[go: up one dir, main page]

DE3414047C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3414047C2
DE3414047C2 DE3414047A DE3414047A DE3414047C2 DE 3414047 C2 DE3414047 C2 DE 3414047C2 DE 3414047 A DE3414047 A DE 3414047A DE 3414047 A DE3414047 A DE 3414047A DE 3414047 C2 DE3414047 C2 DE 3414047C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
musical instrument
electronic musical
accompaniment
signal
data
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3414047A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3414047A1 (de
Inventor
Keiichi Fussa Tokio/Tokyo Jp Sakurai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Casio Computer Co Ltd
Original Assignee
Casio Computer Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP58065679A external-priority patent/JPS59192288A/ja
Priority claimed from JP58074916A external-priority patent/JPS59201096A/ja
Application filed by Casio Computer Co Ltd filed Critical Casio Computer Co Ltd
Publication of DE3414047A1 publication Critical patent/DE3414047A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3414047C2 publication Critical patent/DE3414047C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments
    • G10H1/36Accompaniment arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein hybrides elektronisches Musik­ instrument nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, bei dem zwei oder mehr elektronische Musikinstrumente miteinander gekoppelt werden, um weitere Funktionsmöglichkeiten zu haben.
Üblicherweise werden für den Gebrauch als zweimanualiges elektronisches Musikinstrument zwei einzelne elektronische Musikinstrumente übereinander angeordnet. In diesem Fall dient das obere Manual zum Spielen der Melodie und das untere Manual dient zum Spielen der Begleitung. Dasjenige der beiden Instrumente, das eine größere Anzahl von Spieltasten oder eine größere Zahl von Auswahlmöglichkei­ ten hinsichtlich Klangfarben etc. aufweist, wird als In­ strument zum Spielen der Melodie benutzt. Wird ein elek­ tronisches Musikinstrument mit einer automatischen Ab­ spieleinrichtung für die Begleitung in einem zweimanuali­ gen Musikinstrument verwendet, wird aus den gleichen Gründen zum Spielen der Melodie das obere Manual verwen­ det.
Ist ein elektronisches Musikinstrument mit automati­ scher Abspielvorrichtung für die Begleitung mit einer größeren Zahl anderer Funktionen, wie Rhythmusfunktion, im oberen Manual ausgestattet, dann muß auch das obere Manual für ein automatisches Abspielen der Be­ gleitung betätigt werden, obwohl üblicherweise ein Benutzer es nicht gewöhnt ist, das obere Manual zum automatischen Abspielen der Begleitung zu verwen­ den.
Aus der DE-OS 31 00 934 ist ein gattungsgemäßes hybrides elektronisches Musikinstrument bekannt, das aus einem er­ sten elektronischen Musikinstrument und einem daran ange­ koppelten zweiten elektronischen Musikinstrument besteht. Hierbei ist eine Einrichtung zur Erzeugung eines Treiber­ signals zur Aktivierung einer Schaltkreiseinrichtung, näm­ lich eines Tastenschaltkreises vorgesehen. Bei diesem be­ kannten hybriden elektronischen Musikinstrument ist es möglich, unterschiedliche Baugruppen eines komplexen elektronischen Musikinstrumentes, wie z. B. Verstärker, Verzerrer, etc. zusammenzuschließen und diesen die Tasten­ abtastinformation einer einzigen Tastatur zuzuführen. Nachteilig hierbei ist jedoch, daß der Informationsfluß in einer Art "Einbahnstraße" verläuft, d. h., eine erste Kom­ ponente des hybriden elektronischen Musikinstrumentes führt eine Information einer zweiten Komponente zu, die diese dann unabhängig von der ersten Komponente weiterver­ arbeitet.
Aus der DE-OS 28 37 114 ist ein hybrides elektronisches Musikinstrument in Form eines Akkordeons und einem Be­ gleitungsbauteil bekannt, welches mit dem Akkordeon über ein Kabel verbunden ist, wobei das Begleitungsbauteil durch ein Steuersignal des Akkordeons angesteuert wird. Ebenso wie bei dem gattungsgemäßen hybriden elektronischen Musikinstrument verläuft auch bei diesem hybriden elek­ tronischen Musikinstrument der Informationsfluß nur in eine Richtung, d. h. vom Akkordeon zu dem Begleitungsbau­ teil.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein hybrides elektronisches Musikinstrument nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 zu schaffen, bei dem die Funktion wenigstens eines Bauteils im ersten elektro­ nischen Musikinstrument auf andere elektronische Musikinstrumente übertra­ gen werden muß, die mit dem ersten elektronischen Musikinstrument verbunden sind.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnen­ den Merkmale des Anspruches 1.
Erfindungsgemäß weist das zweite elektronische Musikin­ strument eine Vorrichtung zum Zuführen des Treibersignals zu der Schaltkreiseinrichtung im ersten elektronischen Musikinstrument auf, die das zweite elektronische Musikinstrument nicht besitzt. Gemäß der vorliegenden Erfindung können beispielsweise zwei elektronische Musikinstrumente zusam­ mengeschlossen werden, die sich lediglich dadurch unter­ scheiden, daß das erste elektronische Musikinstrument ein Bauteil zur Erzeugung der automatischen Begleitung auf­ weist, während das zweite elektronische Musikinstrument dieses Bauteil nicht aufweist. Erfindungsgemäß führt nun das zweite elektronische Musikinstrument ohne das Bauteil für die automatische Begleitung ein Steuersignal dem Bau­ teil für die automatische Begleitung im ersten elektroni­ schen Musikinstrument zu. Das Bauteil für die automatische Begleitung im ersten elektronischen Musikinstrument er­ zeugt als Reaktion auf dieses Treibersignal digitale Be­ gleittoninformationen, die über entsprechende Vorrichtun­ gen in dem ersten elektronischen Musikinstrument dem zweiten elektronischen Musikinstrument zugeführt werden. Diese digitalen Begleittoninformationen können somit im Klangerzeugungssystem des zweiten elektronischen Musikin­ strumentes in den gewünschten Begleitungsklang umgesetzt werden.
Bei dem hybriden elektronischen Musikinstrument gemäß der vorliegenden Erfindung findet somit ein Informationsfluß in zwei und nicht nur in eine Richtung statt. Rein funk­ tionsmäßig betrachtet, wird das im zweiten elektronischen Musikinstrument nicht vorhandene Bauteil in dieses einge­ gliedert, obwohl es sich im ersten elektronischen Musik­ instrument befindet.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von mehreren Ausführungsformen anhand der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungs­ form der Erfindung;
Fig. 2 ein Blockdiagramm, das das Schaltkreissystem der Ausführungsform von Fig. 1 in groben Zügen dar­ stellt;
Fig. 3 und 4 Oktavencodedaten und Notencodedaten, die durch Betätigung der in Fig. 1 gezeigten Tasta­ turen erzeugt werden;
