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DE3408295C1 - Kette aus nichtmetallischen Werkstoffen und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Kette aus nichtmetallischen Werkstoffen und Verfahren zu ihrer Herstellung

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Publication number
DE3408295C1
DE3408295C1 DE19843408295 DE3408295A DE3408295C1 DE 3408295 C1 DE3408295 C1 DE 3408295C1 DE 19843408295 DE19843408295 DE 19843408295 DE 3408295 A DE3408295 A DE 3408295A DE 3408295 C1 DE3408295 C1 DE 3408295C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
chain links
bolt
links
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19843408295
Other languages
English (en)
Inventor
Hartmut Dipl.-Ing. 4770 Soest Schrage
Adolf Prof. Dipl.-Ing. 5788 Winterberg Voß
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19843408295 priority Critical patent/DE3408295C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3408295C1 publication Critical patent/DE3408295C1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/02Driving-chains
    • F16G13/10Driving-chains with universal joints
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/02Driving-chains
    • F16G13/06Driving-chains with links connected by parallel driving-pins with or without rollers so called open links

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kette aus nichtmetallischen Werkstoffen mit mehreren Kettengliedern, die an ihren Enden jeweils eine Durchtrittsöffnung aufweisen, in die ein Bolzen eingreift, der an beiden Enden von Halteelementen gegen Axialverschiebungen gesichert ist, wobei zwischen zwei zueinander zugeordneten Enden der Kettenglieder jeweils eine auf den Bolzen drehbare Distanzhülse angeordnet ist und die Kettenglieder in ihrem zwischen den Durchtrittsöffnungen liegenden -Bereich einen Freiraum zur Anordnung von Anbauteilen aufweisen und daß mindestens drei Kettenglieder auf jedem Bolzen angeordnet sind, wobei das innenliegende Kettenglied drehbar auf dem Bolzen gelagert ist.
  • Die US-PS 42 67 691 zeigt eine Kette dieser Art aus Kunststoff mit kreisförmigen Öffnungen für die eingreifenden Bolzen an jedem Ende eines Kettengliedes mit axialen Halteelementen und mit einer auf dem Bolzen drehbaren Distanzhülse. Außerdem ist in dieser Druckschrift zwischen zwei Kettengliedern ein Freiraum offenbart, der formschlüssig von Förderkragarmen durchgriffen wird. Die Freiräume zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Kettengliederpaare sind zueinander senkrecht ausgerichtet. Dadurch kann bei gleich angeordneten Förderkragarmen jeweils nur der Freiraum eines jeden zweiten Kettengliederpaares für die Anordnung derartiger Förderkragarme ausgenutzt werden.
  • Die einzelnen Glieder dieser Kette werden aus einem thermoplastischen Kunststoff, und zwar aus Acethalharz gegossen. Eine solche Kette weist eine nur relativ geringe Festigkeit auf.
  • Aus der DE-OS 28 36 498 ist eine nichtmetallische Rollenkette bekannt, die zur Halterung eines jeden Kettenbolzens an dessen einem Ende einen übergreifenden Bund und an dessen anderem Ende eine Ringnut aufweist, in die ein entsprechend konfigurierter Vorsprung eines Kettengliedes ähnlich eines Sicherungsringes eingreift. Diese Kette besteht aus zwei an einem Ende über einen Rohrzylinder stoffschlüssig verbundenen Kettengliedern, die an ihrem anderen Ende jeweils einen nach außen vorspringenden, stoffschlüssig mit ihm verbundenen, zylindrischen Kragen aufweisen, der unterschiedlich konfiguriert ist. Die Kettenglieder divergieren zueinander von ihrem über den Zylinder stoffschlüssig verbundenen Ende zu ihrem mit dem zylindrischen Kragen versehenen Enden. Diese Kette ist aufgrund ihrer Spritzgußherstellung mit dem Nachteil einer nur relativ geringen Festigkeit behaftet, wie die in der Druckschrift angegebenen Werte ausweisen. Aufgrund der Divergenz der Kettenglieder zueinander entstehen in ihnen erhebliche Biegespannungen. Zur Aufnahme dieser Biegespannungen nutzen die Verdickungen der Kettenglieder in ihrem Mittenbereich