erfindungsgemäße Gerät mit einem Drucker auszustatten,
welcher die alphanumerischen Informationen oder einen Teil derselben ausdruckt,
wobei auch hier der Ausdruck davon abhängig gemacht werden kann, daß ein bestimmter
Geldbetrag bezahlt wird.
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Sind wenigstens ein weiterer Decoder mit einer zugeordneten Ablaufsteuerung
vorgesehen, dann können gleichzeitig unterschiedliche Informationen vom zentralen
Speicher übernommen werden. Ferner können dann auch, wenn mehrere Monitoren vorhanden
sind, gleichzeitig auf diesen unterschiedliche Informationen präsentiert werden.
Ist eine mit der Lade-/Leseüber
steuerung verbundene Tastatur vorhanden,
dann kann/diese Tastatur nicht nur eine Präsentation der im Massenspeicher geladenen
Information initiiert werden. Es besteht auch die Möglichkeit, dem Benutzer der
Tastatur einen Zugriff zu einzelnen Teilen der abgespeicherten Information zu ermöglichen.
Ferner können über eine Tastatur auch Videoinformationen abgerufen werden, sofern
ein Videospeicher vorhanden ist. Eine Kommunikation mit der Bildschirmtext-Zentrale
ist jedoch in keinem dieser Fälle erforderlich und vorzugsweise auch nicht möglich.
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Um Informationen aus einem Videospeicher, also einem Videorecorder
oder einer Bildplatte,präsentieren und insbesondere auch in die im Massenspeicher
abgespeicherten Informationen bei deren Präsentation einfügen zu können, kann man
eine Videosteuerung vorsehen. Ferner ist es möglich, das Gerät mit einer Effektesteuerung
zu ergänzen, welche die für die Videosteuerung notwendigen Signale liefert, sofern
besondere Bildwechseleffekte erreicht werden sollen.
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An jede vorgesehene Ablaufsteuerung können mehrere Monitore angeschlossen
werden, so daß beispielsweise auch Monitorwände realisiert werden können.
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Im folgenden ist die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert.
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Es zeigen: Fig. 1 in perspektivischer und schematischer Darstellung
ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gerätes, Fig. 2 eine Darstellung
entsprechend Fig. 1 einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes,
Fig. 3 eine Frontansicht einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes,
Fig.
4 ein Blockschaltbild des Gerätes gemäß Fig. 1, Fig. 5 ein Blockschaltbild des Gerätes
gemäß Fig. 2, Fig. 6 ein Blockschaltbild des Gerätes gemäß Fig. 3.
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Das in Fig. 1 dargestellte Gerät zur Präsentation von Informationen
ist in eine frei aufstellbare Säule integriert, in die ein Monitor 1 eingebaut ist.
Anstelle des Monitors 1 könnte jedoch auch beispielweise ein Heimfernsehgerät verwendet
werden, das nicht auf das Gerät aufgesetzt zu sein braucht, und außerdem könnte
der gestrichelt dargestellte Unterteil fehlen. Selbstverständlich könnte die Säule
anstelle der dargestellten rechteckigen Querschnittsfläche auch eine anders geformte
Querschnittsfläche, beispielsweise eine kreisförmige Querschnittsfläche, haben.
Unterhalb des Monitors 1, der einen Schwarz/Weiß-Bildschirm oder einen Farb-Bildschirm
haben kann, sind in der Säule die einzelnen Baugruppen des Gerätes untergebracht,
zu denen ein handelsüblicher Decoder 2 gehört, wie er für den Zugang zu einem Bildschirmtext-System,
in der Bundesrepublik Deutschland dem Btx-System der Deutschen Bundespost, notwendig
ist. Wie Fig. 4 zeigt, ist mit dem Decoder, der ferner für den Zugang zum Btx-System
der Deutschen Bundespost notwendige Modem 3 verbunden, der wie alle übrigen Geräteteile
in der Säule untergebracht ist. Zu dem Gerät gehört ferner ein Diskettenlaufwerk
mit einer 3 Zoll Industriediskette als Massenspeicher 4, der sowohl mit dem Decoder
2 als auch einer Verbindungssteuerung 5 verbunden ist, die außerdem mit dem Decoder
2 sowie einer Lade-/Lese-Steuerung 6 in Verbindung steht, die ihrerseits wieder
mit dem Massenspeicher 4 verbunden ist. Ferner enthält das Gerät eine Ablaufsteuerung
7, die mit der Lade-/Lese steuerung 6 in Verbindung steht. Die erwähnten Steuerungen
sind im Ausführungsbeispiel logische Funktionsgruppen, die z.B. durch einen Mikrocomputer
realisiert sein können.