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 6 ein Blockdiagramm, das das Schaltkreissystem der Ausführungsform von Fig. 5 zeigt;
Fig. 7 und 8 Notencodedaten und Steuerdaten, die durch Betätigung der in Fig. 5 gezeigten Tastatur erzeugt werden;
Fig. 9 ein Blockdiagramm, das eine weitere Ausführungs­ form der Erfindung zeigt; und
Fig. 10 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung beschrieben. Fig. 1 zeigt eine Aus­ führungsform des erfindungsgemäßen hybriden elektronischen Musikinstrumentes. Zwei elektronische Musikinstrumen­ te 1 und 2 sind durch eine Abstützung 3 übereinander ange­ ordnet und bilden ein zweimanualiges elektronisches Tasten­ musikinstrument. Das untere elektronische Musikinstrument 1 ermöglicht kein automatisches Abspielen der Begleitung, während das obere elektronische Musikinstrument 2 das auto­ matische Abspielen der Begleitung ermöglicht. Die beiden Instrumente sind durch Kabel CA miteinander verbunden. Externe Lautsprecher 9 und 18 sind durch Kabel 8 und 17 mit den entsprechenden Instrumenten 1 und 2 verbunden.
Das untere elektronische Musikinstrument 1 weist eine 4 oktavige Tastatur 4 auf, die aus zwei Tastengruppen 4 a und 4 b besteht. Es besitzt auch einen Timbreschaltbereich 5 der 12 Schalter umfaßt, die sich oben links neben den Tasten­ gruppen 4 a und 4 b befinden. Der Bereich 5 erlaubt das Schalten von Timbres wie Piano, Flöte, Violine etc. des gespielten Tones. Das Instrument 1 besitzt weiter einen Lautstärkeregler 6 und einen Netzschalter 7, wobei sich der Regler 6 und der Schalter 7 in der linken unteren Ecke des Schaltfeldes befinden. Der Lautsprecher 9, der wie zu­ vor erwähnt, durch das Kabel 8 mit dem Instrument 1 verbun­ den ist, enthält einen Verstärker, um die bei der Betäti­ gung der Tastengruppen 4 a und 4 b erzeugten Tonsignale zu verstärken.
Das obere elektronische Musikinstrument 2 hat wie das untere Musikinstrument 1 eine 4oktavige Tastatur 10, die aus zwei Tastengruppen 10 a und 10 b besteht. Es besitzt auch eine Timbreschaltergruppe 11, die sich im oberen rechten Teil des Schaltfeldes befindet, einen Netzschalter 12 im linken unteren Eckbereich und einen Hauptlautstärkeregler 13 im mittleren oberen Bereich. Es besitzt ferner einen Schalter 14 zum automatischen Abspielen der Begleitung im linken oberen Eckbereich des Schaltfeldes, einen Systemüberblendschalter 15 links außen und einen Rhythmusschaltbereich 16 im linken oberen Teil. Der Schalter 14 zum automatischen Abspielen der Begleitung kann einen "Aus"-, einen "Finger"- und einen "Ein"-Modus schalten. In der Stellung "Aus" können beide Tastengruppen 10 a und 10 b zum Spielen der gewöhnlichen Melodie ohne automa­ tische Begleitung benutzt werden. In der "Finger"-Position (F) können automatische Begleitungsakkorde entsprechend den gedrückten Tasten der Tastengruppe 10 a im Rhythmus erzeugt werden. In der "Ein"-Position (ON) können automa­ tische Begleitungsakkorde im Rhythmus zur Verfügung ge­ stellt werden, die durch Betätigung der Tastengruppe 10 a der tiefen Oktave mit einem, zwei oder drei Fingern be­ stimmt werden. Der Systemüberblendschalter 15 dient zur Bestimmung der Akkorde, um durch die Tastengruppe 4 a des elektronischen Musikinstrumentes 1 eine automatische Be­ gleitung zu ermöglichen. Der Rhythmusschaltbereich 16 weist acht Schalter für entsprechende Rhythmusmuster, wie beispielsweise Rock, Disco, Walzer, etc. auf.
Das obere elektronische Musikinstrument 2 besitzt ver­ schiedene Funktionen, die das untere elektronische Musik­ instrument 1 nicht bereitstellt. Es wird durch das Kabel 17 mit dem Lautsprecher 18 mit eingebautem Verstärker verbunden.
Die Hauptschaltkreise 1 a und 2 a der beiden elektronischen Musikinstrumente 1 und 2 werden nun anhand der Fig. 2 be­ schrieben. Die Tastengruppen 4 a und 4 b des elektronischen Musikinstrumentes 1 sind mit einem Notencode-Signalgenera­ tor 19 verbunden. Der Notencode-Signalgenerator 19 erhält die durch Betätigung der Tasten der Tastengruppen 4 a und 4 b erzeugten Notencodesignale und erzeugt unter der Steuerung einer Steuer-CPU (nicht abgebildet) 6-Bit Notencodes. Die Fig. 3 und 4 zeigen Notendaten. Jedes Notencodedatum be­ steht aus einem 4-Bit Datum von "0000" bis "1011", die wie in Fig. 4 gezeigt, die entsprechenden 12 Noten einer jeden Oktave darstellen, und aus einem 2-Bit Datum von "00" bis "11", die wie in Fig. 3 gezeigt, die entsprechen­ den Oktaven von der tieferen Oktavenseite zur höheren Oktavenseite der 4-oktavigen Tastatur darstellen. Die entsprechenden Oktaven werden durch die Noten C1 bis C4 ge­ kennzeichnet. Ein Notencode-Signalgenerator 24 erzeugt die gleichen Notencodedaten, wenn die Tasten der Tastengruppen 10 a und 10 b des elektronischen Musikinstrumentes 2 betätigt werden. Das durch Betätigung der tieferen Tastengruppen 4 a erzeugte Notencodesignal, das die tiefste Oktave von den von den Tastengruppen 4 a und 4 b umfassenden Oktaven umfaßt, wird über ein Gatter G 1 einem Tonsignalgenerator 20 und über ein Gatter G 2 einem I/O-Kanal 21 (input/output) zuge­ führt. Das durch die andere Tastengruppe 4 b erzeugte Notencodesignal wird direkt dem Tonsignalgenera­ tor 20 zugeführt. Das Begleitungsakkordsignal, das von dem Instrument 2 durch den I/O-Kanal übertragen wird, wie spä­ ter näher zu beschreiben ist, wird auch dem Tonsignalgenera­ tor 20 zugeführt. Der Tonsignalgenerator 20 erzeugt ent­ sprechend den Eingangssignalen ein Tonsignal, das über einen Verstärker (nicht abgebildet) dem Lautsprecher 9 zugeführt wird, wo es in einen akustischen Klang umgesetzt wird.
Ein Übertragungssteuersignal T, das von dem elektronischen Musikinstrument 2 übertragen wird, was später näher zu erläutern ist, wird dem I/O-Kanal 21 und dann einem Auf­ teilungsbestimmungsbauteil 22 zugeführt. Das Ausgangs­ signal des Aufteilungsbestimmungsbauteiles 22 wird über einen Inverter 23 dem Gatter G 1 und auch direkt dem Gatter G 2 zugeführt, wodurch die Gatter G 1 und G 2 durchge­ steuert oder gesperrt werden.
Die Tastengruppen 10 a und 10 b des elektronischen Musik­ instrumentes 2 sind wie bei dem elektronischen Musik­ instrument 1 mit dem Notencode-Signalgenerator 24 ver­ bunden. Das durch Betätigung der tieferoktavigen Tasten­ gruppe 10 a erzeugte Notencodesignal wird aus dem Notencode- Signalgenerator 24 durch ein Gatter G 3 einem Tonsignal­ generator 25 und über ein Gatter G 4 einem Akkord- Diskriminatorbauteil 26 zugeführt. Das Notencodesignal aus der anderen Tastengruppe 10 b wird unmittelbar dem Ton­ signalgenerator 25 zugeführt. Das aus dem Akkord-Diskrimi­ natorbauteil 26 übertragene Begleitungsakkordsignal wird durch das Gatter G 6 ebenfalls dem Tonsignalgenerator 25 zugeführt. Der Tonsignalgenerator 25 erzeugt entsprechend den erwähnten Eingangssignalen ein Tonsignal, das durch einen Verstärker (nicht abgebildet) dem Lautsprecher 18 zugeführt wird. Das Akkord-Diskriminatorbauteil 26 umfaßt beispielsweise ein ROM.