wenig, da die größten Spannungen an den Schwachstellen der Kettenglieder in der Nähe ihrer Lager auftreten. Diese Kette erfordert nicht nur eine komplizierte Herstellung, sondern kann darüber hinaus auch nicht repariert werden, da eine zerstörungsfreie Lösung des starren Schnappverschlusses an dem einen Ende des Bolzens nicht möglich ist. Zu einem Lösen muß entweder der Bolzen mit seinem vorspringenden Kragen in Höhe der Ringnut abgeschnitten werden, was wiederum ohne Beschädigung des angrenzenden Kragens des Kettengliedes nicht möglich ist oder es muß umgekehrt der Kragen des Kettengliedes aufgespreizt werden, was wiederum ohne dessen Zerstörung nicht möglich ist. Da die Kettenglieder sämtlich nach dem gleichen Prinzip zusammengehalten werden, müssen stets mindestens zwei Bolzen bei einer Reparatur gelöst werden. Hierbei ist wesentlich, daß es einen Werkstoff mit einerseits großer Härte und Festigkeit und andererseits hoher Flexibilität zum Abspreizen der Bolzen bislang nicht gibt. Aus diesem Grunde ist nach diesseitigem Wissen eine derartige Kette bislang auch nicht gebaut worden, zumal Kunststoffketten dieser oder ähnlicher Art bislang nicht erhältlich sind, obgleich an ihnen seit langer Zeit ein großer Bedarf vorhanden ist, um damit Gegenstände durch hochkorrosive Flüssigkeiten, z. B. durch Elektrolyse-und Beizbäder, zu transportieren. Zu diesem Zweck ist jedoch eine hohe Mindestzugfestigkeit von ca. 500 MPa und ein Elastizitätsmodul von nicht weniger als 10 000 bis 12 000 MPa erforderlich.
  • Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Kette der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die als leicht montierbare und reparable Rollenkette mit hoher Zugfestigkeit und Lebensdauer ausgebildet und deren Kettenglieder die problemlose Anbringung von unterschiedlich konfigurierten Anbauteilen, z. B. Mitnehmerfingern an Transportwinkeln und -ösen zur Mitnahme von unterschiedlichen Gegenständen in korrosiven Bädern gewährleisten.
  • Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des eingangs genannten Gattungsbegriffes erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kettenglieder aus scheibenförmigen, aus mit flüssigem Harz getränkten und ringförmig gewickelten Rovings gebildeten, ausgehärteten Einzelgliedern mit gleichen Seitenflächen bestehen und daß die beiden äußeren Kettenglieder jeweils mittels eines mit Preßsitz in eine den Bolzen in einer Durchgangsöffnung durchdringenden Sicherungsstiftes aus nicht korrosivem Material, bzw. GFK als Halteelement formschlüssig und drehfest, jedoch lösbar auf dem Bolzen gehalten sind. Durch diese Anordnung können die einzelnen Kettenglieder jederzeit durch Herausziehen der Sicherungsstifte von den Bolzen gelöst und bei Reparatur durch ein neues Kettenglied ersetzt werden. Ferner erhalten die scheibenförmigen Kettenglieder durch ihre Bildung aus mit flüssigem Harz getränkten und ringförmig gewickelten Rovings eine Mindestzufestigkeit von ca. 500 MPa bei einem Elastizitätsmodul von ca. 12 000 MPa. Und schließlich können in dem Freiraum der einzelnen Kettenglieder Anbauteile, wie Finger, Winkel, Haken und Ösen, zur lösbaren Abhängung von Gegenständen angeordnet werden, die mittels der neuen Kette gleichbleibend durch ein hochkorrosives Beiz- oder Elektrolysebad transportiert werden können. Der Preßsitz der Sicherungsstifte in dem Bolzen und/oder in den Kettengliedern gewährleistet einen stets sicheren Zusammenhalt der Einzelteile, jedoch erforderlichenfalls auch eine rasche Entfernung bei Reparaturbedürfnissen durch Austausch einzelner Kettenteile. Hierdurch sowie durch die hohe Zugfestigkeit der Kettenglieder wird eine lange Lebensdauer der neuen Kette aus nichtmetallischem Werkstoffen sichergestellt.
  • Aus dem DE-GM 18 21 084 ist zwar eine Rundgliederkette aus ringförmig aufgewundenen Glasfasern bekannt, die durch erhärteten Kunststoff miteinander verbunden sind. Diese Kette ist jedoch gattungsfremd und kann auch zu einer Rollenkette keine Anregung liefern, da deren Aufbau grundsätzlich verschieden ist.
