DE3410689C2 - - Google Patents
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- B41F21/106—Combinations of transfer drums and grippers for reversing sheets, e.g. for perfecting machine
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- Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Klemm- und Verstellvorrichtung
für Glätteinrichtungen in der Speichertrommel einer Bogen
offsetdruckmaschne für wahlweisen Schön- oder Schön- und
Widerdruck, deren Glätteinrichtungen über Tragelemente auf
der Trommelwelle der Speichertrommel schwenkbar gelagert sind
und gegenüber dem Mantel der Speichertrommel mit Stellmitteln
lösbar, verstellbar und über Klemmelemente klemmbar sind,
wobei sich die Klemmelemente zwischen Klemmkurven und den
Tragelementen abstützen, wobei in der Trommelwelle der
Speichertrommel eine weitere hohle Welle und innerhalb dieser
eine Stellwelle drehbar gelagert ist, wobei die Stellwelle an
ihrem einen Ende ein Bedienelement und am anderen Ende ein
Zahnrad trägt, das Teil eines Umlaufrädergetriebes ist,
welches zur Verstellung der Glätteinrichtung in
Umfangsrichtung dient. Eine Vorrichtung nach dieser Gattung
wird in der DE-PS 31 28 947 beschrieben.
In Bogenrotationsdruckmaschinen, die Einrichtungen zur Bogen
wendung besitzen, sind verschiedene Elemente zur Bogenführung
notwendig. Nach dem allgemein angewendeten Verfahren der
Bogenhinterkantenwendung muß der Bogen auf einer Trommel, die
der eigentlichen Wendetromel vorgeordnet ist, in diesem Fall
nennen wir sie die Speichertrommel, exakt geführt, gehalten
und geglättet werden. Dazu werden im allgemeinen Saugein
richtungen oder Greifereinrichtungen eingesetzt. Die Lage
dieser Saug- oder Greifereinrichtungen gegenüber den Trans
portgreifern der Speichertrommel muß auf das Formt der ver
wendeten Bogen abgestimmt werden. Es ist also notwendig bei
einer Umstellung der Bogenoffsetdruckmaschine in die
Betriebsweise Schön- und Widerdruck die Saugeinrichtungen
bzw. Greifereinrichtungen in bezug auf die Transportgreifer
der Speichertrommel entsprechend dem verwendeten Bogenformat
auf die Bogenhinterkante einzustellen. Das geschieht
normalerweise unabhängig von der Verstellung der Greifer aus
dem Schöndruckbetrieb auf den Schön- und Widerdruckbetrieb.
Es ist aber wichtig, daß diese Einstellung einfach und auch
genau vorgenommen werden kann, da sonst die Möglichkeit
besteht, daß der Bogentransport im Widerdruckbetrieb nicht
exakt genug erfolgt.
Eine Vorrichtung dieser Art ist z. B. in der DE-PS 31 28 947
beschrieben worden. In der Bogenübergabetrommel für eine
Druckmaschine ist innerhalb der Trommelwelle eine Radial
spanneinrichtung angeordnet. Sie besteht aus zwei ineinander
und gemeinsam in der Trommelwelle gelagerten Rohren. Inner
halb der beiden Rohre wiederum ist eine Stellwelle zum
Schwenken der Saugeinrichtungen um die Trommelwelle gelagert.
Sie ist dazu mit einem Zahnrad versehen, das mit einem in
einem Durchbruch der Trommelwelle angeordneten Zwischen
zahnrad kämmt, welches wiederum mit einer Verzahnung an den
Saugeinrichtungen in Verbindung steht und das innere der
beiden Rohre ebenfalls in einem Durchbruch durchgreift. Die
Stellwelle ist nahe dem Zahnrad im ersten, dem inneren der
beiden Rohre kugelgelagert. Dieses erste Rohr ist an der
gleichen Stelle auch in der Trommelwelle gelagert und weist
einen Absatz auf, in dem sich sein Durchmesser vergrößert. Im
Bereich des kleineren Durchmessers ist das erste Rohr inner
halb des zweiten Rohres drehbar und verschiebbar montiert.