Notencodesignale, die aus dem I/O-Kanal 21 des elektroni­ schen Musikinstrumentes 1 und dem I/O-Kanal 27 des elek­ tronischen Musikinstrumentes 2 über ein Gatter G 5 über­ tragen werden, werden auch dem Akkord-Diskriminatorbauteil 26 zugeführt. Das Akkord-Diskriminatorbauteil 26 erzeugt diesen Notencodesignalen entsprechende Akkorde, die als Begleitungscodedaten durch ein Gatter G 6 dem Tonsignal- Generator 25 zugeführt werden. Die erzeugten Akkorde werden ebenso über ein Gatter G 7 und die I/O-Kanäle 27 und 21 dem Tonsignalgenerator 20 des elektronischen Musikinstrumentes 1 zugeführt.
Das von dem Systemüberblendschalter 15 zur Verfügung ge­ stellte Signal U wird den Gattern G 5 und G 7 direkt und über einen Inverter 28 dem Gatter G 6 zugeführt, wodurch die Gatter G 5, G 6 und G 7 durchgesteuert oder gesperrt werden. Das von dem Schalter 14 für das automatische Abspielen der Begleitung zur Verfügung gestellte Signal V wird einem UND-Gatter 29 und über einen Inverter 30 auch einem ODER-Gatter 31 zu­ geführt. Das Ausgangssignal U des Systemüberblendschalters 15 wird über einen Inverter 32 dem UND-Gatter 29 und auch direkt dem ODER-Gatter 31 zugeführt. Die Ausgänge des UND- Gatters 29 und des ODER-Gatters 31 werden als Ein-Aus- Steuersignale den Gattern G 4 und G 3 zugeführt.
Die Ausgangssignale U und V der Schalter 14 und 15 werden weiter einem UND-Gatter 33 zugeführt, und der Ausgang des Gatters 33 wird als das zuvor erwähnte Übertragungssteuer­ signal T durch die I/O-Kanäle 27 und 21 dem Aufteilungs­ bestimmungsbauteil 22 zugeführt. Daten und Steuersignal T werden zwischen den I/O-Kanälen 21 und 27 durch das Kabel CA übertragen.
Die Funktionsweise der Ausführungsform mit dem obigen Auf­ bau wird nun beschrieben. Wenigstens eine Taste des elek­ tronischen Musikinstrumentes 1 ist mit einer Funktion be­ legt, die das automatische Abspielen der Begleitung durch das zweite elektronische Musikinstrument durch die folgende Operation bewirkt.
Befindet sich der Schalter 14 für das automatische Abspielen der Begleitung in dem "Finger"- oder "Ein"-Modus, ist der Systemüberblendschalter 15 eingeschaltet, so daß der Aus­ gang des Schalters 15 zu "1" (entspricht einem hohen binären logischen Pegel) wird. Da der Ausgang des Schalters 14 schon "1" ist, wird "1" als Übertragungssteuersignal T von dem UND-Gatter 33 zur Verfügung gestellt und dem Auf­ teilungsbestimmungsbauteil 22 zugeführt. Das Aufteilungs­ bestimmungsbauteil 22 führt dem Gatter G 2 ein "1" Signal zu, um dieses Gatter durchzuschalten. Dieses Signal wird auch über den Inverter 23 dem Gatter G 1 zugeführt, um dieses zu sperren. Die durch Betätigung der niederoktavigen, ein­ oktavigen Tastengruppe 4 a des elektronischen Musikinstru­ mentes 1 zur Verfügung gestellten Notencodedaten werden durch die I/O-Kanäle 21 und 27 und dem Gatter G 5 dem Akkord-Diskriminatorbauteil 26 zugeführt. Das Akkord- Diskriminatorbauteil 26 erzeugt entsprechend dem Noten­ codesignal ein Begleitungsakkordsignal, das durch das Gatter G 7 und die I/O-Kanäle 27 und 21 dem Tongenerator­ bereich 20 zugeführt wird und dann als Begleitungsakkord­ signal dem Lautsprecher 9 zugeführt wird, wo es in ent­ sprechende Klänge umgesetzt wird.
Damit kann das automatische Abspielen der Begleitung mittels der Tastengruppe 4 a des Instrumentes 1 durchge­ führt werden. Die Gatter G 5 und G 7 sind durchgeschaltet, wenn der Systemüberblendschalter 15 eingeschaltet ist. Bei eingeschaltetem Systemüberblendschalter 15 stellt das ODER-Gatter 31 eine "1" zur Verfügung, so daß das Gatter G 3 durchgeschaltet wird, wodurch alle durch Tastenbetätigung der Tastengruppe 10 a und 10 b erzeugten Notencodesignale direkt dem Tonsignalgenerator 25 zugeführt werden. Damit ist es möglich, eine nur mit der Hand gespielte Melodie auf dem elektronischen Musikinstrument 2 zu spielen. In­ zwischen werden die Notencodesignale der Tastengruppe 4 b des elektronischen Musikinstrumentes 1 dem Tonsignal­ generator 20 zugeführt, so daß mit der Tastengruppe 4 b nur von Hand das Spielen der Melodie möglich ist.
Bei ausgeschaltetem Systemüberblendschalter 15 und einge­ schaltetem Schalter 14 für das automatische Abspielen der Begleitung ist das UND-Gatter 33 gesperrt, so daß ein Übertragungssteuersignal T von "0" (ein binärer logischer tiefer Pegel) zur Verfügung gestellt wird. Das Auftei­ lungsbestimmungsbauteil 22 stellt somit dem Gatter G 2 einen Ausgang von "0" zur Verfügung, wodurch dieses ge­ sperrt wird, während das Gatter G 1 durchgeschaltet wird.
Alle durch Tastenbetätigung der Tastengruppen 4 a und 4 b zur Verfügung gestellten Notencodesignale werden dem Ton­ signalgenerator 20 zugeführt. Damit ist mit den Tasten­ gruppen 4 a und 4 b nur ein Melodiespiel von Hand möglich.
Bei ausgeschaltetem Systemüberblend­ schalter 15 und eingeschaltetem Schalter 14 zum automatischen Abspielen der Begleitung werden die Gatter G 3 und G 5 ge­ sperrt, während das Gatter G 4 durchgeschaltet ist. Auch das Gatter G 7 ist gesperrt, während das Gatter G 6 durch­ geschaltet ist. Dadurch werden Notencodesignale von der Tastengruppe 10 a durch das Gatter G 4 dem Akkord-Diskrimi­ natorbauteil 26 zugeführt, während Begleitungsakkordsignale über das Gatter G 6 dem Tonsignalgenerator 25 zugeführt werden und Notencodesignale von den Tastengruppen 10 b direkt dem Tonsignalgenerator 25 zugeführt werden. Damit wird ein automatisches Abspielen der Begleitung mit der Tastengruppe 10 a ermöglicht, während ein Spielen der Melodie von Hand mit der Tastengruppe 10 b ermöglicht wird.
Bei ausgeschaltetem Schalter 14 zum automatischen Ab­ spielen der Begleitung ist das UND-Gatter 33 gesperrt, unabhängig davon ob der Systemüberblendschalter 15 ein- oder ausgeschaltet ist. Dadurch werden die Notencode­ signale von der Tastengruppe 4 a des elektronischen Musik­ instrumentes 1 nicht zu dem Akkord-Diskriminatorbauteil 26 des elektronischen Musikinstrumentes 2 übertragen, so daß auf den Tastengruppen 4 a und 4 b nur ein Spielen der Melodie von Hand möglich ist. Bei ausgeschaltetem Schalter 14 ist das Gatter G 4 gesperrt, während das Gatter G 3 durchgeschaltet ist, so daß alle Notencodesignale aus den Tastengruppen 10 a und 10 b dem Tonsignalgenerator 25 zugeführt werden. Damit wird wie bei dem elektronischen Musikinstrument 1 mit den Tastengruppen 10 a und 10 b nur ein Spielen der Melodie von Hand möglich.