  • Aus der GB-PS 14 84 812 ist eine Rollenkette anderer Art bekannt, bei der die äußeren Kettenglieder jeweils mittels eines in eine den jeweiligen Bolzen in einer Durchgangsöffnung durchdringenden Sicherungsstiftes formschlüssig und drehfest jedoch lösbar auf dem Bolzen gehalten sind. Dabei handelt es sich jedoch offensichtlich mangels anderweitiger Offenbarung um eine übliche Rollenkette aus metallischen Materialien, was aus der Schraffur der F i g. 1 dieser Druckschrift ersichtlich ist. Insofern führt dieser Offenbarungsgehalt vom Erfindungsgegenstand fort.
  • Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind auf jedem Bolzen vier Kettenglieder angeord- net, von denen jeweils die beiden innen- und die beiden außenliegenden gleich ausgebildet sind, die innenliegenden drehbar auf dem Bolzen mit einer dazwischen angeordneten zylindrischen Distanzhülse gelagert sind und sowohl zur Distanzhülse als auch zu den außenliegenden Kettengliedern scheibenförmige Distanzkörper aus mit ihnen ungleichen Werkstoffen aufweisen. Dadurch entsteht eine Kette mit außerordentlich hoher Zugfestigkeit und langer Lebensdauer, da die miteinander in Reibschluß stehenden Teile aus jeweils anderen Werkstoffen bestehen können. Im Sinne der Aufgabenstellung ist es daher von besonderem Vorteil, die innenliegenden Kettenglieder an ihren Enden mit formschlüssig angeformten Lagern zu versehen, deren Stirnenden scheibenförmig über die jeweilige Ebene der Kettenglieder vorspringen und die scheibenförmige Distanzkörper bilden. Dabei können die in die Kettenglieder eingeformten Lager beispielsweise aus Tetrafluoräthylen, die Distanzhülse aus Polyamid und die Bolzen aus glasfaserverstärkten Reaktionsharzen bestehen.
  • Auch bezüglich der Befestigung und Anordnung der Sicherungsstifte sind verschiedene Ausführungsformen möglich.
  • Nach einer ersten Ausführungsform durchdringen die zylindrisch ausgebildeten Sicherungsstifte zwar die Enden der außenliegenden Kettenglieder mittig, hingegenden Bolzen außermittig.
  • Nach einer zweiten Alternative durchdringen die zylindrisch ausgebildeten Sicherungsstifte zwar die Bolzen mittig, hingegen greifen sie mit ihrer halben zylindrischen Außenlängsfläche in eine entsprechend geformte halbzylindrische Mulde des Endes des Kettengliedes klemmend ein.
  • Welche der Anordnungsarten der Sicherungsstifte bei der jeweiligen Kette verwendet wird, hängt ab von den Elastizitätsmodulen der einzelnen Materialien, den auftretenden Scher- und Reibungskräften und damit letztlich auch von den geforderten Festigkeitswerten auf Zug und Abscherung.
  • Von diesen Mindestfestigkeiten ist es auch abhängig, ob die Kettenglieder nach einer ersten Alternative im Bereich ihres Freiraumes massiv ausgebildet und dort mit angeschraubten oder angestifteten Anbauteilen versehen sind oder nach einer zweiten Alternative in ihrem Freiraum eine Aussparung aufweisen, in die ein entsprechend konfiguriertes Ende eines Anbauteiles formschlüssig eingeformt ist.
  • Die Ketten gemäß der DE-OS 2836498 und nach der US-PS 42 67 691 werden im Spritzgußverfahren hergestellt. Durch diese Verfahren bedingt, sind derartige Ketten stets mit dem Nachteil von Einfallerscheinungen, eventuellen Lunkerstellen und selbst bei einwandfreier Fertigung nur mit geringen Zugfestigkeiten behaftet.
  • Hiervon gänzlich abweichend wird das der Erfindung zugrundeliegende Problem verfahrenstechnisch dadurch gelöst, daß zwischen zwei in einem der Lagerlänge des Kettengliedes entsprechenden Abstand angeordneten und den gewünschten Durchmesser der Durchtrittsöffnung aufweisenden Zylinderkörpern unter Freilassung eines Zwischenraumes zwei Formlaschen angeordnet werden und in dem Zwischenraum ein mit flüssigem Harz getränkter Roving solange aufgewickelt wird, bis der Zwischenraum fast gefüllt ist und daß sodann der aufgewickelte Roving von mindestens zwei Preßbacken in die endgültige Kettengliedform gepreßt und mittels einer in den Preßbacken und/oder den Formlaschen angeordneten Heizung warm ausgehärtet wird. Dabei wird mindestens eine aus zwei derartigen Zylinderkör- pern mit dazwischen angeordneten Formlaschen bestehende Form etwa mittig auf einer Drehbank angeordnet und ein Roving von einer Rolle mit Außenabzug und nach Durchlaufen eines mit einem Harz gefüllten Tränkbades, z. B. eines Tränkbades mit Polyesterharz oder Epoxydharz, durch eine Drehbewegung in dem Zwischenraum der Form ringförmig aufgewickelt. Dadurch werden äußerst homogene Kettenglieder hoher Zugfestigkeit geformt, die noch dadurch erhöht werden kann, wenn die Kettenglieder nach dem Preßvorgang und ihrem Entfernen aus der Form bei ca. 1000C getempert werden. Im Gegensatz dazu kann selbst ein aus geschnitzelten Textilfasern bestehendes, im Spritzgußverfahren hergestelltes Kettenglied gemäß der DE-OS 28 36 498 diese Festigkeit nie erreichen.
