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DE3409190A1 - Farbvideosignalaufzeichnungs- und wiedergabegeraet - Google Patents

Farbvideosignalaufzeichnungs- und wiedergabegeraet

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Publication number
DE3409190A1
DE3409190A1 DE19843409190 DE3409190A DE3409190A1 DE 3409190 A1 DE3409190 A1 DE 3409190A1 DE 19843409190 DE19843409190 DE 19843409190 DE 3409190 A DE3409190 A DE 3409190A DE 3409190 A1 DE3409190 A1 DE 3409190A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
time base
color difference
circuit
reproduced
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19843409190
Other languages
English (en)
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DE3409190C2 (de
Inventor
Yutaka Yokohama Kanagawa Ichinoi
Naomichi Tachikawa Tokio/Tokyo Nishimoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Victor Company of Japan Ltd
Original Assignee
Victor Company of Japan Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP58042661A external-priority patent/JPS59168793A/ja
Priority claimed from JP58042660A external-priority patent/JPS59168792A/ja
Priority claimed from JP58045747A external-priority patent/JPS59171388A/ja
Application filed by Victor Company of Japan Ltd filed Critical Victor Company of Japan Ltd
Publication of DE3409190A1 publication Critical patent/DE3409190A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3409190C2 publication Critical patent/DE3409190C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/79Processing of colour television signals in connection with recording
    • H04N9/80Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback
    • H04N9/81Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback the individual colour picture signal components being recorded sequentially only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Color Television Systems (AREA)

Description

VICTOR COMPANY OF JAPAN, LTD., Yokohama, Japan
Farbvideosignalaufzeichnungs- und -wiedergabegerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Farbvideosignalaufzeichnungs- und -wiedergabegerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei derzeitigen Farbvideosignalaufzeichnungs- und -wiedergabegeräten, z.B. Videobandrecordern, wird in der Regel ein Luminanzsignal und ein Trägerchrominanzsignal von einem genormten zusammengesetzten Farbvideosignal (Farbvideosignalgemisch) abgetrennt. Bei den üblichen Fernsehnormen handelt es sich um die NTSC-, die PAL- und die SECAM-Norm. Das abgetrennte Luminanzsignal wird frequenzmoduliert, und das abgetrennte Trägerchrominanzsignal wird durch Frequenzumwandlung in einen Niederfrequenzbereich transformiert. Das frequenztransformierte Trägerchrominanzsignal wird nach dem Zeitmultiplexverfahren mit dem frequenzmodulierten Luminanzsignal gemischt und auf einem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet. Bei der Wiedergabe erfolgt eine Signalverarbeitung, die zu der bei der Aufzeichnung durchgeführten Signalverarbeitung umgekehrt ist, um ein reproduziertes bzw. wiedergegebenes zusammengesetztes Farbvideosignal zu bilden, das der ursprünglichen Norm entspricht. Mit anderen Worten, bei den üblichen Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräten erfolgt eine Aufzeichnung und Wiedergabe mit Freqyenztransformation in einen Niederfrequenzbereich.
Sodann gibt es verschiedene andere Aufzeichnungs- und Wiedergabeverfahren. Beispielsweise ist ein Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät angegeben worden, bei dem zwei Arten von Farbdifferenzsignalen, die durch Fre-
quenzdemodulation des Trägerchrominanzsignals gebildet wurden, sowie das Luminanzsignal einer Zeitbasiskompression unterzogen werden. Dabei werden die in der Zeitbasis komprimierten Signale einem Zeitmultiplexverfahren unterzogen und das Zeitmultiplexsignal frequenzmoduliert und auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet. Bei der Wiedergabe erfolgt eine zur Aufzeichnung umgekehrte Signalverarbeitung, um ein zusammengesetztes Farbvideosignal zu reproduzieren, das der ursprünglichen Norm entspricht. Beispiele derartiger Geräte sind in den deutschen Offenlegungsschriften 21 56 201 und 26 29 706 angegeben. Bei einem derartigen Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät wird die Differenz der Frequenzbänder des Luminanzsignals und der Farbdifferenzsignale herangezogen und dafür gesorgt, daß die Farbdifferenzsignale mit dem engeren Frequenzbereich in der Horizontalaustastperiode übertragen werden können. Mit anderen Worten, das eine Farbdifferenzsignal, das in einer Horizontalablenkperiode (IH) übertragen wird, wird einer Zeitbasiskompression auf etwa 20 % von IH unterzogen. Ferner wird das Luminanzsignal, um den Frequenzbereich wirksam auszunutzen, einer Zeitbasiskompression auf etwa 80 % von IH unterzogen, so daß es einen Frequenzbereich belegt, der im gleichen Bereich wie das Frequenzband des in der Zeitbasis komprimierten Farbdifferenzsignals liegt, und übertragen. Ferner sind die beiden Farbdifferenzsignale, wie ein zeilensequentielles Signal, in dem die beiden Farbdifferenzsignale abwechselnd in jeder Periode IH übertragen werden, mit dem in der Zeitbasis komprimierten Luminanzsignal gemultiplext, d.h. nach dem Zeitmultiplexverfahren vermischt. Dieses Zeitmultiplexsignal wird einem Frequenzmodulator zugeführt, und das Ausgangssignal des Frequenzmodulators wird auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet. Bei der Wiedergabe wird ein zu dem Aufzeichnungsverfahren umgekehrtes Signalverarbeitungsverfahren zur Bildung eines reprodu-
zierten zusammengesetzten Farbvideosignals angewandt. Das bei diesem Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät angewandte Aufzeichnungs- und Wiedergabeverfahren wird nachstehend als Zeitplex-Verfahren (timeplex system) bezeichnet.
Bei dem Zeitplex-Verfahren zur Übertragung des Zeitmultiplexsignals gibt es keinen Zeitabschnitt, in dem das Luminanzsignal und das Farbdifferenzsignal gleichzeitig übertragen werden. Bei dem NTSC-Farbvideosignal und dem PAL-Farbvideosignal kann eine gegenseitige Interferenz und eine Moire-Erscheinung zwischen dem Luminanzsignal und den Farbdifferenzsignalen auftreten, weil das Luminanzsignal und das Trägerchrominanzsignal auf verschiedene Frequenzbereiche aufgeteilt (band-sharemultiplexed) übertragen werden. Eine gegenseitige Interferenz (Störung) und Moire-Erscheinungen treten dagegen nicht bei dem Zeitplexverfahren auf. Außerdem tritt selbst dann, wenn das Farbvideosignal in irgendeiner Fernsehnorm (NTSC-, PAL- oder SECAM-Norm) nach einem Azimut-Aufzeichnungs- und -Wiedergabeverfahren in Spuren so aufgezeichnet wird, daß die Horizontalsynchronisiersignale in benachbarten Spuren nicht zueinander ausgerichtet sind, und dann wiedergegeben wird, praktisch kein Nebensprechen zwischen benachbarten Spuren infolge der Azimutverluste auf, so daß sich eine hohe Bildwiedergabequalität erzielen läßt. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, daß das Zeitmultiplexsignal in den benachbarten Spuren in Form eines frequenzmodulierten Signals aufgezeichnet wird, das durch Frequenzmodulation eines hohe Azimutverluste aufweisenden Hochfrequenzträgers mittels des Zeitmultiplexsignals gebildet wird.
Das in der Zeitbasis komprimierte Luminanzsignal und das in der Zeitbasis komprimierte Farbdifferenzsignal,
die bei dem Zeitplexverfahren verwendet werden, haben beide eine Energieverteilung, bei der die Energie im Niederfrequenzbereich hoch und im Hochfrequenzbereich niedrig ist. Mit anderen Worten, das in der Zeitbasis komprimierte Luminanzsignal und das in der Zeitbasis komprimierte Farbdifferenzsignal haben ein für die Frequenzmodulation geeignetes Signalformat. Daher lassen sich ein hoher Modulationsindex und ein großer Störabstand erzielen. Ferner ist es möglich, eine Abweichung in der Wiedergabezeitbasis bei der Zeitbasisexpansion zu beseitigen.
Bei dem herkömmlichen, mit Zeitplexverfahren arbeitenden Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät wird ein Analogspeicher, z.B. ein Ladungsübertragungselement, zur Zeitbasiskompression und Zeitbasisexpansion verwendet. Infolgedessen läßt sich nicht jeder Anfangspunkt der Zeitbasiskompression oder der Zeitbasisexpansion des Eingangssignals genau festlegen, so daß es nicht möglich ist, die Abweichung in der Wiedergabezeitbasis (Zeitbas is Schwankung) hinreichend zu beseitigen. Ferner wird hierbei die Bildqualität des wiedergegebenen Bildes verschlechtert, weil der Analogspeicher selbst einen Frequenzgang aufweist, der nur über einen sehr schmalen Bereich konstant ist.
Insbesondere bei der Aufzeichnung und Wiedergabe eines SECAM-Farbvideosignals nach dem Zeitplexverfahren ist das Trägerchrominanzsignal im SECAM-Farbvideosignal ein zeilensequentielles Signal, bei dem ein erstes frequenzmoduliertes Signal, das durch Frequenzmodulation eines ersten Trägers durch ein Farbdifferenzsignal (R-Y) gebildet wird, und ein zweites frequenzmoduliertes Signal , das durch Frequenzmodulation eines zweiten Trägers durch ein Farbdifferenzsignal (B-Y) gebildet wird, ab-
wechselnd zeitsequentiell bei jeder IH-Periode gemultiplext werden, wie an sich bekannt ist, während die Farbdifferenzsignale (R-Y) und (B-Y), die durch Frequenzdemodulation des erwähnten Trägerchrominanzsignals gebildet werden, natürlich die Form eines zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals aufweisen. Daher wird bei der Aufzeichnung eines SECAM-Farbvideosignals in dem herkömmlichen Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät das frequenzdemodulierte zeilensequentielle Farbdifferenzsignal durch eine Schaltung geleitet, die die Farbdifferenzsignale (R-Y) und (B-Y) gleichzeitig bildet, um danach die Farbdifferenzsignale einem Schaltkreisteil zuzuführen, der das erwähnte zeilensequentielle Farbdifferenzsignal erzeugt. Andererseits wird bei der Wiedergabe das wiedergegebene zeilensequentielle Farbdifferenzsignal einem Schaltungsteil aus zwei Schaltkreisen und einer 1H-Verzögerungsschaltung zur gleichzeitigen Bildung der beiden Arten von Farbdifferenzsignalen zugeführt, um dann die Farbdifferenzsignale einem Schaltungsten zuzuführen, der das zeilensequentille Farbdifferenzsignal erzeugt. Hierbei ergibt sich jedoch ein verhältnismäßig aufwendiger Schaltungsaufbau.
Ferner wird beim Kopieren des Farbvideosignals im Zeitplex-Verfahren das Farbvideosignal durch die Aufzeichnungseinrichtung und die Wiedergabeeinrichtung eines Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräts und dann durch die Aufzeichnungseinrichtung eines anderen Aufzeichnungsund Wiedergabegeräts geleitet, um beispielsweise auf einem Magnetband aufgezeichnet zu werden. Hierbei durchläuft das Farbvideosignal mehrere Filter, Frequenzmodulatoren und Frequenzdemodulatoren sowie die Zeitbaslskompressionseinrichtung und die Zeitbasisexpansionseinrichtung. Infolgedessen werden der Frequenzgang, die Impulsform, die Linearität und dergleichen verzerrt, so daß ein aus dem kopierten Farbvideosignal wiedergege-
- 13 benes Bild eine schlechte Bildqualität aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Farbvideosignalaufzeichnungs- und -wiedergabegerät anzugeben, bei dem die erwähnten Nachteile vermieden sind.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch 1 gekennzeichnet .
Weiterbildungen dieser Lösung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Danach kann das erfindungsgemäße Gerät eine erste Zeitbasiskompressionseinrichtung, eine zweite Zeitbasiskompressionseinrichtung, eine Zeitmultiplexeinrichtung, eine Aufzeichnungseinrichtung, eine Wiedergabeeinrichtung, eine erste Zeitbasisexpansionseinrichtung, eine zweite Zeitbasisexpansionseinrichtung und eine Wiedergabesignalbildungseinrichtung aufweisen. Die erste Zeitbasiskompressionseinrichtung kann einen Direktzugriffspeicher (RAM) zur Bildung einer Zeitbasiskompression mit einem Signal aufweisen, das dadurch gebildet wird, daß ein Luminanzsignal einer Analog/Digital-Umsetzung unterzogen wird. Die zweite Zeitbasiskompressionseinrichtung kann einen RAM zur Bildung einer Zeitbasiskompression mit einem Signal aufweisen, das dadurch gebildet wird, daß ein zeilensequentielles Farbdifferenzsignal einer Analog/Digital-Umsetzung unterzogen wird, wobei in dem zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal zwei Arten von Farbdifferenzsignalen nach dem Zeitmultiplexverfahren vermischt sind. Die digitalen Ausgangssignale der ersten und zweiten Zeitbasiskompressionseinrichtung werden der Zeitmultiplexeinrichtung zugeführt. Die Zeitmultiplexeinrichtung bewirkt eine Vermischung nach dem Zeitmultiplexverfahren, so daß die bei-
den Arten von in der Zeitbasis komprimierten Farbdifferenzsignalen abwechselnd in jeweils einer Horizontalablenkperiode auftreten und das eine der in der Zeitbasis komprimierten Farbdifferenzsignale und das in der Zeitbasis komprimierte Luminanzsignal in einer Horizontalablenkperiode liegen. Die Aufzeichnungseinrichtung bewirkt eine Frequenzmodulation eines Zeitmultiplexausgangssignals der Zeitmultiplexeinrichtung und zeichnet das frequenzmodulierte Zeitmultiplexsignal auf einem Aufzeichnungsträger auf. Die Wiedergabeeinrichtung bewirkt eine Frequenzdemodulation des frequenzmodulierten Zeitmultiplexsignals, das vom Aufzeichnungsträger abgespielt wird, und bildet ein wiedergegebenes (reproduziertes) Zeitmultiplexsignal. Die erste Zeitbasisexpansionseinrichtung bewirkt mittels eines RAM eine Zeitbasisexpansion in einem Maße, das der durch die erste Zeitbasiskompression bewirkten Zeitbasiskompression entspricht. Die erste Zeitbasisexpansionseinrichtung bewirkt die Zeitbasisexpansion eines digitalen in der Zeitbasis komprimierten Luminanzsignals von dem digitalen in der Zeitbasis komprimierten Luminanzsignal und einem digittalen in der Zeitbasis komprimierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal, die dadurch gebildet werden, daß das wiedergegebene Zeitmultiplexsignal einer Analog/ Digital-Umsetzung unterzogen wird, und bildet ein reproduziertes digitales Luminanzsignal. Die zweite Zeitbasisexpansionseinrichtung verwendet einen RAM zur Durchführung einer Zeitbasisexpansion in einem Maße, das der durch die zweite Zeitbasiskompressionseinrichtung bewirkten Zeitbasiskompression entspricht. Die zweite Zeitbasisexpansionseinrichtung bewirkt die Zeitbasisexpansion des digitalen in der Zeitbasis komprimierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals und bildet ein wiedergegebenes (reproduziertes) digitales zeilensequentielles Farbdifferenzsignal. Die Wiedergabesignal-
bildungseinrichtung unterzieht die beiden digitalen Ausgangssignale der ersten und zweiten Zeitbasisexpansionseinrichtung einer Digital/Analog-Umsetzung und bildet ein wiedergegebenes Luminanzsignal und ein wiedergegebenes zeilensequentielles Farbdifferenzsignal.
Bei dem erfindungsgemäßen Gerät ist es möglich, die Anfangszeitpunkte für die Kompression und Expansion der Zeitbasis genau zu bestimmen und eine Abweichung in der Wiedergabezeitbasis (Zeitbasisschwankung) zu kompensieren. Da die Kompression und Expansion der Zeitbasis dadurch bewirkt wird, daß die Signale in digitale Signale umgesetzt werden, ist es ferner möglich, Vorverzerrungs- und Nachentzerrungsschaltungen (Preemphasis- und Deemphasis-Schaltungen) zur Verarbeitung digitaler Signale zu entwerfen, die in einer einzigen integrierten Schaltung (IC) ausgebildet werden können. Die Bildqualität kann den Bedürfnissen entsprechend verbessert werden, indem das Auflösungsvermögen eines Analog/Digital-Umsetzers entsprechend erhöht wird. Außerdem läßt sich die Bildqualität verbessern, weil der Frequenzbereich nicht begrenzt ist, wie im Falle der Verwendung eines Analogspeichers. Durch Abtasten und Halten eines Gleichspannungswertes eines achromatischen Farbteils eines zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals, das durch Frequenzdemodulation eines Trägerchrominanzsignals eines SECAM-Farbvideosignals bei der Aufzeichnung gebildet wird, ohne eine Zeitbasiskompression dieses Gleichspannung swertes des achromatischen Farbteils des zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals zu bewirken, kann die erforderliche Speicherkapazität des RAM erheblich im Vergleich zu dem Fall verringert werden, daß die Zeitbasiskompression auch bei dem achromatischen Farbteil des zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals durchgeführt wird. Ferner ist es möglich, den Gleichspan-
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nungswert des achromatischen Farbteils des zeilensequentiellen. Farbdifferenzsignals mit hoher Genauigkeit zu übertragen, ohne einen Fehler einzuführen, wie es der Fall wäre, wenn der Gleichspannungswert des achromatisehen Farbteils in dem zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal digital verarbeitet würde.