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Der Informationsanbieter stellt die Informationsfolgen, die er präsentieren
will, zusammen und übermittelt sie in üblicher Weise über das Bildschirmtext-System
in dessen zentralen Speicher oder, bei regional verteilten zentralen Speichern in
einen oder mehrere derselben. Der Inhalt der
Informationsfolge
ist belanglos. Die Anzahl der Informationsfolgen ist beliebig und nur durch die
Kapazität des Massenspeichers 4 beschränkt. Außerdem übermittelt der Informationsanbieter
an den zentralen Speicher die erforderlichen Steueranweisungen über eine einfach
strukturierte Startseite, deren Nummer der Hardware bekannt ist. Mittels dieser
SteueranweJ-sungen ist es möglich, den Zugriff zu den Informationen regional oder
nach anderen Gesichtspunkten zu beschränken. Infolge des einfachen Zugangs des Informationsanbieters
zum zentralen Speicher des Bildschirmtext-Systems kann er jederzeit die Informationen
aktualisieren oder ersetzen.
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Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 4 wird zu bestimmten
Zeiten, beispielsweise mittels einer Schaltuhr, die eine Gangreserve hat, an das
Gerät die Netzspannung angelegt. Die Verbindungssteuerung liefert dann die Zeitmarken,
zu denen ein Signal erzeugt werden soll , aufgrund dessen dit Verbindungssteueru
5 über den Decoder 2 versucht, die Verbindung zum zentralen Speicher des Bildschirmtext-Systems
herzustellen. Läßt sich diese Verbindung nicht herstellen, dann wird der Versuch
wiederholt. Ist nach einer vorgegebenen Anzahl von Anwahlversuchen keine Verbindung
zustande gekommen, dann wird der nächste Versuch erst wieder bei der nächsten Zeitmarke
durchgeführt. Ist jedoch die Verbindung zustande gekommen, dann wird die erste Informationsseite
aus dem zentralen Speicher abgerufen und im Decoder 2 gespeichert. Sodann veranlaßt
die Verbindungssteuerung die Prüfung, ob die Informationen bereits im Massenspeicher
4 abgespeichert sind oder neu sind. Sind sie bereits abgespeichert, dann wird kein
Ladevorgang befohlen und die Verbindung unterbrochen, wodurch der Decoder 2 freigegeben
wird. Ist die Information jedoch neu, dann werden die erforderlichen Steuerinformationen,
zu denen beispielsweise auch die Zahl der Seiten und die Seitennummern gehören,
in der Verbindungssteuerung 5 gespeichert und die Lade-/Lese-Steuerung 6 angerufen,
welche das Abspeichern der Information im Massenspeicher 4 veranlaßt. Man kann also
die Übermittlung der zu präsentierenden Informationen zu dem Präsentationsgerät
als ein Fernladen bezeichnen. Nach Beendigung
des gesamten Ladevorgangs
wird die Verbindung wieder gelöst.
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Wird die Verbindung nicht ordnungsgemäß getrennt, so erzeugt dies
einen internen Befehl zu einer erneuten Anwahl. Erfolgt die Unterbrechung während
des Fernladevorganges, dann bleibt das Gerät empfangsbereit, bis der abgebrochene
Ladevorgang ordnungsgemäß zu Ende geführt wurde.
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Da das Übertragen von Informationen aus dem Decoder in den Massenspeicher
4 mit einer wesentlich höheren Obertragungsrate erfolgen kann als die Präsentation
dieser Informationen auf einem Monitor, ist die Benutzung des Bildschirmtext-Systems
für die Fernladung des Massenspeichers 4 auf eine jeweils kurze Zeit beschränkt.
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Der Abruf der im Massenspeicher gespeicherten Information und die
Präsentation dieser Information auf dem Monitor erfolgt im Ausführungsbeispiel selbsttätig
während der Zeit, während deren keine Verbindung zum Bildschirmtext-System besteht.
Aufgrund eines Lesesignals ruft die Ablaufsteuerung 7 zunächst die zweite im Massenspeicher
4 abgespeicherte Seite der Informationsfolge in den Decoder ab, da die erste Seite
keine für die Präsentation in Frage kommenden Informationen enthält. Auf dem Monitor
1 wird diese Information präsentiert. Nach einer vorbestimmten Zeit wird die nächstfolgende
Informationsseite aus dem Massenspeicher 4 abgerufen, im Decoder 2 gespeichert und
auf dem Monitor 1 präsentiert. Nach der Präsentation der letzten Seite wird aufgrund
eines entsprechenden Befehls der Lesezyklus wiederholt.
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Während des Fenrladens wird ein Fortschalten der zu präsentierenden
Informationsseite verhindert. Erst nach Beendigung des Fernladevorgangs ist die
Ablaufsteuerung 7 wieder frei für den Fortschaltevorgang.
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Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich
von demjenigen gemäß Fig. 1 dadurch, daß eine Tastatur 108 vorgesehen ist, die im
Ausführungsbeispiel an der Außenseite der den Monitor 101 tragenden Säule angeordnet
ist,
und daß das Gerät zusatzl ~h zu den allc}l bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 vorhandenen Funktionsgruppen noch einen Recorder 109, bei dem es sich
um einen Videorecorder oder einen Bildplattenspieler handeln kann, sowie eine Videosteuerung
110 und eine Effektesteuerung 111 umfaßt. Allerdings könnte nur die Tastatur 108
oder nur der Recorder 109 mit der zugehörigen Videosteuerung 110 vorgesehen sein.
