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DE3418670A1 - Elektrophotographischer zweifarbenkopierer - Google Patents

Elektrophotographischer zweifarbenkopierer

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Publication number
DE3418670A1
DE3418670A1 DE19843418670 DE3418670A DE3418670A1 DE 3418670 A1 DE3418670 A1 DE 3418670A1 DE 19843418670 DE19843418670 DE 19843418670 DE 3418670 A DE3418670 A DE 3418670A DE 3418670 A1 DE3418670 A1 DE 3418670A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
image
red
light
black
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19843418670
Other languages
English (en)
Inventor
Hideya Yokohama Kanagawa Furuta
Toyoji Kawasaki Kanagawa Ishikawa
Tadao Tokio/Tokyo Koike
Katsuo Sakai
Nobuyuki Chigasaki Kanagawa Yanagawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ricoh Co Ltd filed Critical Ricoh Co Ltd
Publication of DE3418670A1 publication Critical patent/DE3418670A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/01Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for producing multicoloured copies
    • G03G15/0142Structure of complete machines
    • G03G15/0178Structure of complete machines using more than one reusable electrographic recording member, e.g. one for every monocolour image
    • G03G15/0194Structure of complete machines using more than one reusable electrographic recording member, e.g. one for every monocolour image primary transfer to the final recording medium
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    • G03G15/04Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for exposing, i.e. imagewise exposure by optically projecting the original image on a photoconductive recording material
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Description

1 Anwaltsakte; 33 493
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen elektrophotographischen Zweifarbenkopierer, mit welchem ein Bild mit zwei verschiedenen Farben herstellbar ist und betrifft insbesondere einen elektrophotographischen Zweifarbenkopierer mit einer größeren Anzahl von Kopierarten oder -verfahren.
Ein Kopierer, mit welchem eine Kopie in einem analogen sowie in einem digitalen Format herstellbar ist, ist bekannt. Bei dem analogen Kopierverfahren wird eine zu kopierende Vorlage über ein optisches System, welches im allgemeinen Linsen und Spiegel aufweist, unmittelbar bildmäßig auf eine Abbildungsfläche aufgebracht, wie beispielsweise die Oberfläche eines photoempfindlichen Teils, um dadurch ein elektrostatisches, latentes Bild auf der Abbildungsfläche zu schaffen. Andererseits wird bei dem digitalen Kopierverfahren ein Aufzeichnungskopf verwendet, welcher gegenüber der Abbildungsfläche angeordnet ist und eine Anzahl Bildelemente erzeugender Elemente aufweist, die in Form einer Anordnung vorgesehen sind; die Bildelemente erzeugenden Elemente werden selektiv entsprechend einem zugeführten Bildsignal aktiviert. Dadurch wird dann ein Ladungsmuster auf der Abbildungsfläche erzeugt, welches ein elektrostatisches, latentes Bild darstellt. Ein derartiger Ko-. pierer kann mit einem sogenannten zusammgesetzten Verfahren betrieben werden, welches eine Kombination aus den analogen und digitalen Kopierverfahren ist. In diesem Fall kann ein Kopiebild erhalten werden, welches eine Kombination aus analoger und digitaler Information ist.
Eine anderer herkömmlicher Kopierer, welcher von Bedeutung zu sein scheint, ist ein in einem Dualmode betreibbarer, elektrophotographischer Kopierer, welcher einen Rasterab-
tastmechanismus in einem Dualmode verwendet, um eine Bildsynthese durchzuführen, wie in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 55-47392 beschrieben ist. Jedoch wird in diesem Fall auch ein Doppelbild auf einer einzigen photoempfindlichen Trommel erzeugt, und die Art und Weise der Ausbildung einer Vielzahl von Kopiebildern ist begrenzt.
Gemäß der Erfindung soll daher ein Kopiergerät mit einer größeren Anzahl von Kopierverfahren geschaffen werden. Ferner soll gemäß der Erfindung ein Kopiergerät geschaffen werden, bei welchem wahlweise eine Anzahl verschiedener Kopierbilder erzeugbar ist. Ferner soll gemäß der Erfindung ein elektrophotographischer Zweifarbenkopierer geschaffen werden, mit welchem wahlweise Bilder verschiedener Farbe herstellbar sind. Schließlich soll gemäß der Erfindung ein elektrophotographischer Zweifarbenkopierer hergestellt werden, welcher bequem zu benutzen ist, im Betrieb zuverlässig ist und eine kompakte Größe hat. Gemäß der Erfindung ist dies bei einem elektrophotographischen Zweifarbenkopierer durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Gesamtaufbaus eines elektrophotographischen Zweifarbenkopierers gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 2 und 3 perspektivische Ansichten alternativer Ausführungsformen eines optischen Aufzeichnungskopfes, welcher in vorteilhafter Weise bei
der Ausführung der Fig. 1 anwendbar ist;
1 Fig. 4 eine tabellarische Aufstellung mit den verschiedenen Grundkopierarten des in Fig. 1 dargestellten Kopierers;
Fig. 5 eine schematische Darstellung des Gesamtaufbaus eines elektrophotographischen Zweifarbenkopierers gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, und
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung eines Teils des
in Fig. 5 wiedergebenen Aufbaus.
In Fig. 1 ist ein elektrophotographischer Zweifarbenkopierer gemäß der Erfindung dargestellt. Der Zweifarbenkopierer weist eine erste photoempfindliche Trommel 1 auf, welche drehbar durch ein Gehäuse des Kopierers gehalten ist und so angetrieben wird, daß sie sich in der durch den Pfeil angezeigten Richtung mit einer konstanten Drehzahl dreht. Auf der Umfangsfläche der ersten Trommel 1 sind zwei übereinander liegende, photoleitfähige Schichten vorgesehen. Diese photoleitfähigen Schichten haben unterschiedliche Photoleitfähigkeitseigenschaften. Beispielsweise ist die obere photoleitfähige Schicht aus einem photoleitfähigen Material gebildet, welches bezüglich einer ersten ausgewählten Farbe, beispielsweise im vorliegenden Fall rot, empfindlich ist, und die untere photoleitfähige Schicht ist aus einem photoleitfähigen Material gebildet, welches bezüglich der ersten ausgewählten Farbe lichtempfindlich ist, aber bezüglich einer zweiten ausgewählten Farbe, wie blau, empfindlich ist, welche zu der ersten ausgewählten Farbe komplementär ist.
Der Zweifarbenkopierer weist auch eine zweite photoempfindliche Trommel 2 auf, um deren Umfangsfläche eine photoleitfähige Schicht aus einem photoleitfähigem Material vorgesehen ist, welche zumindest bezüglich der ersten ausgewählten Farbe oder in dem vorliegenden Beispiel rot empfindliche ist. Die photoleitfähige Schicht der Trommel 2 ist eine Schicht,
welche in großem Umfang in üblichen elektrophotographischen Kopiergeräten zum Erzeugen von schwarzen und weißen Bildern verwendet wird. Die beiden photoempfindlichen Trommel 1 und sind in einem vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet, wobei ihre Achsen, wie dargestellt, parallel zueinander verlaufen. Auch ist ein endloses Bitübertragungsband 3 vorgesehen, welches um Halterollen 4 bis 6 geführt und so angetrieben wird, daß es sich in der durch den Pfeil 7 angezeigten Richtung bewegt. Die äußere Fläche des Ubertragungsbandes 3 steht in rollendem Kontakt mit jeder der beiden photoempfindlichen Trommeln 1 und 2.
