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DE3409116A1 - Vorrichtung zum raeumen eines austragsspaltes - Google Patents

Vorrichtung zum raeumen eines austragsspaltes

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Publication number
DE3409116A1
DE3409116A1 DE19843409116 DE3409116A DE3409116A1 DE 3409116 A1 DE3409116 A1 DE 3409116A1 DE 19843409116 DE19843409116 DE 19843409116 DE 3409116 A DE3409116 A DE 3409116A DE 3409116 A1 DE3409116 A1 DE 3409116A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base plate
lever
discharge gap
reamer
clearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843409116
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut 6550 Bad Kreuznach Schwartz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seitz Enzinger Noll Maschinenbau AG
Original Assignee
Seitz Enzinger Noll Maschinenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seitz Enzinger Noll Maschinenbau AG filed Critical Seitz Enzinger Noll Maschinenbau AG
Priority to DE19843409116 priority Critical patent/DE3409116A1/de
Publication of DE3409116A1 publication Critical patent/DE3409116A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/16Cleaning-out devices, e.g. for removing the cake from the filter casing or for evacuating the last remnants of liquid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/39Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with hollow discs side by side on, or around, one or more tubes, e.g. of the leaf type
    • B01D29/41Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with hollow discs side by side on, or around, one or more tubes, e.g. of the leaf type mounted transversely on the tube
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/62Regenerating the filter material in the filter
    • B01D29/70Regenerating the filter material in the filter by forces created by movement of the filter element
    • B01D29/74Regenerating the filter material in the filter by forces created by movement of the filter element involving centrifugal force
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D37/00Processes of filtration
    • B01D37/02Precoating the filter medium; Addition of filter aids to the liquid being filtered

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Räumen eines Austragsspaltes
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Räumen eines zwischen dem Umfang einer angehobenen, rotierbaren Bodenplatte und dem die Bodenplatte in unterer Schließlage aufnehmenden Gehäuserand eines Gerätes gebildeten Austragsspaltes von sich ansetzendem klumpenförmigem Material, insbesondere beim Austragen von abgeschleudertem, pastösem Filterkuchen aus Anschwemmfiltrationsgeräten, die zum Reinigen eine von einem Dichtsitz abhebbare, zusammen mit dem Filterpaket rotierbare Bodenplatte aufweisen.
  • Bei bekannten Abschwemmfiltrationsgeräten (vergl. Firmenschrift "FILTER-O-MAT 65" der Firma FILTROX-WERK AG, St. Gallen; Nr. 119 4880 und auf dem Markt befindliches Anschwemmfiltrationsgerät COSMOS-RA der Seitz-Enzinger-Noll Maschinenbau AG) ist das Gerätegehäuse mit einer Bodenplatte versehen, die im Betrieb des Gerätes in einem Dichtsitz innerhalb des unteren Gehäuserandes liegt und zum Reinigen des Gerätes von diesem Dichtsitz abgehoben und gegenüber dem unteren Gehäuserand angehoben wird, so daß zwischen dem unteren Gehäuserand und dem Umfang der Bodenplatte ein Austragsspalt entsteht. Die Bodenplatte wird dann zusammen mit dem Filterpaket rotiert, so daß der Filterkuchen von den Platten des Filterpaketes abgeschleudert und als pastöse Masse durch den Austragsschlitz aus dem Gerät entfernt wird.
  • Bei diesen bekannten Geräten tritt aber der Mangel auf, daß klumpenförmige Teile des Filterkuchens überbrückungen des Austragsspaltes hervorrufen und dadurch das Austragen von weiterer pastöser Filterkuchenmasse unmöglich machen oder zumindest erheblich erschweren. ähnliche Nachteile sind bei allen solchen Geräten zu erwarten, bei denen fließfähiges, pastöses oder rieselfähiges Gut durch einen solchen Austragsspalt geführt wird, wenn das auszutragende Gut klumpenförmige Teile enthält.
  • Aus DE-OS 25 04 704 und DE-OS 30 11 622 sind Anschwemmfiltergeräte bekannt, bei welchen das Gehäuse einen sich konisch bzw. trichterförmig verjüngenden Boden aufweist, der zu einer mit Verschlußschieber absperrbaren Austragsleitung führt. Bei Geräten dieser Art tritt keine Brückenbildung über einen Austragsspalt auf. Jedoch sind schaufelförmige Räumerelemente vorgesehen, die mit dem Filterpaket rotieren und dazu dienen, das Ansetzen von pastösem Filterkuchen an der sich verjüngenden Bodenwand zu verhindern und das Fördern des pastösen Filterkuchens zur Austragsleitung zu unterstützen.
  • Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, in solchen Geräten, bei welchen ein Austragsspalt durch Anheben einer rotierbaren Bodenplatte zwischen dem Umfangsrand der Bodenplatte und dem unteren Gehäuserand gebildet wird, ein sicheres, kontinuierliches Austragen des Gutes mittels einer einfachen Vorrichtung sicherzustellen und die Brückenbildung am Austragsspalt durch klumpenförmiges Material zu verhindern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf der Innenseite der Bodenplatte im Bereich ihres Außenumfangs mindestens ein über den Austragsspalt in Anheberichtung der Bodenplatte schwenkbarer Räumerhebel zum ungehinderten Ausfluß des auszutragenden Materials angebracht ist. Dieser Räumerhebel bewegt sich mit der rotierenden Bodenplatte ringsum durch den gesamten Bereich des Austragsspaltes. Im Austragsspalt oder über dem Austragsspalt festsitzende klumpenförmige Materialteile werden durch den Räumerhebel zerkleinert und veranlaßt, sich durch den Austragsspalt hindurch zu bewegen. Sofern das auszutragende Material thixotrope Eigenschaften hat, kann außerdem durch die mit dem Räumerhebel innerhalb des Materials erzeugte Bewegung das Fließverhalten des Materials merklich verbessert werden.
  • In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist der Räumerhebel in angehobener Stellung der Bodenplatte bei deren Rotation in eine mindestens im wesentlichen horizontale Arbeitsstellung schwenkbar, in der er im wesentlichen radial gegenüber dem Umfang der Bodenplatte vorsteht und einen in Arbeitsstellung von oben in den Austragsspalt ragenden Räumerfinger trägt, wobei der Räumerhebel beim Absenken der Bodenplatte zur ungehinderten Einnahme deren Schließstellung nach oben schwenkbar ist. Durch seine Schwenkbarkeit paßt sich der Räumerhebel nicht allein der Schließstellung der Bodenplatte an, sondern er ist auch im Betrieb hinsichtlich seiner Arbeitslage innerhalb des auszutragenden Gutes nachgiebig, so daß er mit optimalem Wirkungsgrad am klumpenförmigen Material angreifen und dieses zerkleinern kann.
  • Der Räumerhebel kann bevorzugt um eine tangential zur Bodenplatte angeordnete, horizontale Schwenkachse frei drehbar gelagert sein und einen, seinen Schwenkbereich in Richtung der Mitte der Bodenplatte begrenzenden Anschlag tragen. Der Räumerhebel wird bei dieser Ausführung aufgrund seines eigenen Gewichtes in seiner Betriebslage innerhalb des auszutragenden Gutes gehalten. Es werden dabei keine besonderen Betätigungseinrichtungen benötigt, die zusätzlichen Aufwand bedingen, im Betrieb der Räumvorrichtung eher störend wirken und erheblichem Verschleiß unterworfen sein würden.
  • Bevorzugt kann der Räumerhebel auf seiner Oberseite eine Fliehkraft- und Arbeitsgewichts-Masse tragen, die gleichzeitig als in Arbeitsstellung des Räumerhebels nach oben gerichteter.
  • Räumerfinger ausgebildet sein kann. Mit dieser Ausbildung des Räumerhebels mit zwei Räumerfingern, nämlich einem nach unten gerichteten und einem nach oben gerichteten Räumerfinger, wird die Räumvorrichtung besonders wirksam beim Zerkleinern von klumpenförmigem Material innerhalb und oberhalb des Austragsspaltes.
  • In besonders vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann der Räumerhebel in eine um einen spitzen Winkel von beispielsweise etwa 30 gegenüber der oberen Fläche der Bodenplatte nach unten geneigte Lage schwenkbar und an der Unterseite seines freien Endes abgerundet oder abgeschrägt ausgebildet sein. Hierdurch wird ermöglicht, daß sich der Räumerhebel bis in den Austragsspalt hinein absenkt und mit seinem nach unten gerichteten Räumerfinger praktisch auf die gesamte Tiefe des Austragsspaltes wirksam ist. Die abgerundete oder abgeschrägte Ausbildung des Räumerhebels an der Unterseite seines freien Endes gewährleistet dabei volle Sicherheit gegen Anhaken im Betrieb und insbesondere beim Absenken der Bodenplatte.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 ein mit erfindungsgemäßer Räumvorrichtung ausgestattetes Anschwemmfiltrationsgerät mit Filtergehäuse und Filterpackung in axialem Schnitt bei angehobener Bodenplatte während des Reinigungsvorganges und Figur 2 den Bereich I in vergrößerter Darstellung.
