[go: up one dir, main page]

DE341117C - Glueh-, Haerte- und Einsatzkasten mit den Kasten aussen uebergreifendem Deckel - Google Patents

Glueh-, Haerte- und Einsatzkasten mit den Kasten aussen uebergreifendem Deckel

Info

Publication number
DE341117C
DE341117C DE1920341117D DE341117DD DE341117C DE 341117 C DE341117 C DE 341117C DE 1920341117 D DE1920341117 D DE 1920341117D DE 341117D D DE341117D D DE 341117DD DE 341117 C DE341117 C DE 341117C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
lid
edge
annealing
insert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920341117D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE341117C publication Critical patent/DE341117C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/0006Details, accessories not peculiar to any of the following furnaces
    • C21D9/0025Supports; Baskets; Containers; Covers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description

  • Glüh-, Härte- und Einsatzkasten mit den Kasten außen übergreifendem Deckel. Bekanntlich geschieht das Härten von Eisen vermittels Härtepulver im Glühprozeß durch das sogenannte Einsetzen, indem die zu härtenden Teile in geeignete mnit Härtepulver gefüllte Blechkasten eingepackt werden, die während des Härtens luftdicht verschlossen sein müssen. Zum luftdichten verschließen dieser Glühkasten haben sich bisher am besten die Deckel mit über den Kasten heruntergreifendem Rand bewährt, wobei die zwischen Kastenwandung und dem Deckelrand verbleibenden Hohlräume, die sogenannten Deckelfugen, von außen her so gut als möglich mit Lehmdichtungsmasse zugestrichen wurden. Diese Art der Abdichtung erfordert aber, wenn ein wirklich luftdichter Abschluß erzielt werden soll, große Sorgfalt, ist daher umständlich und zeitraubend, auch ist die zwischen die Deckelfugen eingebrachte Dichtungsmasse immer der Gefahr ausgesetzt, von den während des Glühprozesses im Kasten sich bildenden Gasen wieder herausgetrieben zu werden. Man hat deshalb schon versucht, uni das Aufbringen der Dichtungsmasse vor dem Aufsetzen des Deckels zu ermöglichen, in einigem Abstand von der Oberkante des Kastens durch Anbringung von Façoneisen einen nach innen ragenden Rand vorzusehen, auf den dann ein Deckel ohne Rand eingelegt wurde. Die Abdichtung vereinfacht sich hierbei wohl, aber der Abschluß und Haltbarkeit desselben, insbesondere gegen den beim Glühen im Innern des Kastens auftretenden Gasdruck, ist kein absolut zuverläßlicher, weil ein derart aufgelegter Deckel ohne übergreifenden Rand stets geringere Abdichtungs- bzw. Reibungswiderstandsflächern besitzt als wie ein solcher mit übergreifendem Rand, und sich daher durch den inneren Gasdruck leicht heben oder durch die Glühhitze leicht verbiegen läßt, so daß dann Öffnungen entstehen, die das Undichtwerden zur Folge haben.
  • Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber unterscheidet sich vorliegende Erfindung in der Hauptsache dadurch, daß unter Beibehaltung eines Deckels mit über der Kastenwandung heruntergreifendem Rand am Kasten selbst durch entsprechendes Umbiegen der oberen Ränder desselben, Bördelränder bzw. Flanschen geschaffen werden, auf welche die Lehmdichtungsmasse vor Aufsetzen des Deckels mit übergreifendem Rand aufgetragen wird. Beim Schließen des Kastens wird dann durch festes Aufpressen des Deckels die Dichtungsmasse nach außen in die seitlichen Deckelfugen hineingepreßt. Um dieses Hineinpressen der Dichtungsmasse nach außen in die Deckelfugen zu unterstützen., sieht die Erfindung noch«eine besondere Ausbildung des zum Auftragen der Dichtungsmasse bestimmten Bördelrandes vor, darin bestehend, daß dieser Bördelrand im Querschnitt entweder nach außen leicht schräg abfallend gestaltet ist, oder sonst eine Form besitzt, der die Eigenschhft zukommt, die auf ihr befindliche Dichtungsmasse beim Aufpressen des Deckels hauptsächlich in der Richtung von innen nach außen in die seitlichen Deckelfugen zu drängen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Fig. I und 2 zeigt einen solchen Glüh-, Härte- und Einsatzkasten in schaubildlichem Schnitt, und zwar erstere Figur vor und letztere Figur nach dem Verschluß.
  • Wie hieraus ersichtlich, sind die oberen Ränder des Kastens k durch einfaches Umbiegen als Auflagefläche für das Lehtmdichtungsmaterial b ausgebildet. Bei der Bewirtung des Verschlusses kann die Dichtungsmasse b entweder, wie in Fig. I dargestellt, auf diese Auflagefläche a aufgebracht werden, oder der umgestülpte Deckel d wird zunächst im inneren Winkel seiner übergreifenden Ränder, also an der zur Abdichtung bestimmten Stelle, ausreichend mit Dichtungsmasse ausgestrichen. In beiden Fällen wird dann, wenn dei Deckel auf den Kasten aufgesetzt und festgedrückt wird, die Dichtungsmasse hauptsächlich nach außen in die durch den Rand des Deckels d und die Wandung des Kastens gebildeten Deckelfugen c hineingedrängt.
