DE3416011A1 - Pleuelstange aus faserverbundwerkstoffen - Google Patents
Pleuelstange aus faserverbundwerkstoffenInfo
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Description
1
.jo- I
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Verfahren zur Herstellung einer Pleuelstange und nach diesem Verfahren hergestellte Pleuelstange
A k ζ ο GmbH
Wuppertal
Wuppertal
Die Erfindung betrifft· ein Verfahren zur Herstellung einer Pleuelstange, welche aus einem im wesentlichen den Pleuelschaft
bildenden, an den Pleuelaugen abgestützten Pleuelinnenteil und mindestens einem das Pleuelinnenteil und die beiden
Pleuelaugen (Kurbelzapfenauge und Kolbenbolzenauge) außen umschließenden, vom Pleuelinnenteil und den Pleuelaugen getrennten
flexiblen Spannband besteht, wobei das Spannband mit vorgegebener Vorspannkraft verspannt wird. Ebenso betrifft
die Erfindung eine nach diesem Verfahren hergestellte -Pleuelstange. 7
Eine Pleuelstange gattungsgemäßer Art sowie ein Verfahren zu deren Herstellung sind aus der DE-OS 32 04 093 bekannt.
Diese bekannte Pleuelstange wird unter Berücksichtigung der im betrieblichen Einsatz dieser Pleuelstange auftretenden
Zug- und»Druckkräfte derart gestaltet, daß diese Pleuelstangen
insbesondere aus Faserverbundwerkstoffe:n hergestellt
werden können. Dies wird dadurch erreicht, daß Pleuelinnenteil und Spannband derart gegeneinander verspannt werden.-daß
bei betrieblichem Einsatz einer solchen Pleuelstange das Spannband immer im Zugbereich und das Pleuelinnenteil
immer im Druckbereich belastet werden. Die Herstellung dieser bekannten Pleuelstange erfolgt derart, daß ein endloses
Spannband auf die auf das Pleuelinnenteil abgestützten Pleuelaugen aufgezogen wird, wobei entweder das Pleuelinnenteil
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auf Druck oder das Spannband auf Zug belastet ist. Die Vorspannung
des Spannbandes und des Pleuelinnenteils kann bei der beikannten Pleuelstange lediglich über eine eigens
für diesen Zweck konstruierte Spannvorrichtung bewerkstelligt
werden. Außerdem sind bei der Herstellung von Pleuelinnenteil und Spannband die Einhaltung von sehr engen
Maßtoleranzen erforderlich, um eine definierte Vorspannung des Spannbandes und des Pleuelinnenteils zu gewährleisten.
Die Art der Aufbringung der Vorspannung bei den bekannten Pleuelstangen ist für eine Serienfertigung ungünstig, weil
die Herstellung der Einzelteile wegen der notwendigen Einhaltung von sehr engen Maßtoleranzen aufwendig ist, die
Nachprüfung der tatsächlich aufgebrachten Vorspannung nur über für diesen speziellen Einsatzzweck entwickelte Meßinstrumente
in einem getrennten Arbeitsgang möglich ist, und das Spannband beim Aufziehen auf die am Pleuelinnenteil
abgestützten Pleuelaugen verletzt werden kann.
Eine Verbesserung hinsichtlich der Herstellung dieser bekannten
Pleuelstangen ist aus der DE-OS 33 13 365 bekannt geworden. Bei dieser bekannten Pleuelstange wird das Spannband
im spannungslosen Zustand über die beiden Pleuelaugen
und das Pleuelinnenteil geschoben, wonach eine Hülse über das Kolbenbolzenauge zur Verspannung des Spannbandes und
des Pleuelinnenteils auf das Spannband aufgeschoben wird, welches in einer im Pleuelinnente.il vorgesehenen Nut einrastet.
Auch bei dieser bekannten Pleuelstange ist das Aufbringen einer definierten Vorspannung nur durch Einhalten
sehr enger Maßtoleranzen bei Pleuelinnentei-1, Spannband und
Hülse möglich. Auch die Nachprüfung der tatsächlich aufgebrachten Vorspannung auf Spannband und Pleuelinnenteil ist
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nur durch einen zusätzlichen Meßvorgang möglich, wozu wiederum eine speziell für diesen Einsatzweck hergestellte
Meßvorrichtung erforderlich ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, unter Vermeidung der oben beschriebenen Nachteile Verfahren zur Herstellung
von Pleuelstangen zur Verfügung zu stellen, bei welchen die speziellen Probleme der Serienfertigung berücksichtigt sind,
und bei welchen die Vorspannung beim Aufbringen in einfacher Weise kontrolliert werden kann. Die erfindungsgemäße Pleuelstange
soll werkstoff- und fertigungsgerechte Bauform aufweisen. ·
Er findung s gemäß, wird diese Aufgabe durch ein Verfahren
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Enden
eines flexiblen Spannbandes endlicher Länge, dessen Enden Mittel zum Verbinden mit einer mechanischen Spanneinrichtung
aufweisen, mit einer mechanischen Spanneinrichtung verbunden werden, wonach das Spannband mit Hilfe der mechanischen
Spanneinrichtung mit vorgegebener Kraft verspannt wird. Bei diesem erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, den
Zusammenbau der Pleueleinzelteile bei der Montage im Motorblock vorzunehmen. Dadurch, daß das Spannband mit Hilfe
der mechanischen Spanneinrichtung, welche an dar Pleuelstange verbleibt, mit vorgegebener, kontrollierbarer Kraft verspannt
wird, ist gewährleistet, daß die für den betrieblichen Einsatz erforderliche Vorspannung von Pleuelinnenteil und Spannband
kontrollierbar aufgebracht wird.
Für das erfindungsgemäße Verfahren ist es besonders günstig,
wenn als Spanneinrichtung ein Getriebe eingesetzt wird.
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Hierbei wird über das Getriebe solange das Spannband verspannt, bis ein vorgegebenes Drehmoment beim Drehen des Getriebes
erreicht :_st. Hierbei hat es sich als besonders günstig herausgestellt,
wenn die Verspannung des Spannbandes mit Hilfe einer mechanischen Spanneinrichtung erfolgt, die auf den
außenliegonden Teil des Kurbelzapfenauges einwirkt.
