DE3411965A1 - Kaltstart-einschaltstrombegrenzungseinrichtung fuer einen hydrazin-rueckstossmotor-zusatzheizer - Google Patents
Kaltstart-einschaltstrombegrenzungseinrichtung fuer einen hydrazin-rueckstossmotor-zusatzheizerInfo
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Description
USSN 481,384
AT: 1.4.1983 RCA 78833 J4vB/Ri
RCA Corporation New York, N.Y. 10020, V.St-A.
Kaltstart-Einschaltstrombegrenzungseinrichtung für einen
Hydrazin-Rücks to Brno tor-Zus atzheiz er
Die Erfindung betrifft eine Kaltstart-Einschaltstrombegrenzungseinrichtung
zur Begrenzung des Stromflusses durch einen Zusatzheizer eines elektrothermischen Hydrazin-Rückstoßmotors.
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In geostationären Satelliten werden zum Nord-Süd-Platzhalten im allgemeinen Rückstoßmotoren verwendet. Dieses
Nord-Süd-Platzhalten verbraucht einen großen Teil des Treibstoffes (ca'. 90% des Platzhalte-Treibstoffes) des
Raumfahrzeuges, um den Satelliten in seiner äquatorialen Umlaufbahn zu halten. Zur Erhöhung des Wirkungsgrades
solcher Rückstoßmotoren verwendet man elektrische Zusatzheizer zur Erhöhung der Temperatur des Hydrazingases.
Rückstoßmotoren mit zugehörigen Heizern werden oft als elektrothermische Hydrazin-Rückstoßmotoren (EHT) bezeichnet.
Die Zusatzheizung enthält ein Widerstandselement, das durch eine Batterie, z.B. eine 30 Volt-Batterie
des Raumfahrzeugs gespeist wird. Der Heizerwiderstand
betagt im kalten Zustand beispielsweise nur 0,2 Ohm und erreicht im erhitzten Zustand einen Wert von etwa 1,5 Ohm.
Der geringe Widerstandswert beim Kaltstart bzw. Einschalten hat zur Folge, daß ein Strom übermäßig hohen Wertes
fließt, der die Batterie, die Verkabelungen sowie die elektronischen Schalter und Relais im System zerstören
kann. Es würde jedoch ein Großteil der in einem Raumfahr-
zeug sehr kostbaren elektrischen Energie verschwendet,
wenn man einen Reihenwiderstand einschalten würde, um den Gesamtwiderstand zu erhöhen.
Gemäß einer Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung
ist bei einem Zusatzheizerelement eines elektrothermischen Hydrazin-Rückstoßmotors eine Lastwiderstandsanordnung
in Reihe mit dem Heizerelement geschaltet und eine Anordnung vorgesehen, um diesen Lastwiderstand zu
verringern, wenn der Widerstandswert des Heizerelementes durch Erhitzung zunimmt.
Im folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. 15
Es zeigen:
Figur 1 ein Blockschaltbild eines elektrothermischen Hydrazin-Rückstoßmotors und einer Steuereinrichtung"gemäß
einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und
Figur 2 eine schematische Darstellung des Zusatzheizers gemäß Figur 1.
Der in Figur 1 dargestellte elektrothermische Hydrazin-Rückstoßmotor
10 hat ein Doppel-Reihen-Treibstoffventil 11 zur Steuerung der Hydrazinzufuhr von einem Vorrat
Aus Redundanzgründen sind zwei Ventile vorgesehen. Die Ventile sind temperaturgesteuert, um ihre Funktion zu
gewährleisten. Das aus dem Ventil 11 austretende Fluid wird durch ein Katalysatorbett 13 geleitet. Das
Katalysatorbett 13 heizt das Hydrazin auf eine Temperatur von etwa 76O0C auf. Das Katalysatorbett 13 enthält
Heizer, d ie dazu dienen, das Katalysatorbett vor der Zuführung des Hydrazins vorzuheizen. Durch diese
Heizer wird das Katalysatorbett 13 vor Schäden bewahrt,
die sonst durch zu schnelle, extreme Temperaturänderungen auftreten können. Das mit einer Temperatur von
etwa 760°C aus dem Katalysatorbett 13 kommende Hydrazin wird einem Nach- oder Zusatzheizer 15 zugeführt. Dieser
Zusatzheizer erhöht die Temperatur des Hydrazins auf etwa 22000C, bevor es durch eine Düse 31 ausgestoßen
wird.
