DE3412004A1 - Eck- oder stossverbindung von hohlprofilen fuer fenster, tueren, fassaden od. dgl. - Google Patents
Eck- oder stossverbindung von hohlprofilen fuer fenster, tueren, fassaden od. dgl.Info
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/96—Corner joints or edge joints for windows, doors, or the like frames or wings
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Description
Eck- oder Stoßverbindung von Hohlprofilen für Fenster, Türen, Fassaden od. dgl.
Die Erfindung betrifft eine Eck- oder Stoßverbindung von Hohlprofilen
für Fenster, Türen, Fassaden od. dgl. nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Eck- oder Stoßverbindung der genannten Art etwa nach dem DE-GM 1.984.835 bietet die Möglichkeit, variable Winkeleinstellungen
vorzunehmen. Diese Verbindung nach Art eines Walzengelenks gestattet allerdings nur die Einstellung stumpfer Winkel.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Eck- oder Stoßverbindung der genannten Art so auszubilden, daß sowohl
spitze als auch stumpfe Winkel einstellbar sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß - bezogen
auf einen Querschnitt durch den Eck-·oder Stoßverbinder - der
längs der Mittellinie des ersten Schenkels gemessene Abstand R1
zwischen dem Mittelpunkt M des die Nockenleiste umschreibenden Kreises und dem schenkelseitigen Endpunkt der Halsleiste größer
ist als der Abstand R_ zwischen dem Kreismittelpunkt M und dem äußeren, schenkelseitigen Endpunkt B der Längsöffnung des zweiten
Schenkels und daß der erste Schenkel ausgehend vom schenkel-
!5 seitigen Ende der Halsleiste eine Abschrägung aufweist.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist die Halsleiste
des ersten Schenkels symmetrisch zur Mittelebene ausgebildet und die Abschrägung weist zum zweiten Schenkel.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Begrenzungsflächen
der Halsleiste parallel zueinander verlaufen. Als minimale Breite der Halsleiste empfiehlt sich dabei eine solche von 3 mm.
Nach 'einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung
verläuft eine Begrenzungsfläche der Halsleiste in der Mittelebene des ersten Schenkels, während die andere dazu parallele Begrenzungsfläche
im Bereich der Längsöffnung unter einem Winkel β "*sr (90° - Ος ) zum Kreismittelpunkt M abknickt. Dabei ist der
erste Schenkel so eingesetzt, daß die Abschrägung entweder hin zum oder weg zum zweiten Schenkel gerichtet ist.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verläuft
veine Begrenzungsfläche der Halsleiste in der Mittelebene
des ersten Schenkels, während die andere dazu parallele Begrenzungsfläche im Bereich der Längsöffnung unter einem Winkel β =(90° - Cx^)
zum Kreismittelpunkt M abknickt. Dabei ist der erste Schenkel so
eingesetzt, daß die Abschrägung entweder hin zum oder weg zum zweiten Schenkel gerichtet ist.
Diese Ausführungsformen gestatten es also - je nach Einsatz des ersten Schenkels -, einen relativ großen spitzen bzw. relativ
großen stumpfen Winkelbereich zu überstreichen. Dabei beträgt
der öffnungswinkel 2V der Längsöffnung vorzugsweise 90°.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Eckverbinder vor dem Einsatz
in zwei Hohlprofile,
Fig. 2 perspektivisch einen Eckverbinder für den Winkelbereich von 45° bis 90°,
Fig. 2 perspektivisch einen Eckverbinder für den Winkelbereich von 45° bis 90°,
Fig. 3 perspektivisch einen Eckverbinder für den Winkelbereich von
90° bis 135° und
Fig. 4 perspektivisch den Einsatz von zwei Eckverbindern in Hohlprofile
einer Veranda.
Die Fig. 1 zeigt einen Eckverbinder 1 zur Verbindung auf Gehrung geschnittener Hohlprofile 2, 3. Der Eckverbinder 1 weist zwei als
Strangpreßprofile ausgebildete Schenkel 4, 5 auf, die im Scheitelbereich nach Art eines Walzengelenks scharnierartig verbunden sind.