Die Verbindung zwischen Spanneinrichtung und Spannband läßt sich besonders günstig dadurch bewerkstelligen, daß ein
endloses flexibles Spannband unter Bildung von Endschlingen doppelläufig zusammengelegt wird, und die Endschlaufen in
die Spanneinrichtung eingehängt werden, wonach die Vorspannung auf das flexible Spannband aufgebracht wird.
Bei dem aus der DE-OS 33 13 365 bekannten Verfahren zur Herstellung einer Pleuelstange, welche aus einem im wesentlichen
den Pleuelschaft bildenden, an den beiden Pleuelaugen abgestützten Pleuelinnenteil, welches zwischen den beiden
Pleuelaugen Einbuchtungen aufweist, und mindestens einem das Pleuelinnenteil und die beiden Pleuelaugen im wesentlichen
außen umschließenden, von Pleuelinnenteil und den Pleuelaugen getrennten, flexiblen, endlosen Spannband besteht, bei
dem das flexible, endlose Spannband mit vorgegebener Vorspannkraft
mit Hilfe einer mechanischen Spanneinrichtung durch Hineinziehen in die Einbuchtungen des Pleuelinnenteils
verspannt wird, hat es sich erfindungsgemäß als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn die das Spannband berührende,
den Kurvenverlauf des Spannbandes im Bereich der Ausbuchtung bestimmende Oberfläche der Spanneinrichtung derart ausgebildet
ist, daß die Länge der beim Verspannen des Spannbandes erfolgten Verbiegung in die eine Richtung gleich groß ist
wie die Länge der beim Verspannen des Spannbandes erfolgten
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Verbiegung in die andere Richtung.
Beim Verspannen des Spannbandes über Einbuchtungen ist es charakteristisch/ daß das Spannband aus einem geraden Bereich
heraus verbogen wird, indem es in die Einbuchtungen hineingezogen wird. Hierbei erfolgen eine Biegung des Spannbandes
in eine Krümmungsrichtung, und zwar im Bereich der das Spannband berührenden Oberfläche der Spanneinrichtung, und zwei
Biegungen in der entgegengesetzten Biegungsricfrrung, und zwar jeweils eine vor und hinter der Oberfläche der Spanneinrichtung
welche das Spannband beührt. Bei solchen Verbiegungen des Spannbandes ergibt sich, daß längs des gebogenen Abschnittes
des Spannbandes auf der Innenseite Druckspannungen und auf der Außenseite Zugspannungen entstehen. Wenn nun die Länge der
Verbiegung des Spannbandes in der einen Biegerichtung möglichst gleich groß gewählt wird wie die Länge der Verbiegungen in
der entgegengesetzten Biegerichtung, wird günstigerweise gewährleistet, daß die durch die Biegung des Spannbandes entstehenden
Druck- und Zugspannungen auch* in den AußenLagen des
Spannbandes sich gegenseitig wieder aufheben. Insofern ist dann auch die im Spannband infolge der Vorspannkraft erzeugte
Vorspannung über die gesamte Länge des Spannbandes im Querschnitt gleichmäßig verteilt.
Um die Vorspannung des Spannbandes definiert aufbringen zu können ist es hierbei günstig, wenn die Versparnung des
Spannbandes über mindestens ein Druckstück über jeweils mindestens eine im Pleuelinnenteil verankerte Schraube erfolgt.
Eine vorgegebene Vorspannung des Spannbcindes kann bei
diesem Verfahren auf einfache Weise dadurch erreicht werden, daß die Schraube (ή)' bis zu einem vorgegebenen Drehmoment
angezogen wird.
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Um die gleichmäßige Verteilung der infolge der Vorspannkraft erzeugten Vorspannung über den Querschnitt des Spannbandes
günstig gewährleisten zu können, hat es sich erfindungsgemäß als besonders günstig herausgestellt, wenn zum Verspannen
ein Spannband eingesetzt wird, welches mindestens im Bereich der Verbiegungen mehrschichtig ist, wobei die einzelnen
Schichten voneinander getrennt sind und von der Pleuellängsachse aus gesehen von innen nach außen nebeneinander liegen.
Hierdurch können sich die einzelnen Schichten des Spannbandes im Bereich der Verbiegungen gegeneinander verschieben, wodurch
beispielsweise eine Schicht, die im Bereich der Verbiegung in der einen Richtung eine Außenlage darstellt, im Bereich
der Verbiegungen in die andere Richtung jedoch eine Innenlage darstellt, ein Längenausgleich durch Verschieben
derart erfolgt, daß in jeder Schicht derselbe Anteil an Vorspannung enthalten ist.
Das Verfahren zur Herstellung einer Pleuelstange gattungsgemäßer Art läßt sich erfindungsgemäß
auch dadurch günstig durchführen, daß die Vorspannung- des flexiblen endlosen Spannbandes nach dem Hydraulikprinzip
erfolgt, wobei als Hydraulikmedium eine hochvikose Flüssigkeit oder eine Paste eingesetzt wird. Es hat sich dabei bewährt,
wenn das Spannband in eine im äußeren Teil des Kubelzapfenauges
in Umfangsrichtung eingearbeitete Nut derart eingelegt wird, daß zwischen Kurbelzapfenauge und Spannband
ein Hohlraum entsteht, wenn zum Verspannen des Spannbandes durch eine in dem Lagerschalenträger befindliche Einspritzöffnung
das Hydraulikmedium unter Druck in den vom Spannband und der Nut gebildeten Hohlraum eingepreßt wird, wonach
die Einspritzöffnung verschlossen wird. Es hat sich dabei besonders bewährt, wenn das Hydraulikmedium nach dem Einspritzen
in einen festen Zustand überführt wird. Als fester Zustand
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des Hydraulikmediums wird verstanden, daß das Hydraulikmedium
von der Konsistenz ist, daß es von den in der Pleuelstange auftretenden Betriebsdruck- und Zugkräften nicht
mehr verformt werden kann. Ein Verschließen der Einspritzöffnung ergibt sich durch das Festwerden des Hydraulikmediums
von selbst.