In Figur 2 ist eine Skizze des Zusatzheizers dargestellt.
Das Gas aus dem Katalysatorbett 13 wird in den Zusatzheizer 15 durch einen Kanal 21 in einem zylindrischen
Heizerkörper 23 eingeführt. Der Nach- oder Zusatzheizer 15 enthält ein niederohmiges Heizwiderstandselement 17,
das beispielsweise ein Draht geringen Durchmessers sein kann, der wendelförmig gewickelt und mit einem Anschlußende
17a mit einem (beispielsweise positiven) Batterieanschluß gekoppelt sein kann und dessen anderes Anschlußende
17b mit Masse oder der anderen Seite der Batterie gekoppelt sein kann. Ein leitfähiger zylinderförmiger
Mantel 25, der das Widerstandselement 17 umgibt, ist koaxial in den Körper 2 3 eingesetzt um einen
Wärmeaustauschspalt oder -kanal zwischen dem Körper 23 und dem Mantel 25 zu bilden. Das Widerstandselement 17
ist beispielsweise durch einen Stab und dielektrischen Abstandshaltermechanismus (nicht dargestellt) vom leitenden
zylinderischen Mantel im Abstand gehalten. Die ganze Anordnung aus Widerstand 17, Mantel 25 und Körper 23
1st dann mit einer Strahlungsabschirmungsmaterialschicht 28 und schließlich mit einem äußeren Hitzeschild 29
umgeben. Am anderen Ende des Körpers 23 befindet sich eine Auslaßöffnung 27, die mit einer Düse 31 gekoppelt
ist. Das durch den Kanal 21 eingeführte Hydraz^n-Gas strömt zwischen dem Mantel 25 und dem Körper 2 3 zur ,
Auslaßöffnung 27 an der Basis der Düse 21.
Wie in Figur 1 dargestellt ist, wird die Energie für die Heizer des Katalysatorbetts und das Zusatzheizelement
17 beispielsweise durch eine Batterieschiene geliefert, deren eines Ende mit dem z.B. positiven
Pol der Batterie 32 verbunden ist. Der andere Pol der Batterie ist mit einem Bezugspotential, z.B. mit Masse,
verbunden. Die Schiene 33 ist mit einem Niederstromrelais 35 und einem Hochstromrelais 37 verbunden. Der Ausgang
des Relais 35 ist mit den Heizern des Katalysatorbetts 13 und einem Verknüpfungsglied oder logischem Gatter 3
gekoppelt. Das Ausgangssignal vom Relais 37 wird über die Leitung 17a einer Klemme 17c des Zusatzheizelements
17 zugeführt. Die Relais 35 und 37 werden durch ein erstes Kommandosignal geschlossen, das beispielsweise
von einer Satellitenbodenstation stammt.
Die Steuerung der Treibstoffventile 11 hängt von einem
zweiten, z.B. von der Bodenstation gesendeten Steueroder Kommandosignal ab. Dieses zweite Kommandosignal
wird dem Verknüpfungsglied 39 zugeführt und gibt es frei, um die Schiene 33 über das Relais 35 an einen Ventiltreiber
41 anzuschließen. Der Ventiltreiber 41 liefert genügend Strom um die Treibstoffventile 11 zu betätigen.
