DE3410792C2 - - Google Patents
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Classifications
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- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verhin
dern des Pumpens von Turboverdichtern der im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 beschriebenen, aus der SU-PS
6 23 996 bekannten Art. Eine ähnliche Vorrichtung ist aus
der US-PS 39 63 367 bekannt.
Am erfolgreichsten kann die Erfindung
bei Turboverdichtern mit einem großen Förderstromregelungs
bereich, zum Beispiel bei Verdichtern zum Erdgastrans
port, zur Luftversorgung von Hochöfen in der Metallur
gie, zur Luftzufuhr in Gruben u. a. benutzt werden. Darüber
hinaus kann die Erfindung bei Verdichtern, die starken Be
lastungsschwankungen ausgesetzt sind, zum Beispiel bei
Verdichtern in der pneumatischen Förderung und bei Ver
dichtern benutzt werden, die bei stark veränderlichen Saug- und Kühl
bedingungen arbeiten, zum Beispiel bei Verdichtern, die
im Hochgebirge eingesetzt werden.
In der gegenwärtigen Verdichterbaupraxis gewinnt das
Problem der Verhinderung des Pumpens von Turboverdichtern
wegen der ansteigenden Einheitsleistung der Verdichter
und des infolgedessen ansteigenden Aufwands zur Beseiti
gung der Folgen des Pumpens sowie wegen der erhöhten
Forderungen an die Senkung des Energieaufwands für den
Verdichterbetrieb immer mehr an Bedeutung.
Es ist bekannt, daß bei einem bestimmten Verhältnis
zwischen dem Förderdruck und dem Verdichterdurchfluß, das
der Pumpgrenze entspricht, ein unstabiles Verhalten des
Verdichters - ein Pumpen - eintritt, das durch ruckarti
ge (pulsierende) Änderungen des Durchflusses und des För
derdruckes des Verdichters gekennzeichnet ist, die zu ei
ner starken Vibration und einer Axialverstellung des Ver
dichterlaufrades und als Folge davon zu einem Bruch der
Maschine bzw. einer Verschlechterung ihrer Energiedaten
führen.
Zur Verhinderung des Pumpens bei unstabilem Verhalten
des Verdichters ist es aus der DE-OS 28 28 124 bekannt,
zwei Signale zu erzeugen, deren eines dem Istdurchfluß
des Verdichters und deren anderes dem Istförderdruck pro
portional ist. Das dem Istförderdruck proportionale Si
gnal wird in ein dem Durchfluß proportionales erstes
Signal umgeformt, dessen Wert dem auf der in För
derdruck-Durchfluß-Koordinaten vorgegeben und parallel
zur Pumpgrenze verlaufenden Abblaselinie liegenden Durch
flußwert entspricht. Das erste Signal, das dem Durchfluß
proportional ist, wird mit dem Signal, das dem Istdurch
fluß des Verdichters proportional ist, verglichen, woraus
sich das erste Differenzsignal ergibt, das verzögert wird.
Darüber hinaus wird das erste Differenzsignal mit dem Fak
tor zwei multipliziert, dann wird aus diesem das Verzöge
rungssignal subtrahiert, das die Lage der Abblaselinie in
Abhängigkeit von der Verstellungsgeschwindigkeit des Ar
beitspunktes des Verdichters zur Abblaselinie ändert, woraus
sich das zweite Differenzsignal ergibt. Das zweite Diffe
renzsignal wirkt auf den Regler ein, der mit mehreren Abbla
seventilen verbunden ist. Das Reglersignal gelangt an die
Stellglieder der Abblaseventile. Letztere werden zwecks Ver
hinderung eines unstabilen Verhaltens des Verdichters, d. h.
eines Pumpens, geöffnet.
Das bekannte Vorgehen ist eine indirekte Methode zur
Bestimmung der Abblaselinie des Verdichters, da es die Än
derung der Lage und der Art der Pumpgrenze in Abhängigkeit
von der Änderung der Saugbedingungen, die durch die Tem
peratur, die Gasfeuchtigkeit u. a. bestimmt werden, der
Kühlungsbedingungen, die durch die Temperatur, den Kühl
wasserdurchfluß u. a. bestimmt werden, sowie von der Ände
rung des technischen Zustandes des Verdichters, der durch
das Gaslecken über Undichtheiten am Verdichter u. a. be
stimmt wird, nicht berücksichtigt.
Bei Änderung der erwähnten Bedingungen wird die Lage und
die Art der Pumpgrenze geändert, während die Abblaselinie
des Verdichters unverändert bleibt.
Wenn die Pumpgrenze zur Abblaseli
nie verschoben wird und die Zone zwischen der Pumpgrenze
und der Abblaselinie klein gewählt ist, kann
die bekannte Vorrichtung
das Pumpen des Verdichters nicht verhindern. Zur Verhinde
rung eines unstabilen Betriebsverhaltens des Verdichters
muß die Zone zwischen der Pumpgrenze und der Abblaselinie
vergrößert werden. Jedoch vermindert eine solche Vergröße
rung der Zone den zulässigen Förderdruck und damit
den Förderstromregelungsbereich, was
wegen der zunehmenden Strömungsverluste den Wirkungs
grad des Verdichters herabsetzt, d. h. der wirt
schaftlichste Gasbeförderungsbetrieb wird bei einem För
derdruck erreicht, der an der Pumpgrenze liegt. Daraus
folgt, daß die Zone zwischen der Pumpgrenze und der Ab
blaselinie zur Erhöhung der Wirksamkei der Gasförderung
verhältnismäßig klein und zur sicheren Verhinderung des
Verdichterpumpens hinreichend groß sein muß.
Unter Berücksichtigung der Änderung der Lage und des
Charakters der Pumpgrenze wird die zweite Bedingung
bestimmend, d. h. zur Verhin
derung des Verdichterpumpens vergrößert man die Zone
zwischen der Pumpgrenze und der Abblaselinie zum Schaden
der Wirtschaftlichkeit der Gasbeförderung.