Ferner ist es bei dem erfindungsgemäßen Gerät möglich, die Zeitbasiskompression während der Aufzeichnung mit dem zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal durchzuführen, das durch Frequenzdemodulation des Trägerchrominanzsignals des SECAM-Farbvideosignals gebildet wird, ohne gleichzeitig die Farbdifferenzsignale aus dem zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal zu bilden, und das Trägerchrominanzsignal in der SECAM-Norm durch Frequenzmodulation eines wiedergegebenen zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals wiederzugeben, das durch die Zeitbasisexpansion gebildet wird, ohne gleichzeitig die Farbdifferenzsignale aus dem wiedergegebenen zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal zu bilden.
Ferner ist es bei dem erfindungsgemäßen Gerät möglich, den Schaltungsaufbau im Vergleich zu dem eines herkömmlichen SECAM-Farbvideosignalaufzeichnungs- und -wiedergabegeräts zu vereinfachen. Wenn die Aufzeichnung und Wiedergabe unter Beibehaltung einer relativen Gleichspannungsdifferenz zwischen den Farbdifferenzsignalen (R-Y) und (B-Y) des achromatischen Farbteils (einer demodulierten Signalkomponente, die durch Demodulation eines unmodulierten Trägers gebildet wird, der in einer vorbestimmten Zeitspanne während der hinteren Schwarzschulter übertragen wird) im zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal bewirkt wird, das durch die Frequenzdemodulation gebildet wird, können ferner der Schaltungsaufbau vereinfacht und die Herstellungskosten der Schaltung verringert werden.
Ferner kann das erfindingsgemäße Gerät eine Austauscheinrichtung, einen Frequenzmodulator und eine Aufzeichnungseinrichtung aufweisen. Die Austauscheinrichtung ersetzt ein Horizontalsynchronisiersignal und ein Diskriminierungssignal, das zur Diskriminierung zweier Arten von Farbdifferenzsignalen verwendet wird, die im wiedergegebenen Zeitmultiplexsignal enthalten sind, das vom Aufzeichnungsträger abgespielt wird, durch ein Horizontalsynchronisiersignal und ein Diskriminierungssignal, die unabhängig voneinander erzeugt werden. Ein wiedergegebenes Zeitmultiplexsignal, in dem das Horizontalsynchronisiersignal und das Diskriminierungssignal durch die Austauscheinrichtung ersetzt worden sind, wird in dem Frequenzmodulator frequenzmoduliert. Die Aufzeichnungseinrichtung zeichnet das Ausgangssignal des Frequenzmodulators auf einem unbespielten Aufzeichnungsträger auf.
Bei dem erfindungsgemäßen Gerät ist es möglich, die Anzahl von Malen zu verringern, die das zu kopierende Farbvideosignal ein Filter durchlaufen, einer Frequenzmodulation und -demodulation und dergleichen unterzogen werden muß. Außerdem kann die Anzahl von Malen, die das zu kopierende Farbvideosignal eine Zeitbasiskompressionsschaltung und eine Zeitbasisexpansionsschaltung durchlaufen muß, jeweils um 1 verringert werden. Infolgedessen kann das Farbvideosignal im Zeitmultiplexformat mit höherer Qualität als bei dem herkömmlichen Kopierverfahren kopiert werden. Das Horizontalsynchronisiersignal und das Diskriminierungssignal werden bei der Aufzeichnung und der Wiedergabe verzerrt. Wenn daher das wiedergegebene Bild aus dem Zeitmultiplexsignal mit dem verzerrten Horizontalsynchronisiersignal und dem verzerrten Diskriminierungssignal gebildet worden ist, treten an den Rändern der Gegenstände im wiedergegebenen Bild Farbfehler auf. Bei dem erfindungsgemäßen
Gerät werden derartige Farbfehler dagegen vermieden, weil das verzerrte Horizontalsynchronisiersignal und das verzerrte Diskriminierungssignal in der Austauscheinrichtung durch das unabhängig erzeugte Horizontalsynchronisiersignal und Diskriminierungssignal ersetzt werden. Ferner werden bei dem erfindungsgemäßen Gerät solche Farbfehler vermieden, die durch eine Abweichung in der Wiedergabezeitbasis bewirkt werden, weil die Zeitbasisexpansionsschaltung für das in der Zeitbasis komprimierte Luminanzsignal zur Beseitigung der Abweichung in der Wiedergabezeitbasis des wiedergegebenen Zeitmultiplexsignals verwendet wird.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachstehend anhand der Zeichnung bevorzugter Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Farbvideosignalaufzeichnungs- und -Wiedergabegeräts, die
Fig. 2(A) und 2(B) jeweils den Verlauf eines Signals zur Erläuterung der Wirkungsweise des Blockschaltbildes nach Fig. 1,
25
Fig. 3 ein ausführlicheres Blockschaltbild eines wesentlichen Teils des Blockschaltbildes nach Fig. 1, die
Fig. 4(A) bis 4(H) jeweils den Verlauf eines Signals zur Erläuterung der Wirkungsweise des Blockschaltbildes nach Fig. 3, die
Fig. 5A und 5B ausführlichere Blockschaltbilder eines ersten Ausführungsbeispiels eines anderen wesentlichen Teils des erfindungsgemäßen Geräts, die
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Fig. 6A und 6B ausführlichere Blockschaltbilder eines zweiten Ausführungsbeispiels des anderen wesentlichen Teils des erfindungsgemäßen Geräts, die
Fig. 7A und 7B ausführlichere Blockschaltbilder eines dritten Ausführungsbeispiels des anderen wesentlichen Teils des erfindungsgemäßen Geräts, die
Fig. 8A und 8B ausführlichere Blockschaltbilder eines vierten Ausführungsbeispiels des anderen wesentlichen Teils des erfindungsgemäßen Geräts,
Fig. 9 ein ausführlicheres Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines Teils des Steuerimpulsgenerators nach Fig. 1,
Fig. 10 ein ausführlicheres Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines anderen Teils des Steuerimpulsgenerators nach Fig. 1,
20
Fig. 11 ein ausführlicheres Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines in dem Blockschaltbild nach Fig. 9 dargestellten Taktgenerators,
Fig. 12 ein ausführlicheres Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines in dem Blockschaltbild nach Fig. 9 dargestellten Taktimpulsgenerators, die
Fig. 13(A) bis 13(P) den Verlauf von Signalen zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung nach Fig. 11, die
Fig. 14(A) bis 14(H) den Verlauf von Signalen zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltungsanordnungen nach den Fig. 1, 9 und 10, die
Fig. 15(A) bis 15(C) den Verlauf von Signalen zur Erläuterung der Wirkungsweise eines wesentlichen Teils der Schaltungsanordnung nach Fig. 9,
Fig. 16 ein Blockschaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Farbvideosignalaufzeichnungs- und -Wiedergabegeräts,
Fig. 17 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines wesentlichen Teils der Schaltungsanordnung nach Fig. 16 und
Fig. 18 ein Blockschaltbild eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Farbvideosignalaufzeichnungs- und -Wiedergabegeräts sowie eine Abwandlung davon.
Anhand von Fig. 1 wird zunächst die Wirkungsweise eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Farbvideosignalaufzeichnungs- und -Wiedergabegeräts bei der Aufzeichnung beschrieben. Nach Fig. 1 wird beispielsweise ein SECAM-Farbvideosignal einem Eingang 11 zugeführt. Dieses Farbvideosignal wird einem Tiefpaßfilter 13 über einen Schaltkreis 12 zugeführt, der mit einem Anschluß R verbunden ist, wobei in dem Tiefpaßfilter 13 ein Luminanzsignal abgetrennt wird. Außerdem wird das Farbvideosignal einem Decodierer 14 zugeführt, in dem ein Trägerchrominanzsignal anhand seiner Frequenz ausgewählt und dann in ein zeilensequentielles Farbdifferenzsignal demoduliert wird, wie noch ausführlicher beschrieben wird.
In dem zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal gibt es eine vorbestimmte Differenz zwischen dem Gleichspannungswert eines achromatischen Farbteils (eines nicht-
modulierten Trägerteils), der eine Dauer von 4,9 με aufweist und in einem Schwarzschulterteil in einer Horizontalablenkperiode (IH) liegt, in der ein Farbdifferenzsignal (B-Y) übertragen wird, und dem Gleichspannungswert eines achromatischen Färbteils (eines nichtmodulierten Trägerteils), der eine Dauer von 4,9 με aufweist und in einem Schwarzschulterteil in einer IH liegt, in der ein Farbdifferenzsignal (R-Y) übertragen wird. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, daß eine Chrominanzhilfsträgerfrequenz des Trägerchrominanzsignals in der Übertragungszeile des Farbdifferenzsignals (B-Y) 4,25 MHz beträgt und eine Chrominanzhilfsträgerfrequenz des Trägerchrominanzsignals in der Übertragungszeile des Farbdifferenzsignals (R-Y) von 4,25 MHz abweicht und 4,406 MHz beträgt. Das zeilensequentielle Farbdifferenzsignal wird einer Gleichspannungswert-Verschiebung unterzogen, so daß der Gleichspannungswert des achromatischen Farbteils eines Farbdifferenzsignals mit dem Gleichspannungswert des achromatisehen Farbteils des anderen Farbdifferenzsignals übereinstimmt, bevor es über ein Tiefpaßfilter 15 und einen Schaltkreis 16 einem Analog/Digital-Umsetzer (AD) 17 zugeführt wird. Das Ausgangssignal des AD-Umsetzers 17 wird einer Speicherschaltung 18 zugeführt.
Ferner wird das durch das Tiefpaßfilter 13 aus dem SECAM-Farbvideosignal abgetrennte Luminanzsignal einer Horizontalsynchronisiersignalseparatorschaltung 19 zugeführt, in der ein Horizontalsynchronisiersignal abgetrennt wird. Das durch die Schaltung 19 abgetrennte Horizontalsynchronisiersignal wird einem Steuerimpulsgenerator 20 zusammen mit einem Puls zugeführt, der durch einen Teil des Decodierers 14 gebildet wird. Das Ausgangsluminanzsignal des Tiefpaßfilters 13 wird ferner einem AD-Umsetzer 21 zugeführt, in dem es einer Analog/
Digital-Umsetzung unterzogen wird. Das Ausgangssignal des AD-Umsetzers 21 wird Speicherschaltungen 22 und 23 zugeführt. Die Speicherschaltungen 18, 22 und 23 bestehen jeweils aus einem Direktzugriffspeicher (RAM) und einem Adressenzähler. Die digitalen Ausgangssignale der AD-Umsetzer 17 und 21 werden dem Steuerimpulsgenerator 20 zugeführt. Der Steuerimpulsgenerator 20 erzeugt verschiedene Steuerimpulse, die den AD-Umsetzern 17 und 21, den Schaltkreisen 16, 24, 27 und 29 und Digital/ Analog-Umsetzschaltungen 25 und 26 zugeführt werden.
Ferner erzeugt der Steuerimpulsgenerator 20 einen Einschreibtaktimpuls und einen Auslesetaktimpuls mit vorbestimmter zeitlicher relativer Lage und einer vorbestimmten Folgefrequenz und führt diese Einschreib- und Auslesetaktimpulse den Speicherschaltungen 18, 22 und 23 zu.
Mit anderen Worten, der Steuerimpulsgenerator 20 führt einer der Speicherschaltungen 22 und 23 einen Einschreibtaktimpuls mit beispielsweise 8 MHz zu, um in diese Speicherschaltung ein Luminanzsignal einzuschreiben, das einer Dauer von IH entspricht und innerhalb einer Videodauer von 52 με übertragen wird. Gleichzeitig führt der Taktimpulsgenerator 20 der anderen der beiden Speicherschaltungen 22 und 23, unmittelbar nachdem die Übertragung eines in der Zeitbasis komprimierten Farbdifferenzsignals, das IH (52 με) entspricht, abgeschlossen ist, einen Auslesetaktimpuls von beispielsweise 10 MHz zu, um aus der anderen Speicherschaltung 22 bzw. 23 ein gespeichertes Luminanzsignal auszulesen, das IH entspricht und IH vorher übertragen wurde. Der Auslesetaktimpuls wird der anderen der Speicherschaltungen 22 und 23 für eine Dauer zugeführt, die aus der Dauer von IH eine serielle Übertragungsperiode ausschließt, in der das Horizontalsynchronisiersignal und
das in der Zeitbasis komprimierte Farbdifferenzsignal übertragen werden. Die Auslese- und Einschreiboperation bezüglich der Speicherschaltungen 22 und 23 werden mit jeder IH abwechselnd durchgeführt. Außerdem wird der den Speicherschaltungen 22 und 23 nachgeschaltete Schaltkreis 24 in Abhängigkeit von einem Steuerimpuls des Steuerimpulsgenerators 20 so umgeschaltet, daß jeweils das Ausgangssignal derjenigen Speicherschaltung 22 bzw. 23 durchgelassen wird, die gerade eine Ausleseoperation durchführt. Infolgedessen tritt am Ausgang des Schaltkreises 24 ein in der Zeitbasis auf 4/5 komprimiertes Luminanzsignal intermittierend ohne Informationsausfall auf. Dieses in der Zeitbasis komprimierte Ausgangsluminanzsignal des Schaltkreises 24 wird in der DA-Umsetzschaltüng 26 einer Digital/Analog-Umsetzung unterzogen.
Außerdem wird das am Ausgang des Schaltkreises 26 auftretende zeilensequentielle Farbdifferenzsignal im AD-Umsetzer 17 einer Analog/Digital-Umsetzung unterzogen, bevor es der Speicherschaltung 18 zugeführt wird. Das zeilensequentielle Farbdifferenzsignal, das in einer Videozeitspanne von 52 με innerhalb IH (= 64 με) übertragen wird, wird in Abhängigkeit von einem Einschreibtaktimpuls von beispielsweise 2 MHz in die Speicherschaltung 18 eingeschrieben, wobei der Einschreibtaktimpuls durch den Steuerimpulsgenerator 20 erzeugt wird. Nach einer vorbestimmten Dauer (von beispielsweise 1,6 με) von dem Zeitpunkt an, in dem die Einschreiboperation abgeschlossen ist, wird ein Farbdifferenzsignal, das in der Zeitbasis auf 1/5 komprimiert worden ist, in Abhängigkeit von einem Auslesetaktimpuls von beispielsweise 10 MHz aus der Speicherschaltung 18 ausgelesen, wobei dieser Auslesetaktimpuls durch den Steuertaktimpulsgenerator 20 erzeugt wird. In diesem Falle dauert eine Ausleseoperation 10,4 με.
Das aus der Speicherschaltung 18 in der Zeitbasis komprimiert ausgelesene zeilensequentielle Farbdifferenzsignal wird in der DA-Umsetζschaltung 25 einer Digital/ Analog-Umsetzung unterzogen, bevor es einem Anschluß 27a des Schaltkreises 27 zugeführt wird. Dem Anschluß 27b des Schaltkreises 27 Wird dagegen ein Gleichspannungswert des achromatischen Farbteils im zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal zugeführt, der im Steuerimpulsgenerator 20 abgetastet und festgehalten wurde.
Der Schaltzustand des Schaltkreises 27 wird durch einen Ausgangsimpuls des Steuerimpulsgenerators 20 so gesteuert, daß der Schaltkreis 27 unmittelbar nach Ablauf der Zeitspanne, in der der Gleichspannungswert (Farbbezugswert) dem Anschluß 27b zugeführt wird, auf den An-Schluß 27a umgeschaltet wird. Der Schaltkreis 27 erzeugt daher selektiv ein Signal, in dem das in der Zeitbasis komprimierte zeilensequentielle Ausgangsfarbdifferenzsignal der DA-Umsetzschaltung 25 im Zeitmultiplexverfahren eingemischt worden ist, und zwar unmittelbar nach dem Farbbezugswert, und führt dieses selektiv erzeugte Signal dem Schaltkreis 29 über ein Tiefpaßfilter 28 zu. Die DA-Umsetzschaltungen 25 und 26 enthalten jeweils ein Verriegelungstor und einen daran angeschlossenen DA-Umsetzer.