Um das elektrische System gegen einen übermäßigen Einschaltstrom von der Batterie zu schützen, fühlt die
als Ausführungsform der Erfindung dargestellte KaItstart-Einschaltstrombegrenzungseinrichtung
4 3 den Widerstand des Zusatzheizwiderstandselements 17 ab und schaltet
dann in geeigneter Weise zuerst Widerstände ein und wieder aus, um den Stromfluß durch das Heizelement 17
zu steuern, während es sich erwärmt, so daß kein unzulässig hoher Einschaltstrom fließen kann.
Das zweite Kommandosignal wird einem Leistungs-FET-Schalter 65 zugeführt, der die andere Klemme 17d des
Heizelements 17 über die Leitung 17b und beispielsweise
Widerstände R7 bis R14 mit Masse koppelt. Die Widerstände
R7, R8 und R9 sind miteinander parallel geschaltet, um einen entsprechend niedrig bemessenen äquivalenten
Widerstandswert vorzusehen, und diese Widerstände sind mit den Widerständen R10, R11, R12, R13 und R1 4,
die gleichfalls einander parallel geschaltet sind, in Reihe geschaltet. Die Widerstände R7, R8 und R9
ergeben einen äquivalenten Widerstand von beispielsweise 0,34 Ohm. Die Widerstände R10 bis R14 bilden einen
äquivalenten Widerstand von beispielsweise 0,648 Ohm. Die Widerstände R7, R8 und R9 sind mit der Leitung 17b
und die Widerstände R10 bis R14 sind mit einem Ende des
FET-Schalters 65 verbunden. Beim Eintreffen des zweiten Kommandosignals am Gate des Schalters schließt sich das
Gatter oder Tor, wobei der Anschluß 17d des Heizelements
17 beispielsweise durch die Widerstände R7 bis R14 und einen Widerstand R17 mit Masse verbunden wird.
Eine geeignete Vorspannung für die FET-Schalter ist weggelassen. Ein" zweiter FET-Schalter 61 koppelt die
Verbindung der Widerstandsgruppe R7, R8 und R9 mit der Widerstandsgruppe R10 bis R14 über einen Widerstand R15
mit Masse. Ein dritter FET-Schalter 63 ist über die Widerstände R7 bis R14 geschaltet, um die Leitung 17b
einen Widerstand R16 mit Masse zu koppeln. Die Widerstände
R15, R16 und R17 haben jeweils einen so kleinen
ohmschen Widerstand (etwa 0,01 Ohm), so daß sie keinen Einfluß auf die unten erläuterte Arbeitsweise der
Strombegrenzungsschaltung 43 haben.
Die Spannung an der Verbindung zwischen dem Heizelement 17 und den Last- oder Belastungswiderständen R7 bis
R14 (also an der Leitung 17b) wird mit einer Referenzoder
Vergleichsspannung verglichen, die von Widerständen R1 und R2 geliefert wird, die zwischen die die Batteriespannung
führende Leitung 17a und Masse oder Referenz-
-ΙΟΙ Spannung geschaltet sind. Durch diesen Vergleich wird
der Widerstandswert des Heizelements 17 wahrgenommen oder abgefühlt. Die zwischen den Widerständen R1 und
R2 erzeugte spezielle Referenzspannung wird einer Klemme (beispielsweise der Plusklemme) eines Vergleichers
51 und eines Vergleichers 53 zugeführt. Ein zweites Eingangssignal des Vergleichers 51 wird durch den Wert
der Widerstände R3 und R4, die in Reihe zwischen die Leitung 17b und Massebezugspotential geschaltet sind,
erzeugt. Die Werte der Widerstände R3 und R4 sind so gewählt, daß der Vergleicher 51 schaltet, wenn die
Spannung auf der Leitung 17b auf etwa 23 Volt absinkt,
und dann dem Gate des Leistungs-FET-Schalters 61 eine genügend positive Spannung zuführt, so daß dieser Schalter
leitet und die Widerstände R10 bis R14 überbrückt.