Mit dem ersten Schenkel 4 ist endseitig über eine Halsleiste 6 eine im wesentlichen zylinderförmige Nockenleiste 7 verbunden. Der Mittel-D
punkt des die Nockenleiste 7 umschreibenden Kreises ist mit M bezeichnet. Die Nockenleiste 7 ist (senkrecht zur Bildebene) in eine
der Nockenleiste 7 angepaßte, kreisbogenförmig gebogene Nut 8 des zweiten Schenkels 5 eingesetzt, wobei die Nut 8 zum Durchtritt der
Halsleiste 6 eine senkrecht zum zweiten Schenkel 5 ausgerichtete >
Längsöffnung 9 mit einem öffnungswinkel 2D^/ <=- 180° aufweist. Im
vorliegenden Fall ist die Halsleiste 6 symmetrisch zur Mittelebene
des ersten Schenkels 4 ausgebildet, sie weist parallel zueinander verlaufende Begrenzungsflächen auf. Die Halsleiste 6 weist eine
geringere Breite als die Längsöffnung 9 und als der erste Schenkel 4 auf. Bei einer Kammerbreite der Hohlprofile 2, 3 von 12 mm sollte
die Breite der Halsleiste 6 mindestens 3 mm betragen.
Damit ein Verschwenken des ersten Schenkels 4 über einen größeren Winkelbereich unterhalb und oberhalb von 90° möglich ist (vgl. die
eingetragenen Pfeile), muß der längs der Mittellinie des ersten Schenkels 4 gemessene Abstand R- zwischen dem Kreismittelpunkt M
und dem schenkelseitigen Endpunkt A der Halsleiste 6 größer sein als der Abstand R„ zwischen M und dem äußeren, schenkelseitigen
Endpunkt B der Längsöffnung 9 des zweiten Schenkels (Bedingung: R1 >· Rp) und der erste Schenkel 4 muß - ausgehend von dem
schenkelseitigen Ende der Halsleiste 6 - eine zum zweiten Schenkel 5 gerichtete Abschrägung 10 aufweisen.
Die Schenkel 4, 5 tragen eine Reihe von Gewindebohrungen 11, denen
in den Hohlprofilen 2, 3 versetzte Bohrungen 12 zugeordnet sind,
so daß beim Anziehen der Befestigungsschrauben 12 die Hohlprofile 2, 3 zur Gehrungsfuge hingezogen werden.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen eine Ausführungsform eines Eckverbinders 1,
bei der eine Begrenzungsfläche der Halsleiste 6 in der Mittelebene
:5 des ersten Schenkels 4 verläuft, während die andere dazu parallele Begrenzungsfläche im Bereich der Längsöffnung 9 unter einem Winkel
ρ = (90° - OC ) zum Kreismittelpunkt M abknickt. In diesem Fall
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ist der Ausgangspunkt der Schwenkbewegung jeweils ein Winkel von 90°. Im vorliegenden Fall beträgt außerdem der öffnungswinkel 2
= 90°, so daß ein Winkel β = 45° resultiert.
Wenn nach Fig. 2 der erste Schenkel 4 so eingesetzt ist, daß die Abschrägung 10 zum zweiten Schenkel 5 hin gerichtet ist, kann ein
Bereich spitzer Winkel von 90° bis 45° überstrichen werden, wenn dagegen der erste Schenkel 4 umgedreht und nach Fig. 3 so eingesetzt
wird, daß die Abschrägung 10 vom zweiten Schenkel 5 weggerichtet
ist, kann ein Bereich stumpfer Winkel von 90° bis 135°
überstrichen werden. Diese Ausführungsform des Eckverbinders 1 ermöglicht es also insgesamt einen Winkelbereich von 90° zu überdecken.
Die Endstellung des ersten Schenkels 4 ist in den Fig. 2, 3 jeweils gestrichelt angedeutet.
Fig. 4 schließlich zeigt den Einsatz von zwei Eckverbindern 1 in Veranda-Kohlprofile 2, 3 für den Fall eines stumpfen Winkels entsprechend
Fig.3 (in der Abbild, links) und für den Fall eines spitzen Winkels entsprechend Fig. 2 (in der Abbild, rechts).