In dieser Ausführungsform wird das von dem Akkord-Diskri­ minatorbauteil 26 des elektronischen Musikinstrumentes 2 mit einer Funktion zum automatischen Abspielen der Beglei­ tung zur Verfügung gestellte Begleitungsakkordsignal auf das elektronische Musikinstrument 1 ohne Funktion zur auto­ matischen Abspielung der Begleitung übertragen, so daß die Begleitungsakkorde in dem elektronischen Musikinstru­ ment 1 erzeugt werden. Es ist jedoch möglich, die Beglei­ tungsakkorddaten in dem elektronischen Musikinstrument 2 zu erzeugen, ohne das Begleitungsakkordsignal zu übertragen.
Während in der obigen Ausführungsform zwei elektronische Musikinstrumente miteinander verbunden sind, ist es auch möglich, drei oder mehr elektronische Musikinstrumente miteinander zu verbinden, so daß eine bestimmte Funktion von wenigstens einem elektronischen Musikinstrument mit einer Schaltkreiseinrichtung zum automatischen Abspielen der Begleitung auf ein anderes elektronisches Musikinstru­ ment weiterverteilt wird. Wie gezeigt, kann eine vorbe­ stimmte Funktion eines elektronischen Musikinstrumentes auf ein anderes elektronisches Musikinstrument verteilt werden, so daß sich eine erhöhte Wahlfreiheit bezüglich der Spielgestaltung ergibt. Da die Funktion des automatischen Abspielens der Begleitung in einem elektronischen Musik­ instrument mit einer Schaltkreiseinrichtung hierfür auf wenigstens eine Taste eines anderen elektronischen Musikinstru­ mentes ohne Schaltkreiseinrichtungen zum automatischen Ab­ spielen der Begleitung übertragen werden kann, kann zusätz­ lich die Lage der Tasten, durch die das automatische Ab­ spielen der Begleitung ermöglicht wird, dahingehend ver­ ändert werden, daß sie dem Spieler angenehm ist. Eine Viel­ zahl von elektronischen Musikinstrumenten kann auf diese Weise derart miteinander verbunden werden, daß ein für das Spielen geeigneter Zustand ermöglicht werden kann.
Weiter ertönen in der obigen Ausführungsform die durch das elektronische Musikinstrument 1 erzeugte Melodie und Be­ gleitungstöne nur aus dem Lautsprecher 9, während die durch das elektronische Musikinstrument 2 erzeugten Töne nur aus dem anderen Lautsprecher 18 ertönen. Für stereophone Wieder­ gabe können die Tonsignale aus dem Tonsignalgenerator 20 durch einen Schaltkreis zum stereophonen Auftrennen der Kanäle (pan-pot, nicht abgebildet) mit den zwei Lautspre­ chern 9 und 18 verbunden werden.
Weiter können in Verbindung mit den elektronischen Musik­ instrumenten 1 und 2 die Lautsprecher 9 und 18 mit einge­ bauten Verstärkern zur Verfügung gestellt werden.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung wird nun anhand der Fig. 5 bis 10 beschrieben. In den Figuren sind ent­ sprechende Teile aus den Fig. 1 bis 2b mit gleichen Bezugs­ zeichen gekennzeichnet.
Fig. 5 zeigt ein elektronisches Musikinstrument 41, das eine Tastatur 42 mit 61 Tasten im vorderen oberen Teil auf­ weist, und Tasten für die zweite Oktavennote C2 bis zur siebten Oktavennote C7 umfaßt. Hinter der Tastatur 42 ist ein Timbreauswahlschaltbereich 43 zur Be­ stimmung verschiedener Timbres wie Piano, Violine, Gitarre etc., und ein Effektschalterbereich 44 zur Bereitstellung verschiedener Effekte, wie Vibrato, Sustain etc., ange­ bracht. Ein Lautsprecher 9 mit einem Verstärker 9 a ist mit dem elektronischen Musikinstrument 41 verbunden und durch Betätigung der Tastatur 42 erzeugte Melodietöne etc. er­ tönen aus dem Lautsprecher 9. Der Lautsprecher 9 mit dem Verstärker 9 a kann in das elektronische Musikinstrument 41 integriert werden.
Ein Begleitungsbauteil 45 ist mit dem elektronischen Musik­ instrument 41 über das Kabel CA verbunden. Es weist einen Begleitungsmuster-Bestimmungsschalter 46 und einen Akkord­ schalter 47 auf. Mit dem Begleitungsmuster-Bestimmungs­ schalter 46 läßt sich ein "Aus"-Modus, ein "Finger"-Modus und ein "Ein-Finger"-Modus schalten. Im "Aus"-Modus steht die ganze Tastatur 42 zum Spielen von Hand ohne automa­ tische Begleitung zur Verfügung. Im "Finger"-Modus dient ein bestimmter unterer Bereich der Tastatur 42, beispiels­ weise die Tasten einer Oktave 42 a, als Tastatur für die Begleitung, und man erhält eine automatische Begleitung wenn dieser Tastaturbereich mit der linken Hand betätigt wird. Im "Ein-Finger"-Modus wird durch Betätigung einer Taste auf der Begleitungstastatur 42 a ein automatischer Begleitungsakkord in Dur ausgewählt. Ein Mollakkord wird durch das gleichzeitige Drücken von zwei Tasten und ein Sept-Akkord wird durch das gleichzeitige Drücken von drei Tasten ausgewählt. Der Akkordschalter 47 kann einen konti­ nuierlichen Modus, einen rhythmischen Modus und einen Arpeggio-Modus schalten. Im kontinuierlichen Modus werden nur die Bässe der automatischen Begleitung mit dem Rhythmus verknüpft. Im rhythmischen Modus werden Akkorde und Bässe der automatischen Begleitung mit dem Rhythmus verknüpft. Im Arpeggio-Modus wird ein Arpeggio zur Begleitung des rhythmischen Modus hinzugefügt. Der Lautsprecher 18 mit eingebautem Verstärker 18 a kann in das Begleitungsbauteil 45 integriert werden.
Die Schaltkreise des elektronischen Musikinstrumentes 41 und des Begleitungsbauteiles 45 werden nun anhand der Fig. 6 beschrieben. Wenn durch den Begleitungsmuster-Bestimmungs­ schalter 46 des Begleitungsbauteils 45 Moden geschaltet werden, werden diese von einem Begleitungsmuster-Detektor 52 erkannt, der ein Modusschaltsignal erzeugt, das einem Akkord-Diskriminator 53 und einem Klangbereich-Generator 54 (sounding area generator) zugeführt wird. Wenn das Modus­ schaltsignal den Finger-Modus oder den Ein-Finger-Modus anzeigt, erzeugt der Klangbereich-Generator 54 zum Beispiel einen Notencode für G3#, was für einen Steuergenerator 55 ein Klangbereichdatum darstellt. Das Klangbereichdatum wird bereitgestellt, um die Tastengruppe 42 a unterhalb der Note G3# der Tastatur 42 der Begleitung zuzuordnen.
Ein I/O-Kanal 56 enthält einen Empfangsschaltkreis 47, der ein an das elektronische Musikinstrument 41 übertra­ genes Tastenbetätigungssignal empfängt und an einen Steuer­ dekoder 58 weiterleitet. Der Steuerdekoder 58 entschlüsselt das Tastenbetätigungssignal und führt die dekodierten Daten einem Tastenbetätigungsmuster-Generator 59 zu. Der Tastenbetätigungsmuster-Generator 59 erzeugt aus einem oder mehereren Tastenbetätigungssignalen Tastenbetätigungsmuster­ daten. Die so erzeugten Daten werden dem Akkord-Diskrimi­ nator 53 zugeleitet.