  • Ist der für die Dichtungsmasse bestimmte Rand a horizontal liegend (wie in Fig. I und 2), so wird beim Aufdrücken des Deckels von der Dichtungsmasse auch etwas in das Innere des Kastens gelangen, was überflüssig ist. Um nun das Ausweichen der Dichtungsmasse hauptsächlich in Richtung nach außen, nach den Deckelfugen c zu begünstigen, wird zweckmäßig der Rand a, wie aus Fig. 3 ersichtlich, etwas schräg abfallend oder, wie aus Fig. 4 ersichtlich, nach außen abgerundet gewählt. Es könnten aber auch die in Fig. 5 und 6 vorgesehenen Querschnittsformen vorgesehen werden, welche beide das gleiche Bestreben unterstützen sollen. Statt dem Bördelrande des Kastens eine nach außen abfallende Form zu geben, könnte der Deckel derart profiliert sein, daß sich der zur Aufnahme der Dichtungsmaterials bestimmte freie Raum zwischen Kastenwand a und Deckel d nach außen verbreitert, wie dies Fig. 7 in einem Beispiel ersehen läßt. Und schließlich körnte auch, wie Fig. 8 zeigt, der Deckelrand sich nach unten konisch verjüngend an die Kastenwand anschließen, so daß eine sich nach innen verbreiternde Deckelfuge gebildet wird.
  • Der Hauptvorzug der vorliegenden Erfindung ist darin zu erblicken, daß die Abdichtung der seitlichen Hohlräume zwischen Kastenwandung und Deckelrand, die sogenannten Deckelfugen c, von innen heraus vollständig und selbsttätig erfolgt und daß das Aufbringen der Dichtungsmasse sich sehr einfach und mühelos gestaltet. Es läßt sich ohne besondere Sorgfalt eine gleichmäßige Verteilung der Dichtungsmasse auf den ganzen Umfang des Kastenrandes erreichen. Es ist auch klar, daß bei dieser Art der Einbringung der Dichtungsmasse, die zur Folge hat, daß schon im Innern des Kastens vor der Deckelfuge c die Dichtungsmasse einen größeren Querschnitt besitzt, die Zuverlässigkeit der Abdichtung insbesondere gegenüber dem während des Glühprozesses im Kasteninnern entstehenden Gasdruck unbedingt eine viel größere ist. Es ist dies ein Vorzug der vorliegenden Erfindung, der nicht hoch genug bewertet werden kann, in Anbetracht des Umstandes, daß von einer guten Abdichtung der Erfolg des Härtens abhängt. Ein Austreiben von Dichtungsmaterial aus den Fugen oder Entweichen von Härtegasen aus dem Kasteninnern ist dadurch vollständig ausgeschlossen.
  • Aber nicht nur die Zuverlässigkeit der Abdichtung ist gewahrt, sondern auch das: Verfahren des Abdichtens selbst gestaltet sich weit einfacher und müheloser. Dadurch, daß die Dichtungsmasse bei geöffnetem Kasten, also vor dem Aufsetzen dies Deckels, aufgebracht werden kann, läßt sich die Verteilung derselben $equem überwachen und kontrollieren. Es werden -Zweit weniger Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Sorgfalt der Arbeiter gestellt, und hat somit eher eine Gewähr dafür, daß die Abdichtung im ganzen Umfange, selbst bei geringerer Sorgfalt der Arbeiter, doch eine zuverlässige ist. Mißerfolge beim Härteverfahren wegen mangelhafter Abdichtung der Kasten sind deshalb bei Verwendung der vorstehend gekennzeichneten Härte-, Glüh- und Einsatzkasten vollkommen; ausgeschlossen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Glüh-, Härte- und Einsatzkasten mit den Kasten außen übergreifendem Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten an seinem oberen Rande mit einem als Auflagefläche für die Abdichtungsmasse bestimmten, nach innen. ragenden Bördelrand (ca) versehen ist.
  2. 2. Glüh-, Härte- und Einsatzkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der der Abdichtungsmasse als Widerlager dienende Bördelrand (a) durch Schrägstellung, Abrundung oder sonst geeignete Profilierung derart ausgestaltet ist, daß beim Aufpressen des Deckels die Abdichtungsmasse in der Hauptsache nach außen in die zwischen der Kastenwandung und dem übergreifenden Deckelrand gebildete Deckelfuge (c) gedrängt wird.
  3. 3. Glüh-, Härte- und Einsatzkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit übergreifendem Rand versehene Deckel an der Stelle, an, der er mit der Dichtungsmasse in Berührung kommt, nach innen schräg oder gewölbt abfallend verläuft, um so das Verdrängen der Dichtungsmasse nach der Deckelfuge (c) ebenfalls zu unterstützen.
  4. 4. Glüh-, Härte- und Einsatzkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kasten übergreifende Rand des Deckels sich nach unten konisch verjüngend an die Kastenwandung anschließt, so daß eine sich nach innen verbreiternde Deckelfuge (c) gebildet wird.
DE1920341117D 1920-06-05 1920-06-05 Glueh-, Haerte- und Einsatzkasten mit den Kasten aussen uebergreifendem Deckel Expired DE341117C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE341117T 1920-06-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE341117C true DE341117C (de) 1921-09-23

