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DE3409021A1 - Vorrichtung zur befestigung und zum auswerfen von elektronischen baugruppen - Google Patents

Vorrichtung zur befestigung und zum auswerfen von elektronischen baugruppen

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Publication number
DE3409021A1
DE3409021A1 DE19843409021 DE3409021A DE3409021A1 DE 3409021 A1 DE3409021 A1 DE 3409021A1 DE 19843409021 DE19843409021 DE 19843409021 DE 3409021 A DE3409021 A DE 3409021A DE 3409021 A1 DE3409021 A1 DE 3409021A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ejector
plug
axis
attached
ejectors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19843409021
Other languages
English (en)
Other versions
DE3409021C2 (de
Inventor
Ingo 6836 Oftersheim Ermert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB AG Germany
Original Assignee
BBC Brown Boveri AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC Brown Boveri AG Germany filed Critical BBC Brown Boveri AG Germany
Priority to DE19843409021 priority Critical patent/DE3409021C2/de
Publication of DE3409021A1 publication Critical patent/DE3409021A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3409021C2 publication Critical patent/DE3409021C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/14Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
    • H05K7/1401Mounting supporting structure in casing or on frame or rack comprising clamping or extracting means
    • H05K7/1402Mounting supporting structure in casing or on frame or rack comprising clamping or extracting means for securing or extracting printed circuit boards
    • H05K7/1409Mounting supporting structure in casing or on frame or rack comprising clamping or extracting means for securing or extracting printed circuit boards by lever-type mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Mounting Of Printed Circuit Boards And The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Befestigung und zum Auswerfen von
  • elektronischen Baugruppen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Befestigung und zum Auswerfen von elektronischen Baugruppen und findet Anwendung bei industriellen Steuerungen.
  • Zur Aufnahme industrieller Steuerungen in Schaltschränken werden Baugruppenträger eingesetzt. Die eigentliche Steuerung befindet sich dabei auf Steckkarten, die meistens im sogenannten Europa-Format ausgeführt sind.
  • Eine Steckkarte besteht aus einer einseitig kaschierten (mit Kupferbahnen belegten) oder zweiseitig durchmetallisierten Leiterplatte, auf die elektrische Bauelemente aufgebracht sind. Auf der Rückseite der Steckkarte sind Messerleisten angebracht, um eine Verbindung zu der Verdrahtung im Inneren des Baugruppenträgers zu ermöglichen. Die Steckkarten werden über Führungsschienen in den Baugruppenträger eingeschoben. Die Frontseite der Steckkarte besteht aus einem Griff zum Ein- und Ausschieben der Steckkarte und aus Anzeige- und Prüflampen.
  • Dazu sind auf der Frontseite je nach Bedarf Stecker oder Buchsen für Meß- und Prüfzwecke angeordnet.
  • In der Industrie-Elektronik bestehen Vorschriften, daß die mechanische Befestigung der Steckkarten in den Schaltschränken oder Baugruppenträgern nicht über die Messerleisten bzw. die elektrischen Steckverbinder erfolgen darf. Es ist deshalb üblich, Steckkarten über die Frontplatte mechanisch mit dem Aufnahmegehäuse zu verbinden. Die verschiedenen Befestigungsmöglichkeiten hierfür sind beispielsweise bekannt aus der BBC-Druckschrift D NG 3281 81D mit dem Titel "sigma-tronic"-System für industrielle Steuerungen (Seite -1/15 bis 1/18 und 11/11 bis 11/12).
  • Diese zusätzlichen Schraubverbindungen bei jeder Steckkarte zur mechanischen Verriegelung sind natürlich hinderlich bei Wartung, Montage und Reparatur. Beim Ein-und Ausbau der Steckkarten sind zudem erhebliche Kräfte erforderlich um die Reibung der Führungsschienen und der Steckverbinder auf der Rückseite zu überwinden.
  • Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu finden, mit der ein problemloses Einschieben, Auswerfen und Arretieren von Steckkarten möglich ist.
  • Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Hauptanspruchs erzielt.
  • Ausgestaltungen sind aus den Unteransprüchen ersichtlich.
  • Vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist besonders das schnelle, einfache und rationelle Auswechseln der Steckkarten. Nachdem früher beim Herausziehen der Steckkarten beide Hände gebraucht wurden, ist bei der jetzigen Vorrichtung durch einen Druck auf die Auswerfer ein problemloses Lösen der Steckkarten möglich.
  • Durch den Wegfall von mechanischen Befestigungen (Schrauben) auf der Frontseite der Steckkarte wurde Platz geschaffen für eine zusätzliche Beschriftung (Kanalnummer, Steckplatznummer). Dabei kann die Beschriftung in vorteilhafter Weise auf den Auswerfern angebracht werden. Weitere Vorteile sind aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei wurde der Einbau der Steckkarten in einem Baugruppenträger nur beispielsweise gewählt. Selbstverständlich sind auch andere Aufnahmevorrichtungen (Schalt schränke, Tafeln usw.) für Steckkarten möglich.
