DE341479C - Milchkuebel mit gelenkig befestigtem Schemel - Google Patents
Milchkuebel mit gelenkig befestigtem SchemelInfo
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- DE341479C DE341479C DE1920341479D DE341479DD DE341479C DE 341479 C DE341479 C DE 341479C DE 1920341479 D DE1920341479 D DE 1920341479D DE 341479D D DE341479D D DE 341479DD DE 341479 C DE341479 C DE 341479C
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- 239000008267 milk Substances 0.000 title claims description 15
- 210000004080 milk Anatomy 0.000 title claims description 15
- 235000013336 milk Nutrition 0.000 title claims description 15
- 239000003351 stiffener Substances 0.000 claims 1
- 210000004894 snout Anatomy 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J1/00—Devices or accessories for milking by hand
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Mildhkübel
mit gelenkig befestigtem Schemel, bei welchem als neu und eigentümlich angesehen
wird, daß der Schemel nach allen Richtungen dreh-, kipp·- und abnehmbar mit dletn Milchkübel
gelenkig verbunden ist.
Es sind bereits Milchkübel mit angelenkten Schemeln bekannt .geworden, die ein Stellungsverändern
des Schemels zum Milchkübel
ίο nur seht schwierig gestatteten und! dadurch
häufig ein Umfallen) des letzteren verursachten.
Diese oben angeführten Nachteile der bekannten Einrichtungen werden durch die
neue Erfindung, die in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt ist, dadurch
beseitigt, daß der Schemel gelenkig mit dem Kübel verbunden ist, und zwar so, daß er auf-
bzw. abwärts bewegt werden kann. Um auch eine seitliche Drehung des' Schemels, also
nach rechts oder links, vornehmen zu können, ist der Arm des Schemels gelenkig unterteilt.
Ein seitliches Kippen des Schemels wird erreicht durch Drehbarkeit des Sitzes, die durch
eine Vorrichtung begrenzt wird. Damit man den Abstand des Sitzes zum Milchkübel !beliebig
verändern kann, ist der Sitz verschieb-' bar angeordnet. · Das bzw. die Stützbeine
werden in ihren jeweilig sich befindenden Lagen durch eine Vorrichtung festgestellt.
Beim Transport des Kübels wird der Schemel zusammengeklappt-und durch eine am Kübel
sich befindende Einrichtung festgehalten. Soll der Schemel vom Kübel getrennt werden, so
zieht man den die Verbindung zwischen den beiden herstellenden Bolzen heraus. Damit
man auch den Schemel ohne Kübel bzw. auch umgekehrt benutzen kann, ist noch ein besonderes
Stützbein (s. Fig. 8 bis 10) vorgesehen. Durch diese Verbindung von Kübel
und Schemel paßt sich der Schemel allen Unebenheiten des Bodens an und läßt sich in
allen Lagen verwenden und kann deshalb auch ein Umfallen des Milchkübels, wie es
bisher eintrat, nicht mehr stattfinden. Ein auswechselbares Sieb, welches in der Schnauzenöffnung
bzw. auf dem Kübel angebracht ist, gestattet, die Milch gereinigt ausgießen zu können bzw. läßt die Milch (s. Fig. 5
bis 7) schon durchsiebt in den Kübel gelangen. An einer im Kübel angebrachten Skala
läßt sich die jeweilig! in ihm befindliche Menge Milch ablesen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt
und sdhematisch veranschaulicht.
Fig. i, 5 und 8 zeigen eine Ansicht des Kübels und Schemels,
Fig. 2, 6 und 9 eine Draufsicht des Kübels und Schemels,
Fig· 3. 7 und IO €ine hintere Ansicht des
Schemels,
Fig. 4 einen Schnitt A-B in Pfeilrichtung gesehen.
In der Ausführungsform Fig. 1 bis 4 befindet
sich am Milchkübel α eine Ausgußschnauze b, in welcher ein Sieb c angebracht
ist. Ein Griff d ist mittels ösen e am Kübel befestigt. Eine zweckmäßig als Schnappfeder
ausgebildete Feststellvorrichtung h hält den Schemel in zusammengeklapptem Zustande
am Kübel fest. Der Sitz k des Schemels i ist
mittels Federstifts p verschiebbar und feststellbar auf dem Teil I des Schemelarmes angebracht.
Durch Anordnung eines Schlitzes y im Teil I des zweckmäßig aus einem Rohr be-
stehenden Schemelarmes kann der Sitz k seitlich
gekippt werden (s. Fig. 4 strichpunktiert). Seine Kippbarkeit wird begrenzt
durch die Länge des Schlitzes und den in S letzterem geführten Stift x, der im Teil m des
Schemelarmes sitzt, und der gleichzeitig ein Herausgleiten aus dem Teil I des Schemelarmes verhindert. Um den Schemel nach
rechts oder links vom Kübel drehen zu können (s. Fig. 2 strichpunktiert), sind die
Teile m und η durch einen Bolzen q "drehbar
verbunden. Die Auf- oder Abwärtsbewegung des Schemels (s. Fig. 1 strichpunktiert) wird
dadurch erzielt, daß das augenförmig aiusge- j 'bildete eine Ende des Teiles n- des Schemel1- ;
armes in dem am Kübel befindlichen Bügel / :
eingreift und sie zusammen durch den Bolzen q verbindet. Um das Stützbein 0 unter
den Scihemelsitz klappen zu können, ist es : mittels Bolzens ί gelenkig mit diem Teil I des \
Schemelarmes verbunden. Eine federartig | ausgebildete Schelle ν hält das Stützbein
unter dem Sitz fest. Beim Gebrauch des Schemels. wird das Stützbein 0 durch einen
um den Bolzen j drehbaren Hehel u mittels
Federbolzens" ί festgestellt.
