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DE3415760A1 - Roentgendiagnostikeinrichtung fuer digitale subtraktionsangiographie - Google Patents

Roentgendiagnostikeinrichtung fuer digitale subtraktionsangiographie

Info

Publication number
DE3415760A1
DE3415760A1 DE19843415760 DE3415760A DE3415760A1 DE 3415760 A1 DE3415760 A1 DE 3415760A1 DE 19843415760 DE19843415760 DE 19843415760 DE 3415760 A DE3415760 A DE 3415760A DE 3415760 A1 DE3415760 A1 DE 3415760A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
stage
ray
frame
subtraction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843415760
Other languages
English (en)
Inventor
Jörg Dipl.-Ing. 8520 Erlangen Haendle
Wolfgang Dipl.-Ing. 8500 Nürnberg Maaß
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19843415760 priority Critical patent/DE3415760A1/de
Publication of DE3415760A1 publication Critical patent/DE3415760A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/30Transforming light or analogous information into electric information
    • H04N5/32Transforming X-rays
    • H04N5/3205Transforming X-rays using subtraction imaging techniques

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Röntgendiagnostikeinrichtung für Digitale Subtraktions-
  • angiographie Die Erfindung betrifft eine Röntgendiagnostikeinrichtung für Digitale Subtraktionsangiographie mit einer Röntgenbildverstärker-Fernsehkette, die einen Röntgenbildverstärker, eine auf den Ausgangsleuchtschirm des Röntgenbildverstärkers ausgerichtete Fernsehkamera zur Aufnahme der Röntgenbildverstärker-Ausgangsbilder, einen Steuergenerator für die Fernsehkette, eine Verarbeitungsschaltung und einen Monitor aufweist, wobei die Verarbeitungsschaltung einen Zweig für ein Leerbild mit einem ersten Bildspeicher und einer ersten Schaltungsanordnung zur Reduzierung des Bildrauschens, einen Zweig für ein Füllungsbild mit einem zweiten Bildspeicher und einer zweiten Schaltungsanordnung zur Reduzierung des Bildrauschens und eine an diese Zweige angeschlossene Subtraktionsstufe zur Differenzbildung des Füllungs- und Leerbildes enthält. Eine derartige Vorrichtung dient zur Darstellung von Blutgefäßen, die im Röntgenbild nur schlecht zu erkennen sind oder von Knochenstrukturen überlagert werden.
  • In der Zeitschrift "Electromedica" Nr. 51 (1983), Heft 1, Seiten 20 bis 31, ist eine Subtraktionsvorrichtung beschrieben, bei der in Bildspeichern Röntgenbilder eingelesen werden, die durch gleitende gewichtete Mittelwertbildung mehrerer aufeinanderfolgender Röntgenbilder einen verringerten Rauschanteil aufweisen. Hierzu wird das Videosignal der Fernsehkamera in einer ersten Multiplikationsstufe mit einem Faktor l/K multipliziert und in einer Additionsstufe mit einem gespeicherten, vorhergehenden Videosignal addiert, das mit einem Faktor (K-1)/K multipliziert wurde. Da der Faktor K im allgemeinen groß, beispielsweise 32, gewählt wird, wird zu einem großen gespeicherten Anteil (31/32) ein kleiner Anteil (1/32) des aktuellen Videosignales addiert. Dadurch wird eine Integration über eine feste Anzahl von Bildern erreicht, die durch den Faktor K vorgegeben ist.
  • Von dem in dem einen Bildspeicher enthaltenen Videosignal, das gemäß der Digitalen Subtraktionsangiographie einem Leerbild entspricht, wird in einer nachgeschalteten Subtraktionsstufe das in einem anderen Bildspeicher eingelesene aktuelle, den Kontrastmittelfluß darstellende Videosignal subtrahiert.
  • Anstelle dieser gleitenden gewichteten Mittelwertbildung kann in vielen Fällen der Angiographie die ebenfalls in dem obengenannten Artikel beschriebene reine Addition der Videosignale zweckmäßiger sein, beispielsweise wenn ein gleichmäßiger Kontrastmittelfluß über einen längeren Zeitabschnitt zu erfassen ist. Dabei ist aber eine Mitbeobachtung der Subtraktionsszene am Monitor nicht mehr möglich, da die Anfangssignale nur sehr klein sind. Erst bei einer Addition einer großen Anzahl von Videosignalen wird auf dem Monitor langsam das Leerbild in ein Subtraktionsbild übergehen, das erst nach Beendigung der Aufnahme nur die vollständigen Differenzsignale wiedergibt.
  • Die Erfindung geht von der Aufgabe, eine Röntgendiagnostikeinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine Mitbeobachtung der vollständigen Subtraktionsszene bei reiner Addition ermöglicht.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in den Zweig für das Füllungsbild zwischen Fernsehkamera und zweitem Bildspeicher eine Multiplikationsstufe und eine Additionsstufe in Reihe geschaltet sind, daß der Ausgang des Bildspeichers auf den zweiten Eingang der Additionsstufe zurückgekoppelt ist, daß zwischen dem zweiten Bildspeicher und der Subtraktionsstufe eine weitere Multiplikationsstufe angeordnet ist und daß der Steuergenerator mit der weiteren Multiplikationsstufe über einen Zähler zur Einstellung des Multiplikators verbunden ist. Dadurch wird erreicht, daß zu Beginn der Szene das aktuelle Videosignal mit einem großen Faktor multipliziert wird, der nach Ablauf der Szene auf eins herabsinkt, so daß während der gesamten Beobachtungszeit das aktuelle Videosignal auf dem gleichen Pegel wie das gespeicherte, dem Leerbild entsprechende Videosignal bleibt und auf dem Monitor ein Subtraktionsbild zu sehen ist.
  • Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Röntgendiagnostikeinrichtung, und Fig. 2 ein Blockschaltbild der Verarbeitungsschaltung der Röntgendiagnostikeinrichtung gemäß Figur 1.
  • In der Figur 1 ist eine Röntgendiagnostikeinrichtung mit einer von einem Hochspannungsgenerator 1 gespeisten Röntgenröhre 2 dargestellt, in derem Strahlengang sich ein Patient 3 befindet. Ein im Strahlengang nachfolgen- der Röntgenbildverstärker 4 wandelt das Strahlenbild in ein sichtbares Bild um, das von einer mit dem Röntgenbildverstärker 4 verbundenen Fernsehkamera 5 abgetastet und in ein Videosignal umgewandelt wird. Der Ausgang der Fernsehkamera 5 ist mit einer Verarbeitungsschaltung 6 verbunden, deren Ausgangssignal auf einem Monitor 7 dargestellt wird. Ein Steuergenerator 8 steuert die Synchronisation und die zeitlichen Funktionsabläufe der Fernsehkamera 5, der Verarbeitungsschaltung 6 und des Monitors 7.
  • Der in Figur 2 dargestellten Verarbeitungsschaltung 6 wird das Videosignal der Fernsehkamera 5 zugeführt, das in einem die Eingangsstufe bildenden Analog/Digital-Wandler (A/D-Wandler 9) digitalisiert wird. Der Ausgang des A/D-Wandlers 9 ist mit zwei Multiplikationsstufen 10 und 11 verbunden, an deren Ausgänge je eine Additionsstufe 12 und 13 angeschlossen ist. Die Ausgänge der Additionsstufen 12 und 13 sind mit je einem Bildspeicher 14 und 15 verbunden. Der Ausgang des ersten Bildspeichers 14 ist über eine dritte Multiplikationsstufe 16 mit dem zweiten Eingang der zweiten Additionsstufe 12 verbunden. Der Ausgang des zweiten Bildspeichers 15 ist direkt an dem zweiten Eingang der zweiten Additionsstufe 13 und einer vierten Multiplikationsstufe 17 angeschlossen. Die Ausgangssignale des ersten Bildspeichers 14 und der vierten Multiplikationsstufe 17 werden in einer Subtraktionsstufe 18 voneinander subtrahiert, die mit einem Digital/Analog-Wandler (D/A-Wandler 19) verbunden ist.
  • Auf dem daran angeschlossenen Monitor 7 wird das Differenzbild dargestellt. Die beiden Bildspeicher 14 und 15 sind mit ihrem Takteingang an dem Steuergenerator 8 angeschlossen. Weiterhin ist ein Zähler 20 mit dem Steuergenerator 8 verbunden, dessen Ausgang an der vierten Multiplikationsstufe 17 angeschlossen ist.
  • Zu Beginn der Untersuchung wird in dem ersten Bildspeicher 14 ein über mehrere Bilder, die vor der Injektion eines Kontrastmittels aufgenommen wurden, integriertes Videosignal eingespeichert, das einem Leerbild oder einer Maske entspricht. Hierbei werden, wie bereits beschrieben, das aktuelle Videosignal in der Multiplikationsstufe 10 mit dem Faktor l/K1 und das in dem Bildspeicher 14 enthaltene Videosignal in der Multiplikationsstufe 16 mit dem Faktor (K1-l)/K1 multipliziert.
  • Diese gleitende gewichtete Mittelwertbildung stört bei der Leerbildaufnahme nicht, da hier im wesentlichen nur stationäre Zustände auftreten.
  • Nach der Injektion des Kontrastmittels wird der Speichervorgang in dem zweiten Bildspeicher 15 durch Betätigung einer an dem Steuergenerator 8 angebrachten Taste 21 gestartet. Weist der zweite Bildspeicher 15 die gleiche Speicherkapazität wie der erste Bildspeicher 14 auf, so wird das aktuelle Videosignal in der zweiten Multiplikationsstufe 11 mit einem Faktor 1/K2 multipliziert, für den K2 » K1 gilt. Durch den Druck der Taste 21 wird gleichzeitig der Zähler 20 auf seinen maximal möglichen, durch einen Einsteller 22 wählbaren Stand gebracht, so daß der Multiplikator der vierten Multiplikationsstufe 17 seinen höchsten Wert (K2) aufweist und in der Subtraktionsstufe 18 gleich große Signale subtrahiert werden können. Mit jeder weiteren Einspeicherung eines Bildes in den zweiten Bildspeicher 15 wird der Zählerstand des Zählers 20 entsprechend der in den zweiten Bildspeicher 15 eingelesenen Anzahl von Röntgenbildern verringert, so daß das in dem Bildspeicher 15 anwachsende Videosignal mit einem immer kleiner werdenden Faktor multipliziert wird. Dadurch bleiben auch weiterhin die der Subtraktionsstufe 18 zugeführten Videosignale in den sich nicht ändernden Bereichen gleich. Der Differenzan- teil der nicht gleichbleibenden Bereiche wird durch die Multiplikation in der vierten Multiplikationsstufe 17 derart verstärkt, daß während der gesamten Beobachtungszeit auf dem Monitor 7 ein deutlich sichtbares Subtraktionsbild dargestellt und der Verlauf und das zeitliche Anwachsen des Kontrastmittels verfolgt werden können.
  • Hat nun der Stand des Zählers 20 den Wert eins erreicht, wird der Speichervorgang automatisch gestoppt. Er kann aber auch bereits vorher manuell durch Betätigung einer weiterer Taste 23 angehalten werden, wenn der Beobachter erkannt hat, daß das Kontrastmittel bereits das Fernsehbild verlassen hat.
  • 1 Patenanspruch 2 Figuren - Leerseite -