  • Zur Herstellung von Kettengliedern mit einem Freiraum weisen die Formlaschen an ihren einander zugekehrten Seitenflächen zueinander kongruente Vorsprünge auf, die in zusammengebauter Lage der Formlaschen einen Kern bilden, durch den ein jedes Kettenglied mit einem Hohlraum als Freiraum versehen wird.
  • Es ist jedoch nach einer weiteren Verfahrensalternative auch möglich, statt des Kernes an dieser Stelle ein Anbauteil mit konkaver oder konvexer Außenkonfiguration zum Aufwicklen des mit flüssigem Harz getränkten Rovings anzuordnen. In diesem Fall wird auf diese Außenkonfiguration des Anbauteiles direkt ein Roving gewickelt und das Anbauteil formschlüssig sowie unverrückbar in dem betreffenden Kettenglied eingebunden.
  • Die zwischen dem Kern oder dem Anbauteil einerseits und den Zylinderkörpern andererseits entstehenden Hohlräume werden zur Vermeidung von jedweden Schwachstellen vor dem Aufwickeln des harzgetränkten Rovings mit einem Kunststoff vergleichbarer Festigkeit ausgespachtelt.
  • Mehrere Ausführungsbeispiele der neuen Kette aus nichtmetallischen Werkstoffen sowie eine Vorrichtung zur Beschreibung des neuen Verfahrens sind in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 die Seitenansicht einer neuen Kette mit jeweils drei an einem Bolzen gelagerten Kettengliedern, Fig. 2 die Draufsicht von Fig. 1, Fig.3 einen Schnitt entlang der Linie 111/1 in von Fig.2, Fig.4 einen Schnitt entlang der Linie IV/IV von Fig. 2, F i g. 5 die Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform einer Kette mit jeweils vier auf einem Bolzen angeordneten Kettengliedern, F i g. 6 die Draufsicht von F i g. 5, Fig. 7 die Schnittansicht entlang der Linie VII/VII vonFig.6, Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie VIII/VIII vonFig.10, F i g. 9 eine Seitenansicht einer weiteren Kettenform mit formschlüssig eingelagertem Ende eines Anbauteiles, Fig. 10 die Draufsicht von Fig. 9, Fig. 11 einen Schnitt entlang der Linie Xl/XI von Fig.6, Fig. 12 die Draufsicht auf eine Drehbank mit vorgeschaltetem Tränkbad und Rovingrolle mit Außenabzug, wobei auf der Drehbank mehrere Formen zur Herstcllung eines Kettengliedes parallel nebeneinander angeordnet sind, Fig. 13 die Seitenansicht einer Form von Fig. 12 mit Preßbacken zur Formung der endgültigen Kettengliedform, und Fig. 14 eine Schnittansicht entlang der Linie XIV/ XIV von Fig. 13.
  • Die Kette 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1 bis 4 setzt sich im wesentlichen aus drei Kettengliedern 2, 3, 4, einem Bolzen 5, Sicherungsstiften 6 und einer Distanzhülse 7 zusammen. Das mittlere Kettenglied 2 ist an seinen Enden, wie insbesondere aus F i g. 3 entnehmbar ist, mit einer hohlkugelförmigen Durchtrittsöffnung 2' versehen und mit dieser auf einer kugelförmigen Außenfläche 7' der Distanzhülse 7 formschlüssig, jedoch auf letzterer in Richtung des Doppelpfeiles 8 gemäß den F i g. 3 und 4 schwenkbeweglich aufgeformt.