Um die erste photoempfindliche Trommel 1 und entlang deren Drehrichtung sind angeordnet ein Primärlader 8, eine Sekundärlader 9, ein erster Aufzeichnungskopf 10, eine Entwicklungseinheit 11, um ein latentes Bild mit Toner einer ersten ausgewählten Farbe oder in der vorliegenden Ausführungsform rot, zu entwickeln, ein Übertragungsband 3 und eine Reinigungseinheit 12. Eine Bildbelichtungsposition, um ein Lichtbild einer Vorlage auf die erste photoempfindliche Trommel 1 aufzubringen, ist zwischen dem Sekundärlader 9 und dem ersten Aufzeichnungskopf 10 festgelegt. Eine Transferkoronaeinheit 13 ist entsprechend angeordnet, um Koronaionen auf der rückwärtigen oder inneren Seitenfläche des Bandes 3 an einer Stelle aufzubringen, an welcher die Trommel 1 in rollendem Kontakt mit dem Band 3 steht. Außerdem ist bezüglich der Bewegungsrichtung des Bandes 3 vor der Koronatransfereinheit 13 eine Vortransfer-Belichtungslampe 14 angeordnet, um durch Bestrahlung Ladung von dem Band 3 zu entfernen.
In ähnlicher Weise sind in derDrehrichtung der Trommel 2 um diese zweite photoempfindliche Trommel 2 angeordnet ein Lader 15, ein zweiter Aufzeichnungskopf 16, eine Ent-Wicklungseinheit 17, um ein latentes Bild mit Toner einer dritten ausgewählten Farbe oder in der vorliegenden Ausführungsform mit schwarz zu entwickeln, ein Transferband
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1 und eine Reinigungseinheit 18. Zwischem dem zweiten Aufzeichnungskopf 16 und der Entwicklungseinheit 17 ist eine Bildbelichtungsposition festgelegt, um ein Lichtbild einer Vorlage auf die zweite photoleitfähige Trommel 2 zu leiten.
Ebenso ist eine Koronatransfereinheit 19 vorgesehen, um Koronaionen auf die innere Fläche des Bandes 3 an einer Stelle aufzubringen, an welcher die zweite photoempfindliche Trommel 2 in rollendem'Kontakt mit dem Band 3 steht.
Der erfindungsgemäße Kopierer weist auch eine Glasplatte 20 auf, welche als Vorlagenhalter zum Halten einer zu kopierenden Vorlage dient. Unter der Glasplatte 20 ist eine Beleuchtungslampe 21 zum Beleuchten einer (nicht dargestellten) auf die Glasplatte 20 gelegten Vorlage angeordnet. 15"Ein reflektierender Spiegel 22 ist starr mit der Lampe 21 verbunden und ein weiteres Paar reflektierender Spiegel 23 und 24 sind unter der Glasplatte 20 vorgesehen, um die Richtung des von dem Spiegel 22 reflektierten Lichtsbildes zu ändern. Die Lampe 21 und die Spiegel 22 bis 24 werden entlang der Glasplatte 20 bewegt, um eine Schlitzbelichtung für eine auf der Glasplatte 20 angeordnete Vorlage durchzuführen. Ferner ist ein Fokussierobjektiv 25 zur Aufnahme von Licht vorgesehen, das von dem Spiegel 24 reflektiert worden ist. Von dem Fokussierobjektiv 25 aus können zwei optische Wege bzw. Lichtbahnen festgelegt werden, von welchen der eine zu der ersten photoempfindlichen Trommel 1 und der andere zu der zweiten photoempfindlichen Trommel 2 führt. Es ist auch ein halbdurchlässiger Spiegel 27 vorgesehen, welcher in die Lichtbahn zwischen dem Objektiv 25 und einem Spiegel 26 gebracht werden kann, wie durch die ausgezogene Linie angezeigt ist, und welcher aus der Lichtbahn verschwenkt werden kann, wie durch die strichpunktierte Linie angezeigt ist. Die vorstehend beschriebene Lichtbahn, die vondem Objektiv 25 zu der ersten Trommel 1 führt, ist nur festgelegt, wenn der halbdurchlässige Spiegel 27 in der Lichtbahn zwischen dem Objektiv 25 und dem Spiegel 26 angeordnet ist. Wenn folglich der halbdurchlässige Spiegel 27 in einer Lage an-
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geordnet ist, die durch die ausgezogene Linie angedeutet ist, wird das Licht von dem Objektiv 25 teilweise zu der ersten Trommel 1 geleitet, wobei es von Spiegel 28 und 29 reflektiert wird. Eine schwenkbar gehalterte Verschlußklappe 30 ist entlang der ersten zu der ersten Trommel 1 führenden Lichtbahn an einer Stelle nahe bei der Trommel 1 angeordnet und kann in eine Sperrstellung verschwenkt werden, in welcher die erste Lichtbahn versperrt ist. In ähnlicher Weise ist eine weitere schwenkbar gehalterte Verschlußklappe 31 entlang der zweiten zu der zweiten Trommel 2 führenden Lichtbahn an einer Stelle nahe bei der Trommel 2 vorgesehen, und sie (31) kann in eine Sperrstellung verschwenkt werden, in welcher die zweite Lichtbahn versperrt ist.
Zwischen dem halbdurchlässxgen Spiegel 27 und dem Spiegel 26 ist eine Tragwelle 34 angeordnet, an welcher ein erster ausgewählter Farbfilter 32 (im vorliegenden Fall einRotfilter) und ein zweiter ausgewählter Farbfilter 33 (im vorliegendenFall ein Blaufilter) in einem Winkelabstand von 90° angeordnet sind. Folglich können durch Drehen der Welle 34 die Rot- und Blaufilter 32 und 33 wahlweise in der optischenBahn bzw. dem Lichtweg angeordnet werden.
Ein Stapel Transfer- oder Kopierpapier S ist auf einer Zuführplatte 340 angeordnet und an der Zuführseite der Platte 340 ist eine Zuführrolle 35 vorgesehen, welche an dem obersten Blatt des Stapels S anliegt. Wenn somit die Zuführrolle 35 intermittierend angetrieben wird, um sich synchron mit dem Fortgang eines Kopiervorgangs zu drehen, wird das Kopierpapier einzeln zugeführt und dann durch Transportrollen 36 zu dem Transferband 3 befördert. Das Kopierpapier wird auf dem Band 3 liegend weiter befördert, und während dieser Beförderung kommt das Kopierpapier nacheinander an den Trommel 1 und 2 in Anlage, wo~ durch ein Tonerbild von der jeweiligen Trommel an das Kopierpapier übertragen werden kann. Eine Trennklaue 3 7 ist an einem Ende der Vorwärtsbewegung des Transferbandes
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angeordnet/ so daß das Kopierpapier von dem Band 3 getrennt werden kann und zu einer Bildfixiereinheit 38 befördert wird, in welcher das Tonerbild auf dem Kopierpapier fixiert wird. Die Kopie wird dann auf eine Ablage 39 ausgetragen. Ebenso ist ein Ventilator 40 vorgesehen, und das Innere des Kopierers mit Luft zu belüften.
