DE3418191C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum Umschalten der Richtung
eines Stromes, der an eine Gleichstromlast geliefert
wird, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 (US 34 96 441).
Fig. 1 zeigt eine konventionelle Schaltung zum Umschalten der
Richtung eines Stromes, der an eine Gleichstromlast gelegt
ist. Eine Gleichstromlast 5 ist zwischen einem Knotenpunkt A
und einem Knotenpunkt B angeordnet. Der Knotenpunkt A ist
mit dem Emitter eines NPN-Transistors 1 und mit dem Kollektor
eines NPN-Transistor 2 verbunden. Der Knotenpunkt B ist mit
dem Emitter eines NPN-Transistors 3 und mit dem Kollektor
eines NPN-Transistors 4 verbunden. Der Emitter des NPN-Transistors
2 und der Emitter des NPN-Transistors 4 sind so miteinander
verbunden, daß ihre Verbindung mit einem Masseanschluß
13 verbunden ist. Der Kollektor des NPN-Transistors 1
und der Kollektor des NPN-Transistors 3 sind miteinander so
verbunden, daß ihre Verbindung mit der Verbindung zwischen
dem Kollektor eines PNP-Transistors 14 und dem Emitter eines
NPN-Transistors 15 in einer Ausgangsspannungs-Steuerschaltung
30 verbunden ist. Die Basis des NPN-Transistors 1 ist mit dem
Kollektor eines PNP-Transistors 6 verbunden, während die Basis
des NPN-Transistors 3 mit dem Kollektor eines PNP-Transistors
7 verbunden ist. Der Emitter des PNP-Transistors 6 und der
Emitter des PNP-Transistors 7 sind so miteinander verbunden,
daß ihre Verbindung mit einem ersten Stromversorgungsanschluß
12 verbunden ist. Der Emitter des PNP-Transistors 14 in der
Ausgangsspannungs-Steuerschaltung 30 ist mit einem zweiten
Stromversorgungsanschluß 17 verbunden. Die Basiselektroden
des PNP-Transistors 6, des NPN-Transistors 2, des PNP-Transistors
7 und des NPN-Transistors 4 sind jeweils mit Steuereingangsanschlüssen
8, 9 10 und 11 zum Umschalten der Richtung
eines zur Gleichstromlast 5 fließenden Stromes verbunden.
Die Basis des NPN-Transistors 15 in der Ausgangsspannungs-
Steuerschaltung 30 ist mit einem Steuereingangsanschluß 16
zum Steuern der Spannung über der Gleichstromlast 5 verbunden.
Wenn beim Betrieb Niederpegelsignale zu den Eingangsanschlüssen
8 und 9 und Hochpegelsignals zu den Eingangsanschlüssen
10 und 11 geführt werden, werden der PNP-Transistor 6 und die
NPN-Transistoren 1 und 4 eingeschaltet, während der PNP-Transistor
7 und die NPN-Transistoren 2 und 3 abgeschaltet werden.
Demgemäß wird die Gleichstromlast 5 mit einem in der Richtung
vom Knotenpunkt A zum Knotenpunkt B fließenden Strom versorgt.
Die Spannung V A des Knotenpunkts A zu dieser Zeit wird durch
die folgende Gleichung dargestellt:
V A = V 16 - V BE 15 - V CE 1,
wobei V 16 die Spannung am Steuereingangsanschluß 16, V BE 15
die Basis-Emitter-Spannung des NPN-Transistors 15, und V CE 1
die Kollektor-Emitter-Spannung des NPN-Transistors 1 darstellen.
Es wird in diesem Fall angenommen, daß gilt V CC 12 V 16,
wobei V CC 12 die Spannung am ersten Stromversorgungsanschluß
12 darstellt.
Unter Vernachlässigung einer Änderung der Basis-Emitter-Spannung
V BE 15 und der Kollektor-Emitter-Spannung V CE 1 durch den
Laststrom, kann die Spannung V A durch die Spannung V 16 gesteuert
werden. Ohne Berücksichtigung einer Änderung der
Spannung V B des Knotenpunkts B durch den Laststrom kann deshalb
die über die Gleichstromlast 5 angelegte Spannung V AB
durch die Spannung V 16 gesteuert werden.