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Wie Fig. 5 zeigt, ist die Tastatur mit der Lade-/Lese-Steuerung 106
verbunden. Die Videosteuerung 110 steht mit der Ablaufsteuerung 107, dem Decoder
102 sowie dem Recorder 109 in Verbindung und steuert die Präsentation der Video-Informationen
auf dem Monitor 101. Ist ein Anschluß an wenigstens einen weiteren Monitor 101'
möglich, dann wird auch die Präsentation der Video-Informationen auf diesem Monitor
von der Video-Steuerung 110 gesteuert. Das Modem ist mit 103, der Massenspeicher
mit 104, die Verbindungssteuerung mit 105 und die Lade-/Lese-Steuerung mit 106 bezeichnet.
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Die Tastatur 108 ermöglicht es, die Herstellung einer Verbindung zum
Bildschirmtext-System und dessen zentralem Speicher herzustellen sowie einen Abruf
der dort gespichrtn Infolmationen zu initiieren. Ferner ist es über die Tastatur
möglich, die im Massenspeicher geladene Information auf dem Monitor zu präsentieren
und dabei auch die Seitenfortschaltung auszulösen. Falls wie bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß den Fig. 1 und 4 für das Abrufen von Informationen aus dem zentralen Speicher
und für die Präsentation der im Massenspeicher geladenen Informationen eine Automatik
vorhanden ist, muß selbstverständlich dafür Vorsorge getroffen werden, daß während
eines Eingriffs über die Tastatur der Automatik-Modus unwirksam bleibt.
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Mittels der Videosteuerung 110 wird die Aufschaltung von Videosignalen
auf den Monitor gesteuert und eine Anschaltung des Recorders 109 ermöglicht. Zusätzlich
zu den Signalen für das Aufschalten des Recordersignals und des Bildschirmtext-Signals
erzeugt die Videosteuerung noch ein Signal "Fehler Recorder", ein Signal zum Fortschalten
der Bildschirmtext-Informationsseiten sowie ein Signal für den Rücklauf
des
Recorders 109. Während eines Fernladens des Massenspeichers 104 läuft der Recorder
zurück. Er wird im Ausführungsbeispiel gestartet, sobald die Videosteuerung 110
Eingangssignale empfängt, welche das Ende des Ladens des Massenspeichers 104 und
des Informationsempfangs durch den Dekoder 102 kennzeichnet. Die Effektesteuerung
111 liefert der Videosteuerung 110 die für besondere Bildwechseleffekte, also beispielsweise
einen gleitenden, schlagartigen oder stufigen Bildwechsel, notwendigen Signale.
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Wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 4 kann die Information
gleichzeitig auf mehreren Monitoren präsentiert werden.
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Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Gerätes weist drei übereinander angeordnete z.
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horizontale Reihen von je vier Monitoren 201 auf, wobei/in jeder der
drei horizontalen Reihen unterschiedliche Informationen präsentiert werden können.
Das Gerät umfaßt deshalb, wie Fig. 6 zeigt, außer den Funktionseinheiten, welche
das Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 2 und 5 aufweist, zusätzlich zu dem Decoder
202 zwei weitere Decoder 202' und 202'' enthalten, die mit dem Decoder 202 und der
Verbindungssteuerung 205 in Verbindung stehen. Jedem der beiden Decoder 202' und
202'' ist eine Ablaufsteuerung 207' und 207'' zugeordnet, welche wie die Ablaufsteuerung
207 des Decoders 202 mit der Lade-/Lese-Steuerung 206 verbunden sind. Damit ist
es möglich, auf der mit dem Decoder 207' verbundenen Reihe von Monitoren 201 sowie
der mit dem Decoder 202'' verbundenen Reihe von Monitoren simultan zu der dem Decoder
202 zugeordneten Monitorreihe unterschiedliche Informationen zu präsentieren. Selbstverständlich
wäre es möglich, die Zahl der zusätzlichen Decoder und Ablaufsteuerungen anders
zu wählen.
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Wie Fig. 6 zeigt, können den beiden zusätzlichen Monitorreihen jeweils
ein Recorder 209' bzw. 209'' mit zugehöriger Videosteuerung 210' bzw. 210'' zugeordnet
sein, wobei dann,
wenn eine Effektesteuerung 211 vorhanden ist,
diese zweckmäßigerweise mit allen Videosteuerungen 210, 210' und 210'' verbunden
ist. In Übereinstimmung mit den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen ist das
Modem mit 203, der Massespeicher mit 204, die Verbindungssteuerung mit 205, die
Tastatur mit 208 und die Videosteuerung des Recorders 209 mit 210 bezeichnet.
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Alle in der vorstehenden Beschreibung erwähnten sowie auch die nur
allein aus der Zeichnung entnehmbaren Merkmale sind als weitere Ausgestaltungen
Bestandteile der Erfindung, auch wenn sie nicht besonders hervorgehoben und insbesondere
nicht in den Ansprüchen erwähnt sind.