Wie oben beschrieben, ist der Kopierer mit zwei Kopierköpfen versehen, nämlich mit dem ersten Aufzeichnungskopf 10 für die erste Trommel 1 und mit dem zweiten Aufzeichnungskopf 16 für die zweite Trommel 2. In Fig. 2 ist eine Ausführungsform des ersten Aufzeichnungskopfes 10 dargestellt, welcher einen lichtemittierenden Abschnitt 103 aus einer ersten Anordnung 101 von Rotlicht emittierenden Dioden und aus einer zweiten Anordnung" 102 von Blau-(Grün-)Licht emittierenden Dioden und einen Fokussierabschnitt 104 aus Selfoc-(eingetragenes Warenzeichen)Linsen aufweist. Die lichtemittierenden Dioden des lichtemittierenden Abschnitts 103 werden selektiv aktiviert, um Licht abzugeben, und ein Lichtpunkt, der durch eine einzige lichtemittierende Diode gebildet ist, legt ein Bildelement auf der Abbildungsoder Umfangsflache der Trommel 1 fest. In der dargestellten Ausführungsform ist der Fokussierabschnitt 104 so angeordnet, daß seine Mitte in der Mitte zwischen der Trommel 1 und der lichtemittierenden Oberfläche des lichtemittierenden Abschnitts 103 angeordnet ist. Folglich ist der Abstand L1 zwischen der Trommel 1 und der Mitte des Fokussierabschnitts 104 gleich dem Abstand L2 zwischen der Mitte des Fokussierabschnitts 104 und dem lichtemittierenden Abschnitt 103.
In Fig, 3 ist eine weitere Ausführungsform des ersten Aufzeichnungskopf es 10 dargestellt, welcher einen Flüssigkristallabschnitt 1003 aus einer ersten Anordnung 1001 von roten Flüssigkristallelementen und aus einer zweiten Anordnung 1002 von blauen Flüssigkristallelementen, einen Fokussierabschnitt 1004 aus Selfoc-Linsen und eine weißes Licht
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abgebende Lampe 1005 aufweist. Wenn nicht gefärbte Flüssigkristallelemente verwendet werden, können sie so ausgeführt werden, daß Rot- und Blau-(oder Grün-)Filter wahlweise zwischen der Trommel 1 und dem Fosussierabschnitt 1004 angeordnet werden. Ferner können, wenn derartige Filter vorgesehen sind, statt der Flüssigkristallelemente andere optische Verschlußelemente, wie PLZT-Keramikelemente, verwendet werden.
Als eine weitere Ausführungsform kann ein Rotlicftlaser, wie beispielsweise ein HE-Ne-Gaslaser und ein Blau- oder Grünlichtlaser, wie ein Ar-Gaslaser, verwendet werden. In diesem Fall sollte ein optisches System zum Modulieren, Fokussieren und Abtasten des Laserlichts verwendet werden.
Wenn, wie vorstehend beschrieben, entsprechende Filter vorgesehen sind, dann könnte auch ein Laser, wie ein He-Cd-Laser verwendet werden, welcher blaues, grünes oder rotes Licht abgibt. Der zweite Aufzeichnungskopf 16 kann aus einem der vorstehend beschriebenen Elemente aufgebaut sein, ist aber so ausgeführt, daß er Licht einer einzigen Farbe abgibt.
Nunmehr werden verschiedene Betriebsarten des Zweifarben-Kopierers mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschrieben.
(1) Schwarzkopieren
Dies ist die Betriebsart, bei welcher ein Kopiebild unabhängig von der Farbe eines zu kopierenden Vorlagenbildes durch ein schwarzes und weißes Muster dargestellt wird.
Bei dieser Betriebsart wird die erste Trommel 1 nicht verwendet, und folglich ist der halbdurchlässige Spiegel 27 in der Stellung angeordnet, in welcher er aus der Lichtbahn zwischen dem Objektiv 25 und dem Spiegel 26 entfernt ist, wie durch eine strichpunktierte Linie angezeigt ist. Außerdem ist ein dichroitisches Filter 33 in die Lichtbahn gebracht, die zu der zweiten Trommel 2 führt, und die zweite Verschluß-
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klappe 31 ist in einer Stellung angeordnet, in welcher sie außerhalb der Lichtbahn liegt.
Wenn folglich eine Vorlage mit roter und schwarzer Informa"-tion auf der Glasplatte 20 angeordnet und abgetastet wird, wird auf derTrommel 2 ein elektrostatisches, latentes Bild erzeugt, das der schwarzen und roten Information auf der Vorlage entspricht und welches dann mittels des schwarzen Toners entwickelt wird, der von der Entwicklungseinheit 17 zugeführt worden ist. Folglich ist dann das auf diese Weise erzeugte Tonerbild insgesamt schwarz und es wird dann an das Transfer- oder Kopierpapier S übertragen, welches dann auf dem Band 3 liegend weiter befördert wird. Das endgültige Bild auf dem Kopierpapier 7 ist folglich durch ein schwarzes und weißes Muster dargestellt. ^
(2) Kopieren ohne Rot
Dies ist das Verfahren, bei welchem ein Kopiebild durch ein schwarzes und weißes Muster ausgebildet ist, das einem Vorlagenbild entspricht, bei welchem rote Information weggelassen ist. Dies Kopierverfahren ist grundsätzlich dasselbe wie das vorstehend beschriebene Schwarzkopieren (1), außer daß das Rotfilter 32 in der Lichtbahn angeordnet ist, wie durch die ausgezogene Linie in Fig. 1 angedeutet ist. Wenn folglich eine Vorlage mit schwarzer und roter Information auf der Glasplatte 20 angeordnet wird, wird ein dem schwarzen Teil der Vorlage entsprechendes, elektrostatisches, latentes Bild auf der zweiten Trommel 2 ausgebildet, so daß dann ein Kopiebild aus einem schwarzen und weißen Muster erhalten werden kann, wobei die rote Information der Vorlage weggelassen ist.
(3) Rotkopieren
Dies ist die Betriebsart, um unabhängig von der Farbe einer zu kopierenden Vorlage ein Kopiebild in Rot zu erzeugen. Bei dieser Betriebsart wird nur die erste Trommel 1 und nicht die zweite Trommel 2 benutzt. Folglich wird auch die
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zweite Trommel 2 nicht geladen. Außerdem wird der halbdurchlässige Spiegel 27 in die Lichtbahn verschwenkt, wie durch die ausgezogene Linien in Fig. 1 dargestellt ist und die erste Verschlußklappe 30 wird aus der Lichtbahn verschwenkt, wie durch die ausgezogenen Linien dargestellt ist.
Wenn die erste Trommel 1 angetrieben und dadurch gedreht wird, wird ihre Umfangsflache durch den Primärlader 8 zuerst auf -900V und dann durch den Sekundärlader 9 auf +500V geladen. Wenn beispielsweise eine Vorlage mit schwarzer und roter Information auf der Glasplatte 20 angeordnet ist, wird auf der ersten Trommel 1 ein elektrostatisches, latentes Bild erzeugt, das der schwarzen und roten Information derVorlage entspricht, welche dann mit rotem Toner entwickelt wird. Dieses rote Tonerbild wird dann an ein Transferpapier übertragen und auf diesem fixiert, um ein rotes Kopiebild zu erhalten.