Wenn im anderen Fall die Pumpgrenze von der Ab
blaselinie verschoben wird, führt dies zu einem Fehlanspre
chen der Abblaseventile, d. h. beim Erreichen eines Förder
druckes, der auf der Abblaselinie liegt, ist es noch weit
bis zur Pumpgrenze und man könnte auf das Öffnen der Abblaseven
tile verzichten. Aber aus den vorstehend angegebenen
Gründen geschieht dies nicht, was zu einem unnützen
Energieaufwand zum Überschieben des Gases aus der Druckzo
ne in die Saugzone oder zum Auswurf des Gases in die Um
gebungsluft führt.
Darüber hinaus findet bei einer starken Zunahme des
Widerstandes des pneumatischen Netzes des Verdichters,
die zu einer Verminderung des Verdichterförderstromes
führt, wegen des bei der bekannten Vorrichtung vorhandenen
aperiodischen Gliedes eine Verschiebung der Abblaselinie
in Richtung von der Pumpgrenze statt, was auch zu einem
Fehlansprechen der Abblaseventile und den oben angegebe
nen Folgen führt.
Somit verhindert die be
kannte Vorrichtung nicht das Pumpen des Verdichters bei
veränderlichen Saug- und Kühlbedingungen sowie bei Ände
rung des technischen Zustandes und der Belastung des Ver
dichters oder sie führt zu einer Verschlechterung der
Wirksamkeit der Gasförderung und zu zusätzlichen Ener
gieverlusten.
Bei der gattungsgemäßen, aus der SU-PS 6 23 996 bekannten Vorrichtung
wird das
erste Signal gemessen, das dem Gasparameter, nämlich dem Ver
dichterdurchfluß proportional ist, der das nahezu unstabile Betriebsver
halten des Verdichters bestimmt. Dann
sondert man aus dem ersten Signal die Wechselkomponente
aus und vergleicht die Amplitude der Wechselkomponente
mit dem Sollwert der Amplitude der Wechselkomponente. Bei
einer Amplitude der Wechselkomponente, die den Sollwert
übersteigt, erhält man einen Impuls, der das zweite Si
gnal erzeugt, welches das Betriebsverhalten des Verdich
ters durch Einwirkung auf die Abblaseventile zwecks Ver
hinderung eines Pumpens ändert. Das zweite Signal besteht
aus zwei Signalen, deren eines auf das Fühlelement
eines Förderdruckregelungssystem und deren anderes
auf das Fühlelement eines Systems zur Regelung des För
derdruck-Saugdruck-Verhältnisses einwirkt, was zu einer
Vergrößerung des Förderstromes des Verdichters wegen Ver
minderung des Widerstandes des pneumatischen Netzes durch
Öffnen von drei Abblaseventilen führt. Darüber hinaus wird
bei unstabilem Betriebsverhalten die Zahl der Pumpschlä
ge (Pumpzyklen) ausgewählt, die durch starke Änderungen des
Verdichterdurchflusses gekennzeichnet sind. Bei einer
Zahl der Pumpschläge, die die Sollzahl überschreitet, wird
der Verdichter abgeschaltet.
Bei der bekannten Vorrichtung wird die Änderung
der Lage und des Charakters der Pumpgrenze in Abhängigkeit
von der Änderung der Saug- und Kühlbedingungen sowie von
der Änderung des technischen Zustandes des Verdichters
durch Einführung eines Filters und einer Schwellenwert
einheit berücksichtigt, die auf ein Signal reagiert, das den Differenz
druckschwankungen, die einen dem unstabilen Verhalten des
Verdichters naheliegenden Betriebszustand kennzeichnen,
proportional ist.
Jedoch ist es nicht möglich, das
Fehlansprechen der Abblaseventile im Übergangszustand des
Verdichters in der stabilen Zone zu vermeiden, d. h. wenn
Impulse entstehen, die analog sind den Impulsen, die beim
Arbeiten des Verdichters in einem dem unstabilen Verhalten
naheliegenden Betriebszustand entstehen. Dies liegt daran,
daß bei der bekannten Vorrichtung kein Wandler
zur Änderung des Amplitudensollwertes der Wechselkompo
nente des ersten Signals in Abhängigkeit von dem Verdich
terdurchfluß proportionalen mittleren Wert des Absolut
betrags des ersten Signals vorhanden ist. Das Fehlanspre
chen führt, wie bereits obenerwähnt, zu zusätzlichen
Energieverlusten. In diesem Zusammenhang wählt man bei
der bekannten Vorrichtung die Soll
amplitude der Wechselkomponente hinreichend groß, was dazu
führt, daß der Impuls nur beim Eintreten des Pumpens ent
steht, d. h. die bekannte Vor
richtung reagiert in diesem Falle auf das Pumpen (auf
das unstabile Verhalten) des Verdichters, nicht aber auf
den dem unstabilen Verhalten naheliegenden Betriebszu
stand. Davon zeugt auch die Tatsache, daß die bekannte
Einrichtung einen Zähler zum Zählen der Pumpschläge ent
hält, der ein Signal zum Abschalten der Maschine zwecks
Verhinderung einer Zerstörung derselben erzeugt. Somit
verhindert die bekannte Vor
richtung nicht das Pumpen des Verdichters, sondern öff
net beim Eintreten des unstabilen Verhaltens die Abblase
ventile. Dies verhindert die Zerstörung der Maschine,
verhindert aber nicht die Entstehung des ersten Pump
schlages, der zu einer Beschädigung der Labyrinthdich
tungen im Verdichter, die den Saugraum von dem Druckraum
trennt, und zum Auftreten eines inneren Gaslecks im
Verdichter führt, was wiederum den spezifischen Ener
gieverbrauch für die Gasverdichtung erhöht, d. h. den
Wirkungsgrad der Maschine herabsetzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Vorrichtung so weiterzuentwickeln,
daß ein Pumpen mit Sicherheit vermieden werden kann.