Der Akkord-Diskriminator 53 besteht beispielsweise aus einem ROM, das einen Fingermodusspeicherbereich und einen Ein-Fingermodusspeicherbereich aufweist. Diese Bereiche werden ausgewählt, wenn das Modusschaltsignal aus dem Be­ gleitungsmuster-Detektor 52 den Finger-Modus oder den Ein- Finger-Modus anzeigt. Zeigt das Modusschaltsignal den Aus- Modus an, wird kein Bereich ausgewählt. Entsprechend den Tastenbetätigungsmusterdaten aus dem Tastenbetätigungsmuster- Generator 59 werden Akkorddaten aus dem Akkord-Diskrimina­ tor 53 ausgelesen und einem Generator 60 zur Erzeugung eines Musters einer Begleitstimme (Obbligatomustergene­ rator), an einen Akkordmustergenerator 61, an einen Baß­ mustergenerator 62 und an einen Arpeggiomustergenerator 63 weitergeleitet. Von diesen Mustergeneratoren werden die Akkord-, Baß- und Arpeggio-Mustergeneratoren 61, 62 und 63 entsprechend dem Modus betrieben, der durch den Akkord­ schalter 47 bereitgestellt wird, wodurch Begleitungston­ signale von einem Akkordtongenerator 64, einem Baßtongenera­ tor 65 und einem Arpeggiotongenerator 66 erzeugt werden und einem Mischer 67 zugeführt werden. Der Mischer 67 ver­ mischt die eingegebenen Begleitungstonsignale zu einem einzelnen Signal, das durch den Verstärker 18 a verstärkt wird und aus dem Lautsprecher 18 ertönt.
Der Obbligatomustergenerator 60 führt Obbligato-Musterdaten entsprechend dem Akkordsignal aus dem Akkord-Diskriminator 53 dem Steuergenerator 55 zu. Der Steuergenerator 55 fügt zu den Obbligato-Musterdaten wie in Fig. 8 gezeigt, ein oberes Bit "1" (binärlogisch hoher Pegel) hinzu, wodurch angezeigt ist, daß die Daten Tastenbetätigungsdaten sind, während er, wie in Fig. 8 gezeigt, ein oberes Bit "0" (binärlogisch tiefer Pegel) zu den Obbligato-Musterdaten hinzufügt, wodurch angezeigt ist, daß es sich bei den Daten um Klangbereichdaten handelt. Diese Daten werden durch den Übertragungsschaltkreis 68 durch das Kabel CA zu einem Empfangsschaltkreis 70 im I/O-Kanal 69 des elekronischen Musikinstrumentes 41 übertragen.
Der Empfangsschaltkreis 70 in dem elektronischen Musik­ instrument 41 führt die empfangenen Daten dem Steuerungs­ dekoder 71 zu. Der Steuerungsdekoder 71 entschlüsselt das höchstwertige Bit (MSB = most significant bit) aller Daten und führt die Daten einem Melodietongenerator 72 zu, falls das Bit "1" ist, kennzeichnend für Tastenbetätigungsdaten. Falls das MSB "0" ist, kennzeichnend für Klangbereichdaten, werden die Daten einem Klangbereichspeicher 73 zugeführt.
Die Betätigung von Tasten auf der Tastatur 42 wird durch einen Tastenbetätigungsdetektor 74 unter der Steuerung einer CPU (nicht abgebildet) erkannt. Der Tastenbetätigungs­ detektor 74 erzeugt die in Fig. 7 gezeigten 8-Bit Tasten­ betätigungsdaten. Das MSB, in Fig. 7 als "*" dargestellt, ist "0", wenn die Taste "Ein" ist und "1" wenn die Taste "Aus" ist. Die Tastenbetätigungsdaten werden einem Ver­ gleicher 75 und auch einem Steuergenerator 76 zugeleitet, der das Tastenbetätigungssteuerdatum "1", wie in Fig. 8 gezeigt, als ein MSB zu den Daten addiert, die durch einen Übertragungsschaltkreis 77 im I/O-Kanal 69 und das Kabel CA dem Empfangsschaltkreis 57 in dem Begleitungsbauteil 45 zugeführt werden.
Die Daten in dem Klangbereichspeicher 73 werden dem Ver­ gleicher 75 zugeführt. Von den Tastenbetätigungsdaten werden nur diejenigen dem Melodietongenerator 72 zugeführt, die größere Werte besitzen als die Daten aus dem Klang­ bereichspeicher 73, beispielsweise nur jene auf der Seite mit den höheren Noten. Daten aus einem Effekt-Timbredetektor 78, der eine Aktivierung des Timbreauswahlschaltebereichs 43 und des Effektschaltebereichs 44 erkennt, werden dem Melodietongenerator 72 zugeführt. Entsprechend diesen Daten, den Obbligato-Daten und den obenerwähnten Tastenbetätigungs­ daten erzeugt der Melodietongenerator 72 ein Melodieton­ signal, das durch den Verstärker 9 a verstärkt wird und aus dem Lautsprecher 9 ertönt.
Die Funktionsweise der Ausführungsform mit obigem Aufbau wird nun beschrieben. Befindet sich der Begleitungsmuster- Bestimmungsschalter 46 in "Aus"-Modusposition, werden die Aus-Modus-Daten aus dem Begleitungsmuster-Detektor 52 dem Klangbereich-Generator 54 zugeführt, so daß dem Steuer­ generator 55 kein Signal zugeführt wird. Damit wird über den Steuergenerator 55, den Übertragungsschaltkreis 68, den Empfangsschaltkreis 70 und den Steuerungsdekoder 71 dem Klangbereichspeicher 73 kein Spiel zugeführt. Aus diesem Grund ist das entsprechende Datum im Klangbereichspeicher 73 gleich "0" und alle aus dem Tastenbetätigungsdetektor 74 dem Vergleicher 75 zugeführten Tastenbetätigungsdaten werden an den Melodietongenerator 72 übermittelt, um daraus ein entsprechendes Melodietonsignal zu erzeugen, das ver­ stärkt und in Klänge umgesetzt wird. Auf diese Weise ist es möglich, auf der ganzen Tastatur 42 von Hand zu spielen. Jetzt werden die Tastenbetätigungsdaten durch den Steuerungs­ generator 76, den Übertragungsschaltkreis 77, den Empfangs­ schaltkreis 57 und den Steuerungsdekoder 58 dem Tasten­ betätigungsmuster-Generator 59 zur Umwandlung der aus dem Akkord-Diskriminator 53 zugeführten Tastenbetätigungsmuster­ daten zugeführt. Da die Aus-Modus-Daten aus dem Be­ gleitungsmuster-Detektor 52 dem Akkord-Diskriminator 53 zugeführt werden, stellt der Akkord-Diskriminator 53 kein Signal zur Verfügung, so daß durch das Begleitungsbauteil 45 keine Begleitung bereitgestellt wird.
Wenn der Begleitungsmuster-Bestimmungsschalter 46 in die Finger-Modus-Position versetzt wird, werden die Finger- Modus-Daten aus dem Begleitungsmuster-Detektor 52 dem Klangbereich-Generator 54 zugeführt. Daher werden die Klang­ bereichdaten, beispielsweise das Datum "*0111000" (das Bit "*" ist bei Taste "Ein" "0" und bei Taste "Aus" "1"), das die Note G3# darstellt, dem Steuergenerator 55 zugeführt. Der Steuergenerator 55 addiert, wie in Fig. 8 gezeigt, das Klangbereichssteuerdatum "0" als ein MSB, zu dem die Note G3# darstellenden Datum "0111000" und führt das sich er­ gebende Datum über den Übertragungsschaltkreis 68 und den Empfangsschaltkreis 70 dem Steuerungsdekoder 71 zu. Der Steuerungsdekoder 71 stellt fest, daß das MSB des Datums "0" ist, so daß für G3# das Datum "0111000" in den Klang­ bereichspeicher 73 geschrieben wird.
Werden auf der Tastatur 42 die Tasten C2, E2, G2 und F4 gleichzeitig gedrückt, führt der Tastenbetätigungsdetektor 74 dem Vergleicher 75 die Tastenbetätigungsdaten "0100000", "0100100", "0100111" und "1000101" zu. Der Vergleicher 75 vergleicht die Werte der Tastenbetätigungsdaten mit den aus dem Klangbereichspeicher 73 zugeführten Daten für die Note G3# außer dem durch "*" gekennzeichneten MSB.
Als Ergebnis werden die höherwertigen Daten für die Note F 4 dem Melodietongenerator 72 zugeführt, der dann ein Ton­ signal mit einem vorbestimmten sich aus den Daten des Effekt-Timbredetektors 78 ergebenden Effekt erzeugt. Das erzeugte Tonsignal wird verstärkt und ertönt aus dem Laut­ sprecher 9.
