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DE3412999A1 - Absperrbake zur kanalisierenden verkehrsfuehrung - Google Patents

Absperrbake zur kanalisierenden verkehrsfuehrung

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Publication number
DE3412999A1
DE3412999A1 DE19843412999 DE3412999A DE3412999A1 DE 3412999 A1 DE3412999 A1 DE 3412999A1 DE 19843412999 DE19843412999 DE 19843412999 DE 3412999 A DE3412999 A DE 3412999A DE 3412999 A1 DE3412999 A1 DE 3412999A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrier
base element
signal image
image carrier
beacon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19843412999
Other languages
English (en)
Inventor
Karl 4600 Dortmund Herzberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERZBERG GmbH
Original Assignee
HERZBERG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERZBERG GmbH filed Critical HERZBERG GmbH
Priority to DE19843412999 priority Critical patent/DE3412999A1/de
Publication of DE3412999A1 publication Critical patent/DE3412999A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/60Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
    • E01F9/623Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by form or by structural features, e.g. for enabling displacement or deflection
    • E01F9/631Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by form or by structural features, e.g. for enabling displacement or deflection specially adapted for breaking, disengaging, collapsing or permanently deforming when deflected or displaced, e.g. by vehicle impact
    • E01F9/638Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by form or by structural features, e.g. for enabling displacement or deflection specially adapted for breaking, disengaging, collapsing or permanently deforming when deflected or displaced, e.g. by vehicle impact by connection of stud-and-socket type, e.g. spring-loaded
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E01F9/615Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings illuminated
    • E01F9/617Illuminated or wired-up posts, bollards, pillars or like upstanding bodies or structures for traffic guidance, warning or control
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Absperrbake, insbesondere
  • zur kanalisierenden Verkehrsführung in Verschwenkbereichen von Autobahnbaustellen, mit einem aufstehenden Signalbildträger und einem daran zu befestigenden, standsicheren Sockel element.
  • Zur Verkehrsführung vor insbesondere Autobahnbaustellen werden gemäß der Straßenverkehrsordnung und den Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen rechteckige, aufstehende Absperrbaken bestimmter Abmessungen vorgeschrieben. Diese Absperrbaken sind 1 Meter hoch und 25 cm breit.
  • Da diese Baken einem erheblichen Winddruck standhalten müssen, der sowohl durch stürmischen Wind wie auch durch Verwirbelungen hinter schnell fahrenden Fahrzeugen entstehen kann, müssen sie an entsprechend schweren und standsicheren Sockelelementen befestigt werden. Das durch die Kraft des auftretenden Winddruckes und den Hebelarm zwischen Windangriffspunkt und Fahrbahnoberkante entstehende Kippmoment muß durch ein Standmoment aufgenommen werden, welches aus dem Gewicht des Sockelelementes und dem Hebel arm von dessen halber Länge gebildet wird.
  • Die rechteckigen Baken wurden bisher wie bei Verkehrszeichen üblich zumeist aus Aluminiumblech in Stärke von 2 mm hergestellt. Da ein solches Objekt nicht einseitig eingespannt werden kann, weil es sich in Folge der Windkräfte verbiegen würde, wird es bei den bekannten Bakenkonstruktionen durch ein Standrohr gehalten, an welchem es oben und unten mit je einer Klemmschelle befestigt ist. Das Stahlrohr selbst ist zumindest an seinem unteren Ende vierkantig ausgebildet und wird in eine entsprechende vierkantige Ausnehmung des Sockelelementes gesteckt.
  • Diese Sockelemente sind aus Stahlprofilen, wie Winkel-, U- und Flachprofilen zusammengeschweißt. Wegen der erforderlichen relativ langen Einstecköffnung für das Standrohr des Signalbildträgers und wegen des erforderlichen hohen Gewichtes in Größenordnungen von 30 Kg haben diese aus Stahlprofilen zusammengeschweißten Sockelelemente beträchtliche Bauhöhen über Fahrbahnoberkante, die bei lo cm oder mehr liegen können. Eine andere Bauform des Sockelelementes verwendet quaderförmige, aus Kunststoff hergestellte Hohl körper, in deren Mitte das Vierkantloch zum Einstecken des Standrohres des Signalbildträgers vorgesehen ist. Zur Erzielung des erforderlichen Gewichtes werden diese Hohl körper mit Magerbeton o.ä. Füllstoffen gefüllt. Die Bauhöhe dieses Sockelelementes beträgt ebenfalls etwa lo cm oder mehr.