Als Hydraulikmedien, welche in den festen Zustand überführt werden können/ eignen sich besonders physikalisch oder
chemisch härtende Werkstoffe, beispielsweise Thermoplaste oder Duromere, wobei es sich als zweckmäßig herausgestellt
hat, wenn diesen Hydraulikmedien in noch verformbarem Zustand Fasermaterial zugemischt wird.
Die erfindungsgemäßen Verfahren weisen den Vorteil auf, daß die einzelnen Bauteile der Pleuelstange einzeln und spannungsfrei
hergestellt werden können und erst nach dem Aushärten unter erst dann erzeugter Vorspannung zur Pleuelstange
zusammengesetzt werden. Da durch die Verspannung des Spannbandes mit geeigneter, vorgegebener Vorspannkraft gewährleistet
wird, daß das Pleuelinnenteil lediglich noch auf Druck und das Spannband lediglich auf Zug beansprucht wird,
können daher Pleuelinnenteil und Spannband in Faserstruktur und Matrix optimal auf die ihnen spezifischen reinen Druckbzw.
Zugbeanspruchungen ausgelegt werden. Insbesondere kann das Spannband zunächst spannungsfrei hergestellt und
erst nach der Aushärtung, wenn die volle Zugfestigkeit erreicht ist, mit der gewünschten hohen Vorspannung am
Pleuelinnenteil montiert werden. Dabei sind ohne Gefahr so große Vorspannungen möglich, daß sich das Spannband unter
den im Betrieb auftretenden Zugbeanspruchungen nicht mehr
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nennenswert dehnen kann und also der Form- und Kraftschluß zwischen Spannband und Pleuelinnenteil voll erhalten bleibt.
Auch ist ohne Veränderung der erfindungsgemäßen Verfahren möglich, üine Teilung der Pleuelaugen vorzunehmen, soweit
eine solche Teilung konstruktiv gewünscht wird.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auch durch eine Pleuelstange, insbesondere für Zylinder-Kolben-Motoren,
aus einem im wesentlichen den Pleuelschaft, bildenden, an
den beiden Pleuelaugen abgestützten Pleuelinnenteil und mindestens einem das Pleuelinnenteil und die beiden Pleuelaugen
mit definierter Vorspannung im wesentlichen außen umschließenden, vom Pleuelinnenteil und den Pleuelaugen getrennten,
flexiblen Spannband dadurch gelöst, daß das Spannband endliche Länge aufweist, und die Enden des Spannbandes
über eine Spanneinrichtung verbunden sind.
Eine günstige Ausführurigsform für diese Pleuelstange ergibt
sich, wern das Spannband Endschlingen aufweist und damit
an der Spanneinrichtung eingehängt ist. Das Spannband wird im Filament-Winding-oder UD-Tape-Laying-Verfahren hergestellt
und kann daher mit in sich geschlossenen Endschlingen, versehen und damit an der Spanneinrichtung eingehängt werden.
Das Spannband kann aber auch aus einer endlos gefertigten, unter Bildung der Endschlingen doppelläufig zusammengelegten
Schlaufe bestehen.
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In jedem Fall ergibt sich eine hohe Zugfestigkeit des Spannbandes bis hinein in seine Befestigung an der Spanneinrichtung.
Im Falle der letztgenannten Ausbildung des Spannbandes als doppelläufig zusammengelegte Endlosschlaufe ist vorzugsweise
das Pleuelinnenteil scheibenartig ausgebildet und verläuft die das Zugband bildende Schlaufe beidseitig des Pleuelinnenteils.
Dabei können im übrigen die Lagerschalenträger Nuten zur Aufnahme des Pleuelinnenteils und der Schlaufe aufweisen,
wodurch die Montage der Pleuelstange sehr einfach wird, und gleichzeitig die Abstützung der Schlaufe in axialer
Richtung im Bereich von Verbiegungen gewährleistet ist.
Die Spanneinrichtung ist vorzugsweise an der"~Lägerschale
bzw. Lagerbrücke des Kurbelzapfenauges an der dem Pleuelinnenteil gegenüberliegenden Seite vorgesehen, so daß die
Masse der Spanneinrichtung nur: im hierfür günstigsten Teil : der Pleuelstange wirksam wird.
Die Spanneinrichtung selbst kann verschieden ausgebildet sein. Eine sehr vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung einen quer zur Pleuellängsachse verlaufenden Spannbolzen aufweist, an dessen
beiden Enden je ein Ende des Spannbandes angeschlossen bzw. eingehängt ist,und daß ein Spanngetriebe vorgesehen ist,
mit dem der Spannbolzen quer zu sich selbst und in Richtung der Pleuellängsachse verstellbar ist. Im einzelnen kann die
Anordnung zweckmäßig so getroffen werden, daß der Spannbolzen mit einer zu seiner Achse"leicht geneigten Keilfläche
versehen und dann mit einer entsprechend geneigten Keilgegenfläche an der Lagerschale bzw. Lagerbrücke anliegt,
und daß auf Gewindeabschnitten des Spannbolzens geführte Spannmuttern vorgesehen sind, mittels welchen der Spannbolzen
längs der Keil- und Keilgegenfläche verstellbar angeordnet ist. .
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Wie bereits eingangs erwähnt, ist eine weitere vorgespannte
Pleuelstange in der DE-OS 33 13 365 beschrieben. Eine solche Pleuelstange zeichnet sich durch ihre Kompaktheit aus.
Erfindungsgemäß kann diese Pleuelstange dadurch verbessert werden, daß die mechanische Spanneinrichtung mittels
Schrauben in der Einbuchtung des Pleuelinnenteils verankert ist.