Das zweite Eingangssignal des Vergleichers 5 3 wird durch Spannungsteilerwiderstände R5 und R6 geliefert,
die mit der Leitung 17b gekoppelt sind. Die Werte dieser Widerstände R5 und R6 sind so gewählt, daß der Vergleicher
53 dann schaltet, wenn die Spannung auf der Leitung 17b auf einen Wert von 17,2 Volt absinkt, und dann eine
genügend positive Vorspannung an das Gate des FET 63 liefert, um diesen leiten und die Widerstände R7 bis R14
überbrücken zu lassen.
Im Betrieb des beschriebenen Ausführungsbeispieles der
Erfindung empfängt der Satellit zwei Kommandos zur Steuerung des Rückstoßmotors 10. Diese Kommandos kommen
entweder über eine Telemetriesystem von einer Bodenstation oder sie können im Satelliten durch eine Programmsteuerung
erzeugt werden. Ein erstes vom Satelliten empfangenes Kommando erregt das Relais 35 und außerdem
das Relais 37. Das Relais 35 liefert als Antwort auf dieses erste Kommandosignal Strom von der Batterieschiene
33 an die Heizer im Katalysatorbett 13. Dieses Kommando
wird mindestens 30 Minuten vor dem zweiten Kommando gegeben, um dem Katalysatorbett mindestens 30 Minuten Zeit
zu lassen, die für die Vermeidung eines Schadens erforderliche Temperatur zu erreichen. Das erste
Kommandosignal und das Schließen des Relais 35 liefert
auch ein erstes Eingangssignal für das Verknüpfungsglied 39.
Das zweite Kommandosignal ist ein Schubmotorzündsignal,
das frühestens 30 Minuten nach dem ersten Kommando auftritt und bei seinem Eintreffen das Verknüpfungsglied
39 freigibt, die Batterieschiene mit dem Ventiltreiber zu verbinden. Der Ventiltreiber 41 liefert dann
einen ausreichenden Strom an die temperaturgesteuerten Ventile 11, um diese Ventile zu öffnen und ihnen zu
gestatten, Hydrazin in das Katalysatorbett 13 einzulassen. Das zweite Kommandosignal wird außerdem dem
Schalter 65 in der Langsamanfahr- oder Kaltstart-Steuerschaltung 43 zugeführt, um den Heizelementkreis
dadurch zu schließen, daß das andere Ende 17d des Heizelements 17 über die Widerstände R7 bis R14 mit
Masse oder der anderen Klemme der Batterie 32 gekoppelt wird. Während sich das Heizelement 17 erhitzt
(und sein Widerstand sich beispielsweise von 0,2 Ohm auf etwa 0,67 Ohm erhöht), bleibt die ganze Bank aus
den Widerständen R7 bis R14 im Stromkreis, um die Batterie, die Relais und die Verdrahtung oder Verkabelung
des elektrischen Systems zu schützen.
Wenn der Widerstandswert des Heizelementes 17 beispielsweise ungefähr 0,67 Ohm erreicht, kann die entsprechend
dem Verhältnis der Spannungsteilerwiderstände R3 und R4 erzeugte Spannung den Zustand des Vergleichers 51 enden
oder umschalten und eine Vorspannung für den FET-Schalter 61 erzeugen, der dann leitet und die Widerstände
R10 bis R14 überbrückt oder kurzschließt. Dies vermindert
den Energieverlust in der Einrichtung erst nachdem der Widerstand des Heizelements 17 auf einen genügend
hohen Wert gestiegen ist, der es der Einrichtung ermöglicht, den durch die Widerstandsänderung des Heizelements
17 und die Überbrückung der Widerstände R10 bis R17 entstehenden Strom auszuhalten.