(4) Kopieren ohne Schwarz
Dies ist das Kopierverfahren, bei welchem ein Kopiebild aus einer roten und weißen Muster erzeugt wird, wobei schwarze Information der Vorlage weggelassen ist. Dieses Kopierverfahren ist abgesehen von dem Ladeverfahren grundsätzlich dasgleiche wie das vorstehend beschriebene Rot-Kopieren(3). Beispielsweise wird bei diesem Kopierverfahren die Umfangsfläche der ersten Trommel 1 durch den Primärlader auf -1400V und dann durch den Sekundärlader 9 auf OV geladen. Wenn folglich eine Vorlage mit schwarzerund roter Information auf der Glasplatte angeordnet ist, wird auf der ersten Trommel 1 ein elektrostatisches, latentes Bild erzeugt, welches der roten Information der Vorlage entspricht, welche dann mit rotem Toner entwickelt wird. Das sich ergebende rote Tonerbild wird dann an Kopierpapier übertragen und auf diesem fixiert, wodurch dann ein rotes Kopiebild erzeugt ist, bei welchem die schwarze Information der Vorlage weggelassen ist.
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1 (5) Rot- und Schwarzkopieren
Dies ist das Kopierverfahren, bei welchem ein Kopiebild, das sowohl in rot als auch in schwarz dargestellt ist, von einer Vorlage mit roter und schwarzer Information reproduziert wird, Tatsächlich ist dies Verfahren eine Kombination aus den vorstehend beschriebenen Kopierverfahren (2) und (4) ohne rot und ohne schwarz. Mit anderen Worten, es werden beide Trommeln 1 und 2 verwendet. Ein rotes Tonerbild, welches dem roten Teil einer zu kopierenden Vorlage entspricht, wird auf der ersten Trommel 1 erzeugt, und ein schwarzes Tonerbild, welches dem schwarzen Teil der Vorlage entspricht, wird auf der zweiten Trommel 2 erzeugt. Diese roten und schwarzen Tonerbilder werden dann nacheinander an das Kopierpapier S übertragen, welches auf dem Band 3 liegend beil 5 fördert wird, so daß ein Kopiebild mit roter und schwarzer Information, welche dem roten und schwarzen Muster der Vorlage entspricht, erhalten werden kann.
(6) Kopierverfahren, bei welchem alles rot kopiert wird.
Dies ist das Verfahren zum Aufzeichnen von Information auf der ersten Trommel 1 mit Hilfe des ersten Aufzeichnungskopfes 10. Bei diesem Verfahren wird nur die erste Trommel 1 und nicht die Trommel 2 verwendet. Ferner ist keine Vorlage auf der Glasplatte 20 angeordnet, und die Beleuchtungslampe 21 und die zugeordneten optischen Elemente sind ferngehalten. Die Umfangsflache der erstenTrommel 1 kann entsprechend dem vorstehend beschriebenen Verfahren (4) ohne schwarz geladen werden. Nach einem Laden wird die Umfangsflache der ersten Trommel 1 mit rotem Licht, das von dem ersten Aufzeichnungskopf 10 abgegeben worden ist, entsprechend einem Bildsignals bestrahlt, wodurch dann ein elektrostatisches, latentes Bild erzeugt wird, welches mittels rotem Toner entwickelt wird. Das sich ergebende rote Tonerbild wird dann an Kopierpapier übertragen und auf diesem fi-
35Xiert, wodurch dann eine insgesamt rote Kopie erhalten worden ist.
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(7) Kopierverfahren, bei welchem alles schwarz ist.
Bei diesem Verfahren wird eine Kopie erzeugt, bei welcher sich alles schwarz darstellt. Bei diesem Verfahren wird nur die zweite Trommel 2 und nicht di e erste Trommel 1 verwendet. Es ist keine Vorlage auf der Glasplatte 20 angeordnet, und die Beleuchtungslampe 21 und die zugeordneten optischen Elemente sind ferngehalten. Die Umfangsfläche der zweiten Trommel 2 kann wie bei dem oben beschriebenen Schwarzkopierverfahren (1) geladen werden. Nach dem Laden wird die Umfangsflache der zweiten Trommel 2 durch von dem zweiten Aufzeichnungskopf 16 emittieres Licht entsprechend einem Bildsignal bestrahlt, wodurch dann ein elektrostatisches, latentes Bild erzeugt wird, welches mittels schwarzen Toners entwickelt wird. Das sich ergebende schwarze Tonerbild wird dann an Kopierpapier übertragen und aufdiesem fixiert, wodurch dann eine insgesamt schwarze Kopie erhalten wird.
(8) Kopierverfahren in Rot und schwarz Bei diesem Verfahren wird eine Kopie erzeugt, welche teilweise in rot und teilweise in schwarz dargestellt ist. Dies ist in Wirklichkeit eine Kombination aus den vorstehend beschriebenen Kopierverfahren (6) und (7), bei welchen alles in rot bzw. in schwarz kopiert ist. Das heißt, die Beleuchtungslampe 21 und die zugeordneten optischen Elemente werden nicht verwendet, und die beiden Aufzeichnungsköpfe 10 und 16 werden entsprechend jeweiligen Bildsignalen betrieben, um Licht zu emittieren, so daß latente Bilder auf den beiden Trommeln 1 und 2 erzeugt werden. Das latente Bild auf der ersten Trommel 1 wird dann mittels roten Toners entwickelt, während das latente Bild auf der zweiten Trommel 2 mittels schwarzen Toners entwickelt wird; die entwickelten roten und schwarzen Tonerbilder werden dann nacheinander auf Kopierpapier S, das auf dem Band 3 liegt, übertragen, so daß eine Kopie erhalten wird, die teilweise in rot und teilweise in schwarz dargestellt ist.
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(9) Kopieren, bei welchem rot und schwarz teilweise gelöscht ist.
Dies ist eine Abwandlung des oben beschriebenen Rot- und Schwarzkopierverfahrens (5), und bei dieser Betriebsart wird ein Teil eines roten oder schwarzen Bildes selektiv gelöscht bzw. entfernt. Folglich ist dieses Verfahren abgesehen von der folgenden Arbeitsweise grundsätzlich dasselbe wie das oben beschriebene Rot- und Schwarzkopierverfahren (5). Das heißt, wenn ein Teil eines schwarzen Bildes gelöscht bzw. entfernt werden soll, wird der zweite Aufzeichnungskopf 16 synchron mit der Drehbewegung der zweiten Trommel 2 aktiviert, um ein elektrostatisches, latentes Bild zu haben, das teilweise gelöscht ist. In ähnlicher Weise wird, wenn ein Teil eines roten Bildes gelöscht werden soll, der erste Aufzeichnungskopf 10 aktiviert, um das latente Bild auf der ersten Trommel 1 teilweise zu löschen.
(10) Schwarzkopieren, bei welchem einTeil gelöscht ist. Dies ist eine Abwandlung des oben beschriebenen Schwarz-Kopierverfahren (1), bei welchem ein Teil eines schwarzen Bildes selektiv gelöscht bzw. entfernt wird. Dieses Verfahren ist grundsätzlich dasselbe wie das zuvor erwähnte Schwarzkopierverfahren (1). Bei diesem Verfahren wird jedoch der zweite Aufzeichnungskopf 16 selektiv aktiviert, um einen Teil der elektrostatischen, latenten Trommel auf der zweiten Trommel 2 zu löschen.