Wenn, anders als oben beschrieben, Hochpegelsignale an die
Eingangsanschlüsse 8 und 9 und Niederpegelsignale an die Eingangsanschlüsse
10 und 11 geführt werden, wird die Gleichstromlast
5 mit einem in der Richtung vom Knotenpunkt B zum
Knotenpunkt A fließenden Strom versorgt. Es ist einleuchtend,
daß auch in diesem Fall die über die Gleichstromlast 5 angelegte
Spannung V AB durch die Spannung V 16 auf ähnliche Weise
wie oben beschrieben gesteuert werden kann.
In der in Fig. 1 gezeigten konventionellen Schaltung ist die
Ausgangsspannungs-Steuerschaltung 30 im allgemeinen vorgesehen
als eine Halbleitereinrichtung unabhängig von anderen Komponenten.
Der zu der Gleichstromlast 5 fließende Strom wird von
dem zweiten Stromversorgungsanschluß 17 durch den PNP-Transistor
14 geliefert. Wenn deshalb die Gleichstromlast 5 mit
einem großen Strom versorgt werden soll, muß der PNP-Transistor
14 einen großen Strom verarbeiten können. Das bedeutet,
daß, wenn die Ausgangsspannungs-Steuerschaltung 30 integriert
ist, die von dem PNP-Transistor 14 belegte Fläche auf der integrierten
Schaltung vergrößert wird. Infolgedessen ist bei
der konventionellen Schaltung nach Fig. 1 die Integration der
Ausgangsspannungs-Steuerschaltung praktisch unmöglich.
Aus der US-PS 34 96 441 ist eine weitere Schaltung zum Umschalten
der Richtung eines Stromes durch eine Gleichstromlast
bekannt, bei der ebenfalls eine Brückenschaltung vorgesehen
ist, bei der an der ersten Brückendiagonale die Gleichstromlast
angeschlossen ist und bei der an der zweiten Brückendiagonale
eine Versorgungsspannung anliegt. Bei dieser bekannten
Schaltung sind zwei transistorisierte Steuerglieder als Schalter
und zwei transistorisierte Steuerglieder entsprechend veränderbaren
Widerstände ausgebildet. An einer Spannungsliefereinrichtung
liegt eine Steuerspannung an, die durch ihre Polarität
und ihren Momentanwert die Richtung bzw. den Betrag des
Stromes durch die Gleichstromlast festlegt. Die Spannungsliefereinrichtung
erzeugt zwei Ausgangsspannungen, die einerseits
einer Einrichtung zum Erzeugen von zweiwertigen Signalen für
die beiden als Schalter arbeitenden Steuerglieder, um die
Richtung des Stromes festzulegen, und die andererseits den als
veränderbare Widerstände arbeitenden Steuergliedern zugeführt
werden, um den Betrag des Stromes an der Gleichstromlast
festzulegen.
Diese bekannte Schaltung erfordert eine Steuerspannung, die
beide Polaritäten annehmen kann, und eine ausschließliche
Steuerung der Richtung des Stromes durch die Gleichstromlast
durch zweiwertige Steuersignale, wie sie in der digitalen
Schaltungstechnik üblich sind, ist bei dieser Schaltung nicht
möglich, da auch bei der Änderung der Richtung die Steuerspannung
verändert werden muß.