Wenn das Heizelement 17 einen Widerstandswert von etwa 1 Ohm erreicht hat, bewirkt die entsprechend dem Ver-
TO hältnis der Widerstände R5 und R6 erzeugte Spannung,
daß der Vergleicher 53 seinen Zustand ändert oder schaltet und an den FET-Schalter 63 eine Vorspannung liefert,
die diesen leiten und die Widerstände R7 bis R14 vollständig ausschalten läßt, so daß sich im wesentlichen
nur noch der Widerstand des Zusatzheizelements 17 im Stromkreis befindet. Auch hier erfolgt der Kurzschluß
der Widerstände R7 bis R9 und die entsprechende Verringerung der Verlustleistung im System erst dann statt,
nachdem der Widerstand des Heizelements 17 auf einen so hohen Wert angestiegen ist, daß das System den Strom
auszuhalten vermag, der sich durch die Änderung des Widerstandes des Heizelements 17 und den Kurzschluß
oder die Überbrückung aller Widerstände R7 bis R14 ergibt.
In der Praxis besteht der FET-Schalter 63 aus drei parallel geschalteten FET-Einrichtungen (Feldeffekttransistoren)
. Die Widerstände können bei dem oben erläuterten Ausführungsbeispiel die folgenden Werte
haben: R1 = 10 kOhm, R2 = 2,26 kOhm, R3 = 10 kOhm,
R4 = 4,3 6 kOhm, R5 = 5,11 kOhm und R6 = 10 kOhm.
Das oben beschriebene Ausführungsbeispiel dürfte die derzeit beste Ausführungsform der Erfindung darstellen
und stellt eine raumfahrterprobte und für die Raumfahrt qualifizierte Lösung dar, es sei jedoch darauf
1 hingewiesen, daß bei einer alternativen Ausführungsform
der Erfindung der Belastungswiderstand aus einem Material bestehen kann, dessen Widerstandswert mit der Zeit abnimmt
und an den ansteigenden Widerstandswert des Zu-
5 satzheizers angepaßt ist, um beispielsweise einen Gesamtwiderstand von 1 Ohm in Reihe mit der Batterie
aufrechtzuerhalten.
AH
- Leerseite -
Claims (9)
10 15
Patentansprüche
Einrichtung mit einem elektrothermischen Hydrazin-Rückstoßmotor
(10), der ein Katalysatorbett (13) zum Erhitzen durchfließenden Hydrazins, und einen Zusatzheizer (15),
der das Hydrazin weiter erhitzt, bevor es durch eine Schubdüse (31) ausgestoßen wird, enthält, wobei der
Zusatzheizer ein Widerstandsheizelement (17) enthält, das auf ein Rückstoßmotor-Kommando mit einer Batterie (32),
einer Batterieschiene (33) sowie einem Relais (37) in Reihe geschaltet wird und einen Widerstandswert hat,
der anfänglich im kalten Zustand so niedrig ist, daß ein für eine Beschädigung der Batterie, der Batterieschiene
oder des Relais ausreichender Strom fließen kann, also ein Strom, der über einem sicheren Wert liegt, und
der zunimmt, wenn sich das Heizelement erwärmt, dadurch gekennzeichnet , daß dem
Heizelement (17) eine Lastwiderstandsanordnung (R7 R14)
in Reihe geschaltet ist, deren Widerstandswert abnimmt während der Widerstandswert des Heizelementes
zunimmt, so daß der durch die Heizelementschaltung fließende Strom auf einen sicheren Wert begrenzt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastwiderstandsanordnung enthält:
einen Lastwiderstand (R7 - R14) der anfangs in Reihe
mit dem Heizerelement (17) geschaltet ist, und eine Anordnung (61, 63), die über den Lastwiderstand
geschaltet ist und auf einen vorgegebenen Widerstandswert des Heizerelementes anspricht,
um den Lastwiderstand zu überbrücken, wenn das Heizerelement eine vorgegebene, durch seinen Widerstand
gemessene Temperatur erreicht hat.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Widerstandsanordnung eine Überbrückungsan-Ordnung parallel geschaltet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lastwiderstandsanordnung mindestens einen ersten Lastwiderstand (R7, R8, R9) und einen zweiten
Lastwiderstand (R10 - R14), die in Reihe miteinander
geschaltet sind, enthält und daß die Überbrückungsanordnung eine erste Überbrückungsvorrichtung (63)
enthält, die den beiden in Reihe geschalteten Lastwiderständen parallel geschaltet ist und auf einen
vorgegebenen sicheren Wert des abgefühlten Widerstandes des Heizerelementes anspricht, um die beiden
in Reihe geschalteten Lastwiderstände zu überbrücken.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Uberbrückungsanordnung außerdem eine zweite
Überbrückungsvorrichtung (61) enthält, die nur dem
_3 —
zweiten der in Reihe geschalteten Lastwiderstände parallel geschaltet ist und auf einen Widerstandswert
des Heizerelementes anspricht, der zwischen einem Kaltwiderstandswert und dem sicheren Wert liegt,
um nur den zweiten der in Reihe geschalteten Lastwiderstände zu überbrücken.