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- Leerseite -
Claims (7)
1. Eck- oder Stoßverbindung von Hohlprofilen (2, 3) für Fenster, Türen, Fassaden od. dgl. unter Verwendung eines Eck- oder
Stoßverbinders (1) mit zwei Schenkeln (4, 5), die im Scheitelbereich scharnierartig verbunden sind, indem ein erster Schenkel
(4) endseitig eine mit diesem über eine Halsleiste (6) verbundene, im wesentlichen zylinderförmige Nockenleiste (7) aufweist,
die in eine der Nockenleiste (7) angepaßte, kreisbogenförmig gebogene Nut (8) eines zweiten Schenkels (5) eingesetzt
ist, wobei die Nut (8) zum Durchtritt der Halsleiste (6) eine senkrecht zum zweiten Schenkel (5) ausgerichtete Längsöffnung
(9) mit einem öffnungswinkel 2 Cc-^- 180° aufweist,
die Halsleiste (6) eine geringere Breite als die Längsöffnung (9) und der erste Schenkel (4) aufweist, und
die Schenkel (4, 5) jeweils in ein Hohlprofil (3, 4) eingreifen und mit diesem verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß - bezogen auf einen Querschnitt durch den Eck- oder Stoßverbinder
(1) - der längs der Mittellinie des ersten Schenkels (4) gemessene Abstand R. zwischen dem Mittelpunkt M des die Nockenleiste
(7) umschreibenden Kreises und dem schenkelseitigen Endpunkt (A) der Halsleiste (6) größer ist als der Abstand R2 zwi-
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sehen dem Kreismittelpunkt M und dem äußeren, schenkelseitigen
Endpunkt (B) der Längsöffnung (9) des zweiten Schenkels (R^R-)
und
daß der erste Schenkel (4) ausgehend vom schenkelseitigen Ende der Halsleiste (6) eine Abschrägung (10) aufweist.
2. Eck- oder Stoßverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
,
daß die Halsleiste (6) des ersten Schenkels (4) symmetrisch zur Mittelebene ausgebildet ist und daß die Abschrägung (10) zum
zweiten Schenkel (5) weist (Fig. 1).
3. Eck- oder Stoßverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet/
daß die Begrenzungsflächen der Halsleiste (6) parallel zueinander
verlaufen (Fig. 1).
4. Eck- oder Stoßverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Halsleiste (6) mindestens 3 mm beträgt.
5. Eck- oder Stoßverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Begrenzungsfläche der Halsleiste (6) in der Mittelebene
des ersten Schenkels (4) verläuft, während die andere dazu
parallele Begrenzungsfläche im Bereich der Längsöffnung (9) unter einem Winkel β «C(90° - &O zum Kreismittelpunkt M abknickt,
wobei der erste Schenkel (4) so eingesetzt ist, daß die Abschrägung (10) entweder hin zum oder weg vom zweiten
Schenkel (5) gerichtet ist.
6. Eck- oder Stoßverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Begrenzungsfläche der Halsleiste (6) in der Mittelebene des ersten Schenkels (4) verläuft, während die andere dazu
parallele Begrenzungsfläche im Bereich der Längsöffnung (9) unter einem Winkel ρ = (90° - t<
) zum Kreismittelpunkt M abknickt, wobei der erste Schenkel (4) so eingesetzt ist, daß
die Abschrägung (10) entweder hin zum oder weg vom zweiten Schenkel (5) gerichtet ist (Fig. 2, 3).
7. Eck- oder Stoßverbindung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet
,
daß der Öffnungswinkel 2 *c =90° beträgt (Fig. 2, 3).
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843412004 DE3412004C2 (de) | 1984-03-31 | 1984-03-31 | Eck- oder Stoßverbindung von Hohlprofilen für Fenster, Türen, Fassaden od. dgl. |
| FR8504681A FR2562143A1 (fr) | 1984-03-31 | 1985-03-28 | Procede d'assemblage d'angle ou bout a bout de profiles creux pour fenetres, portes, facades ou similaires |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843412004 DE3412004C2 (de) | 1984-03-31 | 1984-03-31 | Eck- oder Stoßverbindung von Hohlprofilen für Fenster, Türen, Fassaden od. dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3412004A1 true DE3412004A1 (de) | 1985-10-17 |
| DE3412004C2 DE3412004C2 (de) | 1987-02-12 |
Family
ID=6232195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843412004 Expired DE3412004C2 (de) | 1984-03-31 | 1984-03-31 | Eck- oder Stoßverbindung von Hohlprofilen für Fenster, Türen, Fassaden od. dgl. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3412004C2 (de) |
| FR (1) | FR2562143A1 (de) |
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| DE4330445A1 (de) * | 1993-09-09 | 1995-03-16 | Hofmann Walter Maschf | Auftragvorrichtung für Straßenmarkierungsmaschinen für hochviskose Markierungsstoffe |
| PL449253A1 (pl) * | 2024-07-16 | 2026-01-19 | Polflam Spółka Z Ograniczoną Odpowiedzialnością | Łącznik narożny do ramki dystansowej szyby ognioochronnej oraz zespół ramki dystansowej szyby ognioochronnej |
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- 1985-03-28 FR FR8504681A patent/FR2562143A1/fr active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3412004C2 (de) | 1987-02-12 |
| FR2562143A1 (fr) | 1985-10-04 |
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