(11) Kopierverfahren ohne Rot, bei welchem teilweise gelöscht wird.
Dies ist eine Abwandlung des oben beschriebenen Kopierverfahren (2) ohne rot, bei welchem ein Teil eines schwarzen Bildes, bei welchem der rote Teil einer Vorlage weggelassen ist, selektiv gelöscht wird. In der Arbeitsweise ist dies das gleiche wie das vorstehend beschriebene Schwarzkopierverfahren (10), bei welchem teilweise gelöscht wird.
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(12) Kopierverfahren ohne Schwarz, bei welchem teilweise gelöscht ist.
Dies ist eine Abwandlung des vorstehend beschriebenen Kopierverfahrens (4) ohne schwarz, bei welchem ein Teil eines roten Bildes, bei welchem der schwarze Teil einer Vorlage weggelassen ist, selektiv gelöscht wird. In dem Ablauf ist dies grundsätzlich dasselbe wie das oben beschriebene Kopierverfahren (4) ohne schwarz. Bei diesem Verfahren wird jedoch blaues Licht selektiv von dem ersten Aufzeichnungskopf 10 emittiert, um das elektrostatische, latente Bild auf der ersten Trommel 1 dadurch teilweise gelöscht bzw. entfernt zu haben.
(13) Rotkopierverfahren, bei welchem teilweise gelöscht ist. Dies ist eine Abwandlung des oben beschriebenen Rotkopierens (3), bei welchem ein Teil eines roten Bildes selektiv gelöscht wird. Somit ist dies grundsätzlich dasselbe, wie bei dem Rotkopierverfahren (3) , außerdem daß bei diesem Verfahren der erste Aufzeichnungskopf 10 selektiv aktiviert wird, um blaues Licht zu emittieren, wodurch ein Teil des latenten Bildes auf der ersten Trommel 1 gelöscht wird.
(14) Teilweise kopierter Rot- und Schwarzbetrieb. Dies ist eine Abwandlung des vorstehend beschriebenen Rot- und Schwarzkopierverfahrens (5) um ein zweifarbiges Kopiebild zu erzeugen, das sowohl in rot als auch in schwarz entsprechend dem roten und "schwarzen Muster einer zu kopierenden Vorlage dargestellt ist, wobei in rot und schwarz oder sowohl inrot als auch in schwarz kopiert wird, was zu dem Kopiebild hinzugefügt wird. Folglich ist dies grundsätzlich dasselbe wie das oben beschriebene Rot- und Schwarzkopierverfahren (5). Bei dem vorliegenden Verfahren werden jedoch die beiden Verschlußklappen 30 und 31 betätigt, so daß kein Belichtungslicht von einer Vorlage diese Teile der Umfangsflachen der beiden Trommeln 1 und 2 erreicht, welche den vorderen, hinteren und seitlichen Teilen der Vorlage entsprechen. Die beiden Aufzeichnungsköpfe 10 und
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1 werden entsprechend gewünschten Bildsignalen selektiv aktiviert/ um zusätzliche Bilder auf den nichtbelichteten Teilen aufzuzeichnen.
5(15) Schwarzkopieren, bei welchem rot hinzukopiert wird. Dies ist eine Abwandlung des oben beschriebenen Schwarzkopierverfahren (1), bei welchem ein Kopiebild in einem schwarzen und weißen Muster unabhängig von der Farbe einer zu kopierenden Vorlage erzeugt wird, wobei zusätzlich rot kopiert wird. Bei diesem Verfahren wird folglich zusätzlich zu der Arbeitsweise bei dem Schwarzkopierverfahren (1) der erste Aufzeichnungskopf 10 selektiv aktiviert, um rotes Licht zu emittieren, welches dazu verwendet wird, ein elektrostatisches, latentes Bild auf der ersten Trommel 1 zu erzeugen, welches dann entwickelt wird, unfein rotes Tonerbild zu schaffen. Dieses rote Tonerbild wird dann an das Kopierblatt S übertragen, welches auch ein schwarzes Tonerbild von der zweiten Trommel 2 erhält, so daß ein Kopiebild mit einem schwarzen und weißen Muster erhalten wird, bei welchem rot hinzugefügt ist.
(16) Rotfreies Kopieren, bei welchem Rot hinzugefügt wird. Dies ist eine Abwandlung des oben beschriebenen Kopierverfahrens (2) ohne rot, bei welchem ein Kopiebild aus einem schwarzen und weißen Muster, bei welchem die rote Information einer Vorlage weggelassen ist, durch Zusätzen einer roten Kopie erzeugt wird. Folglich wird bei dieser Kopierart außer dem Kopieren (2) ohne rot der erste Verschluß 30 in die Sperrstellung verschwenkt, um den zu der ersten Trommel 1 führenden Lichtweg zu versperren, und der erste Aufzeichnungskopf 10 wird entsprechend einem Bildsignal selektiv aktiviert, um Rotlicht abzugeben, welches dann zur Erzeugung eines elektrostatischen, latenten Bildes auf der ersten Trommel 1 verwendet wird, welches dann entwickelt wird, um ein rotes Tonerbild zu schaffen. Dieses rote Tonerbild wird dann an ein Kopierpapier S , das auf dem Band 3 befördert wird, übertragen, welches von der zweiten Trommel 2
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auch nocht ein schwarzes Tonerbild erhält, bei welchem die rote Information der Vorlage weggelassen ist.
(17) Kopieren ohne Schwarz, bei welchem Schwarz dann hinzugefügt wird.
Bei diesem Kopierverfahren wird ein Kopiebild aus einem weißen und roten Muster erzeugt, bei welchem die schwarze Information einer Vorlage weggelassen ist, und zusätzlich wird dann schwarz hinzukopiert. Folglich wird bei diesem Verfahren außer dem Kopierverfahren (4) ohne schwarz die zweite Verschlußklappe 31 betätigt, um den zu der zweiten Trommel 2 führenden Lichtweg zu versperren, und der zweite Aufzeichnungskopf 16 wird dann entsprechend einem Bildsignal selektiv aktiviert, um ein elektrostatisches, latentes Bild auf der zweiten Trommel 2 zu erzeugen. Dieses latente Bild wird dann entwickelt, um in ein schwarzes Tonerbild umgewandelt zu werden, welches dann auf das Kopierpapier S übertragen wird, auf welchem bereits von der ersten Trommel 1 ein rotes Tonerbild übertragen worden ist, bei welchem die schwarze Information derVorlage weggelassen ist.
(18) Rotkopierverfahren, bei welchem schwarz hinzugefügt wird.
Dies ist ein Verfahren, bei welchem unabhängig von der Farbe einer zu kopierenden Vorlage eine Schwarzkopie einem Kopiebild hinzugefügt wird, welches insgesamt in rot dargestellt ist. Bei diesem Verfahren wird außer dem insgesamt in rot erfolgenden Kopierverfahren (3) zusätzlich die zweite Trommel 2 betätigt, wie vorstehend bezüglich des Kopierverfahrens (17) beschrieben ist. Bei dem selektiven Aktivieren des Aufzeichnungskopfes wird dann der erste Aufzeichnungskopf 10 aktiviert, um Licht abzugeben, wenn Information auf der ersten Trommel 1 aufzuzeichnen ist (positives lichtemittierendes Verfahren); andererseits wird der zweite Aufzeichnungskopf 16 deaktiviert, um kein Licht abzugeben, wenn Information auf der zweiten Trommel 2 aufzuzeichnen ist (negatives lichtemittierendes Verfahren).