  • Ein Baugruppenträger bildet ein allseits geschlossenes Gehäuse mit offenem Vorderteil. Das Gehäuse besteht dabei aus den beiden Längsseiten 1 und den beiden Stirnseiten 2. Die Bodenplatte des Gehäuses, auf der Steckerleisten, Busplatine usw. angeordnet sind, wurde nicht gezeigt. Die Längsseiten 1 des Baugruppenträgers sind mit Lüftungsschlitzen 3 versehen.
  • In den Baugruppenträger werden die Steckkarten 4 eingeschoben. Dafür sind Führungsschienen 5 auf den beiden Längsseiten 1 angebracht. Die Frontplatte 6 der Steckkarte 4 weist nur beispielsweise Kontakte 7 für eine äußere Beschaltung auf.
  • Erfindungsgemäß sind jetzt auf dem oberen Teil der beiden Längsseiten 1 des Baugruppenträgers herausgeprägte Laschen 8 vorgesehen, durch die jeweils eine starre Achse 9 geführt ist. Die Achsen 9 werden zusätzlich durch herausgeprägte Abstandsnoppen 10 gehalten. Für jede Steckkarte 4 sind auf jeder Achse 9 je ein Auswerfer 11 vorhanden. Dabei ist der vordere Auswerfer 11a auf der vorderen Achse und der hintere Auswerfer 11b auf der hinteren Achse angeordnet. Die Auswerfer 11 weisen am unteren Teil ein Loch auf, durch das die Achse 9 durchgesteckt ist. Die Auswerfer 11 sind auf der Oberseite für eine griffgünstige Bedienung geriffelt ausgeführt.
  • Die Auswerfer 11 stützen sich auf den Längsseiten 1 durch Nuten 16 ab. Die Auswerfer 11 weisen Zungen 12 auf, die sowohl in die Nuten 16 als auch in entsprechende Aussparungen 13 in der Frontplatte 6 der Steckkarte 4 eingreifen.
  • Der vordere Auswerfer 11a ist in der Zeichnung in ausgeklappter Ruhestellung und der hintere Auswerfer 11b in verriegelter Stellung dargestellt. Beim vorderen Auswerfer 11a in ausgeklappter Ruhestellung ist auch deutlich zu erkennen, wie er sich mit seiner Zunge 12 in der Nut 16 abstützt.
  • Bei besonders breiten Steckkarten, also Steckkarten, di#e unter sich verbunden sind und nur gemeinsam ein- und ausgeschoben werden können, sind auch die Auswerfer 11 unter sich mechanisch verbunden (beispielsweise durch eine weitere gemeinsame Achse). Beim Betätigen eines Auswerfers werden so alle Steckkarten ausgeworfen.
  • Auf dem unteren Teil jedes Auswerfers 11 ist ein Haken 14 angebracht, der durch Schlitze 22 in den Längsseiten des Baugruppenträgers in einen entsprechenden Steg 15 auf der Steckkarte 4 eingreift. Damit sich der Auswerfer 11 beim Betätigen nicht verkantet, sind vorzugsweise für jeden Auswerfer 11 zwei Haken 14 vorgesehen. Durch die Haken 14 wird auch die Achse 9 geführt. Beim Niederdrücken der Auswerfer 11 wird der Haken nach oben geführt und drückt über den Steg 15 die Steckkarte 4 aus der Rasterung der Zunge/Aussparung 12/13 heraus. Bei dieser Bewegung nach oben wird die Steckkarte 4 auch aus den Steckerstiften auf der Bodenplatte des Baugruppenträgers gehoben und hängt jetzt lose in den Führungsschienen 5, so daß sie leicht aus dem Gehäuse (Baugruppenträger) entnehmbar ist.
  • Beim Einführen der Steckkarte 4 in das Gehäuse drückt der Steg 15 auf den Haken 14. Dadurch werden die Auswerfer 11 zusammengedrückt (klappen zusammen) und halten über Zunge/Aussparung 12/13 die Frontplatte 6 der Steckkarte 4 fest.
  • Bei besonders rauhem Betrieb mit großen Erschütterungen können die Steckkarten zusätzlich durch eine Verriegelungsvorrichtung geschützt werden. Dabei greift die Verriegelungsvorrichtung auf die Auswerfer 11 ein und verhindert deren Betätigung. Die Verriegelung ist nur auf der einen Längsseite des Baugruppenträgers angeordnet.
  • Die Achse 9, auf die die Auswerfer 11 aufgereiht sind, ist auf der einen Längsseite des Baugruppenträgers etwas verlängert und nimmt zwei Lagerwinkel auf. Dabei ist der vordere Lagerwinkel 17 an der vorderen Stirnseite 2 und der hintere Lagerwinkel 18 an der hinteren Stirnseite 2 des Baugruppenträgers angebracht. Beide Lagerwinkel 17 und 18 sind durch eine angeformte Verriegelungsleiste 19 verbunden. Auf der Verriegelungsleiste 19 liegen die Auswerfer 11 auf.
  • Die Lagerwinkel 17, 18 mit der Verriegelungsleiste 19 sind also um die Achse 9 bewegbar. In der gezeigten Stellung sind sie nach oben geklappt, drücken von unten auf die Auswerfer 11 und verhindern deren Betätigung. Um die Verriegelungsvorrichtung zu sichern, sind an den beiden Lagerwinkeln 17 und 18 auf den Stirnseiten 2 sich abstützende Befestigungs- bzw. Blockiervorrichtungen 20 Bezugszeichenliste 1 Längsseiten des Baugruppenträgers (Gehäuse) 2 Stirnseite des Baugruppenträgers (Gehäuse) 3 Lüftungsschlitze der Längsseiten 4 Steckkarte 5 Führungsschienen für Steckkarten 6 Frontplatte der Steckkarte 7 Kontakte auf der Frontplatte 8 Laschen (herausgeprägt) 9 Achse 10 Abstandsnoppen für Achse 11 Auswerfer 12 Zungen der Auswerfer 13 Aussparungen in der Frontplatte 14 Haken am Auswerfer, weist Löcher für die Achse auf 15 Steg auf der Steckkarte 16 Nuten auf den Längsseiten 17 Vorderer Lagerwinkel für Verriegelungsvorrichtung 18 hinterer Lagerwinkel für Verriegelungsvorrichtung 19 Verriegelungsleiste zwischen den Lagerwinkeln 20 Blockiervorrichtung am Lagerwinkel 17 21 Blockiervorrichtung am Lagerwinkel 18, beide mit Schrauben 22 Schlitze für Auswerferhaken und 21 mit unverlierbaren Schrauben vorgesehen. Werden diese Schrauben angezogen, sind die Winkel 17 und 18 fixiert und die Auswerfer 11 können nicht mehr betätigt werden.
  • - Leerseite -