6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überbrückungsanordnung eine Wahrnehmungs-
oder Fühlvorrichtung (R1, R2, R5, R6, 53) zur Wahrnehmung
des Widerstandswertes des Heizerelements, und eine Schaltvorrichtung (63), die über die Widerstandsanordnung
gekoppelt ist und auf einen vorgegebenen wahrgenommenen Widerstandswert des Heizerelements
anspricht, um die Schaltvorrichtung zur Überbrückung der Widerstandsanordnung auszulösen,
enthält.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, 0 daß die Fühlvörrichtung einen Vergleicher (53) enthält.
8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastwiderstandsanordnung einen ersten Lastwiderstand
(R7 - R9) und einen zweiten Lastwiderstand (R10 - R14), die miteinander in Reihe geschaltet
sind, enthält, und daß die Fühlvorrichtung einen ersten und einen zweiten Vergleicher (53, 51) und
zwei in Reihe geschaltete Spannungsteilerwiderstände (R1, R2) enthält, welche über das Heizerelement und
die Lastwiderstandsanordnung geschaltet sind, wobei der Verbindungspunkt der Spannungsteilerwiderstände
mit dem einen Eingang (+) sowohl des ersten als auch des zweiten Vergleichers gekoppelt ist, um eine Referenzspannung
zu liefern, und daß die Schaltvorrichtung einen ersten Schalter (63), der auf ein erstes
Steuersignal vom ersten Vergleicher anspricht, um
die beiden in Reihe geschalteten Lastwiderstände zu überbrücken, und einen zweiten Schalter (61), der
auf ein zweites Steuersignal vom zweiten Vergleicher anspricht, um nur den zweiten der in Reihe geschalteten
Widerstände zu überbrücken, enthält.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlvorrichtung außerdem ein zweites Paar
von Spannungsteilerwiderständen (R5, R6) und ein drittes Paar von Spannungsteilerwiderständen (R3, R4)
enthält, von denen das zweite Paar ein anderes Spannungsteilerverhältnis hat als das dritte Paar;
daß das zweite und das dritte Paar von Spannungsteilerwiderständen jeweils in Reihe mit dem Heizerelement
über die Lastwiderstandsanordnung geschaltet sind, um einen Parameter, der in Relation zum Widerstandswert
des Heizelements steht, abzufühlen; daß der Abgriff des zweiten Spannungsteilerwiderstandspaares
mit dem anderen Eingang (-) des ersten Vergleichers gekoppelt ist und daß der Abgriff des dritten
Spannungsteilerwiderstandspaares mit dem anderen Eingang (-) des zweiten Vergleichers gekoppelt ist; daß
der Ausgang des ersten Vergleichers mit dem ersten Schalter gekoppelt ist und das erste Steuersignal
liefert, wenn der wahrgenommene Widerstand des Heizerelements einen ersten, sicheren Wert hat und daß der
Ausgang des zweiten Vergleichers mit dem zweiten Schalter gekoppelt ist und das zweite Steuersignal liefert,
wenn der abgeführte Widerstandswert dieses Heizerelementes einen zweiten sicheren Wert hat, während nur
der erste Lastwiderstand mit dem Heizerelement in Reihe geschaltet ist.
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