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1 In Fig. 5 ist ein Zweifarbenkopierer gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Eine (nicht dargestellte) Vorlage, die auf einem Vorlagenhalter 51 angeordnet ist/ wird durch eine Beleuchtungslampe 52 beleuchtet, und ein Lichtbild von der Vorlage wird mittels erster, zweiter und dritter Spiegel 53 bis 55 reflektiert und erreicht dann nach einem Durchgang durch ein Fokussierobjektiv 56 einen halbdurchlässigen Spiegel 57. Das Licht wird dann an dem halbdurchlässigen Spiegel 57 in einen ersten Lichtanteil,
1^ welcher zu einer photoempfindlichen Trommel 61 geleitet wird, und in einen zweiten Lichtanteil aufgeteilt,welcher zu einer zweiten photoempfindlichen Trommel 62 führt. Der erste Lichtanteil von dem halbdurchlässigen Spiegel 57 wird von einem vierten Spiegel 58 reflektiert, um auf die erste photoempfindliche Trommel 61 aufzutreffen, welche beispielsweise aus einem photoleitfähigen Material gebildet ist, welches bezüglich Rotlicht empfindlich ist. Der zweite Lichtanteil von dem halbdurchlässigen Spiegel 57 wird durch fünfte und sechste Spiegel 59 und 6 0 reflektiert, um auf die zweite photoempfindliche Trommel 62 aufzutreffen. Vorzugsweise sind verschiedene Spiegel so angeordnet, daß die ersten und zweiten Lichtbahnen dieselbe Länge haben. In der folgenden Beschreibung der Erfindung sind rot und schwarz ausgewählt, jedoch ist die Farbauswahl nicht nur hierauf beschränkt.
Wie dargestellt, ist eine Irisblende 63 in der ersten Lichtbahn von dem Spiegel 58 zu der ersten Trommel 61 vorgesehen; in der zweiten Lichtbahn von dem Spiegel 59 zu der zweiten Trommel 62 sind ein Filter 64, ein Brennpunkt-Korrekturglas 6 5 und eine Irisblende 66 vorgesehen. Wie in Fig. 6 dargestellt, sind um die erste photoempfindliche Trommel 61 ein Primärlader 67, ein Sekundärlader 68, eine Belichtungsstelle 69, eine Entwicklungseinheit 70, eine Koronatrans- fereinheit 71, eine Reinigungseinheit 72 und eine ladungentferndene Lampe 73 in der erwähnten Reihenfolge entlang der Drehrichtung der Trommel 61 angeordnet. Bei Ausnutzen
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des Unterschieds in der Spektralempfindlichkeit der Trommel 61 wird ein elektrostatisches latentes Bild, welches der roten Information einer zu kopierenden Vorlage entspricht, auf der Trommel 61 ausgebildet, und wird dann mittels der Entwicklungseinheit 70 entwickelt, um in rotes Tonerbild umgewandelt zu werden, welches seinerseits wiederum an ein Kopierblatt übertragen wird, welches auf einem Transportband 74 liegend befördert wird. Nach der Übertragung wird die Trommel 61 mittels der Reinigungseinheit 62 gereinigt, um irgendwelchen Resttoner zu entfernen, und dann wird die restliche Ladung durch Bestrahlung mittels der Lampe 73 entfernt, um so die Trommel 61 für den nächsten Kopiervorgang bereit zu machen.
Wie in Fig. 5 dargestellt ist, sind um die zweite photoempfindliche Trommel 62 ein Primärlader 67', eine Belichtungsstelle 69' eine Entwicklungseinheit 70', in welcher Toner mit einer bestimmten Farbe, beispielsweise schwarz verwendet wird, welche sich von der Farbe des in der Ent-Wicklungseinheit 70 verwendeten Toners unterscheidet, eine Koronatransfereinheit 71', eine Papiertrenn-Koronaeinheit 75, eine Vorreinigungs-Koronaeinheit 76, eine Reinigungseinheit 72' und eine durch Bestrahlung Ladung entfernende Einheit 73' in der erwähntenReihenfolge entlang der Drehrichtung der zweiten Trommel 62 angeordnet. Folglich wird auf der Trommel 62 ein elektrostatisches, latentes Bild erzeugt, welches der schwarzen Information einer zu kopierenden Vorlage entspricht, welche mittels der Entwicklungseinheit 70' entwickelt wird, um in ein schwarzes Tonerbild umgewandelt zu werden, welches wiederum an Kopier übertragen wird, welches auf dem Transportband 74 liegend befördert wird.
Bezüglich der zweiten Trommel 62 ist die durch Bestrahlung Ladung entfernendeEinheit 73', welche aus Grünlicht emittierenden Dioden gebildet ist, zwischen dem Primärlader 67' und der Belichtungsstelle 69' angeordnet, so daß die
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1 Ladung auf dem nichtbenötigten Teil der Trommel 62 vor dem Bildbelichtungsschritt entfernt wird. Diese lichtemittierenden Dioden sind in Form einer Anordnung über der Breite der Trommel 62 angeordnet.
5
Das Kopierpapier ist in einer Kassette 78 gestapelt und wird einzeln mittels einer Zuführrolle 79 zugeführt. Wenn das Kopierpapier zugeführt wird, wird dessen Vorderkante mittels eines Sensors 80 festgestellt/ und die Zuführrolle 79 kommt zum Stillstand, nachdem sie sich einen vorbestimmten Zeitabschnitt lang gedreht hat, welcher notwendig ist, damit das Kopierpapier eine Ausrichtrolle 81 (siehe Fig. 6) erreicht. Das Transportband 74, das sich zwischen einer Antriebsrolle 82 und einer Umlenkrolle 83 erstreckt, ist aus einem dielektrischen Material gebildet. Ferner ist ein Detektor 97 vorgesehen, um eine Naht des Transportbandes 74 festzustellen. Er ist so ausgeführt, daß das Transportband 74 unmittelbar zum Stillstand kommt, nachdem der Durchgang der Naht mittels des Detektors 87 festgestellt worden ist, und daß es dann auf den nächsten Kopiervorgang wartet. Das Transportband 74 wird synchron mit dem Betrieb der ersten Trommel 61 betätigt. Natürlich kann der Detektor 97 entfallen, wenn das Transportband 74 ein nahtloses Band ist.
Wenn das Kopierpapier das Transportband 74 erreicht hat, wird infolge einer Wirkung eines Vorladers 84 elektrostatisch an das Transportband 74 angezogen, so daß sich das Kopierpapier, auf dem Transportband 74 liegend, ohne einen Schlupf bewegt. Wenn sich das Kopierpapier an der Korona-Übertragungseinheit 71 vorbeibewegt, wird das rote Tonerbild auf der ersten Trommel 61 an das Kopierpapier übertragen. Wenn das Kopierpapier das äußerste Ende der Förderbahn erreicht, wird es durch ein Zusammenwirken zwischen dem Radius der Rolle 83, einer Koronaeinheit 85 zum Entfernen der Ladung und einer Trennklaue 86 von dem Band 84 getrennt. In der dargestellten Ausführungsform erstreckt sich die Trennklaue 86 in horizontaler Richtung über eine gewisse
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Länge, wodurch sie dann als Führung zum Befördern des Kopierblattes zu der zweiten Trommel 62 dient. Wenn sich das Kopierpapier an der Koronatransfereinheit 71' vorbeibewegt, wird ein auf der zweiten Trommel 62 erzeugtes, schwarzes Tonerbild an das Kopierpapier übertragen, indem es dem roten Tonerbild überlagert wird, welches von der ersten Trommel 61 übertragen worden ist. Vor der Übertragungsstelle jeder der Trommeln 61 und 62 ist eine eine Vortransferladung entfernende Einheit (in Form einer Lampe oder einer Koronaeinheit ) 87 bzw. 77' angeordnet, welche dazu dient, die Ladungsmenge an dem entwickelten Tonerbild zu verringern, um dadurch den Bildtransferwirkungsgrad erhöhen zu können.