In der Ausführungsform nach Fig. 5 bis 7 befindet sich das Sieb c1 nicht in der Schnauzenöffnung,
sondern auf dem Milchkübel α1, um die Milch schon gereinigt in den. Kübel
gelangen zu lassen. Das hakenförmig ausgebildete Ende des Schemelarmes I1 greift in
das am Milchkübel befestigte Auge f1. Damit
ein unbeabsichtigtes Loslösen oder Aushaken des Schemels i1 verhindert wird, ist eine
Scheibe g-1 vorgesehen, die mittels Feder n1
gegen die Hakenöffnung gepreßt wird und diese dadurch schließt. Die Längsverschiebung
des Sitzes k1 geschieht in derselben
Weise, wie in den Fig. 1 bis 4 angegeben. Statt des einen sind zwei Stützbeine o1 vorgesehen,
die mittels Gelenks w von- und zueinander bewegt wenden können. Es
wird hierdurch; erreicht, daß der Schemel +5 trotz der beiden Stützbeine sicher auch auf
unebenem Boden steht. Die Stützbeine werden in ihrer jeweiligen Lage gehalten durch
einen Fedenbolzen w1, der sich in dem um
den Bolzen51 drehbaren Hebel«1 befindet,
so Das Zusammenklappen und das Befestigen des Schemels an der Seite des Kübels durch
Feststellvorrichtung h1 geschieht in derselben Weise wie nach Fig. 1 bis 4.
In der Ausführungsform nach Fig. 8 bis 10 ist das Sieb cs wieder in der Schnauzenöffnung
angebracht. Der am Milchkübel a?
angebrachte hakenförmige Bügel f greift in
das im Schemelarm Is angebrachte, länglich
ausgebildete Locbg8 uadl verbindet idiaidiurch
Kübel und Schemel miteinander. Durch diese Befestigungsanordntunig läßt sich der Schemel
auf- und abwärts bewegen, uöd! gleichzeitig ist eine seitliche Drehung des Schemels nach
rechts oder links ermöglicht. Ein seitliches Kippen des Schemels läßt sich beispielsweise 6s
dadurch erreichen, daß man dem Loche g3 einen größeren Durchmesser gibt als den
Durchmesser des Bügels/3. Das ·bockartig ausgebildete Stützbein o8 des Schemels i3 ist
mittels Gelenks am Sitz fes befestigt; es kann
durch eine Feststellvorrichtung ν3 im zusammengeklappten
Zustande (s. Fig. 8 strichpunktiert) unter dem Sitz festgehalten werden. Um den Schemel getrennt vom Kübel
benutzen" zu können, ist noch ein besonderes Stützbein ol vorgesehen, welches gelenkig
unter dem Schemel'sitz angebracht ist. Dieses Stützbein, das zweckmäßig durch Verschraubung
ο. dgl. länger oder kürzer gemacht werden kann, wird im Nichtbenutzungsfalle
am Stützbein o3 durch eine Feststellvorrichtung
ts gehalten. Damit der Schemel trotz der gelenkig angeordneten Stützbeine
feststeht, ist an den Stützbeinen und Schemelsitz eine Vorrichtung; angebracht, wodurch
die Stützbeine fest mit dem Schemel verbunden werden. Der zusammengeklappte Schemel wird durch dieselbe Einrichtung,
wie in der Ausführungsform der Fig. 1 bis 4 angegeben, am Kübel" festgehalten.
Claims (5)
1. Milohkübel mit gelenkig befestigtem
Schemel, dadurch gekennzeichnet, daß der Schemel am Kübel abnehmbar und zusammenklappbar
angeordnet ist.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekentizeichinet, daß der Schemelarm zwecks seitlicher Drehung des Schemels
gelenkig unterteilt ist.
3. Ausfüferungsform nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schemelsitz verschieb- und kippbar angeordnet ist.
4. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schemel
ein oder mehrere unter 'dem Sitz zusammenklappbare Stützbeine (o, o1 und o3)
besitzt, welche von- ibzw. zueinander bewegt werden können, zwecks Anpassens
an Unebenheiten des Bodens. n°
5. Ausführungsform nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein als Versteifung dienendes und zusammenschiebbares
Stützbein (o4) vorgesehen ist, um den Schemel getrennt vom Milchkübel be^
nutzen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE341479T | 1920-07-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE341479C true DE341479C (de) | 1921-10-03 |
Family
ID=6233981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920341479D Expired DE341479C (de) | 1920-07-13 | 1920-07-13 | Milchkuebel mit gelenkig befestigtem Schemel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE341479C (de) |
-
1920
- 1920-07-13 DE DE1920341479D patent/DE341479C/de not_active Expired
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