Diese Aufgabe wird ausgehend von der gattungsgemäßen Vor
richtung erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkma
le des Patentanspruchs 1 gelöst. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung ermöglicht eine Änderung des Sollwertes der
Amplitude der Wechselkomponente, wodurch
der Sollwert der Amplitude der Wechselkomponente hinrei
chend klein gewählt werden kann. Die Vorrichtung spricht erst
nach einer Anzahl beim Übergangsbetrieb entstehender Impulse
an, wodurch ein Fehlansprechen
der Abblaseventile vermieden wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung verhindert
sicher das Pumpen durch Vermeidung von Beschädigungen der
Labyrinthdichtungen, die den Saugraum von dem Druckraum
des Verdichters trennen, sowie durch sichere Vermeidung
eines Fehlansprechens der Abblaseventile, was nutzlose
Energieaufwendungen zum Überschieben des Gases aus dem
Saugraum in den Druckraum des Verdichters bzw. zum Aus
werfen des Gases in die Umgebungsluft beim Ansprechen
der Abblaseventile vermindert.
Die Verhütung von Beschädigungen der Labyrinthdich
tungen, die zu einer Senkung des spezifischen Energieauf
wandes des Verdichters und einer Erhöhung seines Wir
kungsgrades führt, wird durch das Filter zur Gewinnung
des mittleren Absolutwertes des ersten Signals und
des ersten Wandlers zur Änderung des ersten Amplituden
sollwertes der Wechselkomponente erreicht.
Die Verminderung des nutzlosen Energieaufwandes für
das Überschieben des Gases bzw. für den Auswurf desselben
in die Umgebungsluft, die zu einer Senkung der Energiever
luste beim Gastransport führt, wird durch den Impulszähler
den Dekodierer, das erste Flipflop zur Speicherung des
zweiten Signals und das erste UND-Glied,
die das zweite Signal erzeugen, das den Verdichter in den
stabilen Betriebszustand nur bei einer Impulszahl zurück
bringt, die den Übergangszustand des Verdichters in der
stabilen Zone bestimmt, erreicht. Darüber hinaus findet die
Senkung der Energieverluste beim Gastransport durch das
erste Verzögerungsglied zur Erzeugung eines Rückstellsi
gnals beim Ausbleiben eines Impulses im Laufe der ersten
vorgegebenen Zeit des Impulsausbleibens und der ersten
Rückstelleinheit zur Löschung der ausgezählten Impulszahl
und des zweiten Signals statt. Das erste Verzögerungs
glied und die erste Rückstelleinheit sichern minimale nutz
lose Energieaufwendungen für das Überschieben des Gases aus dem
Druckraum in den Saugraum, da das Öffnen der Abblaseven
tile sofort nach der Einstellung eines stabilen Betriebs
zustandes durch die Löschung des zweiten Signals aufhört.
Die bevorzugte Weiterbildung gemäß Patentanspruch 2 verhindert das Pumpen bei steiler
Zunahme des Widerstands des pneumatischen Netzes des Ver
dichters, da die Zeit des Überganges des Verdichters vom
stabilen in den unstabilen Betriebszustand nur gering
ist. In diesem Falle ist zum Verhindern des Pumpens ein
schnelles Öffnen der Abblaseventile sofort nach dem Er
reichen des zweiten Amplitudensollwertes der Wechselkom
ponente erforderlich, was durch den zweiten Wandler, das
dritte Vergleichselement, den zweiten und den dritten
Flipflop sowie durch das zweite UND-Glied gesi
chert wird.
Zum Erreichen dieses Ziels, und zwar zum Verhindern
des Pumpens bei steiler Senkung der Verdichterbelastung,
d. h. zur Erhöhung der Wirkungsgeschwindigkeit der Ein
richtung trägt auch das zweite Vergleichselement zur Ge
winnung von Impulsen und des Addierers zur Addierung der
Impulse bei, die es gestatten, die Wirkungsgeschwindigkeit
der Vorrichtung zum Verhindern des Pumpens durch Berück
sichtigung der Impulse sowohl von der positiven als
auch von der negativen Halbwelle der Wechselkomponente
des ersten Signals um das zweifache zu erhöhen.
Die Weiterbildungen der Patentansprüche 3 und 4 verhindern das Pumpen des
Verdichters, da sie es ermöglichen, den ersten Amplituden
sollwert der Wechselkomponente hinreichend klein zu wäh
len, damit das erste und das zweite Vergleichselement auf
geringe Schwankungen des Gasparameters, die eine dem un
stabilen Verhalten des Verdichters naheliegende Betriebs
art kennzeichnen, reagieren und es gestatten, den Verdich
ter in den stabilen Zustand zurückzubringen. Die lineare
Änderung des ersten Amplitudensollwertes der Wechselkompo
nente durch den ersten Wandler und des zweiten Amplituden
sollwertes durch den zweiten Wandler trägt zum Vermeiden
eines Fehlansprechen der Abblaseventile im Übergangszu
stand (Förderstromregelung) des Verdichters in der stabi
len Zone bei, in der der absolute Förderstrom einen maximalen
Wert aufweist und daher auch die Amplitude der Wechsel
komponente einen beträchtlichen Wert hat, der
ein Fehlansprechen der Abblaseventile hervorrufen kann. Der
erste und der zweite Wandler vergrößern hierbei den er
sten und den zweiten Amplitudensollwert der Wechselkompo
nente, was zu einer Verhinderung des Fehlansprechens der
Abblaseventile beiträgt.
Die bevorzugte Ausführungsform gemäß Patentanspruch 5
gestattet es, die Empfindlichkeit der Vor
richtung zum Verhindern des Pumpens durch Berücksichti
gung der Schwankungen sowohl des Förderdrucks als auch
des Durchflusses zu erhöhen, was die Amplitude der Wech
selkomponente des ersten Signals vergrößert. Dies gestat
tet es auch, den ersten Amplitudensollwert der Wechsel
amplitude und den zweiten Amplitudensollwert der Wechsel
komponente zu vergrößern, was den Einfluß von Störungen
vermindert und die Sicherheit der Pumpenverhinderung er
höht.