Family

ID=6231694

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920341117D Expired DE341117C (de) 1920-06-05 1920-06-05 Glueh-, Haerte- und Einsatzkasten mit den Kasten aussen uebergreifendem Deckel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE341117C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20040113407A1 (en) * 2001-10-02 2004-06-17 Mccoy Richard W. Assembly for mounting an accessory to a vehicle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20040113407A1 (en) * 2001-10-02 2004-06-17 Mccoy Richard W. Assembly for mounting an accessory to a vehicle

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE341117C (de) Glueh-, Haerte- und Einsatzkasten mit den Kasten aussen uebergreifendem Deckel
DE713514C (de) Behaelter und Verfahren zu dessen Herstellung
DE3337684C2 (de)
DE896132C (de) Feuerzeug
DE877056C (de) Druckkocher
DE929364C (de) Metallisch selbstdichtende Koksofentuer
DE2604232C3 (de) Aus Deckel und Behälter bestehendes Gebinde
DE1004786B (de) Elektrische Massekochplatte
DE102012101841A1 (de) Vorratsbehälter einer pneumatischen Verteilmaschine
DE613085C (de) Verfahren und Einrichtung zum dichten Einsetzen von Dichtungsringen in Ventilen u. dgl.
DE2311123A1 (de) Druckkocher
DE908328C (de) Vorrichtung zum zeitweiligen Verschluss von Rohrenden
DE707078C (de) Hydraulische Waeschepresse mit Gummibeutel
DE1260693B (de) Korrosionsschutzvorrichtung fuer Saerge
DE4237301C1 (de) Rollsickendeckelfaß und Verfahren zur Herstellung von Deckeln für solche Fässer
DE735862C (de) Gefaessverschluss, insbesondere fuer Einkochgefaesse
DE2010782A1 (de) Verfahren zum Verschließen eines Metallbehälters und gemäß diesem Verfahren verschlossene Metallbehälter
CH237603A (de) Bajonett-Verschluss an einem Blechbehälter.
DE665447C (de) Kochfeste Konservendose
CH178769A (de) Dose mit dichtschliessendem Deckel.
DE635928C (de) Schornsteinreinigungsverschluss
DE510560C (de) Verschluss fuer Kammeroefen
DE367187C (de) Durch einen Gummiring abzudichtender Verschluss, insbesondere fuer grosse Gefaesse mit hohem Innendruck
DE446918C (de) Scheibengasbehaelter
DE2140502A1 (de) Verfahren zum verschliessen der mit einem randwulst versehenen muendung einer flasche oder dergleichen