Das zweite Rohr ist am äußeren Ende in der Trommelwelle
drehbar gelagert. An der gleichen Stelle ist auch die
Stellwelle im ersten Rohr gelagert. An diesem Ende befinden
sich alle Bedienungselemente. Am jeweils von der
Bedienungsseite abgewandten Ende sind die beiden Rohre mit
Kegelflächen versehen. Diese sind gegeneinander gerichtet und
stützen sich auf Kugelkäfigen ab, die in Klemmelementen der
Trommelwelle angeordnet sind. Durch Verspannen der beiden
Rohre gegeneinander, ist es möglich, die Kugelkäfige in der
Trommelwelle der Bogenübergabetrommel auseinanderzupressen
und die schwenkbar auf der Welle angeordneten Saugein
richtungen auf der Trommelwelle festzuklemmen. Das kann z. B.
durch eine auf das innere Rohr aufgeschraubte Mutter, die
sich am äußeren Rohr abstützt, erreicht werden.
Nachteiligan der ganzen Einrichtung ist, daß sie recht
kompliziert aufgebaut ist. So ist das innere Rohr mit
Schrägen, mit einem Absatz für die Lagerung in der Welle und
mit einem Durchbruch für das Stellzahnrad zu versehen und
reicht zudem über die Länge der gesamten Welle. Die Bedienung
wird dadurch erschwert, daß für die Klemmung andere
Bedienungselemente vorgesehen sind als für die Verstellung
der Saugeinrichtungen. Schließlich sind auch erhebliche
Kräfte für das Spannen der Saugeinrichtungen notwendig. Zudem
ist nicht eindeutig erkennbar, wann die Klemmung ausreichend
und damit auch sicher ist, d. h. es ist nicht festgelegt, in
welcher Stellung der Kegelflächen die Saugeinrichtungen
sicher festgeklemmt sind. Dadurch kann der Bedienweg sehr
groß und gegebenenfalls die Einrichtung durch Überlastung
beschädigt werden. Die Montage der gesamten Einrichtung ist
sehr aufwendig, da sie sich über die ganze Länge der Bogen
übergabetrommel erstreckt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der gattungsgemäßen Art in der Weise weiterzubilden, daß die
Bedienung hinsichtlich des Klemm- und Verstellvorgangs
möglichst vereinfacht wird.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Kennzeich
enteils im Anspruch 1.
Die beschriebene Vorrichtung ist
nun wesentlich kompakter als die im Stand der Technik an
gegebene Lösung. Zum Klemmen bzw. Lösen der Glätteinrich
tungen auf der Welle ist nur ein kurzer Bedienweg erfor
derlich. Für Klemmung und Verstellung der Glätteinrich
tungen wird das gleiche Hilfsmittel, z. B. ein Innensechs
kantschlüssel, verwendet. Die gesamte Einheit kann aus
serhalb der Welle der Speichertrommel vormontiert und kom
plett eingesetzt werden. Die Klemmung der Saugeinrichtun
gen auf der Welle der Speichertrommel ist sicherer, dadurch
daß Federpakte die Kräfte auf den einzelnen Klemmelementen
ausgleichen und eine Rast auf den Klemmkurven erlauben.
Eine
Fortbildung der Erfindung wird im Folgenden anhand von
Zeichnungen dargestelt. Die Zeichnungen enthalten im ein
zelnen in
- Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Speichertrommel in,
- Fig. 2 und 3 je einen Teilschnitt der Stellmittel zur
Klemmung und Verstellung und in
- Fig. 4 einen Querschnitt durch den Klemmechanismus.