Eine ähnliche Schaltung, bei der ebenfalls zwei transistorisierte
Steuerglieder als Schalter und zwei transistorisierte
Steuerglieder entsprechend veränderbaren Widerständen arbeiten,
ist aus der DE-OS 23 17 981 bekannt. Die Steuerung der
Richtung und des Betrages des Stromes durch die Gleichstromlast
erfolgt bei dieser bekannten Schaltung durch unterschiedliche
Steuerströme, die jeweils einem von zwei Anschlüssen zugeführt
werden. Die Richtung des Stromes wird dadurch festgelegt,
welchem Steueranschluß der Steuerstrom zugeführt wird;
und der Betrag des Stromes ist dem Momentanwert des Steuerstromes
zugeordnet. Eine Steuerung der Richtung des Stromes
durch zweiwertige Steuersignale unabhängig von dem Betrag des
Stromes ist bei dieser bekannten Schaltung ebenfalls nicht
möglich. Außerdem erfordert die Schaltung einen verhältnismäßig
großen Aufwand.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung
zum Umschalten der Richtung eines Stromes an einer Gleichstromlast
anzugeben, bei der die Richtung des Stromes ausschließlich
durch zweiwertige Steuersignale umschaltbar ist, und bei
der der Betrag des Stromes durch eine Steuerspannung einstellbar
ist, und bei der eine Fläche, die bei einer Herstellung
als integrierte Schaltung durch die Schaltung belegt wird,
minimiert wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei der Schaltung der eingangs
genannten Art durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches
1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Weitere Vorteile und Zweckmäßigkeiten ergeben sich aus der
folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang
mit den Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Schaltungsdiagramm mit einer konventionellen
Schaltung zum Umschalten der Richtung eines Stroms
an eine Gleichstromlast; und
Fig. 2 ein Schaltungsdiagramm mit einer Schaltung zum
Umschalten der Richtung eines Stroms an eine
Gleichstromlast gemäß der Erfindung:
Fig. 3 die Schaltungsstruktur eines Operationsverstärkers;
Fig. 4 eine Ausgangssteuerschaltung; und
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform einer Stromrichtungsumschalteeinrichtung.
In Fig. 2 ist eine Schaltung zum Umschalten der Richtung
eines Stromes an eine Gleichstromlast gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt. Eine
Gleichstromlast 5 ist zwischen einem Knotenpunkt A und einem
Knotenpunkt B angeordnet. Der Knotenpunkt A ist mit dem Emitter
eines NPN-Transistors 1 und mit dem Kollektor eines NPN-
Transistors 2 verbunden. Der Knotenpunkt B ist mit dem Emitter
eines NPN-Transistors 3 und einem Kollektor eines NPN-
Transistors 4 verbunden. Der Kollektor des NPN-Transistors 1
und der Kollektor des NPN-Transistors 3 sind miteinander so
verbunden, daß ihre Verbindung mit einem Stromversorgungsanschluß
18 verbunden ist. Der Emitter des NPN-Transistors 2
und der Emitter des NPN-Transistors 4 sind miteinander so
verbunden, daß ihre Verbindung mit einem Masseanschluß 13
verbunden ist. Die Basis des NPN-Transistors 1 ist mit dem
Kollektor eines PNP-Transistors 6 in einer Ausgangsspannungs-
Steuerschaltung 40 verbunden. Die Basis des NPN-Transistors
3 ist mit dem Kollektor eines PNP-Transistors 7 in dem Ausgangsspannungs-
Steuerschaltkreis 40 verbunden. In dem Ausgangsspannungs-
Steuerschaltkreis 40 sind der Emitter des PNP-
Transistors 6 und der Emitter des PNP-Transistors 7 so miteinander
verbunden, daß ihre Verbindung mit dem Ausgangsanschluß
einer Operationsverstärkerschaltung 19 verbunden ist.
Der Ausgangsanschluß der Operationsverstärkerschaltung 19 ist
mit ihrem Minus-Eingangsanschluß verbunden. Der Plus-Eingangsanschluß
der Operationsverstärkerschaltung 19 ist mit
einem Steuereingangsanschluß 20 zum Steuern der Spannung
über die Gleichstromlast 5 verbunden. Die Basiselektroden
des PNP-Transistors 6, des NPN-Transistors 2, des PNP-Transistors
7 und des NPN-Transistors 4 sind jeweils verbunden
mit Steuereingangsanschlüssen 8, 9, 10 und 11 zum Empfangen
von Steuersignalen zum Umschalten der Richtung des durch die
Gleichstromlast 5 fließenden Stroms.