Dem Schaltkreis 29 wird das in der Zeitbasis komprimierte Ausgangsluminanzsignal der DA-Umsetzschaltung 26 über ein Tiefpaßfilter 30 zugeführt. Ferner wird dem Schaltkreis 29 ein Multiplexsignal zugeführt, das das Horizontalsynchronisiersignal mit einer Dauer von etwa 4 μδ und ein Diskriminierungsburstsignal aufweist. Dieses Multiplexsignal wird im Steuerimpulsgenerator 20 aus dem Horizontalsynchronisiersignal und dem Diskriminierungsburstsignal erzeugt, die im Steuerimpulsgenerator 20 erzeugt werden. Das Diskriminierungsburstsignal wird auch zur Diskriminierung der Übertragungszeilen
der Farbdifferenzsignale (B-Y) und (R-Y) verwendet. So hat das Diskriminierungsburstsignal beispielsweise eine einzige Frequenz von 1,6 MHz, und es wird in der Übertragungszeile nur des einen der Farbdifferenzsignale (B-Y) und (R-Y) erzeugt (in diesem Falle des Farbdifferenzsignals (R-Y)), und zwar entsprechend der Dauer, in der das Horizontalsynchronisiersignal erzeugt wird.
Das Umschalten des Schaltkreises 29 wird durch einen Impuls des Steuerimpulsgenerators 20 gesteuert. Der Schaltkreis 29 erzeugt daher ein Zeitmultiplexsignal, der das Multiplexsignal aus dem Steuerimpulsgenerator 20, das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 28 und das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 30 der Reihe nach im Zeitmultiplexverfahren innerhalb einer Zeitspanne von IH gemischt enthält. Mit anderen Worten, während der Dauer einer bestimmten IH ist das Ausgangssignal des Schaltkreises 29 ein Zeitmultiplexsignal, das das Horizontalsynchronisiersignal aus dem Steuerimpulsgenerator 20, das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 28 und das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 30 enthält. Mit anderen Worten, während der Dauer von IH, die unmittelbar auf die vorbestimmte IH folgt, ist das Ausgangssignal des Schaltkreises 29 ein Zeitmultiplexsignal, das das gemultiplexte Ausgangssignal des Steuerimpulsgenerators 20, das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 28 und das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 30 enthält, wobei das Horizontalsynchronisiersignal und das Diskriminierungsburstsignal, die in dem Steuerimpulsgenerator 20 erzeugt werden, in dem gemultiplexten Ausgangssignal des Steuerimpulsgenerators 20 gemultiplext enthalten sind.
Wenn dem Eingang 11 ein SECAM-Farbvideosignal in Form eines Farbbalkensignals, das in Fig. 2(A) dargestellt ist, zugeführt wird, erzeugt der Schaltkreis 29 ein Zeitmultiplexsignal, wie es in Fig. 2(B) dargestellt ist. Nach Fig. 2(B) ist in jeder IH (= 64 με) ein Diskriminierungsburstsignal S mit einem Horizontalsynchronisiersignal Hp gemultiplext. In dem in Fig. 2(B) dargestellten Zeitmultiplexsignal werden Horizontalsynchronisiersignale H und Η-, Farbbezugswerte L- und Lp (die Gleichspannungswerte des achromatischen Farbteils der jeweiligen Farbdifferenzsignale), die in der Zeitbasis komprimierten Farbdifferenzsignale (R-Y)-, und (B-Y) und ein in der Zeitbasis komprimiertes Luminanzsignal Y-, zeilensequentiell übertragen. Dieses Zeitmultiplexsignal nach Fig. 2(B) wird über eine bekannte Aufzeichnungssignalverarbeitungsschaltung in einem Videobandrecorder und einen Aufzeichnungskopf 37 auf einem Magnetband 38a aufgezeichnet. Die Aufzeichnungssignalverarbeitungsschaltung enthält eine Vorverzerrungsschaltung 31, eine Weißspitzenwertbegrenzungsschaltung 32 (Weißspitzenwertabschneideschaltung), eine Klemmschaltung 33, einen Frequenzmodulator 34, ein Hochpaßfilter 35 und einen Aufzeichnungsverstärker 36.
Nachstehend wird die Wirkungsweise des in Fig. 1 dargestellten Geräts bei der Wiedergabe beschrieben. Bei der Wiedergabe sind die Schaltkreise 12 und 16 jeweils mit Anschlüssen P verbunden. Ein Wiedergabekopf 39 bewirkt die Wiedergabe eines Signals von einem Magnetband 38b, das mit dem bei der Aufzeichnung auf dem Magnetband 38a aufgezeichneten Signal identisch ist. Das durch den Wiedergabekopf 39 wiedergegebene frequenzmodulierte Signal wird durch eine bekannte Wiedergabesignalverarbeitungsschaltung geleitet und in ein wiedergegebenes Zeitmultjplexsignal umgesetzt, wie es in Fig. 2(B) dar-
gestellt ist. Die Wiedergabesignalverarbeitungsschaltung enthält einen Wiedergabeverstärker 40, einen Entzerrer (Ausgleicher) 41, ein Hochpaßfilter 42, einen Frequenzdemodulator 43 und eine Nachentzerrungsschaltung 44. Das wiedergegebene Zeitmultiplexsignal wird durch den Schaltkreis 12, der mit dem Anschluß P verbunden ist, und das Tiefpaßfilter 13 geleitet. Das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 13 wird dem AD-Umsetzer 21, der Horizontalsynchronisiersignalseparatorschaltung 19 und einem Diskriminierungsburstsignaldetektor 45 zugeführt. Das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 13 wird ferner dem AD-Umsetzer 17 über den Schaltkreis 16 zugeführt, der mit dem Anschluß P verbunden ist. Ein aus dem AD-Umsetzer 21, den Speicherschaltungen 22 und 23, dem Schaltkreis 24 und der DA-Umsetzschaltung 26 bestehender Schaltungsteil bewirkt eine Zeitbasisexpansion der Ausgangssignale des Steuerimpulsgenerators 20, um ein wiedergegebenes Luminanzsignal zu erzeugen, das in seine ursprüngliche Zeitbasis zurücktransformiert worden ist.
Wie bei der Aufzeichnung ist dafür gesorgt, daß, wenn die eine der Speicherschaltungen 22 und 23 eine Einleseoperation mit dem in der Zeitbasis komprimierten Luminanzsignal des wiedergegebenen Zeitmultiplexsignals durchführt, die andere der Speicherschaltungen 22 und 23 die Ausleseoperation durchführt. Ferner führen die Speicherschaltungen 22 und 23 mit jeder IH abwechselnd die Auslese- und Einschreiboperation durch. Im Gegensatz zur Aufzeichnung beträgt die Folgefrequenz der Einschreibtaktimpulse beispielsweise 10 MHz und die Folgefrequenz der Auslesetaktimpulse beispielsweise 8 MHz. Infolgedessen erzeugen die Speicherschaltungen 22 und 23 mit jeder IH abwechselnd ein wiedergegebenes Luminanzsignal, dessen Zeitbasis auf 5/4 expandiert ist (d.h. dessen Zeitbasis in dem Maße expandiert ist, in dem sie bei der Aufzeichnung komprimiert wurde).
Andererseits schreibt eine Steuerschaltung, die aus dem AD-Umsetzer 17, der Speicherschaltung 18 und der DA-Umsetzschaltung 25 besteht, das in der Zeitbasis komprimierte Farbdifferenzsignal, das in dem wiedergegebenen Zeitmultiplexsignal enthalten ist, in Abhängigkeit von den Ausgangssignalen des Steuerimpulsgenerators 20 in die Speicherschaltung 18 ein und führt dann eine Ausleseoperation durch, um ein zeilensequentielles Farbdifferenzsignal zu bilden, das in seine ursprüngliche Zeitbasis zurücktransformiert worden ist. Mit anderen Worten, das digitale Signal des wiedergegebenen in der Zeitbasis komprimierten Farbdifferenzsignals wird durch Einschreibtaktimpulse mit einer Folgefrequenz von beispielsweise 10 MHz in die Speicherschaltung 18 eingeschrieben, und ein digitales Signal eines wiedergegebenen zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals, das durch eine Expansion seiner Zeitbasis um das Fünffache in seine ursprüngliche Zeitbasis zurücktransformiert worden ist, wird aus der Speicherschaltung 18 durch Auslesetaktimpulse von 2 MHz ausgelesen. Das digitale Signal , das aus der Speicherschaltung 18 ausgelesen worden ist, wird durch die DA-Umsetzschaltung 25 in ein wiedergegebenes zeilensequentielles Farbdifferenzsignal umgesetzt. Dieses wiedergegebene zeilensequentielle Farbdifferenzsignal aus der DA-Umsetzschaltung 25 wird dem Anschluß 27a des Schaltkreises 27 zugeführt. Ein durch Abtasten und Halten in dem Steuerimpulsgenerator 20 gebildeter Farbbezugswert (in Fig. 2(B) mit L1 und Lp bezeichnet) wird dem Anschluß 27b des Schaltkreises 27 zugeführt. Bei der Wiedergabe ist der Schaltkreis 27 während einer Dauer von 1O84 με mit dem Anschluß 27b verbunden, in der das in der Zeitbasis komprimierte Farbdifferenzsignal übertragen wird, und ansonsten auf den Anschluß 27a umgeschaltet. Infolgedessen erzeugt der Schaltkreis 27 ein wiedergegebenes zeilensequentiel-
les Farbdifferenzsignal, das in seine ursprüngliche Zeitbasis zurücktransformiert und zu dem der Farbbezugswert addiert worden ist. Dieses wiedergegebene zeilensequentielle Farbdifferenzsignal aus dem Schaltkreis 27 wird einem ersten Eingang eines Codierers 47 über ein Tiefpaßfilter 46 zugeführt. Das bereits erwähnte Diskriminierungsburstsignal von 1,6 MHz wird in dem Diskriminierungsburstsignaldetektor 45 festgestellt, und das Ausgangssignal des Diskriminierungsburstsignaldetektors 45 wird einem zweiten Eingang des Decodierers 47 zugeführt .
Der Codierer 47 bildet eine vorbestimmte Gleichspannungsdifferenz zwischen den Farbdifferenzsignalen (R-Y) und (B-Y) des wiedergegebenen zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals, bevor eine Frequenzmodulation zur Bildung eines frequenzmodulierten Signals durchgeführt wird. Der Codierer 47 überträgt dieses frequenzmodulierte Signal nur während einer Zeitspanne, die eine vorbestimmte Zeitspanne des frequenzmodulierten Signals ausschließt. Mit anderen Worten, der Codierer 47 überträgt das frequenzmodulierte Signal während einer Zeitspanne, die die Dauer des Horizontalsynchronisiersignals, die Zeitabschnitte in der Nähe des Horizontalsynchronisiersignals und dergleichen ausschließt, um ein frequenzmoduliertes Signal zu erzeugen, das einem Trägerchrominanzsignal in der SECAM-Norm entspricht.
Der Codierer 47 führt das wiedergegebene SECAM-Träger-Chrominanzsignal einer Mischschaltung 48 (Fig. l) zu. Dieses wiedergegebene Trägerchrominanzsignal, das wiedergegebene Luminanzsignal, das durch die DA-Umsetzschaltung 26 über einen Tiefpaßfilter 29 erzeugt wird, und die vom Steuerimpulsgenerator 20 erzeugten Synchronisiersignale werden in der Mischschaltung 48 gemischt.
Die Mischschaltung 48 erzeugt daher ein wiedergegebenes Farbvideosignal in der SECAM-Norm an einem Ausgang 50.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird daher bei der Auf-. zeichnung das zeilensequentielle Farbdifferenzsignal, das frequenzmoduliert wird, nachdem es von dem SECAM-Farbvideosignal abgetrennt wurde, durch den AD-Umsetzer 17 geleitet und dann durch die Speicherschaltung 18 einer Zeitbasiskompression unterzogen. Dagegen wird das Luminanzsignal durch den AD-Umsetzer 21 geleitet und dann durch die Speicherschaltungen 22 und 23 der Zeitbasiskompression unterzogen. Bei der Wiedergabe wird die Relation zwischen den Einschreibtaktimpulsen und den Auslesetaktimpulsen entgegengesetzt zur Relation bei der Aufzeichnung gewählt, so daß die Zeitbasisexpansion durch ähnliche Schaltungen bewirkt wird. Daher ist es möglich, den Anfangspunkt der Zeitbasiskompression und der Zeitbasisexpansion bei jeder IH genau zu bestimmen. Ferner ist es möglich, durch die Wahl einer konstanten Auslesetaktimpulsfrequenz ohne Zeitbasisabweichung eine Abweichung der Wiedergabezeitbasis (Zeitbasisschwankung) gleichzeitig bei der Zeitbasisexpansion zu beseitigen.
Nachstehend werden der Aufbau und die Wirkungsweise des Decodierers 14 und des Codierers 47 beschrieben. Nach Fig. 3 besteht der Decodierer 14 aus Bauteilen 51 bis 56 und der Codierer 47 aus Bauteilen 70 bis 78. Der andere in Fig. 3 dargestellte Schaltungsteil, der nicht die Bauteile 51 bis 56 und die Bauteile 70 bis 78 aufweist, wird sowohl bei der Aufzeichnung als auch bei der Wiedergabe verwendet, doch sind der Decodierer 14 und der Codierer 47 in Fig. 1 als unabhängig vorgesehen dargestellt. Im Decodierer 14 trennt das Bandpaßfilter 51 das Trägerchrominanzsignal vom SECAM-Farbvi-
deosignal, wobei es sich bei dem Trägerchrominanzsignal um ein frequenzmoduliertes Signal handelt. Das abgetrennte Trägerchrominanzsignal wird durch das Glockenfilter 52 und den Frequenzdemodulator 53 geleitet und in das zeilensequentielle Farbdifferenzsignal umgesetzt, in dem die Farbdifferenzsignale (R-Y) und (B-Y) mit jeder IH abwechselnd zeitsequentiell gemultiplext sind.
Das zeilensequentielle Farbdifferenzsignal wird einem Anschluß 54a des Schaltkreises 54 sowie Abtast- und Haiteschaltungen 57 und 58 zugeführt. Die Abtast- und Halteschaltung 57 bewirkt eine Abtastung und ein Festhalten des Betrags des achromatischen Farbteils in den beiden Arten von Farbdifferenzsignalen. In diesem Falle bewirkt die Abtast- und Halteschaltung 57 das Abtasten und Festhalten des Betrags (Pegels) des achromatischen Farbteils in der Schwarzschulterzeitspanne des Farbdifferenzsignals (B-Y), um dann das abgetastete und festgehaltene Signal einem Anschluß 54b des Schaltkreises 54 zuzuführen.
Ein dem Schaltkreis 54 zugeführtes Schaltsignal sowie den Abtast- und Halteschaltungen 57 und 58 zugeführte Abtast- und Halteimpulse werden in dem anderen Schaltungsteil nach Fig. 3, der nicht den Decodierer 14 und den Codierer 47 aufweist, erzeugt. Dieser Schaltungsteil wird sowohl bei der Aufzeichnung als auch bei der Wiedergabe benutzt und führt bei der Aufzeichnung dem Decodierer 14 und bei der Wiedergabe dem Codierer 47 Signale zu. Mit anderen Worten, einem Eingang 59 (Fig. 3) wird eine Rechteckschwingung a (Fig. 4A) zugeführt, die mit dem Horizontalsynchronisiersignal in Phase ist. Die Rechteckschwingung a braucht keine symmetrische Rechteckschwingung zu sein. Sie wird einem Flipflop 60, einer Abtast- und Halteimpulserzeugungsschal-
tung 61 und einer Austastimpulserzeugungsschaltung 65 zugeführt. Das Flipflop 60 bewirkt eine Teilung der Frequenz der Rechteckschwingung a durch zwei und erzeugt die in Fig. 4(B) dargestellte Rechteckschwingung b. Diese Rechteckschwingung b wird dem Steuerimpulsgenerator 20 nach Fig. 1 über einen Ausgang 67 als Farbdifferenzsignaldiskriminierungsimpuls zugeführt. Die Rechteckschwingung b wird ferner der Abtast- und Halteimpulserzeugungsschal tung 61, einer Zeilendiskriminierungsschaltung 64 und einer Gleichspannungsschiebeimpulserzeugungsschaltung 66 in Fig. 3 zugeführt.
Die Abtast- und Haiteimpulserzeugungsschaltung 61 erzeugt zwei Arten von Abtast- und Halteimpulsen c und d, die in den Fig. 4(C) und 4(D) dargestellt sind, aus den Rechteckschwingungen a und b. Der Abtast- und Halteimpuls c wird der Abtast- und Halteschaltung 57 zugeführt, in der der achromatische Farbteii abgetastet und festgehalten wird, der in dem Schwarzschulterzeitabschnitt in der Übertragungszeile des Farbdifferenzsignals (B- Y) enthalten ist. Gleichzeitig wird der Abtast- und Halteimpuls d der Abtast- und Halteschaltung 58 zugeführt, in der der achromatische Farbteil abgetastet und festgehalten wird, der in dem Schwarzschulterzeitabschnitt in der Übertragungszeile des Farbdifferenzsignals (R-Y) enthalten ist. Ein Vergleicher 62 vergleicht die Amplituden der Ausgangssignale der Abtast- und Halteschaltungen 57 und 58. Das in Abhängigkeit von dem Ergebnis des Amplitudenvergleichs durch den Vergleicher 62 erzeugte Ausgangssignal wird der Zeilendiskriminierungsschaltung 64 über einen Schaltkreis 63 zugeführt, der mit einem Anschluß R verbunden ist.