  • Jedes Kettenglied 2, 3, 4 besteht aus scheibenförmigen, aus mit flüssigem Harz 9 (s. F i g. 10) getränkten und ringförmig gewickelten Rovings 10 gebildeten, ausgehärteten Einzelgliedern 2, 3, 4 mit gleichen Seitenflächen 2", 2"' bzw. 3', 3" und 4', 4". In dem zwischen den Durchtrittsöffnungen 3"', 4"', 2' liegenden Bereich weisen sämtliche Kettenglieder 2, 3, 4 einen Freiraum 11 zur Anordnung von nichtdargestellten Anbauteilen auf.
  • Die beiden äußeren Kettenglieder 3,4 sind mittels eines mit Preßsitz in eine den Bolzen 5 in einer Durchgangsöffnung 12 durchdringenden Sicherungsstiftes 6 als Halteelement formschlüssig und drehfest, jedoch lösbar auf dem Bolzen 5 gehalten. Das innenliegende Kettenglied 2 hingegen ist über die Distanzhülse 7 sowohl drehbar auf dem Bolzen 5 als auch aufgrund der kugelförmigen Flächen 2' und 7' schwenkbeweglich gelagert.
  • Wie insbesondere Fig. 4 zeigt, ist der Freiraum 11 als Durchgangsöffnung ausgebildet. Die Kettenglieder 3, 4 weisen außerdem an ihrem oberen Teil noch Durch gangsöffnungen 13, 14 zur Befestigung von nichtdargestellten Anbauteilen auf.
  • Wie insbesondere aus den F i g. 1 und 2 entnommen werden kann, durchdringen die zylindrisch ausgebildeten Sicherungsstifte 6 zwar die Enden der außenliegenden Kettenglieder 3, 4 mittig, hingegen den Bolzen 5 außermittig.
  • In den F i g. 5 bis 11 ist eine zweite Ausführungsform der neuen Kette dargestellt. Dabei sind mit den Fig. 1 bis 4 übereinstimmende Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Bei dieser Kette sind auf jedem Bolzen 15 vier Kettenglieder 3,4, 16, 17 angeordnet, von denen die jeweils beiden innenliegenden 16, 17 und die beiden außenliegenden 3, 4 gleich ausgebildet sind. Darüber hinaus sind die beiden innenliegenden Kettenglieder 16, 17 drehbar auf dem Bolzen 15 mit einer dazwischen angeordneten zylindrischen Distanzhülse 18 gelagert und weisen sowohl zur Distanzhülse 18 als auch zu den außenliegenden Kettengliedern 3, 4 scheibenförmige Distanzkörper 19 aus mit ihnen ungleichen Werkstoffen auf.
  • Wie am anschaulichsten aus den F i g. 6 und 11 entnommen werden kann, sind die innenliegenden Kettenglieder 16, 17 an ihren Enden mit formschlüssig eingeformten Lagern 20 versehen, deren Stirnenden scheibenförmig über die jeweilige Ebene 16', 16" bzw. 17', 17" der innenliegenden Kettenglieder 16, 17 vorspringen und auf diese Weise die scheibenförmigen Distanzkörper 19 bilden.
  • Wie ferner aus diesem Ausführungsbeispiel hervorgeht, durchdringen die zylindrisch ausgebildeten Sicherungsstifte 6 zwar die Bolzen 15 mittig, greifen hingegen mit ihrer halben zylindrischen Außenlängsfläche 6' in eine entsprechend geformte halbzylindrische Mulde 31V, 41v an einem jeden Ende der außenliegenden Kettenglieder 3,4 klemmend ein.
  • Die Ausführungsform der Fig. 8 bis 10 unterscheidet sich von der der F i g. 5 bis 7 lediglich dadurch, daß der ursprüngliche Freiraum 11 der F i g. 7 durch ein Anbauteil 21 mit vorspringender Außenkonfiguration 21' ausgefüllt ist. Die an diesem Anbauteil 21 hängenden Vorsprünge, beispielsweise Finger, Winkel, Haken oder Ösen, sind im vorliegenden Fall der Übersicht wegen nicht dargestellt und lediglich in Fig. 10 gestrichelt angedeutet. Dabei versteht es sich, daß diese Haken und Ösen oder sonstigen vorspringenden Teile der Anbauteile 21 an jedem Kettenglied 3, 4, 16, 17 angebracht werden können. Die Befestigung derartiger Anbauteile kann jedoch auch mittels der aus den F i g. 2 und 4 entnehmbaren Befestigungslöcher 13, 14 vorgenommen werden.
  • Als dritte Alternative ist es auch möglich, die Kettenglieder 3, 4, 16, 17 im Bereich des ursprünglichen Freiraumes 11 massiv auszubilden und dort mit angeschraubten oder angestiften Anbauteilen zu versehen.