Eine Übersicht über eine Speichertrommel ist in Fig. 1
dargestellt. Hier sind lediglich üblicherweise vorhandene
Greifer weggelassen. Die Speichertrommel besteht aus einem
Trommelmantel 1, der die Bogenführungsfläche 2 bildet, und
über mehrere Grundkörper 3 mit der hohlen Welle 4 verbunden
ist. Ebenso auf der hohlen Welle 4 sind Glätteinrichtungen
5 schwenkbar gelagert. Dazu sind Tragelemente 6 vorgesehen,
die gegenüber der Welle 4 schwenkbar sind. Die beiden
mittleren Tragelemente 6 werden über Zwischenelemente
auf der Welle 4 gesichert. Auf jeweils zwei Tragelemen
ten 6 ist eine Schwenkachse 7 gelagert, mit der die
Glätteinrichtungen 5 fest verbunden sind. Neben der
Schwenkachse 7 ist eine Saugluftzufuhr 8 für die Glätt
einrichtungen 5 angeordnet. Mit der Schwenkachse 7 ist
auf einer Seite A ein Steuergetriebe 9 verbunden, um
die Glätteinrichtungen 8 in eine Umfangsbewegung ver
setzen zu können. Das Steuergetriebe 9 besteht aus einer
gestellfesten Steuerkurve, und einer mit der Schwenkachse
7 verbundenen Kurvenrolle. Die Glätteinrichtungen 8
durchgreifen den Trommelmantel 1 in Schlitzen 10. In
der Welle 4 sind Stellmittel zur Klemmung und Verstel
lung der Glätteinrichtungen 5 gelagert. In Fig. 2 wird
weiter unten der Aufbau und die Zuordnung dieser Stell
mittel im einzelnen dargestellt. Eine zweite hohle Welle
11 ist an der Seite A mit einem Lagerelement 12 in einem
fest mit der Welle 4 verbundenen Antriebszahnrad Z dreh
bar gelagert. Das Lagerelement 12 ist mit einem Fortsatz
13 versehen, der als Bedienungselement dient. Auf der
hohlen Welle 11 sind zwei Klemmkurven 14 verstiftet. Die
Klemmkurven 14 wirken mit Klemmelementen 15 zusammen. Der
Aufbau der Klemmelemente 15 wird weiter unten in Fig. 4
näher erläutert. Jeder Klemmkurve 14 sind 3 solcher Klemm
elemente 15 zugeordnet. Durch die zweifache Dreipunktab
stützung richtet sich die hohle Welle 11 selbt aus. In
nerhalb der hohlen Welle 11 befindet sich die Stellwelle
16. Sie ist auf der Seite B ebenfalls mit einem Bedienungs
element versehen und drehbar in der Welle 11 gelagert. Auf
der Seite A ist eine Lagerung 17 vorgesehen, über die die
Stellwelle 16 innerhalb der Welle 4 drehbar gelagert ist.
Auf dem selben Wellenende sitzt ein Zahnrad 18. Das Zahn
rad 18 greift in ein Zwischenzahnrad 19 ein das wiederum in
ein Zahnkranzsegment 20 eingreift. Das Zahnkranzsegment 20
ist an einem Tragelement 6 für die Glätteinrichtungen 5
befestigt. Das Zwischenzahnrad 19 ist in der Wandung der
Welle 4 drehbar befestigt.
In Fig. 2 ist die Anordnung der Stellmittel auf der Sei
te A der Speichertrommel im Schnitt wiedergegeben. Sie
entspricht in der Realität der Antriebswelle einer Druck
maschine. Die hohle Welle 4 ist über ein Lager L im Ma
schinengestell G gelagert und fest mit einem Antriebszahn
rad Z verbunden. Die zweite hohle Welle 11 ist in dem La
gerelement 12 befestigt und über dieses im Antriebszahnrad
Z drehbar gelagert. Im Fortsatz 13 am Lagerelement 12 ist
als Bedienungselement ein Innensechskant 21 vorgesehen.
Koaxial zum Innensechskant 21 ist als Bedienungselement der
Stellwelle 16 in einem Lagerring 22 ein Innensechskant 23
angebracht. Der Lagerring 22 stützt die Stellwelle 16 in der
zweiten hohlen Welle 11 ab und ist mit dieser fest verbun
den. Es weist außerdem als Fortsatz einen Zeiger 24 zur An
zeige der Winkellage der Stellwelle 16 auf. Die Skala ist
zur besseren Ablesbarkeit mehrfach gespreizt. Dadurch wird
die Einstellgenauigkeit erhöht. Innerhalb der Stellwelle 16
ist als Sicherheitseinrichtung ein gefederter Auswurfstift
25 vorgesehen. Der Auswurfstift 25 ist in einer Bohrung 26
angebracht. Er wird von einer Feder 27 gegen einen Siche
rungsring 28 gedrückt. In dieser Stellung ragt das Anschlag
ende 29 bis in den Innensechskant 21 und an die Oberfläche
des Fortsatzs 13. So wird sichergestellt, daß ungewollt
kein Stellschlüssel in den Bedienelementen zurückgelassen
werden kann.
In Fig. 3 ist die Lagerung der Stellmittel im Inneren der
Speichertrommel dargestellt.