Claims (1)

  1. Patentanspruch Röntgendiagnostikeinrichtung für Digitale Subtraktionsangiographie mit einer Röntgenbildverstärker-Fernsehkette, die einen Röntgenbildverstärker (4), eine auf den Ausgangsleuchtschirm des Röntgenbildverstärkers (4) ausgerichtete Fernsehkamera (5) zur Aufnahme der Röntgenbildverstärker-Ausgangsbilder, einen Steuergenerator (8) für die Fernsehkette, eine Verarbeitungsschaltung (6) und einen Monitor (7) aufweist, wobei die Verarbeitungsschaltung (6) einen Zweig für ein Leerbild mit einem ersten Bildspeicher (14) und einer ersten Schaltungsanordnung zur Reduzierung des Bildrauschens, einen Zweig für ein Füllungsbild mit einem zweiten Bildspeicher (15) und einer zweiten Schaltungsanordnung zur Reduzierung des Bildrauschens und eine an diese Zweige angeschlossene Subtraktionsstufe (18) zur Differenzbildung des Füllungs- und Leerbildes enthält, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß in den Zweig für das Füllungsbild zwischen Fernsehkamera (5) und zweitem Bildspeicher (15) eine Multiplikationsstufe (11) und eine Additionsstufe (13) in Reihe geschaltet sind, daß der Ausgang des Bildspeichers (15) auf den zweiten Eingang der Additionsstufe zurückgekoppelt ist, daß zwischen dem zweiten Bildspeicher (15) und der Subtraktionsstufe (18) eine weitere Multiplikationsstufe (17) angeordnet ist und daß der Steuergenerator (8) mit der weiteren Multiplikationsstufe (17) über einen Zähler (20) zur Einstellung des Multiplikators verbunden ist.
DE19843415760 1984-04-27 1984-04-27 Roentgendiagnostikeinrichtung fuer digitale subtraktionsangiographie Withdrawn DE3415760A1 (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3415760A1 true DE3415760A1 (de) 1985-10-31

Family

ID=6234535

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DE19843415760 Withdrawn DE3415760A1 (de) 1984-04-27 1984-04-27 Roentgendiagnostikeinrichtung fuer digitale subtraktionsangiographie

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DE (1) DE3415760A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3644265A1 (de) * 1985-12-27 1987-07-02 Toshiba Kawasaki Kk Digitales subtraktions-abbildungsgeraet

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