Die bevorzugte Ausführungsform gemäß Patentanspruch 6 gestattet es, alle Vorteile
der früheren Lösung, die als Parameter, der das Betriebs
verhalten des Verdichters kennzeichnet, ein der Ausgangs
leistung des Verdichters proportionales Signal benutzt,
beizubehalten sowie zusätzliche Vorteile, die mit der
einfachen Messung der Wirkleistung des Verdichtersantriebs
elektromotors, d. h. mit der einfachen und billigen Gewin
nung eines der Eingangsleistung des Verdichters mit Elek
tromotorantrieb proportionalen Signals verbunden sind,
zu erzielen.
Die Benutzung eines Komparators als Vergleichsele
ment und Rückstelleinheiten auf der Grundlage eines Ope
rationsverstärkers gemäß Patentanspruch 7 gestattet es, die Schnelligkeit und
Genauigkeit des Vergleichers zu erhöhen.
Nachstehend werden die in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Blockschaltbild einer Vorrichtung zum
Verhindern des Pumpens von Turboverdichtern,
Fig. 2 das Blockschaltbild einer Vorrichtung zum
Verhindern des Pumpens von Turboverdichtern mit Elementen,
die das dritte Signal erzeugen,
Fig. 3 das Blockschaltbild eines ersten Wandlers,
Fig. 4 das Blockschaltbild eines zweiten Wandlers
und
Fig. 5 das Blockschaltbild eines Gebers zur Gewin
nung des ersten Signals.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verhindern des
Pumpens von Turboverdichtern umfaßt die Gewinnung eines
z. B. der Verdichterausgangsleistung proportionalen Si
gnals, dann die Aussonderung der Wechselkomponente aus
dem gewonnenen ersten Signal, den Vergleich des Amplitu
denwertes der Wechselkomponente mit dem ersten Amplitu
densollwert der Wechselkomponente, den man linear in Ab
hängigkeit von dem mittleren Wert des Absolutbetrags des
ersten Signals ändert. Durch einen Vergleich bei Über
schreitung des ersten Amplitudensollwertes der Wechselkom
ponente erhält man Impulse. Dann zählt man die Impulse aus.
Bei einer Impulszahl von gleich drei Impulsen, die einen
dem unstabilen Verhalten des Verdichters naheliegenden Be
triebszustand bestimmen, erzeugt man ein zweites Signal,
das die Drehzahl der Welle des Verdichterlaufrades im Sin
ne eines stabilen Betriebszustandes ändert. Wenn keine
Drehzahländerung möglich ist, ändert das zweite Signal
den Widerstand des pneumatischen Netzes des Verdichters.
Dadurch wird der Verdichter in den stabilen Zustand zurück
gebracht. Weiter speichert man das zweite Signal ein. Beim
Ausbleiben eines Impulses im Laufe von zwei Impulsfolge
perioden löscht man die ausgezählte Impulszahl und das zwei
te Signal. Letzteres führt zu einer Einstellung der Änderung
des Betriebszustandes des Verdichters.
Im Falle einer schnellen Vergrößerung des Widerstan
des des pneumatischen Netzes des Verdichters ist zur Ver
hinderung des Pumpens eine zwangsläufige Verminderung
des Widerstandes des pneumatischen Netzes zum Zeitpunkt
erforderlich, wo die Impulszahl den Wert annimmt, der den
Übergangswiderstand des Verdichters in der stabilen Zone
bestimmt. Die Impulszahl, die den Übergangszustand des
Verdichters in der stabilen Zone bestimmt, wählt man
gleich zwei. Dann gibt man den zweiten Amplitudensollwert
der Wechselkomponente ein, den man linear in Abhängigkeit
von dem mittleren Wert des Absolutbetrags des ersten Si
gnals ändert. Weiterhin vergleicht man den Wert der Ampli
tude der Wechselkomponente mit dem zweiten Sollwert der
Amplitude der Wechselkomponente. Überschreitet die Ampli
tude der Wechselkomponente den zweiten Amplitudensollwert,
so erhält man zumindest einen Impuls, der das dritte Si
gnal erzeugt, das die Verdichterbelastung im Sinne
einer Zunahme des Förderstromes ändert. Die Löschung des
dritten Signals erfolgt beim Ausbleiben des Impulses
im Laufe einer Impulsfolgeperiode.
Dies führt zum Aufhören der Zwangsänderung des Wider
standes des pneumatischen Netzes des Verdichters.
Die Vorrichtung zum Verhindern des
Pumpens von Turboverdichtern enthält einen Geber 1 (Fig. 1)
zur Gewinnung eines ersten Signals, dessen Ausgang, der z. B. ein
der Ausgangsleistung des Verdichters proportionales Signal
abgibt, mit einem ersten Filter 2 zum Aussondern der Wechsel
komponente aus dem erhaltenen ersten Signal in Verbindung
steht, welches mit einem ersten Eingang eines ersten Ver
gleichselement 3 verbunden ist, das einen an und für sich
bekannten Komparator darstellt (s. U. Titze, K. Schenk.
Halbleiterschaltungstechnik, M, Verlag "Mir", 1982,
S. 287, Bild 17-23). Der Ausgang des Gebers 1
ist weiter mit dem Eingang eines zweiten
Filters 4 zur Gewinnung des Mittelwertes des Absolutbe
trags des ersten Signals verbunden. Der Ausgang des Filters
4 ist mit dem Eingang eines ersten Wandlers 5 zur linearen
Änderung des ersten Amplitudensollwertes der Wechselkompo
nente in Abhängigkeit vom Mittelwert des Absolut
betrags des ersten Signals verbunden. Der erste Ausgang
des Wandlers 5 ist mit dem zweiten Eingang des ersten Vergleichs
elementes 3 und der zweite Ausgang des Wandlers 5 mit
dem zweiten Eingang eines zweiten als Komparator ausgeführ
ten Vergleichselementes 6 verbunden. Der erste Eingang des
Vergleichselementes 6 ist mit dem Ausgang des Filters 2, sein
Ausgang mit einem der zwei Eingänge eines Addie
rers 7 zum Addieren der Impulse des ersten Vergleichsele
mentes 3 und des zweiten Vergleichselementes 6 verbunden.