  • Wie Figur 1 zeigt, weist das Anschwemmfiltrationsgerät einen Tellerfilter 11, ein Dosiergerät 12, eine Pumpe 13, eine Trübeleitung 14, eine Filtratabzugsleitung 15, eine über ein Dosierventil 17 vor der Pumpe 13 in die Trübe leitung 14 führende Dosierleitung 16 sowie hinter der Pumpe 13 in der Trübeleitung.14 und in der Filtratabzugsleitung 15 liegende Umschaltventile 18, 19, 20 auf, die es ermöglichen, Teile der Trübeleitung 14 und Teile der Filtratabzugsleitung 15 als Spüleinrichtung zu benutzen. Der Tellerfilter 11 weist ein Filterpaket 21 auf, das aus tellerförmigen Filterelementen aufgebaut ist, die in Art eines Stapels auf die Filterpaket-Welle gesetzt sind. Die Filterpaket-Welle hat einen oberen Wellenteil 24, auf den eine Antriebsbuchse 25 gesetzt ist. Die Antriebsbuchse 25 ist mit einer Antriebsvorrichtung 26 verbunden, die an eine Getriebeeinheit 27 mit in seiner Drehrichtung umkehrbarem Antriebsmotor 28 angeschlossen ist. Die Getriebeeinheit 27 dient in der einen Drehrichtung des Antriebsmotors 28 zum Antrieb des im Inneren der Dosiervorrichtung 12 angebrachten Rührwerks und in der anderen Drehrichtung zum Rotieren des Filterpakets 21 über die Antriebsvorrichtung 26.
  • Das Filterpaket 21 ist in einem Filtergehäuse 31 aufgenommen, dessen Gehäuseboden durch einen Bodenring 29 und eine Bodenplatte 30 gebildet ist. Der Bodenring 29 bildet bei abgesenkter Bodenplatte 30 den Dichtsitz 32, auf den sich ein in den Umfangsrand der Bodenplatte 30 eingelegter Dichtungsring 33 auflegt. Die Bodenplatte 30 bildet dadurch zusammen mit dem Bodenring 29 ein Tellerventil, bei dem die Bodenplatte 30 den vom Dichtsitz 32 abhebbaren Ventilteller darstellt. Der Bodenring 29 ist an dem unteren verstärkten Gehäuserand 34 des Filtergehäuses 31 abnehmbar befestigt, so daß der aus Bodenring 29 und Bodenplatte 30 gebildete Gehäuseboden vom Filtergehäuse 31 abnehmbar ist.
  • Während des Filtrationsbetriebes ist die Bodenplatte 30 abgesenkt, so daß sie mit ihrem Dichtungsring 33 auf dem Dichtsitz 32 im Bodenring 29 aufliegt. Der Antriebsmotor 28 läuft dann in solcher Drehrichtung, in welcher das Rührwerk des Dosiergerätes 12 angetrieben wird und das Filterpaket 21 stillsteht.
  • Zum Reinigen des Anschwemmfiltrationsgerätes, d.h. zum Entfernen des auf der Oberseite der Filterelemente des Filterpakets 21 angeschwemmten Filterkuchens, wird nach Entleeren des Filtergehäuses 31 von Filtrat und Unfiltrat die Bodenplatte 30 angehoben und der Antriebsmotor 28 in seine zweite Drehrichtung umgeschaltet, in welcher das Filterpaket 21 rotiert. Dabei wird der Filterkuchen von den Filterelementen des Filterpaketes 21 abgeschleudert und wandert - wie in Figur 1 angedeutet - nach unten zu einem zwischen dem Umfang der Bodenplatte 30 und dem Filtergehäuse 31, d.h. dem unteren Gehäuserand 34 bzw. zwischen dem Umfang der Bodenplatte 30 und dem Dichtsitz 32 gebildeten Austragsspalt 35. Wie aus Figur 1 ersichtlich, stellt der Austragsspalt 35 den Engpaß für den Durchlaß des abgeschleuderten Filterkuchens dar. Hierdurch kann es im Bereich des Austragsspaltes 35 zu erheblichen Verstopfungen kommen, insbesondere wenn der abgeschleuderte Filterkuchen klumpenförmiges Material enthält, das am Austragsspalt 35 überbrückungen hervorruft und nachfolgendes Material daran hindert, in und durch den Austragsspalt 35 zu fließen.