  • Weitere Bauformen von Sockel elementen zur Aufstellung der Absperrbaken sind pyramidenartig abgeschrägte Stahl- oder Kunststoffkonstruktionen. Allen gemeinsam sind Bauhöhen von lo cm oder darüber, weil alle mit Einstecköffnungen oder sonstigen Halterungen für die Standrohre ausgestattet werden müssen.
  • In den Verschwenkbereichen der oben geschilderten kanalisierenden Absperrungen vor Autobahnbaustellen ist es ferner vorgeschrieben, daß auf jeder Bake eine Baustellenwarnleuchte angebracht ist. Diese Leuchten werden entweder über Kabel oder auch Batterien gespeist, die im Leuchtenfuß untergebracht sind. Die Leuchten werden an nach oben über die Bake hinausführenden Verlängerungen des Standrohres mit Hilfe zusätzlicher Stahl konstruktionen angebracht. Das Gewicht solcher Leuchten einschl. der Befestigungselemente erreicht nicht selten 3 Kg oder mehr.
  • Die beschriebene Konstruktionen und ihre Bestandteile sind außerordentlich gefährlich, wenn sie von einem Fahrzeug angefahren werden. Die Sockelelemente neigen dabei dazu, sich hochkant zu stellen und das aufprallende Fahrzeug von unten her derart zu beschädigen, daß es nicht mehr manövierbar ist. Die scharfkantigen Stahl profile können Autoreifen aufschlitzen und Beschädigungen am Fahrwerk und an der Ö1-wanne des Fahrzeuges hervorrufen. Das Stahl rohr kann wie ein Geschoß davonfliegen und weitere unbeteiligte Fahrzeuge beschädigen. Die Leuchte, die in aller Regel in Windschutzscheibenhöhe von PKWs angeordnet ist, kann ebenfalls wie ein Geschoß durch die Scheibe in das Fahrzeug eindringen.
  • Schließlich stellen die davonfliegenden Signalbildträger selbst eine potentielle Gefährdung von Verkehrsteilnehmern oder in der Nähe befindlichen Personen dar, weil sie als Bleche scharfkantig sind und guillotineartig wirken können.
  • Die Bakenrei hen sind verkehrstechnisch und gemäß geltender Vorschriften erforderlich und unverzichtbar.
  • Andererseits stellen sie in allen bekannten Varianten eine erhebliche Gefährdung der Verkehrsteilnehmer im Falle eines Aufpralles dar. Die Gefahr wird noch dadurch gesteigert, daß schon der Verschwenkungsbereich vor Autobahnbaustellen an sich besonders unfallträchtig ist, besonders wenn Ubermüdung, schlechte Sicht oder mangelnde Fahrpraxis des Fahrers hinzukommen. Aus diesem Grunde wurden Versuche unternommen, die Baugruppe Sockelement/Signalbildträger/Warnleuchte in ihrer Unfallträchtigkeit zu entschärfen. So sind z.B. Sockelelemente bekannt, deren Seitenflächen pyramidenartig abgeschrägt sind, wodurch zumindest das Aufschlitzen von Autoreifen verhindert werden kann. Versuche haben aber ergeben, daß gerade diese Konstruktionen bei Kollisionen die Eigenschaft haben, die Fahrzeuge seitlich aus ihrer Bahn zu werfen und insoweit die Unfallgefahr noch zu erhöhen. Bei anderen Konstruktionen hat man versucht, die Pfosten klappbar oder mit Sollbruchstellen auszurüsten. Dabei wurde nicht beachtet, daß damit nicht die Massenträgheit und somit kinetische Energie ausgeschaltet werden kann, die zur Gefährdung von Insassen oder unbeteiligten Personen führt, wenn ein solches klappbares Standrohr mit hoher Geschwindigkeit angefahren wird. Schließlich hat man versucht, die auf den Baken aufgebauten Warnleuchten leicht zu gestalten, indem man die Batterien getrennt, vorzugsweise im Sockelelement untergebracht hat. Die Leuchten haben jedoch trotz dieser Maßnahme zusammen mit ihrer Befestigung noch ein erhebliches Gewicht, welches bei der Relativbewegung zwischen einem schnell anfahrenden Fahrzeug und der stationären Leuchte in kinetische Energie umgesetzt wird, die mit Leichtigkeit eine Windschutzscheibe zerstören kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine das vorgeschriebene Signalbild tragende, den vorgesehenen Windgeschwindigkeiten widerstehende, bei Kollisionen keine Gefährdung mehr darstellende Absperrbake zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Signalbildträger als dünnwandiger Hohlkörper ausgebildet und direkt mit dem als flache Sockelplatte ausgebildeten Sockelelement form- und kraftschlüssig koppelbar ist.