Für den betrieblichen Einsatz als besonders zweckmäßig hat sich eine. Pleuelstange herausgestellt/ bei der das Pleuelinnenteil
zwei symmetrisch zur Pleuellängsachse angeordnete Einbuchtungen zwischen den Pleuelaugen aufweist/ und daß
jeweils eine mechanische Spanneinrichtung mittels Schrauben indan beiden Einbuchtungen verankert ist. Die Verankerung
der Schrauben in der jeweiligen, dafür vorgesehenen Einbuchtung, geschieht in einfacher Weise dadurch, daß im
Pleuelinaenteil im Bereich der Einbuchtung von der 'Pleuelinnenteilaußenseite her auf die Pleuellängsachse zu
Gewindesacklöcher vorgesehen sind, in welche die durch die mechanische Spanneinrichtung hindurchgehenden Schrauben
eingeschraubt sind.
Im Sinne der Erfindung weist das Pleuelinnenteil immer
dann Einbuchtungen auf, wenn das Pleuelinnenteil gegenüber der zwischen den beiden Pleuelaugen verlaufenden gemeinsamen
tangentialen Verbindungslinie in Richtung der Pleuellängsachse Ausnehmungen aufweist. Das Pleuelinnenteil
weist also auch dann Einbuchtungen auf, wenn das Pleuelinnenteil gegenüber der zwischen den beiden Pleuelaugen
verlaufenden gemeinsamen tangentialen Verbindungslinie verjüngt ausgebildet ist. Bei dieser Ausführungsform ergibt
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Wie bereits eingangs erwähnt, ist eine weitere vorgespannte
Pleuelstange in der DE-OS 33 13 365 beschrieben. Eine solche Pleuelstange zeichnet sich durch ihre Kompaktheit aus.
Erfindunc sgemäß kann diese Pleuelstange dadurch verbessert
werden, c.aß die mechanische Spanneinrichtung mittels
Schrauben in der Einbuchtung des Pleuelinnenteils verankert ist. ' ,
Für den betrieblichen Einsatz als besonders zweckmäßig hat sich eino Pleuelstange herausgestellt, bei der das Pleuelinnenteil
zwei symmetrisch zur Pleuellängsachse angeordnete Einbuchtungen zwischen den Pleuelaugen aufweist, und daß
jeweils eine mechanische Spanneinrichtung mittels Schrauben in den be.tden Einbuchtungen verankert ist. Die Verankerung
der Schrauben in der jeweiligen, dafür vorgesehenen Einbuchtung, geschieht in einfacher Weise dadurch, daß im
Pleuelin:ienteil im Bereich der Einbuchtung von der PleuelinnenteiLaußenseite
her auf die Pleuellängsachse zu Gewindesacklöcher vorgesehen sind, in welche die durch die
mechanische Spanneinrichtung hindurchgehenden Schrauben eingeschraubt sind.
Im Sinne der Erfindung weist das Pleuelinnenteil immer
dann Einbuchtungen auf, wenn das Pleuelinnenteil gegenüber der zwischen den beiden Pleuelaugen verlaufenden gemein- =
samen tangentialen Verbindungslinie in Richtung der Pleuellängsachse Ausnehmungen aufweist. Das Pleuelinnenteil
weist also auch dann Einbuchtungen auf, wenn das Pleuelinnenteil gegenüber der zwischen den beiden Pleuelaugen
verlaufenden gemeinsamen tangentialen Verbindungslinie verjüngt ausgebildet ist. Bei dieser Ausführungsform ergibt
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innenteil und den Pleuelaugen getrennten flexiblen Spannband
zechnet sich erfindungsgemäß dadurch aus/ daß die
Lagerbrücke/ auf der vom Pleuelinnenteil abgewandten Seite eine in ümfangsrichtung verlaufende Nut aufweist, innerhalb
welcher das Spannband angeordnet ist, und daß in dem von der Nut und dem Spannband gebildeten Raum eine unter
Druck gehaltene hochviskose Flüssigkeit oder Paste eingefüllt ist. Es hat sich dabei als besonders zweckmäßig
erwieser, wenn die hochviskose Flüssigkeit oder Paste in den festen Zustand überführt ist. Hierzu eignen sich besonders
physikalisch oder chemisch härtende Werkstoffe, beispielsweise Thermoplaste, Duromere oder härtbare oder selbst
aushärtende Kunststoffe.
Um die Abdichtung zwischen Spannband und Nut zu begünstigen, ist das Spannband im Bereich der Nut der Lagerbrücke vorteilhaft
versteift. Diese Versteifung des Spannbandes besteht beispielsweise aus einem auf der der ,NutJ.zugewandtej\_Seite des
Spannbandes angeordneten, etwa die Breite der Nut ausfüllenden Blechstreifen. Zweckmäßig ist der Blechstreifen in .
seinem Querschnitt U-förmig ausgebildet, in dessen U-förmige Ausbildung das Spannband eingelegt ist. Für die Abdichtung
zwischen Spannband und Nut hat sich besonders bewährt, wenn der Blechstreifen in seinem Querschnitt doppel-U-förmig
ausgebildet 'ist, wobei in der einen U-förmigen Ausbildung das Spannband eingelegt ist und die Seiten der zweiten
U-förmigen Ausbildung die Wände der Nut berührend in die" Nut hineinragen. Auf diese Weise wird einerseits das Spannband
günstig versteift, andererseits die in die Nut hineinragenden Seiten des Blechstreifens infolge des unter
Druck eingespritzten Hydraulikmediums an die Wände der Nut
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angedrückt, so daß der von der Nut, dem Blechstreifen und
dem Spannband gebildete, von dem Hydraulikmedium befüllte Raum günstig abgedichtet ist.
Das Pleuelinnenteil und/oder Spannband und/ode:: die Lagerschalen sind vorteilhaft aus Faserverbundwerks".:off hergestellt.
Sind auch die Lagerschalenträger aus Faserverbundwerkstoff
hergestellt, so sollten wenigstens die den Kurbelzapfen und den Kolbenbolzen umschließenden GleLtflachen von
einem metallischen Werkstoff gebildet sein. Hierzu können entweder metallische Lagerschalen in die Lagerschalenträger aus
Faserverbundwerkstoff eingesetzt werden, oder der Faserverbundwerkstoff
metallisch beschichtet werden, wobei die metallische Beschichtung beispielsweise galvanisch, durch
Plasmaspritzen oder durch Aufdampfen, erfolgen kann.
Als Fasern für den Faserverbundwerkstoff eignen sich bei zug- und druckbeaufschlagten Teilen besonders Kohlenstofffasern.