  • Zur günstigen Gestaltung der Friktion zwischen den einzelnen miteinander reibenden Teilen der Kette 1 sind diese aus unterschiedlichen Werkstoffen gestaltet. So bestehen die in die Kettenglieder 16, 17 eingeformten Lager 20 aus Tetrafluoräthylen, die Distanzhülse 7, 18 entweder aus Polyamid oder gleichfalls aus Tetrafluoräthylen und die Bolzen 5 und 15 sowie die Sicherungsstifte 6 aus glasfaserverstärkten Reaktionsharzen (GFK).
  • In den Fig. 12 bis 14 ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Kettengliedern der neuen Kette dargestellt.
  • Auf einer Welle 22 einer Drehbank 23 sind in einem Abstand A, der gleich der Lagerlänge L eines jeden Kettengliedes 2, 3, 4, 16, 17 ist, Zylinderkörper 24 mit einem dem gewünschten Durchmesser der Durchtrittsöffnung 3"', 4"' entsprechenden Durchmesser angeordnet, die unter Freilassung eines Zwischenraumes 25 zwei Formlaschen 26 zusammenhalten. Werden auf einen Schraubbolzen 27 mehrere dieser Formlaschen 26 unter jeweiliger Zwischenanordnung eines Zylinderkörpers 24 geschoben und sodann an beiden Enden mittels einer Mutter 28 gegeneinander verspannt, so entsteht ein Formblock 29, auf dem mehrere Kettenglieder 2, 3, 16, 17 gefertigt werden können. Sodann wird gemäß Fig. 12 von einer Rolle 30 mit Außenabzug ein Roving 10 abgezogen, durch ein mit einem flüssigem Harz 9 gefülltes Tränkbad 31 geführt und sodann mit einem Ende auf der Oberfläche beispielsweise eines Zylinderkörpers 24 befestigt. Hiernach wird die Welle 22 der Drehbank 23 in Drehungen versetzt, wodurch der mit dem flüssigen Harz 9 getränkte Roving 10 ringförmig nach dem »Wollknäuel-Prinzip« auf die beiden im Abstand A voneinander angeordneten Zylinderkörper 24 gewickelt wird, bis der Zwischenraum 25 zwischen zwei Formlaschen 26 nahezu gefüllt ist, wie dies aus F i g. 13 entnommen werden kann.
  • In diesem Zustand entspricht die Außenkontur der Wicklung etwa der gestrichelten Linie 32 von Fig. 13.
  • Nunmehr werden die beiden Preßbacken 33,34 in Richtung der Pfeile 35 gegeneinander gepreßt, wodurch die Außenkontur 36 des neuen Kettengliedes 2, 3, 4, 16, 17 entsteht. Zur warmen Aushärtung sind die Preßbacken 33, 34 und/oder die Formlaschen 26 mit einer Heizung 37 versehen, die im vorliegenden Fall aus einer elektrischen Widerstandsheizung bestehen kann.
  • Zur Bildung des Freiraumes 11 weisen die Formlaschen 26 an ihren einander zugekehrten Seitenflächen 26' kongruente Vorsprünge 38 auf, deren Außenkonfiguration in zusammengebauter Lage der Formlaschen 26 einen Kern bilden, dadurch den ein jedes Kettenglied 2, 3, 4, 16, 17 mit einem Hohlraum 11 als Freiraum versehen wird.
  • Statt dieses aus den beiden kongruenten Vorsprüngen 38 bestehenden Kernes kann an dieser Stelle auch das in F i g. 8 offenbarte Anbauteil 21 mit beispielsweise seiner vorspringenden Außenfläche 21' zum Aufwickeln des mit flüssigem Harz 9 getränkten Rovings 10 angeordnet werden.
  • Die zwischen den den Kern bildenden Vorsprüngen 38 und den Zylinderkörpern 24 entstehenden Hohlräume 39, die in Fig. 13 schraffiert gekennzeichnet sind, werden vor dem Aufwickeln des harzgetränkten Rovings 10 mit harzgetränkten GFK-Schnitzeln ausgespachtelt.