  • Bei einer derartigen Absperrbake wird allein schon durch Reduzierung des Gewichtes die gefährliche Massenträgheit auf ungefährliche Werte reduziert. Der dünnwandige Hohl körper hat dabei in sich ausreichende Stabilität, so daß auf zusätzliche Stützteile wie ein Stahl rohr o.ä. verzichtet werden kann. Da dieses die geschilderten günstigen Stabilitätswerte aufweisende und als Signalbildträger ausgebildete Element vorteilhaft direkt auf dem Sockelelement form- und kraftschlüssig angebracht ist, kann das Sockelelement als flache Sockelplatte ausgebildet werden. Diese im wesentlichen nur noch zweidimensionale Sockelplatte kann sich nicht mehr hochstellen, wenn sie von einem Fahrzeug überfahren bzw.
  • der Signalbildträger angefahren wird. Weiter sind bei einer derartigen Ausbildung Reifenschäden ausgeschlossen. Eine Gefährdung kollidierender Fahrzeuge bzw. Fahrzeugführer ist somit bei einer derartigen Absperrbake praktisch nicht mehr gegeben.
  • Nach einer zweckmäßigen Ausbildung ist vorgesehen, daß der Signalbildträger als dünnwandiger Kunststoff-Hohlkörper ausgebi det ist Der Hohl körper ist fertigungsmäßig eintelilg geblasen oder in der Regel aus zwei Halbschalen zusammengesetzt, wobei er vorteilhaft nur abgerundete Kanten aufweist, wodurch sowohl fertigungstechnische wie auch statische Vorteile erzielt werden. Außerdem ist der Luftwiderstandsbeiwert günstiger als der einer flachen Tafel. Aufgrund der Ausbildung und der Materialauswahl sind Gefährdungen von Menschen und Fahrzeugen ausgeschlossen, da der Kunststoff-Hohlkörper auch bei unglücklichen Zufällen vom Fahrzeug ohne Schaden überfahren werden kann.
  • Eine si cherhei tstechi sch zweckmäßige Ausbildung ist die, bei der das Sockelelement eine ebene Platte geringer Höhe, vorzugsweise von 1 bis 2 cm ist, auf deren Unterseite an den Schmalseiten Gummistreifen angeordnet sind und deren Oberfläche überstehende Führungsprofile aufweist. Eine derartige Platte kann, wie schon erwähnt, ohne weiteres überfahren werden und stellt sich nicht hoch, wenn der darauf befestigte und angeordnete Signalbildträger angefahren wird.
  • Über die Gummistreifen ist eine gute Gleitsicherheit gegeben Eine vorteilhaft stabile Ausbildung des Hohl körpers ist die, bei der der Kunststoff-Hohlkörper allseitig geschlossen ausgebildet ist. Dabei sollte der Kunststoff-Hohl körper annähernd rechteckförmig und nur in Quersicht leicht nach oben zulaufend ausgebildet sein. Der Hohl körper kann dann leicht transportiert werden und ist insgesamt so stabil, daß er auch den rauhen Bedingungen auf der Straße gewachsen ist, d.h. beispielsweise ohne weiteres unter Zuhilfenahme des Fußes in die vorgesehene Verbindung mit dem Sockelelement hineingetrieben werden kann.