Die Stellwelle 16 ist über ein Kugellager 30 und einem La
gerring 31 in der Welle 4 gelagert. Das Kugellager 30 ist
zwischen dem Zahnrad 18 und einem Sicherungsring 32 auf dem
Wellenende der Stellwelle 16 gesichert. Das Zahnrad
ist auf dem Wellenende verstiftet. Eine Dichtscheibe
33 schützt das Kugellager 18. Auf der Stellwelle 16
ist über einem Nadelkäfig 34 die zweite hohle Welle
11 gelagert. Auf der Welle 11 ist eine Klemmkurve 14
verstiftet, die sich an einem Klemmelement 15 in der
Wand der Welle 4 abstützt. Das Klemmelement 15 stützt
sich mit einer äußeren Wirkfläche auf einer Spreiz
hülse 35 ab. Die Spreizhülse 35 ist auf der Welle 4
verstiftet. Die Spreizhülse 35 kann in einem Bund 36
und einem Spreizring 37 unterteilt werden. Im Spreiz
ring 37 sind Schlitze 38 als Dehnungsfugen vorgesehen.
Auf dem Spreizring 37 ist ein Tragelement 6 angeordnet,
das die Schwenkachse 7 trägt. An einem Bund 39 am Trag
element 6 ist das Zahnkranzsegment 20 befestigt. Zwi
schen dem Zahnkranzsegment 20 und dem Zahnrad 18 ist
auf einem Lagerbolzen 40 das Zwischenzahnrad 19 ange
ordnet. Das Zwischenzahnrand 19 liegt in einem Durch
bruch 41, in der Wand der Welle 4, auf deren Außensei
te der Lagerbolzen 40 befestigt ist.
In Fig. 4 ist der Aufbau der Klemmelemente 15 näher
erläutert. Die Klemmelemente sind im einzelnen aus Stütz
rollen 42, die über Bolzen 43 in einem Lagerelement 44
gehalten sind, einem Tellerfederpaket 45 und einem pilz
förmigen Druckstück 46 aufgebaut. Die Stützrolle 42 ist
mit dem Bolzen 43, dem Lagerelement 44 und dem Teller
federpaket 45 im Inneren des zylindrischen Druck
stücks 46 angeordnet. Die ganze Einheit dient als Ab
standshalter zwischen der Klemmkurve 14 und dem Spreizring 37.
Sie ist längsverschieblich in einer Bohrung 47
in der Welle 4 angeordnet.
Durch eine Vorspannung des Tellerfederpaketes 45 wird die
Stützrolle 42 immer in Anlage mit der Klemmkurve 14 ge
halten. Beim verdrehen der Klemmkurve 14 aus der Tiefla
ge T in die Hochlage H werden die Klemmelemente 15
über die Stützrolle 42 nach außen gedrückt. Dabei sto
ßen die Klemmelemente 15 mit den Druckstücken 46 an
die Spreizhülse 35. Dabei wird der Spreizring 37 ra
dial verspannt und klemmt durch Bewegung an den Schlit
zen 38 die auf ihm gelagerten Tragelemente 6 fest. Die
Klemmkurve 14 kann nun so ausgebildet sein, daß sie in
der Hochlage H einen Rasterpunkt enthält, so daß ein
Verdrehen der Klemmkurve 14 nur bis zu einem bestimmten
Punkt möglich ist. Das dazu notwendige Überdrücken kann
wegen des Tellerfederpaketes 45 erlaubt werden. Die Klemm
kraft ist über eine entsprechende Wahl der Charakteristik
des Tellerfederpaketes 45 einstellbar. Die Klemmkräfte
der einzelnen Klemmelemente 15 stützen sich gegenseitig
ab, so daß die Lagerung der hohlen Welle 11 nicht bean
sprucht wird.
Die Bedienung der gesamten Einrichtung läßt sich sehr
einfach gestalten. Mit einem Sechskantschlüssel, dessen
Wirkprofil auf die Länge der Innensechskante 21, 23 ab
gestimmt ist, wird zuerst die Klemmung der Glätteinrich
tungen 5 durch Einsetzen in den Innensechskant 21 am
Fortsatz 13 und Verdrehen der hohlen Welle 11 gelöst.
Dann wird der Sechskantschlüssel weiter gegen den Aus
wurfstift 25 und mit dem Innensechskant 23 in der Stell
welle in Eingriff gebracht. Nun kann durch Drehen der
Stellwelle 16 mit Hilfe des Zahnrades 18, des Zwischen
zahnrades 19 und des Zahnkranzsegmentes 20 die gesamte
Glätteinrichtung 5 in Umfangsrichtung der Speichertrom
mel verstellt werden. Ist die Verstellung beendet, wird
über den Auswurfstift 25 der Sechskantschlüssel heraus
gedrückt. Bei erneuter Überdeckung mit dem Innensechs
kant 21 in dem Fortsatz 13 kann die Glätteinrichtung 5
durch Drehen der hohlen Welle 11 wieder geklemmt werden.