  • Um solche Verstopfungen und überbrückungen des Austragsspaltes 35 durch klumpenförmiges Material zu verhindern, ist auf der Innenseite der Bodenplatte 30 im Bereich ihres Außenumfanges eine Räumvorrichtung 36 angebracht. In besonderen Fällen können auch mehrere Räumvorrichtungen 36 vorgesehen sein, die in gleichmäßigen Winkelabständen des Bodenplatten-Umfanges anzuordnen sind. Die Räumvorrichtung 36 enthält einen Räumerhebel 37, der in einem auf der Oberseite der Bodenplatte 30 in deren Umfangsbereich befestigten Lagerbock 38 um eine horizontale Schwenkachse 39 drehbar ist. Diese Schwenkachse 39 liegt im wesentlichen tangential zum Umfang der Bodenplatte 30 und etwas erhöht gegenüber der Innenfläche der Bodenplatte 30. Dadurch kann der Räumerhebel 37 über seine in Figur 2 voll ausgezeichnete normale, horizontale Arbeitslage hinaus noch um etwa 300 nach unten schwenken.
  • An der Unterseite trägt der Räumerhebel 37 mit Abstand von seinem freien Ende 40 einen nach unten in den Austragsspalt 35 gerichteten Räumerfinger 41, der mit einer kegelförmigen Spitze 42 ausgebildet ist. Des weiteren ist das freie Ende 40 des Räumerhebels 37 an der Unterseite abgerundet ausgebildet. Im Mittelbereich trägt der Räumerhebel 37 auf seiner Oberseite eine Fliehkraft- und Arbeitsgewichts-Masse 43, die im dargestellten Beispiel als sich nach oben erstreckender zweiter Räumerfinger ausgebildet ist. Durch die Ausbildung als zweiter Räumerfinger und die Erstreckung nach oben liegt der Schwerpunkt S des Räumerhebels 37 mit seinen beiden Fingern 41 und 43 höher als die Schwenkachse 39, so daß beim Rotieren der Bodenplatte 30 die Fliehkraft F ein das Abwärtsschwenken des Räumerhebels 37 unterstützendes Drehmoment bezüglich der Schwenkachse 39 erzeugt wird. Beim Austragen von Filterkuchen wird somit der Räumerhebel 37 mit seinen beiden Fingern 41 und 43 durch den an den Austragsspalt 35 gelangenden abgeschleuderten Filterkuchen bewegt.
  • Sofern der Filterkuchen klumpiges Material enthält, wird dieses klumpige Material durch den Räumerhebel 37 und die beiden Räumerfinger 41 und 43 zerkleinert und zu einem gleichmäßigen Einfließen in den Austragsspalt 35 veranlaßt.
  • Der Austragsspalt 35 wird somit kontinuierlich von dem abgeschleuderten Filterkuchen durchsetzt.
  • In vielen Fällen hat das Material des Filterkuchens thixotrope Eigenschaften. Die durch den Räumerhebel 37 und seine beiden Räumerfinger 41 und 43 innerhalb des abgeschleuderten Filterkuchens hervorgerufene Bewegung erhöht dadurch die Fließfähigkeit des Filterkuchens und erleichtert somit den Durchtritt des Filterkuchens durch den Austragsspalt 35.
  • Nach dem Reinigen des Filtrationsgerätes wird die Bodenplatte 30 wieder abgesenkt. Hierbei trifft der nach unten gerichtete Räumerfinger 41 mit seiner kegelförmigen Spitze 42 auf die abgeschrägte Innenfläche des unteren Gehäuserandes 34.
  • Der Räumerhebel 37 wird dabei um seine Schwenkachse 39 nach oben verschwenkt. Die kegelförmige Spitze 42 des Räumerfingers 41 bleibt dabei normalerweise in vollständig abgesenkter Stellung der Bodenplatte 30 auf der abgeschrägten Oberfläche des unteren Gehäuserandes 34 sitzen. Da die Bodenplatte 34 in geschlossenem Zustand feststeht, hat dies keine nachteilige Wirkung.
  • Für den Fall, daß sich der Räumerfinger 41 während des Reinigungsvorganges soweit nach unten verschwenkt hat, daß nicht zuerst die kegelförmige Spitze 42 des Räumerfingers 41, sondern das freie Ende 40 des Räumerhebels 37 mit der abgeschrägten Innenfläche des unteren Gehäuserandes 34 in Berührung kommen sollte, bildet die abgerundete Unterseite am freien Ende 40 des Räumerhebels 37 eine erste Führungsfläche, die beim Absenken der Bodenplatte 30 ein Aufwärtsschwenken des Räumerhebels 37 hervorruft, bis die kegelförmige Spitze 42 des Räumerfingers 41 mit der abgeschrägten Innenfläche des unteren Gehäuserandes 34 in Berührung kommt.