  • Zur Verbindung von Signalbildträger und Sockelelement ist es vorteilhaft, wenn der Signalbildträger geformte Fußkanten aufweist, die dem Sockelelement zugeordneten Führungsprofilen angepaßt sind. Dabei ist es zweckmäßig, in den Fußkanten Nuten vorzusehen, so daß die Signalbildträger insgesamt praktisch auf die bzw. zwischen die Führungsprofile hineingedrückt werden können. Eine solche Ausbildung ist montagefreundlich und wie schon erwähnt gerade den Bedingungen im Straßenbau bestens angepaßt.
  • Das Überfahren des Sockelelementes ist, bedingt durch seine geringe Höhe, ungefährlich. Zudem wird die Wahrscheinlichkeit des Überfahrens dadurch vermindert, daß der Signalbildträger unsymmetrisch auf dem Sockelelement, vorzugsweise mit seiner dem Verkehr zugewandte Kante mit der Kante des Sockelelementes abschneidend bzw. abschließend angeordnet ist. Diese Bauweise bringt den Vorteil, daß die Wahrscheinlichkeit einer versehentlichen Berührung eines Fahrzeuges mit der Fußplatte praktisch überhaupt nicht mehr gegeben ist. Statisch bringt diese Anordnung keinerlei Nachteile, da es völlig gleichgültig ist, an welchem Punkt der Fußplatte bzw. des Sockelementes der Signalbildträger montiert wird.
  • Wichtig ist nur, daß das durch den Wind erzeugte Kippmoment sicher auf die Platte übertragen werden kann.
  • Das Davonfliegen des Signalbildträgers bei Kollisionen wird zuverlässig dadurch verhindert, daß eine Gas Sockelelement und den Signalbildträger verbindende Sicherheitsverbindung vorgesehen ist, die läng bar ausgebildet und innerhalb des Signalbildträgers gestapelt angeordnet ist. Wird der Signalbildträger angefahren und durch den Aufprall vom Sockelelement gelöst, kann er nur eine begrenzte Wegstrecke wegfliegen, nämlich bis zum Ende der Sicherheitsverbindung.
  • Dann ist er arretiert und kann entweder vom Fahrzeug überfahren oder ggf. auch zerstört werden.
  • Zweckmäßigerweise ist die Sicherheitsverbindung als gl asfaserverstärktes Klebeband ausgebildet, das zu einem Paket zick-zack-förmig zusammengefaltet beim Einschieben des Signalbildträgers in die Führungsprofile mit diesen bzw. dem Sockelelement kraft- und formschlüssig verbunden ist. Ein solches Paket kann vorteilhaft in einer Höhlung des Si gnal körpers untergebracht werden, wobei beispielsweise durch eine Öse am Ende des Klebebandes zu erreichen ist, daß sich diese beim Aufschieben des Signalbildträgers auf das Sockelelement zwangsläufig mit einem an dieser angebrachten Bolzen in Eingriff kommt. Das andere Ende des Klebebandes umschließt in irgendeiner Form zweckmäßigerweise den Signalbildträger, wobei auch Nieten o.ä. zur Hilfe genommen werden können. Wird der Signalbildträger nun durch eine Orkanböe umgelegt, so bleibt er auf der Sockelplatte liegen. Wird er dagegen angefahren, so löst er sich von der Sockelplatte. Die durch das Unfallfahrzeug erzeugte Bewegung wird durch das Klebeband gebremst, wobei durch die Verklebung der einzelnen zick-zack-förmig angeordneten Lagen so viel Energie verbraucht wird, daß der Signalbildträger verhältnismäßig früh liegen bleibt. Dann wird er unter dem Fahrzeug hindurchgezogen oder aber weggeschoben . Durch die Sicherheitsverbindung wird verhindert, daß der an sich wegen seines geringen Gewichtes ungefährliche Signalbildträger andere Verkehrsteilnehmer erschreckt, etwa wenn er auf die Gegenfahrbahn fliegen würde. Dort würde er nämlich zu einer Gefahr, da er die Autofahrer zu Brems-und Ausweichmanövern provoziert.