Nach einer übertragung werden die Trommeln 61 und 6 2 gereinigt, indem irgendwelcher Resttoner und erforderlichenfalls die Restladung entfernt werden, um dadurch die Trommeln 61 und 62 für den nächsten Kopierzyklus vorzubereiten. Das Kopierpapier, welches ein Tonerbild von der zweiten Trommel 62 erhalten hat, wird von der zweiten Trommel 6 2 mittels einer Papiertrenn-Koronaeinheit 75 getrennt und dann, auf dem Transportband 88 liegend, zu einer Bildfixierrolle 90 befördert. Während das Kopierpapier an der Fixierrolle 90 vorbeibefördert wird, wobei zwischen der Fixierrolle 90 und einer Andrückrolle 89 Druck ausgeübt wird, wird das Tonerbild auf dem Kopierpapier fixiert, welches dann zu einer Ablage 91 ausgetragen wird. Ferner ist eine ladungentferndene Rolle 92 vorgesehen, welche mit dem Kopierpapier in Kontakt kommt, um die darauf befindliche Ladung zu entfernen.
Nach einer Trennung von dem Kopierpapier kommt das Transportband 74 in eine Stellung, in welcher eine ladungentfernende Koronaeinheit 93 angeordnet ist, und folglich kann die Ladung von dem Transportband 74 entfernt werden. Ferner ist eine Reinigungsschneide 94 vorgesehen, deren vordere Schneide entlang der äußeren Fläche des Bandes 74 gleitet, so daß irgendwelcher Resttoner von dem Band 74 entfernt werden
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kann. Das Transportband 74 kommt in Verbindung mit der Drehbewegung der ersten Trommel 61 zum Stillstand.
Hierbei wird eine Ausführung bevorzugte, bei welcher die erste Trommel 61, die bezüglich der Bewegungsrichtung des Kopierpapiers und im Vergleich zu der zweiten Trommel 62 davor angeordnet ist, dazu verwendet, ein Bild hellerer Farbe unter den beiden Farbbildern zu erzeugen, und bei welcher die zweiten Trommel 62 dazu verwendet wird, ein Bild dunklerer Farbe zu erzeugen. Folglich wird in dem vorliegenden Fall, wo rot und schwarz ausgewählt sind, die erste Trommel 61 vorzugsweise dazu verwendet, ein rotes Bild zu erzeugen, während die zweite Trommel 62 dazu verwendet wird, ein schwarzes Bild zu schaffen. Wie diesbezüglich noch im einzelnen ausgeführt wird, kann irgendwelcher Resttoner auf jeder der beiden Trommeln 61 und 62 durch die jeweiligen Reinigungseinheiten 72 und 72" für eine Wiederverwendung gesammelt werden. Wenn jedoch ein Teil des ersten Toners auf dem Kopierpapier an der zweiten Trommel 62 haften bleibt, kann er vermischt mit dem zweiten Toner eingesammelt werden. Selbst unter solchen Umständen gibt es, solange der zweite Toner für die zweite Trommel 62 im Vergleich zu dem ersten Toner in der Farbe dunkler ist, in der Praxis keine Schwierigkeiten beim Wiederverwenden des eingesammelten Toners.
Hierbei ist auch zu beachten, daß das Transportband 74 nur unterder ersten Trommel 61 und nicht auch unter der zweiten Trommel 62 verläuft. Somit ist verhindert, daß der erste Toner, welcher für die erste Trommel 61 verwendet worden ist, und welcher irgendwie an dem Transportband 74 haftet, nicht auch an der zweiten Trommel 62 haften bleibt.
In der vorstehend beschriebenen Ausführung werden die beiden Trommeln 61 und 62 gleichzeitig mit einem zweifarbigen Lichtbild belichtet, und die auf den jeweiligen Trommeln 61 und 62 erzeugten Tonerbilder werden auf dasselbe Kopierpapier
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übertragen und folglich muß die zeitlich gesteuerte übertragung des Tonerbildes auf das Kopierpapier entsprechend dem Abstand zwischen den beiden Trommeln 61 und 62 zeitlich verschoben sein. Folglich muß der Umfangsabstand zwischen der Belichtungsstelle und der Übertragungsstelle der ersten Trommel 61 kürzer eingestellt sein als der Umfangsabstand zwischen der Belichtungsstelle und der Übertragungsstelle der zweiten Trommel 62, und zwar um den Abstand zwischen den Übertragungsstellen der beiden Trommeln 61 und 62.
Da gemäß der Erfindung zwei unterschiedlich gefärbte Bilder auf den beiden verschiedenen Trommeln getrennt ausgebildet werden, ist es durchaus nicht notwendig, ein Bild zu erzeugen, das sich über die volle Länge des Kopierpapiers erstreckt. Statt dessen kann ein Bild teilweise ausgebildet und anschließend übertragen werden, wobei im Vergleich zu den herkömmlichen Trommeln, welche verwendet wurden, um zwei unterschiedlich gefärbte Bilder zu erzeugen, eine Trommel mit kleinerem Durchmesser verwendet werden kann. Vorzugsweise hat die erste Trommel 61 einen Durchmesser, der etwa zwischen 25mm und 60mm liegt. Wie eingangs beschrieben, hat die erste Trommel eine Zusammengesetze Abbildungsschicht, welche um deren Umfangsflache herum ausgebildet ist; die zusammengesetzte Abbildungsschicht weist zwei photoleitfähige Schichten auf, welche übereinander vorgesehen sind, und welche eine unterschiedliche Spektralempfindlichkeit haben. Die zweite Trommel 62, die zum Erzeugen eines schwarzen Tonerbildes verwendet wird, kann gewöhnliches photoleitfähiges Material, wie Se, aufweisen.
Wenn der Zweifarbenkopierer so ausgeführt ist, daß nur die erste Trommel eine zusammengesetzte Abbildungsschicht hat, und wenn sie wahlweise in einem einfarbigen Kopierbetrieb, in dem nur die zweite Trommel 62 verwendet wird,, oder in einem zweifarbigen Kopierbetrieb betrieben wird, bei welchem die beiden Trommeln 61 und 62 verwendet werden, ist es manchmal wünschenswert, die Fördergeschwindigkeit
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des Transportsystems bei dem zweifarbigen Betrieb im Vergleich zu dem einfarbigen Betrieb zu verlangsamen. Wenn in einem solchen Fall das Transferband 74 in rollenden Kontakt mit den beiden Trommeln 61 und 6 2 kommt, muß die Transportgeschwindigkeit des Übertragungsbandes zusammen mit den anderen zugeordneten Elementen, wie denReinigungs- und Ladungsentfernungseinheiten entsprechend eingestellt werden. Die Lebensdauer des Bandes und der Schneide könnte dadurch ebenfalls beeinträchtigt werden. Da jedoch gemäß der Erfindung das Transferband 74 während des einfarbigen Kopierbetriebs nur in rollendenKontakt mit der ersten Trommel kommt, können die erste Trommel 61 und das Transferband 74 unwirksam gehalten werden.