Es sei angenommen, daß die Rechteckschwingungen a und b und die Abtast- und Halteimpulse c und d die in den Fig. 4(A), 4(B), 4(C) und 4(D) dargestellten Phasenla-
gen aufweisen und daß das Farbdifferenzsignal (B-Y) durch den Frequenzdemodulator 53 während der Dauer von IH erzeugt wird, in der die Rechteckschwingung b eine niedrige Amplitude bzw. einen niedrigen Wert aufweist. In diesem Falle ist der Ausgangsgleichspannungswert der Abtast- und Halteschaltung 58 höher als der Ausgangsgleichspannungswert der Abtast- und Halteschaltung 57, weil der Ausgangsgleichspannungswert der Abtast- und Halteschaltung 58 der Gleichspannungswert des achromatischen Farbteils in dem Farbdifferenzsignal (R-Y) ist. In diesem Falle nimmt das Ausgangssignal des Vergleichers 62 daher beispielsweise einen niedrigen Wert an, so daß die Zeilendiskriminierungsschaltung 64 keinen Rücksetzimpuls erzeugt. Das Flipflop 60 wird daher nicht zurückgesetzt.
Wenn der Frequenzdemodulator 53 das Farbdifferenzsignal (R-Y) dagegen während der Dauer von IH erzeugt, in der die Rechteckschwingung b einen niedrigen Wert aufweist, nimmt das Ausgangssignal des Vergleichers 62 beispielsweise einen hohen Wert an. Infolgedessen erzeugt die Zeilendiskriminierungsschaltung 64 einen Rücksetzimpuls, so daß das Flipflop 60 durch diesen Rücksetzimpuls zurückgesetzt wird. Daher ist die ursprüngliche Relation wiederhergestellt, in der das Farbdifferenzsignal (B-Y) während der Dauer von IH erzeugt wird, in der die Ausgangsrechteckschwingung b des Flipflop 60 einen niedrigen Wert aufweist. Auf diese Weise wird die Zeilendiskriminierung des SECAM-Trägerchrominanzsignals bei jeder IH durchgeführt.
Andererseits erzeugt die Austastimpulserzeugungsschaltung 65 die in Fig. 4(E) dargestellte Rechteckschwingung e. Die Rechteckschwingung e hat während einer der Übertragungsperiode des achromatischen Farbteils und
des Horizontalsynchronisiersignalteils entsprechenden Dauer einen niedrigen Wert. Die Rechteckschwingung e wird dem Schaltkreis 54 als Schaltsignal zugeführt. Wähend der Dauer, in der die Rechteckschwingung e einen hohen Wert aufweist, führt der Schaltkreis 54 das seinem Anschluß 54a zugeführte Farbdifferenzsignal der Gleichspannungsverschiebungsschaltung 55 zu. Dagegen führt der Schaltkreis 54 das seinem Anschluß 54b zugeführte Eingangssignal (d.h. den Betrag des achromatisehen Farbteils des Farbdifferenzsignals (B-Y)) der Gleichspannungsverschiebungschaltung 55 während der Zeit zu, in der die Rechteckschwingung e einen niedrigen Wert aufweist. Die Gleichspannungsverschiebungsschaltung 55 bewirkt eine Gleichspannungsverschiebung bei dem von dem Schaltkreis 54 durchgelassenen zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal in Abhängigkeit von einem Impuls f (siehe Fig. 4(F)) aus der Gleichspannungsverschiebungsimpulserzeugungsschaltung 66, um die Gleichspannungsdifferenz zwischen den Farbdifferenzsignalen (R-Y) und (B-Y) zu beseitigen. Das von der Gleichspannungsverschiebungsschaltung 55 erzeugte zeilensequentielle Farbdifferenzsignal wird dem in Fig. 1 dargestellten Tiefpaßfilter 15 über die Nachentzerrungsschaltung 56 zugeführt. Die Zeilendiskriminierung kann vor der Demodulation mit der Frequenz des achromatischen Farbteils im Schwarzschulterzeitabschnitt durchgeführt werden.
Andererseits wird im Codierer 47 das einem Eingang 68 zugeführte wiedergegebene zeilensequentielle Farbdifferenzsignal der Gleichspannungsverschiebungsschaltung 71 über die Vorverzerrungsschaltung 70 zugeführt. Bei der Wiedergabe wird eine Rechteckschwingung a mit einer Periode von IH gemäß Fig. 4(A), die aus dem wiedergegebenen Zeitmultiplexsignal gebildet wird, dem Eingang
59 zugeführt. Ferner wird das wiedergegebene Diskriminierungsburstsignal dem Eingang 69 und über den Schaltkreis 63 der Zeilendiskriminierungsschaltung 64 zugeführt. Wie bei der Aufzeichnung wird daher ein Impuls f nach Fig. 4(F) auch bei der Wiedergabe durch die GIeichspannungsverschiebungsimpulserzeugungsschaltung 66 erzeugt. Dieser Impuls f wird in einer Umkehrstufe 79 umgekehrt. Der in Fig. 4(G) dargestellte Ausgangsimpuls g der Umkehrstufe 79 wird der Gleichspannungs-Verschiebungsschaltung 71 als Schiebeimpuls zugeführt. In der Gleichspannungsverschiebungsschaltung 71 wird dem wiedergegebenen zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal eine Gleichspannungsbetragsdifferenz zwischen den Farbdifferenzsignalen (R-Y) und (B-Y) erteilt. Diese Gleichspannungsbetragsdifferenz ist so gewählt, daß am Ausgang des Frequenzmodulators 73, der nachstehend noch beschrieben wird, die Trägerfrequenz des Farbdifferenzsignals (B-Y) 4,25 MHz und die Trägerfrequenz des Farbdifferenzsignals (R-Y) 4,406 MHz beträgt.
Das wiedergegebene zeilensequentielle Farbdifferenzsignal, der in der Gleichspannungsverschiebungsschaltung 71 die Gleichspannungsbetragsdifferenz erteilt wird, wird der Klemmschaltung 72 zugeführt. Die Klemmschaltung 72 klemmt das von der Gleichspannungsverschiebungsschaltung 71 erzeugte wiedergegebene zeilensequentielle Farbdifferenzsignal durch einen Klemmimpuls h einer Klemmimpulserzeugungsschaltung 80 bei dem achromatischen Farbteil des Farbdifferenzsignals (B-Y) fest.
wie Fig. 4(H) zeigt, hat der Klemmimpuls h eine Periode von 2H. Das Ausgangssignal der Klemmschaltung 72 wird im Frequenzmodulator 73 frequenzmoduliert. Durch den Frequenzmodulator 73 wird daher ein frequenzmoduliertes Trägerchrominanzsignal erzeugt, das weitgehend mit der SECAM-Norm übereinstimmt. Das vom Frequenzmodulator
erzeugte Trägerchrominanzsignal wird dem Frequenzdemodulator 74 und dem Tiefpaßfilter 76 zugeführt. Das Ausgangsträgerchrominanzsignal des Frequenzmodulators 73 stimmt nicht vollständig mit der SECAM-Norm überein, weil dieses Trägerchrominanzsignal den Chrominanzhilfsträger auch im Horizontalsynchronisiersignalteil aufweist.
Der Frequenzdemodulator demoduliert das vom Frequenzmodulator 73 erzeugte Trägerchrominanzsignal und führt das demodulierte Trägerchrominanzsignal der Abtast- und Halteschaltung 75 zu. Die Abtast- und Halteschaltung 75 bewirkt mittels des durch die Klemmimpulserzeugungsschaltung 80 erzeugten Klemmimpulses h das Abtasten und Festhalten des Potentials des achromatischen Farbteils im derrodulierten Farbdifferenzsignal (B-Y). Das abgetastete und festgehaltene Ausgangssignal der Abtast- und Halteschaltung 75 wird zum Frequenzmodulator 73 zurückgeführt. Durch diese Rückführung wird die Schwingungsfrequenz des Frequenzmodulators 73 stabilisiert. Das Tiefpaßfilter 76 entfernt die unerwünschte Hochfrequenzbereichskomponente aus dem Ausgangsträgerchrominanzsignal des Frequenzmodulators 73. Das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 76 wird einer Austastschaltung 78 über das Glockenfilter 77 zugeführt. Die Austastschaltung 78 läßt nur das wiedergegebene Trägerchrominanzsignal vom Glockenfilter 77 durch, und zwar während einer Dauer, in der die Rechteckschwingung e aus der Austastimpulserzeugungsschaltung 65 einen hohen Wert aufweist. Mit anderen Worten, die Austastschaltung 78 sperrt das vom Glockenfilter 77 durchgelassene wiedergegebene Trägerchrominanzsignal während einer Dauer, in der der Impuls e nach Fig. 4(E) einen niedrigen Wert aufweist, wobei diese Dauer der Dauer des Horizontalsynchronisiersignals, einer in der Nähe des Horizontalsyn-
chronisiersignals liegenden Zeitspanne und dergleichen in der SECAM-Norm entspricht. Das Trägerchrominanzsignal, das der SECAM-Norm entspricht, wird daher von der Austastschaltung 78 über einen Ausgang 81 abgegeben. 5
Bei der Wiedergabe, wird ein Diskriminierungsburstsignal-Feststellausgangssignal mit einer Periode von 2H der Zeilendiskriminierungsschaltung 64 über einen Eingang 69 sowie den Schaltkreis 63 zugeführt. Während eines normalen Betriebs des Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräts weist die Rechteckschwingung b einen niedrigen Wert auf, solange das Diskriminierungsburstsignal-Feststellausgangssignal vorhanden ist. Die Zeilendiskriminierungsschaltung 64 erzeugt daher keinen Rücksetzimpuls, so daß das Flipflop 60 nicht zurückgesetzt wird. Während eines fehlerhaften Betriebs des Aufzeichnungsund Wiedergabegeräts kann die Rechteckschwingung b jedoch einen hohen Wert aufweisen, wenn das Diskriminierungsburstsignal-Feststellausgangssignal vorhanden ist.
Während des fehlerhaften Betriebs des Aufzeichnungsund Wiedergabegeräts erzeugt die Zeilendiskriminierungsschaltung 64 daher einen Rücksetzimpuls, so daß das Flipflop 60 zurückgesetzt wird. Selbst wenn daher während des Betriebs des Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräts ein Fehler auftritt, wird es zur Durchführung eines normalen Betriebs veranlaßt.
Das in der SECAM-Norm wiedergegebene Trägerchrominanzsignal , das durch den Codierer 47 über den Ausgang 81 abgegeben wird, wird der in Fig. 1 dargestellten Mischschaltung 48 zugeführt.
Die in Fig. 1 dargestellten Zeitbasiskompressions- und Zeitbasisexpansionseinrichtungen sind in den Fig. 5(A) und 5(B) nur als AD-Umsetzer, Speicherschaltungen und
DA-Umsetzschaltungen dargestellt. Nach Fig. 5(A) wird das einem Eingang 83 zugeführte Luminanzsignal über einen AD-Umsetzer 85 einer Speicherschaltung 87 zugeführt, die die Zeitbasiskompression bewirkt. Ferner wird das einem Eingang 84 zugeführte zeilensequentielle Farbdifferenzsignal über einen AD-Umsetzer 86 einer Speicherschaltung 88 zugeführt, die eine Zeitbasiskompression bewirkt. Die digitalen in der Zeitbasis komprimierten Ausgangssignale der Speicherschaltungen 87 und 88 werden einem Schaltkreis 91 jeweils über DA-Umsetzschaltungen 89 und 90 zugeführt. Die in der Zeitbasis komprimierten Ausgangssignale der DA-Umsetzschaltungen 89 und 90 werden im Schaltkreis 91 zeitlich gemultiplext und über einen Ausgang 92 ausgegeben.
Andererseits wird das wiedergegebene Zeitmultiplexsignal einem Eingang 93 nach Fig. 5(B) zugeführt. Das wiedergegebene Zeitmultiplexsignal wird über AD-Umsetzer 94 und 95 Speicherschaltungen 96 und 97 zugeführt. Aus der Speicherschaltung 96 wird ein digitales Luminanzsignal ausgelesen, das durch die Zeitbasisexpansion wieder in seine ursprüngliche Zeitbasis zurücktransformiert ist. Das digitale Ausgangsluminanzsignal der Speicherschaltung 96 wird in einer DA-Umsetzschaltung 98 in ein wiedergegebenes Luminanzsignal umgesetzt und über einen Ausgang 100 abgegeben. Aus der Speicherschaltung 97 wird ein durch die Zeitbasisexpansion in seine ursprüngliche Zeitbasis zurücktransformiertes digitales zeilensequentielles Farbdifferenzsignal ausgelesen.
Dieses aus der Speicherschaltung 97 ausgelesene Farbdifferenzsignal wird in einer DA-Umsetzschaltung 99 in ein wiedergegebenes zeilensequentielles Farbdifferenzsignal umgesetzt und über einen Ausgang 101 ausgegeben. Mit anderen Worten, das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel ist nach den Fig. 5(A) und 5(B) in der Lage, die Zeitbasiskompression und die Zeitbasis-
expansion des Luminanzsignals und des zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals bei der Aufzeichnung und bei der Wiedergabe unabhängig voneinander durchzuführen.
Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausführungsform beschränkt, sondern kann auch durch eine zweite, dritte und vierte Ausführungsform der Zeitbasiskompressionseinrichtung und der Zeitbasisexpansionseinrichtung verwirklicht werden, die jeweils in den Fig. 6(A) und 6(B), 7(A) und 7(B) sowie 8(A) und 8(B) dargestellt sind. In den Fig. 6(A) bis 8(B) sind diejenigen Teile, die den in den Fig. 5(A) und 5(B) dargestellten Teilen entsprechen, mit den gleichen Bezugszahlen versehen. Sie werden daher nicht erneut beschrieben. Das in den Fig.
6(A) und 6(B) dargestellte zweite Ausführungsbeispiel ist so ausgebildet, daß es die digitalen in der Zeit komprimierten Ausgangssignale der Speicherschaltungen 87 und 88 in einem Schaltkreis 102 zeitlich aufgeteilt mischt (einem Zeitmultiplexverfahren unterzieht). Das durch diesen Schaltkreis 102 erzeugte Zeitmultiplexsignal wird einer DA-Umsetzschaltung 103 zugeführt. Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel ist daher nur eine einzige DA-Umsetzschaltung erforderlich.
Bei dem in den Fig. 7(A) und 7(B) dargestellten dritten Ausführungsbeispiel ist die bei der Aufzeichnung verwendete Zeitkompressionseinrichtung die gleiche wie die bei dem in den Fig. 5(A) und 5(B) dargestellten Ausführungsbeispiel. Bei diesem dritten Ausführungsbeispiel ist ein AD-Umsetzer 104 in der Zeitexpansionseinrichtung, die bei der Wiedergabe verwendet wird, so ausgebildet, daß er sowohl zur Umsetzung des wiedergegebenen in der Zeitbasis komprimierten Luminanzsignals als auch des wiedergegebenen in der Zeitbasis komprimierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals verwen-
det. wird. Das vierte Ausführungsbeispiel nach den Fig. 8(A) und 8(B) ist so ausgebildet, daß es die DA-Umsetzschaltung 103 bei der Aufzeichnung sowohl für das Luminanzsignal als auch für das zeilensequentielle Farbdifferenzsignal und den AD-Umsetzer 104 bei der Wiedergabe sowohl für das Luminanzsignal als auch für das zeilensequentielle Farbdifferenzsignal verwendet. Bei diesem vierten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 8(A) und 8(B) sind die in Fig. 6(A) dargestellte Zeitbasiskompressionseinrichtung und die in Fig. 7(B) dargestellte Zeitbasisexpansionseinrichtung kombiniert.
In der Praxis ist in der Eingangsstufe der AD-Umsetzer 85, 86, 94, 95 und 104, die in den Fig. 5(A) bis 8(B) dargestellt sind, ein Tiefpaßfilter erforderlich. Ferner ist in der Ausgangsstufe der DA-Umsetzschaltungen 89, 90, 98, 99 und 103 ein Tiefpaßfilter erforderlich. Darüber hinaus ist sodann noch eine dem Steuerimpulsgenerator 20 entsprechende Schaltung erforderlich.