  • Zur transportfreundlichen und handhabungsfreundlichen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Absperrbake gehört es, daß das Sockelelement einen handgerechten Tragegriff aufweist, der eine seitliche Aussparung im Sockelelement überbrückend mittig angeordnet ist und vorzugsweise ein gewebeverstärkter Kunststoffschlauch ist. Weiter sind zweckmäßig auf der Oberseite des Sockelelementes endseitig Distanzklötze angeordnet, deren Höhe derjenigen der Führungsprofile entspricht. Dadurch können gleich eusgebildete Sockelelemente vorteilhaft gut übereinandergestapelt werden.
  • Die Warnleuchten sind bei den beschriebenen Einsatzfällen zwingend vorgeschrieben. Sie müssen mit den Signalbildträgern verbunden werden. Eine entsprechende Verbindung ist einfach möglich, indem der Signalbildträger mit einer Warnleuchte koppelbar ist, die als vorzugsweise transparente, nach unten offene Kunststoffhaube ausgebildet und mit ihrem Grundrahmen auf den Signalbildträger aufsteckbar und auf diesem arretierbar ist. Das Montieren ist dadurch vereinfacht und gleichzeitig sichergestellt, daß bei einem Aufprall die Warnleuchte nicht ohne weiteres sich vom Signalbildträger trennen kann, sondern vielmehr in der Regel mit diesem zusammen fortgeschleudert wird. Die Warnleuchte selbst kann einteilig tiefgezogen oder im Spritzverfahren oder auch zweiteilig hergestellt sein und wird einfach von oben auf den Signalbildträger aufgesteckt und dann vorzugsweise und vorteilhaft durch leichte Durchgangsbolzen fixiert. Da diese Bolzen unter dem umlaufenden Band der beschriebenen Fangvorrichtung hindurchgehen, ist auch die Warnleuchte im Falle eines Unfalles gegen Davonfliegen zusätzlich gesichert.
  • Das Kabel kann durch den Bakenkörper hindurchgeführt und unten herausgeführt werden, vorzugsweise über eine leicht lösbare Steckverbindung.
  • Die Absperrbaken werden insbesondere in den Verschwenkungsbereichen vor Autobahnbaustellen in Reihe hintereinander angeordnet. Statt jedem einzelnen Signalbildträger ein eigenes Sockelelement zuzuordnen, ist nach einer Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß das Sockelelement als mehrere Signalbildträger miteinander verbindendes Gummi profil ausgebildet und jeweils mit den eine tunnelförmige, in Fahrtrichtung verlaufende und offene Ausnehmung aufweisenden Signalbildträgern form- und kraftschlüssig verbunden ist. Bei einer derartigen Ausbildung kann vorteilhaft auf die einzelne Sockel platte ganz verzichtet werden. Das Gummiprofil stellt nicht nur die Verbindung zwischen den einzelnen Signalbildträgern dar, sondern dient vor allem deren Standsicherheit, wozu es form- und kraftschlüssig mit den einzelnen Signalträgern verbunden ist. Diese form- und kraftschlüssige Verbindung erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß das Gummi profil auf der Unterseite halbzylinderförmige Ausnehmungen und die tunnelförmige Ausnehmung ein Mehrfaches der Gummiprofilhöhe aufweist und daß in den seitlichen Stützwänden Bohrungen zur Aufnahme eines Verriegelungsbolzens vorgesehen sind.
  • Damit ist eine Verzahnung mit entsprechenden Teilen des Signalbildträgers leicht herzustellen.
  • Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß eine den Auflagen an derartige Absperrbaken voll genügende Absperrbake geschaffen ist, die zudem bei Kollisionen mit Fahrzeugen und auch sonstigen äußeren Einwirkungen keine Gefährdung des Verkehrs darstellt. Durch das geringe Gewicht des aufstehenden Teils, d.h. also des Signalbildträgers, werden gefährliche Masseträgheitskräfte vermieden, wobei das Sockelelement sicherstellt, daß die Absperrbake ausreichend standfest ist. Der Hohl körper kann auf der Frontfläche und bei Bedarf auch auf der Rückfläche mit dem vorgeschriebenen Signalbild versehen werden, ist einfach und preisgünstig herzustellen und weist aufgrund der abgerundeten Kanten günstige Luftwiderstandsbeiwerte und gute statische Eigenschaften auf. Bei entsprechenden Belastungen wird der Signalbildträger nicht sofort vom Sockelelement getrennt, sondern lediglich aus seiner form- und kraftschlüssigen Verbindung gelöst, während die Fangvorrichtung ihn zumindest nach einem gewissen Weg festhält. Vorteilhaft ist insbesondere, daß unabhängig vom Aufprallwinkel des kollidierenden Fahrzeuges, seiner Geschwindigkeit und seiner Ausbildung Teile der Absperrbake auf keinen Fall eine Gefährdung für dieses Fahrzeug und für die anderen Fahrzeuge darstellen können.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsbeispiele mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt sind. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Absperrbake, Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Absperrbake gemäß Fig. 1, Fig. 3 die Verbindungsstelle zwischen Signalbildträger und Sockelement in Einzeldarstellung Fig. 4 eine schematische Darstellung der Fangvorrichtung und Fig. 5 eine Ausführungsform der Absperrbake mit einem die einzelnen Absperrbaken verbindenden Gummiprofil.
  • Eine komplette Ausführungsform einer Absperrbake ist in Fig. 1 perspektivisch dargestellt. Auf dem plattenförmigen Sockelelement 1 ist der Signalbildträger 2 mit Hilfe der beiden schienenartigen Führungsprofile 3 durch seitliches Einschieben verbunden. Zur Verbesserung der Gleitsicherheit und zur Erzielung einer sicheren Auflage hat das Sockelelement 1 an beiden Schmalseiten je einen Gummistreifen 4.
  • Die mit 5 bezeichnete Warnleuchte wird bei Bedarf auf den Kopf 12 des Signalbildträgers 2 aufgesteckt, befestigt und angeschlossen.
  • Die Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt, wobei hier die Warnleuchte 5 auf den Signalbildträger 2 aufgesteckt dargestellt ist. Die form- und kraftschlüssige Verbindung des Signalbildträgers 2 auf dem Sockelelement 1 erfüllt die üblichen Bestimmungen, d.h. der Signalbildträger 2 reißt nicht ab oder kippt nicht um, wenn eine bestimmte Windkraft senkrecht oder in einem bestimmten Winkel auf den Signalbildträger 2 auftrifft. Die untere Längskante bzw. Fußkante 14 des Signalbildträgers 2 in Windrichtung wird dabei auf Zug belastet, die der Windrichtung abgewandte Fußkante 15 auf Druck. Werden die Windkräfte zu stark, so rasten die Fußkanten 14, 15 aus. Der Bakenkörper klappt dann in Windrichtung um, bleibt jedoch über die noch weiter hinten erläuterte Fangvorrichtung mit dem Sockelelement 1 verbunden und fliegt nicht davon. Gleiches trifft im Prinzip auch dann zu, wenn der Bakenkörper von einem Fahrzeug umgefahren wird.
  • Der Signalbildträger 2 besteht aus einem Kunststoff-Hohl körper 18, der sowohl im Bereich des Kopfes 12 wie auch des Bodens 13 geschlossen ausgebildet ist. Dadurch weist er günstige Stabilitätswerte auf. An einer der Längsseiten 16 des Sockel elementes 1 ist eine Aussparung 33 vorgesehen, die von einem Tragegriff 32 überspannt ist. Auf der Oberseite 19 des Sockelelementes 1 sind Distanzklötze 35 vorgesehen. Diese Gummistreifen 4, 4' sind auf der Unterseite 20 des Sockelelementes 1 angebracht, vorzugsweise aufgeklebt.
  • Fig. 3 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Verbindung zwischen Signalbildträger 2 und Sockelelement 1 im Schnitt. Die mit dem Sockelelement 1 verbundenen Führungsprofile 3 greifen in Sicken ein, die in den Fußkanten 14, 15 parallel. zur Querseite 17 des Sockelelementes angebracht sind. Bei Überlastung dieser Verbindung durch Orkan oder sonstige Kräfte rasten die Führungsprofile aus den Sicken aus. Der Körper legt sich in Richtung der angreifenden Kraft um, fliegt jedoch nicht davon, weil er durch die Sicherheitsverbindung 39 festgehalten wird. Fig. 3 verdeutlicht, wie genau die Führungsprofile 3 in die Sicken 36 im Bereich der Fußkanten 14, 15 eingreifen. Mit 37 ist ein Bolzen bezeichnet, der zur Arretierung bzw. Verbindung der Sicherheitsverbindung 39 mit dem Sockelelement 1 benötigt wird.