  • Nachdem sämtliche Zwischenräume 25 des Formblockes 29 nacheinander durch Aufwickeln des harzgetränkten Rovings 10 fast gefüllt sind und die Preßbacken 33, 34 die endgültige Form der Kettenglieder 2, 3, 4, 16, 17 gepreßt haben, können die Muttern 28 am Schraubbolzen 27 gelöst und nacheinander die alternierend aufgeschobenen Formlaschen 26 und die Zylinderkörper 24 und die dazwischen befindlichen Kettenglieder abgenommen werden. Zur weiteren Festigkeitssteigerung können sodann die Kettenglieder 2, 3, 4, 16, 17 bei ca. 100"C getempert werden. Der besondere Vorteil dieses Verfahrens beruht darin, daß durch den Preßvorgang ein äußerst homogenes Kettenglied mit hoher Zugfestigkeit erstellt wird. Der Außenabzug des Rovings 10 von der Rolle 30 bewirkt zudem, daß eine nachteilige Verdrillung bzw. Verschränkung des Rovings im Zwischenraum 25, wie sie beispielsweise bei Abzug eines Rovings 10 von einer Rolle 30 mit Innenabzug unweigerlich auftritt, vermieden wird und somit eine weitere Festigkeitssteigerung stattfindet.
  • Schließlich entweicht beim Tempern - soweit als Harz 9 im Tränkbad 31 Polyesterharz verwendet wird - der zur Bildung der Makromoleküle überflüssige Styrolgehalt. Dadurch tritt eine weitere Festigkeitssteigerung ein. Auch läßt das erfindungsgemäße Verfahren eine freie Wahl des Tränkbades zu, je nachdem, ob die Kette in basischen oder sauren Medien Verwendung finden soll. Es können dabei sowohl Polyesterharze als auch Epoxydharze oder auch andere Harze verwendet werden.
  • Als Rovings werden vorteilhaft parallel liegende Elementarfäden verwendet, von denen ein jeder aus Monofilen mit ca. 9 u Durchmesser besteht, die verdrillungsfrei in den Zwischenraum 25 eingebracht werden, wodurch eine relativ hohe Kinsterspannung der Rovings resultiert.
  • »Kette aus nichtmetallischen Werkstoffen und Verfahren zu ihrer Herstellung« Stückliste: Kette 1 Kettenglieder 2 3 4 16 17 Seitenflächen 2" 2"' 3' 3" 4' 4" von Kettengliedern 2,3,4 Durchtrittsöffnungen 2' 3"' 4"' Halbzylindrische 31v 41V Mulde Bolzen 5 15 Sicherungsstift 6 Außenfläche von 6 6' Distanzhülse 7 18 Außenfläche von 7 7' Doppelpfeil 8 flüssiges Harz 9 Roving 10 Freiraum 11 Durchgangsöffnung 12 13 14 Distanzkörper 19 Lager 20 Ebene der Ketten- 16' 16" 17' 17" glieder 16,17 Anbauteil 21 Außenfläche von21 21' Welle 22 Drehbank 23 Abstand der A Zylinderkörper 24 Lagerlänge L Zylinderkörper 24 Zwischenraum 25 Formlaschen 26 Seitenfläche von 26' Formlasche 26 Schraubbolzen 27 Mutter 28 Formblock 29 Rolle 30 Tränkbad 31 gestrichelte Linie 32 Preßbacken 33 34 Pfeil 35 Außenkontur von 36 Kettenglied Heizung 37 Vorsprünge 38 Hohlraum 39

Claims (14)

  1. Patentansprüche: 1. Kette aus nichtmetallischen Werkstoffen mit mehreren Kettengliedern, die an ihren Enden jeweils eine Durchtrittsöffnung aufweisen, in die ein Bolzen eingreift, der an beiden Enden von Halteelementen gegen Axialverschiebungen gesichert ist, wobei zwischen zwei einander zugeordneten Enden der Kettenglieder jeweils eine auf dem Bolzen drehbare Distanzhülse angeordnet ist und die Kettenglieder in ihrem zwischen den Durchtrittsöffnungen liegenden Bereich einen Freiraum zur Anordnung von Anbauteilen aufweisen und daß mindestens drei Kettenglieder auf jedem Bolzen angeordnet sind, wobei das innenliegende Kettenglied drehbar auf dem Bolzen gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenglieder (2, 3, 4, 16, 17) aus scheibenförmigen, aus mit flüssigem Harz (9) getränkten und ringförmig gewickelten Rovings (10) gebildeten, ausgehärteten Einzelgliedern mit gleichen Seitenflächen (2", 2"', 3', 3", 4', 4") bestehen und daß die beiden äußeren Kettenglieder (3,4) jeweils mittels eines mit Preßsitz in eine den Bolzen (5, 15) in einer Durchgangsöffnung (12, 15') durchdringenden Sicherungsstiftes (6) aus nichtkorrosivem Material bzw. GFK als Haltelement formschlüssig und drehfest, jedoch lösbar auf dem Bolzen (5, 15) gehalten sind.