Bei zugbeänspruchten Teilen eigenen sich auch Bor.-
und Aramidfäden. .
Im folgenden wird die Erfindung an in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert;
es zeigen: „
Figur 1 eine erfindungsgemäße Pieuelstange mit·, mechanischer
Spanneinrichtung, und zwar in der Iin3;en Figurenhälfte
eine Ansicht, in der rechten F:.gurenhälfte einen Längsschnitt, jeweils gesehen in Axialrichtung
der Pleuelaugen,
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Figur 2 eiine Seitenansicht der Pleuelstange nach Figur 1,
und zwar in der rechten Figurenhälfte wiederum :.m Längsschnitt,
Figur 3 das Spannband der Pleuelstange nach den Figuren 1 und 2 in einer perspektivischen Einzeldarstellung,
Figur 4 »jine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Pleuelstange mit verjüngtem Pleuelinnenteil, und zwar in der linken Figurenhälfte einen Längsschnitt,
Ln der rechten eine Ansicht, jeweils gesehen in Axialrichtung der Pleuelaugen,
Figur 5 sine Seitenansicht der Pleuelstange nach Figur 4, and zwar in der rechten Figurenhälfte wiederum
im Längsschnitt, ■ ■
Figur 6 sine Ansicht eines.bei der Pleuelstange gemäß
Figur 4 und 5 eingesetzten Spannbandes/ und zwar in der linken Figurenhälfte in ungespanntem
Zustand, und der rechten Figurenhälfte in vorgespanntem Zustand,
Figur 7 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Pleuelstange,
vorgespannt nach dem Hydraulikprinzip, und zwar in der linken -Figurenhälfte eine Ansicht,
in der rechten Figurenhälfte einen Längsschnitt, jeweils gesehen in Axialrichtung der Pleuelaugen,
Figur 8 eine Seitenansicht der Pleuelstange nach Figur 7, und zwar wiederum in der rechten Figurenhälfte im
Längsschnitt.
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Die Fig. Γ und 2 zeigen eine Pleuelstange, bei .. der die Enden des Spannbandes 4 über eine konir.trulctiv
an der Pleuelstange vorgesehene und an ihr auch nach erfolgter Fertigmontage verbleibende: Spanneinrichtung verbunden
sind. Dabei ist das Spannband 4 in die Spanneinrichtung mit Endschlingen 10 eingehängt/ die im Ausführungsbeispiel durch das doppelläufige Zusammenlegen einer endlos
gefertigten Schlaufe entstehen. Diese Schlaufe ist in Fig. 3 für sich dargestellt. Sie verläuft, wie die Fig I
und 2 erkennen lassen, beidseits des scheibenartig ausgebildeten Pleuelinnenteiles 1. Die Lagerschalen 7, 6 an
Beiden Pleuelaugen 2,3 besitzen zwischen Ringflanschen gebildete Nuten 12 sowohl zur Aufnahme des Pleuelinnenteils
1 als auch des Spannbandes 4, wobei am Kurbelzapfeniager
2 die Nuten 13 für.das Spannband 4 zwischen der Lagerbrücke 9 anliegenden Ringflanschen 11 und einem
Flanschsektor 14 gebildet wird. Die Spanneinrichtung befindet sich an der Lagerbrücke 9 des Kurbelzapfenauges 2
äft der dem Pleuelinnenteil 1 gegenüberliegenden Seite.
Sie enthält einen quer zur Pleuellängsachse verlaufenden Spannbolzen 15, an dessen beiden Enden die Erdschlingen
des Spannbandes 4 eingehängt sind. Der Spannbolzen 15 kann
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quer zu-sich selbst und in Richtung der Pleuellängsachse,
also in Richtung des Pfeiles 16, mittels eines Spanngetriebes verstellt werden, das als Keilflächengetriebe
ausgebildet ist. Im einzelnen ist dazu der Spannbolzen 15 mit einer zu seiner Achse leicht geneigten Keilfläche 17
versehen und liegt damit einer entsprechend geneigten Keilgegenfläche 18 an der Lagerbrücke 9 an. Der Spannbolzen
3 5 trägt an beiden Enden Gewindezapfen 19 und darauf ceführte Spannmuttern 20, die über Druckbeilagen
gegen dde Lagerbrücke 9 und die Endschlingen 10 des Spannbandes
4 abgestützt sind, so daß mit Hilfe dieser Spannmuttern 20 der Spannbolzen 15 längs der Keil- und Keil-■
gegenfliichen 17, 18 verstellbar ist. Wird der Spannbolzen
15 in F:.g. 1 nach links verstellt, bewegt er sich gleichfalls in Richtung des Pfeiles 16 und" erhöht dadurch die
Vorspannung des Spannbandes 4. - .
Die Figuren 4 und 5 zeigen eine weitere Ausführurigsform
der erfindungsgemäßen Pleuelstange, bei welcher das .
Pleuelinnenteil 22 verjüngt ist, also zwei symmetrisch angeordnete Einbuchtungen aufweist, und das Spannband 23
mit Hilfe zweier, symmetrisch angeordneter Spanneinrichtungen 24, 25 an das Pleuelinnenteil 22 herangezogen ist,
also in die beiden' Einbuchtungen hineingezogen ist. Das
Spannband 22 umschlingt die beiden Pleuelaugen 2 und 3 sowie das Pleuelinnenteil 22. Die beiden Spanneinrichtungen
bestehen jeweils aus einer Kurvenscheibe 24 f welche über eine Schraube 25 in einem Gewindesackloch 26
im Pleuelinnenteil 22 verankert ist. In der durch Figur 4 und 5 veranschaulichten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Pleuelstange sind zwei Spannbänder 23 mit
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definierter Vorspannung angeordnet, wobei die Schraube 25 der Spanneinrichtung 24,jeweils zwischen d?n beiden
Spannbändern 23 in das Pleuelinnenteil 22 eingeschraubt und somit verankert ist, wodurch vermieden wird, daß die
Schraube 25 durch ein im Spannband vorgeseheres Loch geführt
werden muß und somit im Spannband 23 ein besonders günstiger Kraft-Spannungs-Verlauf gegeben ist. Ein Sicherungsring
27 verhindert ein Abrutschen des Spannbe.ndes 23 vom
Pleuelaugenlager 3 und die beim ungestützten Spannband im Krümmungsbereich sonst auftretende Verformung durch
seitliches Fließen. Durch Abnehmen des Sicherungsrings 27. kann das Spannband 22 besonders günstig montiert bzw. demontiert
werden.