  • Außen auf den Kunststoff-Hohikörper 18 ist das Signalbild 30 aufgebracht, beispielsweise in Form einer einseitig klebenden retroreflektierenden Folie.
  • Fig. 4 zeigt die Fangvorrichtung bzw. die Sicherheitsverbindung 39 schematisch. Beim Aufschieben des Signalbildträgers 2 auf das Sockelelement 1 wurde dieses mit einer dafür angebrachten Öffnung über den mit dem Sockel element verbundenen Bolzen 37 geschoben. Die Öffnung ist mit der Endschlaufe 38 des Sicherungsbandes 41 umgeben, weshalb auch diese nun den Bolzen 37 umschließt. Das Sicherungsband 41, vorzugsweise aus einem glasfaserverstärkten Selbstklebeband bestehend, ist in der unteren Höhlung und vor der Schubbegrenzung 42 zu einem Zick-Zack-Wickel 40 zusammengelegt untergebracht. Das andere Ende des Sicherungsbandes 41 umschließt den größten Teil des Signalbildträgers 2 , wie Fig. 4 verdeutlicht.
  • Wird der Signalbildträger 2 bei einem Fahrzeugaufprall gewaltsam abgerissen und beschleunigt, so bleibt die Bandendschlaufe 38 mit dem Bolzen 37 in Verbindung, wodurch sich der Zick-Zack-Wickel 40 lagenweise auseinanderzieht. Dabei wird die Energie des beschleunigten Signalbildträgers 2 stufenweise abgebaut, bis er nach maximal der Gesamtlänge des Zick-Zack-Wickels liegen bleibt.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Kunststoff-Hohlkörper 18 ist mit seiner dem Verkehr zugewandten Fußkante 15 mit der Kante 21 abschließend unsymmetrisch auf dem Sockelelement 1 angeordnet. Die Schubbegrenzung 42 stellt dabei sicher, daß beim Aufschieben des Signalbildträgers auf bzw. in die Führungsprofile 3 diese Position auch erreicht und beibehalten wird.
  • Eine weitere Ausbildung des Sockelelementes 1 ist anhand der Fig. 5 zu erläutern. Hier dient ein Gummi profil 9 als Verbindung und gleichzeitig als Standsicherung für die einzelnen Signalbildträger 2. Dieses Gummiprofil 9 wird beispielsweise bei der Einrichtung eines Verschwenkbereiches vor einer Baustelle als langes Band auf die Fahrbahndecke ausgelegt. Die einzelnen Signalbildträger 2, die im Standbereich eine tunnelförmige Ausnehmung 24 aufweisen, werden rittlings über das Gummiprofil 9 gestellt und in vorgeschriebenen Abständen mit diesem verbunden. Zur Befestigung wird das Gummi profil 9 angehoben und dann über einen Verriegelungsbolzen lo festgelegt. Der hier direkt auf der Fahrbahnoberfläche aufstehende Signalbildträger 2 weist an der unteren Kante einen Gummifuß 11 auf.
  • Zur günstigen und genauen Fixierung und Verbindung von Signalbildträger 2 und Gummi profil 9 dienen die auf der Unterseite 25 des Gummiprofils ausgebildeten halbzylindrischen Ausnehmungen 26. Diese halbzylindrischen Ausnehmungen sind der Form der Verriegelungsbolzen lo angepaßt.
  • Die Verriegelungsbolzen lo werden durch die in den Stützwänden 27, 28 vorgesehenen Bohrungen 29 eingeführt und damit festgelegt.