Die Operationsverstärkerschaltung 19 ist als Spannungsfolger
konstruiert, welcher abhängig von einem Signal von dem Steuereingangsanschluß
20 die Emitterspannungen der PNP-Transistoren
6 und 7 steuert. Die Operationsverstärkerschaltung 19
kann beispielsweise durch eine wohlbekannte Schaltung wie in
Fig. 3 gezeigt, gebildet sein. In Fig. 3 bedeutet das Plus-
Zeichen auf der rechten Seite einen Plus-Eingangsanschluß
der Operationsverstärkerschaltung 19 und das Minus-Zeichen
auf der linken Seite einen Minus-Eingangsanschluß der Operationsverstärkerschaltung
19. Der in Fig. 3 gezeigte Operationsverstärkerschaltkreis,
der als Spannungsfolger konstruiert
ist, weist Transistoren Q 1 bis Q 7, Dioden D 1 und D 2,
eine Konstant-Stromquelle I, eine Kapazität C und einen Widerstand
R auf. In solch einer Operationsverstärkerschaltung
wird ein Eingangssignal von einer Eingangssignalquelle hoher
Impedanz einer Stromverstärkung ausgesetzt und als Ausgangssignal
geliefert, wobei die Eingangsspannung wertmäßig identisch
ist mit der Ausgangsspannung.
Wenn in Fig. 2 Niederpegelsignale an die Eingangsanschlüsse
8 und 9 und Hochpegelsignale an die Eingangsanschlüsse 10 und
11 geführt werden, werden der PNP-Transistor 6 und die NPN-
Transistoren 1 und 4 eingeschaltet, während der PNP-Transistor
7 und die NPN-Transistoren 2 und 3 abgeschaltet werden.
Infolgedessen wird die Gleichstromlast 5 mit einem in der
Richtung vom Knotenpunkt A zum Knotenpunkt B fließenden Strom
versorgt. Die Spannung V A des Knotenpunkts A zu dieser Zeit
wird dargestellt durch die folgende Gleichung:
V A = V 19 - V EC 6 - V BE 1,
wobei V 19 die Ausgangsspannung der Operationsverstärkerschaltung
19 darstellt, das heißt, die Emitterspannung der PNP-
Transistoren 6 und 7; V EC 6 stellt die Emitter-Kollektor-Spannung
des PNP-Transistors 6 und V BE 1 stellt die Basis-Emitter-
Spannung des NPN-Transistors 1 dar. Es wird in diesem Fall angenommen,
daß V CC V A , wobei V CC die Spannung des Stromversorgungsanschlusses
18 dargestellt.
Da der Operationsverstärkerschaltkreis 19 als Spannungsfolger
konstruiert ist, gilt
V 20 = V 19,
und somit
V A = V 20 - V EC 6 - V BE 1.
Ohne Berücksichtigung von Änderungen der Emitter-Kollektor-
Spannung V EC 6 und der Basis-Emitter-Spannung V BE 1 durch den
Laststrom, kann die Spannung V A des Knotenpunktes A durch die
Steuerspannung V 20 gesteuert werden, die über den Steuereingangsanschluß
20 angelegt ist. Ohne Berücksichtigung von Änderungen
der Spannung V B des Knotenpunkts B durch den Laststrom
kann deshalb die über die Gleichstromlast 5 angelegte Spannung
V AB gesteuert werden durch die Steuerspannung V 20.
Der Ausgangsstrom I 19 der Operationsverstärkerschaltung 19
wird durch folgende Gleichung ausgedrückt:
I 19 = I B = I 0/h FE ,
wobei h FE den Verstärkungsfaktor der NPN-Transistoren 1 und
3, I 0 den durch die Gleichstromlast 5 fließenden Ausgangslaststrom,
und I B den Basisstrom der NPN-Transistoren 1 und 3 darstellen.
Bisher wurde ein Fall beschrieben, bei dem Niederpegelsignale
zu den Eingangsanschlüssen 8 und 9 und Hochpegelsignale zu
den Eingangsanschlüssen 10 und 11 geführt werden. Wenn, im Gegensatz
dazu, Hochpegelsignale zu den Eingangsanschlüssen 8
und 9 und Niederpegelsignale zu den Eingangsanschlüssen 10 und
11 geführt werden, wird die Gleichstromlast 5 mit einem in der
Richtung vom Knotenpunkt B zum Knotenpunkt A fließenden Strom
versorgt, wobei die über die Gleichstromlast 5 gelegte Spannung
V AB bezüglich ihrer Polarität verglichen mit dem obigen
Fall geändert wird. Es ist leicht einzusehen, daß auch in diesem
Fall die über die Gleichstromlast 5 gelegte Spannung V AB
gesteuert werden kann durch die Steuerspannung V 20 auf ähnliche
Weise wie oben.
Deshalb wird in der Schaltung zum Umschalten der Richtung
eines Stromes an eine Gleichstromlast gemäß der vorliegenden
Erfindung der Strom in dem Ausgangsspannungssteuerschaltkreis
um einen Faktor 1/h FE verglichen mit der konventionellen
Schaltung verringert. Beim Integrieren der Ausgangsspannungs-
Steuerschaltung kann deshalb die auf der integrierten Schaltung
belegte Fläche reduziert werden. Infolgedessen kann der
Ausgangsspannungs-Steuerschaltkreis mit den ersten bis vierten
Transistoren 1 bis 4 wirksam sogar dann integriert werden,
wenn eine Gleichstromlast 5 mit einem großen Strom versorgt
werden muß.
Da die belegte Fläche reduziert ist, kann weiter die Anzahl
von Elementen in der Ausgangsspannungs-Steuerschaltung 40 erhöht
werden zum Bewirken einer Vielzahl von Ausgangsspannungs-
Steuerverfahren. Wie beispielsweise in Fig. 4 gezeigt ist,
können in einer integrierten Schaltung zusätzliche Schaltungen
eingeschlossen werden. Ein Ausgangsspannungs-Steuerschaltkreis
40 nach Fig. 4 weist drei Operationsverstärkerschaltungen 19 a,
19 b und 19 c mit einer beispielsweise in Fig. 3 gezeigten
Schaltungsstruktur und eine Steuerschaltung 20 zum Auswählen
einer der Operationsverstärkerschaltungen 19 a, 19 b und 19 c als
Antwort auf ein Eingangssignal am Eingangsanschluß 22 auf,
während ein Steuersignal an die Steueranschlüsse 8 bis 11 zum
Steuern der Richtung des durch die Gleichstromlast 5 fließenden
Stroms geliefert wird. Der Operationsverstärkerschaltkreis
19 c hat einen Eingangsanschluß 21. In der in Fig. 4 gezeigten
Schaltung wird die Gleichstromlast 5 mit einem Strom
in einer durch die Steuerschaltung 20 gesteuerten Richtung
versorgt, während die Spannung darüber auf die schon erwähnte
Weise basierend auf der eingestellten Spannung des Operationsverstärkerschaltkreises,
der durch die Steuerschaltung 20 ausgewählt
wurde, gesteuert wird.
Es soll hier bemerkt werden, daß bei der obigen Ausführungsform
die NPN-Transistoren 1 bis 4 durch PNP-Transistoren 5 ersetzt
werden können. Fig. 5 zeigt ein Beispiel einer Schaltung
mit solch einer Struktur. In Fig. 5 sind wohlbekannte
zusätzliche Transistoren zwischen den PNP-Transistoren 1 und
6 und zwischen den PNP-Transistoren 3 und 7 jeweils angeordnet
zum Auslösen des Durchschaltens der Transistoren. Die
Gleichstromlast 5 kann durch einen in der Richtung vom Knotenpunkt
A zum Knotenpunkt B fließenden Strom versorgt werden
durch Zuführen von Hochpegelsignalen an die Steueranschlüsse
8 und 11, während Niederpegelsignale an die Steueranschlüsse
9 und 10 geführt werden; demgegenüber fließt ein Strom in
Richtung vom Knotenpunkt B zum Knotenpunkt A durch die Gleichstromlast
5, wenn Niederpegelsignale an die Steueranschlüsse
8 und 11 und Hochpegelsignale an die Steueranschlüsse 9 und
10 geführt werden.
Weiter können die PNP-Transistoren 6 und 7 ersetzt werden
durch NPN-Transistoren. In diesem Fall werden die an die
Steueranschlüsse 8 und 10 geführten Signale invertiert, um
einen Betrieb ähnlich wie in obigem Fall zu ermöglichen.
Es soll weiter bemerkt werden, daß, obwohl ein Spannungsfolgerschaltkreis
mit dem Operationsverstärkerschaltkreis 19 als
Ausgangsspannungs-Steuerschaltung bei obiger Ausführungsform
benutzt wird, auch andere geeignete Schaltungen dafür substituiert
werden können; auch können die Emitter der Transistoren
6 und 7 direkt getrieben werden.
Claims (8)
1. Schaltung zum Umschalten der Richtung eines Stroms durch eine
Gleichstromlast, wobei die Schaltung aufweist:
- - einen Stromversorgungsanschluß (18),
- - einen Masseanschluß (13),
- - erste und zweite Verbindungsanschlüsse (A, B) zum Dazwischenschalten einer Gleichstromlast (5),
- - einen ersten Transistor (1) zwischen dem Stromversorgungsanschluß (18) und dem ersten Verbindungsanschluß (A),
- - einen zweiten Transistor (2) zwischen dem Masseanschluß (13) und dem ersten Verbindungsanschluß (A),
- - einen dritten Transistor (3) zwischen dem Stromversorgungsanschluß (18) und dem zweiten Verbindungsanschluß (B),
- - einen vierten Transistor (4) zwischen dem Masseanschluß (13) und dem zweiten Verbindungsanschluß (B),
- - einen fünften Transistor (6), der mit der Steuerelektrode des ersten Transistors (1) verbunden ist,
- - einen sechsten Transistor (7), der mit der Steuerelektrode des dritten Transistors (3) verbunden ist und
- - eine Einrichtung (8, 9, 10, 11) zum Liefern von zweiwertigen Steuersignalen, die einen hohen oder einen niedrigen Spannungswert annehmen können zum Umschalten der Richtung des Stroms durch die Gleichstromlast (5) an die Steuerelektroden des zweiten Transistors (2) und des vierten Transistors (4) und eine Steuereinrichtung (40) zum Steuern der Spannung über der Gleichstromlast (5), wobei die Steuereinrichtug (40) eine Spannungsliefereinrichtung (19) zum variablen Liefern einer Spannung aufweist, wobei die Spannungsliefereinrichtung (19) mit dem fünften Transistor (6) und dem sechsten Transistor (7) verbunden ist und wobei die Spannung über der Gleichstromlast (5) durch Ändern der von der Spannungsliefereinrichtung (19) abgegebenen Spannung gesteuert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der fünfte Transistor (6) und der
sechste Transistor (7) miteinander und mit demselben Ausgang der
Spannungsliefereinrichtung (19) verbunden sind und
daß die Einrichtung (8, 9, 10, 11) die zweiwertigen Steuersignale
auch den Steuerelektroden des fünften Transistors (6) und des
sechsten Transistors (7) zuführt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Transistor (1) ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor
mit dem Stromversorgungsanschluß (18) und dessen Emitter
mit dem ersten Verbindungsanschluß (A) verbunden ist,
der zweite Transistor ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor
mit dem ersten Verbindungsanschluß (A) und dessen Emitter
mit dem Masseanschluß (13) verbunden ist,
der dritte Transistor (3) ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor mit dem Stromversorgungsanschluß (18) verbunden ist und dessen Emitter mit dem zweiten Verbindungsanschluß (B) verbunden ist, und
der vierte Transistor (4) ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor verbunden ist mit dem zweiten Verbindungsanschluß (B), und dessen Emitter verbunden ist mit dem Masseanschluß (13).
der dritte Transistor (3) ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor mit dem Stromversorgungsanschluß (18) verbunden ist und dessen Emitter mit dem zweiten Verbindungsanschluß (B) verbunden ist, und
der vierte Transistor (4) ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor verbunden ist mit dem zweiten Verbindungsanschluß (B), und dessen Emitter verbunden ist mit dem Masseanschluß (13).
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Transistor (1) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter
mit dem Stromversorgungsanschluß (18) und dessen Kollektor
mit dem ersten Verbindungsanschluß (A) verbunden ist,
der zweite Transistor (2) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit dem ersten Verbindungsanschluß (A) und dessen Kollektor mit dem Masseanschluß (13) verbunden ist,
der dritte Transistor (3) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit dem Stromversorgungsanschluß (18) und dessen Kollektor mit dem zweiten Verbindungsanschluß (B) verbunden ist, und
der vierte Transistor (4) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit dem zweiten Verbindungsanschluß (B) und dessen Kollektor mit dem Masseanschluß (13) verbunden ist.
der zweite Transistor (2) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit dem ersten Verbindungsanschluß (A) und dessen Kollektor mit dem Masseanschluß (13) verbunden ist,
der dritte Transistor (3) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit dem Stromversorgungsanschluß (18) und dessen Kollektor mit dem zweiten Verbindungsanschluß (B) verbunden ist, und
der vierte Transistor (4) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit dem zweiten Verbindungsanschluß (B) und dessen Kollektor mit dem Masseanschluß (13) verbunden ist.
4. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der fünfte Transistor (6) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit der Spannungsliefereinrichtung (19) und dessen Kollektor mit der Steuerelektrode des ersten Transistors (1) verbunden ist, und
der sechste Transistor (7) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit der Spannungsliefereinrichtung (19) und dessen Kollektor mit der Steuerelektrode des dritten Transistors (3) verbunden ist.
der fünfte Transistor (6) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit der Spannungsliefereinrichtung (19) und dessen Kollektor mit der Steuerelektrode des ersten Transistors (1) verbunden ist, und
der sechste Transistor (7) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit der Spannungsliefereinrichtung (19) und dessen Kollektor mit der Steuerelektrode des dritten Transistors (3) verbunden ist.
5. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß
der fünfte Transistor (6) ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor mit der Spannungsliefereinrichtung (19) und dessen Emitter mit der Steuerelektrode des ersten Transistors (1) verbunden ist, und
der sechste Transistor (7) ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor mit der Spannungsliefereinrichtung (19) und dessen Emitter mit der Steuerelektrode des dritten Transistors (3) verbunden ist.
der fünfte Transistor (6) ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor mit der Spannungsliefereinrichtung (19) und dessen Emitter mit der Steuerelektrode des ersten Transistors (1) verbunden ist, und
der sechste Transistor (7) ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor mit der Spannungsliefereinrichtung (19) und dessen Emitter mit der Steuerelektrode des dritten Transistors (3) verbunden ist.
6. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannungsliefereinrichtung (19) eine
Operationsverstärkerschaltung aufweist, und die an den fünften
und sechsten Transistoren (6, 7) anzulegende Spannung
variabel vorgesehen ist durch die Operationsverstärkerschaltung.
7. Schaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Operationsverstärkerschaltung als Spannungsfolger ausgeführt
ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP58086851A JPS59211325A (ja) | 1983-05-16 | 1983-05-16 | 半導体集積回路装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3418191A1 DE3418191A1 (de) | 1984-11-22 |
| DE3418191C2 true DE3418191C2 (de) | 1989-10-05 |
Family
ID=13898311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843418191 Granted DE3418191A1 (de) | 1983-05-16 | 1984-05-16 | Schaltung zum umschalten der stromrichtung an eine gleichstromlast |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS59211325A (de) |
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| DE (1) | DE3418191A1 (de) |
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