Claims (5)

  1. Ansprüche 1. Vorrichtung zur Befestigung und zum Auswerfen von elektronischen Baugruppen, dadurch gekennzeichnet, daß auf den beiden Längsseiten (1) eines Baugruppenträgers ausgeprägte Laschen (8) angebracht sind, durch die je eine Achse (9) gesteckt ist, daß jede Achse (9) durch ausgeprägte Noppen (10) von der Längsseite (1) des Baugruppenträgers auf Abstand gehalten wird, daß auf jede Achse (9) Auswerfer derart aufgereiht sind, daß für jede elektronische Baugruppe (4,6) ein vorderer (via) und ein hinterer (leib) Auswerfer vorgesehen ist, daß der vordere und der hintere Auswerfer (11,11a,11b) jeweils mit einer Zunge (12) in eine Aussparung (13) der Frontplatte (6) der elektronischen Baugruppe (4) eingreift, daß an der unteren Seite jedes Auswerfers (11,11a,11b) ein Haken (14) angebracht ist, der unter einen entsprechenden Steg (15) der Frontplatte (6) der elektronischen Baugruppe (4) greift, daß für eine Zentralverriegelung der elektronischen Baugruppe (4,6) auf einer Achse (9) drehbare Lagerwinkel (17,18) aufgesteckt sind, die über eine Verriegelungsleiste (19) verbunden sind und von unten auf die Auswerfer (11) drücken und daß die Verriegelungsleiste (19) über eine lösbare oder arretierbare Blockiervorrichtung (20,21) feststellbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf jeder Achse (9) aufgereihten Auswerfer (11) teilweise geriffelt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der unteren Seite jedes Auswerfers (11) ein Loch angebracht ist, durch das die Achse (9) geführt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehrfachbreiten elektronischen Baugruppen (4,6) die entsprechenden Auswerfer (11) starr miteinander verbunden sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Längsseite (1) des Baugruppenträgers Nuten (16) angebracht sind, in die die Zungen (12) der Auswerfer (11) eingreifen.
DE19843409021 1984-03-13 1984-03-13 Vorrichtung zur Befestigung und zum Auswerfen von elektronischen Baugruppen Expired DE3409021C2 (de)

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DE3409021C2 DE3409021C2 (de) 1987-03-12

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DE3409021C2 (de) 1987-03-12

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