Mit den an das elektronische Musikinstrument 41 übermittelten Klangbereich­ daten aus dem Begleitungsbauteil 45 ertönen nur Noten, die höher sind als G3# als Melodiespieltöne aus dem elektro­ nischen Musikinstrument 41. Die Tastenbetätigungsdaten für die Noten C2, E2, G2 und F4 werden über den Steuerungs­ generator 76, den Übertragungsschaltkreis 77, den Em­ pfangsschaltkreis 57 und den Steuerungsdekoder 58 dem Tastenbetätigungsmuster-Generator 59 zur Umwandlung in Tastenbetätigungsmusterdaten zugeführt, die dem Akkord- Diskriminator 53 zugeführt werden. Da der Akkord-Diskri­ minator 53 mit Finger-Modus-Daten aus dem Begleitungs­ musterdetektor 52 arbeitet, wird der C-Durakkord aus den Tastenbetätigungsmusterdaten von C2, E2 und G2 bestimmt. Die Akkord-Daten für C-Dur werden dem Obbligato-Muster­ generator 60, dem Akkordmustergenerator 61, dem Baßmuster­ generator 62 und dem Arpeggio-Mustergenerator 63 zuge­ führt. Die Akkord-, Baß- und Arpeggio-Mustergeneratoren 61, 62 und 63 erzeugen entsprechend dem Zustand des Akkord­ schalters 47 entsprechende Musterdaten. Diese Musterdaten werden den entsprechenden Akkord-, Baß- und Arpeggio-Ton­ quellen 64, 65 und 66 zugeführt, die entsprechende Ton­ signale erzeugen, die im Mischer 67 zu einem Einzeltonsignal vermischt werden, das verstärkt wird und aus dem Laut­ sprecher 18 ertönt.
Von den dann aus dem elektronischen Musikinstrument 41 auf das Begleitungsbauteil 45 übertragenen Tastenbetäti­ gungsdaten werden nur die Notencodesignale von Tasten auf der tiefoktavigen Seite, Tastengruppe 42 a der Tastatur 42 die tiefer sind als G3# in Begleitungsklänge aus dem Begleitungsbauteil 45 umgesetzt. Auf diese Weise wird die Tastatur 42 zweckmäßig in eine Seite mit einer hochokta­ vigen Tastengruppe zum Spielen der Melodie und eine Seite mit einer tiefoktavigen Tastengruppe für die Begleitung unterteilt.
Entsprechend zu den obenerwähnten Akkorddaten für C-Dur führt der Obbligato-Mustergenerator 60 Obbligato-Muster­ daten zum Beispiel das Datum "0110111" für G3 und "1000000" für C4 dem Steuergenerator 55 zu. Der Steuer­ generator 55 addiert, wie in Fig. 8 gezeigt, das Tasten­ betätigungssteuerbit von "1" als ein MSB zu den Daten für G3 und G4 hinzu, und das Ergebnis wird über den Über­ tragungsschaltkreis 68, den Empfangsschaltkreis 70 an den Steuerungsdekoder 71 übermittelt. Der Steuerungsdekoder 71 stellt fest, daß das MSB des Datums "1" ist und führt die Daten für G3 und G4 der Melodietonquelle 72 zu. Der Melodietongenerator 72 erzeugt einen den Daten aus dem Effekt-Timbredetektor 78 entsprechenden Ton. Der erzeugte Ton wird als Obbligato-Ton zusammen mit dem zuvor erwähn­ ten Melodieton zur Verstärkung und zur Umsetzung in einen akkustischen Klang dem Lautsprecher 9 zugeführt.
Mit den entsprechend den Tastenbetätigungsdaten aus der Tastatur 42 erzeugten und aus dem Begleitungsbauteil 45 dem elektronischen Musikinstrument 41 zugeführten Obbligato-Musterdaten er­ tönt der Obbligato-Ton aus dem elektronischen Musikinstrument 41.
Wenn der Begleitungsmuster-Bestimmungsschalter 46 auf die Ein-Finger-Position gesetzt wird, werden Ein-Finger- Modus-Daten dem Akkordediskriminator 53 aus dem Begleitungs­ musterdetektor 52 zugeführt, so daß auf dem ROM der Ein- Finger-Modus-Bereich ausgewählt wird. Wenn beispielsweise die Tasten C2, E2 und G2 auf der Begleitungstastengruppe 42 a der Tastatur 42 gedrückt werden, werden wie für den Fall des obenerwähnten Finger-Modus Septakkorddaten (C7th) mit C2 als Grundton für die automatische Begleitung erzeugt.
Fig. 9 zeigt eine Modifizierung der Ausführungsform von Fig. 6. In der Zeichnung sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen belegt. In dieser Modifizierung wird ein Akkordspeicher 79 zwischen dem Akkord-Diskriminator 53 und den Generatoren 60, 61, 62 und 63 angeordnet. Der Akkordspeicher 79 führt das Akkordsignal aus dem Akkord- Diskriminator 53 dem Arpeggio-Mustergenerator 63 usw. zu und speichert es auch ab. Ist ein Musikstück beendet, stehen die in dem Akkordspeicher 79 abgespeicherten Daten für die automatische Begleitung zur Verfügung. Der Spieler muß daher lediglich die Melodie mit dem elektronischen Musikinstrument erzeugen, was beim Üben der Melodie allein sehr angenehm ist. Die restliche Schaltung ist die gleiche wie in der Ausführungsform aus Fig. 6.
Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung. In dieser Ausführungsform werden zwei elektronische Musik­ instrumente 41-1 und 41-2 als eine zweimanualige Einheit mit einem Begleitungsbauteil 45 benutzt, das eine Mehrzahl von Ein/Aus-Anschlüssen zum Anschließen der Kabel CA-1 und CA-2 hat. Die obere Tastatur 42-1 ist zur Bereitstellung eines Spinett-Timbres ausgerüstet, während die untere Tastatur 43-2 zur Bereitstellung eines Cembalo-Timbres aus­ gerüstet ist. Mit dem zusätzlich zu dem elektronischen Musikinstrument 41-1 und dem Begleitungsbauteil 45 bereit­ gestellten elektronischen Musikinstrument 41-2 ist es möglich, sich an reichhaltigeren Spielmöglichkeiten zu er­ freuen.
In dieser Ausführungsform ist eine Mehrzahl von elektroni­ schen Musikinstrumenten 41-1 und 41-2 mit dem Begleitungs­ bauteil 45 verbunden. Es ist aber auch möglich, eine Mehr­ zahl von Begleitungsbauteilen mit einem einzigen elektro­ nischen Musikinstrument zu verbinden.
Weiterhin werden in der obigen Ausführungsform Begleitungs­ ton und Obbligato-Ton wechselseitig zwischen dem elektro­ nischen Musikinstrument 41 und dem Begleitungsbauteil 45 gesteuert. Es sind verschiedene andere Steuerfunktionen möglich, beispielsweise für das elektroni­ sche Musikinstrument 41 Timbres wie Piano, Violine usw. zu bestimmen bis zur Bestimmung des Rhythmus - wie Marsch und Walzer oder der Bestimmung der Akkorde wie Akkord, Baß-Arpeggio in dem Begleitungsbauteil 45.
Wie zuvor beschrieben, werden in der Ausführungsform das elektronische Musikinstrument und das Begleitungsbauteil unabhängig voneinander und auch für die gegenseitige Steuerung bereitgestellt. Das elektronische Musikinstrument und das Begleitungsbauteil können daher getrennt vonein­ ander gekauft werden. Beispielsweise kann das elektronische Musikinstrument zuerst und das Begleitungsbauteil später gekauft werden. Weiterhin können zusätzliche elektronische Musikinstrumente und Begleitungsbauteile mit neuen Funktio­ nen ohne Schwierigkeiten bereitgestellt werden, um die Ver­ schiedenartigkeit der Funktionen zu vermehren. Da ver­ schiedenartige elektronische Musikinstrumente und Be­ gleitungsbauteile zur Verfügung gestellt werden können, kann der Benutzer eine seinen Wünschen entsprechende Kom­ bination von elektronischen Musikinstrumenten und Beglei­ tungsbauteilen auswählen. Daher können das elektronische Musik­ instrument und das Begleitungsbauteil unabhängig voneinander entworfen werden.