  2. 2. Kette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf jedem Bolzen (15) vier Kettenglieder (3, 4, 16, 17) angeordnet sind, von denen jeweils die beiden Innen- (16, 17) und die beiden außenliegenden (3,4) gleich ausgebildet sind, die innenliegenden (16, 17) drehbar auf dem Bolzen (15) mit einer dazwischen angeordneten zylindrischen Distanzhülse (18) gelagert sind und sowohl zur Distanzhülse (18) als auch zu den außenliegenden Kettengliedern (3, 4) scheibenförmige Distanzkörper (19) aus mit ihnen ungleichen Werkstoffen aufweisen.
  3. 3. Kette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innenliegenden Kettenglieder (16,17) an ihren Enden mit formschlüssig eingeformten Lagern (20) versehen sind, deren Stirnenden scheibenförmig über die jeweilige Ebene (16', 16", 17', 17") der Kettenglieder (16, 17) vorspringen und die scheibenförmigen Distanzkörper (19) bilden.
  4. 4. Kette nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrisch ausgebildeten Sicherungsstifte (6) zwar die Enden der außenliegenden Kettenglieder (3, 4) mittig, hingegen den Bolzen (5) außermittig durchdringen.
  5. 5. Kette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrisch ausgebildeten Sicherungsstifte (6) zwar die Bolzen (15) mittig durchdringen, hingegen mit ihrer halben zylindrischen Außenlängsfläche (6') in eine entsprechend geformte halbzylindrische Mulde (3XV, 41V) des Endes des Kettengliedes (3, 4) klemmend eingreifen.
  6. 6. Kette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenglieder (3,4, 16, 17) im Bereich ihres Freiraumes (11) massiv ausgebildet und dort mit angeschraubten oder angestifteten Anbauteilen versehen sind.
  7. 7. Kette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenglieder (3, 4, 16, 17) mit ihrem Freiraum (11) mit einer Aussparung versehen sind, in die ein entsprechend konfiguriertes Ende (21') eines Anbauteiles (21) formschlüssig eingeformt ist.
  8. 8. Kette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Kettenglieder (16, 17) eingeformten Lager (20) aus Tetrafluoräthylen, die Distanzhülse (7, 18) aus Polyamid und der Bolzen (5, 15) aus glasfaserverstärkten Reaktionsharzen (GFK) bestehen.
  9. 9. Verfahren zur Herstellung von Kettengliedern gemäß den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei in einem der Lagerlänge des Kettengliedes entsprechenden Abstand angeordneten und den gewünschten Durchmesser der Durchtrittsöffnung aufweisenden Zylinderkörpern unter Freilassung eines Zwischenraumes zwei Formlaschen angeordnet werden und in dem Zwischenraum ein mit flüssigem Harz getränkter Roving so lange aufgewickelt wird, bis der Zwischenraum fast gefüllt ist, und daß sodann der aufgewickelte Roving von mindestens zwei Preßbacken in die endgültige Kettengliedform gepreßt und mittels einer in den Preßbacken und/oder den Formlaschen angeordneten Heizung warm ausgehärtet wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Formlaschen an ihren einander zugekehrten Seitenflächen zueinander kongruente Vorsprünge aufweisen, die in zusammengebauter Lage der Formlaschen einen Kern bilden, durch den ein jedes Kettenglied mit einem Hohlraum als Freiraum versehen wird.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß statt des Kernes an dieser Stelle ein Anbauteil mit vor- oder rückspringender Außenkonfiguration zum Aufwickeln des mit flüssigem Harz getränkten Rovings angeordnet wird.
  12. 12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Kern oder dem Anbauteil einerseits und den Zylinderkörpern andererseits entstehenden Hohlräume vor dem Aufwickeln des harzgetränkten Rovings mit harzgetränkten GFK-Schnitzeln ausgespachtelt werden.
  13. 13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine aus zwei Zylinderkörpern mit dazwischen angeordneten Formlaschen bestehende Form etwa mittig auf einer Drehbank angeordnet wird und ein Roving von einer Rolle mit Außenabzug und nach Durchlaufen eines mit einem Harz gefüllten Tränkbades, z. B. eines Tränkbades mit Polyesterharz oder Epoxydharz, durch eine Drehbewegung in dem Zwischenraum der Form ringförmig aufgewikkelt wird.
  14. 14. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenglieder nach dem Preßvorgang und ihrem Entfernen aus der Form bei ca. 1000 C getempert werden.
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