In Figur 6 ist das für die Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Pleuelstange gemäß Figur 4 und 5 eingesetzte Spannband separat dargestellt, und zwar in der linken Bildhälfte
in ungespanntem Zustand (4) und in der rechten Figurenhälfte
im vorgespannten Zustand (23). In ungnspanntem Zustand (4) umschlingt das Spannband die beiden Pleuelaugenlager
mit Radius Rl bzw. R2 und verläuft zwischen den beiden Pleuelaugenlagern auf deren gemeinsamen tangontialen Verbindungslinie.
Die den Pleuelaugen gemeinsame tangentiale Verbindungslinie ist gegenüber den Teilungsflächen 5-5
bzw. 6-6 um den Winkel °o geneigt. Mit Hilfe ler Spannvorrichtung
24, 25 wurde nun das. Spannband 2 2 in die durch die rechte Figurenhälfte charakterisierte Lage (23)
der Figur 6 gezwungen. Die Kurvenscheibe 24 weist eine dem Spannband 22 zugewandte Oberfläche aus, welche kreisförmia
aeboaen ist und den'Radius R3 aufweist. Durch diese
Kurvenscheibe wird das Soannband 23 in die eine Richtuna
aeboaen. und zwar in einem Bereich der hier mit f bezeichnet
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ist. Die Länge der Biegelinie der Biegung in die eine Richtung wird begrenzt durch die beiden Punkte E und F.
Durch diase Verbiegung des Spannbandes in die eine Richtung wird das Spannband im Bereich der Pleuelaugen in die entgegengesätzte
Richtung verbogen, und zwar um die Bereiche /S bzw. «/" . Die Länge der Biegelinie der Biegung der
entgegengesetzten Richtung ist im Bereich/3 durch die Punkte A und B, im Bereich <f durch die Punkte C und D
begrenzt. Für das Spannband 23 ist es nun besonders vorteilhaft, wenn die Länge E-F (Biegung in der einen Richtung)
möglichst gleich groß ist wie die Summe der Längen A-B und C-D (Biegung in entgegengesetzter Richtung). Beispielsweise
wird nämlich im Bereich jr die innenliegende, der Pleuellengsachse zugewandte Seite des Spannbandes 23 gedehnt,
während die gleiche Seite des Spannbandes 23 im Bereich,^ bzw. (/"gestaucht wird. Wenn nun die Bedingung
E-F = A-B + C-C erfüllt ist, ist auch die Summe der auf der Sparnbandinnenseite wirkenden Schubspannungen (Bereich
/S und Eereich/") und Dehnspannungen (Bereich/·) =
0, so deß bei Einhalten der oben genannten Bedingungen ein
über den Querschnitt gleichmäßiger Spannungs- und Kräfteverlauf
gewährleistet ist. .
Hierbei ist es besonders günstig, wenn das Spannband mindestens im Bereich der Verbiegungen (Bereiche /S ,Tfund
cO mehrschichtig ist, wobei die einzelnen Schichten voneinander getrennt sind und von der Pleuellängsachse aus gesehen
von innen nach außen nebeneinander liegen. Die einzelnen Schichten erstrecken sich also parallel zu den
Linien, die in Figur 6 mit A-B, E-F und C-D bezeichnet sind, und senkrecht zur Zeichnungsebene der Figur 6.
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60 η
A3GW32O64-i
Die mehrschichtige Ausführungsform des Spannbandes ist in
den Figuren 4, 5 und 6 nicht dargestellt.
Beim Verspannen des Spannbandes wird zunächst das Spannband
■in die Nuten der Pleuellager hineingezogen, wordurch sich
das Spannband um den Betrag Z kürzt. Erst bei weiterem Verspannen wird die Vorspannung auf das Spannband aufgegeben.
Bei der durch die Figuren 4, 5 und 6 veranschaulichten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Pleuel.stange ist
es ebenfalls möglich, das' Lager des Kurbelzap::enauges 2 geteilt auszuführen, wobei zur Montage die Schlaufen über die
Wangen der Kurbelwelle zu fädeln sind. In den Figuren 7 und 8 ist eine erfindungsgemäße Pleuelstange
mit einer Spanneinrichtung nach dem Hydraulik-Prinzip dargestellt. Das Spannband 29 umschlingt wiederum
die beiden Pleuelaugenlager 2 und 3, welche aaf dem Pleuelinnenteil
28 abgestützt sind. Das Kurbelzapf e:iauge 2 ist geteilt in eine innere Lagerschale 35 und ein<ä äußere
Lagerbrücke 34. Im äußeren Bereich des Kurbel sapfenaugenlagers
2 ist eine Nut 31 in ümfangsrichtung angeordnet. In diese Nut 31 ist das Spannband 29 mit sein sr Versteifung,
einem U-förmig gebogenen Blech 30, eingesetzt. Von der Nut 31 und dem Spannband 29 mit seiner Versteifung 30 wird
ein Raum gebildet, in welchem eine hochviskosä Flüssigkeit
oder Paste eingefüllt ist. Die Einfüllung bzw. Einspritzung der hochviskosen Flüssigkeit oder Paste
erfolgt über die Einspritzöffnung 32. Es ist von Vorteil, wenn die Flüssigkeit oder Paste in festem Zustand in der
fertigen Pleuelstange vorliegt. Lagerbrücke 34 und Lagerschale 35 sich durch eine Nutfederkombination 36 gegen
seitliches Verschieben gesichert.