Claims (19)

1. Hybrides elektronisches Musikinstrument mit einem er­ sten elektronischen Musikinstrument mit einer Schalt­ kreiseinrichtung zum Ausführen einer vorbestimmten Funktion
und einem zweiten elektronischen Musikinstrument ohne eine solche Schaltkreiseinrichtung,
mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines Treibersi­ gnals zur Aktivierung der Schaltkreiseinrichtung, da­ durch gekennzeichnet,
daß das zweite elektronische Musikinstrument (1) eine Einrichtung (21) zum Zuführen des Treibersignals zu der Schaltkreiseinrichtung (26) zum Ausführen einer vorbestimmten Funktion in dem ersten elektronischen Musikinstrument (2) aufweist, und
daß das erste elektronische Musikinstrument (2) eine Einrichtung (G 7) aufweist, mittels der ein Signal dem zweiten elektronischen Musikinstrument (1) zuführ­ bar ist, das durch Ausführung der vorbestimmten Funk­ tion aufgrund des Treibersignals erzeugt worden ist.
2. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste elektronische Musikinstrument (2) eine Vorrichtung (2 a) zur Erzeugung von Beglei­ tungstonsignalen durch Ansteuerung der Schaltkreis­ einrichtung zum automatischen Abspielen der Begleitung entsprechend dem Tastensignal von der zweiten Tastatur aufweist, so daß mit einer Tonerzeugungsvorrichtung (9, 18) automatische Begleitungstöne entsprechend dem Begleitungstonsignal erzeugbar sind.
3. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Begleitungstonsignal­ erzeugungseinrichtung (2 a) eine Systemschalteinrich­ tung (15) umfaßt, die auf dem ersten (2) oder dem zweiten (1) elektronischen Musikinstrument bereitgestellt wird, und eine Einrichtung (19, 21) umfaßt, mit der ein Tasten­ signal aus dem zweiten elektronischen Musikinstrument (1) der Schaltkreiseinrichtung zum automatischen Ab­ spielen der Begleitung (2 a) des ersten elektronischen Musikinstrumentes (2) entsprechend einem Ausgangssignal der Systemschalteinrichtung (15) zugeführt wird.
4. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Einrichtung (G 7) zur Zuführung des Begleitungstonsignales zu einem Ton­ signalerzeugungsbereich (20) des zweiten elektronischen Musikinstruments (1) aufweist.
5. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste elektronische Musikinstrument folgende Eigenschaften aufweist:
  • a) eine Begleitungsmodus-Schalteinrichtung (14);
  • b) eine Einrichtung (33) zur Erzeugung eines Über­ tragungssteuersignals (T) entsprechend dem Ausgang der Modusschalteinrichtung (14) und dem Ausgang der Systemschalteinrichtung (15); und
  • c) eine erste Gattereinrichtung (G 5), gesteuert ent­ sprechend dem Ausgang der Systemschalteinrichtung (15), zur Zuführung des Tastensignals aus dem zweiten elektronischen Musikinstrument (1) zu der Schaltkreis­ einrichtung zum automatischen Abspielen der Beglei­ tung (26) des ersten elektronischen Musikinstrumentes (2).
6. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite elektronische Musikinstrument (1) folgende Eigenschaften aufweist:
  • a) eine Einrichtung (21) zum Empfangen des Übertragungs­ steuersignales (T) aus dem ersten elektronischen Musikinstrument (2);
  • b) eine Einrichtung (22) zur Erzeugung eines Aufteilungs­ bestimmungssignals als Antwort auf das Übertragungs­ steuersignal (T); und
  • c) eine zweite Gattereinrichtung (G 2), gesteuert ent­ sprechend dem Aufteilungsbestimmungssignal, zur Zu­ führung des Tastensignals zu dem ersten elektronischen Musikinstrument (2) .
7. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkreiseinrichtung (2 a) zum automatischen Abspielen der Begleitung eine Akkordunterscheidungseinrichtung (26) zum Festlegen eines Akkordes, der durch das Tastensignal dargestellt wird und zum Erzeugen eines vorbestimmten Begleitungs­ tonsignales dient, aufweist.
8. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Akkordunterscheidungs­ einrichtung (26) ein ROM umfaßt, auf das durch das Tastensignal zugegriffen wird.
9. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste Steuersignalerzeugungsvorrichtung (74, 76) eine Vorrichtung zum Erzeugen von der Tastenbe­ tätigung auf der Tastatur entsprechenden Tastenbetä­ tigungsdaten aufweist, und
daß ein Begleitungsbauteil (45) eine Vorrichtung (57) zum Empfangen der Tastenbetätigungsdaten, eine Vor­ richtung (61, 62, 63) zur Erzeugung von Begleitungs­ daten, die entsprechend den Tastenbetätigungsdaten einen Begleitungston festlegen, eine Vorrichtung (55) zum Erzeugen eines zweiten Steuersignals zur Steuerung der Begleitung in einer Tastatur des elektronischen Musikinstruments und eine Vorrichtung (68) zum Zuführen des zweiten Steuersignals zu dem elektroni­ schen Musikinstrument aufweist.
10. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach An­ spruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Steuersignalerzeugungseinrichtung (74, 76) eine Vor­ richtung (76) zum Erzeugen eines ersten Befehlsdatums entsprechend Tastenbetätigungsdaten und eine Vor­ richtung (77) zum Zuführen des ersten Befehlsdatums zu dem Begleitungsbauteil (45) aufweist.
11. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Begleitungsbauteil (45) folgende Einrichtungen aufweist:
  • a) eine Einrichtung (57) zum Empfangen des ersten Befehlsdatums;
  • b) eine Einrichtung (59) zur Erzeugung von Tastenbe­ tätigungsmusterdaten entsprechend dem empfangenen ersten Befehlsdatum;
  • c) eine Einrichtung (53) zur Unterscheidung eines Akkordes entsprechend den Tastenbetätigungsmuster­ daten und
  • d) eine Einrichtung (60 bis 63) zur Erzeugung eines vorbestimmten Begleitungstones entsprechend dem entschlüsselten Akkord.
12. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Begleitungsbauteil (45) folgende Einrichtungen aufweist,
  • a) eine Begleitungsmodus-Schalteinrichtung (46);
  • b) eine Einrichtung (55) zur Erzeugung eines zweiten Befehlsdatums entsprechend dem Ausgang der Begleitungsmodus-Schalt­ einrichtung (46); und
  • c) eine Einrichtung (68) zur Zuführung des zweiten Befehlsdatums zu einem elektronischen Musikin­ strument (41), und
daß das elektronische Musikinstrument (41) eine Einrichtung (73) enthält, mit der auf der Tastatur (42) ein Melodieklangbereich und ein Begleitungs­ klangbereich entsprechend dem zweiten Steuerdatum aus­ wählbar ist.
13. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Akkordunter­ scheidungseinrichtung (53) ein ROM enthält, auf das durch die Tastenbetätigungsmusterdaten zugegriffen wird, um vorbestimmte Begleitungsmusterdaten zu er­ zeugen.
14. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß es darüber hinaus einen Akkordspeicher (79) enthält, der mit einem Aus­ gangsanschluß der Akkordunterscheidungseinrichtung (53) verbunden ist, um die durch die Akkordunterschei­ dungseinrichtung (53) erzeugten Akkorddaten nach und nach abzuspeichern.
15. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß es ein erstes und ein zweites elektronisches Musikinstrument (41-1, 41-2) aufweist, das mit Kabeln (CA-1, CA-2) mit dem Begleitungsbauteil (45) verbunden ist.
16. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach An­ spruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Beglei­ tungsbauteil (45) eine Vorrichtung (64, 65, 66, 67) zum Erzeugen von Be­ gleitungstönen entsprechend den Begleitungstondaten aufweist.
17. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach An­ spruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Beglei­ tungsbauteil (45) einen an die Vorrichtung zur Erzeugung von Begleitungsdaten angeschlossenen Akkordspeicher (79) auf­ weist, um die Begleitungsdaten aufeinanderfolgend zu speichern.
18. Hybrides elektronisches Musikinstrument nach An­ spruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabel (CA, CA-1, CA-2) lösbar zwischen dem ersten und zweiten elektronischen Musikinstrument (41-1, 41-2) und dem Begleitungsbauteil (45) angeordnet sind.
DE19843414047 1983-04-15 1984-04-13 Hybrides elektronisches musikinstrument Granted DE3414047A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP58065679A JPS59192288A (ja) 1983-04-15 1983-04-15 システム電子楽器
JP58074916A JPS59201096A (ja) 1983-04-30 1983-04-30 電子楽器