  • Für den Zusammenbau des Filtergehäuses ist die als Tellerfilter wirkende Einheit von Bodenring 29 und Bodenplatte 30 von unten an das Gerätegehäuse 31 anzusetzen. Dabei wird der Bodenring 29 an die Unterseite des unteren Gehäuserandes 34 angesetzt und dort befestigt. Die am Umfang der Bodenplatte 30 angebrachte Räumvorrichtung 36 muß dabei in die Bodenöffnung des unteren Gehäuserandes 34 eingeführt werden. Um dies zu ermöglichen, ist der Räumerhebel 37 - wie in Figur 2 punktiert dargestellt - um seine Schwenkachse 39 soweit einwärts, d.h.
  • nach der Mitte der Bodenplatte 30 hin schwenkbar, daß die kegelförmige Spitze 42 des Räumerfingers 41 innerhalb der in Figur 2 bei 44 angedeuteten Umfangs-Mantelfläche der Bodenplatte 30 liegt. Diese Einwärts-Verschwenkung des Räumerhebels 37 wird durch einen Anschlag 45 begrenzt, der sich in dieser Einwärts-Schwenkstellung des Räumerhebels 37 gegen den Halte- und Lagerbock 38 legt. Der Schwerpunkt S der Gesamtheit von Räumerhebel 37 und seinen beiden Räumerfingern 41 und 43 liegt dann einwärts der Schwenkachse 39, so daß der Räumerhebel 37 in diesem eingeschwenkten Zustand eine stabile Lage einnimmt. Beim ersten Probelauf der Vorrichtung, d.h. beim ersten Rotieren des Filterpakets 21 und der Bodenplatte 30 wird dann der Räumerhebel 37 durch Fliehkraft nach außen in seine gegenüber dem Umfang der Bodenplatte 30 vorstehende Lage verschwenkt.

Claims (5)

  1. Vorrichtung zum Räumen eines Austragsspaltes Patentansprüche 1.) Vorrichtung zum Räumen eines zwischen dem Umfang einer angehobenen, rotierbaren Bodenplatte und dem die Bodenplatte in unterer Schließlage aufnehmenden Gehäuserand eines Gerätes gebildeten Austragsspaltes von sich ansetzendem, klumpenförmigem Material, insbesondere beim Austragen von abgeschleudertem, pastösem Filterkuchen aus Anschwemmfiltrationsgeräten, die zum Reinigen eine von einem Dichtsitz abhebbare, zusammen mit dem Filterpaket rotierbare Bodenplatte aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite der Bodenplatte (30) im Bereich ihres Außenumfangs mindestens ein über den Austragsspalt (35) in Anheberichtung der Bodenplatte (30) schwenkbarer Räumerhebel (37) zum ungehinderten Ausfluß des auszutragenden Materials angebracht ist.
  2. 2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumerhebel (37) in angehobener Stellung der Bodenplatte (30) bei deren Rotation in eine zumindest im wesentlichen horizontale Arbeitsstellung schwenkbar ist, in der er im wesentlichen radial gegenüber dem Umfangsrand der Bodenplatte (30) vorsteht, und einen in Arbeitsstellung von oben in den Austragsspalt (35) ragenden Räumerfinger (41) trägt und daß beim Absenken der Bodenplatte (30) zur ungehinderten Einnahme ihrer Schließstellung der Räumerhebel (37) nach oben schwenkbar ist.
  3. 3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumerhebel (37) um eine tangential zur Bodenplatte (30) angeordnete Schwenkachse (39) drehbar gelagert ist und einen seinen Schwenkbereich in Richtung der Mitte der Bodenplatte (30) begrenzenden Anschlag (45) trägt.
  4. 4.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumerhebel (37) auf seiner Oberseite eine Fliehkraft- und Arbeitsgewichts-Masse trägt, die gleichzeitig als nach oben gerichteter Räumerfinger (43) ausgebildet ist.
  5. 5.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumerhebel (37) in eine um einen spitzen Winkel von beispielsweise etwa 300 gegenüber der oberen Fläche der Bodenplatte (30) nach unten geneigte Lage schwenkbar und an der Unterseite seines freien Endes (40) abgerundet oder abgeschrägt ausgebildet ist.
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Cited By (3)

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WO1992000791A1 (de) * 1990-07-05 1992-01-23 Frank Neff Flüssigkeitsfilter mit einem druckbehälter und einem daran angeordneten, von einer vertikalen filterpaketwelle antreibbaren filterpaket
CN106178683A (zh) * 2016-08-31 2016-12-07 中信重工机械股份有限公司 一种盘式过滤机的预敷层过滤方式

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