Der andere Eingang des Addierers 7 ist mit dem Ausgang des
Vergleichselementes 3 und der Ausgang des Addierers 7 mit
dem Zähleingang eines Impulszählers 8 verbunden, der mit
einem Dekodierer 9 in Verbindung steht. Der Ausgang des
Dekodierers 9, welcher die Impulszahl, zum Beispiel drei
bestimmt, ist mit dem Zähleingang S eines ersten Flipflops 10
zur Speicherung des Signals, das drei Impulsen entspricht,
verbunden. Der Ausgang des Flipflops 10 ist mit einer
ersten Einrichtung 11 zur Änderung des Betriebsverhaltens
des Verdichters, zum Beispiel zur Regelung der Drehzahl
des Verdichters, und mit einem der zwei Eingänge eines
UND-Gliedes 12 verbunden. Der zweite Eingang
des UND-Gliedes 12 ist mit der ersten Vorrichtung 11 und
der Ausgang des UND-Gliedes 12 mit einer zweiten Vor
richtung 13 zur Änderung des Betriebsverhaltens des Ver
dichters, zum Beispiel zur Änderung des Widerstandes des
pneumatischen Netzes des Verdichters, verbunden. Der Aus
gang des Addierers 7 ist außerdem mit einem ersten Ver
zögerungsglied 14 zur Erzeugung eines Rückstellsignals
beim Ausbleiben eines Impulses im Laufe von zwei Impuls
folgeperioden verbunden, das mit einer ersten, als Kompa
rator ausgebildeten Rückstelleinheit 15 zur Löschung der
ausgezählten Impulse und des zweiten Signals in Verbindung
steht. Der Ausgang der Einheit 15 ist mit dem Rück
stelleingang R des Zählers 8 und mit dem Rückstellein
gang R des ersten Flipflops 10 verbunden.
Zur Erhöhung der Wirkungsgeschwindigkeit der Vor
richtung ist der Ausgang des zweiten Filters 4 außerdem
mit einem zweiten Wandler 16 (Fig. 2) zur linearen Ände
rung des zweiten Amplitudensollwertes der Wechselkomponente
in Abhängigkeit vom Mittelwert des Absolutbetrags
des ersten Signals verbunden, dessen Ausgang mit dem zweiten
Eingang eines dritten als Komparator ausgeführten Vergleichs
elementes 17 in Verbindung steht. Der erste Eingang des Ver
gleichselementes 17 ist mit dem ersten Filter 2 und sein
Ausgang mit dem Zähleingang S eines zweiten Flipflops 18
zur Speicherung des Signals verbunden, das dem Impuls ent
spricht, der entsteht, wenn der zweite Amplitudensollwert
der Wechselkomponente durch deren Amplitudenwert überschritten
wird. Der Ausgang des Flipflops 18 liegt an einem der zwei
Eingänge eines zweiten UND-Gliedes 19. Der andere
Eingang des UND-Gliedes 19 ist über ein drittes Flipflop 20
zur Speicherung des Signals, das zwei Impulsen entspricht,
mit dem zwei Impulsen zugeordneten Ausgang des Dekodierers 9
verbunden. Der Ausgang des zweiten UND-
Gliedes 19 ist mit der zweiten Vorrichtung 13 zur Änderung
des Widerstandes des pneumatischen Netzes des Verdichters ver
bunden.
Der Ausgang des Addierers 7 ist außerdem mit einem
zweiten Verzögerungsglied 21 zur Erzeugung eines Rückstellsi
gnals beim Ausbleiben eines Impulses im Laufe einer Impulsfol
geperiode verbunden, das mit einer zweiten, als Komparator
ausgebildeten zweiten Rückstelleinheit 22 zur Löschung des dritten
Signals in Verbindung steht. Der Ausgang der Rückstelleinheit 22 ist
mit dem Rückstelleingang R des zweiten Flipflops 18 verbun
den. Der Ausgang der ersten Rückstelleinheit 15 ist außerdem an den
Rückstelleingang des dritten Flipflops 20 angeschlossen.
Der erste Wandler 5 ist zum Beispiel in Form von zwei
in Reihe geschalteten Operationsverstärkern 23 und 24 (Fig. 3)
ausgeführt. Der erste Operatinsverstärker 23 arbeitet im
Verstärkerbetrieb, was durch entsprechende Wahl der Wider
stände 25, 26 und 27 gewährleistet wird. Der zweite Opera
tionsverstärker 24 arbeitet als Inverter, da der Ausgang des Ope
rationsverstärkers 23 über einen Widerstand 28 mit dem
Invertiereingang des Verstärkers 24 verbunden ist. Die
Widerstände 28, 29 und 30 sind gleich groß gewählt. Der
Ausgang 31 des Verstärkers 23 dient als erster Ausgang
des Wandlers 5, während der Ausgang 32 des Verstärkers
24 der zweite Ausgang des Wandlers 5 ist. Der Eingang 33,
der über den Widerstand 25 mit dem Eingang des Verstär
kers 23 verbunden ist, dient als Eingang des Wandlers 5.
Der zweite Wandler ist zum Beispiel als Operations
verstärker 34 (Fig. 4) ausgeführt und arbeitet im Ver
stärkerbetrieb, was durch entsprechende Wahl der Wider
stände 35, 36 und 37 gewährleistet wird. Der Ausgang 38
des Verstärkers 34 ist der Ausgang und der Eingang 39,
der über den Widerstand 35 mit dem Eingang des Verstär
kers 34 in Verbindung steht, der Eingang des Wandlers 16.
Der Geber 1 zur Gewinnung des ersten Signals ent
hält zum Beispiel einen Förderdruckgeber 40 (Fig. 5) und
einen Durchflußgeber 41, deren Ausgänge mit je einem
Eingang eines Multiplizierers 42 verbunden sind.
Der Ausgang 43 des Multiplizierers 42 ist der Ausgang
des Gebers 1.
Der Geber 1 zur Gewinnung des ersten Signals stellt
bei Benutzung eines Elektromotors als Verdichterantriebsmotor
einen an und für sich bekannten Wirkleistungsgeber
dar (s. A. Ja. Besikowitsch, E. S. Schapiro. Messung der
elektrischen Leistung im Schallfrequenzbereich. L. Ener
gÿa, 1980, S. 92, Bild 3-14).
Die Vorrichtung der Fig. 1 funktioniert wie folgt:
Bei Zunahme zum Beispiel des Widerstandes im pneuma
tischen Netz des Verdichters nähert sich der Arbeitspunkt
der Pumpgrenze. Hierbei entstehen Schwankungen der Gaspa
rameter (Förderdruck, Durchfluß), die einen dem unstabilen
Betriebsverhalten des Verdichters naheliegenden Betriebszu
stand kennzeichnen. Am Ausgang des Förderdruckgebers 40
und des Durchflußgebers 41 treten somit Signalschwankungen
auf, die jeweils dem Förderdruck und dem Durchfluß des Verdich
ters proportional sind. Diese Signale gelangen an die
Eingänge des Multiplizierers 42, an dessen Ausgang 43
man das erste Signal erhält, das der Ausgangsleistung des
Verdichters proportional ist und eine größere Amplitude
als das dem Förderdruck und das dem Durchfluß proportio
nale Signal im einzelnen hat. Das am Ausgang 43 des
Multiplizierers 42 erhaltene erste Signal gelangt zum er
sten Filter 2, das aus dem erhaltenen, der Ausgangslei
stung des Verdichters proportionalen Signal die Wechsel
komponente aussondert. Am ersten Vergleichselement 3
wird die Amplitude der positiven Wellenhälfte der Wech
selkomponente des ersten Signals mit dem ersten Sollwert
der Amplitude der Wechselkomponente verglichen, die von
dem ersten Wandler 5 in Abhängigkeit vom Mittelwert des
Absolutbetrags des ersten Signals vorgegeben wird. Das dem
Mittelwert des Absolutbetrags des ersten Signals pro
portionale Signal erhält man am Ausgang des vierten Fil
ters 4, das sämtliche Pulsationen des ersten Signals
glättet. Der erste Wandler 5 ändert linear am ersten Opera
tionsverstärker 23 das dem Mittelwert des Absolutbe
trags des ersten Signals proportionale Signal. Am Aus
gang 31 des Verstärkers 23 erhält man ein Signal, das dem
ersten Sollwert der Amplitude der Wechselkomponente pro
portional ist. Sobald die Amplitude der positiven Wellen
hälfte der Wechselkomponente des ersten Signals den ersten
Sollwert der Amplitude der Wechselkomponente überschrei
tet, entsteht am Ausgang des ersten Vergleichselementes
3 ein Impuls, dessen Dauer durch die Dauer der Überschrei
tung des ersten Amplitudensollwertes der Wechselkomponen
te bestimmt wird. Ähnliche Impulse entstehen auch am Aus
gang des zweiten Vergleichselementes 6, das die Amplitude
der negativen Wellenhälfte der Wechselkomponente des er
sten Signals mit dem ersten Sollwert der Amplitude der
Wechselkomponente vergleicht, der ebenfalls vom ersten Wand
ler 5, genauer gesagt vom als Inverter arbeitenden zweiten
Operationsverstärker 24 vorgegeben wird. Somit haben die Signale an
den Ausgängen 31 und 32 gleiche Werte, aber entgegenge
setzte Vorzeichen. Die Impulse der Vergleichselemente
3 und 6 werden durch den Addierer 7 addiert und gelangen
an den Zähleingang des Zählers 8, der diese auszählt.
Beim Vorliegen von zwei Impulsen, die einen dem unstabi
len Betriebsverhalten des Verdichters naheliegenden Be
triebszustand kennzeichnen, erscheint am Ausgang des De
kodierers 9, der mit dem Zähleingang 5 des ersten Flip
flops 10 in Verbindung steht, das zweite Signal, das vom
ersten Flipflop 10 gespeichert wird. Vom Ausgang des
ersten Flipflops 10 gelangt das zweite Signal an die erste
Einrichtung 11 zur Regelung der Verdichterdrehzahl. Hier
bei ändert der Verdichter seine Drehzahl im Sinne des sta
bilen Verhaltens. So nimmt z. B. bei Einzelbetrieb des Ver
dichters die Drehzahl ab, was die stabile Zone vergrößert,
während beim Parallelbetrieb, wo der Förderdruck nicht
schnell geändert werden kann, die Drehzahl zunimmt, was
auch den Verdichter in den stabilen Betriebszustand zu
rückbringt. Wenn eine Drehzahländerung nicht mehr möglich
ist, erscheint am Ausgang der ersten Einrichtung 11 ein
entsprechendes Signal, das auf den Eingang des
UND-Gliedes 12 wirkt. Beim Anliegen des zweiten Si
gnals am Ausgang des mit dem UND-Glied 12 verbundenen
Flipflops 10 erscheint am Ausgang des ersten
UND-Gliedes 12 ein Signal, das auf die zweite Einrichtung
13 zur Änderung des Widerstandes des pneumatischen Netzes
des Verdichters wirkt. Hierbei wird der Widerstand des
Netzes zum Beispiel durch Überschieben des Gases aus der
Druckzone in die Saugzone des Verdichters kleiner, was zu
einer Vergrößerung des Förderstromes führt und den Verdich
ter in den stabilen Zustand bringt. Die Schwankungen der
Gasparameter verschwinden. Entsprechend verschwinden auch
die Impulse am Ausgang des Addierers 7. Nach Ablauf der
ersten Sollzeit des Impulsausbleibens, die zwei Impulsfol
geperioden beträgt und die der Einstellwert des Verzöge
rungsgliedes 14 ist, erscheint am Ausgang des ersten Ver
zögerungsgliedes 14 ein Signal, das auf die erste Rück
stelleinheit 15 einwirkt, die die Rückstellung des Zählers
8 und des Flipflops 10 bewirkt. Hierbei werden die
ausgezählten Impulse und das zweite Signal gelöscht, was
zum Aufhören der Änderung der Verdichterdrehzahl und der
Verminderung des Widerstandes des pneumatischen Netzes
des Verdichters führt.
Bei einer starken Zunahme des Widerstandes des pneuma
tischen Netzes des Verdichters geht
der Verdichter schnell in den unstabilen Zustand über, wobei
die Amplitude der Wechsel
komponente des ersten Signals schnell ansteigt. In diesem
Falle spricht bei einem Amplitudenwert der Wechselkompo
nente, der den zweiten Amplitudensollwert der Wechselkom
ponente übersteigt, der von dem zweiten Wandler 16
(Fig. 2) vorgegeben wird, das dritte Vergleichselement 17 an,
an dessen Ausgang man ein drittes Signal erhält. Der zwei
te Wandler 16 ändert an dem Operationsverstärker
23 das dem Mittelwert des Absolutbetrags
des ersten Signals proportionale Signal linear. Am Ausgang
38 des Verstärkers 34 erhält man ein Signal, das dem zwei
ten Sollwert der Amplitude der Wechselkomponente proportio
nal ist. Das am Ausgang des dritten Vergleichselementes 17
erhaltene dritte Signal gelangt an den Zähleingang S des
zweiten Flipflops 18, welches das dritte Signal einspei
chert. Vom Ausgang des zweiten Flipflops 18 gelangt das
dritte Signal an einen der beiden Eingänge des zweiten
UND-Gliedes 19, an dessen Ausgang beim Anliegen
eines Signals vom dritten Flipflop 20 ein Signal erscheint,
das auf die zweite Vorrichtung 13 einwirkt, was den Wider
stand des Verdichternetzes vermindert und zur Vergrößerung
des Förderstromes und zur Rückkehr des Verdichters in den
stabilen Zustand führt.
Am Ausgang des dritten Flipflops 20 erscheint das Si
gnal gleichzeitig mit dem Erscheinen des zweiten Impulses,
der die Beendigung des Übergangszustandes des Verdichters
in der stabilen Zone kennzeichnet, da der Zähleingang S
des dritten Flipflops 20 mit dem Ausgang des Dekodierers 9
verbunden ist, der zwei Impulsen entspricht und den Übergangszustand des
Verdichters in der stabilen Zone kennzeichnet.
Bei Rückkehr des Verdichters in den stabilen Be
triebszustand verschwinden die Schwankungen der Gasparame
ter, was dazu führt, daß am Ausgang des Addierers 7 keine
Impulse mehr erscheinen. Hierbei bleibt der nächstfolgende
Impuls im Laufe der zweiten vorgegebenen Zeit aus, die
beispielsweise gleich einer Impulsfolgeperiode gewählt
wird und die als Verzögerungszeit des zweiten Verzö
gerungsglieds 21 gilt. Am Ausgang des Verzögerungsgliedes
21 erscheint beim Ausbleiben des Impulses im Laufe einer
Impulsfolgeperiode ein Signal, das auf die zweite Rück
stelleinheit 22 einwirkt, die das zweite Flipflop 18
rückstellt. Hierbei wird das dritte Signal gelöscht, was
zum Aufhören der weiteren Verminderung des Widerstandes
des pneumatischen Netzes des Verdichters führt. Die Rück
stellung des dritten Flipflops 20 erfolgt gleichzeitig
mit der Rückstellung des ersten Flipflops 10.
Die Funktion der Einrichtung zum Verhindern des Pum
pens von Verdichtern bei Benutzung eines Wirkleistungs
gebers als Geber 1 zur Gewinnung des ersten Signals ist
der vorstehend beschriebene analog.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Verhindern des Pumpens von Turbover
dichtern, mit einem Geber (1) zur Gewinnung eines einem
Gasparameter proportionalen ersten Signals, einem an den Geber
(1) angeschlossenen ersten Filter (2) zur Aussonderung
der Wechselkomponente aus dem erhaltenen ersten Signal,
das mit einem Eingang eines ersten Vergleichselements
(3) zum Vergleichen des Amplitudenwertes der Wechselkom
ponente mit einem vom Gasparameter abhängigen Amplituden
sollwert der Wechselkomponente und zur Gewinnung zu
mindest eines Impulses bei Überschreiten des Sollwertes
durch den Istwert verbunden ist, einer Impulszähl
einrichtung (8, 9), deren Eingang mit dem Ausgang des ersten
Vergleichselements (3) in Wirkverbindung steht und an
deren Ausgang nach mehreren an ihrem Eingang eingelaufe
nen Impulsen ein zweiten Signal bereitgestellt wird und
deren Ausgang mit einer Einrichtung (11) zur Beeinflussung
der Drehzahl des Verdichters ver
bunden ist und mit einer Einrichtung (13) zur Änderung der Verdichter
belastung, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ausgang des Gebers (1) zur Gewinnung des ersten Signals mit
dem Eingang eines zweiten Filters (4) zur Gewinnung des
mittleren Wertes des Absolutbetrages des ersten Signals ver
bunden ist, dessen Ausgang mit dem Eingang eines ersten Wand
lers (5) zur Änderung des Amplitudensollwertes in Ver
bindung steht, dessen erster Ausgang mit einem zweiten
Eingang des ersten Vergleichselementes (3) und dessen
zweiter Ausgang, dessen Signal entgegengesetztes Vorzeichen zu dem des
ersten Ausgangs aufweist, mit einem zweiten Eingang eines zweiten
Vergleichselementes (6) zur Gewinnung von Impulsen
verbunden sind, dessen erster Eingang an den Ausgang des
ersten Filters (2) angeschlossen ist, wobei der Ausgang
des zweiten Vergleichselementes (6) mit einem der zwei
Eingänge eines Addierers (7) zum Addieren der Impulse
der Vergleichselemente (3, 6) und der andere Eingang des
Addierers (7) mit dem Ausgang des ersten Vergleichs
elementes (3) verbunden ist, daß die Impulszähleinrich
tung aus einem Impulszähler (8) und einem Dekodierer (9)
besteht, daß der Ausgang des Addierers (7) mit dem
Zähleingang (S) des Impulszählers (8) verbunden ist, daß
der Impulszähler (8) mit dem Dekodierer (9) in Verbin
dung steht, dessen Ausgang, an dem das zweite Signal
anliegt, das der Impulzahl zugeordnet ist, die einen
dem unstabilen Verhalten des Verdichters naheliegenden
Betriebszustand bestimmt, mit dem Zähleingang (S) eines
Flipflops (10) zum Speichern des zweiten Signals ver
bunden ist, dessen Ausgang mit der ersten Vorrichtung
(11) zur Beeinflussung der Drehzahl des Verdichters
und mit einem der zwei Eingänge eines UND-Gliedes (12)
verbunden ist, dessen anderer Eingang mit der
Einrichtung (11) zur Beeinflussung der Drehzahl des Verdichters und dessen Ausgang mit der
Einrichtung (13) zur Änderung der Verdichterbelastung
verbunden sind, wobei der Ausgang des Addierers (7)
weiter mit einem Verzögerungsglied (14) zur Erzeugung
eines Rückstellsignals beim Ausbleiben eines Impulses im
Laufe einer vorgegebenen Zeit verbunden ist, das mit
einer Rückstelleinheit (15) zur Löschung der ausgezähl
ten Impulse und des zweiten Signals verbunden ist, die
an den Rückstelleingang (R) des Impulszählers (8) und den
Rückstelleingang (R) des Flipflops (10) angeschlossen
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ausgang des zweiten Filters
(4) mit einem zweiten Wandler (16) zur Änderung eines
zweiten Amplitudensollwertes verbunden ist, dessen
Ausgang mit dem zweiten Eingang eines dritten Ver
gleichselementes (17) zum Vergleichen des Amplitudenwer
tes der Wechselkomponente mit dem zweiten Amplituden
sollwert der Wechselkomponente und zur Gewinnung zumin
dest eines Impulses verbunden ist, daß der erste Eingang
des dritten Vergleichselementes (17) mit dem Ausgang des
ersten Filters (2) und sein Ausgang mit dem Zähleingang
(S) eines zweiten Flipflops (18) zur Speicherung eines
dritten Signals verbunden ist, daß der Ausgang des
zweiten Flipflops (18) mit einem der beiden Eingänge
eines zweiten UND-Gliedes (19) verbunden ist, dessen
anderer Eingang über ein drittes Flipflop (20) zur
Speicherung eines Signals, das der Impulszahl entspricht,
die den Übergangszustand des Verdichters in der stabilen
Zone bestimmt, mit dem Dekodiererausgang, der der Im
pulszahl zugeordnet ist, die den Übergangszustand des
Verdichters in der stabilen Zone bestimmt, verbunden
ist, daß der Ausgang des zweiten UND-Gliedes (19) mit
der Einrichtung (13) zur Änderung der Verdichterbelastung verbunden ist, daß der
Ausgang des Addierers (7) mit einem zweiten Verzöge
rungsglied (21) zur Erzeugung eines Rückstellsignals
beim Ausbleiben eines Impulses im Laufe einer zweiten
vorgegebenen Zeit verbunden ist, das mit einer zweiten
Rückstelleinheit (22) zur Löschung des dritten Signals
verbunden ist, die mit dem Rückstelleingang (R) des
zweiten Flipflops (18) in Verbindung steht und daß der
Ausgang der ersten Rückstelleinheit (15) an den Rück
stelleingang (R) des dritten Flipflops (20) angeschlos
sen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Wandler (5)
in Form von zwei in Reihe geschalteten Operationsver
stärkern (23, 24) ausgeführt ist, deren erster gegenüber
dem Eingangssignal im Verstärkerbetrieb und deren zwei
ter im Invertierungsbetrieb arbeitet, wobei der Eingang
(33) des ersten Operationsverstärkers (23) als Eingang
des ersten Wandlers (5), der Ausgang (31) des ersten
Operationsverstärkers (23) als erster Ausgang des ersten
Wandlers (5) und der Ausgang (32) des zweiten Opera
tionsverstärkers (24) als zweiter Ausgang des ersten
Wandlers (5) dient.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Wandler (16) in
Form eines im Verstärkerbetrieb arbeitenden Operations
verstärkers (34) ausgeführt ist, dessen Eingang (39) als
Eingang des zweiten Wandlers (16) und dessen Ausgang
(38) als Ausgang des zweiten Wandlers (16) dient.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Geber (1)
zur Gewinnung des ersten Signals einen Förderdruckgeber
(40) und einen Durchflußgeber (41) enthält, deren Aus
gänge mit je einem Eingang eines Multiplizierers (42)
verbunden sind, dessen Ausgang (43) als Ausgang des
Gebers (1) dient.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Geber (1)
ein Wirkleistungsgeber ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes der drei Ver
gleichselemente (3, 6, 17) und jede der zwei Rückstell
einheiten (15, 22) ein Komparator ist.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| CH109584A CH665455A5 (de) | 1984-03-23 | 1984-03-06 | Verfahren und einrichtung zum verhindern des pumpens von turboverdichtern. |
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Family
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Also Published As
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