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3414047A1 DE3414047A1 (de) 1984-10-25
DE3414047C2 true DE3414047C2 (de) 1987-06-19

Family

ID=26406815

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19843414047 Granted DE3414047A1 (de) 1983-04-15 1984-04-13 Hybrides elektronisches musikinstrument

Country Status (3)

Country Link
US (1) US4635519A (de)
DE (1) DE3414047A1 (de)
GB (1) GB2138989B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9418890U1 (de) * 1994-11-24 1995-02-02 Lin Chun Kuan Tastaturanordnung

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2148576B (en) * 1983-10-06 1986-09-24 Casio Computer Co Ltd Music playing system
US4757736A (en) * 1985-10-15 1988-07-19 Casio Computer Co., Ltd. Electronic musical instrument having rhythm-play function based on manual operation
US5020410A (en) * 1988-11-24 1991-06-04 Casio Computer Co., Ltd. Sound generation package and an electronic musical instrument connectable thereto
JPH05273972A (ja) * 1992-03-27 1993-10-22 Kawai Musical Instr Mfg Co Ltd 電子楽器
US6348648B1 (en) 1999-11-23 2002-02-19 Harry Connick, Jr. System and method for coordinating music display among players in an orchestra
WO2005013257A2 (en) * 2003-07-25 2005-02-10 Ravi Ivan Sharma Inverted keyboard instrument and method of playing the same
EP1621172A3 (de) * 2004-07-26 2006-05-31 Hill-Rom Services, Inc. Modulares Bettsystem

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB706862A (en) * 1950-08-07 1954-04-07 Rene Seybold Improvements in or relating to keyboard-controlled electronic musical instruments
GB1205229A (en) * 1967-12-06 1970-09-16 Matsushita Electric Industrial Co Ltd Improvements in and relating to electronic musical instruments
US3610802A (en) * 1969-09-04 1971-10-05 Bell Accordion Corp Combination accordion-organ musical instrument
US4038897A (en) * 1975-10-14 1977-08-02 Electronic Music Laboratories, Inc. Electronic music system and stringed instrument input device therefor
US4331057A (en) * 1976-12-29 1982-05-25 The Wurlitzer Company Automatic chord control circuit for electronic musical instruments
US4129055A (en) * 1977-05-18 1978-12-12 Kimball International, Inc. Electronic organ with chord and tab switch setting programming and playback
DE2837114C2 (de) * 1978-08-25 1982-09-02 Matth. Hohner Ag, 7218 Trossingen Musikinstrument
NL7902569A (nl) * 1979-04-02 1980-10-06 Wilhelmus Antonius Joseph Berk Stuurinrichting voor een elektronisch muziekinstrument.
US4320683A (en) * 1980-01-14 1982-03-23 Allen Organ Company Asynchronous interface for keying electronic musical instruments using multiplexed note selection
US4366739A (en) * 1980-05-21 1983-01-04 Kimball International, Inc. Pedalboard encoded note pattern generation system

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9418890U1 (de) * 1994-11-24 1995-02-02 Lin Chun Kuan Tastaturanordnung

Also Published As

Publication number Publication date
GB2138989A (en) 1984-10-31
GB2138989B (en) 1987-07-22
DE3414047A1 (de) 1984-10-25
GB8408964D0 (en) 1984-05-16
US4635519A (en) 1987-01-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3546665C2 (de)
DE69605939T2 (de) System zur echtzeit-generierung von musik
DE69515742T2 (de) Digitale Bearbeitung von Audio-Mustern
DE69225653T2 (de) Wiedergabevorrichtung für aufgezeichnete Information
DE68913278T2 (de) Vorrichtung zur Wiedergabe von Musik und zur Anzeige von Worten.
DE3014403C2 (de) Elektronisches Musikinstrument
DE3650272T2 (de) Elektronisches Musikinstrument.
DE3889051T2 (de) Vorrichtung zur Tonsignalerzeugung.
DE69517294T2 (de) Vorrichtung zur automatischen Aufführung
DE3334148C2 (de) Elektronisches Musikinstrument mit automatischer Begleitung
DE19709930A1 (de) Tonprozessor, der die Tonhöhe und die Hüllkurve eines akustischen Signals frequenzangepaßt nachweist
US5260508A (en) Parameter setting system in an electronic musical instrument
DE4310560A1 (de) Gerät zur Erzeugung elektronischer Klänge
DE3414047C2 (de)
DE112018007079B4 (de) Audioparameter-anpassungsvorrichtung, audioparameter-anpassungsverfahren und audioparameter-anpassungsprogramm
DE2421633B2 (de) Elektronische Orgel mit automatisierter Akkordbildung
DE3448198C2 (de)
DE69915948T2 (de) Bearbeitungsvorrichtung durch Änderung von Musikdaten mit Bearbeitungsdaten
DE2526457C3 (de) Elektronisches Musikinstrument
DE102013007910B4 (de) Automatische Begleitungsvorrichtung für elektronisches Tastenmusikinstrument und in dieser verwendete Slash-Akkord-Bestimmungsvorrichtung
DE2420159A1 (de) Automatisch abspielbares tasteninstrument mit rhythmusgeraet
DE2915678C2 (de) Elektronisches Musikinstrument
DE102019215300B4 (de) Resonanzklangsignalerzeugungsvorrichtung, resonanzklangsignalerzeugungsverfahren, resonanzklangsignalerzeugungsprogramm und elektronische musikvorrichtung
DE19581930B4 (de) Klavier mit einem eingebauten elektronischen Musikinstrument
DE3540314C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: KUHNEN, R., DIPL.-ING. WACKER, P., DIPL.-ING. DIPL

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee