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DE3418191C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3418191C2
DE3418191C2 DE3418191A DE3418191A DE3418191C2 DE 3418191 C2 DE3418191 C2 DE 3418191C2 DE 3418191 A DE3418191 A DE 3418191A DE 3418191 A DE3418191 A DE 3418191A DE 3418191 C2 DE3418191 C2 DE 3418191C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
connection
voltage
emitter
collector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3418191A
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English (en)
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DE3418191A1 (de
Inventor
Seiichiro Kikuyama
Yoshinori Itami Hyogo Jp Motoyoshi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Electric Corp filed Critical Mitsubishi Electric Corp
Publication of DE3418191A1 publication Critical patent/DE3418191A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3418191C2 publication Critical patent/DE3418191C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/56Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices
    • H03K17/60Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices the devices being bipolar transistors
    • H03K17/66Switching arrangements for passing the current in either direction at will; Switching arrangements for reversing the current at will
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/03Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for controlling the direction of rotation of DC motors
    • H02P7/04Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for controlling the direction of rotation of DC motors by means of a H-bridge circuit

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum Umschalten der Richtung eines Stromes, der an eine Gleichstromlast geliefert wird, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 (US 34 96 441).
Fig. 1 zeigt eine konventionelle Schaltung zum Umschalten der Richtung eines Stromes, der an eine Gleichstromlast gelegt ist. Eine Gleichstromlast 5 ist zwischen einem Knotenpunkt A und einem Knotenpunkt B angeordnet. Der Knotenpunkt A ist mit dem Emitter eines NPN-Transistors 1 und mit dem Kollektor eines NPN-Transistor 2 verbunden. Der Knotenpunkt B ist mit dem Emitter eines NPN-Transistors 3 und mit dem Kollektor eines NPN-Transistors 4 verbunden. Der Emitter des NPN-Transistors 2 und der Emitter des NPN-Transistors 4 sind so miteinander verbunden, daß ihre Verbindung mit einem Masseanschluß 13 verbunden ist. Der Kollektor des NPN-Transistors 1 und der Kollektor des NPN-Transistors 3 sind miteinander so verbunden, daß ihre Verbindung mit der Verbindung zwischen dem Kollektor eines PNP-Transistors 14 und dem Emitter eines NPN-Transistors 15 in einer Ausgangsspannungs-Steuerschaltung 30 verbunden ist. Die Basis des NPN-Transistors 1 ist mit dem Kollektor eines PNP-Transistors 6 verbunden, während die Basis des NPN-Transistors 3 mit dem Kollektor eines PNP-Transistors 7 verbunden ist. Der Emitter des PNP-Transistors 6 und der Emitter des PNP-Transistors 7 sind so miteinander verbunden, daß ihre Verbindung mit einem ersten Stromversorgungsanschluß 12 verbunden ist. Der Emitter des PNP-Transistors 14 in der Ausgangsspannungs-Steuerschaltung 30 ist mit einem zweiten Stromversorgungsanschluß 17 verbunden. Die Basiselektroden des PNP-Transistors 6, des NPN-Transistors 2, des PNP-Transistors 7 und des NPN-Transistors 4 sind jeweils mit Steuereingangsanschlüssen 8, 9 10 und 11 zum Umschalten der Richtung eines zur Gleichstromlast 5 fließenden Stromes verbunden. Die Basis des NPN-Transistors 15 in der Ausgangsspannungs- Steuerschaltung 30 ist mit einem Steuereingangsanschluß 16 zum Steuern der Spannung über der Gleichstromlast 5 verbunden.
Wenn beim Betrieb Niederpegelsignale zu den Eingangsanschlüssen 8 und 9 und Hochpegelsignals zu den Eingangsanschlüssen 10 und 11 geführt werden, werden der PNP-Transistor 6 und die NPN-Transistoren 1 und 4 eingeschaltet, während der PNP-Transistor 7 und die NPN-Transistoren 2 und 3 abgeschaltet werden. Demgemäß wird die Gleichstromlast 5 mit einem in der Richtung vom Knotenpunkt A zum Knotenpunkt B fließenden Strom versorgt.
Die Spannung V A des Knotenpunkts A zu dieser Zeit wird durch die folgende Gleichung dargestellt:
V A = V 16 - V BE 15 - V CE 1,
wobei V 16 die Spannung am Steuereingangsanschluß 16, V BE 15 die Basis-Emitter-Spannung des NPN-Transistors 15, und V CE 1 die Kollektor-Emitter-Spannung des NPN-Transistors 1 darstellen. Es wird in diesem Fall angenommen, daß gilt V CC 12 V 16, wobei V CC 12 die Spannung am ersten Stromversorgungsanschluß 12 darstellt.