Wenn der einfarbige Kopierbetrieb durcli zu führen ist, indem die erste Trommel 61 und das Transferband 74 unwirksam gehalten werden und indem nur die zweiteTrommel 62 verwendet wird, wird eine zum Schalten des jeweiligen Durchgangs vorgesehene Klinke 95 verschwenkt, damit das von der Zuführrolle 79 zugeführte Kopierpapier zu einer Transportrolle 96 hin befördert werden kann. Folglich kann das Kopierpapier der zweiten Trommel 62 über einen Umleitungsdurchlaß zugeführt werden, ohne daß es mit der ersten Trommel 61 in Berührung gebracht wird. Beispielsweise wird bei zweifarbigen, nur roten und Kopierverfahren ohne schwarz und ohne rot das Kopierpapier von der Zuführrolle 79 zu dem Förderband 74 befördert, während bei ganz schwarzen und ohne rot erfolgenden Kopierverfahren das Kopierpapier von der Zuführrolle 79 unter Umgehung der ersten Trommel 61 zu der zweiten Trommel 62 befördert wird.
Ene ■

Claims (10)

BERG ■ STAPR .SCHWAaE. · SANDMAIR PATENTMNtMCLTt:- " . .... MAUERKIRCHtRSThASSE 45' "80üö"MÜNChtN 80" ? Λ 1 8 6 7 G Anwaltsakte: 33 493 Ricoh Company, Ltd. Tokyo / Japan Elektrophotographischer Zweifarbenkopierer Patentansprüche
1./Elektrophotographischer Zweifarbenkopierer, g e k e η n-
z/e lehnet durch
S^^einen Vorlagenhalter (20;51), eine erste Bilderzeugungseinrichtung (1;61) mit einer ersten photoleitfähigen Schicht mit einer Empfindlichkeit bezüglich Licht einer ersten ausgewählten Farbe und mit einer zweiten photoleitfähigen Schicht mit einer Empfindlichkeit bezüglich Licht einer zweiten ausgewählten Farbe, welche sich von der ersten ausgewählten Farbe unterscheidet;
eine zweite Bilderzeugungseinrichtung (2;62) mit einer dritten photoleitfähigen Schicht mit einer Empfindlichkeit zumindest bezüglich Licht der ersten ausgewählten Farbe; ein erstes optisches System (21 bis 25, 27 bis 29; 52 bis 58), um ein Lichtbild von der Vorlage zu der ersten Bilderzeugungseinrichtung (1;61) zu leiten, um dadurch ein erstes elektrostatisches latentes Bild auf der ersten Bilderzeugungseinrichtung zu schaffen;
eine zweites optisches System (21 bis 27; 52 bis 57, 59,60), um das Lichtbild von der Vorlage zu der zweiten Bilderzeugungseinrichtung (2;62) zu leiten um ein zweites elektrostatisches, latentes Bild auf der zweiten Bilderzeugungseinrichtung zu schaffen;
VII/XX/Ktz - 2 -
(089)9882 72-74 Telex: 524560BERGd Bankkonten: Bayer Vereinsbank München 453100 (BLZ 700202 70)
'"""mmp ''"«WpV Telekopierer. (089) 983049 Hypo-Bank München 4410122 850 (BU 70020011) Swift Code: HYPO DE MM
1 einen ersten Aufzeichnungskopf (10) , der in der Nähe der ersten Bilderzeugungseinrichtung (1) angeordnet ist; äinen zweiten Aufzeichnungskopf (16) , der in der Nähe der zweiten Bilderzeugungseinrichtung (2) angeordnet ist; eine erste Entwicklungseinheit (11) zum Entwickeln des ersten latenten Bildes durch Aufbringen von Toner der ersten ausgewählten Farbe;
eine zweite Entwicklungseinrichtung(17) zum Entwickeln des zweiten latenten Bildes durch Aufbringen von Toner der zweiten ausgewählten Farbe, und
eine Transporteinrichtung (3;74) zum Befördern eines Übertragungsmaterials (S) entlang einer vorbestimmten Bahn, entlang welcher die beiden Bilderzeugungseinrichtungen (1,2 ; 61, 62) angeordnet sind, damit ein Tonerbild von jeder der beiden Bilderzeugurigseinrichtungen an das Übertragungsmaterial (S) übertragbar ist.
2. Kopierer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (27;57) zum wahlweisen Herstellen der ersten Lichtbahn.
3. Kopierer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum wahlweisen Herstellen der ersten Lichtbahn einen halbdurchlässigen Spiegel(27) aufweist, welcher schwenkbar gehaltert in einer ersten Stellung einstellbar ist, damit das erste optische System (21 bis 25, 27 bis 29) das Lichtbild der ersten Bilderzeugungseinrichtung (1) zuführen kann, und in einer zweiten Stellung einstellbar ist, in welcher verhindert ist, daß das erste optische System das Lichtbild zu der ersten Bilderzeugungseinrichtung (1) leitet.
4. Kopierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite optische System (21 bis 25, 27 bis 29; 52 bis 57, 59, 60) ein Filter (32,33;64) der ersten ausgewählten Farbe aufweist, welches wahlweise in eine und aus einer Lichtbahn des zweiten optischen Systems (21 bis 27;
52 bis 57, 59, 60) bringbar ist.
5. Kopierer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste optische System (21 bis 25, 27 bis 29) eine erste Verschlußklappe (30) aufweist, die wahlweise in eine und aus einer Lichtbahn des ersten optischen Systems bringbar ist, und daß das zweite optische System (21 bis 27) eine zweite Verschlußklappe (31) aufweist, welche wahlweise in eine und aus einer Lichtbahn des zweiten optischen
Systems bringbar ist.
10
6. Kopierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeic h-
n e t, daß die erste Bilderzeugungseinrichtung eine erste Trommel (1;61) mit einer ersten Umfangsflache aufweist, auf welcher die ersten und zweiten photoleitfähigen Schichten übereinander liegend ausgebildet sind, und daß die zweite Bilderzeugungseinrichtung eine zweite Trommel (2;62) mit einer zweiten Umfangsflache aufweist, auf welcher die dritte photoleitfähige Schicht ausgebildet ist.
7. Kopierer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeic h-η e t, daß die erste Trommel (1;61) bezüglich der Förderrichtung des Übertragungsmaterials (S) vor der zweiten Trommel (2;62) angeordnet ist.
8. Kopier nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der ersten Trommel (1;61) kleiner ist als der der zweiten Trommel (2;62).
9.Kopierer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste ausgewählte Farbe heller als die
zweite ausgewählte Farbe ist.
30
10. Kopierer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeic hn e t, daß die Fördereinrichtung ein Transferband (3;74) aufweist, welches in rollendem Kontakt mit der ersten Trommel (1;61), aber nicht in rollendem Kontakt mit der
O1_ zweiten Trommel (2;62) steht.
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