BAD
Claims (30)
1. Verfahren zur Herstellung einer Pleuelstange, welche aus ^y einem im wesentlichen den Pleuelschaft bildenden, an
den beiden Pleuelaugen abgestützten Pleuelinnenteil und mindestens einem das Pleuelinnenteil und die beiden
Pleuelaugen im wesentlichen außen umschließenden, vom Pleuelinnenteil und den Pleuelaugen getrennten,
flexiblen Spannband besteht, wobei das flexible Spannband mit vorgegebener Vorspannkraft verspannt wird,
•dadurch gekennzeichnet, daß die Enden eines flexiblen
Spannbandes endlicher Länge, dessen Enden Mittel zum Verbinden mit einer mechanischen Spanneinrichtung aufweisen,
mit einer mechanischen Spanneinrichtung verbunden werden, wonach das Spannband mit Hilfe der
mechanischen Spanneinrichtung mit vorgegebener Kraft verspannt wird. ,;
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
• daß als Spanneinrichtung ein Getriebe eingesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspannung des Spajinbandes mit Hilfe einer
mechanischen Spanneinnichtung erfolgt, die auf den außenliegenden Teil des Kurbelζapfenauges einwirkt.
3A160H-,
- 2 - A3GW32O64-1
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein endloses flexibles Spannband
unter Bildung von Endschlingen doppelläufig zusammengelegt wird, und die Endschlaufen in die Spanneinrichtung
eingehängt werden, wonach die Vorspannung auf das flexible Spannband aufgebracht wird.
5. Verfahren zur Herstellung einer Pleuelstange, welche aus einem im wesentlichen den Pleuelschaft bildenden,
an den beiden Pleuelaugen abgestützten Pleuelinnenteil, welches zwischen den beiden Pleuelaugen Einbuchtungen
aufweist, und mindestens einem das Pleuelinnenteil und die beiden Pleuelaugen im wesentlichen außen umschließenden,
vom Pleuelinnenteil und den Pleuelaugen getrennten, flexiblen, endlosen Spannband besteht,wobei
das flexible, endlose Spannband mit vorgegebener Vorspannkraft mit Hilfe einer mechanischen Spanneinrichtung
durch Hineinziehen in die Einbuchtungen des Pleuelinnenteils verspannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die
das Spannband berührende, den Kurvenverlauf des Spannbandes im Bereich der Einbuchtung bestimmende Oberfläche
der Spanneinrichtung derart ausgebildet ist, daß die Länge des beim Verspannen des Spannbandes erfolgten
·> Verbiegung in die eine Richtung gleich groß ist wie
die Länge der beim Verspannen des Spannbandes erfolgten Verbiegungen in die andere Richtung.
EPO COPY
3Λ16044-,
A3GW32O64-1
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspannung über jeweils mindestens eine im Pleuelinnenteil
verankerte Schraube erfolgt.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zitrn Verspannen ein Spannband eingesetzt wird,
welcheis mindestens im Bereich der Verbiegungen mehrschichtig
ist, v/obei die einzelnen Schichten voneinander getrennt sind und von der Pleuellängsachse aus gesehen von innen
nach außen nebeneinander liegen.
8. Verfahren zur Herstellung einer Pleuelstange, welche aus einem im wesentlichen den Pleuelschaft bildenden,
an den beiden Pleuelaugen abgestützten Pleuelinnenteil und mindestens einem das Pleuelinnenteil und die beiden
Pleuelaugen außen umschließenden, vom Pleuelinnenteil ' und den Pleuelaugen getrennten, flexiblen endlosen Spannband
besteht, wobei das flexible, endlose Spannband mit vorgegebener Vorspannkraft verspannt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß.die Verspannung des flexiblen endlosen Spannbandes nach dem Hydraulikprinzip erfolgt,
wobei als Hydraulikmedium eine hochviskose. Flüssigkeit oder eine Paste eingesetzt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannband in eine im äußeten Teil des Kurbelzapfenauges
in Umfangsrichtung eingearbeitete Nut derart eingelegt wird, daß zwischen Kurbelzapfenauge und Spannband
ein Hohlraum entsteht, daß zum Verspannen des Spannbandes durch eine in der Lagerschale befindliche
EinspritzÖffnung das Hydraulikmedium unter Druck
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341601-
- 4 - A3GW32O64-i
in den vom Spannband und der Nut gebildeten Hohlraum eingepreßt wird/ wonach die Einspritzöffnung verschlossen
wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hydraulikmedium nach dem Einspritzen in den. festen Zustand überführt wird.
11. Pleuelstange/ insbesondere für Zylinder-Kolben-Motoren, aus einem im wesentlichen den Pleuelschaft bildenden,
an den beiden Pleuelaugen abgestützten Pleuelinneriteil
und mindestens einem das Pleuelinnenteil und die beiden Pleuelaugen mit definierter Vorspannung im wesentlichen
außen umschließenden, vom Pleuelinnenteil und den Pleuelaugen getrennten, flexiblen Spannband, hergestellt
nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche X bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannband. (4) endliche
. Länge aufweist und die Enden des Spannbandes (4) über eine Spanneinrichtung verbunden sind.
12. Pleuelstange nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannband (4) Endschlingen (10) aufweist
und damit an der Spanneinrichtung eingehängt ist.
13. Pleuelstange nach Anspruch 11 oder 12, hergestellt nach dem Verfahren gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannband (4) aus einer endlos gefertigten, unter Bildung der Endschlingen (10)
doppelläufig zusammengelegten Schlaufe besteht.
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341601-
- 5 - A3GW32O64-1
14. Pleuelstange nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Pleuelinnenteil (1) scheibenartig ausgebildet
ist, und die das Spannband (4) bildende Schlaufe beidseits des Pleuelinnenteils (1) verläuft.
15.* Pleuelstange nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerschalenträger (7,8)
Nuten (12, 13) zur Aufnahme des Pleuelinnenteils (1) und des Spannbandes (4) aufweisen.
16. Pleuelstange nach einem der Ansprüche 11 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung an der Lagerschale (8) bzw. Lagerbrücke (9) des
Kurbelzapfenauges (2) an der dem Pleuelinnenteil (1) gegenüberliegenden Seite vorgesehen ist.