Auf diese Weise sind mit einem einzigen Bedienungselement,
nämlich dem Sechskantschlüssel Klemmung und Verstellung
der Glätteinrichtungen 5 in einem Vorgang erledigt
worden. Der Sechskantschlüssel kann nicht aus Verse
hen in der Welle 4 zurückgelassen werden. Er wird
durch den Auswurfstift 25 herausgedrückt. Damit wird
Unfallgefahr vermieden.
Claims (7)
1. Klemm- und Verstellvorrichtung für Glätteinrichtungen in
der Speichertrommel einer Bogenoffsetdruckmaschine für
wahlweisen Schön- oder Schön- und Widerdruck, deren
Glätteinrichtungen über Tragelemente auf der Trommelwelle
der Speichertrommel schwenkbar gelagert sind und
gegenüber dem Mantel der Speichertrommel mit Stellmitteln
lösbar, verstellbar und über Klemmelemente klemmbar sind,
wobei sich die Klemmelemente zwischen Klemmkurven und den
Tragelementen abstützen, wobei in der Trommelwelle der
Speichertrommel eine weitere hohle Welle und innerhalb
dieser eine Stellwelle drehbar gelagert ist, wobei die
Stellwelle an ihrem einen Ende ein Bedienelement und am
anderen Ende ein Zahnrad trägt, das Teil eines Umlauf
rädergetriebes ist, welches zur Verstellung der Glättein
richtung in Umfangsrichtung dient,
dadurch gekennzeichnet,
daß die weitere hohle Welle (11) einteilig ausgebildet
ist und an ihrem einen Ende ein weiteres Bedienelement
(21) trägt, daß die weitere Welle (11) wenigstens zwei
sich in ihrer Umfangsrichtung erstreckende Klemmkurven
(14) mit je drei Kurvenzügen (H, T) aufweist, daß sich an
jedem Kurvenzug (H, T) eine Stützrolle (42) eines der
Klemmelemente (15) abstützt und daß das Bedienelement
(23) der Stellwelle (16) und das weitere Bedienelement
(21) der weiteren hohlen Welle (11) als identisch ausge
bildete Innensechskante gleichachsig und hintereinander
liegend angeordnet sind, so daß die beiden Innen
sechskante in einem Arbeitsgang mit dem gleichen Werkzeug
verstellbar sind.
2. Klemm- und Verstellvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmelemente (15) aus einem pilzförmigen
Druckstück (46), dessen Oberseite mit einem Radius
entsprechend dem Außenradius der Trommelwelle (4)
versehen ist und in dessen Unterteil eine Bohrung vor
gesehen ist, aus einem Tellerfederpaket (45) und einem
Lagerelement (44) besteht, wobei ein Lagerbolzen (43) mit
der Stützrolle (42) im Lagerelement (44) und das Lager
element (44) zusammen mit dem Tellerfederpaket (45) in
der Bohrung des Druckstücks (46) angeordnet sind.
3. Klemm- und Verstellvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Trommelwelle (4) und den Tragelementen
(6) der Glätteinrichtung (5) Zwischenringe angeordnet
sind.
4. Klemm- und Verstellvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenringe als Spreizhülsen (35) ausgebildet
sind, wobei diese an einer Seite mit einem Bund (36) und
am verjüngten Teil mit axial ausgerichteten Schlitzen
(38) versehen sind.
5. Klemm- und Verstellvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stellwelle (16) auf der Bedienungsseite mit einem
Lagerring (22) in der weiteren hohlen Welle (11) drehbar
gelagert ist, daß an dem Lagerring (22) ein Zeiger (24)
befestigt ist und daß mit der Trommelwelle (4) eine
Skalenscheibe (48) koaxial zum Lagerring (22) der
Stellwelle (16) verbunden ist.
6. Klemm- und Verstellvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Innensechskant (23) zur Drehung der
Stellwelle (16) mit dem Lagerring (22) verbunden und der
andere Innensechskant (21) zur Drehung der weiteren
hohlen Welle (11) in einem Verbindungsglied als abge
kröpfter Fortsatz (13) der weiteren hohlen Welle (11)
angeordnet ist und daß die Bedienelemente mit einer
Sicherung versehen sind.
7. Klemm- und Verstellvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Stellwelle (16) ein Auswurfstift (25) vor
gesehen ist, daß das für beide Innensechskanten (21, 23)
gleiche Werkzeug nur gegen die Kraft einer den
Auswurfstift (25) haltenden Feder (27) einschiebbar ist.
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Also Published As
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