Nachstehend werden anhand der Fig. 9 bis 15 die Zeitbasiskompressionseinrichtung und die Zeitbasisexpansionseinrichtung ausführlicher beschrieben. Die Fig. 9 und 10 stellen den in Fig. 1 dargestellten Schaltungsteil 110 ausführlicher dar. In den Fig. 9 und 10 sind diejenigen Teile, die gleichen Teilen in Fig. 1 entsprechen, mit gleichen Bezugszahlen versehen. Eine Steuerimpulsgeneratorschaltung 20a nach Fig. 9 und eine Steuerimpulsgeneratorschaltung 20b nach Fig. 10 bilden den Steuerimpulsgenerator 20 nach Fig. 1.
Nachstehend wird anhand der Fig. 9 und 10 der Aufzeichnungsbetrieb beschrieben. Bei der Aufzeichnung wird von einem (nicht dargestellten) Aufzeichnungs- und Wiedergabeschalter über einen Eingangsanschluß 111 ein
Signal einer Aufzeichnungs- und Wiedergabesteuerschaltung 112 zugeführt. Ein Ausgangssignal R/P der Aufzeichnungs- und Wiedergabesteuerschaltung 112 wird einem Schaltkreis 113 zugeführt, um diesen mit einem Anschluß R zu verbinden. Ferner wird das Signal R/P Schaltkreisen 115 und 116 sowie einer Exklusiv-ODER-Schaltung 117, die in Fig. 10 dargestellt sind, über einen Anschluß 114 zugeführt. Die Schaltkreise 115 und 116 werden durch das Signal R/P jeweils mit Anschlüssen R verbunden. Das Signal R/P wird außerdem den in Fig. 1 dargestellten Schaltkreisen 12 und 16 zugeführt.
Vom Schaltkreis 16 wird das zeilensequentielle Farbdifferenzsignal dem AD-Umsetzer 17 und einem Trennverstärker 119 über einen in Fig. 9 dargestellten Eingang zugeführt. Als Beispiel sei angenommen, daß das aufzuzeichnende Farbvideosignal ein Farbbalkensignal in der SECAM-Norm ist, wie es in den Fig. 14(A) und 2(A) dargestellt ist. In diesem Falle wird dem Eingang 118 ein zeilensequentielles Farbdifferenzsignal zugeführt, wie es in den Fig. 13(B) und 14(B) dargestellt ist. Wie Fig. 14(B) zeigt, liegt eine vorbestimmte Betragsdifferenz zwischen einem Gleichspannungswert b des achromatischen Farbteils (unmodulierten Trägerteils) mit der Breite von 4,9 με im Schwarzschulterabschnitt in der Periode von IH, in der das Farbdifferenzsignal (B-Y) übertragen wird, und einem Gleichspannungswert b„ des achromatischen Farbteils (unmodulierten Trägerteils) vor, der die Breite von 4,9 ils aufweist und im Schwarzschulterabschnitt der folgenden Periode von IH liegt, in der das Farbdifferenzsignal (R-Y) übertragen wird. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, daß die Chrominanzhilf strägerfrequenz des Trägerchrominanzsignals 4,25 MHz für das Farbdifferenzsignal (B-Y) und 4,406 MHz für das Farbdifferenzsignal (R-Y) beträgt.
Das zeilensequentielle Ausgangsfarbdifferenzsignal des Trennverstärkers 119 wird einem Schaltkreis 121 zugeführt. Das Umschalten des Schaltkreises 121 wird durch einen Schaltimpuls eines Taktgenerators 120 gesteuert. Wie die Fig. 13(P) und 14(C) zeigen, hat dieser Schaltimpuls des Taktgenerators 120 eine Periode von IH, und er wird im wesentlichen in der Mitte des achromatischen Farbteils mit der Breite von 4,9 με im Schwarzschulterteil jedes der Farbdifferenzsignale (R-Y) und (B-Y) erzeugt. Der Schaltkreis 121 läßt das zeilensequentielle Farbdifferenzsignal vom Trennverstärker 119 nur solange durch, wie der Schaltimpuls einen hohen Wert aufweist. Das Ausgangssignal des Schaltkreises 121 wird einem Halteverstärker 122 zugeführt, der einen Haltekondensator C1 aufweist, und wird darin festgehalten. Am Ausgang des Halteverstärkers 122 tritt daher eine abgetastete und festgehaltene Spannung mit dem Gleichspannungsbetrag des achromatischen Farbteils in dem zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal auf. Diese Spannung wird dem Anschluß 27b des Schältkreises 27 zugeführt.
Sodann wird das von der Horizontalsynchronisiersignal-Separatorschaltung 19 gebildete Horizontalsynchronisiersignal, das in Fig. 13(D) dargestellt ist, einem Eingang 123 zugeführt. Von dort wird es einem Schaltkreis 113, einem monostabilen Multivibrator 124 und einer ODER-Schaltung 125 zugeführt, bevor es einem Taktimpulsgenerator 126 und einer Start/Stop-Steuerschaltung 127 zugeführt wird. Der Taktimpulsgenerator 126 und die Start/ Stop-Steuerschaltung 127 werden nachstehend noch ausführlicher beschrieben. Das Ausgangssignal der Start/ Stop-Steuerschaltung 127 wird einem Zähler im Taktgenerator 120 und einem Adressenzähler 18b zur Steuerung des Zählvorgangs des Adressenzählers 18b zugeführt.
Der Adressenzähler 18b bildet zusammen mit einem RAM 18a die Speicherschaltung 18.
Der Taktgenerator 120 erzeugt Impulse zur Taktsteuerung von Schaltungen im Steuerimpulsgenerator 20 und wird nachstehend anhand von Fig. 11 beschrieben. Nach Fig. wird ein in Fig. 13(G) dargestellter Impuls der Start/ Stop-Steuerschaltung 127 einer NOR-Schaltung 162 über einen Eingang 161 zugeführt. Die NOR-Schaltung 162 bewirkt eine NOR-Verknüpfung des über den Eingang 161 zugeführten Impulses und eines Ausgangssignals eines Zählers 163. Das Ausgangssignal der NOR-Schaltung 162 wird Zählern 163, 164 und 165 als Rücksetzimpuls zugeführt. Ein zweiter Taktpuls CK2 mit beispielsweise 10 MHz wird den Zählern 163 bis 165 vom Taktimpulsgenerator 126 zugeführt. Die Zähler 163 bis 165 zählen den zweiten Taktpuls CK2. Die Ausgangssignale der Zähler 163 bis 165 stellen einen Zählwert dar, dessen höchststellige Zahl durch das Ausgangssignal des Zählers 163 und dessen niedrigststellige Zahl durch das Ausgangssignal des Zählers 165 dargestellt wird. Dieser Zählwert wird Torschaltungen 166 bis 172 zugeführt. Das den Torschaltungen 166 bis 172 von der Aufzeichnungs- und Wiedergabesteuerschaltung 112 über einen Anschluß 173 zugeführte Signal R/P schaltet die Signale, die den Zählwert getrennt für die Aufzeichnung und die Wiedergabe darstellen, über die Torschaltungen 166 bis 172 durch.
Die Ausgangssignale der Torschaltungen 166 bis 172 werden den J-Eingängen von J-K-Flipflops 174 bis 180 zugeführt .
Der Taktpuls CK2 wird außerdem den Takteingängen der J-K-Flipflops 174 bis 180 zugeführt. Außerdem wird das Ausgangssignal des Zählers 163 den J- und K-Eingängen eines J-K-Flipflop 182 über eine Torschaltung 181 zugeführt. Sodann wird der Taktpuls CK2 dem Takteingang des J-K-Flipflop 182 zugeführt. Das Ausgangssignal des J-K-Flipflop 182 wird einer Torschaltung 183 zugeführt.
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Ein in Fig. 13(F) dargestellter Impuls des Adressenzählers 18b, der das Ende der Zählung anzeigt, wird der Torschaltung 183 über einen Eingang 160 zugeführt. Die Torschaltung 183 schaltet diesen Impuls vom Eingang 160 in Abhängigkeit vom Ausgangssignal des J-K-Flipflop 182 auf die K-Eingänge der J-K-Flipflops 174 bis 180 als Löschimpuls durch.
Das J-K-Flipflop 174 erzeugt daher normalerweise an einem Ausgang 184 bei der Aufzeichnung und bei der Wiedergabe ein Signal mit niedrigem Wert. In einem Falle, in dem jedoch nur einer der AD-Umsetzer 17 und 21 bei der Wiedergabe, die später beschrieben wird, benutzt wird, erzeugt das J-K-Flipflop 174 nur bei der Wiedergäbe einen Impuls, der in Fig. 13(H) dargestellt ist, und bei der Aufzeichnung keinen Impuls. Das J-K-Flipflop 175 erzeugt nur bei der Aufzeichnung einen Impuls, der in Fig. 13(1) dargestellt ist, am Ausgang 185. Dieser Impuls, der in Fig. 13 (I) dargestellt ist, hat so lange einen hohen Wert, wie das in der Zeitbasis komprimierte zeilensequentielle Farbdifferenzsignal übertragen wird. Bei der Aufzeichnung erzeugt das J-K-Flipflop 175 keinen Impuls. Das J-K-Flipflop 176 erzeugt einen Impuls, der in Fig. 13(J) dargestellt ist, am Ausgang 186 und führt diesen Impuls einer Treiberstufe 128, die in Fig. 9 dargestellt ist, und einer Start/Stop-Steuerschaltung 142 zu, die in Fig. 10 dargestellt ist.
Das J-K-Flipflop 177 erzeugt am Ausgang 187 einen Impuls, der in den Fig. 13(K) und 15(A) dargestellt ist, mit einer Breite von etwa 4 \ls als das Horizontalsynchronisiersignal. Dieses Horizontalsynchronisiersignal wird einer Verzögerungstorschaltung 129 und einer Burst-Torschaltung 130 zugeführt, die in Fig. 9 dargestellt sind. Das J-K-Flipflop 178 erzeugt bei der Aufzeichnung
am Ausgang 188 einen Impuls, der in den Fig. 13(L) und 14(D) dargestellt ist. Bei der Wiedergabe erzeugt das J-K-Flipflop 178 am Ausgang 188 einen Impuls, der in Fig. 13(M) dargestellt ist und dem Schaltkreis 27 als Schaltimpuls zugeführt wird. Ferner erzeugt das J-K-Flipflop 179 am Ausgang 189 einen Impuls, der in Fig. 13(N) dargestellt ist und einem Schaltkreis 131 in Fig. 9 als Schaltimpuls zugeführt wird. Bei der Aufzeichnung erzeugt das J-K-Flipflop 180 am Ausgang 190 einen Impuls, der in Fig. 13(P) und 14(C) dargestellt ist. Bei der Wiedergabe erzeugt das J-K-Flipflop 180 dagegen den in Fig. 13(0) dargestellten Impuls am Ausgang 190. Der Ausgangsimpuls des J-K-Flipflop 180 wird dem Schaltkreis 121 über den Ausgang 190 als Schaltimpuls zugeführt und schaltet den Schaltkreis 121 nur so lange ein, wie dieser Schaltimpuls einen hohen Wert aufweist.
Der in Fig. 9 dargestellte Taktimpulsgenerator 126 hat den in Fig. 12 dargestellten Aufbau. Das Ausgangssignal der ODER-Schaltung 125 nach Fig. 9 wird einem Eingang 191 nach Fig. 12 zugeführt. Das über den Eingang 191 zugeführte Signal wird einem Impulsformer 192 und einem Phasenvergleicher 193 zugeführt. Der Phasenvergleicher 193, ein Filter 194, ein spannungsgesteuerter Oszillator (VCO) 195 und ein Zähler 196 bilden einen an sich bekannten phasenstarren Frequenzregelkreis (PLL). Der VCO 195 im PLL erzeugt ein Signal mit einer Frequenz von beispielsweise 40 MHz, das mit dem Horizontalsynchronisiersignal in Phase ist, weil der VCO 195 durch eine Flanke (die mit der Vorderflanke des Horizontalsynchronisiersignals zusammenfällt) des Ausgangssignals des Impulsformers 192 zurückgesetzt wird. Die Ansprechfrequenz des PLL ist so gewählt, daß der PLL der Zeitbas is ab we ic hung im Horizontalsynchronisiersignal, das im Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät erzeugt wird,
hinreichend folgen kann. Diese Maßnahme ist deshalb getroffen worden, weil dann, wenn die Abtastung bei der Zeitbasiskompression und -expansion nicht immer im gleichen Zeitpunkt beginnt, eine Farbverzerrung auftritt, die dem Expansionsmaß proportional ist, mit dem die Abweichung bei der Kompression expandiert wird. Sodann weichen die Farbdifferenzsignale und das Luminanzsignal, wenn der PLL der Zeitbasisabweichung im wiedergegebenen Horizontalsynchronisiersignal nicht hinreichend folgt, im wiedergegebenen Bild voneinander ab, und zwar aufgrund der Differenz im Zeitbasiskompressionsgrad des in der Zeitbasis komprimierten Luminanzsignals und des in der Zeitbasis komprimierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals und dergleichen.
Die Frequenz des Ausgangssignals des VCO 195 wird in einem Zähler 197 durch vier und zusätzlich in einem Zähler 198 durch fünf dividiert. Der Zähler 197 erzeugt an einem Ausgang 202 den zweiten Taktpuls CK2. Dagegen erzeugt der Zähler 198 einen ersten Taktpuls CKl an einem Ausgang 201. Gleichzeitig wird die Frequenz des Ausgangssignals des VCO 195 in einem Zähler 199 durch fünf und in einem Zähler 200 nochmals durch fünf dividiert. Der Zähler 199 erzeugt einen dritten Taktpuls CK3 an einem Ausgang 203 und der Zähler 200 einen vierten Taktpuls CK4 an einem Ausgang 204. Die Frequenz des Ausgangssignals des VCO 195 beträgt beispielsweise 40 MHz. Die Frequenzen der Taktpulse CKl, CK2, CK3 und CK4 betragen daher jeweils 2 MHz, 10 MHz, 8 MHz und 1,6 MHz. Bei der Aufzeichnung hat ein fünfter Taktpuls CK5, der am Ausgang des Schaltkreises 131 auftritt, eine Folgefrequenz von 2 MHz, die gleich der Frequenz des ersten Taktpulses CKl ist.
-Al-
Nach Fig. 9 wird das zeilensequentielle Farbdifferenzsignal im AD-Umsetzer 17 einer Analog/Digital-Umsetzung im Takt des fünften Taktpulses CK5 von 2 MHZ unterzogen. So wird das zeilensequentielle Farbdifferenzsignal in ein digitales zeilensequentielles Farbdifferenzsignal mit einer Quantisierungszahl von 6 Bits pro Bildelement umgesetzt. Dieses digitale zeilensequentielle Farbdifferenzsignal aus dem AD-Umsetzer 17 wird dem RAM 18a über einen bidirektionalen Datenbus (Datenmehrfachleitung) 132 zugeführt. Dem RAM 18a und dem Adressenzähler 18b wird der fünfte Taktpuls CK5 von 2 MHz zugeführt, so daß das digitale zeilensequentielle Farbdifferenzsignal in den RAH 18a unter einer Adresse eingeschrieben wird, die durch den Adressenzähler 18b bestimmt wird.
Dieses Einschreiben in den RAK 18a beginnt in Zeitpunkten STl und ST2, die in Fig. 14(B) dargestellt sind, d.h. zu Beginn des Videozeitabschnitts von 52 με. Der Takt, mit dem das Einschreiben bewirkt wird, läßt sich genau bestimmen, indem der Takt um eine Zeitspanne zwisehen dem Horizontalsynchronisiersignal und dem Beginn des Videozeitabschnitts verzögert wird, und zwar in dem monostabilen Multivibrator 124, der durch das in Fig. 13(D) dargestellte Horizontalsynchronisiersignal ausgelöst wird, und indem danach der Betrieb des Taktgenerators 120 durch die Start/Stop-Steuerschaltung 127 ausgelöst wird.
Wenn der RAM 18a das Einschreiben des Farbdifferenzsignals (R-Y) oder (B-Y) mit der Videodauer von 52 με beendet, wird der RAM 18a durch ein Ausgangssignal der Aufzeichnungs- und Wiedergabesteuerschaltung 112 so gesteuert, daß nach Ablauf von etwa 1,6 με eine Ausleseoperation ausgelöst wird. Darüber hinaus wird der Schaltkreis 131 durch den in Fig. 13(N) dargestellten Impuls umgeschaltet und mit einem Anschluß 131b verbun-
den, so daß der zweite Taktpuls CK2 als fünfter Taktpuls CK5 erzeugt wird. Nach Ablauf der erwähnten 1,6 με wird daher das eingeschriebene Farbdifferenzsignal aus dem RAM 18a durch den Taktpuls von 10 MHz ausgelesen. Das digitale Farbdifferenzsignal, das in der Zeitbasis auf 1/5 komprimiert worden ist, wird daher vom RAM 18a ausgegeben und dem Anschluß 27a des Schaltkreises 27 über ein Verriegelungstor 25a, dem der fünfte Taktpuls CK5 zugeführt wird, und einen DA-Umsetzer 25b zugeführt. Bei der Aufzeichnung wird der in den Fig. 13(L) und 14(D) dargestellte Impuls dem Schaltkreis 27 vom Taktgenerator 120 über den Anschluß 188 zugeführt, und der Schaltkreis 27 läßt das seinem Anschluß 27b zugeführte Eingangssignal während der Dauer durch, in der der zugeführte Impuls einen hohen Wert aufweist. Der Schaltkreis 27 läßt das seinem Anschluß 27a zugeführte Eingangssignal während einer Dauer durch, in der der zugeführte Schaltimpuls einen niedrigen Wert aufweist.
Der Schaltkreis 27 führt daher einem Ausgang 133 selektiv ein in der Zeitbasis komprimiertes zeilensequentielles Farbdifferenzsignal zu, das in Fig. 14(E) dargestellt ist. In dem in Fig. 14(E) dargestellten in der Zeitbasis komprimierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal wird der Gleichspannungswert des achromatischen Teils des Farbdifferenzsignals über etwa 1,6 με übertragen, während unmittelbar danach eines der Farbdifferenzsignale mit einer Dauer von 52 με in der Zeitbasis auf 1/5 komprimiert und über 10,4 με übertragen wird. Ferner werden die in der Zeitbasis komprimierten Farbdifferenzsignale zeitsequentiell übertragen. In Fig. 14(E) ist das in der Zeitbasis komprimierte Farbdifferenzsignal (R-Y) mit (R-Y)-, und das in der Zeitbasis, komprimierte Farbdifferenzsignal (B-Y) mit (B-Y)
bezeichnet. Das in Fig. 14(E) dargestellte in der Zeitbasis komprimierte zeilensequentielle Farbdifferenzsignal ist gegenüber dem in Fig. 14(B) dargestellten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal um IH verzögert. Der Grund dafür ist darin zu sehen, daß das der Dauer von IH entsprechende Farbdifferenzsignal zuerst in den RAM 18a eingeschrieben wird, bevor es ausgelesen wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird daher der Gleichspannungswert des achromatischen Farbteils durch das Abtasten und Halten gebildet und der abgetastete und festgehaltene Gleichspannungswert des achromatischen Farbteils selektiv durch den Schaltkreis 27 übertragen. Infolgedessen ist es selbst dann, wenn die Zeitbasiskompression nicht von dem achromatischen Farbteil an beginnt, möglich, ein Ausgangssignal zu bilden, das weitgehend das gleiche wie das in der Zeitbasis komprimierte Ausgangssignal des achromatischen Farbteils ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es daher möglich, die erforderliche Speicherkapazität des RAM 18a erheblieh gegenüber dem Fall zu verringern, in dem die Zeitbasiskompression von dem achromatischen Farbteil an beginnt. Außerdem ist es möglich, den Gleichspannungswert des achromatischen Farbteils in dem zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal mit hoher Genauigkeit zu übertragen, ohne einen Fehler einzuführen, was der Fall wäre, wenn der Gleichspannungswert des achromatischen Farbteils im zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal digital verarbeitet würde.
Andererseits erzeugt der Taktgenerator 120 den in den Fig. 13(K) und 15(A) dargestellten Impuls unmittelbar nach Ablauf der Videozeitspanne. Dieser Impuls hat eine Dauer von etwa 4 με und eine periode von IH. Der Taktgenerator 120 führt diesen Impuls der Burst-Torschaltung 130 und der Verzögerungstorschaltung 129 über den An-
Schluß 187 zu. Die Verzögerungstorschaltung 129 verzögert den vierten Taktpuls CK4 von 1,6 MHz um eine vorbestimmte Verzögerungszeit in Abhängigkeit von dem Impuls, der ihr über den Anschluß 187 vom Taktgenerator 120 zugeführt wird. Der vierte Taktpuls CK4 von 1,6 MHz wird daher von der Verzögerungstorschaltung 129 als Burstsignal erzeugt, wie es in Fig. 15(B) dargestellt ist, und der Bursttorschaltung 130 zugeführt. Infolgedessen erzeugt die Bursttorschaltung 130 den in Fig. 15(A) dargestellten Impuls des Taktgenerators 120 und das in Fig. 15(B) dargestellte Burstsignal nur während einer Dauer, in der der in Fig. 15(A) dargestellte Impuls einen niedrigen Wert aufweist. Das in Fig. 15(B) dargestellte Burstsignal wird in jeder IH über einen Ausgang 135 in Abhängigkeit von einer Rechteckschwingung b abgegeben, die in Fig. 4(B) mit einer Periode von 2H dargestellt ist und über den Ausgang 67 in Fig. 3 sowie den Eingang 134 in Fig. 9 der Bursttorschaltung 130 zugeführt wird. Am Ausgang 135 tritt daher ein Mutliplexsignal auf, das in den Fig. 15(C) und 14(F) dargestellt ist. Der in den Fig. 13(K) und 15(A) dargestellte Ausgangsimpuls des Taktgenerators 120 und das in Fig. 15(B) dargestellte Burstsignal werden zu dem in den Fig. 15(C) und 14(F) dargestellten Multiplexsignal gemultiplext. Das am Ausgang 135 auftretende Multiplexsignal wird dem in Fig. 1 dargestellten Schaltkreis 29 zugeführt. In dem Multiplexsignal, das dem Schaltkreis 29 zugeführt wird, wird der in den Fig. 13(K) und 15(A) dargestellte, am Anschluß 187 auftretende Impuls als Horizontalsynchronisiersignal und das in den Fig. 14(F) und 15(C) dargestellte Burstsignal fg als Diskriminierungsburstsignal benutzt.
Wenn der vierte Taktpuls CK4 in jeder IH durch den Impuls des Taktgenerators 170 über den Anschluß 187 durch-
geschaltet wird und eine Dauer von etwa A \xs aufweist, wird die Flanke des als Horizontalsynchronisiersignal erzeugten Impulses aufgrund der Phasenlage des vierten Taktpulses CK4 und dergleichen verzerrt. Die Verzögerungstorschaltung 129 verhindert, daß die Bildqualität des wiedergegebenen Bildes durch eine derartige Zeitbas is Schwankung beeinträchtigt wird.
Das in Fig. 13(J) dargestellte Ausgangssignal des Taktgenerators 120 wird der Treiberstufe 128 zugeführt, die ein Signal, wie es in Fig. 14(H) dargestellt ist, über einen Ausgang 136 abgibt. Das in Fig. 14(H) dargestellte Signal dient als Schaltimpuls, der während der zeit, in der das in der Zeitbasis komprimierte Luminanzsignal nach Fig. 14(G) übertragen wird, einen niedrigen Wert aufweist. Dieser Schaltirrpuls wird über den Ausgang 136 dem Schaltkreis 29 in Fig. 1 und der Start/ Stop-Steuerschaltung 142 in Fig. 10 über den Anschluß 186 zugeführt.
Nachstehend wird die Aufzeichnungseinrichtung für das Luminanzsignal beschrieben. Das Luminanzsignal wird über einen Eingang 141 (Fig. 10) dem AD-Umsetzer 21 zugeführt. Im AD-Umsetzer 21 wird das Luminanzsignal in ein digitales Luminanzsignal mit einer Quantisierungszahl von beispielsweise sieben Bits pro Bildelernent in Abhängigkeit von einem dritten Taktpuls CK3 umgesetzt, der vom Taktimpulsgenerator 126 erzeugt und dem AD-Umsetzer 21 über den Anschluß 203 und den Schaltkreis 115 zugeführt wird. Das digitale Ausgangslurninanzsignal des AD-Umsetzers 21 wird Bustreiberstufen 144, 145 und 146 über einen bidirektionalen Bus (Mehrfachleitung) 143 zugeführt. Während der Aufzeichnung wird die Bustreiberstufe 146 durch ein Signal ausgeschaltet (gesperrt), das ihr vom Taktgenerator 120 über den Anschluß
184 zugeführt wird. Andererseits wird die erwähnte symmetrische Rechteckschwingung, die eine Periode von 2H aufweist und am Eingang 134 auftritt, über einen Anschluß 137 einem Taktwähler 147 zugeführt. Dieser Taktwähler 147 gibt abwechselnd während jeder IH an seinem einen Ausgang den zweiten Taktpuls CK2 und an seinem anderen Ausgang den dritten Taktpuls CK3 ab. Die über den Anschluß 137 geleitete Rechteckschwingung wird der Bustreiberstufe 144 über die Exklusiv-ODER-Schaltung 117 zugeführt. Diese Rechteckschwingung wird ferner einer Umkehrstufe 148 sowie einer UND-Schaltung 149 zugeführt. Das Ausgangssignal der Umkehrstufe 148 wird der Bustreiberstufe 145 und einer UND-Schaltung 150 zugeführt.
Die Bustreiberstufen 14A und 145 werden daher abwechselnd in jeder IH eingeschaltet. Das digitale Ausgangsluminanzsignal des AD-Umsetzers 21 wird daher über die jeweils eingeschaltete Bustreiberstufe 144 oder 145 einem RAM 22a oder 23a zugeführt. Das dem RAK 22a oder 23a zugeführte digitale Luminanzsignal wird in den RAM 22a oder 23a unter einer Adresse, die durch einen Adressenzähler 22b oder 23b bestimmt wird, durch den dritten Taktpuls CK3 eingeschrieben. Den Adressenzählern 22b und 23b wird jeweils einer der Taktpulse CK2 und CK3 über jeweils eine UND-Schaltung 151 bzw. 152 zugeführt. Die UND-Schaltungen 149 und 151 erzeugen den gleichen Taktpuls, ebenso wie die UND-Schaltungen 150 und 152 den gleichen Taktpuls erzeugen. Ein durch den zweiten Taktpuls CK2 aus dem RAH 22a oder 23a ausgelesenes Ausgangssignal wird über den Datenbus der Bustreiberstufe 144 oder 145 zugeführt, die ausgeschaltet ist. Die Frequenzen des zweiten und dritten Taktpulses CK2 und CK3 betragen jeweils 10 MHz und 8 MHz. Aus den RAMs 22a und 23a wird daher abwechselnd in jeder IH ein auf 20 % der Videozeitspanne in der Zeitbasis komprimiertes
digitales Luminanzsignal ausgelesen und einem Datenwähler 153 zugeführt. Dieser Datenwähler 153 bildet den in Fig. 1 dargestellten Schaltkreis 24.
Wie bereits bei dem Fall des Einschreibens in den RAM 18a beschrieben wurde, beginnt das Einschreiben des Luminanzsignalε in die RAHs 22a und 23a mit der Videozeitspanne (bzw. Videodauer) von 52 με. In Abhängigkeit von dem Signal R/P am Anschluß 114 und dem in Fig. 13(1) dargestellten Signal am Anschluß 185 schaltet der Datenwähler 153 einen Datenbus 155 von der Bustreiberstufe 145 bei ausgeschalteter Bustreiberstufe 144 und einen Datenbus 154 bei ausgeschalteter Bustreiberstufe 145 zum Verriegelungstor 26a durch. Daher werden die aus einem der RAMs 22a und 23a gerade ausgelesenen Daten dem Verriegelungstor 26a in der DA-Umsetzschaltung 26 über den Datenwähler· 153 zugeführt. Die ausgelesenen Daten werden im Verriegelungstor 26a durch den zweiten Taktpuls CK2 von 10 HHz, der dem Verriegelungstor 26a vom Anschluß 202 über den Schaltkreis 116 zugeführt wird, verriegelt bzw. gespeichert. Das gespeicherte Ausgangssignal des Verriegelungstors 26a wird durch einen DA-Umsetzer 26b in ein analoges Signal umgesetzt und über einen Ausgang 156 als in der Zeitbasis komprimiertes Luminanzsignal ausgegeben, das in Fig. 14(G) dargestellt ist.
Nachstehend wird die Wirkungsweise bei der Wiedergabe beschrieben. Bei der Wiedergabe werden die Schaltkreise 113, 115 und 116 durch das Signal R/P jeweils auf den Anschluß P umgeschaltet. Das wiedergegebene Zeitmultiplexsignal, das in Fig. 13(C) dargestellt ist, wird dem in Fig. 9 dargestellten Eingang 118 und dem in Fig. 10 dargestellten Eingang 141 über das in Fig. 1 dargestellte Tiefpaßfilter 13 zugeführt. Vom Eingang 118
wird das wiedergegebene Zeitmultiplexsignal dem AD-Umsetzer 17 und dem Trennverstärker 119 zugeführt. Vom Eingang 141 wird das wiedergegebene Zeitmultiplexsignal dem AD-Umsetzer 21 zugeführt. Das in Fig. 13(E) dargestellte wiedergegebene Horizontalsynchronisiersignal, das dem in Fig. 9 dargestellten Eingang 123 zugeführt wird, wird über einen Schaltkreis 113 einem monostabilen Multivibrator 138 zugeführt und im monostabilen Multivibrator 138 einer Impulsformung unterzogen. Der Ausgangsimpuls des monostabilen Multivibrators 138 wird dem Taktimpulsgenerator 126 über die ODER-Schaltung 125 zugeführt. Der Taktimpulsgenerator 126 erzeugt die erwähnten vier Arten von Taktpulsen CKl, CK2, CK3 und CK4.
Das Umschalten des Schaltkreises 131 wird durch den in Fig. 13(N) dargestellten Schaltimpuls gesteuert, der vom Taktgenerator 120 erzeugt und dem Schaltkreis 131 über den Anschluß 189 zugeführt wird. Der Schaltkreis 131 wird so lange auf den Anschluß 131b umgeschaltet, so daß er den zweiten Taktpuls CK2 durchläßt, wie der in Fig. 13(N) dargestellte Schaltimpuls einen hohen Wert aufweist. Dagegen wird der Schaltkreis 131 so lange auf den Anschluß 131a umgeschaltet, um den ersten Taktpuls CKl durchzulassen, wie der in Fig. 13(N) dargestellte Schaltimpuls einen niedrigen Wert aufweist. Bei der Wiedergabe wird so lange in den RAM 18a eingeschrieben, wie der Schaltkreis 131 den zweiten Taktpuls CK2 durchläßt und so lange aus dem RAM 18a ausgelesen, wie der Schaltkreis 131 den ersten Taktpuls CKl durchläßt. Aus dem RAM 18a wird daher ein digitales zeilensequentielles Farbdifferenzsignal, das in der Zeitbasis auf 5/1 expandiert und in seine ursprüngliche Zeitbasis zurücktransformiert ist, ausgelesen und dem Verriegelungstor 25a zugeführt, in dem es verriegelt (gespei-
chert) wird. Das digitale Ausgangssignal des Verriegelungstores 25a wird dem Anschluß 27a des Schaltkreises 27 über den DA-Umsetzer 25b zugeführt.
Dagegen wird der Schaltkreis 121 bei der Wiedergabe durch den in Fig. 13(D) dargestellten Schaltimpuls gesteuert, der vom Taktgenerator 120 erzeugt und dem Schaltkreis 121 über den Anschluß 190 zugeführt wird. Wie Fig. 13(D) zeigt, weist dieser Schaltimpuls nur so lange einen hohen Wert auf, wie der Farbbezugswert des wiedergegebenen Zeitmultiplexsignals übertragen wird. Demzufolge läßt der Schaltkreis 121 nur den Farbbezugswert des wiedergegebenen Zeitmultiplexsignals zum Halteverstärker 122 durch. Daher wird eine durch Festhalten des Farbbezugswertes des wiedergegebenen Zeitmultiplexsignals gebildete Spannung dem Anschluß 27b des Schaltkreises 27 zugeführt. Bei der Wiedergabe wird der Schaltkreis 27 so lange auf den Anschluß 27b umgeschaltet, wie das in der Zeitbasis komprimierte Farbdifferenzsignal in dem wiedergegebenen Zeitmultiplexsignal übertragen wird, um selektiv die erwähnte abgetastete und festgehaltene Spannung durch den in Fig. 13(M) dargestellten Schaltimpuls zu erzeugen. Ansonsten wird der Schaltkreis 27 auf den Anschluß 27a umgeschaltet, um selektiv das Ausgangssignal des DA-Umsetzers 25b zu erzeugen. Am Ausgang 133 tritt daher ein wiedergegebenes zeilensequentielles Farbdifferenzsignal auf, zu dem der Farbbezugswert addiert ist, wie es in Fig. 13(B) dargestellt ist.
Das digitale Ausgangssignal, das durch den AD-Umsetzer 21 in Abhängigkeit von dem ihm über den Schaltkreis 115 zugeführten zweiten Taktpuls CK2 erzeugt wird, wird den Bustreiberstufen 144, 145 und 146 zugeführt. Die Bustreiberstufe 146 ist ständig ausgeschaltet. Dagegen
werden die Bustreiberstufen 144 und 145 abwechselnd in jeder IH eingeschaltet. Bei der Wiedergabe werden die Übertragungskanäle der Taktpulse CK2 und CK3 umgeschaltet, so daß die RAMs 22a und 23a das Einschreiben mit 10 MHz und das Auslesen mit 8 MHz durchführen. Dem Verriegelungstor 26a wird daher ein in der Zeitbasis auf 5/4 expandiertes digitales Signal über den Datenwähler 153 zugeführt. Dieses in der Zeitbasis expandierte digitale Signal wird im Verriegelungstor 26a in Abhängigkeit von dem .über den Schaltkreis 116 zugeführten dritten Taktpuls CK3 verriegelt. Das Ausgangssignal des Verriegelungstors 26a wird über den DA-Umsetzer 26b geleitet und am Ausgang 154 als wiedergegebenes Luminanzsignal abgegeben, das in seine ursprüngliche Zeitbasis zurücktransformiert ist, wie es in Fig. 13(A) dargestellt ist. Das wiedergegebene in der Zeitbasis komprimierte zeilensequentielle Farbdifferenzsignal und das wiedergegebene in der Zeitbasis komprimierte Luminanzsignal werden jeweils zeitlich aufgeteilt gemultiplext, wie es in den Fig. 2(B) und 13(C) dargestellt ist, doch können diese wiedergegebenen in der Zeitbasis komprimierten Signale im Schaltkreis 27 und Datenwähler 153 getrennt werden.
Die soweit beschriebene Wirkungsweise gilt für die in den Fig. 5(A) und 5(B) dargestellte Schaltung. Durch entsprechende Betätigung der Bustreiberstufe 146 und des Datenwählers 153 läßt sich diese Schaltung jedoch so ausbilden, daß sie den in den Fig. 8(A) und 8(B) dargestellten Schaltungsaufbau aufweist. In diesem Falle können das Tiefpaßfilter 46 und die Schaltkreise 16 und 27 weggelassen werden. Mit anderen Worten, bei der Aufzeichnung wird das digitale zeilensequentielle Farbdifferenzsignal durch einen ähnlichen Betrieb wie dem bei der Aufzeichnung im RAM 18a gespeichert. In diesem Zustand wird der Taktgenerator 120 zur Erzeugung eines
Signals veranlaßt, das gleich dem in Fig. 13(J) und 14(H) dargestellten Signal ist, und dieses Signal wird dem Datenwähler 153 zugeführt. Der bidirektionale Datenbus 132 und das Verriegelungstor 26a sind über den Datenwähler 153 nur solange miteinander verbunden, wie das dem Datenwähler 153 zugeführte Signal einen hohen Wert aufweist. Solange das dem Datenwähler 153 zugeführte Signal einen niedrigen Wert aufweist, ist der Datenbus 154 oder 155, der mit dem RAM 22a oder 23a verbunden ist, der die Ausleseoperation wie bei der beschriebenen Aufzeichnung durchführt, mit dem Verriegelungstor 26a über den Datenwähler 153 verbunden. Infolgedessen kann das in Fig. 2(B) oder Fig. 13(C) dargestellte Zeitmultiplexsignal über den Ausgang 154 abgegeben werden. Ein derartiger Betrieb ist möglich, weil die die RAMs 22a und 23a aufweisende Luminanzsignalverarbeitungseinrichtung nicht während einer Dauer in Betrieb ist, in der das in den Fig. 13(J) und 14(H) dargestellte Signal einen hohen Wert aufweist.
In diesem Falle ist es zwar nicht möglich, den Ausgangsgleichspannungswert des Halteverstärkers 122 zu übertragen, doch können die Farbdifferenzsignale durch das in Fig. 14(F) dargestellte Signal diskriminiert werden.
Außerdem ist es auch möglich, das Ausgangssignal der Klemmschaltung 33 als Diskriminierungssignal zu verwenden, indem der Ausgangsgleichspannungswert des Halteverstärkers 122 der Klemmschaltung 33 zugeführt wird.
Dagegen wird bei der Wiedergabe das in den Fig. 2(B) und 13(C) dargestellte wiedergegebene Zeitmultiplexsignal dem AD-Umsetzer 21 über den Eingang 141 zugeführt. Der Betrieb des AD-Umsetzers 17 wird angehalten und das in Fig. 13(H) dargestellte Signal vom Taktgenerator 120 zur Bustreiberstufe 146 übertragen. So lange wie
dieses der Bustreiberstufe 146 zugeführte Signal einen hohen Wert aufweist, ist die Bustreiberstufe 146 eingescnaltet, so daß der Ausgang des AD-Umsetzers 21 und der bidirektionale Datenbus 132 verbunden sind, um das wiedergegebene in der Zeitbasis komprimierte zeilensequentielle Farbdifferenzsignal in den RAM 18a einzuschreiben. Dagegen ist die Bustreiberstufe 146 während der Zeit, in der das in Fig. 13(H) dargestellte Signal einen niedrigen Wert aufweist, ausgeschaltet, um das in der Zeitbasis expandierte zeilensequentielle Farbdifferenzsignal aus dem RAM 18a auszulesen, wie es zuvor beschrieben wurde. Auf diese Weise läßt sich das wiedergegebene zeilensequentielle Farbdifferenzsignal bilden. In diesem Falle läßt sich das wiedergegebene in der Zeitbasis komprimierte Luminanzsignal durch eine ähnliche Operation in der Zeitbasis expandieren, wie sie zuvor beschrieben wurde.
Sodann kann die Schaltung auch so umgewandelt werden, daß sie den in den Fig. 6(A) und 6(B) oder 7(A) und 7(B) dargestellten Schaltungsaufbau aufweist, indem die Bustreiberstufe 146 und der Datenwähler 153 entsprechend betätigt werden.
Anhand der Fig. 16 und 17 wird nachstehend ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Farbvideosignalauf zeichnungs- und -Wiedergabegeräts beschrieben. In den Fig. 16 und 17 sind diejenigen Teile, die den in den Fig. 1 und 3 dargestellten entsprechen, mit gleichen Bezugszahlen versehen. Sie werden daher nicht nochmals beschrieben. In diesem Ausführungsbeispiel enthält ein Decodierer 206 keine Gleichspannungsverschiebungsschaltung und ein Codierer 210 ebenfalls keine Gleichspannungsverschiebungsschaltung, wie Fig. 17 zeigt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel erfolgt die Aufzeichnung
und Wiedergabe durch Übertragung des frequenzmodulierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals unter Beibehaltung der Gleichspannungsbetragsdifferenz zwischen den Farbdifferenzsignalen ohne Durchführung einer Gleich-Spannungsverschiebung in bezug auf das frequenzdemodulierte zeilensequentielle Farbdifferenzsignal. Daher wird bei diesem Ausführungsbeispiel die Gleichspannungsbetragsdifferenz als Diskriminierungsinformation zur Diskriminierung der Farbdifferenzsignale (R-Y) und (B-Y) übertragen. Daher braucht in diesem Falle kein Diskriminierungssignal übertragen zu werden, so daß der Schaltungsaufbau im Vergleich zu dem des ersten Ausführungsbeispiels vereinfacht werden kann.
Der Farbbezugswert (Gleichspannungswert des achromatischen Farbteils des Farbdifferenzsignals im Schwarzschulterzeitabschnitt) im Zeitmultiplexsignal, das in Fig. 14(B) mit b1 und b_ bezeichnet ist, unterscheidet sich um die erwähnte Gleichspannungsbetragsdifferenz in jeder IH. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das zeilensequentielle Farbdifferenzsignal des Decodierers 206 oder das wiedergegebene Zeitmultiplexsignal einer Klemmschaltung 208 zugeführt, die den Farbbezugswert des einen der Farbdifferenzsignale (R-Y) und (B-Y), der eingestellt worden ist, festklemmt. Ein der Klemmschaltung 208 über einen Anschluß 209 zugeführter Klemmimpuls wird auf folgende Weise erzeugt.
Zuerst wird bei der Aufzeichnung ein zeilensequentielles Farbdifferenzsignal aus dem Frequenzdemodulator 53 im Decodierer 206 nach Fig. 17 den Abtast- und Halteschaltungen 57 und 58 über einen Schaltkreis 211 zugeführt. Der Gleichspannungswert, der dem achromatischen Farbteil des zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals entspricht, wird in den Abtast- und Halteschaltungen 57
und 58 in jeder IH abwechselnd abgetastet und festgehalten. Der Vergleicher 62 vergleicht die Beträge der abgetasteten und festgehaltenen Ausgangsspannungen der Abt.ast- und Halteschaltungen 57 und 58. Danach werden ähnliche Operationen ausgeführt, wie sie zuvor beschrieben wurden. Dabei, wird der in Fig. 4(H) dargestellte Klemmimpuls h durch die Klemmimpulserzeugungsschaltung 80 erzeugt, der das Ausgangssignal des Flipflop 60 zugeführt wird. Wie Fig. 4(H) zeigt, hat der Klemmimpuls h eine Periode von 2H und einen hohen Wert während einer Dauer, die dem achromatischen Farbteil eines vorbestimmten der Farbdifferenzsignale entspricht. Dieser Klemmimpuls h wird der Klemmschaltung 208 über den Anschluß 209 zugeführt.
15
Bei der Wiedergabe wird der Schaltkreis 211 auf den Anschluß P umgeschaltet. Daher wird das wiedergegebene zeilensequentielle Farbdifferenzsignal aus der Vorverzerrungsschaltung 70 im Codierer 210 nach Fig. 17 den Abtast- und Halteschaltungen 57 und 58 zugeführt, die jeweils den Farbbezugswert abtasten und festhalten. Daher wird der Klemmimpuls h durch Ausführung ähnlicher Operationen wie bei der Aufzeichnung durch die Klemmimpulserzeugungsschaltung 80 erzeugt und den Klemmschaltungen 72 und 208 zugeführt. Die Klemmimpulserzeugungsschaltung 80 kann sowohl bei der Aufzeichnung als auch bei der Wiedergabe verwendet werden. Außerdem kann bei der Aufzeichnung das Eingangssignal der Abtast- und Halteschaltungen 57 und 58 das zeilensequentielle Ausgangsfarbdifferenzsignal der Nachentzerrungsschaltung 56 sein. Bei der Wiedergabe kann das Eingangssignal der Abtast- und Halteschaltungen 57 und 58 das wiedergegebene zeilensequentielle Eingangsfarbdifferenzsignal der Vorverzerrungsschaltung 70 sein. Bei der Wiedergabe wird das zeilensequentielle Farbdifferenzsignal unter
Beibehaltung eines vorbestimmten Wertes der Gleichspannungsbetragsdifferenz zwischen den achromatischen Farbteilen der Farbdifferenzsignale (R-Y) und (B-Y) wiedergegeben. Infolgedessen braucht im Codierer 210 keine Gleichspannungsverschiebung zu erfolgen, so daß am Ausgang 81 ein Trägerchrominanzsignal in der SECAM-Norm gebildet werden kann, indem einfach das wiedergegebene zeilensequentielle Farbdifferenzsignal dem Frequenzmodulator 73 zugeführt wird.
In Fig. 16 hat ein Steuerimpulsgenerator 207 im wesentlichen den gleichen Aufbau wie der Steuerimpulsgenerator 20. Der einzige Unterschied besteht darin, daß der Steuerimpulsgenerator 207 dem Schaltkreis 29 ein Horizontalsynchronisiersignal zuführt, dem kein Diskriminierungsburstsignal zugesetzt ist.
Anhand von Fig. 18 wird nachstehend ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Farbvideosignalaufzeichnungs- und -Wiedergabegeräts beschrieben, wobei für gleiche Bauteile wie in Fig. 1 wieder die gleichen Bezugszahlen verwendet werden.
Hierbei ist ein Kopiergerät aus Teilen zweier Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräte gebildet. Mit anderen Worten, das Kopiergerät besteht aus einem Teil einer Aufzeichnungseinrichtung des einen Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräts und einem Teil einer Aufzeichnungseinrichtung des anderen Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräts. Jedoch sind in Fig. 8 die Wiedergabeeinrichtung und die Aufzeichnungseinrichtung des Kopiergeräts der Einfachheit halber in einem einzigen Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät dargestellt.
3-5 Zunächst soll der Fall beschrieben werden, daß ein auf einem Magnetband 38b aufgezeichnetes Signal auf ein
unbespieltes Magnetband 214 kopiert (dupliziert) werden soll. Beim Kopieren wird ein Kopiersteuersignal über einen Eingang 215 einem Steuerimpulsgenerator 220 zugeführt. Der Steuerimpulsgenerator 220 führt einem Schaltkreis 216 als Schaltimpuls ein Signal zu, das den gleichen Verlauf wie das in Fig. 14(F) dargestellte Horizontalsynchronisiersignal hat. Infolgedessen erzeugt der Schaltkreis 216 selektiv das in Fig. 14(F) dargestellte Signal, das dem Anschluß 27b des Schaltkreises 27 zugeführt wird, so lange wie der Schaltimpuls einen hohen Wert aufweist. Der Steuerimpulsgenerator 220 hat im wesentlichen den gleichen Aufbau wie der bereits beschriebene Steuerimpulsgenerator 20. Unterschiedlich ist, daß, wenn das Kopiersteuersignal dem Eingang 215 zugeführt wird, der Steuerimpulsgenerator 220 vorbestimmte Taktimpulse, die nachstehend noch beschrieben werden, der Zeitbasiskompressionsschaltung mit den Speicherschaltungen 22 und 23 zuführt.
Das durch den Wiedergabekopf 39 vom Magnetband 38b.abgetastete Signal wird dem Schaltkreis 216 über den Wiedergabeverstärker 40, den Entzerrer 41, das Hochpaßfilter 42, den Frequenzdemodulator 43 und die Nachentzerrungsschaltung 44 zugeführt. Das Horizontalsynchronisiersignal im wiedergegebenen Zeitmultiplexsignal aus der Nachentzerrungsschaltung 44 hat eine Impulsdauer, die im Bereich von 4 με liegt und so kurz ist, wie bereits erwähnt wurde. Der Kurvenverlauf des Horizontalsynchronis ierr.ißnals wird daher bei der Aufzeichnung und Wie-
dergabe im Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät abgerundet, weil der Frequenzbereich bei der Aufzeichnung und Wiedergabe begrenzt ist. Sodann wird auch das Diskriminierungsburstsignal im wiedergegebenen Zeitmultiplexsignal bei der Aufzeichnung und Wiedergabe verzerrt.
Der Schaltkreis 216 ersetzt daher das Horizontalsynchronisiersignal (einschließlich der Vertikalsynchronisiersignalkomponente) und das Diskriminierungsburstsignal im wiedergegebenen Zeitmultiplexsignal aus der Nachentzerrungsschaltung 44 durch das Horizontalsynchronisiersignal und das Diskriminierungsburstsignal nach Fig. 14(F), die durch den Steuerimpulsgenerator 220 erzeugt werden und keine Verzerrungen aufweisen. Am Ausgang des Schaltkreises 216 erscheint daher ein wiedergegebenes Zeitmultiplexsignal, in dem das Horizontalsynchronisiersignal und das Diskriminierungsburstsignal ersetzt bzw. ausgetauscht sind. Dieses wiedergegebene Zeitmultiplexsignal am Ausgang des Schaltkreises 216 wird einem Kopiersignaleingang eines weiteren Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräts über einen Ausgang 217 zugeführt.
Mit 218 ist in Fig. 18 ein derartiger Kopiersignaleingang bezeichnet. Das wiedergegebene Zeitmultiplexsignal wird vom Eingang 218 über die Vorverzerrungsschaltung 31, die Begrenzungsschaltung 32, die Klemmschaltung 33, den Frequenzmodulator 34, das Hochpaßfilter 35 und den Aufzeichnungsverstärker 36 dem Aufzeichnungskopf 37 zugeführt. Das dem Aufzeichnungskopf 37 zugeführte Signal wird auf einem unbespielten Magnetband 214 aufgezeichnet. Das auf dem Magnetband 38b aufgezeichnete Signal wird daher auf das unbespielte Magnetband 214 kopiert, ohne es in ein genormtes Farbvideosignal umzusetzen. Da ferner das Horizontalsynchronisiersignal und das Diskriminierungsburstsignal durch das unverzerrte (ungestörte) Horizontalsynchronisiersignal und das unverzerrte Diskriminierungsburstsignal ersetzt werden, ist es möglich, ein Signal mit äußerst hoher Qualität zu duplizieren.
Das am Ausgang 217 wiedergegebene Zeitmultiplexsignal enthält im allgemeinen eine Abweichung in der Wiedergabezeitbasis (Zeitbasisschwankung) aufgrund einer Abweichung der relativen Lineargeschwindigkeit zwischen Magnetband 38b und Wiedergabekopf 39. Wenn die Abweichung in der Wiedergabezeitbasis groß ist, addiert sich die Abweichungskomponente der Wiedergabezeitbasis in der Wiedergabeeinrichtung bei der Wiedergabe des kopierten Zeitmultiplexsignals. In diesem Falle kann der in Fig. 12 dargestellte Taktimpulsgenerator 126, der der die Zeitbasisexpansion bewirkenden Schaltung die Taktimpulse zuführt, der Abweichung in der Wiedergabezeitbasis nicht hinreichend folgen. Daher können das Luminanzsignal und die Farbdifferenzsignale im wiedergegebenen Bild abweichen, und zwar aufgrund der unterschiedlichen Zeitbasisexpansionsmaße, mit denen das in der Zeitbasis komprimierte Luminanzsignal und das in der Zeitbasis komprimierte zeilensequentielle Farbdifferenzsignal in der Zeitbasis expandiert werden.
Bei einer Abwandlung des dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung wird daher das wiedergegebene Zeitmultiplexsignal aus dem Schaltkreis 216 einer Zeitbasisexpansionsschaltung für das in der Zeitbasis komprimierte Luminanzsignal über den Schaltkreis 12 und das Tiefpaßfilter 13 zugeführt. Die Zeitbasisexpansionsschaltung für das in der Zeitbasis komprimierte Luminanzsignal enthält den AD-Umsetzer 21, die Speicherschaltungen 22 und 23, den Schaltkreis 24 und die DA-Umsetzschaltung
26. Wenn das Kopiersteuersignal dem Eingang 215 zugeführt wird, erzeugt der Steuerimpulsgenerator 220 Taktimpulse mit einer Frequenz und einer Zeitabweichung gegenüber denen bei der Zeitbasisexpansion, und aus diesem Grunde bewirkt die erwähnte Zeitbasisexpansionsschaltung keine Zeitbasisexpansion, sondern beseitigt
statt dessen die Abweichung in der Wiedergabezeitbasis. Mit anderen Worten, die Einschreib- und Ausleseoperationen werden in jeder IH in den Speicherschaltungen 22 und 23 zwar wiederholt, doch erzeugt in diesem Falle der Taktimpulsgenerator 220 einen Einschreibtaktpuls mit einer Zeitbasisabweichungskomponente, die gleich der Zeitbasisabweichungskomponente des wiedergegebenen Zeitmultiplexsignals ist, und einen Auslesetaktpuls, der die gleiche Frequenz wie der Einschreibtaktpuls und keine Zeitbasisabweichungskomponente aufweist. Die DA-Umsetzschaltung 26 erzeugt daher ein wiedergegebenes Zeitmultiplexsignal, in dem die Abweichung in der Wiedergabezeitbasis beseitigt ist. Dieses von der DA-Umsetzschaltung 26 erzeugte Zeitmultiplexsignal wird einein Kopiersignaleingang eines weiteren Aufzeichnungsund Wiedergabegeräts über einen Ausgang 219 zugeführt. Dieses von der DA-Umsetzschaltung 26 wiedergegebene Zeitmultiplexsignal wird in ähnlicher Weise, wie zuvor beschrieben, durch die Bauteile 31 bis 36 nach Fig.
18 geleitet und durch den Aufzeichnungskopf 37 auf dem unbespielten Magnetband 214 aufgezeichnet.
Das erfindungsgemäße Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät kann auch zur Aufzeichnung und Wiedergabe von PAL- und SECAM-Farbvideosignalen verwendet werden. Bei diesen Videosignalen muß das Trägerchrominanzsignal jedoch demoduliert und das demodulierte Trägerchrominanzsignal in ein zeilensequentielles Farbdifferenzsignal in den Decodierern 14 und 206 umgesetzt werden. Außerdem müssen die Farbdifferenzsignale in den Codierern 47 und 210 gleichzeitig aus dem wiedergegebenen zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal gebildet werden.
Die Frequenz des Ausgangssignals des VCO 195, der in Fig. 12 dargestellt ist, kann beispielsweise 80 MHz betragen.
Außerdem ist die Diskriminierung, um zu bestimmen, ob das in der Zeitbasis komprimierte zeilensequentielle Farbdifferenzsignal im Zeitmultiplexsignal, das übertragen werden soll, einem Abschnitt von IH des in der Zeitbasis komprimierten Farbdifferenzsignals (R-Y)c oder einem Abschnitt von IH des in der Zeitbasis komprimierten Farbdifferenzsignals (B-Y)_ entspricht, nicht auf die Verwendung des Burstsignals und der Gleichspannungsbetragsdifferenz beschränkt, wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen. Um diese Diskriminierung zu bewirken, kann beispielsweise die Impulsbreite des Horizontalsynchronisiersignals geändert oder die Impulsbreite des Horizontalsynchronisiersignals konstant gehalten und die sich unmittelbar daran anschließende Zeitspanne, in der der Schwarzwert übertragen wird, geändert werden. Darüber hinaus kann das Horizontalsynchronisiersignal bei der Wiedergabe durch Zeitbasisexpansion des Horizontalsynchronisiersignals im Zeitmultiplexsignal gebildet werden.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr liegen Abwandlungen ebenfalls im Rahmen der Erfindung.
-(ol- - Leerseite -

Claims (11)

  1. cnlEEfe 13
    ranklin! a. M. 1 10628
    VICTOR COMPANY OF JAPAN, Ltd., Yokohama, Japan
    Patentansprüche
    'l2 Farbvideosignalaufzeichnungs- und -wiedergabegerät zum Aufzeichnen eines Zeitmultiplexsignals auf einem Aufzeichnungsträger, wobei das Zeitmultiplexsignal ein in der Zeitbasis komprimiertes Luminanzsignal und eines von zwei Arten in der Zeitbasis komprimierter Farbdifferenzsignale, die nach dem Zeitmultiplexverfahren in eine Horizontalablenkperiode eingemischt sind, sowie zwei Arten von in der Zeitbasis komprimierten Farbdifferenzsignalen aufweist, die nach dem Zeitmultiplexverfahren in der Zeilensequenz mit dem in der Zeitbasis komprimierten Luminanzsignal gemischt sind, und zum Wiedergeben des Zeitmultiplexsignals vom Aufzeichnungsträger, wobei das wiedergegebene Zeitmultiplexsignal einer Zeitbasisexpansion unterzogen wird, um ein wiedergegebenes Luminanzsignal und ein wiedergegebenes zeilensequentielles Farbdifferenzsignal zu bilden, die in die ursprüngliche Zeitbasis zurücktransformiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungs- und -wiedergabegerät aufweist:
    eine Abtrenneinrichtung (13, 51) zum Abtrennen eines Luminanzsignals und eines Trägerchrominanzsignals von einem Farbvideosignal; eine erste Zeitbasiskompressionseinrichtung (21, 22, 23, 20) zur Analog/Digital-Umsetzung des von der Abtrenneinrichtung abgetrennten
    Luminanzsignals und zur Durchführung einer Zeitbasiskompression eines digitalisierten Luminanzsignals mittels eines Direktzugriffspeichers zur Bildung eines ersten digitalen in der Zeitbasis komprimierten Luminanzsignals; eine zweite Zeitbasiskompressionseinrichtung (52 66, 211, 17, 18, 20) zur Analog/Digital-Umsetzung eines zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals, das durch die Abtrenneinrichtung aus dem Trägerchrominanzsignal gebildet worden ist, und zur Durchführung einer Zeitbasiskompression mit einem digitalisierten Trägerchrominanzsignal mittels eines Direktzugriffspeichers zur Bildung eines ersten digitalen in der Zeitbasis komprimierten zeitsequentiellen Farbdifferenzsignals; eine Diskriminierungssignalerzeugungseinrichtung (20, 120, 129, 130) zum Erzeugen eines Diskriminierungssignals, das verwendet wird, um zu diskriminieren, daß eine Farbdifferenzsignalinformation eine von zwei Arten von Farbdifferenzsignalinformationen ist, die in dem ersten digitalen in der Zeitbasis komprimierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal enthalten sind; eine Zeitmultiplexsignalerzeugungseinrichtung (25, 26, 20, 27, 29) zum Erzeugen des Zeitmultiplexsignals durch Zeitmultiplexvermischung eines in der Zeitbasis komprimierten Luminanzsignals, eines in der Zeitbasis komprimierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals und eines Diskriminierungssignals, wobei das in der Zeitbasis komprimierte Luminanzsignal und das in der Zeitbasis ι komprimierte zeilensequentielle Farbdifferenzsignal durch eine Digital/Analog-Umsetzung digitaler Ausgangssignale der ersten und der zweiten Zeitbasiskompressionseinrichtung gebildet werden; eine Aufzeichnungseinrichtung (31 - 37) zum Frequenzmodulieren des Zeitmultiplexsignals und zum Aufzeichnen des frequenzmodulierten Zeitmultiplexsignals auf dem Aufzeichnungsträger; eine Wiedergabeeinrichtung (39 - 44) zum Wiedergeben des aufgezeichneten Signals vom Aufzeichnungsträger und
    zum Demodulieren des wiedergegebenen Signals zur Bildung eines wiedergegebenen Zeitmultiplexsignals; eine erste Zeitbasisexpansionseinrichtung (20 - 23) zur Durchführung einer Zeitbasisexpansion entsprechend der Zeitbasiskompression in der ersten Zeitbasiskompressionseinrichtung bei einem zweiten digitalen in der Zeitbasis komprimierten Luminanzsignal zwischen dem zweiten digitalen in der Zeitbasis komprimierten Luminanzsignal und einem zweiten digitalen in der Zeitbasis komprimierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal, die durch eine Analog/Digital-Umsetzung des wiedergegebenen Zeitmultiplexsignals gebildet werden, mittels eines Direktzugriffspeichers zur Bildung eines wiedergegebenen digitalen Luminanzsignals; eine zweite Zeitbasisexpansionseinrichtung (52 - 66, 211, 17, 18, 20) zur Durchführung einer Zeitbasisexpansion entsprechend der in der zweiten Zeitbasiskompressionseinrichtung bewirkten Zeitbasiskompression bei dem zweiten digitalen in der Zeitbasis komprimierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal mittels eines Direktzugriffspeichers zur Bildung eines wiedergegebenen digitalen zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals; und eine Digital/Analog-Umsetzeinrichtung (25, 26, 20) zur Digital/Analog-Umsetzung digitaler Ausgangssignale der ersten und der zweiten Zeitbasisexpansionseinrxchtung, um das wiedergegebene Luminanzsignal und das wiedergegebene zeilensequentielle Farbdifferenzsignal zu bilden.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß ferner vorgesehen sind: ein Codierer (47, 210), dem das wiedergegebene zeilensequentielle Farbdifferenzsignal und das Diskriminierungssignal in dem wiedergegebenen Zeitmultiplexsignal zum Erzeugen eines wiedergegebenen Trägerchrominanzsignals, das einer gewünsch-
    ten Norm entspricht, zugeführt werden; und eine Mischschaltung (48) zum Mischen des wiedergegebenen Luminanzsignals und des wiedergegebenen Trägerchrominanzsignals des Codierers zur Bildung eines wiedergegebenen Farb-Videosignals.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Diskriminierungssignal eine einzige Frequenz aufweist und nach dem Zeitmultiplexverfahren in einer bestimmten Dauer des in der Zeitbasis komprimierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals mit einer Periode von zwei Horizontalablenkperioden eingemischt ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Diskriminierungssignal eine Gleichspannungskomponente in dem in der Zeitbasis komprimierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal ist und eine Periode von zwei Horizontalablenkperioden aufweist.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Farbvideosignal ein SECAM-Farbvideosignal ist und daß die zweite Zeitbasiskompressionseinrichtung eine Abtast- und Halteeinrichtung (119 - 122) zum Abtasten und Halten einer Gleichspannung eines achromatischen Farbteils in einem zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal, das durch Demodulierung eines SECAM-Trägerchrominanzsignals gebildet wird, und eine Einrichtung (27) zum Addieren einer Ausgangsgleichspannung der Abtast- und Halteeinrichtung unmittelbar vor dem ersten digitalen in der Zeitbasis komprimierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal aufweist.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Farbvideosignal ein SECAM-Farbvideosignal ist und daß die zweite Zeitbasiskompressionseinrichtung die Zeitbasiskompression direkt mit einem zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal durchführt, das durch Demodulierung eines SECAM-Trägerchrominanzsignals gebildet wurde, ohne gleichzeitige Bildung zweier Arten von Farbdifferenzsignalen aus dem zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitmultiplexsignalerzeugungseinrichtung eine Schalteinrichtung (102, 120, 146, 153) zum abwechselnden Übertragen der digitalen Ausgangssignale der ersten und zweiten Zeitbasiskompressionseinrichtung zu einem einzigen Digital/Analog-Umsetzer während der Dauer einer Horizontalablenkperiode aufweist, so daß die digitalen Ausgangssignale der ersten und zweiten Zeitbasiskompressionseinrichtung einer Digital/Analog-Umsetzung unterzogen werden.
  8. 8. Gerät nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß eine Übertragungskanalumschalteinrichtung (120, 146, 153) zum Umschalten eines Übertragungskanals vorgesehen ist, so daß von dem zweiten digitalen in der Zeitbasis komprimierten Luminanzsignal, das dadurch gebildet wird, daß das wiedergegebene Zeitmultiplexsignal durch einen einzigen Analog/Digital-Umsetzer durchgeleitet wird, und dem zweiten digitalen in der Zeitbasis komprimierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal das zweite digitale in der Zeitbasis komprimierte Luminanzsignal dem Direktzugriffspeicher der ersten
    Zeitbasisexpansionseinrichtung und das zweite digitale in der Zeitbasis komprimierte zeilensequentielle Farbdifferenzsignal dem Direktzugriffspeicher der zweiten Zeitbasisexpansionseinrichtung zugeführt wird. 5
  9. 9. Gerät nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß ferner vorgesehen sind: ein erster Schaltkreis (12) zum wählbaren Erzeugen des Farbvideosignals oder des Luminanzsignals bei der Aufzeichnung und zum wählbaren Erzeugen des wiedergegebenen Zeitmultiplexsignals bei der Wiedergabe, so daß ein einziger Direktzugriffspeicher sowohl als Direktzugriffspeicher der ersten Zeitbasiskompressionseinrichtung wie auch als Direktzugriffspeicher der ersten Zeitbasisexpansionseinrichtung verwendet werden kann, und ein zweiter Schaltkreis (16) zum wählbaren Erzeugen des zeilensequentiellen Farbdifferenzsignals bei der Aufzeichnung und zum wählbaren Erzeugen des wiedergegebenen Zeitmultiplexsignals bei der Wiedergabe, so daß ein einziger Direktzugriffspeicher sowohl als Direktzugriffspeicher der zweiten Zeitbasiskompressionseinrichtung wie auch als Direktzugriffspeicher der zweiten Zeitbasisexpansionseinrichtung verwendet werden kann.
  10. 10. Gerät nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß ferner vorgesehen sind: ein Kopiersignaleingang (218) an einer Eingangsstufe der Aufzeichnungseinrichtung zur Aufnahme eines zu kopierenden Zeitmultiplexsignals; eine Erzeugungseinrichtung (220) zum Erzeugen eines Diskriminierungssignals, das verwendet wird, um zu diskriminieren, daß eine Farbdifferenzsignalinformation eine von zwei Arten von Farbdifferenzsignalinformationen ist, die in dem ersten digitalen in der Zeitba-
    sis komprimierten zeilensequentiellen Farbdifferenzsignal enthalten sind, und eines Horizontalsynchronisiersignals, das in dem in der Zeitbasis komprimierten Luminanzsignal enthalten ist; eine Schaltkreiseinrichtung
    (220, 216), der das Diskriminierungssignal und das Horizontalsynchronisiersignal aus der Erzeugungseinrichtung zugeführt werden, um ein wiedergegebenes Horizontalsynchronisiersignal und ein wiedergegebenes Diskriminierungssignal, die in dem wiedergegebenen Zeitmultiplex-
    signal enthalten sind, durch das Diskriminierungssignal und das Horizontalsynchronisiersignal zu ersetzen, die
    von der Erzeugungseinrichtung erzeugt wurden; und ein
    Ausgang (217) zum Erzeugen eines Ausgangssignals der
    Schaltkreiseinrichtung (220, 216) als das zu kopierende Zeitmultiplexsignal.
  11. 11. Gerät nach Anspruch 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß ein Impulsgenerator (220) vorgesehen ist, der dem
    Direktzugriffspeicher der ersten Zeitbasisexpansionseinrichtung beim Kopieren einen ersten Taktpuls, der
    eine Zeitbasisabweichung aufweist, die gleich der Zeitbasisabweichung des Ausgangszeitmultiplexsignals der
    Schaltkreiseinrichtung (220, 216) ist, und einen zweiten Taktpuls, dessen Folgefrequenz gleich der Folgefrequenz des ersten Taktpulses ist und der keine Zeitbasisabweichung aufweist, zuführt, und daß das Ausgangszeitmultiplexsignal der Schaltkreiseinrichtung in dem Direktzugriffspeicher der ersten Zeitbasisexpansionseinrichtung in Abhängigkeit von dem ersten Taktpuls eingeschrieben
    und dann aus dem Direktzugriffspeicher der ersten Zeitbasisexpansionseinrichtung in Abhängigkeit von dem zweiten Taktpuls ausgelesen wird.
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