17. Pleuelstange nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spanneinrichtung einen quer zur Pleuellängsachse verlaufenden Spannbolzen (15) aufweist, an dessen
beiden Enden je ein Ende des Spannbandes (4) angeschlossen bzw. eingehängt ist, und daß ein Spanngetriebe
vorgesehen ist, mit dem der Spannbolzen (15) quer zu sich selbst und in Richtung der Pleuellängsachse
verstellbar ist.
18. Pleuelstange nach Anspruch 1?, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spannbolzen (15) mit einer zu einer Achse leicht geneigten Keilfläche (17) versehen und damit
einer entsprechend geneigten Keilgegenfläche (18) an der Lagerschale (8) bzw. Lagerbrücke (9) anliegt,
und daß auf Gewindeabschnitten (19) des Spannbolzens
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- 6 - A3GW32O64-X
(15) geführte Spannmuttern (20) vorgesehen sind, mittels welchen der Spannbolzen (15) längs der Keil- und Keilgegenfläche
(17r 18) verstellbar ist.
19. Pleuelstange, insbesondere für Zylinder-Kolben-Motoren, aus einem im wesentlichen den Pleuelschaffc bildenden,
an den beiden Pleuelaugen abgestützten Pleuelinnenteil, welches zwischen den beiden Pleuelaugen mindestens eine
Einbuchtung aufweist, mindestens einem das Pleuelinnenteil und die beiden Pleuelaugen mit definierter Vorspannung
außen umschließenden, vom Pleuelinnenteil und den Pleuelaugen getrennten, flexiblen, endlosen Spannband
und mindestens einer mechanischen Spanneinrichtung/ durch welche das Spannband in die Einbuchtungen des
Pleuelinnenteils hineingezogen ist, hergestellt nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 5 bis 7,..dadurch gekennzeichnet,
daß die mechanische Spanneinrichtung (24) mittels Schrauben (25) in der Einbuchtung des Pleuelinnenteils (22)
verankert ist.
20. Pleuelstange nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß das Pleuelinnenteil zwei symmetrisch zur Pleuellängsachse angeordnete Einbuchtungen zwischen den
Pleuelaugen aufweist, und daß jeweils eine mechanische Spanneinrichtung (24) mittels Schrauben (25) in den
beiden Einbuchtungen verankert ist.
21. Pleuelstange nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannband mindestens zwischen den Punkten der tangentialen Berührungslinie der beiden Pleuelaugen
A bzw. B mehrschichtig aufgebaut ist, wobei die einzelnen Schichten voneinander getrennt sind und von
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- 7 - A3GW32O64-X
der PleuellMngsachse aus gesehen von innen nach außen
nebeneinander angeordnet sind.
22. Pleuelstange, insbesondere für Zylinder-Kolben-Motoren, aus einem im wesentlichen den Pleuelschaft bildenden,
an den beiden Pleuelaugen abgestützten Pleuelinnenteil, und mindestens einem das Pleuelinnenteil und die
beiden Pleuelaugen mit definierter Vorspannung außen umschließenden, vom Pleuelinnenteil und den Pleuelaugen
getrennten flexiblen Spannband, hergestellt nach dem Vorfahren gemäß einem der Ansprüche 8. bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbrücke (34) auf der vom Pleuelinnenteil. (28) abgewandten Seite eine
in Umifangsrichtung verlaufende Nut (31) aufweist, innerhalb
welcher das Spannband (29) angeordnet ist, und daß in dem von der Nut (31) und dem Spannband (29) gebildeten
Raum eine unter Druck gehaltene hochviskose Flüssigkeit oder Paste (33) eingefüllt ist.
23. Pleuelstange nach .Anspruch 22, hergestellt nach dem
Verfahren gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbrücke (34) auf der vom Pleuelinnenteil
(28). abgewandten Seite eine in Umfangsrichtung verlaufende Nut (3^.) aufweist, innerhalb welcher das
Spannbarfd (29) angeordnet ist, und daß in dem von der
Nut (31) -und dem Spannband (2.9) gebildeten Raum eine
in den festen Zustand überführte Flüssigkeit oder Paste (33) angeordnet ist.
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- 8 ~ A3GW32O64-1
24. Pleuelstange nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die in den.festen Zustand überführte Flüssigkeit
oder Paste (33) ein Thermoplast ist.
25. Pleuelstange nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
daß die in den festen Zustand überführte Flüssigkeit oder Paste (33) ein härtbarer oder selbst aushärtender
Kunststoff ist.
26. Pleuelstange nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannband (29)
im Bereich der Nut (31) der Lagerbrücke (34) versteift ist.
27. Pleuelstange nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifung des Spannbandes (29) aus einem
auf der der Nut (31) zugewandten. Seite des Spannbandes β9) angeordneten, etwa die Breite
der Nut (31) ausfüllenden Blechstreifen (3O) besteht.
28. Pleuelstange nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechstreifen .(3O) in seinem Querschnitt U-förmig
ausgebildet ist, in dessen U-förmiger Ausbildung das Spannband eingelegt ist.
29. Pleulstange nach AnspruchN28, dadurch gekennzeichnet,
daß der Blechstreifen (30) in seinem Querschnitt doppel-U-förmig ausgebildet ist, wobei in der einen
U-förmigen Ausbildung das Spannband (2 9) eingelegt ist und die Seiten der zweiten U-förmigen Ausbildung die
Wände der Nut (31) berührend in die Nut (31) hineinragen.
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- 9 - A3GW32O64-i
30. Pleuelstange nach einem der Ansprüche 11 bis 29,
dadurch gekennzeichnet, daß Pleuelinnenteil (1; 22;
28) und/oder Spannband (4; 23; 29) und/oder Lagerschale (7, 8; 23, 35) aus Faserverbundwerkstoff bestehen.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19843416011 DE3416011A1 (de) | 1983-10-28 | 1984-04-30 | Pleuelstange aus faserverbundwerkstoffen |
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| DE3339089 | 1983-10-28 | ||
| DE19843416011 DE3416011A1 (de) | 1983-10-28 | 1984-04-30 | Pleuelstange aus faserverbundwerkstoffen |
Publications (2)
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| DE3416011C2 DE3416011C2 (de) | 1987-06-19 |
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ID=25815203
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