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Claims (14)

  1. Absperrbake zur kanalisi erenden Verkehrsführung Patentansprüche 1. Absperrbake, insbesondere zur kanalisierenden Verkehrsführung in Verschwenkbereichen vor Autobahnbaustellen, mit einem aufstehenden Signal bi 1 dträ o'er und einem daran zu befestigenden, standsicheren Sockelelement, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalbildträger (2) als dünnwandiger Hohl körper ausgebildet und direkt mit dem als flache Sockelplatte ausgebildeten Sockelelement (1) form- und kraftschlüssig koppelbar ist.
  2. 2. Absperrbake nach Anspruch 1, d a du r c h g e k e n n z e i c h n e t daß der Signalbildträger (2) als dünnwandiger Kunststoff-Hohl körper (18) ausgebildet ist.
  3. 3. Absperrbake nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sockelelement (1) eine ebene Platte geringer Höhe, vorzugsweise von 1 bis 2 cm ist, auf deren Unterseite (20) an den Schmalseiten Gummistreifen (4) angeordnet sind und deren Oberfläche (19) überstehende Führungsprofile (3) aufweist.
  4. 4. Absperrbake nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Kunststoff-Hohlkörper (18) allseitig geschlossen ausgebildet ist.
  5. 5. Absperrbake nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff-Hohlkörper (18) annähernd rechteckförmig und nur in Quersicht leicht nach oben zulaufend ausgebildet ist.
  6. 6. Absperrbake nach Anspruch 1 und Anspruch 2 sowie Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Signal-bildträger (2) geformte Fußkanten (14, 15) aufweist, die dem Sockelelement (1) zugeordneten Führungsprofilen (3) angepaßt sind.
  7. 7. Absperrbake nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalbildträger (2) unsymmetrisch auf dem Sockelelement (1), vorzugsweise mit seiner dem Verkehr zugewandten Kante mit der Kante (21) des Sockelelementes (1) abschließend angeordnet ist.
  8. 8. Absperrbake nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichne t, daß eine das Sockelelement (1) und den Signalbildträger (2) verbindende Sicherheitsverbindung (39) vorgesehen ist, die lä ngbar ausgebildet und innerhalb des Signalbildträgers gestapelt angeordnet ist.
  9. 9. Absperrbake nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsverbindung (39) als glasfaserverstärktes Klebeband ausgebildet ist, das zu einem Paket zick-zackförmig zusammengefaltet beim Einschieben des Signalbildträgers (2) in die Führungsprofile (3) mit diesen bzw. dem Sockelelement (1) kraft- und formschlüssig verbunden ist.
  10. lo. Absperrbake nach Anspruch 1 und Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sockelelement (1) einen handgerechten Tragegriff (32) aufweist, der eine seitliche Aussparung (33) im Sockelelement überbrückend mittig angeordnet ist und vorzugsweise ein gewebeverstärkter Kunststoffschlauch ist.
  11. 11. Absperrbake nach Anspruch 1 und Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite (19) des Sockelelementes (1) endseitig Distanzklötze (35) angeordnet sind, deren Höhe derjenigen der Führungsprofile (3) entspricht.
  12. 12. Absperrbake nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalbildträger (2) mit einer Warnleuchte (5) koppelbar ist, die als vorzugsweise transparente, nach unten offene Kunststoffhaube ausgebildet und mit ihrem Grundrahmen auf den Signalbildträger aufsteckbar und auf diesem arretierbar ist.
  13. 13. Absperrbake nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sockelelement (1) als mehrere Signalträger (2) miteinander verbindendes Gummiprofil (9) ausgebildet und jeweils mit den eine tunnelförmige, in Fahrtrichtung verlaufende, untenoffene Ausnehmung (24) aufweisenden Signalbildträgern form- und kraftschlüssig verbunden ist.
  14. 14. Absperrbake nach Anspruch 13, d a d -u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß das Gummiprofil (9) auf der Unterseite (25) halbzylinderförmige Ausnehmungen (26) und die tunnelförmige Ausnehmung (24) ein mehrfaches der Gummiprofilhöhe aufweist und daß in den seitlichen Stützwänden (27, 28) Bohrungen (29) zur Aufnahme eines Verriegelungsbolzens (lo) vorgesehen sind.
DE19843412999 1983-12-24 1984-04-06 Absperrbake zur kanalisierenden verkehrsfuehrung Ceased DE3412999A1 (de)

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