Unter Vernachlässigung einer Änderung der Basis-Emitter-Spannung V BE 15 und der Kollektor-Emitter-Spannung V CE 1 durch den Laststrom, kann die Spannung V A durch die Spannung V 16 gesteuert werden. Ohne Berücksichtigung einer Änderung der Spannung V B des Knotenpunkts B durch den Laststrom kann deshalb die über die Gleichstromlast 5 angelegte Spannung V AB durch die Spannung V 16 gesteuert werden.
Wenn, anders als oben beschrieben, Hochpegelsignale an die Eingangsanschlüsse 8 und 9 und Niederpegelsignale an die Eingangsanschlüsse 10 und 11 geführt werden, wird die Gleichstromlast 5 mit einem in der Richtung vom Knotenpunkt B zum Knotenpunkt A fließenden Strom versorgt. Es ist einleuchtend, daß auch in diesem Fall die über die Gleichstromlast 5 angelegte Spannung V AB durch die Spannung V 16 auf ähnliche Weise wie oben beschrieben gesteuert werden kann.
In der in Fig. 1 gezeigten konventionellen Schaltung ist die Ausgangsspannungs-Steuerschaltung 30 im allgemeinen vorgesehen als eine Halbleitereinrichtung unabhängig von anderen Komponenten. Der zu der Gleichstromlast 5 fließende Strom wird von dem zweiten Stromversorgungsanschluß 17 durch den PNP-Transistor 14 geliefert. Wenn deshalb die Gleichstromlast 5 mit einem großen Strom versorgt werden soll, muß der PNP-Transistor 14 einen großen Strom verarbeiten können. Das bedeutet, daß, wenn die Ausgangsspannungs-Steuerschaltung 30 integriert ist, die von dem PNP-Transistor 14 belegte Fläche auf der integrierten Schaltung vergrößert wird. Infolgedessen ist bei der konventionellen Schaltung nach Fig. 1 die Integration der Ausgangsspannungs-Steuerschaltung praktisch unmöglich.
Aus der US-PS 34 96 441 ist eine weitere Schaltung zum Umschalten der Richtung eines Stromes durch eine Gleichstromlast bekannt, bei der ebenfalls eine Brückenschaltung vorgesehen ist, bei der an der ersten Brückendiagonale die Gleichstromlast angeschlossen ist und bei der an der zweiten Brückendiagonale eine Versorgungsspannung anliegt. Bei dieser bekannten Schaltung sind zwei transistorisierte Steuerglieder als Schalter und zwei transistorisierte Steuerglieder entsprechend veränderbaren Widerstände ausgebildet. An einer Spannungsliefereinrichtung liegt eine Steuerspannung an, die durch ihre Polarität und ihren Momentanwert die Richtung bzw. den Betrag des Stromes durch die Gleichstromlast festlegt. Die Spannungsliefereinrichtung erzeugt zwei Ausgangsspannungen, die einerseits einer Einrichtung zum Erzeugen von zweiwertigen Signalen für die beiden als Schalter arbeitenden Steuerglieder, um die Richtung des Stromes festzulegen, und die andererseits den als veränderbare Widerstände arbeitenden Steuergliedern zugeführt werden, um den Betrag des Stromes an der Gleichstromlast festzulegen.
Diese bekannte Schaltung erfordert eine Steuerspannung, die beide Polaritäten annehmen kann, und eine ausschließliche Steuerung der Richtung des Stromes durch die Gleichstromlast durch zweiwertige Steuersignale, wie sie in der digitalen Schaltungstechnik üblich sind, ist bei dieser Schaltung nicht möglich, da auch bei der Änderung der Richtung die Steuerspannung verändert werden muß.
Eine ähnliche Schaltung, bei der ebenfalls zwei transistorisierte Steuerglieder als Schalter und zwei transistorisierte Steuerglieder entsprechend veränderbaren Widerständen arbeiten, ist aus der DE-OS 23 17 981 bekannt. Die Steuerung der Richtung und des Betrages des Stromes durch die Gleichstromlast erfolgt bei dieser bekannten Schaltung durch unterschiedliche Steuerströme, die jeweils einem von zwei Anschlüssen zugeführt werden. Die Richtung des Stromes wird dadurch festgelegt, welchem Steueranschluß der Steuerstrom zugeführt wird; und der Betrag des Stromes ist dem Momentanwert des Steuerstromes zugeordnet. Eine Steuerung der Richtung des Stromes durch zweiwertige Steuersignale unabhängig von dem Betrag des Stromes ist bei dieser bekannten Schaltung ebenfalls nicht möglich. Außerdem erfordert die Schaltung einen verhältnismäßig großen Aufwand.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung zum Umschalten der Richtung eines Stromes an einer Gleichstromlast anzugeben, bei der die Richtung des Stromes ausschließlich durch zweiwertige Steuersignale umschaltbar ist, und bei der der Betrag des Stromes durch eine Steuerspannung einstellbar ist, und bei der eine Fläche, die bei einer Herstellung als integrierte Schaltung durch die Schaltung belegt wird, minimiert wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei der Schaltung der eingangs genannten Art durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Weitere Vorteile und Zweckmäßigkeiten ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Schaltungsdiagramm mit einer konventionellen Schaltung zum Umschalten der Richtung eines Stroms an eine Gleichstromlast; und
Fig. 2 ein Schaltungsdiagramm mit einer Schaltung zum Umschalten der Richtung eines Stroms an eine Gleichstromlast gemäß der Erfindung:
Fig. 3 die Schaltungsstruktur eines Operationsverstärkers;
Fig. 4 eine Ausgangssteuerschaltung; und
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform einer Stromrichtungsumschalteeinrichtung.
In Fig. 2 ist eine Schaltung zum Umschalten der Richtung eines Stromes an eine Gleichstromlast gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt. Eine Gleichstromlast 5 ist zwischen einem Knotenpunkt A und einem Knotenpunkt B angeordnet. Der Knotenpunkt A ist mit dem Emitter eines NPN-Transistors 1 und mit dem Kollektor eines NPN- Transistors 2 verbunden. Der Knotenpunkt B ist mit dem Emitter eines NPN-Transistors 3 und einem Kollektor eines NPN- Transistors 4 verbunden. Der Kollektor des NPN-Transistors 1 und der Kollektor des NPN-Transistors 3 sind miteinander so verbunden, daß ihre Verbindung mit einem Stromversorgungsanschluß 18 verbunden ist. Der Emitter des NPN-Transistors 2 und der Emitter des NPN-Transistors 4 sind miteinander so verbunden, daß ihre Verbindung mit einem Masseanschluß 13 verbunden ist. Die Basis des NPN-Transistors 1 ist mit dem Kollektor eines PNP-Transistors 6 in einer Ausgangsspannungs- Steuerschaltung 40 verbunden. Die Basis des NPN-Transistors 3 ist mit dem Kollektor eines PNP-Transistors 7 in dem Ausgangsspannungs- Steuerschaltkreis 40 verbunden. In dem Ausgangsspannungs- Steuerschaltkreis 40 sind der Emitter des PNP- Transistors 6 und der Emitter des PNP-Transistors 7 so miteinander verbunden, daß ihre Verbindung mit dem Ausgangsanschluß einer Operationsverstärkerschaltung 19 verbunden ist. Der Ausgangsanschluß der Operationsverstärkerschaltung 19 ist mit ihrem Minus-Eingangsanschluß verbunden. Der Plus-Eingangsanschluß der Operationsverstärkerschaltung 19 ist mit einem Steuereingangsanschluß 20 zum Steuern der Spannung über die Gleichstromlast 5 verbunden. Die Basiselektroden des PNP-Transistors 6, des NPN-Transistors 2, des PNP-Transistors 7 und des NPN-Transistors 4 sind jeweils verbunden mit Steuereingangsanschlüssen 8, 9, 10 und 11 zum Empfangen von Steuersignalen zum Umschalten der Richtung des durch die Gleichstromlast 5 fließenden Stroms.
Die Operationsverstärkerschaltung 19 ist als Spannungsfolger konstruiert, welcher abhängig von einem Signal von dem Steuereingangsanschluß 20 die Emitterspannungen der PNP-Transistoren 6 und 7 steuert. Die Operationsverstärkerschaltung 19 kann beispielsweise durch eine wohlbekannte Schaltung wie in Fig. 3 gezeigt, gebildet sein. In Fig. 3 bedeutet das Plus- Zeichen auf der rechten Seite einen Plus-Eingangsanschluß der Operationsverstärkerschaltung 19 und das Minus-Zeichen auf der linken Seite einen Minus-Eingangsanschluß der Operationsverstärkerschaltung 19. Der in Fig. 3 gezeigte Operationsverstärkerschaltkreis, der als Spannungsfolger konstruiert ist, weist Transistoren Q 1 bis Q 7, Dioden D 1 und D 2, eine Konstant-Stromquelle I, eine Kapazität C und einen Widerstand R auf. In solch einer Operationsverstärkerschaltung wird ein Eingangssignal von einer Eingangssignalquelle hoher Impedanz einer Stromverstärkung ausgesetzt und als Ausgangssignal geliefert, wobei die Eingangsspannung wertmäßig identisch ist mit der Ausgangsspannung.
Wenn in Fig. 2 Niederpegelsignale an die Eingangsanschlüsse 8 und 9 und Hochpegelsignale an die Eingangsanschlüsse 10 und 11 geführt werden, werden der PNP-Transistor 6 und die NPN- Transistoren 1 und 4 eingeschaltet, während der PNP-Transistor 7 und die NPN-Transistoren 2 und 3 abgeschaltet werden.
Infolgedessen wird die Gleichstromlast 5 mit einem in der Richtung vom Knotenpunkt A zum Knotenpunkt B fließenden Strom versorgt. Die Spannung V A des Knotenpunkts A zu dieser Zeit wird dargestellt durch die folgende Gleichung:
V A = V 19 - V EC 6 - V BE 1,
wobei V 19 die Ausgangsspannung der Operationsverstärkerschaltung 19 darstellt, das heißt, die Emitterspannung der PNP- Transistoren 6 und 7; V EC 6 stellt die Emitter-Kollektor-Spannung des PNP-Transistors 6 und V BE 1 stellt die Basis-Emitter- Spannung des NPN-Transistors 1 dar. Es wird in diesem Fall angenommen, daß V CC V A , wobei V CC die Spannung des Stromversorgungsanschlusses 18 dargestellt.
Da der Operationsverstärkerschaltkreis 19 als Spannungsfolger konstruiert ist, gilt
V 20 = V 19,
und somit
V A = V 20 - V EC 6 - V BE 1.
Ohne Berücksichtigung von Änderungen der Emitter-Kollektor- Spannung V EC 6 und der Basis-Emitter-Spannung V BE 1 durch den Laststrom, kann die Spannung V A des Knotenpunktes A durch die Steuerspannung V 20 gesteuert werden, die über den Steuereingangsanschluß 20 angelegt ist. Ohne Berücksichtigung von Änderungen der Spannung V B des Knotenpunkts B durch den Laststrom kann deshalb die über die Gleichstromlast 5 angelegte Spannung V AB gesteuert werden durch die Steuerspannung V 20.
Der Ausgangsstrom I 19 der Operationsverstärkerschaltung 19 wird durch folgende Gleichung ausgedrückt:
I 19 = I B = I 0/h FE ,
wobei h FE den Verstärkungsfaktor der NPN-Transistoren 1 und 3, I 0 den durch die Gleichstromlast 5 fließenden Ausgangslaststrom, und I B den Basisstrom der NPN-Transistoren 1 und 3 darstellen.
Bisher wurde ein Fall beschrieben, bei dem Niederpegelsignale zu den Eingangsanschlüssen 8 und 9 und Hochpegelsignale zu den Eingangsanschlüssen 10 und 11 geführt werden. Wenn, im Gegensatz dazu, Hochpegelsignale zu den Eingangsanschlüssen 8 und 9 und Niederpegelsignale zu den Eingangsanschlüssen 10 und 11 geführt werden, wird die Gleichstromlast 5 mit einem in der Richtung vom Knotenpunkt B zum Knotenpunkt A fließenden Strom versorgt, wobei die über die Gleichstromlast 5 gelegte Spannung V AB bezüglich ihrer Polarität verglichen mit dem obigen Fall geändert wird. Es ist leicht einzusehen, daß auch in diesem Fall die über die Gleichstromlast 5 gelegte Spannung V AB gesteuert werden kann durch die Steuerspannung V 20 auf ähnliche Weise wie oben.
Deshalb wird in der Schaltung zum Umschalten der Richtung eines Stromes an eine Gleichstromlast gemäß der vorliegenden Erfindung der Strom in dem Ausgangsspannungssteuerschaltkreis um einen Faktor 1/h FE verglichen mit der konventionellen Schaltung verringert. Beim Integrieren der Ausgangsspannungs- Steuerschaltung kann deshalb die auf der integrierten Schaltung belegte Fläche reduziert werden. Infolgedessen kann der Ausgangsspannungs-Steuerschaltkreis mit den ersten bis vierten Transistoren 1 bis 4 wirksam sogar dann integriert werden, wenn eine Gleichstromlast 5 mit einem großen Strom versorgt werden muß.
Da die belegte Fläche reduziert ist, kann weiter die Anzahl von Elementen in der Ausgangsspannungs-Steuerschaltung 40 erhöht werden zum Bewirken einer Vielzahl von Ausgangsspannungs- Steuerverfahren. Wie beispielsweise in Fig. 4 gezeigt ist, können in einer integrierten Schaltung zusätzliche Schaltungen eingeschlossen werden. Ein Ausgangsspannungs-Steuerschaltkreis 40 nach Fig. 4 weist drei Operationsverstärkerschaltungen 19 a, 19 b und 19 c mit einer beispielsweise in Fig. 3 gezeigten Schaltungsstruktur und eine Steuerschaltung 20 zum Auswählen einer der Operationsverstärkerschaltungen 19 a, 19 b und 19 c als Antwort auf ein Eingangssignal am Eingangsanschluß 22 auf, während ein Steuersignal an die Steueranschlüsse 8 bis 11 zum Steuern der Richtung des durch die Gleichstromlast 5 fließenden Stroms geliefert wird. Der Operationsverstärkerschaltkreis 19 c hat einen Eingangsanschluß 21. In der in Fig. 4 gezeigten Schaltung wird die Gleichstromlast 5 mit einem Strom in einer durch die Steuerschaltung 20 gesteuerten Richtung versorgt, während die Spannung darüber auf die schon erwähnte Weise basierend auf der eingestellten Spannung des Operationsverstärkerschaltkreises, der durch die Steuerschaltung 20 ausgewählt wurde, gesteuert wird.
Es soll hier bemerkt werden, daß bei der obigen Ausführungsform die NPN-Transistoren 1 bis 4 durch PNP-Transistoren 5 ersetzt werden können. Fig. 5 zeigt ein Beispiel einer Schaltung mit solch einer Struktur. In Fig. 5 sind wohlbekannte zusätzliche Transistoren zwischen den PNP-Transistoren 1 und 6 und zwischen den PNP-Transistoren 3 und 7 jeweils angeordnet zum Auslösen des Durchschaltens der Transistoren. Die Gleichstromlast 5 kann durch einen in der Richtung vom Knotenpunkt A zum Knotenpunkt B fließenden Strom versorgt werden durch Zuführen von Hochpegelsignalen an die Steueranschlüsse 8 und 11, während Niederpegelsignale an die Steueranschlüsse 9 und 10 geführt werden; demgegenüber fließt ein Strom in Richtung vom Knotenpunkt B zum Knotenpunkt A durch die Gleichstromlast 5, wenn Niederpegelsignale an die Steueranschlüsse 8 und 11 und Hochpegelsignale an die Steueranschlüsse 9 und 10 geführt werden.
Weiter können die PNP-Transistoren 6 und 7 ersetzt werden durch NPN-Transistoren. In diesem Fall werden die an die Steueranschlüsse 8 und 10 geführten Signale invertiert, um einen Betrieb ähnlich wie in obigem Fall zu ermöglichen.
Es soll weiter bemerkt werden, daß, obwohl ein Spannungsfolgerschaltkreis mit dem Operationsverstärkerschaltkreis 19 als Ausgangsspannungs-Steuerschaltung bei obiger Ausführungsform benutzt wird, auch andere geeignete Schaltungen dafür substituiert werden können; auch können die Emitter der Transistoren 6 und 7 direkt getrieben werden.

Claims (8)

1. Schaltung zum Umschalten der Richtung eines Stroms durch eine Gleichstromlast, wobei die Schaltung aufweist:
  • - einen Stromversorgungsanschluß (18),
  • - einen Masseanschluß (13),
  • - erste und zweite Verbindungsanschlüsse (A, B) zum Dazwischenschalten einer Gleichstromlast (5),
  • - einen ersten Transistor (1) zwischen dem Stromversorgungsanschluß (18) und dem ersten Verbindungsanschluß (A),
  • - einen zweiten Transistor (2) zwischen dem Masseanschluß (13) und dem ersten Verbindungsanschluß (A),
  • - einen dritten Transistor (3) zwischen dem Stromversorgungsanschluß (18) und dem zweiten Verbindungsanschluß (B),
  • - einen vierten Transistor (4) zwischen dem Masseanschluß (13) und dem zweiten Verbindungsanschluß (B),
  • - einen fünften Transistor (6), der mit der Steuerelektrode des ersten Transistors (1) verbunden ist,
  • - einen sechsten Transistor (7), der mit der Steuerelektrode des dritten Transistors (3) verbunden ist und
  • - eine Einrichtung (8, 9, 10, 11) zum Liefern von zweiwertigen Steuersignalen, die einen hohen oder einen niedrigen Spannungswert annehmen können zum Umschalten der Richtung des Stroms durch die Gleichstromlast (5) an die Steuerelektroden des zweiten Transistors (2) und des vierten Transistors (4) und eine Steuereinrichtung (40) zum Steuern der Spannung über der Gleichstromlast (5), wobei die Steuereinrichtug (40) eine Spannungsliefereinrichtung (19) zum variablen Liefern einer Spannung aufweist, wobei die Spannungsliefereinrichtung (19) mit dem fünften Transistor (6) und dem sechsten Transistor (7) verbunden ist und wobei die Spannung über der Gleichstromlast (5) durch Ändern der von der Spannungsliefereinrichtung (19) abgegebenen Spannung gesteuert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der fünfte Transistor (6) und der sechste Transistor (7) miteinander und mit demselben Ausgang der Spannungsliefereinrichtung (19) verbunden sind und daß die Einrichtung (8, 9, 10, 11) die zweiwertigen Steuersignale auch den Steuerelektroden des fünften Transistors (6) und des sechsten Transistors (7) zuführt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Transistor (1) ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor mit dem Stromversorgungsanschluß (18) und dessen Emitter mit dem ersten Verbindungsanschluß (A) verbunden ist, der zweite Transistor ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor mit dem ersten Verbindungsanschluß (A) und dessen Emitter mit dem Masseanschluß (13) verbunden ist,
der dritte Transistor (3) ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor mit dem Stromversorgungsanschluß (18) verbunden ist und dessen Emitter mit dem zweiten Verbindungsanschluß (B) verbunden ist, und
der vierte Transistor (4) ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor verbunden ist mit dem zweiten Verbindungsanschluß (B), und dessen Emitter verbunden ist mit dem Masseanschluß (13).
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Transistor (1) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit dem Stromversorgungsanschluß (18) und dessen Kollektor mit dem ersten Verbindungsanschluß (A) verbunden ist,
der zweite Transistor (2) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit dem ersten Verbindungsanschluß (A) und dessen Kollektor mit dem Masseanschluß (13) verbunden ist,
der dritte Transistor (3) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit dem Stromversorgungsanschluß (18) und dessen Kollektor mit dem zweiten Verbindungsanschluß (B) verbunden ist, und
der vierte Transistor (4) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit dem zweiten Verbindungsanschluß (B) und dessen Kollektor mit dem Masseanschluß (13) verbunden ist.
4. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der fünfte Transistor (6) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit der Spannungsliefereinrichtung (19) und dessen Kollektor mit der Steuerelektrode des ersten Transistors (1) verbunden ist, und
der sechste Transistor (7) ein PNP-Transistor ist, dessen Emitter mit der Spannungsliefereinrichtung (19) und dessen Kollektor mit der Steuerelektrode des dritten Transistors (3) verbunden ist.
5. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der fünfte Transistor (6) ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor mit der Spannungsliefereinrichtung (19) und dessen Emitter mit der Steuerelektrode des ersten Transistors (1) verbunden ist, und
der sechste Transistor (7) ein NPN-Transistor ist, dessen Kollektor mit der Spannungsliefereinrichtung (19) und dessen Emitter mit der Steuerelektrode des dritten Transistors (3) verbunden ist.
6. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsliefereinrichtung (19) eine Operationsverstärkerschaltung aufweist, und die an den fünften und sechsten Transistoren (6, 7) anzulegende Spannung variabel vorgesehen ist durch die Operationsverstärkerschaltung.
7. Schaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Operationsverstärkerschaltung als Spannungsfolger ausgeführt ist.
DE19843418191 1983-05-16 1984-05-16 Schaltung zum umschalten der stromrichtung an eine gleichstromlast Granted DE3418191A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP58086851A JPS59211325A (ja) 1983-05-16 1983-05-16 半導体集積回路装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3418191A1 DE3418191A1 (de) 1984-11-22
DE3418191C2 true DE3418191C2 (de) 1989-10-05

Family

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19843418191 Granted DE3418191A1 (de) 1983-05-16 1984-05-16 Schaltung zum umschalten der stromrichtung an eine gleichstromlast

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AT (1) ATA161084A (de)
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Also Published As

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